Die Rolle des Beobachters in der Quantenphysik (Teil 2): eine Ergänzung zu „Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.f.“

Niels Bohr hat die Quantenphysik wie folgt zusammengefaßt:

Man sollte sich klarmachen, daß diese Theorie nicht Phänomene erklären soll in dem Sinne, in dem das Wort „Erklärung“ in der früheren Physik verwendet wurde. Sie soll verschiedene Phänomene, die nicht miteinander zusammenhängen scheinen, miteinander verknüpfen und zeigen, daß sie zusammenhängen.

Die „Inhaltsleere“ von Orgonomischem Funktionalismus und Quantenmechanik hatte in der Lebensphilosophie (Nietzsche, Dilthey, Bergson) ihren Vorläufer. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, daß in den 1920er Jahren sowohl Quantenphysiker, wie etwa Heisenberg, als auch Reich („Ich galt eine Zeitlang als ‘verrückter Bergsonianer’“, Reich 1942) stark durch die Lebensphilosophie geprägt wurden. Aber betrachten wir einige Äußerungen der Lebensphilosophen etwas genauer.

Nietzsche:

Es gibt kein „Sein“ hinter dem Tun und Wirken, Werden (…) das Tun ist alles.

Damit wird Heraklit ewig recht behalten, daß das Sein eine leere Fiktion ist.

Über den Gegenspieler Heraklits, nämlich Parmenides und damit Plato sagte Wilhelm Dilthey:

Echter Plato! der erst die werdenden fließenden Dinge im Begriff festmacht und dann den Begriff des Fließens zur Ergänzung danebensetzt.

Dilthey nannte all das mechanistisch, was die Natur mit Modellen zu erklären versucht. Demgegenüber geht es der Orgonomie, ganz im Sinne Diltheys, darum die Natur erst einmal zu verstehen, d.h. innerlich nachzuvollziehen. Daß zum Fließen ein Ding gehört, das sich bewegt, ist schon eine sekundäre Verstandesleistung, eine Modellvorstellung, die sich logischerweise an der Behinderung des Fließens, also an der Panzerung festmacht!

Anfang des 18. Jahrhunderts schrieb dazu George Berkeley in seiner Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis:

Rufe ich eine Bewegung in einem Teil meines Körpers hervor und läßt sich dieselbe frei oder ohne Widerstand vollziehen, so sage ich, es ist dort Raum; finde ich aber einen Widerstand [also eine Panzerung], so sage ich, es sei dort ein Körper, und in dem Maße, wie der Widerstand gegen die Bewegung geringer oder größer ist, sage ich, der Raum sei mehr oder weniger frei. Es muß also, wenn ich von freiem oder leerem Raum spreche, nicht vorausgesetzt werden, daß Wort stehe für eine Idee, die von (meinem) Körper und Bewegung gesondert oder ohne diese denkbar wäre. Freilich sind wir geneigt zu glauben, daß jedes Nomen substantivum eine bestimmte Idee vertrete, die von allen anderen gesondert werden könne, was unzählige Irrtümer veranlaßt hat. (z.n. Max Jammer: Das Problem des Raumes, Darmstadt 1969)

Trotz seiner Leugnung der realen Welt hat Berkeley vor 300 Jahren hier die funktionelle Identität zwischen „dinglichem“ Denken und der menschlichen Panzerung erfaßt. In Äther, Gott und Teufel schreibt Reich, daß

das funktionelle Denken keine statischen Zustände duldet, wenn es nicht der Erstarrung durch die Panzerung unterworfen wurde. „Fießend“ ist auch die Natur in jeder einzelnen ihrer Abartungsfunktionen wie im Ganzen. Auch die Natur kennt keine statischen Zustände.

