Warum sie uns hassen und verachten

Es gibt einige Hinweise darauf, daß sogar Arabien einst matriarchal geprägt war. James DeMeo verweist in seinem Buch Saharasia (S. 250) darauf, daß manche Stadtstaaten der arabischen Halbinsel am Rande der Wüste zumindest einige ihrer „matristischen“ Aspekte beibehielten. Er erwähnt insbesondere das legendäre Land der „Königin von Saba“ (vgl. 1 Kön 10,1-13).

Mohammed legt Salomo folgendes über die Königin in den Mund:

Siehe, ich fand eine Frau über sie herrschend, der von allen Dingen gegeben ward, und sie hatte einen mächtigen Thron, und ich fand, daß sie und ihr Volk statt Allah (Mond) die Sonne (Allat) anbeteten. (Sure 27,23f)

So entstand der Islam in Mekka in einer Ecke, die noch immer von matriarchalen Traditionssträngen durchzogen war.

Dieser Hintergrund wird sogar anhand der arabischen Sprache evident, wo ständig alles auf die „Mutter“ zurückgeführt wird: von Saddam Husseins „Mutter aller Schlachten“ bis zur „Mutter des Buches“ (Sure 13,40 und 43,5), dem Original des Koran, das bei Allah ist; die Grundsäulen des Koran heißen „Mutter der Schrift“ (Sure 3,8); die Hölle ist die „Mutter des Sünders“ (Sure 101,10); andere Völker und Menschengruppen sind das Schwestervolk, der Koran spricht von der „Schwester“ (Sure 7,39).

Man denke auch an die dank Salman Rushdie allseits bekannt gewordenen „satanischen Verse“ des Koran: Um die noch teilweise etwas matriarchal geprägten Mekkaner leichter zum Glauben zu bekehren, hatte Mohammed zeitweilig drei heidnische Göttinnen akzeptiert. Die Satanischen Verse waren zwischen Vers 20 und 21 von Sure 53 plaziert. Dort ist von drei weiblichen Gottheiten die Rede: „Dies sind die erhabensten und schönsten Jungfrauen, deren Vermittlung wohl zu erwarten ist.“ Gleich darauf widerrief er diese Aussage, meinte, sie sei ihm nicht vom Erzengel Gabriel, sondern vom Satan eingegeben worden (siehe Sure 22,53). Im schrecklich desorganisierten Koran blieb nur noch die Frage in Sure 53,19f, ob die drei Göttinnen als „Töchter Allahs“ anzusprechen seien:

Was meint ihr denn, wie es sich mit Allat (Himmelsgöttin, weibliche Form von Allah) und Alussa („die Starke“, Venus) verhält und weiter mit Manat (Schicksalsgöttin), der dritten dieser weiblichen Wesen?

Die ganze Ambivalenz der Situation auf der arabischen Halbinsel ist aus Sure 16,58 ersichtlich, wo Mohammed über die zeitgenössischen Araber sagt, sie würden Allah die besagten drei Töchter zueignen, während sie sich selbst nur erwünschte, männliche Kinder wählen. Sie brachten nämlich ihre Töchter gleich nach der Geburt um, wie noch heute im hochspirituellen Indien gang und gäbe:.

Wird ihm die Geburt einer Tochter verkündet, dann färbt sich sein Geist aus Kummer schwarz, und er ist tief betrübt. Wegen der üblen Kunde, die ihm zugekommen ist, verbirgt er sich vor den Menschen, und er ist im Zweifel, ob er sie zu seiner Schande behalten oder ob er sie nicht im Sande begraben soll. (Sure 16,59f)

Der Koran verbietet dies ausdrücklich und in Sure 81,9 gedenkt Mohammed der, von den für die Hölle bestimmten Heiden, lebendig begrabenen Mädchen (siehe auch Sure 6,138). Gleichzeitig klagt Mohammed aber an, daß die Männer die hochwertigen Söhne für sich behalten, während Allah mit minderwertigen Töchtern (weiblichen Engeln) vorliebnehmen solle?! (Sure 53,22). „Hat Allah denn Töchtern Söhnen vorgezogen?“ (Sure 37,154).

Dem Gegenspieler Mose, dem Pharao wird angelastet, daß er die Söhne der Israeliten tötete und nur ihre Töchter am Leben ließ. „Dies war eine große Prüfung von eurem Herrn“ (Sure 14,7).

