Die Marihuana-Katastrophe

Zwischen 2001 und 2013 hat sich der Cannabis-Konsum in den USA mehr als verdoppelt! 2013 hatten fast 10 Prozent der Erwachsenen die Droge im Verlauf des vorangegangenen Jahres konsumiert. 2001-2002 waren es etwa 4 Prozent! 3 Prozent der Erwachsenen leiden unter „Marijuana Use Disorder“. 2001-2002 waren es etwas mehr als 1 Prozent! Solche Leute benutzen die Droge mehr als sie es eigentlich wollen und sie stört ihr Arbeits- und Familienleben.

Woher dieser Anstieg? Der Konsum von Marihuana stieg parallel mit der liberaleren Gesetzgebung an. Alle Formen der Legalisierung erleichtern den Zugriff auf Marihuana, es muß aber nicht so sei, daß die neuen Gesetze den Konsum ansteigen lassen, sondern die sich ändernden gesellschaftlichen Einstellungen, etwa was die Gefahren von Marihuana betrifft, könnten gleichzeitig auf beides einwirken: die liberaleren Gesetze und den höheren Drogenmißbauch.

Ständig werde ich in den Medien mit Hanf-Propaganda konfrontiert. Das reicht von Verharmlosung (es darstellen, als wäre Hanf-Konsum die normalste und selbstverständlichste Sache der Welt) bis zu offener, fast schon religiöser, Propaganda. Undenkbar, daß auf die gleiche Weise für Alkohol Werbung gemacht würde. Alkohol ist eine Droge für Looser, Assis und ohne jeden spirituellen oder „politischen“ Appeal. Es geht ums „Mittrinken“, nicht um „Erfahrungen“. Problem ist, daß Alkohol das energetische System über Jahre zerstört – Cannabis praktisch instantan. Die Wirkung von Alkohol verfliegt schnell – die von Cannabis bleibt in der Struktur.

Und was die Hanfkultur betrifft, derzufolge die Hanfpflanze mit ihren wunderbaren ökologischen Eigenschaften die Welt retten soll: dieser Hype existiert einzig und allein wegen dem THC. Es geht um ein Feeling, das rübergebracht werden soll: „Sensitivität“ statt Emotionen und eine Wahrnehmung, die sich von der Erregung „emanzipiert“ hat. Hinzu kommt das für diese Kultur charakteristische Gelaber über abstruse Verschwörungstheorien.

Cannabis öffnet die Sicht, verschafft eine gewisse Distanz zum eigenen Körper, man vermeint einen „größeren Durchblick“ zu haben – aber es fehlt die Fähigkeit das sinnvoll zu integrieren. Erinnert etwas an die schizophrene Spaltung. Das Energiefeld verliert an Kohärenz und Zusammenhalt, schützt nicht mehr vor der Umwelt. Das vermittelt einerseits die Illusion, man wäre sehr kontaktvoll, erzeugt andererseits jedoch die Angst vor jedem intensiveren Kontakt.

Cannabis-Konsumenten vermitteln einen gewissen „verwaschenen“, „schmutzigen“ Eindruck, erzeugt durch ein „verwaschenes“ und „schmutziges“ Energiefeld. So als könne man sie nie richtig fokussieren – sie bleiben stets verschwommen. Schwer in Worte zu fassen. Es ist, als wenn „niemand da wäre“.

Alle Cannabis-Aktivisten funktionieren wie pestilente Charaktere, d.h. sie versuchen aktiv die Umwelt so zu beeinflussen, daß sie nicht mehr durch intakte Energiefelder beängstigt und gestört werden. Deshalb versuchen sie den Cannabis-Konsum zu verbreiten, auf daß alle um sie herum zerstörte, verwaschene Energiefelder haben.

Cannabis ist eine harte Droge: energetisch weit schädlicher als Heroin oder Kokain. Nur vollkommen kontaktlose Liberale oder pestilente Charaktere (also „Holländer“) können so etwas freigeben.

Barbara G. Koopman sagte dazu in ihrem wegweisenden Artikel „The Psychedelic Trip – Bummer or Beatitude?“ (The Journal of Orgonomy, Vol. 9, No. 1, May 1975):

In meiner eigenen Praxis habe ich gesehen, wie Leute mit einer nur geringen, neurotischen [im Gegensatz zu einer psychotischen] Art von Kopfpanzerung in einen schweren Kontraktionszustand verfielen, nachdem sie einmalig einen halben Marijuana-Joint geraucht hatten. Ich sah eine Patientin vier Tage nach einer solch minimalen Dosis und merkte, daß etwas nicht stimmte, als ich ihre Augen sah, die ungewöhnlich tot wirkten, und ihr Energiefeld, das seinen Glanz, seinen Schimmer und seine Kompaktheit eingebüßt hatte. Es war unmöglich sie an diesem Tag mit orgonomischen Techniken zu behandeln, weil die Fähigkeit zum Kontakt so schlecht war.