Die gängige Interpretation der Quantenmechanik nennt sich „Kopenhagener Deutung“. Sie führt zu einem Paradoxon, da die Welt von unserer Beobachtung abhängt, also nichts wirklich real ist. Damit wir aber nicht in der Klapsmühle landen, können wir uns eine alternative Deutung der Quantenmechanik ausdenken, in der alles real ist und die keinerlei Paradoxon beinhaltet. Hierbei handelt es sich um die „Vielwelten-Interpretation der Quantenmechanik“. Nach ihr kollabiert die Wellenfunktion gar nicht, sondern sie spaltet sich jeweils in zwei „senkrecht aufeinanderstehenden Welten“. Jedes einzelne Quantenereignis führt also zur Bifurkation des gesamten Universums. Demnach gibt es zig-Millionen Versionen dieses Blogeintrags!

Beide Deutungen der Quantenmechanik haben gemeinsam, daß das Subjekt frei ist: wir bringen die Wellenfunktion zum Kollabieren, bzw. wir sind es, die unseren Weg durch die Verzweigungen der Vielwelten wählen. Beide beinhalten also letztlich, daß wir unsere eigene Realität erschaffen. Und genau diese metaphysische Freiheit des Subjekts erzeugt die geradezu psychotische Bizarrheit dieser beiden orthodoxen Deutungen. Es wirkt als hätte der von seinen Wurzeln abgeschnittene moderne Mensch seine Welterfahrung in Physik übertragen.

Aber lassen sich die beiden anerkannten Interpretationen der Quantenmechanik angesichts des EPR-Phänomens überhaupt rechtfertigen, das die unglaublich wichtige Rolle aufgezeigt hat, die das CFP in der Quantenwelt spielt? Läge es nicht in besserer Übereinstimmung mit der physikalischen Realität, zu behaupten, daß sowohl mein Beschluß etwas zu beobachten, als auch das Kollabieren der Wellenfunktion eine gemeinsame Ursache haben? Oder besser ausgedrückt: Beobachter und Beobachtungsobjekt sind oberflächliche Variationen des auf einer tieferen Ebene ablaufenden autonomen Funktionierens der Orgonenergie, der Bewegung an sich als „wahrer Seele der Welt“.

Diese Deutung erlaubt es uns die Quantenmechanik in den Orgonomischen Funktionalismus einzupassen, so wie er von Reich in Äther, Gott und Teufel beschrieben wurde. In diesem Buch schreibt Reich folgendes über die mathematisierte Welt der Quantenphysiker:

Das Menschentier kann die Natur in sich und außer sich nur dann fassen und lieben lernen, wenn er ebenso denkt und handelt, wie die Natur funktioniert, nämlich funktionell und nicht mechanistisch und mystisch. Die Welt des orgonomischen „energetischen“ Funktionalismus ist eine lebhaft funktionierende freie und demnach gesetzliche und harmonische Welt. In ihr gibt es keinen „leeren Raum“, den der mechanistische Physiker fordert, weil er die Natur nicht zu füllen vermag; in ihr gibt es auch keinen Raum voll von Geistern und Phantomen, die der Mystizismus nicht zu demonstrieren vermag. Die Welt des Funktionalismus ist auch keine „Schattenwelt“, wie für den abstrakten Mathematiker, sondern sie ist eine greifbare, volle, pulsierende Welt, gleichzeitig wahrnehmbar und meßbar. Der abstrakte Mathematiker übersieht, daß seine Formeln nur deshalb objektive Prozesse zu treffen vermögen, weil sein Gedanke ein Stück derselben Naturfunktion ist, die er in abstrakten Symbolen faßt. Dem Kenner der Organempfindungen ist es möglich, die Quellen aufzuspüren, aus denen der „höhere“ Mathematiker seine Einsichten schöpft, ohne sie zu kennen. Wenn auch die Funktionssymbole, die er an die Stelle der realen Welt setzt, unwirklich sind und eine Wirklichkeit abzubilden auch gar nicht vorgeben, so ist doch zweifellos der Schöpfer dieser Funktionssymbole ein lebhaft pulsierendes orgonotisches System, das keine Mathematik betreiben könnte, wenn es nicht pulsierte. Die „höhere“ Mathematik konnte sich nur deshalb als das höchste Entwicklungsprodukt der Naturwissenschaft ausgeben, weil ihre Verwurzelung in der pulsierenden Natur nicht bekannt oder nicht zugegeben war. Das Gehirn des Mathematikers ist kein besonders geartetes Instrument; es ist nur darin andersartig, daß es die Organempfindungen in mathematischer Form auszudrücken vermag. Die mathematische Formel ist also nur ein Ausdrucksmittel unter anderen und nicht der Zauberstab, als der sie dem bornierten Verstande des mystischen Menschen erscheint. Es ist der lebendige Organismus, der seine Empfindungen anordnet, umgruppiert, in Zusammenhang bringt, ehe er sie mathematisch formuliert.

