Orgonomie, die Liberalen und die Konservativen

Der gesellschaftspolitische Ansatz, wie er von Elsworth F. Baker und Charles Konia vertreten wird, geht von folgender Aussage Reichs aus:

Die Politik ist ihrem Wesen nach organisierte Befriedigung biopathischer Emotionen der Parteigefolgschaft, formuliert in einem politischen Programm. (Wilhelm Reich: Menschen im Staat)

Als Beispiel nehme man folgenden Blogeintrag Konias, bei dem es um die Unterscheidung zwischen dem wirklichen Liberalen und dem von Konia so bezeichneten „Pseudo-Liberalen“ geht, der identisch mit Bakers „modern liberal“ ist.

Den Unterschied zwischen dem wahren Liberalen und dem Pseudo-Liberalen kann man gut am Beispiel von Joseph Lieberman (US-Senator des Bundesstaates Connecticut), einem wahren Liberalen, und Präsident Barack Obama, einem Pseudo-Liberalen, herausarbeiten. Sie gehören zwar beide der gleichen Demokratischen Partei an und beide vertreten liberale Ideale, aber es gibt grundlegende Unterschiede in den politischen Überzeugungen der beiden Männer, die auf ihren Charakter zurückgehen. Während Lieberman pro-amerikanisch ist, ist Obama ein Internationalist. Während Lieberman Nationen unterstützt, die Amerika wohlgesonnen sind, steht Obama auf der Seite der Feinde Amerikas. Während Lieberman traditionelle Autoritäten unterstützt, scheint es nur so zu sein, als würde Obama Autoritäten respektieren, tatsächlich untergräbt er jedoch die Autoritäten auf lokaler Ebene, ist antiautoritär auf jedem Gebiet des gesellschaftlichen Lebens und bevorzugt die Zentralregierung. Während Lieberman egalitär ist, ist Obama ein elitärer Intellektueller. Während Lieberman demokratische Ideale unterstützt, ist Obama ein Kollektivist und unterstützt sozialistische Ideale. Während Lieberman ein politischer Idealist ist, ist Obama ein politischer Aktivist.

Das sind nicht bloße „Meinungsunterschiede“, die man im Dialog ausdiskutieren könnte, sondern es handelt sich um tiefgreifende Unterschiede in der Charakterstruktur, d.h. letztendlich um bio-physikalische Unterschiede, die Konia erstmals offengelegt hat.

Natürlich kann in Deutschland kaum jemand etwas mit dem Namen „Lieberman“ anfangen. Mir will aber kaum eine deutsche Entsprechung einfallen. Das wäre noch in den 1970er Jahren gegangen, aber mittlerweile ist es zu einer derartigen „Rotverschiebung“ gekommen (ein von Konia geprägter Begriff), daß man kaum noch echte Liberale im Sinne Liebermans ausmachen kann – „scheiß Liberale“ wie sie die rotfaschistischen 68er nannten. Der gesellschaftliche Konsensus ist durchweg elitär-intellektuell („political correctness“), internationalistisch und sozialistisch. Wenn Leute auch nur zarteste Ansätze für eine genuin liberale Politik unterbreiten, werden sie von den Roten Faschisten in den Medien (den pseudo-liberalen „modern liberals“) derartig zur Sau gemacht, daß man sich an die Massenkampagnen Stalins, Maos oder Castros erinnert fühlt.

Lasse ich die Meinungsäußerungen der heutigen vermeintlich „fortschrittlichen“ Menschen auf mich wirken, fällt mir sofort die Verachtung für „die Rechten“ ins Auge. Diese werden durchweg als genauso unglaublich dumm wie unglaublich unmoralisch imaginiert. Linke zeichnet vor allem eine intellektuelle Überheblichkeit und moralische Empörung aus, wobei es stets um die materielle Ausbeutung „der Armen“ durch die Reichen geht. Die antiautoritäre Gesellschaft läßt sich entsprechend wie folgt beschreiben:

orglibkon

Früher, in der autoritären Gesellschaft sah dies ganz ähnlich aus, als die Konservativen über die Unangepaßten herzogen. Für sie waren das „Halbaffen“ (Verachtung). Ihre Überheblichkeit war jedoch eher religiöser als intellektueller Natur („Sie sind blind für die Offenbarung!“) und die moralische Empörung galt nicht der Klassenstruktur, sondern galt ausschließlich tatsächlichen und imaginierten sexuellen „Verfehlungen“.

