Die Orgonomie und ihre Kritiker

Auf Amazon habe ich eine interessante Besprechung von Charles Konias Buch The Emotional Plague gefunden. Interessant deshalb, weil sich der Rezensent wirklich mit dem Thema beschäftigt hat, beispielsweise auch Bakers Der Mensch in der Falle kennt, aber trotzdem die gängigen, immer und immer wiederkehrenden Mißverständnisse widergibt:

  1. Osama bin Laden leide, so behaupte Konia, unter „orgiastischer Impotenz“ (sic!), ohne daß Konia dafür den geringsten Beleg vorlege. Wir wüßten nichts über Osamas Sexualleben – außer, daß er einige Ehefrauen hatte. (Immerhin haben wir seit neustem weitere Einblicke.)
    Erst einmal heißt es „orgastische Impotenz“. Es ist absolut bezeichnend, daß die Kritiker immer und immer und immer wieder ad nauseam irgendetwas von „orgiastischen Freuden“ oder so im Kopf haben. Es geht um die Endlust, um Befriedigung, nicht um sexuelle Exzesse! Der Orgasmus ist außerdem kein isoliertes Ereignis, sondern drückt in einem großen Ereignis die gesamte Pulsationsfähigkeit des Organismus aus; dessen Fähigkeit einheitlich zu funktionieren (= Gesundheit).
  2. Konia liefere keine Beweise dafür, daß die Erfahrung eines befriedigenden Orgasmus die politischen Ansichten von jemand geändert hätten.
    Dazu ist zu sagen, daß man keinen Orgasmus „haben“ kann. Solange Osama derjenige ist, der er ist, solange wird er keinen befriedigenden Orgasmus haben. Er müßte vorher eine Orgontherapie durchlaufen, d.h. Hingabe lernen, also ein ganz anderer werden, der kaum noch etwas mit Osama gemeinsam hätte. Erfahrungsgemäß ist es jedoch so, daß Menschen mit extremen politischen und religiösen Ansichten gar nicht erst eine Therapie beginnen bzw. sehr bald wieder abbrechen – eben weil sie extrem orgastisch impotent sind und auch nicht den geringsten Kontrollverlust zulassen können. Es ist beispielsweise sinnlos gläubige Katholiken oder gläubige Marxisten in Orgontherapie zu nehmen.
  3. Der Kritiker moniert, daß Konia behauptet, die sozialen Bewegungen der 1960er Jahre wären von unbefriedigter Sexualität angetrieben worden. Dabei sei es doch ganz im Gegenteil zu dieser Zeit zu einer sexuellen Befreiung gekommen.
    An diesem „Argument“ zeigt sich das ganze Elend der Reich-Diskussion: konsequent werden die Emotionen draußen vorgelassen. Man nehme eine alte Jungfer, die zufrieden und sorglos in den Tag hineinlebt – bis ein junges glückliches Paar in die Nachbarschaft zieht. Plötzlich wird der alten Jungfer ihre Lebenssituation bewußt und sie wird manifest neurotisch, weil das sexuelle Erregungsniveau steigt. Etwas ähnliches geschah in den 1960ern, als die Menschen unglücklicher wurden, nicht etwa obwohl, sondern weil alles lockerer wurde. Das erklärt auch, warum heute der islamische Fundamentalismus immer extremere Formen annimmt und nicht etwa zu Zeiten explodierte, als die sexuelle Unterdrückung viel schwerwiegender war.
  4. Konia führe alle möglichen Erkrankungen und sozialen Übel auf eine Störung der Orgasmusfähigkeit zurück, ohne überzeugende Belege für diese Verbindung zu präsentieren.
    Es ist ganz einfach. Man nehme etwa Herzerkrankungen. Sie gehen darauf zurück, daß das Herz Blut durch eine chronisch kontrahierte Peripherie pressen muß. Das nennt sich Panzerung. Faschismus entsteht, weil Menschen nicht selbst ihr Leben in die Hand nehmen können. Die Panzerung hindert sie daran. Das Hauptsymptom der Panzerung ist aber die orgastische Impotenz. Gleichzeitig erhält die orgastische Impotenz die Panzerung aufrecht, indem sie ihr die notwendige Energie zuführt.
  5. Konia behaupte, daß alle Bemühungen das Los des Menschen zu verbessern gescheitert wären. Der Kritiker führt hingegen nacheinander die Beendigung der Sklaverei, die Senkung der Kindersterblichkeitsrate, die Erhöhung der Lebenserwartung, die verbesserten Lebensbedingungen der Arbeiter, der Frauen und der Minoritäten, die Emanzipation der Homosexuellen und generell die zunehmende Toleranz an. Diese Erfolge hätten wenig bis nichts mit Reichs Theorien zu tun.
    Der Punkt ist, daß jeder einzelne Fortschritt, so begrüßenswert er auch jeweils ist, über kurz oder lang zu mehr menschlichem Leid geführt hat. Das Ende der Sklaverei in den USA mündete schließlich darin, daß die „schwarze Gemeinschaft“ heute effektiv zerstört ist. In Afrika garantiert die sinkende Kindersterblichkeit ein immer weiter wachsendes Massenelend. Die Emanzipation der Frau hat sie und ihre Kinder unglücklich gemacht. Und der Traum der Homosexuellen mündete in der AIDS-Hölle. Tatsächlich illustriert das Lied „Go West“ der Pet Shop Boys das Elend jeder Massenbewegung, sei es der der Homosexuellen „nach San Francisco“ oder die der Arbeiter „nach Moskau“. Wem es (im Bewußtsein dessen, was die Pet Shop Boys hier zum Ausdruck bringen wollten) bei diesem Video nicht die Kehle zuschnürt, der hat nichts von der Tragik der menschlichen Existenz verstanden – genau darauf wollte Konia anspielen.