Da bildlich kaum nachvollziehbar, ist Quantenphysik fast ausschließlich mathematische Abstraktion. Aber Physik ist nicht einfach mit Mathematik gleichzusetzen, zumal niemand erklären kann, wieso logische Strukturen, die die Mathematiker nach eigenem Selbstverständnis vollkommen losgelöst von jeder Erfahrung, sozusagen beziehungslos im luftleeren Raum, entwickelt haben, auf die Erfahrungswelt anwendbar sind. Beschäftigt man sich mit der modernen Physik, drängt sich einem der Eindruck auf, daß die Physiker sich nur noch dem Eigenleben des mathematischen Formalismus hingeben. Sie streben nach mathematischer „Schönheit“, welche, da die Experimente immer aufwendiger werden, zunehmend ihr einziges Kriterium für Wahrheit wird. Um die Theorie dann wieder mit den Beobachtungen in Übereinstimmung zu bringen, müssen die theoretischen Konstrukte mühsam mittels „Symmetriebruch“ und Postulierung immer neuer Teilchen wieder zur Wirklichkeit heruntertransformiert werden. Im wahrsten Sinne des Wortes hat die Physik den Boden unter den Füßen verloren.

Die Orgonphysik umgeht dieses Problem von vornherein, da sie nicht von Modellen, sondern vom konkreten Funktionieren ausgeht. Und imgrunde kann auch der Mathematiker nur deshalb Formeln aufstellen, die mit objektiven Prozessen übereinstimmen, weil auch er aus den gleichen Quellen schöpft.

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6 Antworten to “Die Rolle des Beobachters in der Quantenphysik (Teil 2): eine Ergänzung zu „Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.f.“”

  1. Trigordiy Says:

    Ich bin mit vielem in diesem Blogeintrag einverstanden und versuche jetzt einige von Ihren Gedankenschlüssen aus der Sicht der IISSIIDIOLOGIE – das sind die neusten geistig-kosmologischen Vorstellungen von Weltall und Menschen – zu deuten. – de.ayfaar.info, wenn sie mögen schreiben Sie mir bitte!

    – das unteilbare Elektron fliegt durch den einen und gleichzeitig auch durch den anderen Spalt.“…Ich bin auch voll und ganz damit einverstanden, dass das in der heutigen Wissenschaft übliche Postulat über das unteilbare Elektron laut neusten Entdeckungen eines wissenschaftlichen Teams geleitet von David Deutsch, welche die Konzeption von Hugh Everett über die Existenz von Vielwelten bestätigen, seine Zeit ausgelebt hat. Ich würde es sogar umformulieren – ein Elektron ist keinem anderen gleich!

    Ich bin überzeugt, man muss hier in jedem Spezialfall nicht den Beobachter selbst sondern die Konfiguration seines Selbstbewusstseins oder Wahrnehmungssystem des Beobachters, unter die Lupe nehmen. Warum gerade das? – denn gerade sie/es besteht aus grundlegenden, energoinformationellen, selbstbewussten Elementen von Energo-Plasma = „Orgonenergie“, auf der Synthesegrundlage der Konfigurationen von welchen die ganze unendliche Vielfalt der manifestierten Selbstbewusstseinsformen gebildet wird, die in der IISSIIDIOLOGIE als „Felder-Bewusstseinsformen“ bezeichnet werden. Die Felder-Bewusstseinsformen kann man auch als ein einheitlicher Mechanismus der Wechselwirkung von Weltall und Menschen charakterisieren.

    Energo-Plasma – das ist das ursprüngliche Wesen von Allem, Was es ewig in allen vieldimensionalen Niveaus allmöglicher Existenz von absolut allen ohne Ausnahmen Formen der Kollektiven Verstandesformen gibt, welche mit ihrem Schaffen das absolut GANZE Weltgebäude strukturieren. Energo-Plasma stellt gleichzeitig sowohl die unerschöpfliche Quelle Universeller Energie (der Formen der Kollektiven Verstandesformen) als auch einen ewiger Lager von absolut GANZER Universeller Information (Wissen, Gedanken, Gefühle, Vorstellungen und Erfahrung) dar. Alles im Weltgebäude ist durch Diese Einheitliche Übervernunftbegabte Substanz strukturiert, welche es unmöglich ist – losgelöst von ihrer allgemeinen Universalität – diskret weder als Wesen, noch als Energie, noch als Information zu bestimmen, denn sie selbst stellt „ALLES-IN-ALLEM“ dar – sowohl das eine, als auch das zweite, als auch das dritte und noch eine unendliche Menge davon, von der Existenz dessen wir nicht die geringsten Vorstellungen haben.

    Je nach dem welche Typen der Felder-Bewusstseinsformen die Selbstbewusstseinskonfiguration einer „Persönlichkeit“ strukturieren, wird sie sich auch in den entsprechenden Formen oder Form-Systemen der Welten (parallelen Welten) bewusst werden, denn laut IISSIIDIOLOGIE ist das Weltall ein multidimensionales Hologramm (eine Fraktalität) und dementsprechend besitzt jede Selbstbewusstseinsform als ein Teil dieses Hologramms die Fähigkeit sich gleichzeitig-gleichaugenblicklich auf allen ihren schöpferischen Niveaus (angefangen von Überplanckschen, Planckschen bis zu den Frequenzbereichen, die unser Wahrnehmungssystem wahrnehmen kann) in alle möglichen Entwicklungsrichtungen als selbstähnliche Fragmente, Stehwellen, dieses Hologramms in Unendlichkeit selbst zu verbreitet (selbst zu projiziert). Mit anderen Worten sind alle diese Welten und dementsprechend auch die ganze Vielfalt der allmöglichen Realisationsformen als Quasikristalle (Menschen, Tierreich, Pflanzenreich, Mineralienreich, usw.), die diese Welten strukturieren, als Puzzles dieses Hologramms in einem Moment der Ewigkeit schon vorhanden. Wir können also bewusst wählen, was wir denken, fühlen und wahrnehmen wollen.

    Ein weiterer Begriff, der in der IISSIIDIOLOGIE eingeführt ist, ist der „Fokus der unverwandten Aufmerksamkeit“ oder „der Fokus der konzentrierten Beobachtung“ der jede Form gemäss ihrem Entwicklungsszenario vergeistigt. Er hilft jeder „Persönlichkeit“ in jedem nächsten Augenblick ihres Lebens sich selbst gerade als solche bewusst zu werden, welche sie eigenschaftsweise in höherem Grad ist oder zur Realisation von welchen ihrer Beschaffenheiten sie im konkreten Augenblick ihres Lebens strebt. Wenn das Weltall ein multidimensionales Hologramm ist, und es ist statisch als Raum in die ganze Unendlichkeit entfaltet, so fokussieren wir uns einfach aus einen Form-Systemen der Welten in andere und der sogenannte Tod ist nichts weiter als eine dieser Umfokussierungen des Selbstbewusstseinsfokus aus einen Formen unserer Bewusstwerdung in die anderen.

