Die Geschichte der Orgontherapie (Teil 1)

Seinen ersten Patienten behandelte Reich als er noch Medizinstudent war. Man wartete darauf, daß der Patient frei zu assoziieren begann und brachte Sinn in den surrealen Fluß der Gedankenfetzen. Der Patient kam auf diese Weise zu immer tieferen Einsichten über seine psychische Entwicklung und gab entsprechend sein unvernünftiges (neurotisches) Verhalten auf.

Problem war, daß die meisten Patienten gar nicht dazu in der Lage waren frei zu assoziieren und die Deutungen größtenteils vollkommen willkürlich waren. Reich regte ein „technisches Seminar“ an, in dem angehende Psychoanalytiker lernen sollten, mit den Widerständen der Patienten gegen das freie Assoziieren umzugehen und angemessene Deutungen zu geben. Aus dieser „Widerstandsanalyse“ entwickelte sich rasch die Charakteranalyse. In diesem Rahmen formulierte Reich erstmals den „phallisch-narzißtischen Charakter“. (Er präsentierte das am 6. Okt. 1926 vor der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung in seinem Vortrag „Über den genital-narzißtischen Charakter“ [Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse 8(2), S. 268, 1927].)

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Reich entwickelte sich schnell zu einem zentralen Lehrer der Psychoanalyse. Insbesondere aus Amerika kamen haufenweise angehende Psychoanalytiker, um von ihm ausgebildet zu werden. Daß er als führender Psychoanalytiker nicht allgemein anerkannt wurde, lag daran, daß er die Charakteranalyse von Anfang an mit seiner Orgasmustheorie verband, d.h. die Charakteranalyse hatte die „orgastische Potenz“ als Ziel. Durch die Orgasmustheorie wurde aus der vagen Vorstellung von der Libido eine konkrete Energie, die „entladen“ werden mußte. Dem konnte und wollte keiner seiner Schüler folgen.

Im skandinavischen Exil entwickelte sich aus der Charakteranalyse die Vegetotherapie, die auch von körperlicher Seite her den Patienten „orgasmusfähig“ machen, d.h. den „Orgasmusreflex“ freilegen sollte. Reich gewann eine Reihe von Schülern für sich, jedoch gelang es ihm wiederum nicht, die Therapie als systematische „Orgasmusbefähigungstherapie“ durchzusetzen.

Im Amerika, wohin er 1939 emigrierte, systematisierte er die Vegetotherapie, indem er die sieben Panzerungssegmente formulierte, die es von oben nach unten nacheinander aufzulösen galt. Aus der Vegetotherapie wurde die „psychiatrische Orgontherapie“, die ab 1946 von einer neuen Generation von Therapeuten unter Führung von Elsworth F. Baker, Chef der Frauenabteilung eines psychiatrischen Hospitals, praktiziert wurde.

1948 wurde die American Association for Medical Orgonomy gegründet, die feste Standards aufstellte. Imgrunde wiederholte sich hier das gleiche wie einst im Technischen Seminar in Wien. Reich war nach wenigen Wochen eigener psychoanalytischer Therapie Psychoanalytiker geworden und entwickelte dann wenig später ein strukturiertes Ausbildungsprogramm für Psychoanalytiker. Zwei Jahrzehnte später war der ausgebildete Psychoanalytiker Baker nach sechs Wochen Therapie bei Reich selbst Orgontherapeut. Ende 1949 war Baker innerhalb der soeben gegründeten Wilhelm Reich Foundation zuständig für die Ausbildung neuer Orgontherapeuten und es wurde ein Ausbildungsprogramm für Psychiater (bzw. angehende Psychiater) entwickelt. Dieses Programm wurde nach dem Ende der Wilhelm Reich Foundation im Jahre 1954 und Reichs Tod im Jahre 1957 von Baker fortgeführt und kontinuierlich weiter systematisiert. Elf Jahre nach Reichs Tod gründete Baker das American College of Orgonomy („College“ im Sinne von „Kollegium“, eine Vereinigung von Orgonomen) in dessen Rahmen dieses Programm bis heute fortgeführt wird.

