Was ist mit der Atmosphäre los?

Es ist schwer zu sagen, was beim Wetter normal ist. Kaum beklagt man sich über einen viel zu kalten Sommer, kommt es zu neuen Hitzerekorden. Kaum glaubt man, daß es weltweit doch nicht so schlimm sei, sich etwa gegenwärtig die Sahelzone begrünt, hört man von immer neuen verheerenden Dürre- bzw. Niederschlagsrekorden und Kälte- bzw. Hitzerekorden in Nordamerika.

Als Student der Orgonomie hat man es schwer objektiv zu sein, haben doch Reich und Eden eine Zukunft voller Wetterkatastrophen vorhergesagt.

2008 hieß es in einem Blogeintrag über Weinbau:

Wenn man den Hagel diesen Sommer und die Unwetter der letzten Jahre und Jahrzehnte betrachtet hat man das Gefühl es wird immer extremer.

Das deutsche Wetter ist aber auch extremer geworden. Nicht nur gefühlt, auch statistisch belegt! In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Wetterextreme. Einige davon haben selbstverständlich auch den Weinjahrgang teils mehr, teils weniger stark beeinflußt:

  • 2007 Extreme Dürre im April, Dauerregen mit Sturm in Deutschlands Nordhälfte, bundesweit starke Hagelschäden
  • 2006 Dürreperiode im Juni und Juli
  • 2005 Spätfrost im Norden Deutschlands
  • 2004 Bundesweit starke Hagelschäden
  • 2003 Extreme Dürre während der gesamten Sommerperiode
  • 2002 Hochwasser an Donau und Elbe, Spätfrost in Teilen Süddeutschlands, Hagel vom Südwesten bis nach Ostdeutschland
  • 2000 Dürre in Ostdeutschland, extreme Hagelschäden
  • 1999 Hochwasser an der Donau, Bundesweit starke Hagelschäden
  • 1998 Starkregen von Nordwestdeutschland bis zur Landesmitte
  • 1997 Hochwasser im Oderbruch
  • 1996 Dürreperiode im Frühsommer mit Schwerpunkt Ostdeutschland, vereinzelte Hagelschäden
  • 1995 Vereinzelte Hagelschäden
  • 1994 Vereinzelte Hagelschäden
  • 1993 Dürreperiode im Frühsommer mit Schwerpunkt Ostdeutschland, extreme Hagelschäden
  • 1992 Dürreperiode im Frühsommer in Ost- und Norddeutschland, vereinzelte Hagelschäden
  • 1991 Spätfrost

Laut der Vereinigten Hagel wurde in diesen Jahren der gesamten deutschen Landwirtschaft ein Schaden von über 8 Milliarden Euro zugefügt. Besonders Trockenheit mit über 5 Milliarden Euro und Hagel mit 1,66 Milliarden Euro waren für die Summe verantwortlich.

Ich erinnere an letztes Jahr:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=P1hotKD2p5w%5D

Das Fatale daran ist, daß die Gesamtlage nicht zur Besorgnis Anlaß gibt – bis unvermittelt alles kippt. Dieses Jahr sind es verheerende Waldbrände im Westen Kanadas. Über dem Land liegt ein Dunstschleier und es wurden Warnungen hinsichtlich der Qualität der Atemluft ausgegeben. Das alles infolge einer Hitzewelle, die seit Anfang Juni andauert. Vor fünf Jahren war es Rußland, das unter der schwersten Trockenheit und Hitze seit mehr als 130 Jahren litt. Wegen der extremen Schadstoffbelastung in der Luft durch apokalyptische Wald- und Torfbrände hätte man Moskau an sich evakuieren müssen! Gegenwärtig hält in Kalifornien die schlimmste Dürre seit 1200 Jahren an. Währenddessen kam es im Norden Mexikos, in Texas und in Oklahoma zu schweren Überschwemmungen. In Nordkorea herrscht die schwerste Dürre seit 100 Jahren.

In Südasien und Afrika folgen auf schlimmste Hitzewellen und Dürren regelmäßig noch verheerendere Überschwemmungen.

