Die Emotionelle Pest (Teil 1)

Beim Gesunden sorgt die genitalorgastische Funktion für einen ausgeglichenen Energiehaushalt. Es gibt nur eine Form der orgastischen Potenz, aber unendlich viele Abstufungen der orgastischen Impotenz. Doch kann man prinzipiell vier Hauptmöglichkeiten ausmachen, wie die genitalorgastisch unerledigte Erregung entladen wird:

  1. die Erregung wird erfolgreich, d.h. weitgehend symptomfrei in der Panzerung gebunden, wie beim „normalen“ Neurotiker, was der Gesundheit im Verständnis der konventionellen Medizin und Psychologie entspricht.
  2. kann die Erregung nicht mehr gebunden werden, kommt es zu neurotischen Symptomen, wie z.B. bei der sexuellen Perversion. Oder die Panzerung versagt ganz: die befreite Angst führt dann z.B. zum hysterischen oder zum psychotischen Zusammenbruch.
  3. kann die Erregung weder in der Panzerung noch in neurotischen Symptomen gebunden werden, entlädt sie sich im autonomen Nervensystem, was zu den somatischen Biopathien führt.
  4. eine letzte Möglichkeit, mit dieser „überschießenden“ Erregung fertigzuwerden, ist die „soziale Biopathie“ „Emotionelle Pest“, bei der man buchstäblich „seine schlechte Laune an anderen ausläßt“. Mit dem Konzept der Emotionellen Pest schaute Reich nicht mehr nur auf die Pathologie der Opfer, sondern auf die der Täter.

Zu Recht fürchten wir die unwillkürliche Plasmabewegung, zu der jeder echte Kontakt führt, wie den Tod, da sie unsere gepanzerte Struktur zu zerreißen droht. Wir könnten eine Herzattacke erleiden, psychotisch oder suizidal werden. Deshalb wenden wir uns Weltanschauungen zu, an die wir uns festhalten können. Das ist die einfache neurotische Reaktion des „Kleinen Mannes“. Aber es gibt auch die pestilente Reaktion des „Großen Kleinen Mannes“, der besonders energetisch und intelligent ist und sich zum faschistischen „Führer“ über die anderen Kleinen Männer aufschwingt. Der Erregung wird nicht mehr ausgewichen, sondern ihre Quelle wird angegangen und vernichtet. Das sind die „Aktivisten“, die Unterschriftensammler, die Organisierer von Bürgerwehren, die mystischen Wirrköpfe, die auf entstellte Weise die kosmische Orgonenergie manipulieren (etwa „Chembuster“), usw. Hierher gehören auch alle, die irgendeine „gesellschaftspolitische Agenda“ durchsetzen wollen.

Anstatt sich an den Genitalen Charakter zu halten, folgt der Kleine Mann dem Pestilenten Charakter, denn der erspart ihm den lebensgefährlichen Kontakt mit dem Wesentlichen. Ausweichen vor dem Wesentlichen ist ja die Erhaltungsbedingung des Kleinen Mannes, so daß für ihn der Genitale Charakter die Verkörperung aller Gefahr darstellt, während der pestilente Wahrheitskrämer die Erlösung verkörpert.

Es geht also nicht darum allgemeine Grundwahrheiten über den gepanzerten Menschen zu verbreiten, sondern um die funktionell spezifischen Grundlagen der spezifischen Erkrankung Emotionelle Pest. Panzerung hat nichts spezifisch mit der Emotionellen Pest zu tun. Ein extrem gepanzerter Mensch kann frei von der Emotionellen Pest sein (z.B. derjenige, der unter einer Soziophobie leidet und autistisch in seiner Ecke sitzt), während sich ein ziemlich ungepanzerter, agiler und manipulativer Mensch wie Modju, d.h. wie ein pestilenter Charakter verhält. So ist es hinsichtlich der Emotionellen Pest irrelevant, ob beispielsweise Helmut Kohl „einen dicken Panzer hat“ oder nicht, wichtig ist nur, daß er, wie zu seiner Regierungszeit im Stern zu lesen war, „keine Neigung zum Potentatentum“ hat und „ein ziemlich normaler Mensch geblieben ist“. „Und er ist ein verläßlicher Freund – wie nicht viele.“ Das einzige spezifische strukturelle an der Panzerung bei der Emotionellen Pest ist nicht die Stärke der Panzerung per se, sondern eine extrem starke Beckenpanzerung.

Oberflächlich könnte man Opportunismus als typisches pestilentes Verhalten betrachten, doch mir scheint er doch eher typisch für das normale neurotische Verhalten zu sein. Die Emotionelle Pest hat etwas Aktives an sich, etwas über die „normale“ Neurose hinausschießendes, während Opportunismus das genaue Gegenteil ist. Es ist ein Unterschied, ob 1938 ein SA-Mann aggressiv eine Synagoge anzündet und dabei dein Großvater ängstlich die Gardinen zuzieht und den Volksempfänger aufdreht. Das letztere ist sozusagen der neurotische Boden, ohne den die Emotionelle Pest nicht existieren könnte. Etwas über diesen Boden hinausschießendes spezifisch Pestilentes wäre es, wenn dein Großvater zu deiner Großmutter gesagt hätte: „Jetzt geht es diesem Judengesindel endlich an den Kragen!“ Die einfache Neurose hat etwas passiv unbeweglich Persistierendes an sich („Es war schon immer so und wird immer so bleiben mit den Juden!“), während die Emotionelle Pest aktiv auf etwas insistiert („Jetzt müssen wir endlich konsequent durchgreifen und nicht nur immer reden, sondern die Juden aktiv fertigmachen!“).

„Es muß etwas getan werden!“ Das ist der Erkennungssatz der Pest. Man denke nur an all den gesellschaftspolitischen Aktivismus der letzten 40 Jahre: „Es muß etwas getan werden!“ Und am Ende ist dann die Situation schlimmer als zuvor, wenn nicht sogar ausweglos. Ich erinnere nur an die grandiose Schulpolitik der letzten Jahrzehnte!

