Politik und Ökologie: Was geht in Antifaschisten vor und was in Faschisten?

Der gepanzerte, orgastisch impotente Mensch, versucht die organismische Orgonenergie, die durch die moderne freiere Welt aktiviert wurde, irgendwie zu drosseln. Zu Zeiten Reichs wurde die biologische Energie dadurch niedergehalten, daß sich die Massen gegen den Fortschritt sperrten, gegen das Aufbrechen verkrusteter Strukturen, die bis dahin die Energie gebunden hatten. Reich beschreibt das ausführlich in Die Massenpsychologie des Faschismus. Heute, in der anti-autoritären Gesellschaft, stellt sich das ganze grundlegend anders dar. Man denke etwa an den penetrant umworbenen Veganismus.

Generell ist es so, daß fleischfressende Tiere eine höhere orgonotische Ladung haben als „vegan“ lebende Tiere, die sich ständig durch Raubtiere bedrängt sehen und in einer „Landschaft der Angst“ leben. Auf diese naheliegende Beobachtung hat Nietzsche einen Gutteil seiner Moralphilosophie gegründet (Willen zu Macht, Herdenmoral, etc.). Was er nicht sah, war der bioenergetische, sexualökonomische Hintergrund von dem, was damals etwa als „Sozialdemokratie“ reüssierte und heute als Veganertum, Spiritualität und „Frieden“ daherkommt. Was sich als „überlegene Moral“ geriert, soll tatsächlich das Energieniveau und damit gleichzeitig das Angstniveau („Stauungsangst aufgrund orgastischer Impotenz“) senken. Dazu gehört auch die Entnationalisierung, der „Kampf gegen Rechts“ und das Fluten des Landes mit Raubtieren aus der Wüste; die „große Verschwulung“ von der Akif Pirincci spricht. Nicht zu vergessen natürlich die Genderismus: Frauen und Männer werden zu prägenitalen, niedrig-energetischen Neutra. Politisch korrekt ist man wieder da angelangt, wo die Reaktion, etwa in Gestalt der von Reich angeprangerten katholischen Ideologie (man denke insbesondere an den Marienkult) schon immer hin wollte.

Es ging und geht niemals um Moral und Ethik, sondern einzig und allein um die Senkung des eignen Energieniveaus zwecks Angstbewältigung.

Soweit die Guten. Was geht in den Bösen, den Rechtsradikalen vor?

In Freudianisch und Marxistisch orientierten Antworten auf diese Frage kommt alles mögliche aufs Tablett (Sehnsucht nach autoritären Strukturen in einer entfremdeten Welt, etc.), aber nie das, was „Neonazis“ selbst beseelt, ihr Selbstverständnis: daß sie sich als Partei des Lebens, als Vertreter der Naturgesetze, als Ökologen sehen. Sie betrachten den Menschen als Menschentier, das den gleichen biologischen Gesetzen unterliegt wie jedes andere Tier auch: Zuchtwahl, Elitebildung, territorialer Imperativ, rassische Differenzierung.

Man denke nur an Sigmar Gabriel, der wiederholt sich gegen jedwede biologische Betrachtungsweise sozialer und politischer Vorgänge ausgesprochen hat, denn darauf würde das ganze Grundgesetz beruhen. Sarrazin liegt falsch, weil er falsch liegen muß! Die Biologie des Menschen als Todfeind – des Menschen.

Linke sind entsetzt angesichts der „biologistischen“ Unmenschlichkeit, Rechte angesichts der kulturalistischen Verlogenheit. Wenn sie nur könnten, würden sie den jeweils anderen ausmerzen ohne mit der Wimper zu zucken. Die Nationalsozialisten versuchten die Juden auszurotten, weil sie diese als Verkörperung der „Antibiologie“ betrachteten. Die Antifa „kennt keine Diskussion“, weil sie die Menschheit vor dem „Antihumanismus“ bewahren muß.

