Das Schicksal der Orgonomie (Teil 4): Der Orgonenergie-Akkumulator als Durchlauferhitzer der Emotionellen Pest

Obwohl meine Erfahrungen im Akkumulator positiv und angenehm waren, habe ich nie sonderlich nach dem konzentrierten Orgon „gehungert“. Ich kenne Menschen, die nach einiger Zeit der regelmäßigen ORAC-Benutzung einfach kein Bedürfnis mehr nach dem ORAC hatten und ihn allenfalls noch benutzten, wenn eine Erkältung in Anzug war. So stößt es mir unangenehm auf, wenn behauptet wird, daß nur der regelmäßige Gebrauch des ORAC den Menschen auf das ihm eigentümliche Energieniveau bringt und ihn dort hält. Demnach sei es „unsinnig, wollte man behaupten, daß man keinen Orgon-Akkumulator braucht, z.B. weil man ‚gesund‘ ist“. Das heißt doch nichts anderes, als das jeder Mensch einen ORAC benutzen sollte und daß es der Mensch in alle Zukunft tun sollte!

Man denke nur an all das DOR und ORANUR in unserer Umwelt. Je höher mein eigenes Orgonenergie-Niveau ist, desto stärker reagiere ich auf elektromagnetische und radioaktive Störquellen. Dies ist die unmittelbare Lehre aus Reichs ORANUR-Experiment. Je höher die Orgonladung durch Benutzung des ORAC wird, desto unangenehmer werden die Oranur- und DOR-Effekte. Worauf man natürlich antworten kann, daß genau diese erhöhe „Fühligkeit“ dazu befähigt ORANUR-Quellen zu erkennen und ihnen auszuweichen bzw. sie auszuschalten. Dies stimmt ohne Zweifel und würde langfristig zu einer gesellschaftlichen Veränderung führen, während wir ohne diesen Mechanismus in einen DOR-Sumpf versinken würden. Aber aus individueller Sicht, bei dieser Arbeitsmarktlage…

Und was die gesellschaftliche Veränderung aufgrund des steigenden Leidensdrucks angeht, wird sich dies wohl kaum in rationalen Bahnen bewegen. Hierzu ein Zitat von Jürgen Fischer, von dem das Argument mit den positiven Folgen der ORANUR-Fühligkeit stammt:

Der Faktor Vitalität spielt eine große Rolle. Sehr lebendige, junge Menschen, oder Personen, die längere Zeit einen Orgonakkumulator benutzt haben, reagieren auf DOR mit einem individuellen Oranur-Effekt. Sie werden aktiv, aggressiv d.h. sie reagieren mit gesteigerter Erregung. Wenn besonders vitale Menschen dem Oranur-Effekt ständig ausgesetzt sind, bildet sich aber auch in ihrem Organismus DOR. Das endet wie bei „normal neurotischen“ Menschen nicht in einer emotionellen Erstarrung, sondern die Erregung weicht einer emotionell aggressiven Grundhaltung, die Reich als emotionelle Pest bezeichnet hat. Die emotionelle Pest ist eine charakterlich aggressive, besonders aktive und destruktive Reaktion auf die Unterdrückung der Vitalität, die nur bei sehr lebendigen, energetisch starken Menschen auftritt. (Jürgen Fischer: Lebens-Energie aus der Atmosphäre, Orgon-Technik, Werbe-Broschüre, Worpswede, 1993)

Der pestilente Charakter leidet genau wie der neurotische Charakter unter einem abgestorbenen Inneren, einer inneren DOR-Stauung. Der Unterschied ist, daß der Pestkranke, dessen Hauptmerkmal eine unüberwindliche Beckenpanzerung ist, mit ORANUR-artiger Gewalt gegen diesen inneren DOR-Sumpf rebelliert. Er ist der sprichwörtliche „Ficker“.

Gäbe es das ORANUR-Phänomen nicht, dann wäre der ORAC tatsächlich eine vorläufige Lösung vieler biopathischer Probleme des gepanzerten Menschen, aber da der ORAC nichts weiter als eine „energetische Sammellinse“ ist, verstärkt er nur den Einfluß der Umwelt. Es ist schwer nachzuvollziehen, wenn Fischer die Auflistung von Gegenmaßnahmen gegen ORANUR und DOR in Innenräumen mit dem folgenden Satz abschließt: „Die beste Versorgung des Organismus mit lebendiger Energie geschieht jedoch mit dem Orgon-Akkumulator“ (ebd.).