Ganz ähnlich sieht es im christlichen Abendland aus, das vom zutiefst widersprüchlichen Marienkult geprägt ist. Nicht erst seit Maria, sondern schon mit ihrer Urform, der ägyptischen Isis, war die Große Göttin alles andere als ein Ebenbild der selbstbewußten matriarchalen Frau. Die Göttin wurde zum Vorbild der devoten Frau und damit zur Stütze des Patriarchats. Und auch auf die Männer übte die Göttin nicht erst mit Maria einen verheerenden Einfluß aus. Galt Maria im Katholizismus als Orientierungspunkt männlicher Zurückhaltung gegenüber der zur Sünde verführenden Eva, trieb die jungfräuliche Göttin in der Frühphase des Patriarchats Männer nicht nur zu dieser psychischen, sondern sogar zur physischen Kastration.

Im alten Kanaan gaben sich in Frauengewänder gehüllte Kastraten bei der rituellen Tempelprostitution anderen Männern hin. Wie die Geschichte von Sodom und Gomorra zeigt, wurden so die kanaanitischen Städte für die einwandernden Hebräer zum Inbegriff der Homosexualität. Im syrischen Kult der Atargatis gab es auch später noch „ekstatische Orgien zur Musik syrischer Flöten, bei denen sich die Priester peitschen und entmannen. Danach trugen sie Frauenkleider (…), um der Göttin zu gleichen“ (Heide Göttner-Abendroth: Die Göttin und ihr Heros, München 1984, S. 79).

Die Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth weist des weiteren darauf hin, wie sehr doch die römisch-katholische Messe dem Kybele-Kult gleicht, der im ganzen römischen Reich verbreitet war. Kybele war eine androgyne Erdmutter-Göttin aus Kleinasien, deren Priester sich kastrierten, um der androgynen Göttin gleich zu werden. Die katholischen Priester sind genauso gekleidet wie Kybeles Priester.

Sie tragen lange Frauengewänder mit weiblichen Accessoires wie gesticktem Mantel und Stola. Auf dem Kopf haben die höchsten von ihnen eine Mitra, die hohe Haube oder Krone aller Muttergöttinnen, besonders der Kubaba-Kybele. Kybeles Priester wählten diese Kleidung, um ihrer Göttin möglichst zu gleichen, aus demselben Grund kastrierten sie sich auch. Sie strebten eine mystische Einheit mit ihr an. Die christlichen Priester sind ebenfalls Eunuchen-Priester, nicht durch Kastration, sondern durch Zölibat, einer psychischen Kastration. Beim Entschluß dazu („Weihe“) flehen sie auf dem Boden liegend ihre Große Mutter um Hilfe an. (ebd.)

Wegen derartiger Elemente wird das Christentum vom Islam verachtet. Allah vergibt nicht, daß neben ihm noch andere Götter angebetet werden. Und schon gar keine göttlichen Frauen. Frauen, die in Sure 5,6 mit dem Abort gleichgesetzt werden Der Moslem habe sich vor dem Gebet zu reinigen, „wenn einer von euch vom Abort kommt oder ihr mit Frauen in Berührung gekommen seid.“ Und was machen die Christen? Sie werfen sich vor einem solchen Behälter der Unreinheit, einem Stück Dreck (Maria), nieder!

Statt zu Gott beten sie zu nichts als weiblichen Wesen, und sie beten (indem sie Götzendienst treiben) zu nichts als einem rebellischen Satan. (Sure 4,117)

Göttner-Abendroth schreibt, daß sich die patriarchalischen Großreligionen

gegenseitig um so stärker verachten, je mehr sie von der anderen Großreligion annehmen, daß sie noch matriarchale Relikte enthält. So ist es unter Mohammedanern verbreitete Ansicht, daß das Christentum eine Religion der Frauen sei (Marienkult und Jesus als Agent Mariens). Damit gerate es zu einer verachtenswürdigen Abweichung von der Linie des reinen Monotheismus, der im Judentum beginne und im Islam seine Vollendung finde. (Für die Musen, Frankfurt 1988, S. 53)

Im Hamburger Offenen Kanal habe ich vor Jahren mal eine Sendung gesehen, in der dem Kalifen der Ahmadiyya–Sekte Fragen gestellt werden durften. Auf die Frage, warum Frauen denn so verschleiert sein müssen, antwortete er lapidar: „Götzenanbetung!“. Frauen würden Männer dazu bringen, sie wie Götzen zu bewundern und anzubeten und würden sie so von Allah ablenken. Öffentlicher Frauen-Chic sei im Grunde dasselbe wie Götzenanbetung.

