Die DOR-Menschen (Teil 1)

2006 hat der Astronom Sean Raymond von der University of Colorado, Boulder, darauf hingewiesen, daß entgegen pessimistischer Einschätzungen die neusten Modelle der Planetenentstehung darauf hinauslaufen, daß jedes dritte bisher entdeckte Planetensystem einen erdähnlichen Planeten beinhalten könnte.

Obwohl es im Laufe der letzten Jahre ein gewisses Auf und Ab in der Einschätzung der Häufigkeit bewohnbarer Planeten gegeben hat, wird unterm Strich das Rätsel immer aktueller, warum wir nicht schon längst von außerirdischen Raumschiffen besucht werden!

Ja, es ist wirklich so, auch wenn uns die populärwissenschaftlichen Medien das Gegenteil weismachen wollen. Wie ich in Ea und die Wellenfunktion ausgeführt habe, ist es aus „streng wissenschaftlicher Sicht“ ein echtes Problem, daß es keine Besucher von fernen Planeten gibt! Oder sind wir doch stärker in die galaktische Realität verwoben, als wir ahnen? Vielleicht sind ja die angeblich „kritischen Geister“ doch nicht so „schlau“, die es fertig gebracht haben, daß im Vergleich zu früher die meisten Menschen über UFOs und Außerirdische nur noch müde lächeln können.

Immerhin gibt es immer wieder Stimmen der Vernunft:

Der britische Kosmologe Stephen Hawking hat erneut vor einer technisch überlegenen Zivilisation im All gewarnt, die mit feindlichen Absichten die Erde unterwerfen könnte. (…) Wenn Außerirdische die Erde besuchen würden, könne man das womöglich mit Columbus‘ Entdeckung Amerikas und der darauf folgenden Kolonialisierung vergleichen (…) „Solche fortschrittlichen Aliens wären vielleicht Nomaden, die darauf aus sein könnten, was immer sie erreichen können, zu erobern und zu kolonisieren“, führte der Physiker seine Warnung aus (…).

Es bedarf danach nur noch eines Schrittes: Leute vergeßt Raumschiff Enterprise und ähnliche „Space Operas“! Wie jeder weiß, der überhaupt irgendetwas mit Technik zu tun hat, sind mechanische und elektronische Systeme aber einem gewissen Grad der Komplexität prinzipiell derartig störfällig, daß es schon einem Wunder gleicht, daß ein einfaches Büro funktioniert – tatsächlich funktioniert praktisch nie alles reibungslos.

Etwas derartig Komplexes wie „intergalaktische Raumfahrt“ kann nur so funktionieren, wie uns das UFO-Phänomen entgegentritt: auf eine Weise, die, wenn überhaupt an irgendetwas, dann an die „Parapsychologie“ gemahnt.

Es wird kein „Independence Day“ a la Hollywood geben, sondern eher etwas, was Reich in Contact with Space (Das ORANUR-Experiment II) beschrieben hat: die schleichende und „unheimliche“ Verwandlung des Planeten in eine Wüste. Oder mit anderen Worten: das, wovor Hawkins warnt, ist vielleicht schon längst eingetreten!

Von dieser Warte aus, kann ich auch Szenarien wie die folgende durchaus ernstnehmen:

Offenbar arbeitet die US-Luftwaffe mit den Außerirdischen zusammen, offenbar benutzt sie die von Reich entwickelte Technologie und offenbar gibt es eine Verschwörung, um all dies geheim zu halten. Reichs aberwitzigsten „Wahnvorstellungen“ aus den letzten Jahren seines Lebens könnten sich als vollkommen realitätsgerecht erweisen. Reichs einziger grundlegender Irrtum lag wohl in der Annahme, daß die US-Luftwaffe vertrauenswürdig ist. Nicht nur, daß sie ihn, Reich, vor die Hunde gehen ließ, sondern offenbar verraten sie bis heute die gesamte Menschheit.

