Die Galaxien aus orgonomischer Sicht (Teil 2)

Reich zufolge entstehen Galaxien durch die Überlagerung von massefreien kosmischen Orgonenergie-Strömen. Sie begegnen sich und je nach dem Winkel des Aufeinandertreffens bilden sich aufgrund der wechselseitigen Erregung und Anziehung Spiralen, in denen sich Masse in Form von Sternen bildet. Die mechanistische Astronomie geht jedoch von Gaswolken aus, die aufgrund der Gravitation „verklumpen“ bis es schließlich zu „Zündung“ von Sternen kommt. Alles läuft rein nach den Gesetzen der Mechanik ab.

Das dem nicht so ist, haben Thomas Henning und Hua-bai Li vom Max-Planck-Institut für Astronomie gezeigt. Sie fanden, daß ausgedehnte galaktische Magnetfelder zur Zusammenballung der Materie beitragen.

Für diesbezügliche Beobachtungen eignete sich eine unserer Nachbargalaxien besonders gut: Der sogenannte Dreiecksnebel (M 33) ist nämlich fast genau von oben von der Erde aus zu sehen. Mit Hilfe eines Radioteleskops konnten die Forscher so Informationen über die Magnetfeldrichtung dieser Galaxie gewinnen. Es zeigte sich, daß in den größten Materiewolken der drei Millionen Lichtjahre entfernten Spiralgalaxie geordnete Magnetfelder verlaufen, die direkt den Spiralarmen folgen.

M 51 war die erste Galaxie überhaupt, bei der eine Spiralstruktur erkannt wurde (bei der uns nächstens gelegenen Galaxie M 31 war das nicht möglich, weil wir sie in einem Winkel von nur 14° sehen). M 51 ziert auch das Cover von Reichs Contact with Space.

Bei der Galaxie M 51 sieht man besonders schön, daß rosafarbene Nebel auf den Spiralarmen wie auf einer Perlenkette angeordnet sind. Dem Alter nach: junge rosafarbenen Nebel und stark blaue Flecken in den Spiralarmen, der blaßblaue „Untergrund“ der Spiralarme und die alten roten Sterne der Zentralregion.

Wir haben ein orgonotisches System mit Kern, Peripherie (die Spiralarme) und Orgonenergie-Feld vor uns. Dieses Feld wird vom Wasserstoffgas repräsentiert. Daß dem so ist, zeigt sich daran, daß man anfangs annahm, die Verteilung des atomaren Wasserstoffs gäbe auch die Verteilung aller anderen Bestandteile des interstellaren Gases wider. Neuere Ergebnisse zeigen jedoch, daß dies nicht der Fall ist, vielmehr der atomare Wasserstoff ein viel zu großes Bild einer Galaxie zeichnet. Es ist wie eine Energiehülle.

Entlang der Spiralarme finden sich wie auf einer Perlenkette aufgereiht „Riesen-Molekülwolken-Komplexe“ und „H II-Gebiete“, wie z.B. den Orionnebel. Innerhalb dieser Bereiche hat man turbulente Bewegungen und die Entstehung neuer Sterne beobachtet.

Die Wolken sind nicht älter als vielleicht grade mal fünfzig Millionen Jahre. Deshalb fragt man nach dem Mechanismus, die sie kontinuierlich entstehen läßt. Eine Hypothese besagt, sie würden durch den Zusammenstoß von vielen kleinen Wolken entstehen. Aber dieser Prozeß verläuft wahrscheinlich viel zu langsam für das geringe Alter dieser Komplexe. Eine andere Hypothese besagt, daß „Instabilitäten“ des magnetischen Feldes im interstellaren Medium Strömungen im interstellaren Medium erzeugen, die schließlich zur Entstehung der Wolkenkomplexe führen.

Diese Verdichtungen könnten durch eine gigantische Kreiselwelle entstanden sein:

Reichs Contact with Space zufolge zeigt die obere Reihe die Verdichtungen (L) und die Expansionen (W ) von Orgonenergie-Einheiten, die auf den Beobachter zufliegen. Darunter sehen wir die entsprechende Seitenansicht, wobei L für loop (Schleife) und die Kontraktion der Orgonenergie steht, W für „Welle“ und Expansion.

Entsprechend könnten Verdichtungen in den Spiralarmen auf „L-Kontraktionen“ zurückzuführen sein.

Beim Lichtfleck NGC 5195 rechts neben M 51 handelt es sich nach allgemeiner Auffassung nicht um einen „physischen Begleiter“, sondern um eine Hintergrundgalaxie. In Überlagerung und Teilung bei galaktischen Systemen habe ich ausgeführt, daß derartige Erscheinungen tatsächlich Begleiter sein könnten, wie die Magellansche Wolke, die offenbar aus der Milchstraße hinausgeschleudert wurde.