In den Augen eines Moslems gibt es zwischen einer katholische Kirche (man stelle sich mal den Innenraum einer barocken katholischen Kirche vor!) und einem beliebigen „Sex-Etablissement“ keinerlei unterschied: Götzenanbetung!

Robert hat auf folgende Ausschnitte aus einer Analyse der Sexualneurose des Islam verwiesen, die auf pi-news erschienen ist:

Das Haar der Frau wird zum symbolischen Ort des Geschlechtsaktes, der männliche Blick zu dessen Vollzieher. „Blickficken“ ist die dafür auf deutschen Großstadtstraßen von muslimischen Jugendlichen zu hörende Vulgärbezeichnung. Davor muß sich die Frau durch ihr Kopftuch z.B. schützen. Tut sie dies nicht, macht sie sich ihm sexuell verfügbar, ist eine „Hure“ oder „Schlampe“ und somit selbst schuld, wenn sie belästigt wird.

Aus Berichten von Frauen, die eine islamische Erziehung genossen haben, geht hervor, dass sie im Zuge ihrer religiösen Unterweisung aufgefordert werden, sich dem Mann verführend hinzugeben, wie seine höchstpersönliche, jederzeit sexuell verfügbare Hure.

Um durch die von ihm erzeugte Geschlechterspannung Männer und Frauen hinsichtlich ihrer Sexualität „religiös“ zu konditionieren, schiebt das islamische Patriarchat die Behauptung vor, es ginge um die „Tugendhaftigkeit“ der Frau und deren Schutz. In Wirklichkeit geht es um Herrschaftssicherung, um die Aufrechterhaltung eines religiös-sexuellen Machtsystems, einen geheimen sexuellen Totalitarismus, in welchem der Schritt zum Wahn, zum sexuellen Beziehungswahn nicht weit ist.

In keiner anderen „Kultur“ sind Sexualität und Religion derart miteinander verzahnt, wirkt die Religion derart in die sexuelle Tiefenstruktur hinein wie im Islam. Keine andere „Kultur“ kennt, weder offen noch „verschleiert“, einen derartigen „sexuellen Totalitarismus“, der die Individuen bis in ihre sexuelle Tiefenstruktur bindet.

Bei der Münchner Internationalen Konferenz für Orgonomie 1984 hat Reichs Biograph Myron Sharaf auf ein neues Buch des mit ihm befreundeten Kunsthistorikers Leo Steinberg aufmerksam gemacht. Steinberg habe indirekt Reichs Jesus-Interpretation in Christusmord bestätigt. Es ging darum, daß bei allen bildlichen Darstellungen in der Renaissance Maria die Genitalien von Jesus berührt.

In der London Review of Books wurde The Sexuality of Christ in Renaissance Art and in Modern Oblivion damals wie folgt beschrieben:

Im Laufe der letzten vier Jahrhunderte ist die wahre Bedeutung eines Großteils der religiösen Kunst der Renaissance verloren gegangen. So die überraschende Behauptung in Leo Steinbergs neuem Buch. Ihm zufolge hatten in den Darstellungen von Christus, ob als Säugling oder als Erwachsener, die Geschlechtsorgane eine besondere theologische Bedeutung, die uns heute wegen des neuzeitlichen „massiven historischen Rückzugs vom mythischen Boden des Christentums“ unzugänglich geworden ist.

Dazu vor kurzem eine bemerkenswerte Auseinandersetzung um das „pornographische“ Altarbild in einer katholischen Kirche in Oklahoma City.

Das inkriminierte Bild ist eine Ikone, d.h. sie wurde streng nach einer uralten Vorlage gemalt. Diese Vorlage findet sich in der Kirche San Damiano, Assisi. Es war genau jene Kreuzikone, vor der der Heilige Franziskus den Auftrag vernahm, die Kirche wiederherzustellen.

Der Haß der Moslems auf uns und ihre Verachtung für uns ist fundamentaler, als wir es uns überhaupt vorstellen können. Es geht alles zurück auf den Einbruch der sexuellen Zwangsmoral und die Wirrnisse, die mit dem katastrophalen Übergang vom Matriarchat zum Patriarchat einhergingen. Das kämpfen wir bis heute aus.