Es stimmt zwar, daß es ohne die opportunistischen Mitläufer nie zu den diversen Katastrophen gekommen wäre, aber der spezifische Auslöser waren halt ganz bestimmte Modjus. Hätte man diese beseitigt, wäre es beispielsweise auch in Tausenden von Jahren nie zu einem Holocaust gekommen. Modju ist wie ein Virus, in einem geschwächten Organismus.

Was den aktiven Kampf gegen die Pest betrifft – also etwa „Modju ausschalten!“: das kann sehr leicht selbst in Emotionelle Pest umschlagen. So verstand sich z.B. die RAF als eine Kampfeinheit gegen den in Wirklichkeit nie untergegangenen Nazismus. Und auch die Nazis glaubten gegen die Emotionelle Pest zu kämpfen, deren diabolischen Plan zur Vernichtung der Menschheit sie in den Protokollen der Weisen von Zion nachlesen konnten. Hitler hat sich persönlich in der Nachfolge Jesu gesehen! Vorsicht also vor „Kämpfern gegen die Emotionelle Pest“ und Nachsicht gegenüber „opportunistischen Schweinen“!

Auf Grundlage des bisher gesagten, folgt hier ein „EP-Index“ (Emotionelle Pest). Null Punkte bedeuten vollständige EP-Freiheit, zehn Punkte absolute Modjuhaftigkeit, dabei folge ich der Einteilung:

  1. Energiepegel: unangemessene Aggressivität entsprechend der starken Beckenpanzerung und dem hohen Energieniveau: beides zusammen macht die Menschen zu „stacheligen“ Sadisten. Der Pestilente Charakter ist typischerweise ein Aktivist mit einem buchstäblich hohen Potential.
  2. Sozialverhalten: Hang zur üblen Nachrede und „Mobbing“, wozu auch allgemeine Unverträglichkeit und die Zerstörung von Arbeitsbeziehungen gehört. Gleichzeitig versteht sich der Pestilente Charakter aber immer wieder lieb Kind zu machen. Er ist ein Parasit, der von den Arbeitsleistungen anderer lebt.
  3. Persönlicher Umgang: Hang andere zu „Hypnotisieren“, „stechender, bohrender, hypnotisierender Blick á la Hitler“ und der allgemeine Hang andere mit seiner vermeintlich „bezwingenden Persönlichkeit“ zu manipulieren.
  4. Ideologie: Freiheits- und Wahrheitskrämerei, worunter auch der vermeintliche „Kampf gegen die Emotionelle Pest“ gehört. Dieses Predigen ist verbunden mit einer vollständigen Uneinsichtigkeit in die eigene Pathologie, fehlende Selbstkritik.
  5. Sexualität: pornographisches Verhältnis zur Sexualität, wobei ich hier Pornographie mit einer verächtlichen Haltung gegenüber der Sexualität gleichsetze, im Unterschied zur passiven Verklemmtheit, die nicht pestilent ist.

Betrachten wir nun konkrete Beispiele:

  1. unangemessene Aggressivität:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0
  2. Hang zur üblen Nachrede:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0
  3. Hang, andere zu „hypnotisieren“:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0
  4. Freiheits- und Wahrheitskrämerei:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0
  5. pornographisches Verhältnis zur Sexualität:
    sehr stark 2
    mittel stark 1
    sehr schwach 0

L. Ron Hubbard ist das Paradebeispiel eines „10-Punkte“-Modju. Er war extrem energetisch, kriminell, diktatorisch und ein Perverser, der seine Umgebung mit einer rigiden Sexualmoral malträtiert hat. Ein moderner Mohammed oder Joseph Smith!

Sein System beruhte darauf seine Mitmenschen durch Hypnosetechniken gefügig zu machen, ihnen ihre Seele zu stehlen – und sie dafür, d.h. für die eigene Zerstörung, ein Vermögen zahlen zu lassen.

Hier ein typisches Beispiel wie die Opfer aussehen – und das ist jemand, der die „Kirche“ verlassen hat, aber immer noch an den ganzen Unsinn glaubt. Was sie sagt, ist vollkommen gleichgültig, wichtig sind nur die Augen und die Ausstrahlung. Was Modju hinterläßt, ist eine leere Hülle:

Die gleiche Glut, der gleiche Irrsinn, die gleiche chronische Überexpansion, die gleiche krankhafte Erregung, der gleiche dauerhypnotisierte, dabei untergründig tief verzweifelt, depersonalisierte Zustand wie bei den Halbirren, die Stalin, Hitler und Mao zugejubelt haben.

Hier ein Beispiel, wozu solche Menschen in der Lage sind:

Wie kann man mit der Emotionellen Pest umgehen?