„Nazis“ hat immer beseelt, daß sie die einzigen sind, die nicht eine unhaltbare Lüge leben. Sie fühlen sich darin ständig bestärkt, weil das niemals in den ganzen Bibliotheken erwähnt wird, die im „Kampf gegen Rechts“ verfaßt wurden. Der „Kampf gegen Rechts“ ist so erbarmungswürdig hilflos, weil er keine Ahnung von der Panzerung hat, die primäre Triebe in sekundäre Triebe umwandelt, die dann mittels eines verlogenen Humanismus in Schach gehalten werden müssen. Beispielsweise kommt es beim Menschen ohnehin zur „Zuchtwahl“, d.h. wie überall sonst auch bei den höheren Tieren entscheidet das Menschenweibchen welches Männchen ihre Eier befruchten darf. Offensichtlich ist, daß sie den körperlich attraktivsten und geistig potentesten Partner auswählen wird. Sie wird, solange sie kein komplettes neurotisches Wrack ist, hier keinerlei „Mitleid“ kennen und niemals den häßlichen und dummen wählen! Das alles erfolgt vollkommen unbewußt. Auch ist es nur naheliegend, daß sie einen Partner wählt, der ihr weitgehend entspricht. Wählt sie einen „Fremden“, ist es eher wahrscheinlich, daß sie es aus neurotischen Gründen tut, etwa um „ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen“.

„Nazis“ machen aus etwas, was ohnehin von allein abläuft bzw. ablaufen sollte, etwas, was wie auf einem Bauernhof, der auf Ertrag züchtet, durch künstliche Eingriffe aufrechterhalten werden muß. Sie sind darin nicht besser als die „Humanisten“, die nicht glauben können, daß der Mensch auch ohne ethische Indoktrination moralisch handelt.

Einen wirklichen Nazi erkennt man daran, daß ihm jede wirkliche Verbindung zum biologischen Kern fehlt. Die Genitalität kennt er nur über einen Zerrspiegel und er hat eine tödliche Angst vor ihr. Deshalb sein Rassismus, der tatsächlich Angst vor dem sexuellen „Tier im Menschen“ ist. Von daher auch sein erstaunlich durchgängiger Hang zur Homosexualität, um dem Ödipuskonflikt zu entgehen. (Zeig auf einen Neonazi und du zeigst mit einiger Sicherheit auf einen Schwulen!) Und nicht zuletzt stammt daher sein Hang zum Okkultismus, der alles ins Unwirkliche versetzt. Durch die totale Panzerung wird das Leben selbst unerreichbar, ungreifbar, außer wie durch einen Zerrspiegel, so daß das Lebensgefühl durch und durch mystisch wird. Eine Welt, die von einem geheimnisvollen Raunen durchdrungen wird, in der alles voller geheimnisvoller Bedeutung steckt und die „Vorsehung“ waltet. Der Lebensimpuls wird in die rassistische und antigenitale „nationalsozialistische Mystik“ abgebogen.

Das macht den „Kampf gegen Rechts“ noch verlogener, als er ohnehin schon ist, tut doch die Linke nichts anderes als Gruppen zu trennen und für „Gruppenbewußtsein“ zu sorgen, die Genitalität zu bekämpfen und „spirituell zu sein“. Es hat etwas Tragi-Komisches sich „gegen Rechts zu engagieren“ und gleichzeitig die eigenen Kinder auf eine Waldorfschule zu schicken oder etwa dem Karmapa zu folgen.

Nationalsozialismus ist Perversion. Er ist das, was unmittelbar dabei rauskommt, wenn die Panzerung total ist. (Beim Roten Faschisten ist alles verwickelter, weil die soziale Fassade in den Dienst der sekundären Schicht tritt: nichts ist „unmittelbar“.) Die gesamte Biologie des Menschen tritt als grotesk verzerrte Karikatur zu Tage. Es ist ähnlich wie bei der sexuellen Perversion, wo die natürliche genitale Aggression des Mannes zum Sexualmord wird und die natürliche genitale Unterwerfung der Frau zu masochistischen Vergewaltigungsphantasien entartet.