Bei Jesu Taufe ist überhaupt keine Rede von einem Vatergott, der ihn adoptiert und auf seine Mission schickt. Als Jesus aus dem Wasser stieg, riß der Himmel auf und der Heilige Geist sank „wie eine Taube“ auf ihn herab. Zugleich erklang die Stimme: „Du bist mein Sohn, dir gilt meine Liebe, dich habe ich erwählt“ (Mk 1,11). Im alten Orient war aber die Taube ein Attribut der Himmelskönigin. Und auch das hebräische Wort für Heiliger Geist, ruach ist ein Femininum. Wie in Das Matriarchat im Judentum und Christentum erwähnt, bezeichnete Jesus den Heiligen Geist als seine Mutter. Im apokryphen Philippusevangelium heißt es:

Manche sagten: Maria ist schwanger geworden vom Heiligen Geist. Sie irren sich. Sie wissen nicht, was sie sagen. Ist eine Frau je schwanger geworden von einer Frau?

Die Jungfrauengeburt, gegen die sich liberale Theologen so heftig wenden, ist im übrigen eine typisch matriarchale Vorstellung. Man nahm an, daß sich die Föten in der Mutter parthenogen wie Blutgerinsel aus dem ausbleibenden Menstruationsblut zusammenklumpen. Der Mann hatte nur die Aufgabe „den Schoß zu öffnen“ und das Sperma galt allenfalls als Gleitmittel.

Interessanterweise ist im denkbar starken Kontrast dazu in der patriarchalen Schrift per se, im Koran, ständig von der lebensspendenden Potenz des Spermas die Rede. „Allah hat den Menschen aus einem Tropfen Sperma erschaffen“ (Sure 16,4).

Der Mensch möge doch bedenken, aus was (für einem Stoff) er erschaffen ist! Er ist aus hervorquellendem Wasser (d.h. Sperma) geschaffen, das zwischen Lende und Brustkasten (?) herauskommt. (Sure 86,5-7)

Siehe auch Gen 30,1-3.

Die matriarchalen Vorstellungen über die Zeugung kommen noch in Ps 139,13 zum Ausdruck: „Du hast mich geschaffen mit Leib und Geist, mich zusammengefügt im Schoß meiner Mutter.“ Im Zusammenhang mit dieser Bildung des Fötus aus dem Menstruationsblut der Mutter denke man auch an die ganze Blutmystik der Bibel – „denn im Blut ist das Leben“ (Lev 17,11).

Im christlichen Mythos spielt das Menstruationsblut ebenfalls indirekt eine große Rolle und zwar im Zusammenhang mit dem „Heiligen Gral“, dem Becher aus dem beim Abendmahl „das Blut Christi“ getrunken und in dem später sein am Kreuz verflossenes Blut aufgefangen wurde. Vorher war dieser Heilige Gral das „Füllhorn“ der Glücksgöttin Venus (und anderer Göttinnen wie der irischen Dana), die blut- respektive lebensspendende Vulva der Göttin – „der Schoß der Jungfrau Maria“. Dieser ganze Komplex ist mit der Verstümmelung (Blut!) bzw. Beschneidung des „Blutbräutigams“ (Ex 4,24-26) verknüpft.

Über den Begriff der „jungfräulichen Mutter“ schreibt Heide Göttner-Abendroth, daß alle Göttinnen (z.B. Anat, Aphrodite, Ischtar) „ohne naturalistische Verrenkung“ Jungfrau-Mütter waren,

weil sie sich nach rituellen Akten wie der Hochzeit, der Geburt und der Königsopferung einem Bad unterzogen, aus dem sie als jungfräuliche Mädchen wieder auftauchten. Diese Wandlungen deuten das zyklische Auftreten der Triebe an, denn jede Göttin war alles zugleich: Jungfrau, Mutter und weise Greisin. (Die Göttin und ihr Heros, München 1984, S. 129)

Das Christentum imitiert, so Göttner-Abendroth, mit der Trinität von Vater, Sohn und Heiligem Geist diese matriarchale Triade der Göttin, die eine Widerspiegelung der antiken dreistufigen Weltvorstellung ist (Himmel, Erde und Unterwelt). Der Vatergott herrscht im Himmel, der Gottessohn lebt auf der Erde, „und der Heilige Geist verbindet die Sphären von Diesseits und Jenseits (Andere Welt) (ebd., S. 127).