Die obige funktionelle Aufstellung beschreibt und erklärt wirklich so gut wie alles, was einem so an soziopolitischen Äußerungen und Handlungen im Alltag begegnet. Die Verachtung für jene, die sich gegen den sich beschleunigen Fortschritt wehren oder sich diesem einfach nur entziehen, ist stets greifbar. Immer, wirklich immer, wird nahegelegt, daß diese Konservativen schlichtweg dumm sind: sie leben nicht aus dem Gehirn wie der Linke, der ein fast ausschließlich zerebrales Wesen ist, das jedweden Kontakt mit dem bioenergetischen Kern verloren hat. Und immer, wirklich immer, ist von der „sozialen Ungerechtigkeit“ die Rede. Wobei es dabei wirklich geht, sind aber nicht wirkliche ökonomische Ungleichgewichte, sondern es geht darum, daß die Linken keine ökonomische Unabhängigkeit ertragen können, diese erinnert sie nämlich an, wenn man so will, „bioenergetische Unabhängigkeit“, d.h. das spontane Agieren des bioenergetischen Kerns, vor dem sie eine Todesangst haben. Es ist die gleiche Angst vor Bewegung, die der Konservative in Bezug auf die Sexualität hat. Der Unterschied ist nur, daß der Konservative über die Religion zumindest einen verzerrten Kontakt zum bioenergetischen Kern hat, während der Linke sozusagen frei in der Luft schwebt. Er kennt deshalb keine Mäßigung, keinen Halt, keine Grenzen. Der „Kampf gegen Rechts“ wird erst dann enden, wenn alles, wirklich alles eingeebnet ist und maximale Entropie herrscht. Man denke doch nur an den ganzen politisch korrekten Wahnsinn, der zunehmend unser Leben bestimmt, die Redeverbote, die immer radikaler durchgesetzt werden!

Besonders lächerlich wird es, wenn man die Facebook-Einträge von angeblichen „Orgonomen“ in Amerika betrachtet, die sich außerhalb des American College of Orgonomy bewegen. Ständig machen sie sich über die Republikaner lustig, stellen sie als halbgebildete Primaten und egoistische Knechte der Kapitaleigner dar, die anscheinend höchste Lust verspüren, wenn sie Arme und „Minderheiten“ malträtieren. Diese „Orgonomen“ beziehen sich dabei natürlich implizit, teilweise sogar explizit auf Reich – ohne in ihrer Kontaktlosigkeit die oben beschriebenen bioenergetischen Zusammenhänge auch nur zu ahnen. Mich schaudert es, wenn ich daran denke, daß ohne Baker diese Leute heute „die Orgonomie“ ausmachen würden… Kleine Männer, die nichts, wirklich nichts verstanden haben, sondern nur einer „orgonomischen“ Ideologie folgen.

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25 Antworten to “Orgonomie, die Liberalen und die Konservativen”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Der ehemals sowjetische Dissident schrieb:
    «Political correctness»: Eine neue schwere Bedrohung!

    Frage: Wie könnten neue Formen totalitärer Regimes in den westlichen Ländern verhindert werden? Wo sehen Sie entscheidende Ansätze, um die freiheitlichen Demokratien, die wir ja in unseren Ländern immer noch haben, zu schützen?

    Antwort: Die politische Mitte und der politische Konservatismus brechen derzeit überall zusammen. Trotz des Ausgangs des kalten Krieges verzeichnen wir seltsamerweise einen Linksrutsch statt einer Verschiebung nach rechts. Die Ideologie der Bolschewisten ist gescheitert, aber schon nimmt eine neue Art von Utopisten deren Platz ein, die politisch Korrekten. Sie übernehmen die Extremposition im politischen Spektrum, die bisher von den Bolschewisten besetzt war. Die politisch Korrekten gehen genau gleich vor wie früher die Kommunisten. Sie steuern die Linke – Sozialisten und Sozialdemokraten – und setzen so ihr Programm durch. Sie sind in der Tat eine grosse Bedrohung für unsere Demokratien und unsere Grundrechte.

