Die Krebsbiopathie der Wirtschaft

Kommunismus ist vor allem eins: die Krebsschrumpfungs-Biopathie auf dem sozialen Schauplatz. Die Gesellschaft hört damit auf Orgonenergie in Gestalt von Dienstleistungen und Waren zu produzieren, kollabiert und reorganisiert sich auf primitiverer Ebene. Sie kann in den Anfangsstadien weiter vegetieren, so als wäre alles in Ordnung, ähnlich einem Krebskrankem, der weiterlebt, etwa Körperwärme erzeugt, sich bewegen kann, verdauen, sogar sich fortpflanzen etc., doch das Reich-Blutbild zeigt bereits den allgemeinen Zerfall, der schließlich in der Tumorbildung plastisch wird, wo sich der Organismus auf unterster Ebene reorganisiert. Letztendlich zerfällt das Metazoon in Protozoen („Krebszellen“), die wiederum zu einer amorphen Masse von T-Bazillen werden. Der Mensch verfault bei lebendigem Leibe. Ähnliches beobachten wir heute in den Scheinmarktwirtschaften des Westens, besonders deutlich aber im kommunistischen China, das „Kapitalismus“ spielt.

Reich definierte Biopathien als Pulsationsstörungen. Alles Lebendige pulsiert, nicht zuletzt auch die Wirtschaft. Politiker und die wirtschaftliche „Elite“ versuchen dies zu verhindern, da der periodisch auftredende Abwärtstrend der Wirtschaftsdaten schlecht für die Politik und fürs Geschäft ist. In einem kommunistischen Land wie China ist es vollkommen undenkbar, daß die Wirtschaft stagniert oder gar schrumpft. Um dies zu verhindern, wird gegen jeden wirtschaftlichen Sachverstand billiges Geld ins System gedrückt, obwohl es nicht sinnvoll investiert werden kann. Es entstehen beispielsweise „Immobilienblasen“.

Stellen wir nun die Frage, wer eigentlich der letztendliche Gläubiger ist. Wem schulden wir die Abertrillionen, mit dem dieser Planet verschuldet ist? Die gängige Antwort lautet beispielsweise „die Rothschilds“, doch das ist nur ein Teil der Antwort, denn enteigneten wir alle Superreichen, könnten vielleicht für ein halbes Jahr sämtliche Staatsausgaben bestritten werden, wir würden dann aber vor dem Nichts stehen, weil der Kapitalismus mittlerweile kollabiert wäre. (Damit will ich nicht ungerechtfertigte Megavermögen rechtfertigen!) Tatsächlich endet jeder Ökonom in vollständiger Konfusion, wenn er jenseits klassenkämpferischer Polemik erklären soll, bei welchen Leuten oder Stellen wir denn nun in letzter Konsequenz mit solchen astronomischen Summen verschuldet sind! Für wen arbeiten wir? Des Rätsels Lösung bietet Reichs Konzept der Arbeitsdemokratie. Wir sind alle netzartig voneinander abhängig, was sich ökonomisch u.a. als Schuld ausdrückt. Geld ist letztendlich eine Anweisung für menschliche Arbeit, d.h. die Verrichtung einer Dienstleistung (wozu man auch die Produktion eines Gutes zählen kann). Auf diese Weise basiert die gesamte Ökonomie in letzter Konsequenz auf der organismischen Orgonenergie („Arbeitsenergie“). Entsprechend bedeutet eine „Schuldenkrise“ nichts anderes als ein Wegbrechen der Energieproduktion analog dem, was beim Individuum in der Krebsschrumpfungsbiopathie geschieht.

Eine Ökonomie kollabiert, wenn (a) die Arbeitsfunktion der Massen wegbricht, wie es gegenwärtig in der anti-autoritären Gesellschaft geschieht, und (b) die hilflosen Massen mit einer Finanzpolitik ruhiggestellt werden müssen, bei der Geld (= Schulden) in die Wirtschaft gepumpt wird, das immer weniger durch Arbeit gedeckt werden kann. Die Arbeit, d.h. die besagte ominöse „Energieproktuktion“, wird (a) absolut immer kleiner und spielt (b) relativ eine immer geringere Rolle.

Die „Sowjetunion“ geht ein zweites Mal unter. Der diesmal weltweite Magakollaps wird höchstwahrscheinlich und bezeichnenderweise im kommunistischen China anfangen. Und niemand in der Welt wird wissen, was geschieht (Krebs!) und warum es geschieht (Emotionelle Pest)!

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7 Antworten to “Die Krebsbiopathie der Wirtschaft”

  1. David Says:

    Eine Ökonomie kollabiert, wenn (b) die hilflosen Massen mit einer Finanzpolitik ruhiggestellt werden müssen, bei der Geld (= Schulden) in die Wirtschaft gepumpt wird, das immer weniger durch Arbeit gedeckt werden kann und

    das ist wie im alten Rom wo Brot und Spiele in die Massen hinein gepumpt wurden. Und was geschah mit (West-)Rom? Richtig: es brach zusammen.