  1. Es ist sinnlos sich mit den Vertretern der Emotionellen Pest, beispielsweise den Proponenten des Pseudo-Liberalismus (der die heute virulenteste Form der Emotionellen Pest ist), abzugeben. Es ist so wie mit den psychopathischen Schlägertypen einst auf dem Schulhof – entweder haust du ihnen so eine in die Fresse, daß sie dich für immer in Ruhe lassen (meist reicht es, daß man als einziger nicht zurückweicht, nicht kleinbeigibt) oder du läßt sie in Ruhe und gehst ihnen tunlichst aus dem Weg. Jeder Kompromiß oder jedes Mittelding zwischen den beiden Alternativen bedeutet den sicheren Tod. Man läßt Modju nicht in seine Nähe: entweder indem man ihm einen vernichtenden Schlag versetzt oder indem man wegrennt.
  2. Wer sich mit der Emotionellen Pest beschäftigt, „wer den Saustall ausmisten will“, wird dabei zwangsläufig sich selbst „beschmutzen“. Nun ist der pestilente Charakter aber zumeist ein äußerst moralischer Mensch und wird dich als unmoralisches, „dreckiges“ Schwein bezeichnen. Dabei ist er selber nichts weiter als ein Haufen Dreck, macht dich aber wegen jedem kleinsten Dreckspritzer auf deiner Weste an.
    Dadurch erreicht Modju zweierlei: erstens verwischt er den Unterschied zwischen Sauberkeit und Dreck („Jeder hat doch Dreck am Stecken!“); und zweitens kann er sich selbst zum Kämpfer gegen den Dreck aufspielen: Judas spielt sich zum Christus auf.
    Deshalb muß man alles tun, um den Unterschied aufrechtzuerhalten, den Unterschied zwischen gut und böse. Und entgegen aller Pseudofunktionalisten hat Reich genau dies getan. Wenn wir den Unterschied zwischen OR und DOR verwischen, wird es nie gelingen das DOR zu sequestrieren. Und schließlich: die Pest wird nicht von Selbstzweifeln geplagt, warum also ausgerechnet wir?
  3. Wir haben keinerlei Grund, das Licht der Öffentlichkeit zu scheuen, die Pest mit ihren Leichen im Keller sehr wohl.
  4. Um aber nicht selbst pestilente Mittel zu benutzen, sollte man weniger auf die einzelnen Pestkranken abzielen, sondern auf die Mechanismen der Emotionellen Pest. Diese müssen unter allen Umständen für jeden sichtbar freigelegt werden. Das ist die Hauptaufgabe jeder orgonomischen Aufklärung. (Tatsächlich ist ein Großteil der Weltliteratur der Beschreibung der Mechanismen der Emotionellen Pest gewidmet.)
  5. Generell ist über die Irrationalität zu sagen, daß es unfair ist, Menschen wegen ihres neurotischen Charakters, also ihrer Krankheit, anzugreifen. Eine ganz andere Angelegenheit ist es, wenn der Neurotiker seine Irrationalität auf dem sozialen Schauplatz auslebt. Unverzeihlich ist es aber, daß er dies in einem lebenswichtigen Bereich tut – insbesondere der Orgonomie. Man muß im Umgang diese drei Bereiche voneinander trennen. Es geht schließlich um das Interesse des Lebendigen, nicht um abstrakte Moral. Wenn sich Modju in einem irrelevanten Bereich austobt – wen interessiert’s.
  6. Die Emotionelle Pest weicht nur zurück, wenn sie direkt attackiert wird. „Bis hier und nicht weiter! Mir ist scheiß egal, was du sonst tust, aber hier lasse ich dich nicht durch!“ Wenn die Emotionelle Pest wirklich die Emotionelle Pest ist, wird sie zurückweichen und sich ein anderes Opfer suchen, denn Feigheit ist ihr Wesensmerkmal. Vielleicht kollabiert sie auch gleich ganz, da sie auf Kompromißlosigkeit nicht vorbereitet war. Man muß diesen Überraschungseffekt ausnutzen. Die Pestilenz ist wie eine DOR-Wolke oder ein Krebstumor: ein wenig Orgon reicht und sie verflüchtigt sich. Ein Solschenizyn reicht – und das Reich des Bösen kollabiert!
    Unser eigener Pessimismus angesichts der Pest ist unser größter Feind!
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22 Antworten to “Die Emotionelle Pest (Teil 1)”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Die Zeichnung stammt von Gustave Doré und ist entnommen Sincerely, Elsworth Baker. The Correspondence of Elsworth F. Baker und Jermome Eden.

  2. David Says:

    Es ist ein Unterschied, ob 1938 ein SA-Mann aggressiv eine Synagoge anzündet und dabei dein Großvater ängstlich die Gardinen zuzieht und den Volksempfänger aufdreht.

    Ich bin gegen den Islam, weil der eine pestilente Gesellschaftsordnung ist ähnlich wie Sozialismus und Nationalsozialismus. Nach Ansicht etwa von Thilo Sarrazin ist daher die Mehrheit der Immigranten, die aus diesen Ländern kommen, integrations-unwillig.

    Andere Autoren sind der Ansicht, dass eine schweigende Mehrheit unter den muslimischen Immigranten in Deutschland ansich die freiheitlich demokratische Grundordnung akzeptiere, sich nur nicht gegen die Fundamentalisten zu äußern wagten.

    D.h. wenn der Einfluss der so genannten Fundamentalisten nicht da wäre, würden die meisten dieser Leute sich integrieren und gute konservative Staatsbürger werden – vielleicht etliche davon auch CDU/CSU Mitglied werden – sie würden nur auf andere Art beten und fasten.

    So ist es hinsichtlich der Emotionellen Pest irrelevant, ob beispielsweise Helmut Kohl „einen dicken Panzer hat“ oder nicht, wichtig ist nur, daß er, wie zu seiner Regierungszeit im Stern zu lesen war, „keine Neigung zum Potentatentum“ hat und „ein ziemlich normaler Mensch geblieben ist“.

    Wie auch Clinton, Initiator des PRWORA; hat sich gerade auch durch die Lewinsky-Affäre als sehr normaler Mann gezeigt, wodurch er beim Volk noch beliebter wurde und für die Moralisten der Schuss hinten raus ging.

  3. O. Says:

    Zitat:

    „So ist es hinsichtlich der Emotionellen Pest irrelevant, ob beispielsweise Helmut Kohl „einen dicken Panzer hat“ oder nicht, wichtig ist nur, daß er, wie zu seiner Regierungszeit im Stern zu lesen war, „keine Neigung zum Potentatentum“ hat und „ein ziemlich normaler Mensch geblieben ist“.“ (PN s.o.)

    Nette Propaganda oder völlige Dummheit eines Verlages. KOHL „ein ziemlich normaler Mensch geblieben ist.“ Er musste sich immer am eigenen Riemen greifen, um nicht auszurasten und seinen „mopp“ (Zitat Kohl) nicht selbst an die Kehle zu springen. Unbeholfen sein Auftritt, doch wenn er unter seines Gleichen vom Leder ziehen konnte, einen „Feind“ vor der Tür hatte, dann schwang er Reden – wenn keine Kamera da war, die man hätte aufnehmen müssen und bei youtube abspielen sollen. Der wäre sofort weg vom Fenster gewesen. Dies ist das große Vorbild für Frau Merkel, dann weiß man auch, wen man vor sich hat, wenn sie so gemütlich tut. Die Verlängerung der Laufzeiten der Todesmeiler war kein Patza, sondern: Wollt ihr den totalen Atomtod?! Der Chor der Anhänger schreit: JJJAAAAAA!