Jerome Eden über Die Rolle des atmosphärischen DORs bei Dürre und Überschwemmungen aus dem PPCC Bulletin Vol. 8, No. 4, 1981:

Für die Wüstenbildung sind atmosphärische Extremzustände charakteristisch. Die zugrundeliegende Ursache für derartige Extreme ist DOR, Deadly ORgone energy (giftige Orgonenergie), das sich über den Globus hinweg ausgebreitet hat. In einer Umgebung mit einer sauberen und funkelnden Atmosphäre bilden sich Wolken mit abgerundeten, vollen Formen, da sie immer größere Mengen atmosphärischer Energie an sich ziehen, bis sie ihre Kapazitätsgrenze für Energie und Feuchtigkeit erreicht haben. Dann entladen sie ihre Energie und ihr Wasser Richtung Erdboden. Die Energieentladung der Wolken führt zu einem energetischen Gleichgewicht in der Atmosphäre. So findet sich Reichs „Viertakt“ der Lebensformel (die der orgastischen Konvulsion zugrundeliegt) auch in der ungepanzerten Atmosphäre: mechanische Spannung → Ladung → Entladung → Entspannung.

Der Angriff durch den atmosphärischen DOR-Panzer zerstört jedoch diese natürliche, rhythmische Abfolge, ähnlich wie die biophysische Panzerung die Fähigkeit des lebendigen Organismus zerstört, in einer einheitlichen Weise zu expandieren und sich zusammenzuziehen. Das ist so, weil sowohl der lebendige Organismus als auch die nichtlebende Atmosphäre von der Qualität der in ihnen wirkenden Energie bestimmt werden. In beiden Bereichen (dem Lebendigen und dem Unlebendigen) verhindert der DOR-Panzer die Pulsation. Dies führt zu Extremen im Verhalten, wie durch Reichs funktionelle Denktechnik verständlich wird:

Wenn wir diese Abbildung studieren, sehen wir, daß Überschwemmungen und Dürren gegensätzliche Prozesse sind, die ein gemeinsames Funktionsprinzip haben – DOR. Vorher sanft ablaufende pulsatorische Prozesse weichen harschen Extremen: massive Überschwemmungen, die von ausgedehnten Austrocknungsperioden gefolgt werden, da Pulsation durch gewaltsame Extreme von Expansion und Kontraktion ersetzt wird – von der Überschwemmung zur Austrocknung, von ungewöhnlicher Hitze zur unjahreszeitlichen Kälte. Das krampfartige Muster des „zu viel oder zu wenig“ ist ein Hauptcharakteristikum der Bildung von Wüsten, wo die Temperaturen zwischen einer sengenden Tageszeit und einer frostigen Nacht schwanken und wo der Niederschlag, wenn überhaupt, einmal pro Jahr in Wolkenbrüchen niedergeht. Solange ein DORifiziertes Gebiet nicht von DOR gereinigt wird, bringen 50, 100 oder 400 Millimeter Niederschlag auf einmal absolut nichts. Tatsächlich verschärfen solche Regenfälle das Problem und beschleunigen die Wüstenbildung. Da der DORifizierte Boden die Feuchtigkeit nicht halten kann, wird alles von den Regenfällen überschwemmt, die Ackerkrume wird weggespült, die Ernte und der Bodenwuchs wird zerstört, menschliche und tierische Behausungen werden in Mitleidenschaft gezogen. Für die Wiederherstellung der atmosphärischen Pulsation benötigt man ein weltumspannendes Programm zur DOR-Beseitigung. Dies ist unsere einzige rationale Hoffnung für ein Überleben auf dem Planeten Erde.

Ich habe diesen Blogeintrag im Gras sitzend unter einer Eiche zusammengestellt. Hinter mir explodiert der Wald förmlich vor grüner Vitalität und vor mir flimmert die Orgonenergie über den Getreidefeldern. Der Himmel über mir ist wolkenverhangen. Die Atmosphäre fühlt sich „angespannt“ an. Langsam aber sicher hört das horizontale Flimmern der Orgonenergie auf und langsam setzt stattdessen vertikaler „energetischer Regen“ ein. Zwar fängt es nicht wirklich an zu regnen, aber trotzdem löst sich die atmosphärische Spannung und die Abendluft fühlt sich „samten“ an.

Der wahre planetare Notstand findet sich weniger in den Nachrichten über den „Klimawandel“, sondern: der Student der Orgonomie sieht und vor allem fühlt ihn, wenn er durch die Natur geht. Beispiel: „Irgendwas“ stimmt nicht. Es ist, als wäre der „Lebensfunke“ aus der Atmosphäre entwichen, sie sieht milchig, vielleicht sogar „schmutzig“ aus, Wolken haben kaum Konturen und Kondensstreifen bilden sich leicht, bleiben lange erhalten, breiten sich aus und werden zu einer Art „Hochnebel“.

