Kaffee und ORANUR

Vor einiger Zeit habe ich im Blogbeitrag über Chemie und vegetative Strömung darauf hingewiesen, daß jede Art von „Droge“, sei das nun eine „Droge“ im eigentlichen Sinne, ein Medikament („drug“) oder ein einfaches „Genußmittel“, wie etwa Kaffee, prinzipiell lebensnegativ ist. In diesem Zusammenhang habe ich auf ein quasi „orgonomisches“ Experiment verwiesen, in dem Drogen und „Genußmittel“ bei Spinnen getestet wurden. Verwunderlich war, daß in diesem Test, ausgerechnet Koffein die verheerendste Auswirkung hatte, d.h. das Spinnennetz am meisten desorganisiert war, und LSD die schwächste. Das war auch eine der Gründe, warum die Testserie aufgegeben wurde: das Ergebnis war „offensichtlich“ absurd.

Peter Rogers (University of Bristol) et al. haben in einer Studie gezeigt, daß ordinärer Kaffee (in etwas geringerem Maße auch Tee) tatsächlich eine abhängig machende Droge ist. Wer kennt nicht Kollegen, die morgens im Büro schier ausrasten, wenn sie nicht sofort ihre Dosis Koffein verabreicht bekommen. Sie geben an, daß sie es zum „Wachwerden“ brauchen, tatsächlich verliert diese ursprüngliche Wirkung des Kaffees im Verlauf der Drogenkarriere jedoch zunehmend an Bedeutung, ganz ähnlich wie Heroinabhängige nach einiger Zeit gar keinen Rausch mehr verspüren. Es geht schlicht um die Bekämpfung von Entzugserscheinungen. Dazu gehören bei den Koffeinsüchtigen Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Kopfschmerzen.

Leute, die keine Koffein-Junkies sind, und um diesen Zustand zu erreichen, braucht es nur zwei Tassen Kaffee am Tag, werden durch den Kaffee in der Tat wacher, aber auch ein wenig nervöser. Während die Koffein-Junkies nur in dem Maße wach werden, wie es ein normaler Mensch ohnehin schon ist auch ohne Kaffee.

Besonders interessant ist, daß eine Menschengruppe mit einer bestimmten Genvariante (etwa 20 bis 30 Prozent) auf Kaffee mit einem ganz leichten Angstzustand reagiert. Kurioserweise sind diese Menschen geradezu dazu prädestiniert Opfer dieser Droge zu werden. Der geringe, kaum wahrnehmbare „Angstkick“ mache, so Peter Rogers, das Vergnügen am Kaffeegenuß überhaupt erst aus.

Es ist der gleiche Antrieb, der Leute zu Achterbahnen und zum Betrachten von Horrorfilmen treibt: die Lust an der Aktivierung des Solarplexus; ein Gefühl, das auch am Anfang der sexuellen Erregung steht. Es ist die „Spannung“ vor der Expansion, ähnlich einem Tiger, der sich zusammenkauert bevor er zum Sprung ansetzt. Auf dieser Klaviatur spielt das Koffein. Es ist eines der Mittel, mit dem langfristig unser orgonotisches System so lahmgelegt wird, daß es ständig von neuem aufgepeitscht werden muß, um überhaupt noch normal zu funktionieren.

In diesem Sinne paßt Kaffee hervorragend zum Rauchen, das, wie in Rauchen und ORANUR ausgeführt, einen direkten Bezug zu ORANUR hat. Das sanft pulsierende Orgon wird durch hektisches pseudo-produktives ORANUR ersetzt; eine übererregte und sozusagen „substanzlose“ Variante des Orgons: hektisch, nervös, unkonzentriert und nie ganz wach. Zur Illustration denke man an den sprichwörtlichen Zeitungsjournalisten, der nervös qualmend an seinem Redaktionstisch sitzt und eine Tasse Kaffee nach der anderen in sich hineinkippt. Das energetische Chaos ist aus dem anfangs erwähnten Experiment unmittelbar ersichtlich.

Zum Thema auch paßgenau das folgende Video:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=YiY4TynYkIo%5D
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11 Antworten to “Kaffee und ORANUR”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Spinnen sind jedoch vom Aufbau und Stoffwechsel nicht gut mit höheren Lebewesen zu vergleichen, insofern ist der Versuch nicht gerade aussagekräftig.
    Da LSD beim Menschen die Panzerung während des Rausches nicht „bootet“, Spinnen aber keine Panzerung aufweisen, sind die Ergebnisse auch deswegen nicht vergleichbar.

  2. Manuel Says:

    Hervorragender Artikel! Ich habe die Langzeitwirkung von Kaffee-, Tee- (und Zigaretten)konsum am eigenen Leib erfahren: chronische Müdigkeit! Inzwischen bin ich clean von diesen scheinbar so harmlosen Alltagsdrogen und möchte in diesem Zusammenhang auf Dr. Batmanghelidj verweisen, dessen These lautet: Du bist nicht krank, du bist durstig! http://www.watercure.com/
    Den Durst sollte man weder mit Bier, Wein, Limo, Fruchtsaft, Tee, Kaffee etc. stillen, sondern ausschließlich mit Wasser (Quellwasser oder Leitungswasser, nicht Mineralwasser!). Tee und Kaffe stören die Flüssigkeitsbilanz des Körpers durch ihre auscheidungsförernde Wirkung, die dazu führt, daß das Wasser den Körper verlässt, BEVOR es seine eigentliche physiologische Wirkung entfalten kann – was in von der entsprechenden finanzstarken Lobby finanzierten Studien in den letzten Jahren vehement bestritten wurde, aber jeder Mensch im Selbstversuch testen kann. Tee und sogar Kaffee werden sogar gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben um die „innere Stimme“ – das Körpergefühl – des Konsumenten zum Schweigen zu bringen.
    Ich sehe hier einen interessanten Bezug zur Eigenschaft von Wasser, DOR zu binden, aus dem Körper zu entfernen und für einen Nachschub frischer Orgonenergie zu sorgen.