    Und was heißt „keine Neigung zum Potentatentum“? Das er zum Führertyp nichts taugt? Richtig. Seine Ausbrüche waren eben keine inszenierte Schauspielerei, sondern echt. Das taugt nix.

    _________________

    Zur RAF: Diese war verglichen mit den Schergen von Adolf nur ein kleiner Haufen, schlecht bewaffnet, undiszipliniert (mit triebhaftem Baader als „Kopf“) und militärisch unausgebildet, insofern hinkt der Vergleich mit der SA/SS gewaltig. Die RAF Gruppe bekam Sympathie, weil sie die alten Faschisten in Schlüsselpositionen in der BRD thematisiert und aufgedeckt haben. Die Vergangheitsbewältigung bestand aus der Verdrängung der Elterngeneration, die noch die NS Tugenden Schweigen und Angst in den Knochen hatte – zu braven Opportunisten mit Schuldgefühlen erzogen wurde.
    Und die Reaktion der Regierung auf die Vorwürfe der 68er-Studenten (übernommen von der RAF) war neuer staatlicher Terror, der so unrühmlich war, dass sie der Studentenbewegung Recht gab. Das die 68er aufgrund der charakterlichen Struktur und nur oberflächlichen argumentativen Übernahme von WR keine Sexuelle Revolution umsetzten, kann bedauert werden, aber ist nicht verwunderlich. Und mit dem Alter präsentieren sich die 68-er auch nicht attraktiver und werden zu Witzfiguren ihrer eigenen Forderungen.

    Zur orgonomischen Darstellung von PN (auf die ich ja eher selten eingehe) ist die Warnung des Umschlagens vom Kampf gegen die Emotionelle Pest zur eben derselben nicht zu unterschätzen. Ein faschistischer Anteil kann in jedem Menschen geweckt werden, wenn die Emotionen hochkochen und sich wie ein Gewitter entladen. Er darf aber nicht zu einer dauerhaften organisierten Intitution werden, weil er dann denselben Charakter bekommt. Die Analyse der Führerqualitäten, finde ich hier noch einmal deutlicher als bei Reich, der den Schwerpunkt meiner Erinnerung nach von Hitler auf die Psychostruktur der gehemmten Massen legt. Wären die Massen nicht so charakterlich gehemmt gewesen, hätten Hitler und seine Schergen gleich eins aufs Maul bekommen. Wie feige hier die Sozialisten waren hat Reich in Menschen im Staat beschrieben. Von daher bedarf es einiger mutiger Personen, die frühzeitig den Verbrechern auf die Hand klopfen. Versäumt man diese Phase, muss man schon glaubwürdig drohen …

    ___________________

    In der WR-Szene behaupten zu viele für Reich und gegen die Pest zu kämpfen. Doch genau sie verkörpern diese Pest mit jedem Atemzug. Das verstehen sie selbst am wenigsten und weisen es weit von sich, da gibt es aber nichts mehr zu beschönigen. Man muss nur selbst aufpassen, dass man in sich keinen Hass entwickelt, der einen vergiftet. Das ist nämlich der Erfolg der Pest. Man kann sich selber mit Hass „vergiften“, wenn man im Kampf liegt. Daher lässt man sie am besten links oder rechts liegen und geht weiter des Weges.
    Von daher sage ich: Oh, sie sind sehr „interessant“. 😉

  4. O. Says:

    Hass ist vielleicht das falsche Wort zu einer Emotion, die schwer in Worte zu fassen ist: Vielleicht ist es eher ein Aufkommen von Aversion, Ekel – ein Komplex aus negativen Gefühlen, die einen Würgereflex auslösen.

    Zur emotionellen Pest möchte man Abstand gewinnen, größtmöglich, vermutlich, weil ein Kampf dagegen aussichtslos erscheint. Sie ist nicht veränderbar.

    Hass würde Liebe und Leidenschaft voraussetzen, die enttäuscht wäre, das passt nicht! Aggression wäre wohl passender und ist, wenn sie nicht in die richtige Bahn gelenkt ist und zum Ausdruck kommt – eher für sich selbst hinderlich. Daher muss man den Auslöser für die Aggression in angemessener Dosis halten, sprich sich das „Elend“ nicht zu sehr antun.

    • Peter Nasselstein Says:

      Wut, die aus der sekundären Schicht kommt, hilft überhaupt nicht gegen die Emotionelle Pest. Die Pest weicht nur genuiner Wut, die unverzerrt aus dem Kern kommt. Sie ist wie ein reinigenes Gewitter.

      Die einzige Emotion, die nie aus dem Kern kommt und stets pestilent ist, ist Verachtung. Sie gilt weithin als „zivilisiertere“ Alternative zum Haß.

      Man denke nur an Jesus: er und seine Gegner zeigen jeweils die gesamte Palette der Emotionen, doch während etwa die Pharisäer und die Römer vor allem Verachtung ausdrücken, findet sich bei Jesus diese Emotion niemals.