Ansonsten sieht niemand die zerstörerischen Auswirkungen des Cannabis-Konsums (und des Konsums entsprechender Drogen) auf „feinstofflicher“, d.h. orgon-energetischer Ebene. Cannabis löscht das wertvollste in uns, den „göttlichen Funken“. Das Funkeln in den Augen verschwindet. Wer das nicht sieht, dessen Seele ist selbst tot!

Charakteristischerweise fühlen sich diese Zombies ganz besonders spirituell. Hier ein bezeichnendes Beispiel. Nicht was sie sagt ist wichtig, sondern der Eindruck, den sie vermittelt. Orgontherapie mit solchen Leuten ist unmöglich. Es sind unrettbar verlorene Seelen, die nur leben können, wenn sie andere Seelen mit sich in den Abgrund ziehen:

Das Internet ist voll Cannabis-Propaganda. Keine Kritik. Auf YouTube ist schon gar nichts zu finden, wenn man vielleicht vom folgendem nicht sehr tiefgründigen Statement absieht. Interessant sind hier eher die Erfahrungsberichte in den Kommentaren zum Video. Die wenigen negativen, die im Internet zu finden sind:

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23 Antworten to “Die Marihuana-Katastrophe”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Aber irgendwann muss sich doch die Abstinenz von der Droge bezahlt machen, oder soll das heißen, der Schaden von Marihuana bleibt immer erhalten?

    • Peter Nasselstein Says:

      Klar macht sich die Abstinenz bezahlt, aber es dauert bis die künstlich induzierte Panzerung überwunden ist. Die Frage ist natürlich auch, wann im Leben konsumiert wurde. Etwa in der Wachstumsphase?!

      • Christopher Says:

        Ich fände es schrecklich zu wissen, dass Abstinenz nichts brächte. Denn wie könnte ich ruhigen Gewissens Kinder in die Welt setzen wollen, wenn ich als Vater ihnen nicht den Kontakt bieten könnte, den sie bräuchten. MIt 15/16 fing es bei mir an, und ich habe in unregelmäßigen Abständen, aber oft sehr heftig konsumiert (hohe Dosen) bis hin zu Depersonalisationszuständen. Es war auch sonst nie angenehm, ich habe es von Anfang nicht gemocht. Wut, Verzweiflung und Traurigkeit waren die Antriebe. Und niemand in der nächsten Umgebung, der orgonomisch „funktioniert“ bzw. gehandelt hat. Weil alle anderen selber spaced out, kontaktlos, neurotisch und feige waren.
        Ich erinnere mich noch, wie damals vor zehn Jahren pseudowissenschaftliche Artikel in den Boulevardnewsblättern herumgeisterten und ich ernsthaft meinen ,ms-kranken Vater dazu überreden wollte, THC zu konsumieren…
        Willi sei Dank habe ich Glück in mir gefunden, und meine Emotionen ausagieren gelernt.

        • Peter Nasselstein Says:

          Das mit den Kindern ist so eine Sache: es gibt Kinder, die unter den allerbesten Voraussetzungen aufgewachsen sind, aus denen jedoch neurotische Wracks wurden. Andere Menschen hatten Alkoholiker als Eltern, sind unter unfaßbar asozialen Verhältnissen aufgewachsen – und die sind praktisch ungepanzert. Baker beschreibt eine solche gesunde Patientin, die er wieder nach Hause schickte, weil es keinen Panzer gab, den er hätte auflösen können. (Sie kam zu ihm, weil sie so „anders“ sei als alle anderen.) Damit will ich natürlich nicht sagen, daß die Art des Umgangs mit Kindern egal sei, aber man sollte sich auch nicht selbst mit fixen, angeblich „orgonomischen“ Ideen tyrannisieren!

          Das gilt auch für einen selbst: der eine hat dies der andere das Handikap. Mein Gott, wir haben alle unser Kreuz zu tragen, jeder hat irgendeinen genetischen Schaden, körperliche Gebrechen, jeder hat unglaubliche Dummheiten gemacht, etc. Hinzu kommt, daß wir alle durch die DOR-Umwelt ununterbrochen geschädigt werden. Beispielsweise würde ich mich nicht wundern, wenn wirklich alle amerikanischen Orgonomen beschnitten sind. Heißt das, sie wären untherapierbar? Genitalität sei für sie eh nicht erreichbar? Nein, natürlich nicht. Das heißt jedoch nicht, daß es unsinnig sei gegen die Beschneidung vorzugehen!!

          Was zählt ist die Zukunft, nicht die Vergangenheit.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Reich hat doch selbst eine Zeitlang gesoffen und wurde Alkohol nicht als Gegenmittel gegen DOR propagiert?

    • Robert (Berlin) Says:

      Ich erinnere mich an Maßnahmen bei Dor-Wetter. Dazu zählte ein Vollbad nehmen und Whisky trinken, bis man „glüht“.