Es ist offensichtlich, worauf das ganze zuläuft: Die Kritiker greifen zwei Dinge heraus (etwa „orgastische Impotenz“ und „Osamas Verhalten“) und verlangen, daß eine Kausalität zwischen dem ersten und dem zweiten Faktor nachgewiesen wird. Die Orgonomie hingegen verweist auf einen dritten Faktor, der diese beiden Faktoren umfaßt und die Verbindung zwischen ihnen indirekt herstellt. (In diesem Fall ist das schlichtweg die Panzerung mit ihren unterschiedlichen Ausprägungen.)

Mechanisten werden Funktionalisten niemals verstehen und Funktionalisten werden Mechanisten niemals überzeugen können.

Was schließlich die Mystiker betrifft: Für die ist alles einfach „das Sein“. Dinge sind, wie sie sind. „Es ist so, wie es ist.“ Wir müssen einfach den „göttlichen Plan“ erkennen, wie im Christentum, oder „die Leere erfahren“, wie im Zen. Diese Leute sehen kaum einen Unterschied zwischen Funktionalismus und Mechanismus. Beides sind für sie einfach nur Gedankengebäude von Ignoranten, die die Wahrheit nicht erkennen wollen.

Da er ein funktioneller Denker war, lernte Reich in seiner psychotherapeutischen Praxis, daß die Fähigkeit zur sexuellen Befriedigung mit besserem Kontakt zu sich selbst (Selbstvertrauen) und zu seinen Mitmenschen (Einfühlungsvermögen) einhergeht, so daß die alte moralische Zwangsordnung überflüssig wird.