Einige von Reichs Schülern, die Reich bis zum Ende treu geblieben sind (den Rest beachten wir hier erst gar nicht) haben ihrerseits selbst Therapeuten ausgebildet, später sogar einige von Bakers Schülern. Da wäre zunächst Ola Raknes zu nennen, der Reich seit dessen Berliner Zeit kontinuierlich begleitet hatte. Auf ihn gehen „Vegetotherapeuten“ in Skandinavien und die „Orgontherapie-Schule“ von Federico Navarro in Italien zurück. Nach Reichs Tod kam es zu einem Bruch innerhalb der American Association for Medical Orgonomy. Beispielsweise bildete der Orgonom Victor Sobey unabhängig von Baker Orgontherapeuten aus (meist Psychologen). Und schließlich kam es innerhalb des American College of Orgonomy selbst 1982 zu einer Abspaltung, als eine Gruppe von Bakers Schülern eine eigene Organisation gründeten, das Institute for Orgonomic Science, da sie dem Urteilsvermögen des auf die 80 zugehenden Baker nicht mehr vertrauten. (Baker wollte das bis dahin informelle „Kollegium“, das nichteimal einen festen, zentralen Sitz hatte, in eine Organisation samt Hauptquartier umgestalten.)

Natürlich lassen sich keine generellen Urteile fällen, aber wenn man beispielsweise die theoretischen Ergüsse von Navarro oder so manchen Artikel in den Annals of the Institute for Orgonomic Science, etwa über den „okularen Charakter“ liest, kommt man doch stark ins Zweifeln. Navarros Buch Die sieben Stufen der Gesundheit (Frankfurt: Nexus, 1986) ist schlichtweg indiskutabel. Beispielsweise führt er Haarausfall auf okulare Panzerung zurück – und andere derartige haltlose „Theorien“, die kaum mehr sind als primitivstes Psychologisieren des Physischen. Ähnlich erstaunlich sind manche Ausführungen in den Annals of the Institute of Orgonomic Science. Dort wird beispielsweise eine Diskrepanz konstatiert zwischen der Behauptung, daß eine starke Augenpanzerung in jedem Fall auf einen „schizophrenen Charakter“ hinweist und der Tatsache, daß kaum einer dieser „schizophrenen Charaktere“ je an Schizophrenie im klinischen Sinne erkrankt. Schon mal die Charakteranalyse gelesen? (Die Diagnose wird nicht nach den Symptomen, sondern nach dem neurotischen Charakter gestellt, der den Symptomen zugrundeliegt!) Was die Schüler von Victor Sobey betrifft, verweise ich auf meine Ausführungen in Warum Orgontherapie nichts bringt.

Einer der Hauptstreitpunkte, der diese gesamte Entwicklung durchzog, war, ob nur Mediziner bzw. Psychiater Orgontherapeuten werden sollen. In den 20er Jahren hat Reich, in Opposition gegen Freud, eindeutig Stellung gegen die „Laienanalyse“ genommen. Als Reich im Exil zunehmend in Isolation geriet, lockerte sich diese schroffe Ablehnung von Nichtmedizinern. Beispielsweise war Ola Raknes Psychologe. Als dann jedoch ab 1946 vermehrt Psychiater um eine Ausbildung baten, kehrte Reich zu seiner ursprünglichen Position zurück. Beispielsweise legte er Alexander Lowen nahe, ein Medizinstudium zu absolvieren, was dieser auch tat, als ihm danach aber auch noch bedeutet wurde, eine Facharztausbildung zum Psychiater auf sich zu nehmen, verließ er entnervt die Orgonomie.

