Der planetare DOR-Notstand am Beispiel der Amphibien und Fledermäuse

Bei arktischen Wintern habe ich mich stets gefreut, daß die ungewohnten Temperaturen Stechmücken und Zecken erfrieren ließen. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: kalte Winter machen unseren kleinen Freunden gar nichts aus. Man denke nur an die Mückenplage in der arktischen Tundra! Was sie tötet sind zu warme, feuchte, „DORige“ Winter, denn dann werden Eier, Puppen und überwinternde Insekten durch Pilzbefall dezimiert.

Pilzbefall hat viel mit DOR zu tun. Siehe dazu meine Ausführungen über Die Attacke der schwarzen Horrorpilze.

Neben dem Rückgang der Bienen-Population stellt insbesondere der weltweite Rückgang der Amphibien, also vor allem Frösche, die Wissenschaft vor ein Rätsel. Insbesondere in tropischen Ländern ist ein besorgniserregender Schwund zu beobachten. Ganze Arten sterben aus.

2013 kam endlich heraus, wie die Pilzerkrankung Chytridiomykose weltweit die Amphibien reduziert. Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis produziert einen toxischen Faktor, der das Immunsystem der Amphibien so außer Kraft setzt, daß sich der Pilz ungestört entfalten kann und das Tier schließlich verendet. Was genau dieser „toxische Faktor“ ist, konnte nicht dingfest gemacht werden.

Chytridiomykose breite sich immer schneller aus durch Touristen, Fischzucht, Fischerei, etc. Die Pilzkrankheit hat bereits fast die Hälfte der Amphibienarten in Zentralamerika ausgelöscht. Natürlich wird auch die „Klimaerwärmung“ verantwortlich gemacht. (2012 hat eine Studie gezeigt, daß der Pilzbefall der Amphibien dazu führt, daß sie an Dehydration sterben.)

Reichs Perspektive war in solchen Fragen eine andere; eine, die sowohl die ominöse „Klimaveränderung“ als auch die Schädigung durch Mikroorganismen umfaßte. Es ging um die zunehmende Stagnation der atmosphärischen Lebensenergie (DOR) und den dadurch begünstigten „bionösen Zerfall“, in dessen Folge alle möglichen „Krankheitserreger“ auftauchen.

Die besonders empfindlichen Amphibien zeigen uns, daß langsam aber sicher der Lebensfunke in der Atmosphäre erlischt. Es ist wie in einem trüben „depressiven“ Winter, in dem alles zuschimmelt. Kurz vor seinem Tod hat Reich prophezeit, daß ohne seine CORE-Technologie dieser Planet dem sicheren Tod geweiht ist.

Den Fledermäusen droht ein ähnliches Schicksal wie den Amphibien.

Es geht um das „Weißnasen-Syndrom“. Während die Fledermäuse in Höhlen überwintern, befällt sie der Pilz Geomyces destructans. Nase, Ohren und Flughäute schimmeln richtiggehend zu. Während europäische Fledermäuse weitgehend immun sind, besteht in Nordamerika die Gefahr, daß ganze Fledermaus-Arten aussterben. Der Juckreiz reißt die Fledermäuse aus dem Winterschlaf, die Fettvorräte sind schnell aufgebraucht und die Fledermäuse sterben an Entkräftung.

In den USA ist der Pilz das erste Mal vor einem Jahrzehnt im Bundesstaat New York aufgetaucht. In Deutschland kennt man ihn seit einem Vierteljahrhundert, ohne daß es zu Massensterben wie in Amerika kommt.

Aus diesem Grund macht es wenig Sinn das Artensterben eindeutig auf den planetenweiten (!) DOR-Notstand zurückzuführen. Offensichtlich sind die Mechanismen ziemlich verschlungen. Vielleicht spielen Faktoren wie die Schwächung der Immunabwehr durch Pestizide und die Ausbreitung von Geomyces destructans durch Hobby-Höhlenforscher eine Rolle.

Letztendlich wird es so ähnlich sein wie bei Krebs: Selbstverständlich spielen karzinogene Stoffe eine Rolle (manche Krebsarten sind eindeutig eine Berufskrankheit). Das war sogar Ausgangspunkt von Reichs Krebsforschung; die künstliche Erzeugung von Krebstumoren in Labormäusen durch Teer. Daß auch der gesündeste einen Krebstumor entwickeln kann, ändert jedoch nichts daran, daß Menschen mit einem Krebsschrumpfungs-Biopathie ganz besonders gefährdet sind.

Ich muß an den Fall einer schwer depressiven älteren Frau denken, die aus panischer Angst vor Krankheit über Jahrzehnte wahllos Antibiotika und andere Medikamente „reingeworfen hat“. Als sie schließlich geschwächt ins Krankenhaus kam, stellten die Ärzte zu ihrem Horror eine extreme systemische Mykose fest: sie war innerlich von Kopf bis Fuß von Pilzfäden zugewuchert und starb sehr bald qualvoll.

Ein mechanistisch orientierter Arzt sieht nur, daß Pilze opportunistisch das Fehlen einer normalen Bakterienflora ausgenutzt haben, um sich ungestört auszubreiten. Ein funktionell orientierter Arzt hingegen sieht eine zutiefst bioemotional gestörte vollkommen anorgonotische Patientin. Es ist ganz einfach: wenn ein Organismus Orgonenergie verliert, machen sich Pilze in ihm breit.

