Cartesianische „Reichianer“

„Reichianer“ leben in einer Cartesianischen Welt aus „Energiebewegung und Wirbeln“, in der eine Art kosmische Sauce alles und jedes bestimmt. Der Unterschied zur mechanistischen Weltanschauung ist nur graduell. Ursache und Wirkung werden hydrodynamisch statt mechanisch erklärt. Für eine gleichzeitige bzw. nicht-lokale Wirkung ist kein Platz. Die schmerzliche freibleibende Lücke wird dann mit mystischen Konzepten notdürftig verkleistert. Ganz ähnlich mußte Descartes die res extensa, in der sich alles infolge von Druck und Stoß ergibt, durch eine ausdehnungslose res cogitans ergänzen. Zwei zusammenhanglose Reiche, zwischen denen nur der unerkennbare Gott vermitteln kann.

Siehe dazu auch Erstrahlung, Überlagerung und Relativität.

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