    Deshalb finde ich die Aussage – Ohne Beobachtung ist nichts wirklich real! …“ Solange ein Vorgang in der Quantenwelt nicht beobachtet wird, ist er nicht real – nicht ganz richtig, auf jeden Fall verstehe ich diese nun mal so von der Sicht der IISSIIDIOLOGIE. Erstens, in einem einheitlichen Moment der Ewigkeit sind allmögliche Ausgangsvarianten jeder Situation sowie alle Entwicklungsszenarios jeder Manifestationsform (Lebewesens) des kollektiven kosmischen Verstandes schon vorhanden und sind in Form von energoinformationellen Dateien in unserem Gesamtbewusstsein, welches das ganze Universum darstellt, gespeichert. Es ist ein Beweis dafür das alles real ist.

    Zweitens, eine „Persönlichkeit“ kann sich mit ihrem Selbstbewusstseinsfokus nur in einer Gruppe der Entwicklungsszenarios fokussieren, während alle übrigen möglichen Szenarios von den Selbstbewusstseinsfokussen ihrer anderen Interpretationen fokussiert werden. Aber sie bekommt gleichaugenblicklich die ganze Erfahrung ihrer anderen Interpretationen in Form von intuitiven Einfällen oder Vorahnung projiziert. Ich finde das ist für einen Beweis genug, um real zu sein, vorausgesetzt man glaubt wirklich an die Vielweltenkonzeption!

    Und drittens, da das Selbstbewusstsein ein formbildender Prozess ist und eine „Persönlichkeit“ „zukünftige“ Situation mit verschiedenartiger nachfolgender Ereignisreihe und eigenschaftsweise ungleichen Selbstbewusstseinssituationszuständen aus ihrem Gesamtbewusstsein noch nicht entpackt hat, bedeutet nicht, dass sie intuitiv (d.h. ihr Selbstbewusstseinsfokus in die „Zukunft“ „werfend“ und versuchend aufgrund der erhaltenen Information die für ihre laufende Selbstbewusstseinskonfiguration höchstqualitative Entscheidung zu treffen) aus diesen Ereignissen keine Erfahrung sammeln kann. Für mich persönlich ist diese Information als ein Beweis genug, denn das ist eine Universelle noozeitliche (ausserzeitliche) Beschaffenheit von Information nach Resonanz für Bewusstseinsfokusse überall im Weltgebäude erreichbar zu sein. Das spielt keine Rolle, ob die Selbstbewusstseinsform einer Persönlichkeit sich in einer der Varianten ihrer Entwicklungsszenarios im 1924 nach Resonanzprinzip manifestiert oder im Jahre 2012, wenn die Konfiguration der Felder-Bewusstseinsformen im Jahre 1924, oder im Prinzip egal welche Zeitrechnung das ist, übereinstimmen, so kann sich das Selbstbewusstsein dieser Persönlichkeit während eines Unfalls, während des „Todes“ wiederum resonanzweise dorthin umfokussieren, wo ihre anderen Interpretationen die genau gleiche Konfiguration von Gedanken, Gefühlen, Absichten, Bestrebungen und Vorstellungen haben.

    z.B. sitzt ein Pharao im alten Ägypten irgendwo in seinem grünen Garten und bewundert den wunderschönen blauen Himmel und plötzlich aus bestimmten objektiven Gründen hat er einen Herzanfall. Alle anderen Chakramenpersönlichkeiten, die in der Konfiguration seines Selbstbewusstseins in diesem Moment nicht aktiv waren, fokussieren sich nach Resonanz in andere seine Formen oder Interpretationen in einen 40-jährigen Gärtner um, der irgendwo in Europa gerade das wunderschöne Wetter geniesst und die gleichen, wie Pharao, Vorstellungen vom Himmel hat und die gleichen Gedanken und Gefühle in diesem Moment realisiert. Für die Information oder Info-Schöpfer des Selbstbewusstsein ist es unwichtig, durch welche Realisationsform sie sich manifestieren, die Hauptsache ist es gibt Resonanz. Oder ein anders Beispiel, ein alter Briefmarkensammler holte seine ersten Marken, die er kleiner Junge gekauft hat und er erinnert sich daran, mit welcher Leidenschaft er diese Briefmarken seinem 13-jährigen Freund gezeigt hat. Er vergisst alles um sich herum, so tief versinkt er in seinen Erinnerungen und plötzlich hat er ein Insult und „stirbt“. Natürlich fokussiert er sich in seine eigene Realisationsform, in diesen Jungen und wird sein Leben schon ein bisschen anders leben, die schon in seinem Unterbewusstsein vorhandene Erfahrungen nutzen und wird sogenannte Déjà-vu-Erlebnisse haben und sich wundern, woher sie denn erscheinen mögen!? Das ist aber nicht der einige Grund für Déjà-vu-Erlebnisse!