Alternativen zum ORAC? Dazu möchte ich Fischers Meinung zu Neuentwicklungen zitieren:

In letzter Zeit sind viele Neu- und Eigenkonstruktionen unter dem Begriff „Orgon-Gerät“ auf den Markt gekommen. Ich glaube nicht, daß sie mit der Sorgfalt und dem weiten wissenschaftlichen Hintergrund entwickelt wurden, den Wilhelm Reich hatte und sie haben mit Orgonomie erst einmal nichts zu tun. Wenn sie jedoch mit dem naturwissenschaftlich definierten Begriff „Orgon“ in die Öffentlichkeit gebracht werden, müssen sie an orgonomischen Kriterien gemessen werden. Auch scheint mir, daß die Käufer dieser Geräte zu unfreiwilligen Versuchspersonen werden. Wilhelm Reich hat z.B. die Verwendung von Aluminium als Material für Orgongeräte, die für die Behandlung von Lebewesen gedacht sind, absolut verboten, weil es toxische Wirkungen hat. (ebd.)

Diese ganze Sache mit dem ORAC kann eine absolut fatale Wendung nehmen. Man nehme etwa den esoterischen Bestseller Die Prophezeiungen von Celestine von 1993. Eine dieser Prophezeiungen lautet, wir würden erkennen, „daß wir kein materiell stabiles Universum bewohnen, sondern in einem großen Feld sich permanent verändernder, dynamischer Energien leben. Alles um uns besteht aus Energiefeldern, die der Mensch intuitiv zu erfahren imstande ist. Wir verfügen darüber hinaus über die Eigenschaft, unsere Energie durch Konzentration in jede gewünschte Richtung zu projizieren, um auf diese Weise unsere Energiesysteme gegenseitig zu beeinflussen sowie die Anzahl von positiven ‚Zufällen‘ in unserem Leben zu erhöhen.“ In einer weiteren heißt es:

Während jeder von uns der Vollendung seiner spirituellen Aufgabe zustrebt, werden die technologischen Aspekte unseres Überlebens vollends automatisiert werden, damit wir uns gänzlich auf unser synchrones Wachstum konzentrieren können. Dieses Wachstum wird die Menschheit in immer höhere energetische Stadien befördern, bis unsere Körper schließlich eine reine Energieform annehmen und wir die jetzige Dimension unserer Existenz mit jener nach dem Leben verbinden und dadurch den Kreislauf von Tod und Geburt beenden.

Mit einer solchen Gedankenführung kann die Orgonomie im allgemeinen und der ORAC-Gebrauch im speziellen unmerklich in reinen Mystizismus überführt werden. Der ultimative Triumph der Emotionellen Pest!

Ähnliches läßt sich über den Cloudbuster sagen, den Reich nicht zuletzt zur Beseitung der emotionalen Wüste einsetzen wollte. Durch Entfernung des DOR-Panzers aus der Umwelt, sollte gleichzeitig die Emotionelle Pest in den Menschen abnehmen. Sie würden sozusagen freier durchatmen können, weil der DOR-Druck von außen wegfällt, der sie gemein und hinterhältig macht. James DeMeo konnte tatsächlich Cloudbuster-Operationen in Nordafrika und Israel durchführen und zeitweise die dortige Wüste zurückdrängen, mußte aber mit Schrecken feststellen, daß das nicht etwa zu einer Abnahme der Emotionellen Pest führte, sondern ganz im Gegenteil die freiwerdenden Ressourcen genutzt wurden, um den Kampf gegen Israel und den Westen (den Kampf von DOR gegen OR) zu intensivieren. Im Endeffekt wurde durch die Cloudbuster-Operationen die Emotionelle Pest gestärkt! Das ganze gemahnt an den Arabischen Frühling, der teilweise tatsächlich auf die durch DeMeos Cloudbuster-Arbeit aktivierte atmosphärische Energie zurückgehen könnte und der in einer Stärkung der organisierten Emotionellen Pest und deren zunehmendes Übergreifen nach Europa mündete.

