Wilhelm Reich und die Men in Black

Viele werden nach diesem Blogeintrag sagen, wirklich, Nasselstein gehöre nun endlich in die Gummizelle gesperrt. Aber wer Angst hat, sich lächerlich zu machen, hat keine Eier! Reich war ständig „peinlich“, angefangen von seinem „Steckenpferd“, dem genitalen Orgasmus, bis hin zu den UFOs.

Wenn irgendwas die Menschheit vor der letztendlichen Domestikation (der vollkommenen Abpanzerung und DORifikation) retten kann, ist es die Orgonomie. Dies bedeutet logischerweise auch, daß die Orgonomie von jenen unterdrückt und/oder mißbraucht werden wird, die die Welt erobern wollen. So wie Reich in den 1950er Jahren Angst hatte, daß die Kommunisten die Orgonomie vernichten und gleichzeitig für ihre endgültige Eroberung dieser Welt mißbrauchen würden – und er starb beim Versuch, die antikommunistische Integrität der Orgonomie zu wahren. Aber sein letztes Buch Contact with Space (Das ORANUR-Experiment II) spielte auf ein weit schlimmeres Szenario an: die Beobachtung und Behinderung von Reichs CORE und seinen damit verbundenen Tätigkeiten durch die Außerirdischen.

Die Charakterstruktur des Roten Faschisten war, da vollkommen vom Kern abgeschnitten, einfach zu mechanistisch, um mit dem lebendigen ökonomischen Organismus der Gesellschaft umzugehen, zu mechanistisch, um überleben zu können, geschweige denn orgonomisches Wissen anzuwenden. Jetzt stellt sich die Frage, ob „Moskau“ der pestilente Drahtzieher hinter den Kulissen ist, wie Reich vollständig überzeugt war, oder vielmehr eine Kraft, die viel älter ist als die kapitalistisch/kommunistische Gesellschaftsordnung (200 Jahre) und sogar älter als das irdische Patriarchat selbst (6000 Jahre), eine Kraft, die die dämonische Fähigkeit hat, als Parasit zu überleben, bis sie zusammen mit ihrem Wirt zugrundegeht, wenn sie nicht weiterwandern und einen neuen Planeten infizieren würde.

In diesem Rahmen gibt es jene, die keine bewußten „außerirdischen Undercover-Agenten“ sind, da der pestilente Charakter einem strukturellen Zwang gehorcht, wie ein Fluß, der seinem Bett ins Meer folgt (es ist einer Sucht oder Fetischismus vergleichbar). Es ist keine bewußte und willentliche Verschwörung, denn die Emotionelle Pest ist eine emotionale Verschwörung. Das „Mobbing“ ist ein alltägliches Beispiel für solcherart emotionaler Verschwörung – es gibt keine Absprachen, keinen „Geheimplan“ und doch funktioniert es mit tödlicher Sicherheit. Auf Weltebene war der Holocaust eine solche emotionale Verschwörung. Man hat es gewußt und doch geschehen lassen; Industrieanlagen in der unmittelbaren Nähe von Auschwitz bombardiert, aber das Vernichtungslager geschont. Jerome Eden schrieb mir einst: „Es gibt eine historische Parallele zwischen der ‚Ablehnung‘ an die Wirklichkeit des jüdischen Holocaust und an die der UFO-‚Pest‘ zu glauben!“

Ich spiele auf einen autonomen orgonotischen Prozeß an, nicht auf willentliche Machenschaften. Ich betrachte die Geschichte als Entwicklung der irdischen Orgonenergie-Hülle selbst. Reichs Ea („UFOs“) sind ein funktioneller Teil des kosmopathischen Prozesses. Sie sind kosmische „T-Bazillen“, die in den Krebs des Planeten Erde involviert sind. Wenn wir ihnen also nicht erlauben, frische Energie von uns abzuziehen, werden sie einfach in ihre Einzelteile zerfallen oder den Platz räumen.

