Die Jungen und die Ahnungslosen

Der Psychiater Dr. Charles Konia über die Anhänger von Bernie Sanders:

Die Jungen und die Ahnungslosen

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13 Antworten to “Die Jungen und die Ahnungslosen”

  1. Peter Nasselstein Says:

    In Deutschland ist die gesamte politische Klasse, die gesamte Öffentlichkeit total verpeilt:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hier_spricht_der_sachse_die_kakophonie_der_inkontingenten

    In welchem Ausmaß, die Menschen unter Wahrnehmungsstörungen leiden: gerade erhalte ich eine Email von einem Schweizer „Reichianer“ über die Ausschaffungsinitiative der SVP, kriminelle Ausländer sollen ausgewiesen werden. Er fühle sich an die 30er Jahre erinner, die Rassengesetze, der STÜRMER und überhaupt Verh#ltnismäßigkeit und alles über den gleichen Leisten brechen. – Frägt sich, wer beliebig alles gleichsetzt und wer das Angedenken der damals verfolgten Juden beschmutzt!

    Dieser Planet ist ein Irrenhaus.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Der Hintergrund:
    „Die SVP argumentiert, dass die Zahl der verurteilten ausländischen Straftäter seit Mitte der 1980er-Jahre von jährlich 14 000 auf 57 000 gestiegen sei. Demgegenüber stünden lediglich 42 000 verurteilte Schweizer Staatsbürger. Die Fakten würden aufzeigen, dass 58 Prozent der Tötungsdelikte, 73 Prozent aller Einbruchsdiebstähle und 61 Prozent aller Vergewaltigungen von Ausländern verübt würden. 73 Prozent aller Gefängnisinsassen der Schweiz seien Ausländer.“

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/birgit-stoeger/schweizer-volksentscheid-ueber-abschiebe-automatismus-fuer-kriminelle-auslaender.html

  3. O. Says:

    „Die Alten und die Ahnungsvollen“

    Es mag ja an meiner sexuellrevolutionierten Generation liegen, dass ich die Tendenz habe alten Herren widersprechen zu müssen. Und irgendwie geht es mir auch auf den Senkel von der alten Generation immer noch etwas erkläft zu bekommen, obwohl diese eigentlich längst nichts mehr zu sagen hat (ab einem gewissen Alter nimmt man sich natürlicher Weise auch mal zurück und lässt die nächste Generation etwas sagen).
    Was Konia anbetrifft, rechnet er mit den nun 70-ern Rentnern ab, reichlich spät, wo diese doch kurz vor ihrem natürlichen Ende stehen mögen. Die Dinosaurier der 1960-1969 Teenager, also kurz um den 2. Weltkrieg geborenen, seien verantwortlich für die nächsten Generationen …
    Konia lässt sich von seiner Theorie leiten und scheint hierfür Beispiele (in den USA) zu finden. In dem Vereinigten Deutschen Lande findet man bei dne 50-70 stabil und gehäuft den (charakterlich) zwanghaften „konservativen“ Typ. der das sichere Gegenteil des „Pseudosexrevoluzers“ des linken 68-er, der auch nur einen zwanghafter Intellektuellen darstellt. Das, was an Flower-Drogen-Power in den USA gegen Vietnam sich in der Musikindustrie tummelte, war gewiss etwas anderes als die europäischen Polit-Nachahmer, von denen ein hoher Prozentsatz später die CDU Politik gegen den Kommunismus vertrat mit dem Slogan „Lieber tot als rot“.
    Eine psychologische Studie über die Verteilung der Charakterstrukturen nach Geburtenjahrgängen wäre hoch interessant. Wie dieses Ergebnis zu interpretieren wäre, darüber ließe sich auch streiten. Konia fehlt die empirische Basis für seine Hypothesen, somit stellen sie nur ein Glaubensbekenntnis oder eine plausibel anmutende These dar und keine wissenschaftlich fundierte Anleitung zur Politik.

    • Peter Nasselstein Says:

      Hier wird doch einiges zerredet. Konia geht es um die „sexuelle Revolution“ und der daraus sich ergebende Zerfall der Familie, was Menschen hervogebracht hat, die ihr Heil im Staat suchen.

    • Robert (Berlin) Says:

      “ In dem Vereinigten Deutschen Lande findet man bei dne 50-70 stabil und gehäuft den (charakterlich) zwanghaften “konservativen” Typ.“

      Kann ich nicht bestätigen. Weder als Wahlgruppe noch im persönlichen Umgang. Politisch stehen die Älteren auch links oder CDU. Und das die Charakterstruktur steifer wird mit fortgeschrittenem Alter, versteht sich von selbst, ebenso wie man an alte (brauchbare) Gewohnheiten festhält.
      Hast du irgendeinen Beweis für deine Behauptung?

      • O. Says:

        Ich sagte: unter den 50 – 70 Jährigen, die also noch 68 einprägsam mitbekommen haben, sind gehäuft zwanghafte Strukturen vorzufinden. Dies zeigt der Querschnitt psychisch Erkankter in Kliniken (ohne Psychiatriepatienten).
        Welche Partei sie wählen, ist unerheblich und wird sich nach belieben streuen. Sie stellen aber nicht einen Beleg für Konia dar, dass diese Menschen von der „sexuellen Revolution“ beeinflusst oder geprägt worden seien. (Dies waren vermutlich nicht ins Gewicht fallende Geisteswissenschaftler der damaligen Zeit.) Ungehemmte triebhafte Charakterstrukturen sind hier nicht vermehrt zu finden. Diese Menschen neigen zu keinerlei Revolutionm gehen überproportional Ehen ein, in denen sie dann „funktionieren“.

