Wozu dieses Netztagebuch?

Dieses Netztagebuch ist aus der Netzseite www.orgonomie.net herausgewachsen. Ursprünglich war der Nachrichtenbief eine wöchentliche Strompost, die die neusten Entwicklungen in Gesellschaft und Wissenschaft mit den Themen der Netzseite in Zusammenhang bringen sollte.

Problem bei solchen Netztagebüchern ist, daß sie zur Verbreitung von Weltanschauungen tendieren. Die Orgonomie ist jedoch Wissenschaft, keine Weltanschauung. Entsprechend war für Reich in den 1920er und 1930er Jahren die Psychoanalyse eine Wissenschaft und keine Weltanschauung, obwohl sie als Weltanschauung bekämpft wurde (Menschen im Staat, S. 238). Reich führte damals weiter aus, daß sich in der „objektiven Wissenschaft“ der weltanschauliche Konflikt nicht direkt zu äußern pflege. Man müsse unterscheiden, wo wissenschaftliche Differenzen Mängeln sachlicher Erkenntnis und wo sie weltanschaulichen Motiven entspringen, und ausmachen, wo es zur Bremsung der Erforschung der Wahrheit durch eine unbewußt festgehaltene Weltanschauung komme (ebd., S. 250).

Es kann also nicht darum gehen, hier eine vermeintlich „orgonomische“ Weltanschauung zu vertreten (was ein Widerspruch in sich selbst wäre!), sondern nur darum zu zeigen, wo und wie die diversen Weltanschauungen verhindern, daß sich die Wahrheit, d.h. die Wissenschaft durchsetzt. Ein solches Unterfangen ist natürlich nur möglich, wenn man selbst auf einem sachlichen Fundament steht.

Dieses Fundament ist die Orgonomie bzw. die folgenden vier Grundelemente (vgl. www.orgonomie.net/hdozeit.htm):

  1. die Funktion des Orgasmus
  2. die Entdeckung des Orgons
  3. der Orgonomische Funktionalismus
  4. das ORANUR-Experiment

Am wichtigsten, weil die Grundlage von allem, ist der 1. Punkt. Für den Leser dieser Zeilen bedeutet dies konkret psychiatrische Orgontherapie als die alles entscheidende Grundvoraussetzung, um überhaupt in irgendeiner Weise orgonomisch tätig sein zu können (siehe www.w-reich.de).

Parallel dazu strebt die soziale Orgonomie danach, die „soziale Panzerung“ aufzulösen. Dies geschieht, indem den Massen bewußtgemacht wird, daß die Lösung ihrer Probleme nicht im politischen, sondern im bio-energetischen Bereich liegt. Wie der amerikanische Orgonom Charles Konia in seinem Netztagebuch schrieb:

Das erste und einzige, was den Menschen auf ihrem aktuellen emotionalen Entwicklungsstand gesagt werden kann, ist, daß es keine politischen Lösungen für ihre sozialen Probleme gibt und ihre politischen Lösungen, um den Himmel auf Erden zu erreichen, ein Schwindel sind. Wenn die Menschen diesen Gedanken fassen können, reicht das erst mal. Politische Sehnsucht ist bei den heutigen Massen an die Stelle der religiösen Sehnsucht getreten. Auf diese Weise drücken sie ihren Mystizismus aus.

Punkt 2 beinhaltet den Nachvollzug und die Weiterführung von Reichs Experimenten.

Punkt 3 ist mehr oder weniger Inhalt von www.orgonomie.net, desgleichen

Punkt 4, hier insbesondere der Kampf gegen die Emotionelle Pest, die Auswirkungen von DOR (abgestorbener, giftiger Orgonenergie) auf gesellschaftlicher Bühne (OREP).

 

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