    EPR-Phänomens

    Das EPR-Phänomen wird aus der Sicht der IISSIIDIOLOGIE folgendermassen gedeutet:
    Das liegt an der Natur des Universellen, Kollektiven Verstandes und der Existenz der elementaren Teilchen die Information augenblicklich untereinander auszutauschen. Die gleichen aber weniger universeller Existenzbeschaffenheiten besitzen Viren und Bakterien, deren Existenzweisen nicht so universell wie die der elementaren Teilen jedoch viel universeller als unsere sind.

    Sie können sehr starke radioaktive, mechanische, zeitliche Einflüsse durchmachen, sehr hohen oder niedrigen Temperaturen ausgesetzt sein, ohne dass ihnen irgendeinen Schaden zugefügt wird. Sie fallen, unseren Vorstellungen nach, in Anabiose, aber setzen aktive Kommunikation mit dem sogenannten Kollektiven Bewusstsein dieser Art von Bakterien oder Vieren fort. Und wenn die gegebene Form sich in den Bedingungen befindet, das sie sich nicht durch das Benutzen einer Biomasse, als ihr Aktionsfeld, verwirklichen kann. Sie ist z.B. in einem Kristall eingeschlossen und es steht nicht in ihrer Aufgabe diesen Kristall als Aktionsfeld zu benutzen. Sobald irgendwelche Kataklysmen usw. geschehen, werden sie mit Luftströmungen herausgebracht und setzen sich auf irgendeiner Biomasse ab. Andere Bakterien projizieren sich durch diese Bakterie in diese Realität und entfalten ihre Tätigkeit. Die Wissenschaftler interessiert am meisten wie Vieren und Bakterien so tausendjahrelang überleben können, das liegt an der Universalität und Kollektivität ihrer Existenzweise. Das Gesetzt der Einheitlichkeit der Vielheiten lautet, ihr seid viele, aber ihr seid eine EINHEIT!

    Aus dem Buch von W. Reich in Äther, Gott und Teufel:

    …Der abstrakte Mathematiker übersieht, daß seine Formeln nur deshalb objektive Prozesse zu treffen vermögen, weil sein Gedanke ein Stück derselben Naturfunktion ist, die er in abstrakten Symbolen faßt. Dem Kenner der Organempfindungen ist es möglich, die Quellen aufzuspüren, aus denen der „höhere“ Mathematiker seine Einsichten schöpft, ohne sie zu kennen…

    Soweit ich verstanden habe, spricht hier W. Reich von einem vorurteilslosen, unvoreingenommenen, schrankenlosen Verstand eines Mathematikers, für welchen es natürlich ist, das auf den ersten Blick Unvereinbare zu vereinen und das Unfassbare zu fassen. Er spricht von der intuitiven Erkenntnismethode, die erst dann vollwertig funktioniert, wenn man frei uns selbstlos denkt.