Es wäre zu einfach, meine Überlegungen als eine paranoide, lächerliche, xenophobische, antisemitismus-artige Kuriosität zu belächeln („kosmische Untermenschen, die unsere Mama Gaia vergewaltigen“). Auch wenn es lächerlich wie Science Fiction wirkt und klingt, wie z.B. Richard Grossinger in seinem Buch über Wege des Heilens (München 1982):

Gegen Ende seiner Lebens behauptete Reich, er habe den kosmischen Ursprung des DOR gefunden – es seien feindliche Streitkräfte, die die Erde bombardierten, vielleicht sogar Überbleibsel intelligenter Wesen, die mit uns im Krieg lägen. In seltsamer Ähnlichkeit mit den Theorien von G.I. Gurdjieff und Immanuel Velikovsky gab er einer äußeren Katastrophe im Weltraum die Schuld an der Geißel der Menschheit, der planetaren Pest. Der Mensch war schließlich doch unschuldig, aber er war dafür verantwortlich, die Eindringlinge zurückzuschlagen. Die auf den Himmel gerichteten Kanonen sollten die Erde vor ungeheuren kosmischen Übeln bewahren. Reich benützte jedoch die Orgonenergie hauptsächlich als besondere therapeutische Substanz.

Weiter schreibt Grossinger:

Außerdem brauchte Reich das Orgon, um seine Theorie zu vollenden. Ohne es war seine universelle Sexualmedizin unmöglich. Das Orgon wiederum brauchte fliegende Untertassen und Angreifer aus dem Weltraum.

Ich muß auch an einen Artikel von mir über die Emotionelle Pest denken. Er wurde in der „Fachzeitschrift für UFO-Forschung und Prä-Astronautik“ Mysteria Nr. 2, 1982 veröffentlicht. In dieser Art von Zeitschrift finden wir die übliche beschwichtigende, mystifizierende, verlagernde Haltung vor, die als „energetischer Dämpfer“ wirken soll, da diese Leute einem größeren „energetischen Druck“ durch ihre Beschäftigung mit orgonotischen Ea-Phänomenen ausgesetzt sind. Daß diese „Sexualökonomie“ manchmal versagt und dann schlimme Früchte trägt, zeigt der Anschlußartikel zu meinem in der gleichen Ausgabe. Auf meinen Artikel folgte einer über „MiBs“ – Men in Black. Das sind dementsprechend gekleidete Personen, die vorgeben Regierungsvertreter zu sein und die UFO-Zeugen und -Forscher bedrohen. Eine Legende, die vielleicht durch das merkwürdige Auftreten amerikanischer Regierungsbeamter in den 1940er und 50er Jahren aufkam. Man lese z.B. die Beschreibung dieser Leute in Peter Reichs Erinnerungen Der Traumvater. Es ist offensichtlich, daß ein Artikel über „MiBs“ zu einem über die Emotionelle Pest paßt.

Lesen wir jedoch den „MiBs“-Artikel, spüren wir sofort jene krankhafte, altjüngferliche Atmosphäre, die über toten Genitalien das Böse ausbrütet, meist Antisemitismus. Hier werden die „MiBs“ auf eine typisch faschistische Art und Weise mit der „internationalen und sehr alten Verschwörung der Freimaurerei“ in Verbindung gebracht.

In diesem Zusammenhang möchte ich aus Hitlers Mein Kampf zitieren:

Der Jude hat in der ihm vollständig verfallenen Freimaurerei ein vorzügliches Instrument zur Verfechtung seiner Ziele. Die Kreise der Regierenden sowie die höheren Schichten des politischen und wirtschaftlichen Bürgertums gelangen durch maurerische Fäden in seine Schlingen, ohne daß sie es auch nur zu ahnen brauchen.

Schließlich bricht unser Mystiker in Mysteria aus seinem verspiegelten Verschwörungslabyrinth mit faschistischer Gewalt zu seinem Orgasmus durch: „Vielleicht wäre es die sicherste Methode den MiBs auf die Spur ihrer ‚Dirigenten im Hintergrund‘ zu kommen, indem man von der Schußwaffe Gebrauch macht, denn: es handelt sich um mechanische Apparate, nicht um menschliche Wesen!“