Die totale Abpanzerung des Nationalsozialisten geht damit einher, daß er vollkommen von der Arbeitsdemokratie abgetrennt ist. Er ist nicht arbeitsfähig und kann nur als politischer Agitator und Verbrecher, d.h. als Parasit überleben. Man schaue sich nur diese kriminellen Schießbudenfiguren an, die von Anbeginn immer das verkörpert haben, was sie bei anderen bekämpfen!

schemanazis

Apropos der Mensch als fleischfressendes Raubtier und der gegenwärtige linksliberale Hype um das Veganertum. Das Fleisch hat uns erst zu Menschen gemacht:

Vegetarier werden dies vielleicht nicht gerne hören: Die rein pflanzliche Nahrung, die heute wieder im Trend liegt, könnte für unsere Vorfahren eine Sackgasse gewesen sein. Erst als die Vormenschen begannen, regelmäßig Fleisch zu essen und es mit Hilfe ihrer Steinwerkzeuge zu zerkleinern, konnte ihre Zähne kleiner und ihre Gesichtszüge menschlicher werden. Fleisch und Werkzeuge schufen demnach die Voraussetzungen für Sprache und ein größeres Gehirn, wie eine Studie nahelegt.

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10 Antworten to “Politik und Ökologie: Was geht in Antifaschisten vor und was in Faschisten?”

  1. Sebastian Says:

    „Man denke nur an Sigmar Gabriel, der wiederholt sich gegen jedwede biologische Betrachtungsweise sozialer und politischer Vorgänge ausgesprochen hat, denn darauf würde das ganze Grundgesetz beruhen.“

    Man gucke sich dazu den neuen Disneyfilm „Zoomania“ an. Das ist Sigmar Gabriels Paradies in Reinform: Eine Stadt, in der jedweder biologischer Unterschied zwischen den Tieren durch die Evolution des Gehirns ausgerottet wurde. Die totale multikulturelle Gesellschaft, in der Beute- neben Raubtieren leben können. Indoktrination so früh, wie es geht – mit süßen Hasenohren.

    „Der Lebensimpuls wird in die rassistische und antigenitale „nationalsozialistische Mystik“ abgebogen.“

    Ich habe das nie richtig verstanden. Der Mystizismus des Islamisten ist relativ eindeutig, der vom Nazi zu Reichs Zeiten auch (Marienkult usw.), aber was ist mit dem Nazi von heute? Sind das alles Verschwörunfstheoretiker? In welcher Form zeigt sich heute die nationalsozialistische Mystik?

    • claus Says:

      Ich habe den Eindruck, dass das, was heute als „Nazi“ bezeichnet wird, nicht mehr annähernd so einen Teil des ‚biopolitischen‘ Spektrums widerspiegelt wie in der ersten Hälfte des 20. Jh. – weil diese ‚Nazis‘ eher ein bewusstes Remake sind. Auch deshalb nerven mich die, die sich über jede Hakenkreuzschmiererei echauffieren. Nazis heute? Dafür fehlen z.B.
      – Wagnerismus
      – Versailler Vertrag
      – Dolchstoßlegende
      Vielleicht ist Islamismus (z.B. mit seinem Antisemitismus) dem recht nahe.

    • Peter Nasselstein Says:

      Ich könnte jetzt über den „esoterischen Hitlerismus“ reden (Serrano, Evola, Devi, etc.), der interessanterweise immer auf eins hinausläuft: die tantrische/alchimistische Überwindung des Gegensatzes von Mann und Frau, aber – diese geisteskranken Idioten sind eine Marginalie. Es geht einfach darum, daß Kulte und „Bewegungen“, wie etwa der historische Nationalsozialismus oder die „Zukunftsmusik“ des 19. Jahrhunderts, zweifellos die organismische Orgonenergie mobilisieren und in „Wallung“ bringen, es aber mmer einen Punkt gibt, wo es, wenn man so will, nach hinten abbiegt und extrem lebensfeindlich wird. Dieser Sadismus ist untrennbar mit Mystizismus und einer expliziten Antigenitalität verknüpft. Gutes Beispiel war etwa die Osho-Bewegung.

    • Sebastian Says:

      Ja, die Funktion ist mir relativ klar, aber ich würde gerne wissen, in was für Phänomenen sich das heute konkret zeigt. Bei der Verschwörungstheorie hat man dieses typisch deterministische, die Vorsehung, das Schicksal, die dunklen bösen Mächte im Verborgenen (!), die jüdische Weltverschwörung (!), ok.

