Kosmischer Orgonenergie-Ozean oder DOR-Wüste?

In Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur habe ich mich mit der „Vakuumkatastrophe“ auseinandergesetzt, d.h. daß die quantenmechanische Berechnung des Vakuums zu absurden Ergebnissen kommt. Der leere Raum müßte demnach in jedem beliebig klein gewählten Abschnitt mit einer unvorstellbaren Menge an Energie gefüllt sein. Die Diskrepanz zwischen den berechneten und gemessenen Werten bewegt sich in einem Bereich von sage und schreibe 120 Nullstellen! Bisher konnte man durch komplizierte Neuberechnungen „nur“ 55 Nullstellen streichen, aber nichts deutet darauf hin, daß man diese Katastrophe für die gegenwärtige physikalische Theorie auf diese Weise, d.h. mit den gängigen Mitteln wird abwenden können.

Entweder haben wir nicht den geringsten Schimmer, wie man die Energie des Vakuums berechnet – oder wir leben nicht in einem Universum, sondern in einem „Multiversum“. Wir hätten einfach keinen Zugang zu den grundlegenden etwa sechs Naturkonstanten des Universums, weil unser Universum eines von unzähligen ist und diese Grundgrößen nach dem Zufallsprinzip in jedem Universum anders sind. Es ist dann auch reiner Zufall, daß wir in einem Universum leben, das auf Basis dieser willkürlichen Grundgrößen Leben überhaupt ermöglicht.

Daß es bei diesem Irrsinn, dieser Bankrotterklärung der Physik, ganz nebenbei um die Orgonenergie, die „Energie des Vakuums“ geht…

Neben der „Vakuumenergie“ ist ein weiterer Statthalter für die Orgonenergie der „Quantenschaum“. Um zu verstehen, worum es geht, erinnere ich an die Entdeckung der atmosphärischen Orgonenergie durch Reich Anfang der 1940er Jahre: Reich interpretierte das Flimmern der Sterne als Ausdruck der sich um die Erde bewegenden atmosphärischen Orgonenergie.

Wenn man Quantenphysik und Relativitätstheorie miteinander verbindet, müßte der Raum (bzw. die „Raumzeit“, die Realität selbst) auf kleinster Ebene „blasig“ sein, der genannte „Quantenschaum“, der darüber hinaus ständig „brodelt“. Es geht hier um Größenordnungen von einem Tausendstel des Protondurchmessers, die normalerweise unbeobachtbar sind. Nun sind Wissenschaftler auf die naheliegende Idee gekommen, sich die am weitesten entfernten Galaxien anzuschauen und zu sehen, ob nicht über die gewaltigen Distanzen hinweg der „Quantenschaum“ nachweisbare Auswirkungen auf das Licht hat, das von diesen Galaxien ausgeht.

Das Ergebnis dieser Messungen ist sowohl für die offizielle Physik als auch für die Orgonphysik verheerend, da sich keinerlei Verzerrungen im Bild dieser Galaxien zeigen!

Man hat für die Untersuchung des „Quantenschaums“ punktförmige Galaxien, „quasistellare Objekte“ (Quasare), genommen, die aufgrund ihrer enormen Rotverschiebung extrem weit entfernt sind, aber wegen ihrer gewaltigen Leuchtkraft von den Teleskopen immer noch beobachtet werden können. Wenn diese „Sterne“ nicht verzerrt sind, dann ist der Weltraum tatsächlich leer! Die Frage ist, ob sie wirklich so weit entfernt sind! Ich erläutere das in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen.

Wenn die gängige Kosmologie richtig ist und Rotverschiebung fast durchweg identisch mit Entfernung ist und entsprechend alles auf einen Urknall hindeutet, bleibt kein Platz für die Orgonenergie, zumal sich dann ein weiteres Problem für die Orgonphysik stellt: Die negentropische kosmische Orgonenergie steht dafür, daß das Universum nicht mechanisch („Wärmetod“), sondern schöpferisch ist und sich beständig regeneriert. Die Messungen der Astronomen zeigen jedoch, daß das Universum stirbt und seinen Höhepunkt an Aktivität schon überschritten hat.

Bereits Ende der 1990er Jahre hatten Astronomen festgestellt, daß weiter entfernte Galaxien, also Galaxien mit einer höheren Rotverschiebung, einen weitaus höheren Energieausstoß haben als nahe Galaxien. Jetzt hat man 200 000 Galaxien bei jeweils 21 Wellenlängen untersucht. Ergebnis: die Galaxien geben heute nur noch die Hälfte der Energie ab, wie vor zwei Milliarden Jahren. Das Universum brenne also langsam aus oder wie sich einer der Forscher ausdrückt: „Das Universum wird fortan zunehmend verfallen und langsam alt werden. Das Universum hat es sich im Prinzip schon auf dem Sofa gemütlich gemacht, eine Decke übergezogen und ist dabei für immer und ewig einzunicken.“

Tatsächlich deuten diese Forschungsergebnisse aber auf das Gegenteilhin: Galaxien mit einer höheren Rotverschiebung sind nicht unbedingt weiter entfernte, sondern es sind jüngere Galaxien, bei denen die Überlagerungsfunktion noch nicht so fortgeschritten ist, wie in unserer Galaxie, entsprechend sind die Atome größer und deshalb ist das Licht intrinsisch rotverschoben. Da diese Galaxien jünger sind, sind sie auch aktiver. Das hat selbstredend nichts damit zu tun, daß das Universum abstirbt, sondern deutet darauf hin, daß die Schöpfung unaufhörlich fortschreitet.

Trotzdem ist das Universum nicht so, wie es sich der „Reichianer“ gerne vorstellt:

In Ea und die Wellenfunktion habe ich mich mit dem „Fermi-Paradoxon“ beschäftigt: Wo bleiben angesichts all der Galaxien, Sternensysteme und Planeten die Außerirdischen? Diese Frage stelle sich nicht mehr, wenn man davon ausgeht, daß heftige Sternexplosionen die Galaxien regelmäßig „sterilisieren“!

Nach orgonomischer Theorie entstehen Galaxien durch die langsame „spiralförmige“ Akkumulation von primärer Energie, die sich dann explosionsartig in Form von sekundärer Energie („Jets“) entlädt. Auf kleinerem Maßstab geschieht ähnliches bei massiven Sternen, die an einem bestimmten Punkt ihrer Alterung kollabieren und dabei „Gamma-Blitze“ freisetzen können, die, wird ein bewohnter Planet in relativer Nähe getroffen, dessen Ozonschicht vernichten und damit alles höhere Leben auslöschen wird. Je weiter man sich am Rande einer Galaxie befindet, also je dünner die Sterne gesät sind, desto sicherer ist man vor diesen tödlichen Gammablitzen. Höheres Leben kann sich deshalb vorzugsweise am Rande großer Galaxien entwickeln.

Liest man Äther, Gott und Teufel und Dis kosmische Überlagerung hat man ein wohliges Gefühl angesichts eines von heilender Lebensenergie überströmenden Universums. Doch seit Reichs ORANUR-Experiment wissen wir, daß das Leben in einem unwirklichen, gefährlichen Weltall existiert. Es geht dabei natürlich nicht um solche „mechanischen“ Dinge, daß man auf dem Mond nicht atmen kann oder daß einem jederzeit ein Meteorit auf den Kopf fallen kann, sondern um energetische Fragen!

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=sDg3kEmMR9Q%5D
Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: