UFOs und die Politik

In seinem Buch Above Top Secret über die weltweite Vertuschung des UFO-Phänomens schreibt Timothy Good, daß keine Regierung gerne zugeben will, daß sich in ihrem Luftraum fremde Flugkörper frei bewegen können; UFOs, die für den Verlust vieler Abfangjäger und ihrer Piloten verantwortlich sind. Außerdem: „Niemand macht gerne einen dummen und törichten Eindruck. Die Angst sich lächerlich zu machen, ist für Politiker ein sehr zwingender Grund, das Thema herunterzuspielen.“ So habe der britische Luftfahrtminister George Ward 1954 privat zugegeben, daß er UFOs solange als „Ballons“ wegerklären müsse, „bis ich eine Untertasse im Hyde Park ausstellen kann (…) anderenfalls würde die Regierung fallen und ich meinen Job verlieren!“ Und jene Politiker, die zu solchen Beweisen zugang hätten, „könnten“, so Good, „durch die Komplexität des Phänomens derartig verwirrt und sogar verängstigt sein, daß sie lieber überhaupt nichts sagen“. Das Problem „aussitzen“! Darüber hinaus würden Politiker bei solchen heiklen Angelegenheiten nur auf den Druck des Stimmvolkes reagieren – und dieser bleibt aus, weil sich seinerseits natürlich auch jeder einzelne Wähler aus tiefsitzender sexueller Schuld und Scham heraus nicht lächerlich machen, sich nicht exponieren will. Nach Reich sind Politiker eh nichts weiter als Inkarnationen der Pathologie der neurotischen Massen.

Siehe dazu auch Ea und die Wellenfunktion.

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13 Antworten to “UFOs und die Politik”

  1. Claus Says:

    An der Diskussion z.B. über Chemtrails und dem beliebten Gelaber, bei dem jeder die echte ‚Pulsation‘ und den echten Augenkontakt für sich beansprucht, wurde wieder deutlich, dass 1) die Begriffe möglichst (vollständig geht das eh nicht) geklärt werden müssen und dabei 2) ein Bezug zu einer Beobachtungsbasis möglichst hergestellt werden muss. Unklarheiten ergeben sich zwar in jedem Fall, u.a. weil sich Erleben unterscheidet. Aber hier liegt der Mangel meistens in etwas anderem: Von Empirismus und dessen Rolle in der Wissenschaftstheorie keine Spur. Was die Ufos betrifft, bleibt mir angesichts mangelnder eigener Erfahrungen nichts anderes, als die Berichte anderer zur Kenntnis zu nehmen. Dann wird manches plausibler, anderes nicht. Ein Ufo im Hyde Park auszustellen, braucht kein Stück aussagekräftiger zu sein als hundert Berichte pensionierter Militärs. Auch was man dann im Hyde Park stehen sieht, sagt mir nicht „Ich bin ein Ufo einer anderen Galaxie“.

    • Peter Nasselstein Says:

      Das mit Kontakt und Pulsation betraf wohl eher die „Zinskritik“. Was angebliche „Chemtrails“ und UFOs betrifft, stellt sich schlicht die Frage nach überhaupt irgendwelchen Artefakten. Sprühvorrichtungen, die ganze Infrastruktur, etc. bzw. auch nur einem einzigen außerirdischen Objekt, das man tatsächlich in der Hand halten kann. Die einzigen „UFO-Artefakte“, von denen ich weiß, sind die „Sender“, die man Entführungsopfern chirurgisch entnommen hat. Und genau hier fängt das Problem an: es sind Artefakte, aber niemand kann mit ihnen etwas anfangen. Es sind kaum mehr als „Glassplitter“, die aber nicht zuortbar sind und alle möglichen merkwürdigen Eigenschaften und Strukturen aufweisen. http://grenzwissenschaftler.com/2015/05/31/us-mediziner-dr-roger-leir-holt-15-alien-implantate-aus-14-entfuhrungsopfern/ Es ist, als wenn „UFOs“ sich nur in dieser Grauzone bewegen können. Bei „Chemtrails“ hingegen ist es eine Schwarz-Weiß-Sache: wird (mit einem ASTRONOMISCH GROSSEN Aufwand) „gesprüht“ oder nicht.

      • Claus Says:

        Klar, Kontakt und Pulsation wurden hier kürzlich mit Bezug auf ‚Zinskritik‘ ins Spiel gebracht; aber es ist hier allgemein sehr häufig, dass einem ‚Reich’sche Wörter‘ um die Ohren gehauen werden, oft darauf abzielend, zu zeigen, wie großartig der eigene orgonotische Sinn sei.
        Was auch immer es betrifft: Ob etwas Orgon oder ob etwas Artefakt von ‚Aliens‘ ist – es hängt von Interpretationen im Rahmen von Theorien ab. Deswegen wurde von Wissenschaftstheoretikern so viel über die Qualität von Theorien gesagt.
        Ich zitiere mal Zusammenfassendes über W.V.O Quine (Spohn in der Einleitung zu „Ontologische Relativität“ von Quine 1975: 222): „ […] mit der Beobachtungsbasis sind viele verschiedene Theorien verträglich […], und daher müssen an der Gestaltung unserer Gesamttheorie noch andere Dinge beteiligt sein.“ Das heißt nicht, dass Theorien nicht mehr oder weniger gute Theorien sein können: „Nach Quine sind dies ganz massiv wirkende Einfachheits- und Systematisierungserwägungen, die an jeder Stelle unseres theoretischen Gebäudes eine Revision erzwingen können: Sogar die Mathematik und Logik können von ihnen betroffen sein, und umgekehrt können sie auch dazu führen, dass Daten aus der Beobachtungsbasis nicht als solche anerkannt werden“ (Spohn 1975: 222).

