Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 3.d.

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

a. Dialektischer Materialismus

b. Massenpsychologie

c. Die autoritäre Gesellschaft

d. Die antiautoritäre Gesellschaft

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5 Antworten to “Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 3.d.”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Reichs Wesen der autoritären Gesellschaft ist aber noch immer für islamische Gesellschaften gültig, auch wenn man einige christliche Merkmale durch andere Mechanismen islamischer Spezifität ersetzen müsste.

    „In Serien, wie etwa den Simpsons, wird der Vater grundsätzlich als Trottel dargestellt,“
    Ein bisschen zu kurz gedacht. Der Mann wird allgemein als Trottel hingestellt.

    „Tatsächlich ist sie in mancher Hinsicht eingeschränkter als je zuvor, denn „vor 1960“ wurde sie weitgehend dadurch unterdrückt, indem sie schamhaft als praktisch nicht vorhanden behandelt wurde. Danach wurde sie zunehmend ins öffentliche Bewußtsein gerückt und damit erst recht der sozialen Kontrolle unterworfen.“
    Das ist wohl das, was Foucault genauer beschrieben hat, auch wenn es nicht seine Entdeckung war.

  2. Klaus Says:

    Broder:
    „Nun, Toleranz ist meine Sache nicht, ich bin der Ansicht, dass viele der Probleme, mit denen wir es derzeit zu tun haben, eine Folge der Toleranz sind, die wir praktizieren, und dass wir mehr Intoleranz brauchen, wenn wir das, was unser Leben lebenswert macht, erhalten wollen. In repressiven Gesellschaften, in denen alles verboten war, das nicht ausdrücklich erlaubt war, ging der Ruf nach Toleranz der Emanzipation voraus: der Frauen, der Juden, der Homosexuellen, der Kriegsdienstverweigerer, kurzum der Anderen, die sich dem Diktat der Anpassung nicht fügen wollten.

    In permissiven Gesellschaften, in denen alles erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist, muss man wieder Intoleranz praktizieren, wenn man die individuelle Freiheit und die kollektive Sicherheit nicht verlieren will. Intoleranz gegenüber der Banalität der Guten, die alle Konflikte am Runden Tisch lösen wollen und die Existenz des Bösen leugnen; Intoleranz gegenüber den Verharmlosern und Verniedlichern, die jede Tat und Untat mit ihren sozio-kulturellen Rahmenbedingungen erklären und den Täter zum Opfer gesellschaftlicher Umstände stilisieren; Intoleranz gegenüber den Relativierern, die zum Beispiel auf die Nachricht, dass vor kurzem eine Frau wegen Hexerei in Saudi-Arabien geköpft wurde, mit der Bemerkung reagieren, die Zeit der Hexenverfolgung sei auch im christlichen Europa noch nicht lange vorbei.“

    Treffend

  3. Peter Nasselstein Says:

    Ich komme über Wulffs Weihnachtsansprache einfach nicht hinweg. Eine schier ungeheuerliche Sauerei, uns „Toleranz“ zu predigen und uns die politische korrekte INDOKTRINATION vom Dreijährigen nahezulegen. WAS MASST SICH DIESER KERL EIGENTLICH AN?!

  4. O. Says:

    Ich will es mal so sagen, es ist viel passiert, was man nicht zum Ausdruck brachte, über das intellektuell geschwiegen wurde … wo unsere Philosophen und Sozialkritiker „theoretisiert“ haben mit abgehobener Nomenklatur und Satzstruktur und sich in geistigen Orgasmen übten und kulturellen Verat übten; sie wetterten gegen den Faschismus ohne sich auf Reich beziehen zu wollen, angepasste Systemkritiker – Adorno, Habermas, Kant … sie sind die „geistigen“ Väter – V(err)äter. Die letzte „authoritäre – antiauthoritäre“ Elternschaft für eine enteignete finanzielle und geistig Generation.
    Diesen egomanen Väter authoritärer Erziehung und im Konflikt mit einer antiauthoriären Ideologie, die nicht zum Aufbegehren reichte gegen tatsächliche Mißstände haben ihre Söhne sozial kastriert, ihre Töchter zu ödipalen Heldinnen stilisiert.

    [Vielleicht muss man soziologisch noch zurück in die Kriegsvergangenheit zurück gehen, wo die Helden weggeschossen waren oder aus der Gefangenschaft zurückkamen und die Frauen das überleben mehr und mehr organisierten. – Soweit will ich nicht zurückgehen …]

    Broder reicht mir nicht zur Erklärung, er denkt zu biologistisch, besserwisserisch „wie ein Kant“, den man schon im zweiten Satz widersprechen müsste, wollte ich die Zeit auf ihn verwenden, belehren wird man ihn nicht können, noch nicht mal mit ihm diskutieren können.

    Daher bedarf es einer anderen Erklärung in meinen Augen. Der triebgehemmte Mensch wird noch immer produziert, der psychopathische ist eine Sonderform charakterlicher Deformation.

    Die Frage bleibt: What has happened to the Repuplic?

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