    Unglücklicherweise besitzt unsere heutige Welt keine Kraft mehr. Als die Sowjetunion noch existierte, war die Bedrohung sichtbar. Und diese Bedrohung mobilisierte Widerstandskräfte in den westlichen Gesellschaften. Heute gibt es keinen Widerstand. Es ist fast wie bei Aids, wir haben kein Abwehrsystem mehr. Die Menschen sind apathisch. Sie haben alle Hoffnung aufgegeben und schauen solchen Eingriffen in ihre Grundrechte verzweifelt zu. Aber sie nehmen die «political correctness» nicht als eine schwere Bedrohung wahr.

    Es ist eine vordringliche Aufgabe, die «political correctness» als eine schwere Bedrohung unserer Freiheit zu entlarven und Kräfte dagegen zu mobilisieren.

    http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_45/TTI.HTM

  2. Klaus Says:

    „Die politische Mitte und der politische Konservatismus brechen derzeit überall zusammen. Trotz des Ausgangs des kalten Krieges verzeichnen wir seltsamerweise einen Linksrutsch statt einer Verschiebung nach rechts. Die Ideologie der Bolschewisten ist gescheitert, aber schon nimmt eine neue Art von Utopisten deren Platz ein, die politisch Korrekten. Sie übernehmen die Extremposition im politischen Spektrum, die bisher von den Bolschewisten besetzt war. Die politisch Korrekten gehen genau gleich vor wie früher die Kommunisten. Sie steuern die Linke – Sozialisten und Sozialdemokraten – und setzen so ihr Programm durch. Sie sind in der Tat eine grosse Bedrohung für unsere Demokratien und unsere Grundrechte.“ (siehe „Zeit“-Link oben)
    Da ist einiges dran. Was mich aber von Liberalen und Konservativen selbst im besseren Sinne trennt, ist, dass sie sich für die Gefahren der Kernernergienutzung nicht interessieren. Und das treibt mich dann auf Bundesebene (auf kommunaler Ebene kann man ja ganz anders taktieren) meistens wieder zur üblichen Grün-Wahl, obwohl mich diese linksliberale Szene ankotzt.

  3. Tzindaro Says:

    Both liberals and conservatives exhibit sexual pathology, but in different ways.

    Conservatives accept the death penalty, Christianity, and hunting for sport, which are all forms of sadomasichism, and patriotism, which is a fixation on the mother.

    Liberals exhibit excessive and irrational fear of guns due to their phalic symbolism, and accept delusions of gender as normal due to inability to distnguish between healthy and unhealthy forms of sexual behavior. They are against the death penalty due to their repression of their anger, but have no qualms about long-term imprisonment, which is really a form of torture, as an alternative, showing that empathy for the victims is not their true motivation.

    The main difference between liberals and conservatives is what form the sexual pathogy takes. This is most likely a matter of what social influences an individual is exposed to since most people tend to conform to the social norms around them and not think for themselves.

    Both liberals and conservatives agree on demonizing rape and pedophilia, despite the fact that there is no scientific evidence that either does any real harm.

    • Jean Says:

      Once again. I am thankful that you brought up the topic of violence, for I wasn’t clear about it.
      You say about liberals: „They are against the death penalty due to their repression of their anger, but have no qualms about long-term imprisonment, which is really a form of torture (…)“
      This is a good point.
      Both the liberal and the conservative use short term solutions. It is simply too much work and doesn’t lead to fame or power to dig deeper.
      Either we say yes to death penalty, the right to bear arms and strict laws or we find a detour around it so we can endulge in our moral superiority while creating more violence.
      The strict rule of the law in the US is necessary because they were an „immigration country“ from the beginning. They had no competent immigration, but the country grew naturally until they finally closed the borders.
      Now they have a huge part of the population which is not competent enough to work in high tech jobs while the production centers have been relocated to Asia. The people have to deal with anger and frustration, as hard work and reliability won’t get you into a comfortable situation. You need education, networking and reputation. Crime in all its forms is a consequence.
      The conservatives direct their combined anger towards competitors. They identify with the power and despise the weak, even if they are weak themselves. The liberals want to help all the weak despite the fact that you can mostly only help yourself, if the frame is set. By helping everybody they often incapacite people. In Germany we have families who have been living on welfare for several generations.
      So what I am trying to say is that contempt has different forms, but it probably is in all of us. It is the number one justification for violence. Guns for everybody seem a natural consequence after Cologne, but I think a strict rule of the law combined with help in the immigrants‘ countries will lead to better results.