Gelingt es dem Gesundenden, den passenden Partner im Geschlechtsleben zu finden, dann zeigt sich nicht nur, daß alle nervösen Symptome verschwinden – mehr, er kann nun mit erstaunlicher Leichtigkeit, die ihm früher unbekannt war, sein Leben ordnen, Konflikte unneurotisch erledigen, und er entwickelt eine automatische Sicherheit in der Lenkung seiner Impulse und sozialen Beziehungen. Dabei folgt er durchaus dem Prinzip der Lebenslust. Die Vereinfachung seiner Einstellung zum Leben in Struktur, Denken und Fühlen beseitigt viele Quellen von Konflikten aus seinem Dasein. Gleichzeitig damit erwirbt er eine kritische Einstellung zur heutigen moralischen Ordnung. (Die sexuelle Revolution, Fischer TB, S. 31f)

Bei jungen Erwachsenen gehört eine befriedigende Sexualität zur gesunden psychologischen und sozialen Entwicklung. Das zeigt eine Studie von Freya Sonenstein und Adena Galinsky von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health. Auf der Grundlage der Daten von 3237 Befragten im Alter von 18 bis 26 ist es die erste repräsentative Untersuchung der Beziehung zwischen Entwicklungsvorteilen und der sexuellen Befriedigung. Abgeglichen wurden dabei Selbstvertrauen, Autonomie und Empathie mit regelmäßigem Orgasmus, passiver und aktiver oraler Befriedigung. Das Ergebnis läßt sich in drei Punkten zusammenfassen.

  1. Bei jungen Frauen sind Selbstachtung, Autonomie und Empathie mit den drei Typen sexueller Lust positiv korreliert.
  2. Bei jungen Männern ist es die Empathie.
  3. Bei jungen Männern ist das Niveau der Befriedigung in allen drei Bereichen sexueller Lust höher. 9 von 10 berichten, daß sie meistens oder immer einen Orgasmus haben, während es bei den jungen Frauen weniger als die Hälfte sind.

Zu Punkt 1 führt Galinsky aus, daß die drei Aktiva (Selbstvertrauen, Autonomie, Empathie) es jungen Frauen und jungen Männern ermöglichen ein höheres Niveau sexueller Lust zu erfahren. Da frägt man sich natürlich: Warum nicht umgekehrt? Liegt die Kausalkette sexuelle Lust → Selbstvertrauen, Autonomie, Empathie nicht näher?!

Zu Punkt 2 bringt Garlinsky die Hypothese vor, daß empathische Personen auf die Bedürfnisse ihres Partners besser eingehen und so ein positiver Feed-Back-Zyklus entsteht. So wird die Funktion des Orgasmus, d.h. eine energetische Betrachtungsweise, systematisch aus dem Blickfeld gerückt.

Zu Punkt 3 führt Galinsky an, daß junge Frauen mit mehr Hindernissen für die sexuelle Befriedigung konfrontiert sind als junge Männer. Deshalb führe sexuelle Befriedigung bei ihnen auch zu einer größeren Steigerung von Selbstvertrauen und Autonomie (Punkt 1). Man könne aber auch die Theorie aufstellen, daß diese beiden Entwicklungsvorteile für junge Frauen wichtig sind, weil sie dazu beitragen Hemmungen der sexuellen Kommunikation und Experimentierfreude niederzureißen.

Man sieht, wie grotesk das mechanistische Denken ist. Da zerbrechen sich Wissenschaftler allen Ernstes den Kopf darüber, ob Kontakt zu sich selbst und anderen (Selbstvertrauen und Empathie) die Voraussetzung für sexuelle Befriedigung darstellt oder umgekehrt sexuelle Befriedigung zu besserem Kontakt führt!

Dieses Fehlen einer energetischen Betrachtungsweise hat dramatische gesellschaftliche Folgen, denn mechanistisches Denken führt schnurstraks zu entsprechenden sozialistischen Maßnahmen (social engineering). Sonenstein gibt an, daß Studien wie diese bei der Entwicklung von Strategien gegen riskantes Sexualverhalten, das zu Geschlechtskrankheiten und unbeabsichtigten Schwangerschaften führt, beitragen könnten. Eine Untersuchung, die zu einem besseren Verständnis der Dynamik der sexuellen Befriedigung führt, soll also dazu genutzt werden junge Frauen und Männer besser zu kontrollieren. Statt einfach die Sexualität zu befreien und damit die Selbststeuerung der Menschen zu stärken, also das zu unterstützen, was Reich als „sexuelle Revolution“ bezeichnet hat, sollen staatliche Programme entwickelt werden, um junge Frauen und junge Männern zu instruieren. Das woran das ganze krankt, nämlich mangelnde Selbstregulation, wird so weiter behindert.