Jeder kann beobachten, daß sich bei Expansion in der Atmosphäre („blauer Himmel“) hinter Flugzeugen keine Kondensstreifen bilden bzw. sie sich sehr schnell auflösen. Bei Kontraktion („schlechtes Wetter“) bilden fast alle Flugzeuge langanhaltende Kondensstreifen. Das ist ähnlich wie beim Cloudbusting: bei einem expansiven Wetter ist es fast unmöglich Wolken zu erzeugen, während bei kontraktilem Wetter die „Wolkentendenz“ fast universell ist.

Ein weiterer Faktor neben der atmosphärischen Pulsation ist der DOR-Haushalt der Atmosphäre: bei einer „DOR-Tendenz“ der Atmosphäre („milchiger Himmel“) zerfließen alle Konturen von Wolken, insbesondere haben aber Kondensstreifen die Neigung zu verschmieren und sich auszubreiten. Bei einer Atmosphäre ohne DOR, d.h. bei gutstrukturierten Kumuluswolken bleiben auch Kondensstreifen lange intakt.

Die Massen, die spüren und beobachten, „daß etwas mit der Atmosphäre nicht stimmt“, nehmen Theorien über „Chemtrails“ begierig auf und schmücken sie weiter aus. Früher hätte es so etwas nicht gegeben! Erstens wird vergessen, daß es früher nicht so viel Flugverkehr gab und zweitens weniger DOR („Milchigkeit“) in der Atmosphäre vorhanden war. Und die mechano-mystische Wissenschaft: sie stolpert über die atmosphärische Pulsation, bzw. deren Störung, und den OR-ORANUR-DOR-Metabolismus und errichtet auf isolierten Beobachtungen weitreichende Theoriegebäude über den „Klimawandel“.

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10 Antworten to “Was ist mit der Atmosphäre los?”

  1. Klaus Says:

    „weltumspannendes Programm zur DOR-Beseitigung“ – wird hoffentlich nicht als Aufforderung zum Busten gelesen. Wie könnte ein derartiges Programm anders als über den Weg weltweit anerkannter Grundlagenforschung in Gang gebracht werden? Das aber ist nicht in Sicht und würde arg viel Zeit in Anspruch nehmen.

    • Peter Nasselstein Says:

      Reich schlug 1956 kurz vor seinem Tod folgendes vor:

      Ich schlage vor, ein PLANETARY PROFESSIONAL CITIZENS COMMITTEE mit ausreichender arbeitsdemokratischer, organisatorischer und gesetzgeberischer Macht ins Leben zu rufen, um die Verantwortung für und die Leitung des sozialen Wiederaufbaus des Planeten Erde und der Ea-Operationen der Zukunft zu übernehmen.

      Im Zentrum seiner Überlegungen stand damals die Arbeitsdemokratie. Es geht also weder darum, daß irgendwelche unqualifizierten Leute unkoordiniert wild „herumbusten“ (was leider Gottes geschieht), noch darum, daß irgendeine selbsternannte „Elite“ das Wetter über ganzen Kontinenten bestimmt (auch das geschieht gegenwärtig durch eine Handvoll Orgonomen – anders geht es leidet nicht). Tatsächlich ist eine Rettung („Reorganisation“) der Atmosphäre nur über eine grundlegende Reorganisation der Gesellschaft möglich.

  2. Christoph Says:

    Hi, sehr schön, das flimmern der Orgonenergie kenne ich sehr gut! Netter Artikel und viel Spass weiterhin beim Orgon verteilen;) LG Christoph

  3. David Says:

    … irgendeine selbsternannte „Elite“ das Wetter über ganzen Kontinenten bestimmt (auch das geschieht gegenwärtig durch eine Handvoll Orgonomen – anders geht es leidet nicht). Tatsächlich ist eine Rettung („Reorganisation“) der Atmosphäre nur über eine grundlegende Reorganisation der Gesellschaft möglich.

    Grundlegende Reorganisation der Gesellschaft? Auch in Japan angezeigt? Schon lange eine hierarchische, schwer gepanzerte Gesellschaft, wie DeMeo meint.

    Jetzt nach dem Atomunglück erst recht. Es besteht jetzt die Gefahr, dass ein Drittel des ganzen Landes vestrahlt wird. Dann müssen die aus der Atomenergie aussteigen!

    Im Gegensatz zu Fukushima lag Tschernobyl wenigstens in einer dünn besiedelten Gegend.

    Grundlegende Reorganisation? Auch Cloudbusting-Operationen sinnvoll? Gibt es nicht in Japan einen richtigen orgonomischen Arzt? Und Leute die sich mit der Orgonenergie in der Atmosphäre und mit Cloudbusting auskennen?