      • Tzindaro Says:

        In considering the situation in America, remember, the educational statistics for white Americans are similar to those of Western Europe, but 13% of the American population are Black, and the statistics for Black America are more like those of Guatemala. And it is impossible to bring that up in any public forum without being called a racist.

  4. Jean Says:

    Rape and pedophelia harmless?!
    Is this cynicism? Did I miss anything?

  5. Tzindaro Says:

    There are many things worse than being raped. Years of working at a dull, boring job, for example. Rape is only being forced to have sex with someone when you do not want to. Why is that any more harmful than having sex voluntarily? The alleged emotional harm caused by rape is most likely more due to the anti-sexual upbringing of the victim that to the actual experience of being raped. If the culture did not make such a big deal out of it, the emotional reaction would be a lot less. There is no intrinsic reason for being forced to have sex with a stranger causing any more emotional harm than being forced into any other unwanted experience, such as being robbed or being beaten up or arrested. The only reason rape is singled out for special hostility beyond that of a mere beating or robbery is the aspect of sex being involved. A culture that did not regard sex as something more emotionally charged than other aspects of life would not teach it’s women to fear unwanted sex and react to it so strongly.

    In many, perhaps even most non-European cultures, most marriages are decided upon by the parents of the young people, not by the young people themselves. The young people getting married, especially the girls, have little or no say in whom they are going to marry. So, from a Western standpoint, most non-western marriage is a long string of almost daily rapes. Does that mean most women in all those cultures feel victimized and abused? No, most of them accept the situation as normal and just the way things are for women. Do you think Western nations should invade and occupy all those countries and force them to change their age-old customs to those of the West?

    If girls were brought up to accept being raped as normal and not attach any great importance to it, then when it happed to them, it would not mean much to them and they could get on with their lives instead of obcessing over it. Maybe the schools should teach female students to expect rape and regard it as a normal, everyday experience and to ignore it and not let it bother them.

    • Renate Says:

      In der Linie dieser Argumentation könnte man dann auch folgendes akzeptieren:

      Würden männliche Kinder so aufgezogen, dass sie akzeptieren, dass alle 15 – 20 Jahre ein Krieg angefangen wird, um die überzähligen Männer loszuwerden, dann wäre alles ok und es käme zu keinen Vergewaltigungen mehr und Prostituierte braucht man dann auch keine.
      In diesem Sinne …

    • Renate Says:

      Man könnte aber auch akzeptieren, dass alle Männer einmal jährlich verpflichtend und nachweislich zum Urologen müssen mit gründlicher Rundum- und Innenuntersuchung. Habe gehört, da gibt es schöne Untersuchungsgeräte …

  6. Renate Says:

    Daran erkennt man, dass der Schreiber Tzindaro nicht die geringste Ahnung der emotionalen Wahrnehmung oder der Gefühle von Frauen hat.
    Es gibt ein Video einer Ex-Prostituierten, die beschreibt, was die Sexualkontakte mit fremden Männern für emotionale Schäden hinterlassen haben.

  7. Jean Says:

    If Germans were brought up to accept that being robbed of their culture by immigration is a good thing, they could get on with their lives instead obsessing over it.
    Hey, wait a minute. Hasn’t this been happening for a long time? I think so. And it has led to a people with little left to defend their own. Relatives, friends and neighbours still closing their eyes despite all the facts. Accepting the Nazi label for all criticism of the negative developments. Accepting to avoid public pools, public transportation, public places.
    For me the last lines of your comment, Tzindaro, advocate acceptance of anything. As an individual, I try to accept the changes in my homeland because I can’t do anything else than grumbling at the moment. Or better I try not to think about it all the time because it darkens my thoughts.
    But I have felt it so many times and have talked about it so often that I will act against it wherever I can. I can discuss. I can give facts. I can search for facts. I can vote.
    Teaching acceptance can be teaching helplessness. And from there it’s a small step to hopelessness. Or to playing the game of self betrayal and becoming part of the problem.
    On a global scale you are right. Violence is our everyday experience. But if you don’t defend your borders you give yourself up.

    • Tzindaro Says:

      Or, instead of just voting, you could go into politics and make speaches, write articles anhd books, organize groups, volunteer to work with the political organization of your choice, and organize protests. There must be others who feel as you do. Find them and start DOING something about things instead of just talking about it. If you feel really strongly about political issues, make it your career and WORK on it. Voting is a waste of time.