Die Atomskandale in den USA (man denke nur an die seit der Clinton-Zeit publik gewordenen Menschenversuche) und der ehemaligen UdSSR zeigen, wie bestimmte Regierungskreise unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit (Kalter Krieg) sich zu einer regelrechten Mafia entwickelt haben. Am Ende seiner Präsidentschaft warnte Eisenhower das amerikanische Volk vor dem militär-industriellen Komplex, der sich jeder Kontrolle entziehe.

Nachdem sie ein Monopol über die Atomenergie erlangt und mit dem Plutonium alle Menschen und sogar alle zukünftigen Generationen als Geiseln genommen hatten, wandten sie sich der kosmischen Lebensenergie zu, mit der man z.B. die Gravitation überwinden kann. Alle freie Lebensenergie-Forschung wurde behindert, heruntergespielt und lächerlich gemacht, um ein neues Monopol zu erlangen. Genau das gleiche trifft auf die UFO-Forschung zu. Reich ist diesem Machtspiel zum Opfer gefallen.

Werden wir alle, die gesamte Menschheit, von diesen machtbesessenen Kindsköpfen verraten? Eines der wildesten UFO-Legenden lautet wie folgt:

Die Regierung der USA arbeite mit den Außerirdischen zusammen. Es wäre eine Art „Handelsabkommen“ abgeschlossen worden. Anfang der 1970er Jahre sei man miteinander übereingekommen, daß die Außerirdischen „uns“ ihre Technologie zugänglich machen, wenn wir es im Gegenzug tolerieren, daß sie unsere Entwicklung untersuchen, indem sie Menschen entführen und individuell begutachten. Die US-Regierung habe den Außerirdischen einige unterirdische Militärbasen überlassen, in denen die Außerirdischen ihre Technologie installierten. Um die Erdbevölkerung auf eine enge Zusammenarbeit mit den „Brüdern aus dem All“ vorzubereiten, habe die US-Regierung Publikationen und Filme wie Spielbergs Begegnung der dritten Art heimlich gesponsert.

Doch Anfang der 1980er Jahre sei die Situation der US-Regierung vollkommen aus den Händen geglitten und sie stand vor einem Scherbenhaufen, als sich nicht nur herausstellte, daß von einem „Technologie-Transfer“ keine Rede sein konnte, sondern daß die Außerirdischen weit mehr Menschen entführten, als sie der US-Regierung wie vereinbart namentlich meldeten. Darüber hinaus hätte man festgestellt, daß die Außerirdischen bei vielen Entführungsopfern Sonden in die Nase eingeführt und kleine Kugeln als Aufzeichnungs- wenn nicht sogar Steuerungselemente in das Gehirn ihrer Opfer verpflanzten; daß sie den Menschen posthypnotische Befehle für einen späteren Zeitpunkt eingaben und außerdem auch noch die armen Entführungsopfer für bizarre genetische Kreuzungsexperimente zwischen Außerirdischen, Mensch und Tier mißbrauchten.

Als die US-Regierung gemerkt habe, daß sie einem Täuschungsmanöver aufgesessen war und dadurch das Überleben der Menschheit in Gefahr gebracht hatte, hätte sie das SDI-Projekt in Angriff genommen, das in Wirklichkeit für die Abwehr einer außerirdischen Invasion bestimmt sei. Zum Glück gäbe es aber neben diesen bösen Außerirdischen auch „gute Außerirdische“, die genauso wie Menschen aussehen. Mit ihnen verbündet sei eine andere „sehr große Rasse, die wie Menschen aussehen, aber 2,10 oder 2,40 m groß sind“ (Timothy Green Beckly: MJ-12 & The Riddle of Hangar 18, New Brunswick, N.J. 1989).

Ist es nicht auffallend, daß in Kino und Fernsehen vom lieben „E.T.“ keine Rede mehr war; wir psychologisch nicht mehr auf eine kosmische Verbrüderung, sondern einen interplanetaren Krieg vorbereitet werden? Wie in Zukunft mit der Orgonomie umgegangen werden wird, wird zeigen, ob ein wirklicher Umschwung eingetreten ist oder ob der Verrat anhält.