    Brauchen die vielleicht Geld, um jetzt etwas zu machen? Ist da Fundraising sinnvoll?

  4. David Says:

    TV auf arte: 16.Mrz.,heute, 20:15 bis 21:45, jetzt: Tschernobyl

  5. David Says:

    Bei einem schweren Erdbeben wird nicht nur der Reaktor beschädigt, sondern unter Umständen werden auch, wie geschehen, die Notstromaggregate zerstört. In der Regel sind das Dieselmotoren.

    Während die Wiederherstellung der Stromversorgung – im Katastrophenfall Tage oder Wochen dauern kann, reichen die Batterien, mit denen die Kühlung zunächst gearbeitet hat, nur einige Stunden. Kernschmelze, oder zumindest Brände und Explosionen, erscheinen als unvermeidbare Folge.

    Trotzdem werde ich die Idee nicht los, bei ganz anderer Informationspolitik als sie tatsächlich war, und sofortiger Einschaltung des Militärs, hätte dieses vielleicht funktionierende Notstromaggregate rechtzeitig antransportieren und die Kühlung aufrecht erhalten können.

    Apropos Informationspolitik – damals bei Tschernobyl: strenge Geheimhaltung nicht nur in der DDR.

    Kaum besser war es in Frankreich; viele Franzosen erfuhren – laut einer Reportage, die ich neulich gesehen habe, von Freunden oder Verwandten die in der Bundesrepublik Deutschland oder in Italien in Urlaub waren, was los war.

  6. DOR: zu wenig und zu viel Regen « Nachrichtenbrief Says:

    […] Der weltweite DOR-Notstand ist vor allem durch zwei Extreme gekennzeichnet: Dürren auf der einen Seite und verheerende Überflutungen auf der anderen. […]

  7. Berliner „Orgonomie“: Der Zweitausendeins-Übersetzungs- und Begleitkommentarbandprojektreinfall (Teil 1) « Nachrichtenbrief Says:

    […] atmosphärische Beobachtungen der Orgonenergie-Bewegung, z.B. vertikaler „energischer Regen“, die mit Luftschichten verschiedener Temperatur nicht erklärlich sind? Skeptiker haben immer wohlfeile „Erklärungen“ zur Hand – nachdem sie das zu erklärende […]

  8. David Says:

    … und Kondensstreifen bilden sich leicht, bleiben lange erhalten, breiten sich aus und werden zu einer Art „Hochnebel“.

    oder sie verschwinden sehr schnell.

    Im gesunden Fall verschwinden sie auch, aber langsam.

    D.h. phänomenologisch sind zwei mögliche Entwicklungen da, die gestört bzw. pathologisch sind.

    Und es gibt eine, die ist die gesunde.

    Das gibt zu denken.

    Reorganisation der Gesellschaft?

    Mit direkter Demokratie, wie sie in kleinen Ländern, etwa der Schweiz oder Island Tradition hat?

    Wetterbestimmung durch Cloudbusting? Durch eine Handvoll Orgonomen?

    Falls das in der nächsten Zeit nicht anders werden kann, ergibt sich die Frage: wie kann es zunächst zu mehr Orgonomen kommen?

    Und wo?

    Wohin sollte das ACO seinen Schwerpunkt verlegen, wenn es den wirklich nicht in USA belassen will? Schließlich spricht viel gegen die USA, immer noch ist der ORAC nur als Experimental-Gerät zugelassen, und sehr negative gesamtgesellschaftliche Veränderungen sind im Gang seit ungefähr 1979.

    Island?

    In relativer Nähe zu sowohl Europa wie Amerika? Sozusagen ein Atlantis nur dass es weit nördlich liegt?

    CLB-Operationen wird man da wohl kaum brauchen, aber alles andere geht vielleicht sehr gut.

    Therapeuten-Ausbildung und so.

    Die dortige direkt-demokratische Tradition ist vielleicht doch etwas anderes als wie wenn irgendwelche Berliner Kommunarden mit so etwas experimentieren …

    Theoretisch ist in Island die Atmosphäre immer sehr frisch (außer bei Vulkanausbruch! was es dort manchmal gibt) – aber „theoretisch“ nützt nichts; wie ich glaube muss man das mal erlebt haben – aber ich war auch noch nicht dort.

    Auch ich war noch nicht dort; auch ich kann aus erster Hand nichts sagen.

  9. David Says:

    Dresden: derzeit zu beobachten, dass die Fixsterne nicht flimmern, sondern ruhig am Himmel stehen.

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