Balkengalaxien

Balkengalaxien sind eine schwerwiegende Herausforderung an das Modell der Galaxiengenese, das Reich in Die kosmische Überlagerung vorgelegt hat. In meinem Aufsatz über Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen habe ich versucht, das Problem zu lösen.

Man verzeihe mir, daß ich mich ausnahmsweise selbst zitiere:

Reich hat gezeigt, daß die Grundbausteine des Universums, die Galaxien, aus der kosmischen Überlagerung hervorgehen. (…) Die neuere orgonomische Theorie stellt mehr die Teilung des Galaxiekerns in den Mittelpunkt, die eine Folge der von Reich beschriebenen (primären) Überlagerung ist. Teilung kann unmittelbar aus der Überlagerung hervorgehen, wenn die langsame Erzeugung von Materie direkt in die explosive Rückumwandlung von Materie in Orgonenergie übergeht. Die Teilung kann aber auch Ausdruck einer Entladung sein, die nach einer langen Phase von Energieakkumulation und Umwandlung von Orgonenergie in DOR erfolgt.

In beiden Mechanismen kämpft die primordiale Orgonenergie gegen die (sich erst formierende bzw. die immer mehr Oberhand gewinnende) Materie an, was mit einer heftigen ORANUR-Reaktion einhergeht. Galaktische Systeme, die man nicht allein mit der kosmischen Überlagerung erklären kann, sind Folge dieser ORANUR-Reaktion (…).

Dann führe ich als ein Beispiel für diese Vorgänge u.a. die Balkenspiralen an: ihre Balken seien Resultat einer Umwandlung von aus der Orgonenergie hervorgegangenen Materie zurück in Energie. Diese sekundäre Energie ist im Gegensatz zur „undulatorischen“ und sich überlagernden primären Energie qualitativ durch ihre „Gradlinigkeit“ gekennzeichnet („Jets“).

Zu dieser meiner Theorie paßt die unerwartete Entdeckung bei der Durchsicht des Galaxien-Zoos, daß rötliche Spiralnebel ungefähr doppelt so häufig Balken enthalten wie bläuliche Spiralnebel.

Die rötliche Farbe der Balkengalaxien deutet an, daß bei ihnen sekundäre Energien, d.h. ORANUR, eine weit gewichtigere Rolle spielen als bei den normalen Spiralgalaxien, die ganz von der Überlagerung von gesunder „blauer“ Orgonenergie geprägt sind.

Die Balkengalaxien zeigen uns wie kaum etwas anderes deutlich unsere quasi zweigeteilte Welt: den Bereich der Überlagerung, in der alles langsam, sozusagen „flächig“ und „auf gekrümmten Bahnen“ abläuft und den Bereich der schnell, wenn nicht sogar explosionsartig ablaufenden Entladung, wo es um den „Ausstoß“ geht. Der letztere Bereich ist von „graden Linien“ geprägt: der kürzesten Verbindung zwischen zwei Punkten im Raum.

Bei Balkengalaxien zeigt sich die von Reich beschriebene spiralförmige Überlagerung zweier Orgonenergie-Ströme, während im Zentrum eine im Mittelpunkt der Galaxie zentrierte balkenartige Struktur bzw. ein „Kern“ mit zwei „Speichen“ auf Entladungsvorgänge verweist, die bei der Entstehung des Balkens Pate standen.

Ein besonders schönes Beispiel für eine Balkengalaxie ist NGC 1365, von der eine Infrarotaufnahme des European Southern Observatory vorliegt.

Das Infrarot durchdringt den Staub, der manche Teile der Galaxie für sichtbares Licht verbirgt.

Während die beiden Spiralarme Hunderte wenn nicht Tausende junger Sterne enthalten, die weniger als 10 Millionen Jahre alt sind, besteht der Balken vor allem aus alten Sternen. Interessant ist in diesem Zusammenhang eine zweite Spiralstruktur, die man innerhalb des Kernbereichs sehen kann. (Tatsächlich könnte man denken, es läge eine eigenständige Galaxie vor, wenn man die äußeren beiden Spiralarme bedeckt!) In den beiden Armen der inneren Spirale werden ebenfalls viele neue Sterne geboren.

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2 Antworten to “Balkengalaxien”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Mir ist noch immer nicht klar, wie sich aus Überrlagerung zweier Orgonströme Materie bilden kann. Und wenn ja, werden es Planeten oder Sterne – wie bildet sich da die Zusammensetzung aus den Elementen? Wie bewirkt die Überlagerung sich zu Eisen oder Silizium zu generieren?

    • Peter Nasselstein Says:

      Nach Reich ist es einfach Verdichtung und Beschleunigung aufgrund des Orgonomischen Potentials (E –> M). Die daraus resultierenden Atome spiegeln dann in ihrer Struktur und Eigenschaften die Orgonenergie wider (M –> E): Periodensystem der Elemente und die Wechselwirkungen (also in erster Linie Elektromagnetismus und Gravitation). Man denke auch an die „Wellenmechanik“ der Quantenphysik, die an Orgonenergie-Funktionen gemahnt.

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