Ähnlich wird es mit den nach wie vor rätselhaften Pilzepidemien bei Amphibien und Fledermäusen bestellt sein: zweifellos spielen viele „mechanische“ Elemente hinein, die das Bild im einzelnen variieren, aber das Phänomen in seiner Gesamtheit weist auf eine, wenn man so sagen kann, „Kosmopathie“ hin, den planetaren DOR-Notstand.

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8 Antworten to “Der planetare DOR-Notstand am Beispiel der Amphibien und Fledermäuse”

  1. O. Says:

    Ich finde den Begriff „Klimaveränderung“ oder „Klimaerwärmung“ irreführend. In diesem Jahr hat sich nichts erwärmt, das Klima ist so kalt wie selten und der DOR-Notstand ist vermutlich so stark in seinen Auswirkungen wie in den letzen 15 Jahren nicht. (Wenn man das DOR messen könnte.) Ich gehe von einer Manipulation aus. Womit? Das darf sich jeder mal selber überlegen.

    Könnte man das abgebildeten Instrument nutzen, dann bliebe eine Alternative: Man spiele den Retter der Welt zum Nulltarif oder man lehnt sich bequem in Decken zurück und genießt die Show.

    Der hier geschilderte Zusammenhang zwischen Pilzbefall und „warmen, feuchten, DOR-igen Winter“ hinkt. Dieser Winter war kalt wie schon lange nicht mehr und der Pilzbefall wurde auch in diesem Jahr beobachtet, oder? Oder ist das Wetter in einem anderen Teil des Globus gemeint? P.N. bitte diesen Zusammenhang noch einmal präzisieren.

    • Peter Nasselstein Says:

      Ich kann hier nichts präzisieren, weil es um langfristige, umfassende Trends geht. Die weitere Entwicklung und weitere Beispiele bzw. deren Ausbleiben wird erweisen müssen, ob man meine Ausführungen als nicht hilfreich bei Seite läßt.

  2. Klaus Says:

    „In diesem Jahr hat sich nichts erwärmt, das Klima ist so kalt wie selten“ – Puh! Da muss man sich schon auf Statistiken über viele Jahre beziehen. Eine Erwärmung kann durchaus auch dann eingetreten sein, wenn’s mal zwischendurch einen kalten Winter gegeben hat.

  3. David Says:

    Auch von Afrika wird nicht gemeldet, dass es trockener würde – überdies müsste Erwärmung am Äquator zu mehr Niederschlag führen. Tatsächlich gibt es Berichte, dass es mehr unregelmäßig wird – Regenzeit setzt später ein, dann regnet es sintflutartig so dass die Ernte weggespült wird.

    Tatsächlich stimmt dies überein mit dem was Reich und DeMeo und Eden über die Wirkung von DOR auf das Klima sagen.

    Irreführend sind auch Filme, die sich mit dem Thema befassen z.B. „2075 – Verbrannte Erde“ was neulich im ZDF gesendet wurde und ich aufgenommen habe – werde es demnächst mal anschauen. Hier wird verschwiegen, dass von der Erwärmung ja auch gewisse Gegenden Vorteile haben; so gibt es z.B. jetzt in Grönland richtige Tranktoren und Landwirte. Das war dort vor zwanzig Jahren noch nicht möglich.

    Bei Krasnoyarsk gibt es einen Farmer, der Äpfel produziert. Das geht dort auch erst seit dreißig Jahren.

    Die Doku „Sintflut“ – welche u.a. über die Schwarzmeer-Katastrophe 8000v.Chr. berichtet, erwähnt dass es abermals zur Sintflut kommen wird durch den Anstieg des Meeresspiegels um ca.100m; dass es ferner zum Abreißen des Golfstroms kommen wird.

    Hierbei wird aber verschwiegen, dass das Abreißen des Golfstroms eine neue Eiszeit einleitet, weil ja dann in Ost-Nordamerika und West-Europa die „Heizung“ weg ist! Aber eine Eiszeit steht ja vielleicht infolge zunehmender Trockenheit sowieso bevor …

    So werden wir Menschen, ähnlich wie bei der Sache mit dem Verbot der Glühbirnen, in die Irre geführt.

    Und ich sehe keine Möglichkeit, dagegen was zu machen. Konzepte wie „ORANUR“ und „DOR“ sind den normalen Wissenschaftlern und Menschen unbekannt, sie sind, wie DeMeo einmal sagte „even more weird“ als das Orgon, welches ebenfalls weitgehend unbekannt ist.

    Und der Cloudbuster? Er wurde in letzter Zeit zunehmend bekannt im Zusammenhang mit der „Chemtrail-Verschwörungstheorie“ (siehe auch englische und deutsche Wikipedia), also keinesfalls im Zusammenhang mit dem, wofür er ursprünglich erfunden wurde.

    Wenn man doch noch mal so eine Wüsten-Expedition wie damals machen könnte, heute etwa nach Mittelasien! Reichs Expedition hat dreihunderttausend Dollar gekostet. Was ist das nach heutiger Kaufkraft?

    Vermutlich etwa das Zwanzigfache, also 6 Millionen. Keiner der Menschen, die heute von diesen Dingen Ahnung haben, verfügt über solche Summen.

  4. David Says:

    Man denke auch an den „Schreckenswinter“ in der Mongolei vor erst ein oder zwei Jahren!

  5. David Says:

    In der 3sat Doku „Helden der Kälte“ äußert ein russischer Wissenschaftler am Permafrost-Institut in Jakutsk die Auffassung, die gegenwärtige Erwärmung sei Teil eines natürlichen Zyklus und sei jetzt zu Ende; es werde jetzt wieder kälter.

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