In der volkskirchlichen Form der Trinität als Vater-Gott, Mutter-Maria und Sohn-Jesus ist eine Rückkehr zur kanaanitischen Vorstellung gegeben mit dem Hauptgott El, seiner Gattin Anat und ihrem Bruder (-Gatten-Sohn) Baal. El ist eine Gottheit, die nachträglich mit semitischen Stämmen aus Arabien in die Levante eindrang und dem Paar Anat-Baal aufoktroyiert wurde.

Mythologisch zeigen sich diese Zusammenhänge darin, daß der Vatergott El den rebellischen Baal vernichten wollte, wie ja auch später Jahwe gegenüber Adam, Ijob und Christus gehandelt hat. Im Patriarchat wurde so der frühere Heros der Göttin in einem konfliktgeladenen Verhältnis auf den Vatergott bezogen. Starb der Heros vorher für die Göttin, stirbt er nun für den Vater: Zeus und Herakles (ursprünglich Hera und Herakles), Re und Horus (ursprünglich Hathor und Horus) und natürlich El und Baal, bzw. Jahwe und Christus (ursprünglich Anat und Baal, was zu Maria und Christus mutierte).

Auf jeden Fall verweist das trinitarische Christentum in allen denkbaren Beziehungen zurück auf das Matriarchat. El (d.h. Allah) ist zurückgekehrt, um nach 2000 Jahren endgültig aufzuräumen. Natürlich weiß das Mordgesindel aus dem geheimnisumwitterten „Südland“, das unsere Straßen unsicher macht, nichts von diesen Zusammenhängen, doch die kulturelle Dynamik ist identisch mit der der biblischen Zeit. Die gesamte Diskussion um Migration und „Dialog der Religionen“ leidet darunter, daß die bio-historischen Prozesse nicht gesehen werden. Stattdessen werden wir mit sozioökonomischen (mechanistischen) und theologischen (mystischen) Analysen malträtiert.

Die Vergangenheit befruchten und die Zukunft zeugen – das sei mir Gegenwart! (Nietzsche)

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16 Antworten to “Warum sie uns hassen und verachten”

  1. Prema Says:

    „In den Augen eines Moslems gibt es zwischen einer katholische Kirche (man stelle sich mal den Innenraum einer barocken katholischen Kirche vor!) und einem beliebigen „Sex-Etablissement“ keinerlei unterschied: Götzenanbetung!“

    Ich bin Moslem und ich verachte keinen Christen, im Gegenteil.
    verallgemeinerungen wie „Ein Moslem“ sind höchst dumm!

    • Peter Nasselstein Says:

      Sure 3 Vers 110: Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen entstand. Ihr heißet was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah. Und wenn das Volk der Schrift geglaubt hätte, wahrlich, es wäre gut für sie gewesen! Unter ihnen sind Gläubige, aber die Mehrzahl von ihnen sind Frevler.

      Sure 98, Vers 6: Siehe, die Ungläubigen vom Volk der Schrift und die Götzendiener werden in Dschahannams Feuer kommen und ewig darinnen verweilen. Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.

      Was Moslems sagen, ist vollkommen gleichgültig. Es zählt einzig und allein, was Allah in den gültigen Suren sagt.

  2. Klaus Says:

    „Was Moslems sagen, ist vollkommen gleichgültig. Es zählt einzig und allein, was Allah in den gültigen Suren sagt.“
    Sehe ich anders. Religion besteht ein gut Teil darin, nicht ‚rational‘ zu handeln, d. h. (unter anderem) nicht so zu handeln, dass es übereinstimmt mit Vorgaben der jeweiligen ‚heiligen‘ Schrift. Das betrifft das Christentum nicht weniger als den Islam. Der eine Anhänger beruft sich auf Stelle x1, wenn er damit ein Handeln y1 rechtfertigen kann. Der andere Anhänger derselben Religion beruft sich auf eine andere Stelle x2, wenn er damit ein anderes Handeln y2 rechtfertigen kann. Und dabei ist es nicht selten so, dass x1 und x2 einander widersprechen oder y1 und y2 praktisch nicht miteinander vereinbar sind. In einer rechtsstaatlichen Gesetzgebung soll gerade dergleichen nicht möglich sein. Natürlich kommt es trotzdem vor, und dann muss das Gericht entscheiden. Aber bei Religion besteht nicht einmal ein derartiger Anspruch. Daher finde ich Textstellen aus den jeweiligen ‚heiligen‘ Schriften nicht sonderlich relevant, wenn es um die Einschätzung des praktischen Chrakters einer Religion geht. Ganz irrelevant sind sie allerdings auch nicht, zugegeben. Wenn eine ‚heilige‘ Schrift eine einzige Aufforderung zu Mord und Totschlag ist, dann dürfte das auch die Praxis der betr. Religionsanhänger prägen. Aber normalerweise sind diese Schriften ja eher widersprüchlich.

