Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 3.b.

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

a. Dialektischer Materialismus

b. Massenpsychologie

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Eine Antwort to “Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 3.b.”

  1. O. Says:

    Die soziologischen Bedingungen haben die charakterlichen ausgebildet und triebgehemmte charakterstrukturen in den Massen replizieren eine sexualfeindliche Gesellschaft. Vom psychologischen Aspekt wird man nicht, wie Baker es tat und jene Mediziner nach ihm, auf einen sozialpolitischen Charakter schließen können. Diesen kann man nicht – oder theoretisch doch – auf einer dualen Skala rechts – links darstellen. Dies gibt ein simplifiziertes Denkmodell wieder ähnlich einer Skala Introversion vs. Extraversion. Menschen lassen sich nicht und nur zum zwecke einer Hyperthese in solche Muster eingliedern. Den einzelnen wird man hier nicht einordnen können. Kretschmer hat mit seiner Typologie auch Körper und Psyche gemeinsam zu dimensionieren versucht. Wir könnten noch heute Menschen in solche groben Körpertypen einteilen und ihnen Eigenschaften zu schreiben und den „Athleten“ als den „gesündesten“ auswählen.

    Typologien:
    http://greiner-brg.members.cablelink.at/pages/Index%20Psycho/typologien.html

    Auch der Übergang vom soziopolitischen Charakter zum Biologischen läßt sich mit Reichs Körperschemata der segmentalen Panzerung „belegen“ und „theoretisch“ diskutieren. Es läßt sich auch mit Hirnphysiologie und gewissen Hirnarialen sinnstiftend in Verbindung bringen, doch was wir hierdurch gewonnen?

    Eine Befriedung der Orgonomie mit „wissenschaftlichen“ Theorien? Ein Verständnis von politisch zu komplexen Ereignissen, wie die Windfähnchenpolitik der Atomkraft unterstützenden Regierungen, egal wieviel Atomkraftwerke platzen werden und egal, ob es einen Atomkrieg gibt ….?

    Wer sich „psychologisch oberflächlich“ verändert hat, hat sich nicht geändert! Die emotionelle Pest muss nicht in soziopolitsche Typen eingesteilt werden, nicht in „Rot-Hirnis“ oder „Blau-Hirnis“, was nicht heißt, dass solche Gedanken zu entwickeln nicht Sinn machen können. Natürlich muss man sich Gedanken machen, nach besseren Erklärungen suchen, Dinge aktualisieren, doch mir reicht noch Reichs Chrarakteranalyse in der 3. Aufl. und die Massenpsychologie, wobei die von Reich genutzten Beispiele aktueller sein dürften, doch dann haben wir wieder beleidigte Politiker, die nicht merken, dass sie eine Beleidigung sind mit jedem Tag, an dem sie sinnfreie und widersprüchliche Worthülsen benutzen. Ihr destruktives Motiv hat sich hingegen nicht verändert. Nicht zu vergessen, dass Politiker nur das machtlose „Theater“ (die soziale Maske) sind einer strukturellen Gewalt. Und diesen Punkt hat Reich in der Massenpsychologie zu wenig ausgeführt. Reich ging es um die Psychologie des Faschismus, nicht um den Faschismus selbst. Er untersuchte die „Bedingungen“, nicht die „Möglichkeit“ zum Faschismus. Solange die Bedingungen nicht verändert werden konnten, ist der Faschismus nicht besiegt.

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