Immerhin kommt Galinsky zu einer für Mechanisten bahnbrechenden Erkenntnis:

Sexuelle Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von sexuell übertragbaren Infektionen, unbeabsichtigten Schwangerschaften, Gewalt oder anderen Problemen. Es ist die Anwesenheit von sexuellem Wohlbehagen.

Noch drei Dinge sind zu erläutern:

  1. Durch sexuelle Befriedigung gewinnen Frauen vor allem an Selbstbewußtsein und Autonomie, während es bei Männern Empathie ist. Das verweist auf die grundlegenden biologischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Während bei den ersteren die Hingabe im Vordergrund steht, ist es bei letzten die Aggression. Man betrachte doch nur Primaten oder das Verhalten von kleinen Mädchen und Jungen! In einer befriedigenden Partnerschaft gleichen sich die Geschlechter hormonell an, wie in Die Funktion des Orgasmus (Teil 3) ausgeführt: Frauen werden selbstgewisser, Männer werden weicher. Entsprechend lebten früher weibliche Hausangestellte und Soldaten im Zölibat: die ersteren wollte man fügsam halten, die letzteren gemeingefährlich machen.
  2. Mit der Frage, warum Frauen so viel mehr „Orgasmusschwierigkeiten“ haben als Männer hat sich bereits Reich beschäftigt. Er war sich nicht sicher, ob die soziale Stellung der Frau oder vielleicht doch biologische Ursachen letztendlich verantwortlich sind. Siehe dazu meine Ausführungen in Biologische Entwicklung aus orgonomischer Sicht. Früher stand die Angst vor ungewollter Schwangerschaft und sozialer Ächtung („Schlampe!“) im Vordergrund, heute im Zeitalter der Supermodels ist es die Entfremdung vom eigenen Körper, der bis zum Selbstekel geht.
  3. Daß in dieser Studie der genitale Orgasmus genauso gewichtet wird wie „Oralsex“, zeugt von einer Ignoranz, die schlichtweg fassungslos macht. Für das heutige Amerika ist die Fixierung auf oralen Sex ohnehin bezeichnend. Das läßt sich unmittelbar auf Clintons Aussage zurückführen, seine verklemmten Sexspiele mit einer Untergebenen wären kein Sex gewesen. Seitdem nehmen Fellatio und Cunnilingus ungefähr die gleiche Rolle ein wie früher die Masturbation: ein billiger Kompromiß, da man anders die drängende Sexualität von Jugendlichen nicht bändigen kann. Siehe dazu meine Ausführungen in Die Bedeutung von Vorbildern.

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5 Antworten to “Die Orgonomie und ihre Kritiker”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Was für eine surreale Besprechung. Eine Fantasiefigur oder eine real existierte verzerrt dargestellte Propagandafigur (so wie in der stalinistischen Propaganda Trotzki etwa) soll nun für ein Beispiel einer fehlerhaften Theorie stehen. Das ist wirklich eine virtuelle Parallelwelt.

  2. David Says:

    Und der Traum der Homosexuellen mündete in der AIDS-Hölle.

    AIDS-Hölle? In vierzig Jahren wird man wenn nicht Impfung, so doch wenigstens passive Immunisierung durchführen können.

    Und Hölle? Heute das Risiko diese Krankheit zu bekommen und früher alles nur heimlich in Klappen und Parks tun können? War das besser?