Vielleicht ist derartiges einfach nur vollständiger Quatsch. Der Punkt ist, daß solche Szenarien eine reale Möglichkeit sind und daß jene, die jetzt hämisch grinsen, die wahren Trottel sein könnten. Ihre Heimat wird erobert und kolonisiert, ohne daß sie auch nur ahnen, wie ihnen geschieht…

Reich hat die Insassen bzw. „Piloten“ von UFOs, die UFOnauten, als „CORE-Menschen“ (Wesen, die ingenieursmäßig mit dem Orgon umgehen) bezeichnet. Jerome Eden hat das später durch einen weniger mißverständlichen Begriff ersetzt. Für ihn waren es „DOR-Menschen“, da, wie Reich entdeckt hat, diese offensichtlich das DOR dem Orgon vorziehen. Sie ähneln darin den Ameisen: ähnlich wie UFOnauten DOR bevorzugen, errichten Ameisen ihre Haufen grundsätzlich über radiästhetischen Reizzonen, die der gesunde Mensch instinktiv flieht.

Auch ansonsten gibt es viel, was die Insekten mit DOR verbindet. So geht man davon aus, daß einige Insektenarten zusammen mit verwandten Arten wie den Skorpionen im Gegensatz zu den Wirbeltieren einen weltumspannenden Atomkrieg überleben würden. Außerdem entsprechen die Insekten ganz dem von Reich beschriebenen sekundären Leben, das unter dem ständigen Druck von DOR entsteht. Reichs Beschreibung der Kakteen in „Die emotionale Wüste“ (Ausgewählte Schriften), mit ihrer lederartigen äußeren Panzerung, ihrer röhrenförmigen Morphologie und ihren Stacheln entspricht ganz dem chitingepanzerten Insekten mit ihren stacheligen Fortsetzen (Fühler, Beine, Kauwerkzeuge und Stacheln). Auch die UFOnauten, bzw. DOR-Menschen hat man ihrem inneren Aufbau nach und auch etwas von ihrer äußeren Gestalt her mit Insekten verglichen.

Das rätselhafte Größerwerden des Menschen in aufeinanderfolgenden Generationen seit dem Zweiten Weltkrieg zeigt, daß offensichtlich schon heute ORANUR so stark auf uns einwirkt, daß sich unsere körperliche Struktur verändert und die Kinder in die Höhe schießen. Theoretisch müßte auf diese Reaktion auf ein übererregtes Orgon das genaue Gegenteil folgen. Wenn sich ORANUR immer mehr in DOR umwandelt, werden die Menschen immer kleiner, bis wir Zwerge mit übergroßen Köpfen vor uns haben: die typischen UFOnauten.

Bei den DOR-Menschen scheint es viele unterschiedliche Formen, bzw. „Rassen“ zu geben, wobei sich zwei Hauptformen herauskristallisieren: eine kleinere gedrungenere und eine größere langgestreckte schlanke. Der schlankere Typ der DOR-Menschen ist etwa 1,50 Meter groß, die kleineren zwischen 1,00 und 1,40 Meter. Das Körpergewicht beträgt etwa 25 Kilogramm. Sie besitzen zwei lange und zwei kurze Finger, keinen Daumen. Sie haben spitze, dolchartige Fingernägel. Zwischen den Fingern tritt so etwas wie „Schwimmhäute“ auf. Wie man sagt, wirken sie wie „gutentwickelte Menschenembryonen“.

Interessanterweise sieht entsprechend auch der Mensch wie ein „gutentwickeltes Affenembryo“ aus. Hauptmerkmal unserer Entwicklung vom Affen zum Menschen war natürlich die Zunahme an Hirnvolumen. Die mit diesem quantitativen und qualitativen (steigende Komplexität) Wachstum des Gehirns einhergehende höhere Energieladung scheint bei den DOR-Menschen ins Extrem gegangen zu sein. Den Beschreibungen zufolge haben die UFOnauten riesige überproportionale Köpfe mit „hochenergetischen Augen“. Jerome Eden schreibt dazu folgendes:

Der Kopf der Außerirdischen wurde als „nach menschlichen Maßstäben groß beschrieben, verglichen mit der Größe von Körper und Gliedern“. Er macht den Eindruck, wie man so schön sagt, eines typischen „Eierkopfes“, mit einem enormen Schädel, was darauf hinweist, daß sich der Kopf zu einen Kraftspeicher entwickelt hat, der die biologische Energie aus dem schwachen Körper, Hals und Armen abzieht. Die Augen, die eine direkte Verlängerung des Gehirns sind, sind ebenfalls sehr groß, tiefsitzend und schrägliegend. Die Fähigkeit ihre Gehirn- und Kopfenergie zu benutzen, um Energie von einem Erdenmenschen abzuziehen, wurde reichlich dokumentiert. Viele Augenzeugen berichteten, sie wären fast sofort in Hypnose gefallen, nachdem sie in die machtvollen Augen der Außerirdischen geblickt haben. (EDEN Bulletin 6[2])

Eden fährt fort:

Diese Außerirdischen sind im Grunde „Gehirnmenschen“, denen es an allen natürlichen Gefühlsäußerungen fehlt, wie wir sie kennen. Man hat sie nie Lachen, Weinen, bei der Äußerung unverfälschter Liebe oder von rationaler Wut gesehen. Kurz gesagt sind sie vollkommen bar jedes emotionalen Lebens und drücken sozusagen die kalt berechnende Haltung der typischen Robot-Maschine aus. Wie sie diese körperlichen Merkmale entwickelt haben oder warum, ist ein großes Rätsel. Sie vermitteln den Eindruck von fast künstlichen Organismen, einem Amalgam von etwas einst „Menschlichem“, das künstlich in eine Entwicklung gepreßt wurde, die entfernt menschlich aber insgesamt mechanisch ist – der mechanische Herren-Geist, der durch den anhaltenden Kontakt mit dem Mechanischen selber zur Maschine geworden ist.

Die Verbindung zum gehirnzentrierten mechanistischen Charakter (der modern liberal [siehe Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht]) ist offensichtlich, insbesondere was das Überwiegen von Sensationen gegenüber Emotionen betrifft. Eine seiner Grundcharakteristiken ist seine Flucht vor der Genitalität, die sich gerade darin ausdrückt, daß er die Sexualität leicht nimmt. Oberflächlich macht es einen sexualbejahenden Eindruck, in Wirklichkeit ersetzt aber sein Gehirn immer mehr das Genital. Reichs Schüler Elsworth F. Baker schreibt hierzu:

Sein Gehirn ist sein Ersatz für genitale Potenz; es gibt ihm eine Grundlage dafür, sich überlegen zu fühlen, ähnlich wie der Mensch mit einem phallischen Charakter seinen erigierten Penis benützt, um sich überlegen zu fühlen. (…) Anstelle der phallischen Verachtung benützt der Liberale intellektuelle Verachtung, Arroganz und geschickte verbale Kastration.

Und weiter:

Man kann sein Interesse an Pornographie verstehen, die im Grunde ein intellektualisiertes Ventil für Sexualität ist. (Der Mensch in der Falle)

Sein Gehirn wird zum „intellectualiced sexual outlet“ – zum Ersatz für das Genital. Man betrachte dazu das Orgonom, bei dem es zwei „Ausgänge“ für die Energie gibt: die Kreiselwelle verläßt den Körper am Kopfende („intellektualisiertes Ventil“) oder am Schwanzende („genitales Ventil“) (siehe Reichs Darstellung des „lebendigen Orgonoms“ in Die kosmische Überlagerung, S. 63).

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13 Antworten to “Die DOR-Menschen (Teil 1)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Pornographie ist allerdings nicht nur abhängig vom Intellekt, sonst würde die Jugend nicht darauf fliegen.
    Ich vermute, dass Baker Pornographie in einem erweitertem Sinne versteht und womöglich auch Schriftsteller wie Henry Miller als pornographische Schriftsteller betrachtet.

    • Peter Nasselstein Says:

      Es geht natürlich nicht um „Pornographie“ (die bildliche Darstellung von Prostituierten) per se, sondern um die Verlagerung von Energie vom Genital zum Gehirn, von der Genitalität zur Prägenitalität, die Umwandlung vom Emotionen (Bauch) in Sensationen (Kopf), die Auflösung von Intimität zu einer Art „Gruppenbewußtsein“ und die Entwertung der Sexualität („Schau her, es hat nichts zu bedeuten!“). Darin ähnelt die Pornographie in jeder Beziehung dem Cannabis-Konsum und in mancher Beziehung der „Esoterik“.