  3. Robert (Berlin) Says:

    Ist es vielleicht kein Zufall, wenn Haschischrauchen und Kaffeetrinken aus der Geographie Saharias stammen?
    Nur eine Überlegung von mir, ich kann auch falsch liegen.

  4. McDonalds Sexualökonomie « Nachrichtenbrief Says:

    […] Alkohol, Junkfood und die Emotionale Wüste habe ich eindringlich vor fettigem Junkfood, in Kaffee und ORANUR vor Kaffee gewarnt und in The Journal of Orgonomy (Vol. 2, No. 2, November 1968) habe ich Diabetes […]

  5. O. Says:

    Kaffee ist ein Sucht- und Genussmittel kein Zweifel. Und die Verträglichkeit von Kaffee ist ganz unterschiedlich abhängig vom Röstungsverfahren und der verwendeten Bohnen.
    Die Frage ist, ob ein permanenter Espresso/ Kaffeekonsum mit reduziertem Wasserkonsum und einhergehend mit Zigarettenkonsum tatsächlich gesundheitsschädlich ist. Zunächst ist es Geschmackssache, welchen Kaffe man zu sich nimmt, die meisten Sorten halte ich für schlecht (minderwertig im Geschmack und zu aggressiv für den Magen). Ähnliches gilt für Zigaretten. Hat ein Konsument eine für ihn optimale Markenauswahl getroffen und konsumiert dies täglich als „Hauptnahrungsmittel“ stellt sich der Körper hierauf ein, wie auf andere Suchtmittel auch.
    Während die These früher galt, Kaffee entziehe Wasser dem Körper, scheint heute die Meinung zu herrschen, dass guter Esspressokaffee (mit Milch) dem Körper auch noch (genügend) Wasser gibt, um langfristig keinen Schaden anzurichten. Diese Aussage ist natürlich relativ zu sehen, in Abhängigkeit mit Berufsstress (schleichendem Brunout), insbesondere wenn der Konsum noch verdoppelt wird unter Stress. Dann sind Herz-Kreislauf Erkrankungen vorprogrammiert.

    Koffein, wie in diesem Experiment, eingenommen in „Säften“ und kombiniert mit anderen Partydrogen hat eine verheerende Wirkung. Ich denke die individuelle Menge und die „Nebendrogen“ in Kombination machen die problematische und schädliche Wirkung aus.

    Das Spinnen(-netz) Experiment ist wirklich spannend, aber vermutlich nicht eins zu eins übertragbar auf den Menschen.

    Mit Oranur haben aktivierende Drogen soviel gemeinsam, dass sie die Energie in högere Schwingung bringen, dennoch ist es energetisch nicht mir Oranur vergleichbar, da es sich um bio-chemische Wirkungen handelt.

    _______________

    Die Bedeutung des Konsumes sollte nicht außer Acht gelassen werden. Der Mensch tolleriert kein erhöhtes Energieniveau und reduziert dies mit Zigaretten, Kaffee (langfristig) etc. Verbeitet man (sich) dies, wird es ein anderes Symptom geben, dass sich auch in Form einer unkontrollierten Handlung äußern kann!

  6. Softdrinks und ORANUR | Nachrichtenbrief Says:

    […] Das folgende ist eine Fortführung von Kaffee und ORANUR. […]

  7. Robert (Berlin) Says:

    Vor 20 Jahren: LSD-Experimente der US-Armee

  8. Tzindaro Says:

    The effect of coffee is very much like that of amphetemines; in large enough doses it causes paranoia. It would be interesting to do a study of how well high coffee consuption correlatres with belief in conspiracy theories. I would expect a strong correlation. This may relate to the degree of paranoia in politics.

  9. claus Says:

    Ich bin sicher eine Art Koffein-Junkie. Aber zunehmend, seit einigen Jahren, schmeckt mir weder der Tee morgens noch der Espresso (eine kleine Kanne!) nachmittags; während mir anderseits ein idealer Geschmack dieser Getränke vorschwebt, der sich aber — wenn überhaupt – nur noch selten einstellt. Seit ein paar Tagen verzichte ich auf den Espresso nachmittags – die Folgen sind manchen bekannt: Kopfschmerzen, gestern den ganzen Tag von den Schultern bis zu den Augen. Ich hoffe, das Zeug nun allmählich durch Gewürztees und – die bei mir ohnehin auch längst etablierte – abendliche Kanne heiße Schokolade ersetzen zu können. (Jetzt sage man bitte nicht, der Kakao sei auch …)

  10. Robert (Berlin) Says:

    „So ähnelt beispielsweise die „Ich-Auflösung“, die manche Konsumenten während eines LSD-Trips erleben, den Symptomen einer Schizophrenie.“

    http://www.spektrum.de/news/was-macht-lsd-mit-dem-gehirn/1407103

  11. Alkohol, Junkfood und die emotionale Wüste | Nachrichtenbrief Says:

    […] Kaffee und ORANUR vor Kaffee gewarnt, gestern habe ich Diabetes als Schrumpfungsbiopathie beschrieben, die der […]

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