        Im Vergleich hierzu hat Konia eher die nichtsnutzigen Künstler, Journalisten, Fernseh-.und Musikgeschäftigen etc. im Auge, deren Vorzeige-Lifestyle Drogen, Multisexualität und antiautoritäres Gehabe sind.
        Es mag ja auch sein, dass in den USA die Flower-Power Blüte nie vergeht und dort immer noch gelebt wird.

    • Sebastian Says:

      Es mag ja an meiner sexuellrevolutionierten Generation liegen, dass ich die Tendenz habe alten Herren widersprechen zu müssen.

      Ganz genau! Auf der einen Seite der mystische Glaube an Verschwörungstheorien ohne auch nur den geringsten empirischen Beleg, auf der anderen Seite die pseudowissenschaftliche Abwehr von Erkenntnissen aus der Psychiatrie durch die Forderung nicht zu erfüllender empirischer Belege. Der ewige Kampf gegen die Autoritäten – ob nun in Form von Vater Staat oder Papa Konia. Weitermachen.

      • O. Says:

        Konias Argumente entstammen nicht der Psychiatrie und sind weder wissenschaftlicher (was man auch immer davon halten mag) noch klinischer Forschung entlehnt. Sie sind die Fortsetzung von Bakers soziopolitischen Thesen, die nun Konia mit den 68-ern in Verbindung bringen will, die noch heute auf eine „antiautoritäre“ Generation wirke. Für letzteren Schluss sucht Konia nach Beispielen, die als Beobachtungen – subjektive Impressionen – gelten können. Diesen Beobachtungen habe ich mit meinen widersprochen und habe angedeutet, dass es auch am Standpunkt des Betrachters liegen mag (USA vs. BRD), dass die Beobachtungen sich nicht gleichen und Zweifel an der Schlussfolgerung zu ziehen ist.
        Diskussionen sind sind keine verdreht ödipale Rebellion gegen eine angebliche „Vaterfigur“. Ich nehme nicht an, dass Konia Gefolgschaft fordert oder annimmt, dass ihm jeder gedankenfrei zu folgen habe. Seine Gedanken, vorausgesetzt man möchte sich überhaupt darauf einlassen, können nicht aufgrund seines Titels eines amerikanischen Psychiaters oder „orgonomist“ per se Gültigkeit haben.
        Um einen bekannten Wissenschaftler sinngemäß zu zitieren: Im Felde der Orgonomie gibt es keine Experten.
        Dem entsprechend sei ein Hinterfragen erlaubt, ohne dass man mit vom CIA erfundenen Worten wie „Verschwörungstheoretiker“ oder ähnlichem betitelt wird.
        Ferner erwarte ich nicht, dass man meiner Meinung sein muss, vielmehr darf sich jeder seine eigene bilden, worauf ich sogar bestehen will.
        Ich kann nur sagen, dass ich mich an Reichs Typologie halten werde, die bis heute ihre Gültigkeit im Klinischen nicht verloren hat. Allen Behauptungen zum Trotz, die Charakterstrukturen hätten sich verändert und es könne keine Charakteranalyse oder Orgontherapie mehr angewandt werden, sind Esoterik und nicht belegte Meinungen. Und diese/ meine Stellungnahme basiert nicht aus dem „mystischen Glauben an die orgonomische Verschwörungstheorie“, sondern auf dem wie sich die Patienten heute in den Kliniken und Praxen zeigen. Betrachtet man es soziologisch hat sich sozialpolitisch nichts geändert!
        Und das bedeutet auch, dass wir heute noch genauso Faschismus tauglich sind, wie vor hundert Jahren.

      • Sebastian Says:

        Die Entstehung der Thesen würdest du auch nach 1000-maliger Erläuterung falsch darstellen. Pseudowissenschaftliche Heuchelei. Heiße Luft. Weitermachen.

  4. Peter Nasselstein Says:

    Eine Jugend am Abgrund des Zerfalls des Menschseins selbst. Sozialismus, Gendermainstreaming, Emanzipation, etc. ist der „Todestrieb“:

    http://www.stern.de/politik/ausland/schweden–liberale-fordern-legalisierung-von-inzest-und-ne-k-ro-phi-lie–6717384.html

  5. Peter Nasselstein Says:

    Imgrunde schreibt Konia nicht mehr als Reich, der 1931 in DER EINBRUCH DER SEXUALMORAL sagte: „Mit der Ehe und der Familie verschwindet (…) auch der kardinale Mechanismus der Sexualunterdrückung und der Erziehung zur Autoritätsgefolgschaft“ (S. 117). Was das tatsächlich für Folgen hat, deutete er 1953 in CHRISTUSMORD an, wo er sich mit dem aniautoritären Untergang der antiken Welt beschäftigte.

  6. Peter Nasselstein Says:

    Right-wing political consultant Frank Luntz says the “hostility” of Americans age 18 to 26 to “the underpinnings of the American economy and the American government” should “frighten every business and political leader” and “excite activists for Sanders and, to a lesser degree, Clinton activists.”

    http://www.truthdig.com/eartotheground/item/top_gop_pollster_finds_young_americans_are_terrifyingly_liberal_20160225

  7. Robert (Berlin) Says:

    Garry Kasparov

    1. März um 20:57 · Facebook
    ..
    I’m enjoying the irony of American Sanders supporters lecturing me, a former Soviet citizen, on the glories of Socialism and what it really means! Socialism sounds great in speech soundbites and on Facebook, but please keep it there. In practice, it corrodes not only the economy but the human spirit itself, and the ambition and achievement that made modern capitalism possible and brought billions of people out of poverty. Talking about Socialism is a huge luxury, a luxury that was paid for by the successes of capitalism. Income inequality is a huge problem, absolutely. But the idea that the solution is more government, more regulation, more debt, and less risk is dangerously absurd.

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