      • Claus Says:

        In der Tat wären die Implantate bessere Quellen als Hypnoseaussagen. Wenn es sich um Sender handelt, ist das – wie so vieles in dem Bereich, z.B. Edens Ufo-Begegnung – derart gruselig, dass schon die Angst, die es hervorruft, wohl sehr der Angst ähnelt, die man bei Horrorfilmen hat, und das macht es so filmnahe. Dabei fehlt jedem die eigene Erfahrung. Das Filmartige macht es so fern. Hier wurde ja schon mal irgendwo der Gedanke geäußert, dass Aliens selbst uns mit unserer Filmindustrie davon abhalten, ernst genommen zu werden.

      • Claus Says:

        Aber man müsste eben den ganzen Kram selbst untersuchen, was man nicht kann – weil nicht ein Komplex von eigenem Erfahrungswissen und Expertenmeinungen daran hängt. Wie anders sollte man dem begegnen? „Skeptical investigator Joe Nickell said that the alleged implants appeared to be ordinary objects such as shards of glass or fragments of metal that become lodged in arms, hands, legs and feet due to accidental falls or barefoot walking. Nickell said that Leir’s associate, Derrel Sims, supposedly refused to cooperate when asked to provide a forensic medical institute with specimens or photos for analysis.“

  2. Peter Nasselstein Says:

    Über die CONTACT WITH SPACE Konferenz in Grechenland:

    https://www.youtube.com/channel/UCj1wDH4d8W36gtm5IT-wMLA

  3. Peter Nasselstein Says:

    Nach der ersten Minute geht es hier um genau das, was Jerome Eden Anfang der 1980er Jahre beschäftigte;

    Übrigens, auch Reich und Eden waren auf ihre Weise im „Star Wars“ involviert – und „starben“…

  4. Zeitgenosse Says:

    Ich habe es schon mal wo anders erwähnt: es ist im Grunde müßig darüber zu debattieren (sollten wir ja im Grunde gar nicht flächendeckend sonst könnten sie sich schneller und zahlenmäßiger manifestieren – Stichwort Quantenmechanik/PN wird wissen was ich damit meine); die Schäden sind ohnehin bereits zu weit fortgeschritten und die Orgonomie die als gegenkraft fungieren könnte ist faktisch tot. Das wenige was noch da ist wird verbrämt durch esoterische Spinner (Reichianer) und Paläoorgonomen die gedanklich in den 50ern hangen geblieben sind (Konia und Konsorten) und selber aus ihren Denkmustern und Augenpanzerungen nicht aus/druchbrechen können. Dazwischen gibt es nichts außer vielleicht ab und wann ein Genitalcharakter irgendwo der auf die Welt kommt und spätestens in der Grundschule bereits so deformiert ist, dass man das Thema bereits wieder ad acta legen kann.

    PN schrieb irgendwo mal, dass es ohnehin bereits zu spät ist. Wozu also noch das ganze Gefasel? Ich gebe die Antwort natürlich gleich selber: weil man als Freund des Lebens gar nicht anders handeln kann. Aber es ist natürlich ein Kampf gegen die Windmühlen.

    • Peter Nasselstein Says:

      Die UFO-Situation wird durch folgendes Video sehr schön charakterisiert. Die einen werden GAR NICHTS sehen, wirklich nichts – und die anderen werden angesichts dessen, daß es unbestritten seit Jahrzehnten unerklärliche und bisher unerklärte (ähhh… Logik?, anyway: ) Geräusche im Luftraum gibt. Jemand schaut in eine Wolke, aus der scheinbar die Geräusche kommen und wo er ein schlechtes Gefühl hat, außerdem vermeint er etwas „zu sehen“. Er filmt das und nach einfacher Kontrastverstärkung sieht er eine gigantische Maschine – und damit den potentiellen Untergang der Menschheit, ihre komplette Versklavung. Der eine sieht nichts, der andere sieht das denkbar Grauenerregendste. Und hier sitze ich: das Video ist null Beweis, die meisten werden sich ärgern, es überhaupt angeschaut zu haben – aber ich habe vor vielen Jahren auch etwas über Hamburg gesehen, gigantisch, unmöglich natürlich und unmöglich menschlich…

      Ist das alles berichtenswert? Selbst wenn NICHTS dran ist, dann ist es psychologisch und erkenntnistheoretisch von Bedeutung. Außerdem ist Reich mit der Gewißheit gestorben, daß die Erde aus dem Weltraum angegriffen wird. Ich lasse mich gerne korrigieren, aber ich bin weltweit der einzige „Reichianer“ (man beachte die Anführungszeichen!), der darauf aufmerksam macht. (Peter Robbins ist „UFO-Forscher“, der sich zu keinen weiterführenden Schlußfolgerungen hinreißen läßt.)

      Also jetzt zum Video: es ist entweder nichts oder schlimmer als aller Science Fiction-Schrecken im Kino!

  5. Peter Nasselstein Says:

    Jenseits aller Theorie: das folgende hat Reich 1953 bis 1957 gesehen – wie wir es 2016 sahen:

  6. Robert (Berlin) Says:

    ARMADA of UFOs caught in CALIFORNIA daytime sky.

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