Dem vielleicht ersten der modernen „Reichianischen Therapeuten“, Paul Ritter, schrieb Reich am 9. Oktober 1950 persönlich, daß er auf keinen Fall Leute in „Therapie“ nehmen solle, egal wie sehr es ihn auch dränge ihnen zu helfen. Reich fuhr fort:

Sie (die Orgontherapie) ist nicht mehr und nicht weniger als bio-psychiatrische Chirurgie und kann nur von versierten und gut ausgebildeten Menschen mit der entsprechenden (Charakter-) Struktur auf eine sichere Weise durchgeführt werden. Sie ist deshalb auf Ärzte beschränkt. (Journal of Orgonomy, May 1977)

Nach Reichs Tod hat sich die Psychiatrie in Amerika langsam aber sicher verändert: Psychotherapie wird heute durchweg von Psychologen praktiziert, während sich der Psychiater weitgehend auf diagnostische Gespräche und das Verabreichen von Psychopharmaka beschränkt. Orgonomen sind in dieser Beziehung heute die große Ausnahme.

Parallel dazu hat sich auch die Orgontherapie weiterentwickelt. Obwohl Reich die charakteranalytische Arbeit nie aufgab, verlagerte sich doch sein Augenmerk immer mehr auf die „biophysische Arbeit“, zumal Reich an der eigentlichen „Psychotherapie“ zunehmend das Interesse verlor und am Körper direkt mit der Orgonenergie, bzw. direkt am „Orgonom“ arbeiten wollte. Baker steuerte dieser Tendenz in seinem 1967 erschienen Buch Der Mensch in der Falle entgegen. Der Orgonom Richard Schwartzman erwähnt in seinen Erinnerungen über seine zwölfjährige Therapie, daß ihn Baker nicht ein einziges Mal berührt habe. (Andere Patienten haben gleichzeitig andere Erfahrungen gemacht! Jeder Fall ist anders!)

Am Ende seiner Laufbahn ist Baker zum Schluß gekommen, daß man vielleicht doch Psychologen zulassen sollte, soweit sich diese von jeder „biophysischen Arbeit“ fernhalten. Entsprechend werden heute beim American College of Orgonomy promovierte Psychologen zu „Charakteranalytikern“ ausgebildet.

Zum bisher letzten Bruch ist es vor kurzem gekommen, weil Schwartzman diese Beschränkung weitgehend aufheben wollte, vor allem deshalb, weil es kaum noch Mediziner gibt, die sich zu Orgontherapeuten ausbilden lassen wollen. Die Orgontherapie ist gewisserweise wieder „im Exil“ und muß ums Überleben kämpfen.

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8 Antworten to “Die Geschichte der Orgontherapie (Teil 1)”

  1. Klaus Says:

    „Parallel dazu hat sich auch die Orgontherapie weiterentwickelt. Obwohl Reich die charakteranalytische Arbeit nie aufgab, verlagerte sich doch sein Augenmerk immer mehr auf die ‚biophysische Arbeit‘, zumal Reich an der eigentlichen ‚Psychotherapie‘ immer mehr das Interesse verlor und am Körper direkt mit der Orgonenergie, bzw. direkt am ‚Orgonom‘ arbeiten wollte. Baker steuerte dieser Tendenz in seinem 1967 erschienen Buch Der Mensch in der Falle entgegen. Der Orgonom Richard Schwartzman erwähnt in seinen Erinnerungen über seine zwölfjährige Therapie, daß ihn Baker nicht ein einziges Mal berührt habe. (Andere Patienten haben gleichzeitig andere Erfahrungen gemacht! Jeder Fall ist anders!)“
    Dass Baker der ‚direkten Arbeit am Körper‘ entgegensteuerte, war mir bis vor Kurzem neu und dämmerte mir erst, als PN hier die Arbeit Nicolais beschrieb. Ich vermisste das charakteranalytische Element seit Langem – kein Wunder, dass es in der Therapieszene nahezu in Vergessenheit geraten ist, da es sicher das größte ‚Fingerspitzengefühl‘ und die größte Empathie erfordert. Die großen Endkapitel der (zweiten) „Funktion des Orgasmus“ und der (1948er) „Charakteranalyse“ legen in der Tat jene ‚direktere Arbeit am Körper‘ nahe. Und ich fragte mich seit Längerem, ob nicht unter Umständen die Charakteranalyse – als weniger ‚direkte‘ ‚Arbeit am Körper‘ – das wirkungsvollere Instrument ist. Durch Segmente arbeiteten sich Neoreichianer ja öfter mal durch, zum Teil auch mit dem Ziel Orgasmusreflex. Unklar bleibt dann meistens, wie dauerhaft das war und was ein – vielleicht nur kurzfristiges – Erreichen des Orgasmusreflexes wirklich aussagt. (Da kann ich nach wie vor nur wieder auf Reichs Verwunderung über dessen merkwürdig schnelles Erreichen bei ‚karzinomatöser Schrumpfungsbiopathie‘ verweisen.)

