Gott ist tot!

Er starb an widerholten Messerstichen in unterschiedlichen Bereichen seines Körpers und geistert heute nur noch als zunehmend verwesender und zerfallender übelstinkender Untoter durch ein paar wenige Nischen der Gesellschaft. Die ersten beiden Stöße verabreichtem ihm die Astronomie und das Wideraufleben des antiken Atomismus, d.h. des Materialismus. Erst wurde die Erde aus dem Mittelpunkt des Universums gekippt, dann die Sonne und schließlich unser gesamtes Sternensystem. Gott war heimatlos und vor allem berufslos geworden. Er konnte weder „Weltenschöpfer“ noch „Architekt“ sein. Der Atomismus machte seine vermeintliche Schöpfung substanzlos. Der nächste Stoß war die Textkritik. Gott stellte sich als bloßes Fabelwesen heraus. Noch verheerender war der Stoß, der ihm von Darwin verabreicht wurde. „Gottes Ebenbild“ war das zufällige Produkt einer blinden Auslese. Der finale Todesstoß war jedoch die Einsicht, daß Gott nichts anderes ist als die „verinnerlichte gesellschaftliche Hierarchie“ im allgemeinen bzw. der verinnerlichte strafende Vater im besonderen. Wir taumeln durch eine sinnlose und leere Welt und unsere Leitsterne sind nicht nur Produkte unseres eigenen Wahns, sondern schaden uns und halten uns gefangen! Jene, die vorgeben noch an Gott zu glauben, also die widerlichen Pfaffen und ihre Schafe, sind schmutzige Lügner, bestenfalls bedauernswerte Kretins.

Die Wissenschaft hat die Religion abgelöst, doch so kann keine Gesellschaft überleben. Mit dem Mord an Gott haben wir uns selbst umgebracht. Denn, auch wenn wir es uns nicht eingestehen, wissen wir, daß nunmehr alles vollkommen sinnlos, leer und orientierungslos ist. Ganze Generationen wachsen heran, an denen nichts Menschliches mehr ist und es wird schlimmer werden. Zombies ohne Empathie und Selbstgefühl, d.h. Maschinen. Im Physik- und Biologieunterricht lernen sie ohnehin, daß sie Maschinen in einer Maschinenwelt sind. Und unsere „Aufklärer“ glauben tatsächlich noch immer, das wäre besser als das, was man früher in der „Sonntagsschule“ gelernt hat!

Es ist vorbei, aus, das Ende. Die letzte und einzige Chance, die die Menschheit hat, ist die Orgonomie.

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Eine Antwort to “Gott ist tot!”

  1. David Says:

    Die Orgonomie und das Ich

    Es ist vorbei, aus, das Ende. Die letzte und einzige Chance, die die Menschheit hat, ist die Orgonomie.

    Der strafende Gott. Identisch mit dem Über-Ich. Identisch mit dem Panzer. Siehe Wilhelm Reich und auch Jerome Eden.

    Bildet sich der Panzer sehr früh, ist er möglicherweise vor allem im Okularen Segment mit der Folge jener Erscheinungen wie Halluzinationen u.ä., die allfällig als „schizophren“ oder „psychotisch“ bezeichnet werden.

    Oder das Gegenteil, d.h. man schaut ohne zu sehen, sieht vieles nicht was man sehen soll und was tatsächlich da is , beispielsweise beim so genannten „Autismus mit Wahrnehmungsstörung“.

    Man sieht also den Wald vor Bäumen nicht und die Wahrnehmung ist dermaßen eingeschränkt, dass die Fähigkeit den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, praktisch fehlt. (Orgonomie: Funktion Arbeit, siehe Harman und andere)

    Also Es und Über-Ich. Und wer ist Ich?

    Das ist der, der zahlt.

    Der für das Fehlerhafte Funktionieren die Verantwortung trägt. Die Konsequenzen. Die Folgen des fehlerhaften Funktionierens.

    Der, der haftet.

    Der zahlungspflichtige und somit verantwortliche Unternehmer im Unternehmen Leben.

    Das ist Ich.

    In diesem Sinne auch Gott, denn Gott ist der verantwortliche Unternehmer. Sozusagen der Generalunternehmer. Ihm können wir vertrauen, finde jedenfalls ich.

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