      Was bringt die Nazis von heute noch in Wallung? „Kulte“ und „Bewegungen“. Einverstanden, damit kann ja dann konkret nur sowas wie Pegida, Pro Köln usw. gemeint sein.

      Aber was ist sozusagen der Alltagsmystizismus der heutigen Nazis?

      • Peter Nasselstein Says:

        OK, nehmen wir eine Rede von Michael Kühnen, dem Neonazi schlechthin:

        Interessant, weil er etwa den Nationalsozialismus mit der revolutionären Bewegung des Christentums im römischen Reich vergleicht, „das System“ anklagt, weil es am die niedrigsten, sekundären Triebe des Menschen appelliert, während er sich als Vertreter des aufstrebenden unschuldigen Lebens sieht, etc.pp. Der Mystizismus zeigt sich an seinen 10 Geboten des Neonazis, von denen das erste und wichtigste ist „glaube!“, als zweites kommt „gehorche!“, sei treu, tapfer, stolz, etc. und als letztes „sei erbarmungslos!“

        Das ganze läuft auf eine Wiederholung dessen hinaus, was dem Christentum widerfahren ist: am Ende stehen blinder Glaube, Folter, Mord und Lebensverneinung.

        Reich diskutiert in Was ist Klassenbewußtsein?, wie man mit der inkonsequenten und verlogenen „Lebensbejahung“ von Nationalsozialisten umzugehen hat.

        • claus Says:

          Merkwürdig. So etwas hatte ich noch nie gehört. Die Redeweise erinnert mit ihren Wiederholungen und Steigerungen tatsächlich an Nazis wie Goebbels.

        • claus Says:

          Ich finde allerdings wieder bemerkenswert, wie sehr die Selbstdarstellung Kühnens und seine Darstellung durch Sympathisanten einer alten Ästhetik folgt und: wie diese ergänzt wird durch sonst eher linken Folkrockgitarrensound:
          youtube.com/watch?v=qbIAbRg3ABc

        • Peter Nasselstein Says:

          Der schwule Kühnen war ein leidenschaftlicher Fan der englischen sadomasoschwulen Nazi-Neofolk-Gruppe DEATH IN JUNE (eine Anspielung auf Ernst Röhms Tod):

  2. Peter Nasselstein Says:

    Wow, sehr gute Beschreibung der antiautpritären Gesellschaft – die autoritär durchgesetzt wird:

    http://www.pi-news.net/2016/03/leben-wir-hier-in-der-ddr-herr-schulleiter/

  3. claus Says:

    Lehrerin fällt ihrer Ideologie zum Opfer:

    http://www.focus.de/panorama/welt/lehrerin-stirbt-am-mount-everest-eine-34-jaehrige-wollte-beweisen-dass-veganer-alles-schaffen-koennen-jetzt-ist-sie-tot_id_5561230.html

    Der Aufstieg zum höchsten Punkt der Erde im Himalaya gilt als eine der größten Herausforderungen für Bergsteiger. Für Veganer könnte es sogar noch schwieriger sein, da sie sich rein von pflanzlichen Lebensmitteln ernähren. Die Australierin Maria Strydom wollte zeigen, dass Veganer diese Strapazen ebenfalls überstehen können.
    In einem Interview kurz vor ihrer Reise hatte die Lehrerin aus Melbourne erklärt: „Menschen denken, dass Veganer schwach sind. Wir wollen das Gegenteil zeigen.“ Sie betonte, „dass Veganer alles können – und noch mehr“. Doch ihre Tour bezahlte die 34-Jährige am Mount Everest mit ihrem Leben.
    Auf dem Rückweg konnte sie sich kaum noch bewegen
    Am Freitag hatte sie zusammen mit ihrem Mann Robert Gropel und 30 weiteren Bergsteigern den Aufstieg begonnen. Wie australische Medien berichteten, fiel Strydom immer weiter hinter ihre Begleiter zurück.
    Kurz vor dem Gipfel, beschloss sie völlig entkräftet, umzukehren. Sie wirkte verwirrt und war kaum noch in der Lage sich fortzubewegen. Stunden später starb sie an der Höhenkrankheit.

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