  5. O. Says:

    Zu den Wut auslösenden Präsentationen gehört diese Darstellung nicht, aber es zeigt einmal mehr was Berliner Initiativen bringen und mit wieviel Stolz sie präsentiert werden. Ein Video über die Anwendung von DeMeos und Senfs „Wetterakkupunktur“ gepaart mit etwas Tesla- und Schauberger- Wissen und einem Plochers Anwendungen.

    http://alpenparlament.tv/playlist/289-der-gruene-garten-in-der-wueste

    Man beachte das Wetterchaos (DOR-Wolken, Oranurleuchterscheinungen und Blitzgewitter), das als Regensegen interpretiert wird im afrikanischen Winter. Gegen Ende wird die Technik im Becken erläutert, die zu „militärischer Tesla Anwendung“ führt und abgebrochen wurde, weil sie zu heftig wurde. HEFTIG ist das Stichwort für Senfs und DeMeos Operationen. Sowie ein erneuter Abbruch des Sommers im Jahr 2007 in der BRD wird mit Trockenheit begründet. Herr A. experimentiert hier arglos herum und keiner der Szene-Reichianer erhebt Einspruch und stoppt ihn. Also niemand hat etwas aus den 90-er Wetterspielen der WHG gelernt! (Es war ja nicht anders zu erwarten!) Im Gegenteil man gibt ihm die Sicherheit, alles richtig zu machen, da kein Orgon-Berliner fähig ist, etwas kritisch und fähig zu sagen.

    Das Projekt tritt jetzt in die zweite Phase: Der gigantomanischen hochglanzpolierten Werbekampagnie zur Spendenrekrutierung. Wenn Hr. A. alles richtig gemacht hätte, würde er keine mediale Aufmerksamkeit bekommen, dass sollte ihn selbstkritisch werden lassen!

    _____________________________

    Gefunden habe ich den Link bei den Chembustern, die ja in vergleichbarer Weise mit ihren Produkten und gefälschten Reichbegriffen um sich schmeißen und auch resistent sind, gegen eine Reflektion ihrer Arbeit. Reichianer (hier DeMeo) sind hier „Alt-Reichianer“, die gegen das „Orgonit“ wettern und natürlich keine Ahnung von ihren Super-Energie-Bömchen haben, die „beschenkte“ Funkmaste „orgonitisieren“.

  6. Peter Nasselstein Says:

    Der einzige Ansprechpartner weltweit ist DeMeo. Das ACO hat hier sämtliche Aktivitäten stillschweigend und kommentarlos eingestellt wie einst beim Orgonenergie-Akkumulator. Aus den gleichen Gründen: ohne behördliche Genehmigung ist es in den USA verboten irgendwelche medizinischen Gerätschaften in Umlauf zu bringen und das Wetter zu manipulieren.

  7. O. Says:

    Nein, gegen die Idee, die Wüste stückweise zu begrünen und sich dort anzusiedeln, ist nichts einzuwenden. Auch gegen einen experimentellen Ansatz habe ich nichts einzuwenden: Experimente in der Wüste weit von einer Bevölkerung entfernt sind auf jeden Fall verantwortlicher als sie um Berlin zu veranstalten. Die Umsetzung und der Berliner Hintergrund ist natürlich peinlich – ich meine zerstörerisch. Vor allem, weil A. ja an der Quelle des Wissens oder Unwissens sitzt, hätte ERFAHRUNG mitspielen müssen. Was indirekt bewiesen wurde, ist Reichs Beobachtung, dass Gras wächst, wenn der CLB zum Einsatz kommt, wobei dies hier nicht auf eine energetische Verbesserung, sondern auf die Wolkenbildung zurückgeführt wird.

    DeMeo hat aufgehört? Das finde ich mal seine beste Aktion, Respekt! Ich hoffe das findet Nacharmer. Natürlich hat er gute Bücher auch sehr bemüht geschrieben, aber wissenschaftlich gesehen, war es eben nicht das als was es verkauft wurde.
    J. Martin (Flatland) hat auch aufgehört, läuft da wieder was in den USA, von dem wir noch nichts wissen?

    DeMeo hatte mit Dr. House T. & Co. demonstrative Auseinandersetzungen, da er seine Bilder und gemeinsame Orops als die seinige dargestellt hat. Und wenn man alleine ist, hält man diese Angriffe auf Dauer nicht aus.

    Ich kenne auch keinen Wissenschaftler der mit Reichs CLB arbeitet.

    Das Wissen um den CLB (Technik siehe WR), die praktische Arbeit mit ihm (Erfahrung), das emotionale Aushalten der OP, das Risiko im Umgang und eine wissenschaftliche Evaluation sind schon fünf Paar Schuhe.
    Abgesehen davon braucht man noch die Zeit und das Equipment, was finanzielle Möglichkeiten voraussetzt, und ein rationales Motiv.

    • Peter Nasselstein Says:

      DeMeo ist Teil des CORE Networks, in dem eine handvoll CLB-Operateure informell zusammenarbeiten. Mit dem ACO besteht keinerlei Verbindung. Flatland wurde eingestellt, da Jim Martin sich ganz auf seine Tätigkeit im aktiven Umweltschutz konzentriert.

  8. Peter Nasselstein Says:

    Meines Wissens haben Reich, Blasband, Eden, DeMeo praktisch identische CLBs gehabt. Der einzige, wenn auch wesentliche Unterschied ist, daß die modernen Cloudbuster alle ferngesteuert sind. Eden führte seinen frühen Tod, bzw. seine tödliche Krankheit, darauf zurück, daß er am Anfang, d.h. in den 60er Jahren die Rohre noch per Hand bedient hat.

  9. O. Says:

    Hier DeMeos Seiten, mittlerweile völlig überladen und alles im Stil wie vor 20 Jahren:

    http://www.orgonelab.org/OROPAZ1989.htm

    Infos zum CLB-Network hab ich jetzt nicht gefunden, aber die handvoll Operateure dürften die üblichen „Kollegen“ aus der BRD sein.

    Den Gedanken der Himmelsakkupunktur hat er nun auch übernommen und outet sich für mein Verständnis in „eigentlich auch keine Ahnung, was sie da tun“.

    Für mich heißt es, dass nach Reich, Kelley und Eden es keine Operateure mehr gibt. Baker hatte eine Freundschaft zu Eden und schätze seine Arbeit; er wußte um die Technik und Blasband und Schleining (ACO) hatten Operationen durchgeführt. DeMeo und Blasband haben auch einmal gemeinsam eine Operation durchgeführt. Wenn Blasband dieselbe Technik nutzte wie DeMeo, was wahrscheinlich ist, dann hat keiner verstanden, was Reich wollte. Blasband äußerte sich gegen Ende seiner Mitgliedschaft zum CLB in den Neunziger so, als würde er das Wirken des CLB abhängig von der Intension des Operateurs sehen – sozusagen als Geisthealing Effect.