    • Peter Nasselstein Says:

      Wenn mir ein Christ die Bergpredigt vorhält und aus ihr radikale politische Konsequenzen zieht, kann ich mittels „der Schrift“ und der Tradition (d.h. dem Wirken des Heiligen Geistes) zeigen, daß er Jesu Botschaft radikal verfehlt, denn die ist an den Einzelnen gerichtet: im persönlichen Leben sollen wir christushaft handeln – und uns nicht hinter der Wohltätigkeit des Staates verstecken. Ein radikaler Christ ist ein Engel auf Erden.
      Wenn mir ein Moslem vorhält, daß es nach dem Koran keinen Zwang im Glauben gibt, läßt sich zeigen, daß die entsprechende in Mekka offenbarte Sure durch zahllose „Kopf-ab-Suren“ aus Medina ungültig gemacht wurde. Ein radikaler Moslem ist ein Teufel auf Erden.
      Daß die meisten Christen ziemliche Arschlöcher und verdammt viele Moslems warmherzige und zuvorkommende Zeitgenossen sind, ist demhingegen nebensächlich.
      Es geht immer um die letzte Konsequenz einer Ideologie oder Religion. Siehe hierzu auch folgenden Wortwechsel:

  3. Klaus Says:

    „läßt sich zeigen, daß die entsprechende in Mekka offenbarte Sure durch zahllose „Kopf-ab-Suren“ aus Medina ungültig gemacht wurde.“ Eben das sagte ich ja: Schon die Schriften sind widersprüchlich.
    „Ein radikaler Moslem ist ein Teufel auf Erden.“ Bla bla.
    „Daß die meisten Christen ziemliche Arschlöcher und verdammt viele Moslems warmherzige und zuvorkommende Zeitgenossen sind, ist demhingegen nebensächlich. Es geht immer um die letzte Konsequenz einer Ideologie oder Religion.“
    Da habe ich noch keine Begründung gefunden. Eine Religion braucht kein System aus Axiomen und Schlussregeln zu sein. Ein Rechtssystem ist dem hingegen vom Anspruch her näher. Jene „Arschloch“- bzw. „warmherzige“ Mentalität ist praktisch wichtiger. Beim Argumentieren bringen Schriftstellen wenig.

    • Peter Nasselstein Says:

      Die Botschaft des Koran ist nicht widersprüchlich, da von zwei widersprüchlichen Aussagen die am letzten offenbarte gilt. Der Islam ist ein Rechtssystem, der das Individuum entmündigt, während das Christentum mit seiner Zweiweltenlehre („gib Cäsar was Cäsars ist, gib Gott was Gottes ist“) das Individuum die Verantwortung für sein Handeln gibt. Das prägt über die Generationen. Das zeigt sich Beispielsweise im Verhalten der Männer gegenüber Frauen. Natürlich sind Religionen auch nichts anderes als in in Texte und Traditionen gefrorene Mentalitäten, aber sie wirken dann autonom fort, d.h. Menschen nehmen diese Mentalität an, die „an sich“ eine ganz andere Mentalität haben.

  4. Robert (Berlin) Says:

    Es kommt nicht darauf an, was wenige Moslems anders tun, sondern was die große Masse von ihnen denkt und wie sie handelt.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/lehrer-beklagen-mobbing-gegen-deutsche-kinder/1946414.html

    • Peter Nasselstein Says:

      Wenn ein Moslem nicht im Sinne des Koran handelt („Terrorisiere die Ungläubigen!“), dann ist er kein Moslem, sondern schlicht – ein Mensch! (Oder er paßt sich an, weil er NOCH in der schwächeren Position ist, wie Mohammed in Mekka.)