      • O. Says:

        Gemeint ist bis man „energetisch“ glüht und nicht bis man besoffen ist. 40% Alk (z. B. Wodka pur oder mit Eis) weckt die Lebensgeister wieder nach einem Gläschen gegen das Oranur, gegen DOR, das lange schon vorhanden ist, macht es evtl. auch keinen Sinn mehr. So pauschal kann man aber keinen Ratschlag geben, es hängt eben von der Situtation ab.

        Es bringt etwas gegen Kopfschmerzen, aber nicht, wenn einem schon übel ist.

  3. Robert (Berlin) Says:

    Afghanistan-Krieg: US-Militär gibt zu, lukrativen Opiumhandel in Afghanistan zu schützen

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/ethan-a-huff/krieg-gegen-das-rauschgift-als-schwindel-entlarvt-us-militaer-gibt-zu-den-lukrativen-opiumhandel-.html

  4. Peter Nasselstein Says:

    Bushido ist ein typisches Beispiel für die gegenwärtige „Cannabis-Kultur“:

    http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/12/05/bushido-macht-den-breivik/

  5. Peter Nasselstein Says:

  6. Robert (Berlin) Says:

    http://orgonomy.org/public_eye.html#apple

    http://orgonomy.org/public_eye.html#ryan

    Beide geben ein Interview über Drogen

  7. Robert (Berlin) Says:

    http://www.spiegel.de/video/legalisierung-von-marihuana-in-colorado-und-washington-video-1254659.html#ref=vee

  8. claus Says:

    Meldungen wie diese heute kommen nun fast täglich: „Als Rauschmittel bleibt es illegal, doch für Patienten wird es wohl bald Cannabis auf Krankenschein geben.“ (FAZ) Vor einigen Wochen war ich kurz in Berlin: Prenzlauer Berg ist eine einzige Veganerszene, Veganertum und Kiffertum charakterisieren nun ‚die Szene‘. (Heute auch: „Fisch, Fleisch, Honig, Eier und Milch sind tabu: Veganer verzichten komplett auf tierische Produkte. Das hört nicht beim Essen auf: Immer mehr Dinge gibt es daher inzwischen ebenfalls gänzlich vegan – sogar Kondome.“ (Focus)) Hängt das zusammen? Hirngelenkte Ernährung und Kiffen …

  9. Thomas Says:

    @ Claus: Bitte genau lesen und nicht einfach nur googlen und dann schnell copy & paste! Der von Dir verlinkte Thread wurde am 1. April veröffentlicht…. hier ist die Auflösung des Ganzen von der Dame, von der Dein Zitat stammt: http://rohkost.info/2013/04/01/studie-belegt-langzeitkiffen-wirkt-gegen-psychosen-schizophrenie-und-angststorungen/

    Anderes (ernst gemeintes) Zitat von besagter Dame aus obigem Link:
    „Liebe Freunde,

    wir Ihr wisst, prangere ich seit Jahren den Drogengebrauch an. Mir schien es als erwiesen an, dass Kiffen dumm macht. Auch war es für mich unbestritten, dass Cannabis-Konsumenten häufiger unter psychotischen Symptomen leiden – zumal ich in meinem ehemaligen Bekanntenkreis seelisch/geistig schwer gestörte Kiffer hatte, wo die schweren Schäden nicht zu übersehen waren – unklar war bislang m.E. nur die Kausalität.“

    • Thomas Says:

      Args…..Zitat aus obigem Artikel:

      „Aber wer mich genauer kennt weiß auch, dass ich meine Meinung sehr gerne revidiere, wenn es neue Fakten gibt.“

      Was zum….

    • claus Says:

      OK; wie auch immer: Eine Szenehäufung von Kiffen und Ernährungsideologie ist jedenfalls schon mal aufgefallen.
      Nach einer schön durchgekochten Suppe mit Beinscheibe, Huhn o.Ä. werden die Füße wieder warm.

      • Thomas Says:

        Ich glaube, da muss man etwas differenzieren: Ernährungsideologie (vegan etc.) im Sinne von linkem / „grünem“ Denken („Weltretten“, moralinsaure Ethik) ist sicherlich mit der Kiffer-Problematik eng verbunden. Eine vegane oder zumindest stark auf möglichst unverarbeitete, pflanzliche Lebensmittel abzielende Ernährungsweise, die in der Annahme durchgeführt wird, sich selbst dadurch aus „purem Egoismus“ möglichst vorteilhaft zu ernähren, wohl eher weniger…

  10. Peter Nasselstein Says:

    In den letzten 10 Jahren hat sich hat sich die Zahl der cannabis-bedingten Krankenhauseinweisungen in Deutschland fast verdreifacht. Durchschnittlich kommen pro Tag 28 Menschen wegen Cannabiskonsum ins Krankenhaus. 2012 wurden mehr als 10 000 Cannabisabhängige stationär behandelt. NEURO AKTUELL, 2. November 2015

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