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5 Antworten to “Das Schicksal der Orgonomie (Teil 4): Der Orgonenergie-Akkumulator als Durchlauferhitzer der Emotionellen Pest”

  1. Tzindaro Says:

    It was not DeMeo who was doing cloudbusting in North Africa, it was Majid Abdelaziz. His Desert Greening program in the interior of Algeria is still going on, and includes some very mystical thinking such as combining the use of the cloudbuster with Hindu rituals to remove residual radioactivity from French atomic bomb tests from the environment. He has had a lot of publicity in New Age circles and has followers in Mongolia and South America who are following his methods so we can expect more trouble in those parts of the world.

    • O. Says:

      It was DeMeo who „trained“ in Berlin and Germany socalled Reichians to move the CLB up and down, left and right. And they give there „knowlegde“ to others like Abdelaziz. Nothing good comes out of this.
      And DeMeo claimed to have some arrangements with the government to move a little bit around with his CLB and this greening desert idea long before Abdelaziz did. DeMeo produzed this pestreaction, but thought that his intentions were (as always) „good“. How can came such a mess out of his good ideas?

      Maybe he does not understand anything of cloudbusting?

      If you look at this history, there will come a comon law at cloudbusting to your mind:
      §1 Only a pest character can support the emotional plague with the cloudbuster.

      You can move mechanically the CLB and nothing good can happen, if your hard and your body is dead. As Blasband mentioned later on, the intention of the cloudbuster operator is essential, if something happens or not. – So remember Reich saying first of all you need to change your character through therapy … when you are young.

      DeMeo and others should stay a bit more in orgone therapy, or even psychotherapy would help. Without this you are a zombie in the field of orgonomy.

  2. claus Says:

    „Im Endeffekt wurde durch die Cloudbuster-Operationen die Emotionelle Pest gestärkt! Das ganze gemahnt an den Arabischen Frühling, der teilweise tatsächlich auf die durch DeMeos Cloudbuster-Arbeit aktivierte atmosphärische Energie zurückgehen könnte und der in einer Stärkung der organisierten Emotionellen Pest und deren zunehmendes Übergreifen nach Europa mündete.“

    Es ist wohl so etwas zu befürchten wie eine Ausbreitung von Saharasia nach Norden. Ich sehe nun allerdings keine Möglichkeit mehr, die Migration zurückzudrängen. Stattdessen bleibt die Hoffnung: Da ist ein guter Kern, vielleicht sogar gerade in einigen derer, die herkommen. Wichtig ist dabei natürlich, dem elenden linken Gequatsche von ‚Flucht‘ etwas entgegenzusetzen. http://www.tagesschau.de/ausland/rueckkehr-irak-101.html?ref=yfp
    „Er wollte eine Zukunft und floh nach Deutschland.“
    Das Wort „Flucht“ wird hier deutlich überstrapaziert. Das ist Teil der Lügenpresse und ähnlicher Dinge, deren Benennung zu Unwörtern erklärt wird.
    Popkultur und der mit ihr letztlich verbundene Multikulturalismus sind eine Einladung für alle Idioten.

  3. Peter Nasselstein Says:

    So reagieren DOR-Kreaturen auf OR (das Lebendige, in diesem Fall eine attrakive, lebenslustige junge Frau):

    http://www.express.de/koeln/passanten-schauten-zu-tochter-von-blaeck-foeoess-gitarrist-brutal-verpruegelt-23493242

    Übrigens es ist absolut inakzeptabel, daß „Yusuf“ und seine Kumpane noch einen Tag länger in Deutschland bleiben. Absolut, ohne wenn und aber, inakzeptabel, Und man wage es nicht, mir mit Recht und Gesetz zu kommen.

    Interessant auch, wie „Yusuf“ die deutschen „Männer“ eingeschüchtert hat. Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

  4. claus Says:

    Dass deren Hierbleiben unakzeptabel ist, ist klar. Aber was bringen Sprüche im Internet? Unfassbar auch das: http://www.stern.de/politik/deutschland/muenchen–fluechtlinge-attackieren-senioren-und-frauen-in-u-bahn-6678258.html?utm_campaign=politik&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard&ref=yfp
    Nur so fern von allem, was ich erlebe.

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