  5. Robert (Berlin) Says:

    Hier ein aktuelles Interview mit Udo Ulfkotte

    https://buecheraendernleben.wordpress.com/2015/05/29/udo-ulfkotte-mekka-deutschland/

    Zitat:
    Das ist bitter für jene, die brutal unter dieser Islamisierung leiden, sogar hungern müssen – etwa deutsche Pflegepatienten, denen man die Essensrationen gekürzt hat, damit man mit dem so eingesparten Geld Moslems islamkonforme Küchen finanzieren kann.

  6. David Says:

    PN hat gesagt:

    Wenn ein Moslem nicht im Sinne des Koran handelt (“Terrorisiere die Ungläubigen!”), dann ist er kein Moslem, sondern schlicht – ein Mensch!

    Wobei alle aus den muslimischen Ländern, die ich kenne, so sind.

    Es ist die schweigende Mehrheit.

    Oder vielleicht nur noch eine große Minderheit, weil eine Veränderung – zum Wörtlich genommenen, Radikalen hin – im Gang ist.

    Ursachen der Veränderung?

    Irgendwie ist hier eine positiv-positive Rückkopplung im Gang.

    Patriarchat -> Übermäßiges Bevölkerungswachstum und gleichzeitig Sexualunterdrückung -> mehr Gewaltpotential, mehr Kriege, Armut, Unterentwicklung in der Welt -> die Mehrheit der Menschentiere verstärkt individuell ihre Panzerungen und Blockaden und somit ihre chronische Anspannung -> extremeres Patriarchat.

    (Oder er paßt sich an, weil er NOCH in der schwächeren Position ist, wie Mohammed in Mekka.)

    Seit meiner Kindheit habe ich immer Menschen erlebt, die nur die Sprache der Stärke verstehen, nur die Sprache der Stärke verstehen wollen. Zu einer Zeit wo praktisch noch keine Muslime in meiner Umgebung, in meinem Land, waren.

    Die sich so lange und nur so lange anpassen, wie sie in der schwächeren Position sind. Danach nicht mehr.

    Und die Unterdrückten? Beispielsweise von Gewalt und Zwangsverheiratung betroffenen Frauen?

    Im einigermaßen extrem-patriarchalen Nordindien, wo ähnliche Verhältnisse sind, hat sich eine Frauenorganisation, die Gulabi-Gang, gebildet. In dem Moment, wo das Gesellschaftssystem funktions-unfähig geworden ist, kommt die Befreiung oder Selbst-Befreiung.

    OffTopic: Falsche Anschuldigungen betreffend Vergewaltigung

    Bei Verschärfung des Patrirachats werden die Vergewaltigungen mit der Zeit häufiger, aber auch die Falsch-Anschuldigungen – das von dem „Matratzen-Mädchen“ Emma Sulkowicz ist wie ich glaube eine Falsch-Anschuldigung.

    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/42729/Nachtschatten

  7. Robert (Berlin) Says:

    Schulkinder sind gar nicht so dumm

    http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/almost-a-third-of-school-pupils-believe-muslims-are-taking-over-our-country-study-claims-10261565.html

  8. Sven Says:

    Die Salbung Jesu in Bethanien durch eine Frau (Sünderin?), Waschung mit ihren Tränen, Haare trocknend und Füße küssend, wird Moslems ebenso missfallen.

  9. Peter Nasselstein Says:

    https://pbs.twimg.com/media/CHkDLVWW8AApUZ1.jpg:large

  10. Peter Nasselstein Says:

    Christus verkörpert das Lebendige, das Muselmanen, Buddhisten und Kommunisten so sehr hassen. Deshalb eine weitere Saharasia-Karte:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article123650893/Wo-der-Besitz-der-Bibel-mit-dem-Tod-bestraft-wird.html

  11. Robert (Berlin) Says:

    Verbotene Sexpraktiken

    Türkische Starmoderatorin lacht über Ausführungen eines Islam-Gelehrten

    Als es um für Muslime verbotene Sexpraktiken geht, kennt sie kein Halten mehr: die türkische Moderatorin Pelin Çift lacht bei den Ausführungen des Theologen Ali Riza Demirkan, der überrascht ist, wie ihm geschieht

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/pelin-ift-lacht-ueber-ausfuehrungen-eines-islam-gelehrten-13698611.html

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