    (a) die Arbeitsfunktion der Massen wegbricht, wie es gegenwärtig in der anti-autoritären Gesellschaft geschieht

    da scheint ja – im Moment – vordergründig das Gegenteil der Fall zu sein.

    Während im Westen Langzeitarbeitslosigkeit existiert, sehen sich die Noch-Bechäftigten einem hohen Druck mit „Arbeitsverdichtung“ und unbezahlten Überstunden ausgesetzt (Sie können ja gehen wenn es Ihnen nicht passt) und die Chinesen sind die „Fabrik der Welt“ und sie – vor allem die dort ausgebeuteten Wanderarbeiter – arbeiten bis zum Umfallen.

    • Zeitgenosse Says:

      Naja gut. Panem et circenes war auch in Ostrom Teil der normalen Massenunterhaltung. Es gab andere Gründe warum Westrom unterging (parallelen zur EU sind nicht gewollt aber erwünscht):

      1. Durch den zunehmenden Landverlust (teilweise auch an Stämmen die als Söldner Dienst taten) reduzierten sich damit auch Steueraufkommen und Versorgung mit Nahrungsmitteln mit gleichzeitigem Steigen der Militärausgaben eben für diese Söldner. 2. Westrom war nicht mehr in der Lage seine Bevölkerung ausreichend und sicher zu versorgen und musste in immer größeren Teilen Fremde als Hilfstruppen mit einbeziehen (siehe auch oben).
      3. Es gab im Gegensatz zu Ostrom keine stabile Innenpolitik. Durch häufige Wechsel der jeweiligen machthaber wurden die sehr traditionell und dynastisch denkenden Legionen demoralisiert. Und damit auch das Volk.
      4. Die oben genannte Punkten führten, nebst einer völlig uferlosen Steuer- und GEldpolitik (EZB/Draghi lässt grüßen) zu einer Hyperinflation mit einer darauf folgenden großflächigen Verarmung weiter Teile der Bevölkerung.
      5. Fremde. Die germanischen Söldner übernahmen immer größere Teile der Sicherheitspolitik und nahmen sich im Gegenzug dafür Land (siehe Punkt 1 und 2). Allerdings waren die meisten nicht Verfechter der römischen Kultur bzw. es war ihnen völlig egal. Damit Unterminierung der römsichen Staatsidee S.P.Q.R.

      Die Punkte könnte man fortsetzen.

  2. Peter Nasselstein Says:

    Trump/Clinton und wie die Emotionelle Pest arbeitet. Überall wird Trump als bellender Schreihals dargestellt, der persönlich wird, etc. Die Fernsehdebatte hat genau das Gegenteil gezeigt: währned Trump ruhig und gelassen bei den Sachthemen blieb , ereiferte sich Clinton und wurde ständig persönlich. In der „Mildred Brady“-Presse liest man das genaue Gegenteil über die Debatte!

    • Robert (Berlin) Says:

      Die Komplett-Analyse der Debatte Trump gegen Hillary

    • Robert (Berlin) Says:

      4-facher Poker-Champion: „Clinton signalisierte TV-Duell-Moderator Anweisungen“

      https://www.compact-online.de/4-facher-poker-champion-clinton-signalisierte-tv-duell-moderator-anweisungen/

      • Peter Nasselstein Says:

        „Zwischen 1879 und 1880 mußte er ein Jahr unterbrechen, um seinen Wehrdienst abuileisten. Diese Verpflichtung bedeutete weitgehend, daß er ein paar kranke Soldaten behandelte und sich langweilte“ (Peter Gay: Freud, Fischer TB, S. 48).

      • Peter Nasselstein Says:

        Nicht nur das, sie hatte eine Woche vorher alle Antworten vorliegen. Hatte sie sogar auf dem Podium, wo sie gleich nach dem Event weggeräumt wurden, zusammen mit dem Receiver und Sender, mit deren Hilfe ihr über im Haar versteckte Minilautsprecher Anweisungen gegeben wurden. Um das ganze abzurunden wurde Trump durch lächerliche Fragen ständig in die Defensive versetzt, während an Hillary keine einzige kritische Frage gestellt wurde. Gleichzeitig wurde Michael Savage, der Macher der zweitwichtigsten Radioendung in den USA, während (!) seiner Sendung landesweit aus dem Äther genommen. Er hatte es gewagt, Hlllarys Parkinson und die Nebenwirkungen ihrer Medikation zu diskutieren. Er wird wohl nie mehr auf Sendung sein. Die Großkonzerne, denen die Medien in den USA gehören, wollen unter allen Umständen Trump verhindern.

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