    • Peter Nasselstein Says:

      Die ganze Diskussion ist so ungemein schwierig, weil natürlich jeder immer die ultimative Trumpfkarte zieht: „Reich hat geschrieben, … !“ Das Problem ist nur, daß Reich mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen hatte. Einerseits dauert die Therapie definitiv zu lange und er tat alles, um sie zu verkürzen, andererseits sah er aber auch selbstkritisch ein, daß er Mitarbeiter wie Wolfe viel zu schnell durchtherapiert hatte, schlicht weil er sie als Mitarbeiter brauchte. Einerseits tat er alles, um sich von der Psychoanalyse abzugrenzen, nicht zuletzt in der Therapie, andererseits beauftragte er Baker, der von Abram Kardiner zum Psychoanalytiker ausgebildet worden war, kurz vor dem Abschluß jedoch zu Reich wechselte, seine psychoanalytischen Schriften neu aufzulegen. Wie ich in Fragwürdigkeiten der Reich-Biographik ausgeführt habe: Reich war sich selbst in manchen Dingen unsicher, hat geschwankt und hat seine Meinung je nach den Umständen gewechselt.

      Was Charakteranalyse betrifft muß auch immer bedacht sein, daß die heutige Charakteranalyse eine andere ist als die von 1933, einfach weil sich der Bezugsrahmen von komplizierten psychoanalytischen Theorien hin zu einfachen bioenergetischen Überlegungen verlagert hat. Vor allem bedeutet Charakteranalyse die Herstellung von Kontakt: es ist eigentlich egal, was man sagt, wichtig ist, wie man es sagt. Dabei ist es auch wichtig, wie man dem Patienten es sagt, daß er jetzt beispielsweise grinst, obwohl er doch gerade über sein trauriges Leben philosophiert. Oder daß man beispielsweise die beiden Seiten des Ersatzkontakts in einer therapeutischen Beziehung meidet: es sind weder zwei „Kumpel“, die sich da begegnen, sondern Arzt und Patient mit zwei denkbar unterschiedlichen Funktionen, noch ist der Arzt eine Art unfehlbares Wesen. Allein schon die Herstellung einer kontaktvollen, realitätsgerechten therapeutischen Beziehung ist – therapeutisch. Allein schon dadurch kommt die Orgonenergie in Fluß. Wenn wir schon Dr. Nicola erwähnen: „Wissen Sie, Orgontherapie ist etwas ganz Praktisches, Einfaches, down to earth.“ Wenn ich gerne rede, solle ich doch um Gottes Willen eine Psychoanalyse machen! Kontakt ist das Zauberwort.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Nach Reichs Tod hat sich die Psychiatrie in Amerika langsam aber sicher verändert: … während sich der Psychiater weitgehend auf diagnostische Gespräche und das Verabreichen von Psychopharmaka beschränkt.

    Nachdem sie den Krieg im Irak überlebten, werden US-Soldaten jetzt Opfer der Pharmaindustrie
    Mike Adams

    Sie überlebten Feuergefechte, Bomben und Granaten, Terrorangriffe und zermürbende Lebensbedingungen in der Wüste. Nach ihrer Rückkehr versuchten viele Soldaten, sich wegen ihrer traumatischen Erlebnisse, die so oft mit Kriegseinsätzen einhergehen, behandeln zu lassen – manchmal mit tödlichen Folgen, denn die Zahlen derjenigen Soldaten, die Opfer der Pharmaindustrie werden, steigen massiv an.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/nachdem-sie-den-krieg-im-irak-ueberlebten-werden-us-soldaten-jetzt-opfer-der-pharmaindustrie.html

    • Peter Nasselstein Says:

      Der Artikel scheint mir scientologisch inspiriert zu sein, jedenfalls ist die Citizens Commission on Human Rights eine Scientology-Organisation. Der Gründer der Scientology, L. Ron Hubbard, war zeitlebens psychisch auffällig, wahrscheinlich litt er unter paranoider Schizophrenie, und hat entsprechend Psychologen und Psychiater mit tödlichem Haß verfolgt. Als er im Alter impotent wurde, entwickelte er sogar die Theorie, daß die Psychiater vor zig milliarden Jahren den Sex erfunden haben, um die Menschen zu versklaven. Die Psychiater werden seit milliarden bzw. trilliarden Jahren immer wieder als Psychiater wiedergeboren. Sie seien für den Holocaust verantwortlich gewesen, 9/11 und so ziemlich für jede andere denkbare Scheußlichkeit.

  3. Tzindaro Says:

    Given the recent revelations about one orgonomist, Dr. Duvall, one might question the value of orgone therapy entirely.

    BAKER should bear some of the blame. He was the training therapist who judged Duvall, Blasband, Konia, and the rest of them to be fit to practice. He was incompetent. He even failed to realize what was happening when Jerome Greenfield had a heart attack in his office and Baker wasted an hour trying to discover the „meaning“ of the chest pains instead of calling an ambulence.

    But worse, he insisted that any political values that differed from his own were a symptom of pathology, so nobody could ever be considered finished with their therapy unless they agreed with his far-right politics. Given the expense of therapy, plus the fact that a person in therapy has hung his hopes for a better life on it, that gives a powerful incentive to give in and accept the therapist’s choice of politcal values. This is brainwashing. It has more in common with the Soviet practice of labeling political disenters as mentally ill than it has with any real medical help for the victim. Real therapy would aim at making the patient stronger, more independent, not converting to agreement with a predetermined position chosen for him by the therapist.

    Under Baker, therapy became a form of cult indoctrination, and the extra strong transference commonly met with in orgone therapy became a tool of a cult to win converts. Without this unusually strong transference, it is doubtful the cult would have survived until now. Certainly, without it, the ACO would not have succeeded in their highly unethical dunning of patients and ex-patients for donations to the ACO, which is a blatant violation of medical ethics.

    The sadistic bogus cancer experiments on mice by Blasband are an example of the exact same defect in Baker’s ability to evaluate his trainees. He failed again to see the sadism in Blasband, as he had in Duvall. And of all the Journal readers, none of them, most of them therapists or patients, ever noticed the vast diference between the mouse experiments of Reich and those of Blasband. Reich took sick mice and tried to make them well; Blasband too healthy mice and injected them with carcinogens to make them sick. What does the difference say about the psychiatrists who could not spòt any difference?

    Greenfield also told me that when he started treatment with Konia, they had agreed on a price, but only a few weeks later, Konia told him the price was going up. Greenfield was quite angry at this deception.

    Blasband and Koopman both ended up as disciples of a virulently anti-Semetic mystical guru and Baker, who trained both of them never detected the mystical tendencies they had. Blatant pathology got ignored because they spouted the right political dogmas. And the hero-worship the ACO still has for Baker is second only to their hero-worship of Reich. Of course. He was their therapist and that transference is still at work, decades after his death.

    Which makes me feel orgone therapy is dangerous to one’s mental independence and ruins the ability to think for oneself. Charles Kelley, on the otherhand, used the same techniques, but in a very different set and setting, as an educational tool, not a quasi-medical treatment, to teach students about their own reactions, not to indoctrinate them under the pretext of curing them of armoring. Most of his student I have met strike me as healthier and more rational than any of the orgonomists or their patients I have met.

    • Peter Nasselstein Says:

      Baker war nicht Duvalls Ausbilder, Reich hat Mäuse krank gemacht („Teermäuse“) und was Krankheit oder Gesundheit von „Reichs Schülern“ betrifft, sollte man einfach auf die Quantität und vor allem funktionelle Qualität der jeweils geleisteten Arbeit schauen.

    • O. Says:

      And what is your consequence out of this?

      In comparison Radix to the ACO, radix is much more psychological and technically evolved in a good way.

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