    Aus dem einleitenden Wort des zehnten Bandes von IISSIIDIOLOGIE „Unsterblichkeit ist jedem zugänglich“ – Die grundlegende Prinzipen der Unsterblichkeit:

    … Man kann auch eine genug enge Ähnlichkeit des Gegenstandes des Wissens von IISSIIDIOLOGIE mit der im bestimmten Kreis von Spezialisten längst erörternden Konzeption von Hugh Everett — Everettika — einem neuen wissenschaftlichen Paradigma, welches sich auf einer der Interpretationen von Quantenmechanik gründet und im 1957 Jahre veröffentlicht wurde, beobachten. Damals fand diese Konzeption keine Unterstützung bei der Mehrheit der Forscher auf diesem Gebiet, aber bis jetzt wurde sie von keinem widerlegt und bleibt aktuell auch zu unserer Zeit. Einer der Schlüsse dieser Theorie ist die Existenz der vielen-Welten, das heisst vieler parallelen Welten und, in Folge dessen, die Unsterblichkeit der Bewusstseinsformen der „Menschen“. Die Schlüsse dieser Theorie basieren sich auf den Beweisen, welche einem sehr engen Kreis von Wissenschaftlern verständlich sind, deshalb, wohl, erwiesen sich auch diese Ideen der übrigen Mehrheit als praktisch unzugänglich. In IISSIIDIOLOGIE werden die Mechanismen solcher Wahrnehmung vollwertiger beschrieben, obwohl auch ohne Beweise, und öffnen uns ein ganzes Bild der Dynamik der sogenannten „Felder-Bewusstseinsformen“ als ein einheitlicher Mechanismus der Wechselwirkungen von Weltall und Mensch. Dementsprechend gehen auch die Schlüsse dieses Wissens viel weiter, als die geklügelten, aber bis jetzt „schwerbeweisbaren“ Konzeptionen über die quantenmechanischen vielen-Welten. Gebt zu, dass es ziemlich kompliziert ist, die Fragen der Geistigkeit und Religiosität zu vermeiden, wenn es sich um die Beziehung des „Menschen“ zum Weltaufbau handelt. Bis zur letzten Zeit, inwiefern es mir bekannt ist, versuchte die Wissenschaft sich zu distanzieren und stellte ihre Erkenntnismethode der religiösen entgegen. Aber in dem angebotenen Wissen, das die globalen Fragen des Seins des „Menschen“ und der ihn umgebenden Wirklichkeit aufwirft, ist die Methode der geistigen, man kann sagen, intuitiven Erkenntnis vorrangig. Im Grunde genommen, diese Methode setzt die Forschung von den für die menschliche Existenzpraxis vollkommen neuen Horizonten des Weltgebäudes voraus, mittels Entwicklung in sich von eigenschaftlicheren sinnlicheren (man kann sagen, herzlichen) und intellektuellen Wahrnehmungsniveaus.

    Scheinbar, deshalb in den Büchern von IISSIIDIOLOGIE fehlen Beweise der Glaubwürdigkeit von der bereitgestellten Information, dass der Autor, auf das Vertrauen zu ihr rechnend, beabsichtigt, an die fruchtbare Zusammenarbeit jene wissenschaftlichen Persönlichkeiten anzuziehen, wessen Verstand und schöpferische Bestrebungen auf der Suche nach Wahrhaftigkeit von gewohnten Parameter und Bedingungen der umgebenden Welt durchaus nicht beschränkt werden und welche schon bereit sind, kühn in die tiefgreifenderen Niveaus der intuitiven Erkenntnis einzudringen. Traditionelle Wissenschaft ist überhaupt nicht gewöhnt, blindlings zu handeln, dennoch das Vertrauen zu jedem neuen Wissen ihrerseits ist wenigstens dafür notwendig, um sich detailliert und tief mit dem intellektuellen Material jeder Art zurechtzufinden, es logisch tief analysiert, — und entweder als kein Wertdarstellendes wegzuwerfen, oder wenigstens etwas aus ihm für die Verwendung in den weiteren praktischen Entwicklungsarbeiten zu nehmen.