Ja, und nun kommt es: Ich frage mich mittlerweile allen Ernstes ob Reich nicht tatsächlich selbst mit Men in Black zu tun hatte! Zwischen Mitte der 1950er Jahre und der jüngsten Zeit sind diese Figuren immer und immer wieder aufgetreten, wenn es darum ging Zeugen von Ea einzuschüchtern und Beweise für Ea an sich zu bringen. Dabei schienen sie mehr an den Reaktionen der Zeugen als an Ea selbst interessiert zu sein. Kaum schickte jemand einen Bericht über seine Sichtung an die US-Luftwaffe wurde er von Men in Black besucht. Reich hatte das gleiche und weitaus mehr getan, warum sollte ausgerechnet er ausgespart worden sein?! Und welchen Eindruck mögen diese Figuren bei ihm hinterlassen haben? Zumal er ja ständig von Agenten der US-Gesundheitsbehörde heimgesucht wurde. Kann das seine Fehleinschätzungen und sein teilweise irrationales Verhalten erklären? Man denke nur an seinen festen Glauben, er hätte „heimliche Freunde“ in höchsten Regierungskreisen.

Was sind denn nun die Men in Black? Zunächst einmal ist festzuhalten, daß wir hier einen greifbaren Hinweis darauf haben, daß die Außerirdischen die Machtstrukturen der Erde (Militär, Geheimdienste, „Behörden“) an der Spitze durchdrungen haben. Die Men in Black verkörpern diese Überschneidung, wirken sie doch teilweise wie Hybridwesen.

Ich kann und will dazu hier nicht mehr sagen, weil das Thema – nun ja, ich verweise zurück auf den ersten Absatz dieses Blogeintrags… Ich habe das Thema angeschnitten, weil es m.W. noch niemand getan hat – und wer soll es auch sonst tun 😉 Im übrigen verweise ich auf die drei englischsprachigen Dokumentationen unten, die teilweise in formaler Hinsicht (Tonqualität, Werbepausen) unerträglich sind, aber sie zeigen, daß es ernstzunehmende Menschen gibt, die sich mit so etwas beschäftigen. Es ist nicht nur alles Spintisiererei, sondern es gibt jede Menge Zeugen, die mit ihren Berichten keinen Blumentopf gewinnen, Dokumente und zumindest ein Video von Men in Black, das nachweisbar kein Fake ist.

Bisher hat kein Reich-Biograph adäquat erfaßt, in was für einen unglaublichen Schlamassel Reich da hineingeraten ist.

Und noch etwas, um diesen Blogeintrag abzurunden: Ich denke nicht nur an Reich als Opfer jener, die alles tun, um Energie alpha (Ea) zu unterdrücken, sondern natürlich auch an das Schicksal der Orgonomie – die eine abwegige Randexistenz fristet, obwohl es bis etwa zum ORANUR-Experiment so aussah, als würde sie unaufhaltsam expandieren.

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4 Antworten to “Wilhelm Reich und die Men in Black”

  1. David Says:

    … Ich denke nicht nur an Reich als Opfer jener, die alles tun, um Energie alpha (Ea) zu unterdrücken, sondern natürlich auch an das Schicksal der Orgonomie – die eine abwegige Randexistenz fristet, obwohl es bis etwa zum ORANUR-Experiment so aussah, als würde sie unaufhaltsam expandieren.

    Woran liegt’s?

    Was ist geschehen?

    1. Wilhelm Reich und sein Werk gerieten zunächst in Vergessenheit.

    2. Wurden dann wieder „entdeckt“ durch die Studentenbewegung, Neue Linke, esoterisch – „psychedelische“ Kreise und so weiter.

    3. Genau die sind jetzt – während der Einfluss von Bewegungen wie der Tea Party mit der Zeit zunimmt – immer mehr out.

    Daraus ergeben sich neue Chancen. Zunächst aber ist der Zustand (1.) wieder eingetreten.

    Viele werden nach diesem Blogeintrag sagen, wirklich, Nasselstein gehöre nun endlich in die Gummizelle gesperrt. Aber wer Angst hat, sich lächerlich zu machen, hat keine Eier!

    Reich war ständig „peinlich“, angefangen von seinem „Steckenpferd“, dem genitalen Orgasmus, bis hin zu den UFOs.

    Nasselstein in die Gummizelle. Das könnte man aber genau so schon sagen von Jerome Eden. Der wiederum nur solche Dinge sagte, die auch schon Reich gesagt hat. Eden vielleicht etwas eingängiger und deutlicher, beispielsweise in „The Desert Makers“.

    Also – was gibt es Neues?

