Welche Lehren aus dem Holocaust ziehen?

Die Lehre, die die Bundesrepublik aus dem Holocaust gezogen hat, war eine abstrakt-moralische. Es wurde schlicht das Gegenteil des nationalsozialistischen Systems angestrebt: „Multikulti“ mit einer deutlichen Zurücksetzung der indigenen Bevölkerung, nach dem Motto „Deutschland verrecke!“. Eine funktionelle Lehre wäre ohne neurotische Ausflüchte an den konkreten und naheliegenden Zusammenhängen orientiert: einzig und allein eine kompromißlose Unterstützung des Staates Israel. Diese Denkweise impliziert gleichzeitig den Schutz des eigenen Volkes vor dem, was Akif Pirincci als das „große Schlachten“ bezeichnet hat. Auf einer fundamentalen Ebene geht es um den Kampf gegen „Saharasia“ nach James DeMeo.

Siehe dazu auch Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.

Schlagwörter: , , , , , , , ,

5 Antworten to “Welche Lehren aus dem Holocaust ziehen?”

  1. David Says:

    Unterstützung des Staates Israel.

    Und sonst?

    Alle Entwicklungen unterbinden, die zu einer linken – oder sonstigen – Diktatur führen können.

    ***

    Tatjana Festerling gilt allfällig als rechtsradikal.

    So gar nicht rechtsradikal hört sich das folgende an (Zitat aus einem Beitrag aus ihrer Facebook-Seite):

    Bukarest, was soll man dazu sagen?
    Die monumentalen Bauten der Ceausescu-Diktatur erinnern an die Paläste der EU in Brüssel und Straßburg, Diktaturen wissen sehr genau, wie Architektur psychologisch zu nutzen ist.

    Jedenfalls rollten wir vor dem Parlamentspalast (heißt wirklich so!) unsere ‪#‎FortressEurope‬ und ‪#‎PegidaNederlande‬ Banner aus, um der Fortress Europe-Forderung nach gesicherten EU-Außengrenzen Nachdruck zu verleihen.

    Und zack kamen von allen Seiten Sicherheitsbeamte angerannt und wir wurden vorläufig festgesetzt. Das bedeutete eineinhalb Stunden bei 32 Grad in gleißender Sonne ausharren, weil man unsere Pässe durch die internationale Datenbank jagen musste.

    Rumänien – ist das wirklich Europa? Nein, Europa wohl nicht, aber die EU. Globale Konzerne fördern dort das neue, internationale Tagelöhnertum durch billigste Standortfaktoren – um einen strukturellen Aufbau des gebeutelten Landes geht es nicht.

    Und dann gewinnt man umso mehr den Eindruck, dass die EU ein Eliten-Projekt zu sein scheint, das einigen Wenigen wirtschaftliche Erfolge ermöglichen und durch eine diktatorische Zentralregierung absichern soll. Die Menschen, die Europäer stören dabei nur.

    Hervorhebung hinzugefügt.

    • Peter Nasselstein Says:

      Keine Diktatur? Daß ist wieder so abstrakt moralisch gedacht, so als wäre Demokratie per se ein Wert.

      Kollektive Verirrungen wie der Kommunismus, der Faschismus oder der Nationalsozialismus waren reversibel: Nach ihrem Scheitern konnte auf das kulturelle und religiöse Erbe Europas zurückgegriffen werden, und neue zivilisierte, demokratische Gemeinwesen entstanden. Werden jedoch die einheimischen Bevölkerungen zur Minderheit, dann ist dieser Weg der zivilisatorischen Regeneration versperrt. Der österreichische Journalist Michael Ley

      http://nicolaus-fest.de/

      • David Says:

        Selbstverständlich ist Demokratie per se ein Wert, und zwar der höchste.

        Das haben wir immer so beigebracht bekommen.

        Jede andere Ansicht wäre vollkommen neu.

        Wäre vielleicht auch unverträglich mit der Orgonomie, die bekanntermaßen gegen jede Art von Nationalsozialismus und Faschismus ist, und – seit Reich nach Amerika kam – gegen den Roten Faschismus ist?

        Ich glaube, ab jetzt wird die Diskussion sehr, sehr interessant.

  2. Peter Nasselstein Says:

    Auf der Demonstration gegen den Al-Quds-Tag berichtet ein jüdischer Künstler, die muslimischen Bewohner Neuköllns hätten eine neue Freizeitbeschäftigung entdeckt: Man spucke oder pisse auf die goldenen ‚Stolpersteine’, die an ermordete Juden erinnern. Mehrere Freunde bestätigen diesen Befund und liefern auch gleich den richtigen Ausdruck: Surensöhne.

    http://nicolaus-fest.de/surensoehne-und-die-konstanz-des-irrationalen/

  3. Peter Nasselstein Says:

    In Sonntagsreden feiern sie Stauffenberg, doch wenn vor ihren Augen das gleiche in der Türkei passsiert, quatschen sie von „Recht und Demokratie“. Was für ein verlogenes Gesindel!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: