Krebs und Kommunismus

Hans Hass spricht davon, daß die Einheiten, die einen von Krebs befallenen Organismus bilden, zwar noch mechanisch gebunden sein können, aber was „letztlich die Bindung darstellt, sind Funktionsbereitschaften“. Die Krebszellen rebellieren dagegen, d.h. gegen die Erfüllung ihrer Funktion. Das Verhältnis des Teils zum Ganzen ist gestört. Kann also das „Koordinationsfeld“ sie nicht mehr einbinden, kommt es zur Entwicklung eines Krebsgeschwürs im Organismus, zu organisierter Kriminalität in der Gesellschaft oder im globalen Maßstab zur Entwicklung kommunistischer Staaten (neuerdings auch islamistischer Gebilde).

Bei der Zelle und beim Organismus ist dieses „Koordinationsfeld“ ein reales physikalisches Feld: das „mitogenetische Feld“ des Genoms und die „Aura“ des Körpers. Wir wollen zunächst auf die Störung bei der Zelle eingehen:

Nach Reichs Der Krebs ist die orgonotische Zellerstrahlung „dasselbe, was die Schulbiologie als ‘mitogenetische Kernstrahlung’ in der Zellteilung beschreibt“. Ist diese Strahlung gestört, entsteht, F.A. Popp zufolge, Krebs. Popps Theorie besagt, daß von der DNA „Biophotonen“ ausgesandt und empfangen werden, die im Zellverband die biologischen Vorgänge regulieren. Krebs entstehe dann, wenn aus irgendeinem Grunde diese Strahlung ihre Kohärenz und damit ihre ordnende Funktion verliert. „Kohärenz“ bedeutet in diesem Fall, daß wie beim Laser die Lichtwellen der Biophotonen im Gleichtakt ausgesendet werden. Ist dieser gestört, entsteht Krebs. Krebs ist so nichts anderes als Chaos.

Vergleicht man diese Zellen mit Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind (und sieht man vom gesamtorganismischen Prozeß der karzinomatösen Schrumpfungs-Biopathie ab) könnte man Krebs als „zelluläre Schizophrenie“ bezeichnen. Auch Schizophrene leiden unter einer diffusen „Aura“, der es an „Kohärenz“ mangelt. Als Folgeerscheinung zerfallen Geist und Körper buchstäblich in ihre Einzelteile. Ist für Forscher wie Georges Lakhovsky (1870-1942) und F.A. Popp die DNA der Ort, wo das zelluäre Strahlungsfeld gesteuert wird, stammt von den Orgonomen Charles Konia und Barbara Koopman das Konzept, daß das ZNS das Energiefeld an den Organismus bindet. So haben Menschen mit starker okularer Panzerung (Schizophrene, „Meditierer“, Drogenkonsumenten, etc.) eine ausgedünnte, desorganisierte, diffuse Aura.

In diesem Zusammenhang sind zwei neuere Forschungsergebnisse von Interesse. Erstens wurde nachgewiesen, daß die alte Beobachtung statistisch hochsignifikant ist, daß Schizophrene früher altern (Hellen L. Fisher, King’s College London), d.h. die Involution setzt früher ein wie beim Krebs. Zweitens haben Schizophrene, ebenfalls hochsignifikant, eine geringere Herzfrequenzvariabilität, was direkter Ausdruck ihrer generellen Sympathikotonie ist (Annika Clamor, Universität Hamburg, et al.). Der „parasympathische“ Lebensfunken erlischt.

Auch der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter leidet unter einer okularen Blockierung. Bei ihm äußert sie sich im Intellektualismus (der typische „intellektuelle“ Augenausdruck, der bei wirklichen Denkern, etwa Mathematikern, nur selten zu finden ist) und in einem entsprechenden Orgonenergie-Feld. Elsworth F. Baker spricht von der „totalen Devitalisierung“ des modern-liberalen Charakters. Als soziopolitischer (also letztlich pestilenter) Charaktertyp versucht der modern-liberale Charakter, im Gegensatz z.B. zum schizophrenen Charakter, die Gesellschaft nach dem Muster seines Energiesystems umzuformen, indem er sich der „Kohärenz“ des gesellschaftlichen Organismus subversiv widersetzt. Dies muß zum Krebs führen – zum Kommunismus. (Seine pestilente Vorgehensweise ist ganz einfach: vor der Machtübernahme geriert er sich als „Liberaler“, um dann kaum an der Macht sich als Roter Faschist zu erweisen. Man denke nur an all die „68-Journalisten“, deren Meinungsdiktatur heute weitaus schlimmer ist als sie zu jenen Zeiten war, als sie in ihrer Jugend für Meinungsfreiheit auf die Straße gingen.)

Die Krebsartigkeit des Kommunismus kann man sich am ehesten an seien Auswirkungen auf das 20. Jahrhundert vergegenwärtigen. Am Anfang des letzten Jahrhunderts gab es gerade mal eine Handvoll kommunistischer Berufsrevolutionäre, die ein halbes Jahrhundert später die Hälfte der Menschheit regierten – und an den Rand des totalen Bankrotts gewirtschaftet hatten. (Zum Beispiel war die Fleischversorgung der russischen Bevölkerung zur Zeit des Zaren besser als am Ende der Sowjetunion!) Aber der Kommunismus hat nicht nur direkt die Welt zerstört, sondern er war auch z.B. für den Faschismus verantwortlich. In Italien hatte sich Lenin durchgesetzt, die Arbeiterbewegung gespalten und so eine Bresche in die mächtige Arbeiterfront geschlagen, durch die Mussolini bequem nach Rom marschieren konnte. Zehn Jahre später marschierte Hitler durch die Bresche, die Stalin zwischen die SPD und die KPD geschlagen hatte.

Es ist ein wirkliches Wunder, daß die Kommunisten ihr Zerstörungswerk nicht auf die Spitze getrieben und die Erde in Nuklearasche verwandelt haben. In seinen Memoiren hat Gromyko z.B. enthüllt, daß der chinesische Parteivorsitzende Mao Zedong die USA zu einem Einmarsch ins chinesische Mutterland verleiten wollte. Dort sollten sie mit sowjetischen Atomraketen empfangen werden. Gromyko war im August 1958 nach Peking gereist, um der dortigen Führung das Nein zu dem Plan mitzuteilen. Offenbar hat es sich bei dem Gespräch Gromykos mit Mao um jene Unterredung gehandelt, in der nach Angaben sowjetischer Historiker Mao die Ansicht vertrat, China könne einen Atomkrieg überleben, wenn auch 300 Millionen Menschen stürben.

Hans Hass beschreibt die Krebszelle als genauso sinnlos zerstörerisch subversiv, wie es die Kommunisten im letzten Jahrhundert waren: „Die Krebszellen sind Revolutionäre, die den Körper von innen her amöbenhaft verspeisen.“ Wie die Kommunisten verweigern die Krebszellen das, was Hass „Bindung durch Funktionsbereitschaft“ nennt. Umgekehrt beschreibt Reich in Menschen im Staat den Kommunismus so, daß man an Krebs denken muß – als „Verschwörung und Spionage, um menschliches Glück und Wohlbefinden zu zerstören.“ Der „grundlegende Charakterzug“ des Kommunisten sei „Verschwörung und Verstecken um seiner selbst willen“ und um „Unruhe aus dem Hinterhalt zu stiften.“ Das einzige Ziel dieser Aktivitäten sei „Macht ohne besondere soziale Ziele.“

Ende 1988 erschien folgender bemerkenswerte Kommentar über die Hamburger „Hafenstraße“ in der Bild-Zeitung:

Die Hafenstraße ist wie ein Krebsgeschwür. Da die Stadtregierung auf den chirurgischen Eingriff verzichtet hat, breitet sich die Krankheit unaufhaltsam aus. Man kann mit Krebs keinen „Vertrag“ schließen.

In diesen drei Sätzen findet sich die Quintessenz der Haltung der Orgonomie zum Kommunismus. Auch das Beispiel ist sehr gut gewählt, denn in Hamburg finden wir in verkleinertem Maßstab exakt die gleiche Situation wieder, unter der die Erde seit der Oktoberrevolution krankt. Da man auf chirurgische Eingriffe verzichtet und mit der Organisierten Emotionellen Pest „Verträge“ geschlossen hat, breitete sich der Rote Krebs bis heute unaufhaltsam aus. Heute haben angesichts der mörderischen Antifa anständige Bürger Todesangst auf die Straße zu gehen.

Als ich mal Sonntagfrüh an den Häusern in der Hafenstraße vorbeiging, prangten an der Fassade zwei große Banner. Das obere lautete im typischen Anarchistendeutsch „InnenMinister Konferenz lahmlegen!“, das untere „Bewegungsfreiheit für alle“. Im Klartext: das Immunsystem lahmlegen und den Krebszellen vollkommene Bewegungsfreiheit geben. (Diese Interpretation tut der tatsächlich intendierten Aussage kaum Gewalt an!)

Die Krebsartigkeit des Kommunismus kann man auch an der Bürokratie kommunistischer Systeme festmachen. So vertritt Reich in Zeugnisse einer Freundschaft die Meinung,

daß Bürokratie nicht notwendig ist, sondern daß sie zu vergleichen ist mit wucherndem Krebs im Körper der Gesellschaft, die arbeitet, die Wahrheit sucht, die die Lebensbedingungen verbessert – und die unter den Bürokraten leidet. Heute funktioniert der soziale Prozeß auf zweierlei Art: durch den wirklichen Arbeitsprozeß selbst und durch die Bürokratie, die sich diesem Arbeitsprozeß aufstülpt.

Letztlich ist der Kommunismus genauso wie der Krebs gegen die „Energieproduktion“ gerichtet. Dies zeigt sich in seiner Haltung zum Geld und in seinem inhärenten Antisemitismus.

Daß der Kommunismus mit der zelluären Krebserstickung funktionell identisch ist, sieht man auch an Marxens Konzept, die kapitalistischen Wirtschaftszyklen im Sozialismus aufzuheben. Er wollte die orgonotische Pulsation aus der Wirtschaft beseitigen! Denkt man daran, daß die Zyklen der Wirtschaft und der Natur im kosmischen Orgonenergie-Ozean konfundiert sind, wird ersichtlich, welche wahrhaft kosmische Dimension die kommunistische Bedrohung hat. (Siehe Die Zyklen des Himmels [Wien 1979, S. 203-208] von Guy Lyon Playfair und Scott Hill, wo sie sich mit der Synchronizität zwischen den Zyklen der Natur und der Wirtschaft auseinandersetzen.)

Bezeichnenderweise hebt sich der Dialektische Materialismus im Historischen Materialismus selber auf, wenn im utopischen Kommunismus alle Widersprüche, die Triebfeder also, verschwunden sind. Hier geben die Kommunisten selbst zu, daß Kommunismus identisch mit DOR, mit dem Tod ist!

Im Kommunismus kommt das Wirtschaftsleben zum Erliegen, genauso wie in der Krebsbiopathie die „Energieproduktion“ des Organismus langsam versandet. Wie es Alphonso de Lamartine (1790-1869) ausdrückte: „Leben muß strömen. Wasser, das nicht fließt, bedeckt sich mit Schaum und fault.“

Genauso wie Krebsgewebe weniger spezialisiert ist als gesundes Gewebe, wendet sich auch der Kommunismus gegen Arbeitsteilung und Spezialistentum. Das mag auch damit zusammenhängen, daß der Spezialist tendenziell die Macht der Partei aufhebt, denn er ist der einzige, der auf seinem Fachgebiet Entscheidungen fällen kann. Kommt noch, wie im Kapitalismus, der Konkurrenzdruck hinzu, müssen Entscheidungen schnell und d.h. auf unterer Ebene getroffen werden. So tendiert der Kapitalismus von allein zum autonomen Funktionieren der Arbeitsdemokratie – zur Selbstbestimmung. Im Sozialismus wird dem hingegen den Menschen die Eigenverantwortung abgenommen – nicht sie steuern, sondern werden gesteuert.

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6 Antworten to “Krebs und Kommunismus”

  1. Übertreibt es die Orgonomie mit dem Analogieschluß? « Nachrichtenbrief Says:

    […] auch Funktionelles Denken: Krebs und Kommunismus. Teilen Sie dies mit:E-MailDruckenFacebookGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste, dem diese(r) […]

  2. Grundelemente einer orgonomischen Soziologie (Teil 2) « Nachrichtenbrief Says:

    […] einer Gesellschaft wie etwa China in den 1920er bis 1940er Jahren) hergestellt werden. Es gibt eindeutige Parallelen zwischen der biopathischen Schrumpfung im Organismus und dem „Werteverfall“ in einer […]

  3. Klaus Says:

    OK, der typische Linke setzt auf Staat statt auf Eigeninitiative und unternehmerisches Risiko – was praktisch oft auf staatlichen Terror hinausläuft.
    Nun angenommen, es können nur die wenigsten im privaten Eigenheimparadies leben, abgeschottet von den Ärgernissen, die asoziale Verhaltensweisen immer wieder mit sich bringen. Wie anders kann den meisten geholfen werden als durch starken Rechtsstaat und starke Exekutive?
    Ich habe den Eindruck, dass antiautoritärem Disziplinmangel am ehesten mit staatlicher Macht begegnet werden kann. (Da wird ja leider seit Längerem mächtig gespart.) Doch natürlich stellt staatliche Macht keine ‚innere’ Disziplin her. Auf irgendeiner Ebene wird bei Disziplinmangel Panzer nötig oder zumindest sehr sinnvoll.

    • Peter Nasselstein Says:

      Das muß man funktionell sehen 😉

      Konia führt in seinem neuen Buch beispielsweise aus, daß am Anfang Amerikas Jefferson, der heutige Heros der „libertären Anarcho-Kapitalisten“, der Linke war. Er wollte nur einen Rudimentärstaat, keinerlei Zentralbank, souveräne Bundesstaaten, einen Agrarstaat mit lauter praktisch autarken Bauern. Dagegen haben die Konservativen wie Washington und Hamilton eine starke Union gehalten, die sich so bald wie möglich industrialisieren und England nacheifern sollte. Jefferson hatte eine sehr hohe Meinung vom einfachen Volk, während Washington und Hamilton realistisch blieben.

      Es geht einfach darum, was die Gesellschaft zusammenhält. Hätte sich Jefferson durchgesetzt, hätten die USA kaum überlebt. Tatsächlich ist er der Hauptverantwortliche für den Bürgerkrieg 80 Jahre später, als die Südstaaten ganz Jeffersonistisch auf ihrer Souveränität behaarten. Heute ist es genau umgekehrt: heute setzen die Linken auf den Staat um die Gesellschaft zu zersetzen. Ausgerechnet sie bekämpfen dabei im Namen der „Bürgerrechte“ (womit sie stets die Rechte von Kriminellen und Parasiten meinen!) den Rechtsstaat und eine starke Exekutive.

  4. Peter Nasselstein Says:

    Das ist Europa – und das Europa der verblödeten Nutte! Europa wird wieder frei sein, wenn das linke Dreckspack in seine Schranken verwiesen sein wird!

  5. Peter Nasselstein Says:

    Reaktionär Doe ist wieder da, um dem verkackten Abschaum der Antifa in den Arsch zu treten:

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