    Das Wissen, das von Oris für die detaillierte allgemeine Betrachtung angeboten wird, gründet sich auf keinen komplizierten mathematischen Berechnungen, wobei die Wahrnehmung jedes der Bücher von IISSIIDIOLOGIE bei weitem nicht einfach ist. Obwohl, im Falle der Aufbietung von genug ernsthaften Anstrengungen für seine Erlernung, wird es auch für die gewöhnlichsten „Menschen“ fassbar, welche keine tiefen wissenschaftlichen Erkenntnisse besitzen, sondern die Fertigkeiten des logischen Denkens haben. Wann ich mich persönlich als sich dafür interessierender wissenschaftlicher Forscher, skrupulös mit dieser für mich vollkommen ungewöhnlichen Information bekannt machend, fragte, warum ich alldem vertrauen muss, konnte ich keine Antwort auf meine Frage in dem für mich gewohnten Bereich der Logik und Analyse finden. Etwas Anderes — kaum Bemerkbares, aber viel mehr Überzeugenderes, als Logik des Verstandes — brachte mich unveränderlich auf den Gedanken darüber, dass es in diesem Wissen, unbedingt, „etwas gibt“, wobei ist dieses etwas sehr wertvolles und von mir schon längst Gesuchtes. Wir leben mit euch zur solchen Zeit, wann der blinde Glaube die führende Rolle in den Wechselbeziehungen von „Menschen“ mit Welt zu spielen aufhört. Andererseits, jetzt gibt es eine Menge geistiger Literatur über den Sinn des Lebens, der grössere Teil von welcher ein nüchtern denkender Mensch sofort anfängt, der Kritik zu unterziehen. Der klassischen Wissenschaft ähnlich gründet sich solches Wissen oft auf den nur Autoren bekannten, aber vollkommen unbeweisbaren Schlüssen.

    Der Weg der Selbsteinsicht und der Selbstvervollkommnung, der in IISSIIDIOLOGIE angeboten wird, geht der egoistischen Wahrnehmung zuwider, weil dieses Wissen, nach der Meinung des Autors, nur in dem Fall effektiv angewandt werden kann, wenn die „Menschen“ ihr schöpferisches Potenzial nicht für sich persönlich, nicht für die Erreichung von irgendwelchen extraordinären Fähigkeiten und eigenem Vorteil, sondern nur zum Besten der ganzen Menschheit nutzen werden. Oris behauptet, dass die Manifestation des eigenschaftlicheren Lebensschaffens erst möglich ist, wenn der Mensch aufhört, sich, sein Bewusstsein in der Absonderung und Getrenntheit mit der übrigen Welt wahrzunehmen — und ich bin ganz mit ihm einverstanden!

  2. Renate Says:

    Die drei Begriffe Erlebnis, Ausdruck und Verstehen bilden die Fundamente der von Dilthey entwickelten geisteswissenschaftlichen Methode.

    • Renate Says:

      Sie setzt ein mit dem eigenen Erlebnis, über das der Mensch nachdenkt, mit dem Ausdruck und Verstehen dieses Erlebnisses und erweitert sich dabei in einem spiralförmigen Aufschwung, in einem Zirkel, zu einer Form von Erkenntnis, die das Persönliche weit hinter sich läßt.

    • Renate Says:

      Auseinandersetzung mit Geschichte hilft einem kritisch zu sein
      der mit historischen Daten Befasste ist Relativierungsexperte, „Vorsichtsexperte“

    • Renate Says:

      Leben – Erleben – Ausdruck – Bedeutung (Bedeutsamkeit) – Verstehen (Wilhelm Dilthey)

    • Renate Says:

      „Nun tritt uns die Frage nach der wissenschaftlichen Erkenntnis der Einzelpersonen, ja der großen Formen singulären menschlichen Daseins überhaupt entgegen. Ist eine solche Erkenntnis möglich, und welche Mittel haben wir, sie zu erreichen? Eine Frage von der größten Bedeutung.
      W. Dilthey Die Entstehung der Hermeneutik In: Gesammelte Schriften Bd. V, Stuttgart und Göttingen

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