      And maybe women should consider practicing martial arts or carrying guns to defend themselves if the government fails to do so. If even just one of those women on New Year’s Eve had drawn a gun and killed one of those men you can bet nothing like those attacks would ever happen again.

      And don’t tell me guns are illegal in Germany. If you are talking about a serious threat, you do not care about laws. You do whatever you think is necessary anyway.

      Dependence on the government for protection is a left-over from childhood attitudes towards one’s parents. An adult must be ready and able to defend herself, not wait for the police to do it.

      • Renate Says:

        Blablabla

      • Jean Says:

        Dear Tzindaro,
        I stumbled across this sentences of yours seemingly advocating acceptance of violence. This did`t fit the rest of your text or other posts that you wrote. So I asked about it.
        Now you give me advice to go into politics. The problem is, I know the structure of social institutions from inside and, as described here numerous times, big institutions always attract humans who need a career. I learned it the hard way.
        The whole situation in Germany is the result of career people playing their game instead of working for the country. If you ask questions about the present situation, they call it agitation. If you suggest to stop the illigal immigration, they call you racist or nazi. If you give them facts like Gunnar Heinson did they just close their eyes an keep on saying „yes we can“. If you work politically against them, they come up with all sort of relativism, euphemism and denunciation to destroy your credibility. So for me it is best to directly talk to people I know and give them some information they didn’t have before.
        Your advice to the women molested in Cologne won’t work. To learn to defend yourself to a group af men having knives is the most difficult case. The laws for guns a very strict, plus you can’t shoot 15 men surrounding you either. Dominik Brunner died because he defended himself actively. People in the US still get attacked although burglars have been shot in the past.

        • Tzindaro Says:

          That is one of the problems I have often found among fans of Reich. They seem to think there is no hope in political action and there is nothing to do but live your life in the personal sphere and not try to change anything in society at large. Reich gave up trying to change society after his defeat in Germany, but his pesimism was not applicable to the situation of today. We need activists who will bring about social changes, not armchair defeatists.

          It is strange that out of all the hundreds of women attacked in that one night, I have not read of even one single case of one of them fighting back and injuring her attacker. Not one! All those hundreds of women have had at least 12 years of school. Why do the schools in Germany not teach self defense? It would be a much better use of time spent in school than most of the subjects now being taught. Yes, some situations are beyond the point that can be handled that way, but still, there is no excuse for an eductional system failing to teach a life-saving skill.

          It is the responsibility of an adult to be prepared to defend herself and her family. That includes learning to fight at your own expense if the educational system failed in it’s duty to teach that subject when you were in school. It also includes owning a weapon, regardless of if it is legal or not. Laws that make it illegal to carry a gun or use it when you decide you are in danger should be ignored. No sane person would allow the law to tell her she is not allowed to carry a weapon to protect herself. A rational risk acessment would show the possible costs of carrying an illegal firearm is far less than the harm one might suffer from not carrying one, regardless of any laws against it. Yet not a single one out of all those hundreds of women was armed! That is the real problem here. Why do so many women and men depend on the government and the police to protect them instead of taking responsibility for their own lives? This culture infantilizes people and encourages dependency in many ways and this is only one of them. But it is one of the most important ones.

          • Renate Says:

            You obviously cannot see the real situation in Germany or Austria.

            • Tzindaro Says:

              You are right, I cannot. I have not been in Germany since 2007, so I cannot know what is happening there except from the news, which I do not trust, and Germans I meet, most of whom are young students or recent unhiversity graduates. I am trying to keep informed. That is one of the reasons I read this blog.

              As far as the events of New Year’s Eve are concerned, I have no idea if they were orchestrated by the CIA or Mosad with help from the German security services who ordered the police to stand down, in a plan to demonize Middle Eastern immigrants in the eyes o0f the German public to help the Israeli-American agenda to conquer the entire Middle East, or if it was a cover for thefts by Roma from Eastern Europe who staged mass gropings of women as a distraction while they picked pockets and snatched jewelry.

              Either is a possibility. The CIA and the Mosad both have been known to hire mobs of Arab patsies and few Germans could tell the difference between Middle Easterners and Roma.

              The only thing I know for sure is that it could not have happened the way the media say it did.