    Das ist natürlich Ketzerei gegenüber Reich oder wenn man es entspannt sieht, ein möglicher Einwand, der eine Überlegung wert ist.

    Auf Constable geh ich hier nicht ein, auch er veröffentlichte im JO zwei Berichte (1971/72) hierzu.

    Das CORE Network wird von Nagy (JO 1992) vorgestellt, ist also doch vom ACO begonnen worden, würde ich sagen.

    DeMeo nannte eine Core OROP schon 1996 „desert greening project“

    [Info v. der Orgone Research Group 2003; unabhängig.]

  10. O. Says:

    Der Unterschied liegt nicht im Gerät, sondern in der Wahrnehmung. Ich behaupte, dass Reich genau gesehen und gespürt hat, was er macht und was energetisch passiert. Und DeMeo begreift es (energetisch) einfach nicht. Deswegen ist er kein schlechter Mensch, er versucht sein bestes, aber kommt aus der mechanistischen Sicht nicht raus. Er sieht die Rohre, die Wolken (als Metereologe kennt er die Namen der Wolken und wichtige Messeinheiten der Wetterkunde) und den Regen. Er kennt die Schlüsselworte von Reich, doch das reicht eben nicht. Sein Motiv ist, der Welt zu beweisen, dass er so gut wie Reich ist. Und er will die Anerkennung für Reichs Arbeit erreichen und damit die Anerkennung von Reich und den noch lebenden Reichianern ernten.
    Etwas anderes kann ich aus seinen Texten und Tun nicht herauslesen.

    Der Rest der nachfolgenden „Core Network Operateure“ will die Technik von Reich über DeMeo erhaschen und für den eigenen Narißmus (Aufwertung des Ich) nutzen. – Und das ist „schwacher Sinn“, sag ich.

    Sie sollten besser ins Fitnessstudio gehen und zum Friseur, um herauszufinden, ob es mit der Funktion des O. noch klappt. – „Back to the roots“ würde Alexander Lowen sagen und gab am Ende seines Lebens zu, das Reich Techniken besser waren, als die seinigen der Bionergetik Schule. Das war natürlich eine schlechte Nachricht für alle Bioenergetik Schüler, Ausbilder und Institute. 😉

    • Peter Nasselstein Says:

      Das CORE Network hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Deutschland zu tun und besteht teilweise aus unmittelbaren Eden-Schülern an der amerikanischen Westküste. Im übrigen hat Eden wenig bis nichts von Kelly gehalten.

  11. David Says:

    O. hat gesagt:

    Der Unterschied liegt nicht im Gerät, sondern in der Wahrnehmung. Ich behaupte, dass Reich genau gesehen und gespürt hat, was er macht und was energetisch passiert. Und DeMeo begreift es (energetisch) einfach nicht. Deswegen ist er kein schlechter Mensch, er versucht sein bestes, aber kommt aus der mechanistischen Sicht nicht raus.

    Meiner Ansicht nach stimmt das nicht. Auf dem Workshop am Zukunfts-Instiutut Barsinghausen / Hannover in den Achtziger Jahren hat er das Orgon in der Atmosphäre gesehen und auch den Teilnehmern übermitteln können, so dass die das auch gesehen haben, jedenfalls ich.

    Ich selber bin infolge der sozialen Probleme, die ich hier habe, in der Möglichkeit meinen Lebensunterhalt – auch im Ausland – zu verdienen, eingeschränkt; andernfalls wäre ich in die USA umgezogen, um bei ihm das zu erlernen und gleichzeitig Orgontherapie zu erhalten.

    Dafür hätte ich wie gesagt die Fähigkeit gebraucht, sowohl meinen Lebensunterhalt und die Therapiekosten zu verdienen und das noch im Ausland, ferner hätte ich auch noch schlau genug sein müssen um die USA-Arbeitserlaubnis zu erhalten!

    Abwegig ist die hier im Blog geäußerte Ansicht, ein CLB-Operateur sollte ein abgeschlossenes Studium der Humanmedizin haben. Das Operieren mit dem CLB ist Medizin an Pachamama, unserer Mutter, der Erde; so gesehen müsste das ein eigenes Studienfach sein, solches ist jedoch nicht in Sicht.

    Speziell das dysfunktionale deutsche „Bildungs“-System betreffend, kommt die Möglichkeit hinzu, dass gerade Menschen, die kein Abitur haben, in besonderem Maße geeignet sein könnten.

  12. O. Says:

    Ein abgeschlossenes Studium der Medizin und Facharzt für Psychiatrie sind die Bedingungen für die Ausbildung zur psychiatrischen Orgonhterapie. Manchmal heißt es auch medizinische Orgontherapie (heute) und soll die physikalische OT mit einschließen.

    Die Kosten sind genau das Problem und die Greencard.

    Für Reich war diese Vorschrift als Mediziner (er war kein Psychologie, wie immer behauptet wird) naheliegend, um die Anerkennung der Wissenschaften zu sichern und internes Qualitätsmanagement zu betreiben. Mediziner kennen sich über die Körperfunktionen bestens aus und können auch medizinische Probleme schnell erkennen, wenn was in der Therapie an Krankheiten aktiviert wird, die in der Tiefe schlummern.

    Ich halte dies heute für zu rigide. Ich würde Psychologen (mit Dipl./ Master) zutrauen, dass sie körpertherapeutisch arbeiten können. Bei medizinischen Problemen ist natrülich ein Arzt hinzuzuziehen.