Überlagerung führt zu einer überbordenden Schöpfung, wie man beispielsweise an der „Zigarren-Galaxie“ M 82 sehen kann:

Die große Schöpfungsaktivität scheint M 82 geradezu zu zerreißen und dabei in eine Irreguläre Galaxie zu verwandeln. Im Unterschied zu normalen Spiralgalaxien, deren Rotationsachse senkrecht auf der galaktischen Scheibe steht, ist hier die Achse offenbar um 45 Grad gegen die Scheibe gekippt. Man sieht die gigantischen Gaswolken, die herausgeschleudert werden.

Auf Farbfotos ist bei M 82 eine appetitliche zartweiße Galaxie mit einem himmelblauen Rand zu erkennen. Sie enthält eine Sternpopulation mit einem großen Anteil an massiven, kurzlebigen Sternen und sehr viel interstellares Gas, das noch nicht in Sterne umgewandelt wurde. Das wird bald vorbei sein:

Es wurde von Beobachtungen durch das Infrarot-Weltraumteleskop Herschel berichtet, denen zufolge aus dem Inneren von Galaxien, insbesondere aktiven Galaxien wie M 82,

heftige Stürme aus molekularem Wasserstoff (…) herausgeschossen werden. Da Sterne aus solchem Gas entstehen, bedeuten die Sturmwolken, daß dort die Sternbildung weitgehend unterbrochen wird oder ganz zum Erliegen kommt. (…) Neben den Kollisionen von Galaxien scheinen die galaktischen Winde auch die Bildung von Elliptischen Galaxien zu forcieren. Denn dieser Galaxientyp ist weitgehend frei von Gas und Sternentstehungsprozessen.

Mit Elliptischen Galaxien werden wir uns morgen im nächsten Teil beschäftigen.

Mit 400 000 000 000 Sternen ist der Andromeda-Nebel viermal so groß wie unsere Milchstraße. Nach dem orgonomischen Potential muß es sich bei M 31 zumindest tendenziell um eine alte, verbrauchte Galaxie handeln. Tatsächlich enthält M 31 prozentual zehnmal weniger interstellares Gas als unsere Galaxie. Dementsprechend ist dort die Sternbildungsrate nicht sonderlich hoch. Auch der subjektive Farbeindruck bestätigt diesen „kosmopathischen“ Prozeß, den man durchaus Parallel zu den Biopathien verstehen kann.

Bereits Herschel hat 1785 die Farben des Andromedanebels beschrieben und davon gesprochen, daß sich „in der hellsten Region (…) eine schwache, rötliche Farbe“ zeige. Und 1944 konzipierte Walter Baade anhand der Farbunterschiede bei M 31 die beiden Sternpopulationen I (bläuliche) und II (rötliche Objekte) (David Malin und Paul Murdin: Farbige Welt der Sterne, Weinheim 1986).

Dem Orgonomen Robert A. Harman zufolge ist der subjektive Farbeindruck dieser Galaxie verbraucht und unangenehm. M 31 zeige zwar

am Rand Flecken frischen blauen Orgons, wahrscheinlich wo frische Energie hineinwirbelt und neue Sterne formt. [Aber] näher zum Zentrum der Galaxie, sieht der [Farb-] Effekt mechanischer aus (subjektiv ist der Eindruck wie ein Fluoreszenz-Licht oder die Atmosphäre über Städten) und wir beginnen Oranur-Effekte zu sehen – eine gelb-braune, unerfreulich wirkende Färbung.

Harman führt das offensichtliche ORANUR in M 31 auf den Kern mit seiner „hohen Konzentration von Materie und mechanischer Energie“ zurück („Recent Advances in Cosmic Superimposition“, Journal of Orgonomy, Nov. 1986).

Der Kern der Galaxien wächst so weit, bis wir eine Sa-Galaxie wie z.B. den „Sombrero-Nebel“ M 104 vor uns haben. Da sich dieser uns nur mit 6° zuneigt, sieht er wie folgt aus:

In dieser Entwicklungsphase sind Galaxien durch eine zunehmende Verlangsamung der Drehbewegung der Galaxie gekennzeichnet. Edward R. Harrison bestätigt das:

Die Wirkung der Rotation scheint auch deutlicher zu werden, wenn wir uns von den Ellipsen zu den Spiralen bewegen, und wahrscheinlich rotieren Spiralscheiben schneller als elliptische Scheiben. (Kosmologie, Darmstadt 1983)

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Eine Antwort to “Die Galaxien aus orgonomischer Sicht (Teil 2)”

  1. Wie ein Sombrero zur Melone wird « Nachrichtenbrief Says:

    […] neu interpretiert. Auf Aufnahmen im sichtbaren Bereich sah die Galaxie eher wie eine Scheibe aus, die eine verhältnismäßig kleine und massearme Kugel einfaßt. Aus den neuen Meßdaten wird jedoch geschlossen, daß die Sombrero-Galaxie sich tatsächlich aus […]

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