    Oder sollte man – wenn man denkt es handele sich um einen sekundären Trieb – die Ansicht haben die der hier im Blog als Beispiel erwähnte chinesische Kommunist gegenüber den Opiumrauchern und Junkies hat? Schlagartig für immer damit aufhören oder sofort an die Wand?

    Dann wird das „Phänomen“ – Ahmadinedschad lässt grüßen – vielleicht scheinbar nicht mehr existieren.

  3. O. Says:

    Bei diesem Thema mache ich mich regelmäßig unpoulär. Meine Tante hatte sich leider nahezu totgesoffen mit Bier, sie bekam nohc ein Kind im „hohen“ Alter, um die vierzig – ihr erstes und verstarb dann plötzlich und mysteriös, da die Ärzte eine genaue Ursache auch post mortem nicht finden konnten – oder fanden und es nicht zu sagen wagten, da es vor der AIDS-Hysterie war. Sie starb an AIDS, was auch immer das sein sollte, eine Immunschwächekrankheit, die bei ihrem Alkoholkonsum nicht verwunderlich war und bei der Umstellung ihres Körpers auf den „Babymodus“ nochmals strapaziert wurde.

    Dies war um 1980 herum, bevor man spekulierte, das eine US-Labor diesen Virus „verloren“ hatte, er sich über Affen übertragen würde oder sexuell übertragbar sei und us Afrika gekommen sei – oder ähnliche wilde Spekulationen.
    Meine Tante hatte einfach eine Immunschwäche. Sie hatte keine wechselnden Partner, eher zu wenig, um die zwei Partner in ihrem Leben.

    In den Siebzigern kam sie zum Bier, wie viele in der damaligen Zeit und man stempelte sie aber nicht wie heute als Alkoholikerin ab … gesoffen wurde in jeder Firma, besonders in Ihrer „ruhmreichen Firma“ (Name brauch ich jetzt nicht nennen, jeder Insider oder Mitarbeiter wird wissen, welche gemeint ist). – Jene, die nie Psychologen brauchte für ihre Mitarbeiter.

    Also die Immunschwäche trifft auch Heteros und hätte man nicht so eine Hetzkampagnie gestartet, wäre es auch keine „reine Homoerkrankung“ geworden. Statt Aufklärung (Fr. Rita Süßmuth klärte nix auf, sondern betrieb eine Antisexkampangie in meinen Augen) wurde für den energetischen Austausch bei Koitus ein Isolator (Gummikondom) empfohlen, damit die sexualenergetische Stauung, Neurosen und Immunschwäche produzieren würde. Desweiteren wurde das Thema Angst mit Sexualität gepaart, so dass die „orgastische Impotenz“ verstärkt werden konnte. Reichianisch gebildete Ärzte hätten Sturm laufen müssen (andere natürlich auch) und diese Angstkampagne zu stoppen und eine sofortige Rücktrittsforderungen hätte gefordert werden müssen, sowie Prozesse auf Schadensersatz etc.
    Doch leider passierte nichts und alle waren geschockt. Dasselbe Procedere wurde mit der Raucherkampagne neulich wiederholt … wo es auch nicht um die Gesundheit geht, sondern letztlich die Raucher zu mehr Konsum animmiert, dass sie sich so richtig in den Tod rauchen.

    1986 folgte das Tschernobyl-AIDS, das auch ohne eine Virustheorie auskam. Die Immunschwäche wurde durch die Niedrigstrahlung und starke Kontaminierung mit Radioaktivität ausgelöst und führt zur Immunschwäche … und ist nicht sexuell übertragbar.

    Als Homosexueller sollte man sich seine Drogengewohnheiten anschauen und die anderen Pillen (Vitamine, etc.) die man schluckt und die in dieser Gruppe, stärker verbreitet sind, und dirket zur Immunschwäche führen. Kondom-Isolatoren tun ihr übriges, um eine Schwäche zu befördern und sollten erst eingesetzt werden, wenn in einer Partnerschaft der körperliche Zerfall von Zellen, die einen virulenten Charakter haben wir Reichs „T-Bazillen“, auch sichtbar wird. Evtl. könnte man den Bluttest (Reichsche Test) hinzuziehen, um eine Immunschwäche zu erkennen.