    Die neue ACO Meinung, dass Psychologen neben Krankenschwestern, Sozialarbeitern im sozialen Bereich tätig sein dürfen, ist ein möglicher Vorschlag, den jeder Psychologe selbst entscheiden kann. Aber der Psychologe wird wieder aus dem Geschäft der Therapie rausgedrängt.
    Das ist für mich absoluter Unsinn. Die ACO nimmt sich die Möglichkeit, dass mit der Aufnahme von Psychologen die Orgonomy evtl. wachsen könnte und bleibt ein exklusiver Mediziner Verein, dessen Mitglieder sterben und der Nachwuchs fehlt. (Natürlich kenne ich nicht die Ausbildungszahlen)

    @ David zu DeMeo:

    Orgon zu sehen beipielsweise in einem kleinen Versuch-ORAC mit entsprechend schwacher Leuchtdiode durch ein gebasteltes „Orgonoskop“ oder direkt im Raum der leicht abgedunkelt ist, ist nicht so schwer. Am Horizont konnte ich noch nichts sehen …
    Aber sieht man dann auch die Qualität der Orgonenergie, bzw. kann sie betimmen/ einordnen? Genau diese wird falsch eingeschätzt, weil man es nicht sensibel genug spürt. Es geht um die orgonotische Wahrnehmung, die oft fehlt.
    Demonstrationen in Seminaren sind vorbereitete „Taschenspielertricks“. Wie DeMeos Zweig, der das Orgon anzeigen soll. Er reagiert auf Luftfeuchtigkeit und ist kein „Beweis“ für Orgon. Ebenso sind die Messgeräte mit Vorsicht zu genießen. (oder Vakuumröhre) Oder der in den Achtziger verkaufte Bildschirmschutz, der die Röntgenstrahlung ableiten soll. Er reduziert die Wirkung der Kathodenstrahlröhre durch ein starkes Plexiglas auf das die Strahlung trifft und deren Ladung durhc eine Gitternetz abgeleitet wird mit einem geerdeten Kabel. Aber es verhindert nicht den Oranureffekt. Ein TFT ist natürlich besser. Es wird oft zuviel versprochen und nur orgon-energetisch interpretiert.

    Und ja, DeMeo hat sich Gdanken gemacht und bringt gute Argumente. Aber fühlt er die Zustände der Energie im Raum, in der Atmosphäre? Oder bemerkt er nur die hochenergetischen Zustände?

    Ich erinnere mal an Reich. Was spürte er? Meist hielt er das für Orgon, was durch seine Radiumuhr an der Hand hoch erregt und energetisiert wurde. Seine geröteten Augen und seine Versuchaufbaue mit Zinksulfitplatten weisen auf Orgon hin? Autsch, möchte ich sagen. Erst nach dem Oranur Experiment, weiß Reich es besser.

    Wenn jemand eine Radium- oder Leuchtstoffuhr trägt und von Orgonenergie redet, ist es ein Lippenbekenntnis und er hat kein – absolut kein Gespür. Dasselbe gilt für andere Quellen zu Hause.

    Auf einer Tagung der DGK 2003 haben über 50% der Mitglieder radioaktive Leuchtstoffuhren und ehren seit 2006 Reich als Vater der Körperpsychotherapie. Das ist lächerlich und energetisch schon verlogen.

    So wie DeMeo die CLB Operateure in der BRD angeleitet hat, widerspricht nicht nur seinem Artikel „So, du willst einen CLB bauen“, sondern einem sensiblen Vorgehen. Nun kann man sagen, dass die WHG Leute alle zu blöd seien, um dies zu verstehen und auch keiner eine OT gemacht hat, aber dann hätte DeMeo diese Aktion sich schenken müssen. (Das würde er sich wohl heute auch wünschen) Das hat er aber nicht.
    Er gibt viele wertvolle Infos, wie auch B.S. – doch genauso schaffen sie das Problem, was nur wenige sehen möchten: Panzerung und ein energetisches Chaos mit katastrophalen Auswirkungen.

    Und wie Christian schon sagt: Es ist viel Orgontherapie notwendig und da fehlt es wohl auch bei DeMeo und anderen. „Und manche krummen Bäume wachsen nicht mehr gerade“, dann können sie vielleicht etwas anderes Wertvolles machen.

    Die Frage ist, welcher ist der richtige Orgontherapeut? (rhetorische Frage!)

    ________________________

    Ich finde es nochmal eine spannende Diskussion, warum Eden etwas gegen Kelley hatte. Persönliche Differenzen gab und gibt es ja immer genug, aber die Argumente sind natürlich wichtig, um daraus zu lernen.
    (Kelley hatte wohl mit dem ACO nicht zusammengearbeitet und seine eigene Sache gemacht; er war ja auch kein Mediziner und hätte es in diesem College sehr schwer gehabt.)

    Was meinen Stand über Kelleys Therapie anbelangt, kann ich seine Nachfolger als zumindest theroretisch bestens ausgebildete Therapeuten ansehen. Das werde ich vielleicht später nochmal widerrufen, wenn ich da etwas tiefer einsteigen konnte, aber vieles scheint mir recht brauchbar zu sein.

  13. David Says:

    O. hat gesagt:

    Das ist für mich absoluter Unsinn. Die ACO nimmt sich die Möglichkeit, dass mit der Aufnahme von Psychologen die Orgonomy evtl. wachsen könnte und bleibt ein exklusiver Mediziner Verein, dessen Mitglieder sterben und der Nachwuchs fehlt. (Natürlich kenne ich nicht die Ausbildungszahlen)

    So sehe ich das auch; darüber hinaus ist generell zu wenig an Therapeuten, bzw. an Menschen mit nützlichen Kenntnissen vorhanden.

    Wenn man an die Medizin denkt, die körperliche Krankheiten, Vergiftungen, und Verletzungen, etwa nach Unfall, betrifft, oder Atem- und Herzstillstand am Einkaufszentrum oder Flughafen; hier ist die Erste Hilfe nicht nur erlaubt, sondern sogar vorgeschrieben. Wer sie nicht leistet, kriegt einen saftigen Strafbefehl und theoretisch ist sogar Gefängnis möglich!