          • Jean Says:

            You say, „We need activists who will bring about social changes, not armchair defeatists. “
            I am not sure if you want to say that I am only badmouthing politicians and activists from my comfortable couch position. I think I am quite far from that because I am trying to find out what I can do.
            In Germany we have a strange situation. Millions of people are coming into our country and it is clear that they will harm our society. But we as a nation cannot muster the necessary aggression (violence) to stop them from coming and to set up solutions like Canada, Australia or New Zealand.
            Now am I advocationg violence? No, I advocate reducing the total amount of violence. That is all we can do.
            If we take in all the immigrants we will suffer a lot. And for most of the people in Africa or Arabia the situation will stay bad due to their enormous population growth. The second and third sons of the families try to find their place in society. If there is no place, violence will be the result. Either in their countries, or split here and there. The 1.6 millions we took didn’t let off a lot of steam in Africa or Arabia. We just import their problems.
            Don’t get me wrong, there are „true refugees“, and I want to help as much as I can. But you can decide to help one person here in Germany or 10-14 in the refugee camps. You can save jobs at Heckler und Koch or you can stop selling weapons to Saudi Arabia and the war regions. You can call it immigration or over-population.
            For me the question is why we are so much against violence that we create even more violence. „Why do the schools in Germany not teach self defense?“ is your question about that. Do the schools in your country teach self defense? Does any sort of education teach self defense?
            Self defense is the right and the power to say „no!“ to a situation which doesn’t fit. And this „no“ usually needs a lot of discussion, time and effort afterwards which few parents or teachers can give. So the „no“ is criminalized even if there are alternatives. We have to obey instead of being part of a responsible solution. Raised on these principles German people are afraid being called „Nazi“ or right-winged as adults if the „no“ needs any aggressive action. Deep inside we all know we will be marginalized if we advocate aggression. This mechanism is widely used in pc speak.
            So what can I do? I can to talk to my friends, colleagues and neighbours about the violence contradiction. That you create violence by refraining from it at the wrong point. I can give examples so they can think about it, which is political activism at the grass root level.
            I see making the women in Cologne responsible because they didn’t defend themselves as some sort of blaming the victims. It is time for competent immigration to restore inner peace in Germany.

            • Tzindaro Says:

              I find it strange, in fact, highly unlikely, that out of several hundred women who were allegedly molested, not a single one had had any self defense training and attempted to fight back. NOT ONE!

              There are thousands of martial arts schools in Germany and hundreds of thousands of German women must have been through their training courses. Yet not one of a random crowd of hundreds of young, able-bodied women are reported to have fought back. That is simply impossible as a matter of statistics. I know several women who would have done some serious damage to any man who attacked them. Unless women in Germany have been so indoctrinated in non-violence that even the ones who take self defense classes fail to use what they have learned in an emergency, there should have been a number of Arab casualties at hospital emergency rooms if the events transpired as the media reports claim.

              So, what really happened? I do not know. But I do know what did NOT happen. I know the story being told by official news media is not true.

  8. Jean Says:

    „Unless women in Germany have been so indoctrinated in non-violence that even the ones who take self defense classes fail to use what they have learned in an emergency“. (Quote from below for better readability)
    I think exactly this is the case.

    • Renate Says:

      Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich alle gewehrt haben, es stand ev. nur nicht in den Medien oder es fiel nicht ins Gewicht bei der Überzahl der Männer.

      • Jean Says:

        Es war ein solches Gedränge, dass eine Gegenwehr kaum möglich war. Falls einige Angreifer etwas abbekommen haben, sind sie garantiert nicht zur Polizei gegangen, nachdem dann die Reaktion der Öffentlichkeit kam, sondern haben ihre Wunden im Verborgenen geleckt.
        Hier die CIA und den Mossad ins Spiel zu bringen verschleiert die grundsätzliche Situation dieser Männer: „Sie hassen uns“ (Aufschlussreicher Artikel von Samuel Schirmbeck, der lange in Algerien gelebt hat).
        „Der Unterschied liegt darin, dass die sexuelle Gewalt in Nordafrika und im Nahen Osten zum Alltag gehört und dass in dieser Hinsicht dort permanent „Oktoberfest“ und „Karneval“ ist, denen sich keine Frau entziehen kann, indem sie diese Veranstaltungen meidet. Die Gewalt beginnt vor der Haustür auf der Straße.“
        Die Verschwörungstheorie lenkt von der destruktiven Persönlichkeitsstruktur vieler Menschen aus dieser Unkultur ab, die sich hier gezeigt hat.

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