    Das Problem bei häufig wechselsnden Partnern und One-Night-Stands ist, dass man sich natürlich vor allen Geschlechtserkrankungen schützen muss – also die Kondome sind dann nicht wegen „AIDS“ sinvoll, sondern gegen Hepatitis, Tripper, und andere übliche Verbreitungen (Pilze etc.)

    Dies ist meine Meinung. Psychologisch ist AIDS eine Katastrophe und kann nur die VT erfreuen, da diese Patienten mit Angst und Panikattcken schafft. (Stauungsneurosen)

  4. O. Says:

    Man hätte Konia fragen können, warum er eine Gestalt wie Osama, der in irgendwelchen Höhlen sich verkriechen sollte, zum Thema macht. Dieser Mensch ist keine historische Persönlichkeit, sondern für Amerika eine „Teufelsfigur“, die mit dem realen Menschen wohl auch nicht viel gemein hat.

    Jetzt hat man ihn zu einem Haufen „Hackfleisch“ verarbeitet und zu dem unsere Kanzlerin dann auch noch gratulieren musste.

    Die Auswahl kann ich nicht nachvollziehen … aber soll wohl „Staatstreue“ demonstrieren und dürfte unter Überlebensstrategie zu verbuchen sein, da man in den USA ja eben nicht mehr alles sagen darf und die Freiheit eben nur ein Begriff ist, ohne Inhalt.

    Die orgastische Impotenz trifft vielmehr jeden, aber hier sollte wohl die ethnische Zugehörigkeit und Glaubensfrage, also ein Kulturproblem beispielhaft angesprochen werden.

    Für mich vermischen sich hier klinische Sicht und sozialpolitische Kritik (Islam), ähnlich wie bei Baker mit dem „politischen“ Charaker (Liberal, Konservativ etc.)

    Die Ausführungen, die hier angesprochen werden, das ein unbefridigter Mensch ganz gut für sich leben kann, solange ihn nichts an seine verdrängte Sexualität und Lebendigkeit erinnert, ist eine nicht zu unterschätzender Mechanismus, der auch auf soziale Gruppen übertragbar ist.
    Und daher ist jeder Fortschritt gleichsam eine Bedrohung und kann zu einer „Reaktion“ im Sinne von „reaktionären ….“ führen. Dies ist eine normale Abwehrreaktion, wenn man die Veränderung nicht (therapeutisch) intergriert.

    Die alte Struktur im Menschen hält eine Aufladung durch „befreite Energie“ nicht aus, wenn die Struktur nicht durchlässiger wird.

    Die Frage wäre, wie erreicht Konia dies durch sein Buch? Oder erhellt er uns die Zusammenhänge und läßt uns dann mit aufgewühlter Engergie im Regen stehen. Der Hinweis, man könne dann Orgontherapie mache, reicht nicht, wenn die Intergration der freigwordenen Energie nicht aufgefangen wird. Im Recht sein, heißt nicht therapeutisch zu arbeiten, sondern aufzuwühlen und Chaos zu schaffen, d.h. die „islamische Reaktion“ zu provozieren, um sich dann später darüber zu beschweren.

    Schafft Konia eine Lösung? Oder tappt er in die Bemühungsfalle der (orgontherapeutischen) Befreiung, von der er in seinem Buch spricht und schafft neuen Schaden … (Gibt es das Buch als kostenfreier Download?)

  5. Robert (Berlin) Says:

    „Für das heutige Amerika ist die Fixierung auf oralen Sex ohnehin bezeichnend.“

    Ein Grund könnte sein, dass das Stillen an der Brust nicht mehr die Regel ist. Die Libido fixiert sich an der oralen Zone.

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