    Wer dank der Ersten Hilfe überlebt, kommt dann in die Hände des Sanitäters, der schon etwas mehr kann und daher die Vitalfunktionen noch viel länger aufrecht erhalten kann, so dass der Verletzte auch das Krankenhaus lebend erreicht. In meiner Gegend, da provinziell und abgelegen, muss ein Verletzter häufig, wenn die Verletzung kompliziert ist, in ein ungefähr einhundert Kilometer entferntes Universitäts-Klinikum gefahren oder geflogen werden.

    Im psychischen Bereich, also nicht nur in der Orgonomie, sondern im psychischen Bereich ganz generell, ist eine flexible Reaktion auf Notfälle überhaupt nicht vorgesehen. Die Welt, in der wir leben, ist, auch ökonomisch und sozial, schwer krank, und deswegen funktionieren diese Dinge nicht.

    O. hat gesagt:

    Aber sieht man dann auch die Qualität der Orgonenergie, bzw. kann sie betimmen/ einordnen? Genau diese wird falsch eingeschätzt, weil man es nicht sensibel genug spürt. Es geht um die orgonotische Wahrnehmung, die oft fehlt.
    Demonstrationen in Seminaren sind vorbereitete „Taschenspielertricks“….

    So etwas gab es damals in Barsinghausen nicht. Wie ein Schamane aus einem Naturvolk, etwa der Native Americans oder der sibirischen Burjaten die dem Tengrismus anhängen – Tengri ist der blaue Himmel – führte er die Teilnehmer einfach dazu in die Luft zu gucken und richtig zu entspannen.

    Daraufhin sah ich in der Luft Lichtpunkte, die sich bewegten, allerdings nicht in Kreiselwelle sondern eher chaotisch was allerdings an meinen eigenen Beschränkungen gelegen haben kann.

    Nach Ulan-Ude / Burjatien werde ich auf jeden Fall reisen, wenn ich mir den weiten Flug bzw. Zugfahrt jemals werde leisten können …

  14. David Says:

    https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2010/12/04/orop-wuste/#comment-2204

    Peter hat gesagt:

    Prof Bernd Senf – Bioenergetische Heilung der Erde http://www.youtube.com/watch?v=RdFk9IQ8_a4

    Ab der 45sten Minute eine Diashow zur „Wetterarbeit“ in Algerien.

  15. O. Says:

    Unter:

    https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2011/04/29/das-ende-von-marktwirtschaft-und-demokratie/

    habe ich noch was zu clb geschrieben.

    So richtig Ahnung von clb hat wohl auch keiner, so kommt es mir vor.
    WR hat da ein 2-3 Jahre experimentiert. Und wie immer muss man sich dann seinen Reim drauf machen. Wenn man nicht so auffassungsschnell und begabt wie Reich ist, dann versteht man das nicht gleich. Und das zeigt sich wohl bei den Leuten, die es dann nachgemacht haben.
    Fürs Regen machen reicht es aber … und auch Herr A. ohne Ahnung von Orgonomie bekommt es hin. Immerhin merkt er noch, dass er zuviel gemacht hat in der Kombination mit Tesla.

  16. O. Says:

    auch wenn es keine Punkte bringt, ich find ihn lustig.

    Während das Publikum bei B.S. immer älter wird, scheint es noch jüngere zu interessieren.

  17. O. Says:

    Alle Begleithefte wurden von der WRG „begleitet“, der Versanddienst hat die Vorschläge nur entgegengenommen und evtl. Korrektur gelesen.

    Ich fand es faszinierend, wie jemand, der mit CLB offensichtlich nichts zu tun hatte, außer vielleicht vom Hören u. Sagen, hierüber spricht …

    Es wurde sehr genau selektiert, wer mit dem Verleger zum Thema Reich publizieren darf und wer nicht. Natürlich gab es extreme Auseinandersetzungen darum und B.S. bekam sein eigenes Buch „Nach Reich“, dass als thematische Übersetzung von wichtigen Artikeln konzipert war und nicht als Herausgabe von B.S. – Die jungen Studenten wurden aus diesen Projekten herausgenommen, mit Ausnahme von Bernhard Harrer, der sich selbst wieder ins Spiel brachte.

    Hier ging es gar nicht um Inhalte, sondern um Macht und Selbstdarstellung.

    • Peter Nasselstein Says:

      Nach Reich ist durch und durch ein Skandal. Es werden zwar beispielsweise Artikel aus dem Journal of Orgonomy übernommen, aber nicht ohne zuvor das American College of Orgonomy auf geradezu ungeheuerliche Weise anzugreifen was die die psychiatrische Orgontherapie betrifft. Alles nur, um irgendwelche Laientherapeuten mit fremden Federn zu schmücken und gleichzeitig die Orgontheraoeuten niederzumachen. Außerdem werden die guten Artikel wertlos gemacht durch richtiggehenden Dreck.

      Nur ein Beispiels: Boadeallas Artikel über Pornographie:

      Herbert Marcuse wird absolut kritiklos neben Reich gestellt, desgleichen Lowen, Ritter und Reimunt Reiche (sic!) und die entsprechende pseudo-Marxistische Sauce – mit der man ebensogut das Gegenteil ideologisch untermauern könnte! Der Grundfehler des Aufsatzes liegt aber darin, die oberste Schicht, die charakterologische Fassade als „unterdrückende Schicht“ (S. 339) zu betrachten, die die Pornographie der zweiten Schicht in Schach hält. Geradezu das Gegenteil ist richtig! Offenbar verwechselt Boadella die oberste Schicht mit dem Über-Ich!

      Es war ein zweiter Band über Biophysik geplant. Keine Ahnung, ob 2001 drauf verzichtet hat, weil der erste Band wie Blei in den Läden lag oder weil man sich entschlossen hatte, daß Orgon als bloßes Konzept zu betrachten, das allenfalls im humanbiologischen Bereich („Bewußtsein“!) anwendbar ist.

  18. Peter Nasselstein Says:

    Die Emotionelle Pest gegen Donald Trump. „Journalisten“ sind heute nichts weiter als wandelnde Scheißhaufen a la Mildred Brady!

    BOYKOTTIERT DIE GESAMTE PRESSE!!!

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