    Men in Black.

    Vermutlich gibt es sie wirklich.

    Männer aus Fleisch und Blut, von super-geheimen Abteilungen der Geheimdienste, welche sich mit eben diesen Dingen beschäftigen, die zwei Stufen über der Wasserstoffbombe klassifiziert sind (den Aufbau der Wasserstoffbombe kann man heutzutage zumindest grob, ungefähr, in der Wikipedia sich anschauen). Above Top Secret.

    Im Gesamtplan der Außerirdischen sind diese Men in Black einfach nur privates Wachpersonal. Wie in Fußballstadien oder U-Bahnen. Irregulär, d.h. unabhängig von der normalen, durch demokratische Staaten aufgestellten Polizei.

    Vielleicht entfernt vergleichbar mit dem „Koko“ Bereich im DDR-System, wo es um die Devisen-Beschaffung ging (Schalck-Golodkowski).

    Man kann nur darüber spekulieren, dass auch die DDR-Staatssicherheit einen Bereich hatte, bei welchem Meldungen von UFO-Sichtungen durch DDR-Bürger und DDR-Militärs archiviert wurden. Bekannt wurde da jedenfalls während des Systemzusammenbruchs nichts.

    Was tun?

    Den Schwerpunkt der Tätigkeit des ACO nach Deutschland verlegen? Oder, noch besser, nach Italien, in die Schweiz?

    „Sie“ sind, wie im heutigen Blogbeitrag vermutet wird, in die Spitzen der Machtstrukturen eingedrungen.

    Aber wie sehen diese Machtstrukturen überhaupt aus?

    Wo – genau – sind die „Schalthebel“?

    Beispielsweise in Brüssel?

    In Kigali / Ruanda war das alles relativ einfach. Herr Kagame kämpfte – mit Erfolg – um die Macht, weil er den Völkermord beenden wollte.

    Der Völkermord hörte auf, nachdem Kagame die Rundfunkstation in Besitz hatte (das Land hatte nur eine) und somit die Hass-Tiraden gegen die Tutsi aufhörten.

    Aber wie ist das in Washington? In Brüssel?

  2. claus Says:

    „ …Nasselstein gehöre nun endlich in die Gummizelle gesperrt. Aber wer Angst hat, sich lächerlich zu machen, hat keine Eier!“
    Das frage ich mich oft: ob ich zu feige bin (oder wenn’s anliegt: wäre), das Thema z.B. auch in Publikationen zu behandeln.
    Aber: Die Lage ist heute völlig anders als zu Zeiten Galileis, als es mutig war, Wahres zu sagen. Das ist der wahre Kern vieler postmoderner Faseleien: Es kursieren lauter Geschichten (‚Erzählungen‘), unter denen Ufo-Geschichten zu den gängigsten gehören.
    Der Mut u.a. Galileis beruhte auch auf neuer Methode: Er verlangte Erfahrbares, das fast zwingend zu astronomischen Annahmen führt. Bei den vielen Ufo-‚Beweisen‘ auf YouTube usw. unterscheidet sich eine Ufo-‚Erzählung‘ jedoch kaum von anderen ‚Erzählungen‘.
    (Und ich habe manchmal den Verdacht, dass gerade das zu den Strategien irgendwelcher ‚Men in Black‘ gehört, aber da landen wir fast wieder bei Verschwö…)

  3. David Says:

    einfach nur privates Wachpersonal.

    … natürlich hinkt dieser Vergleich meinerseits gewaltig, denn die besagten Privatfirmen sind ganz normale Firmen deren Buchhaltung für die Aufsichtsbehörden – vor allem Finanzamt – einsehbar sind.

  4. Robert (Berlin) Says:

    Außerirdische Wesen: Sehen sie aus wie Menschen?

    Lange waren viele Forscher überzeugt: Unsere Fantasie reicht nicht aus, um sich außerirdische Lebensformen und Intelligenzen vorzustellen. Doch die Biologie folgt offenbar sehr festen Prinzipien, die überall im Kosmos gleich sind. Ein britischer Professor ist jedenfalls überzeugt: Die »anderen« sehen uns sehr ähnlich.

    http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/phaenomene/andreas-von-r-tyi/ausserirdische-wesen-sehen-sie-aus-wie-menschen-.html

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