  2. David Says:

    Diese Außerirdischen sind im Grunde „Gehirnmenschen“, denen es an allen natürlichen Gefühlsäußerungen fehlt, wie wir sie kennen. Man hat sie nie Lachen, Weinen, bei der Äußerung unverfälschter Liebe oder von rationaler Wut gesehen. Kurz gesagt sind sie vollkommen bar jedes emotionalen Lebens und drücken sozusagen die kalt berechnende Haltung der typischen Robot-Maschine aus …

    Hier ist anzumerken, dass das Autismus-Spektrum, insbesondere das Asperger-Syndrom, zu Lebzeiten von Wilhelm Reich und Jerome Eden nicht bekannt war. Hätten diese sich damit beschäftigt, hätten sie entfernte Ähnlichkeit zu den DOR-Menschen und zum Modern-Liberalen Charakter festgestellt.

    Emotionen sind zwar noch da, werden aber nicht ausgedrückt und nicht – oder wenig – bewusst erlebt.

  3. Mumps, Reiki und UFOs « Nachrichtenbrief Says:

    […] sie existieren am unscharfen Rande der Realität. Ich verweise auch auf die fünf Abschnitte von Die DOR-Menschen. Was heute UFO-Fälle sind, waren früher Visionen der Hölle und ihrer unaussprechlichen […]

  4. David Says:

    Die Regierung der USA arbeite mit den Außerirdischen zusammen. Es wäre eine Art „Handelsabkommen“ abgeschlossen worden.

    Man kann nur darüber spekulieren, dass „sie“ – die ich als eine Art „außerirdische Faschisten“ bezeichne – schon damals mit den Nazis eine Art „Handelsabkommen“ geschlossen haben könnten. Letztere experimentierten dann auch – neben der Atomtechnologie in welcher sie nicht sehr weit kamen – mit anderen, „ultra-high“ Technologien, mit welchen möglicherweise die Gravitation überwunden werden kann.

    Lange bevor für die Weltöffentlichkeit absehbar war, dass die Achsenmächte den zweiten Weltkrieg verlieren würden, könnten sie einige wesentliche Informationen und Geräte rechtzeitig an die USA transferiert haben.

    Damit die Sowjetunion da nicht dran konnte.

    Behauptungen, einige „Super-Nazis“ hätten sich mitsamt dieser Technologie nach Südamerika oder gar nach Neuschwabenland in der Antarktis verdrückt, könnten möglicherweise vor diesem Hintergrund als reines „debunking“ / Desinformation eingeschätzt werden!

    • David Says:

      Ich stelle gerade fest, dass das Wort „debunking“ möglicherweise etwas anderes bedeutet, als ich glaube. Also:

      Behauptungen … könnten möglicherweise vor diesem Hintergrund als reine Desinformation eingeschätzt werden1

  5. Daniel Says:

    Kleine Frage an Peter Nasselstein: Ich würde gerne die Quelle für das längere Zitat („Offenbar arbeitet die US-Luftwaffe mit den Ausserirdischen zusammen …“) erfahren.
    Tragischerweise wird die Möglichkeit einer extraterrestrischen planetaren Bedrohung weitgehend totgeschwiegen, weil das UFO-Phänomen und die daraus abgeleiteten Szenarien sich im Alltag der Massen kaum bemerkbar machen und gleichzeitig in gelinde gesagt fantastisch anmutenden Nebelbereichen der Grenzwissenschaften (Stichwort „Parapsychologie“) angesiedelt sind: die idealen Voraussetzungen dafür, das Thema zu bagatellisieren und zu denunzieren. Erst die Überwindung der ideologischen Hemmschwelle des „Skeptikers“ ermöglicht den Zugang zum Indizien- und Erfahrungsschatz, der solche Bedrohungs-Szenarien plausibel erscheinen lässt. Bezeichnend ist auch, dass in der Nachfolge von Jerome Eden unter den namhaften UFO-Forschern meines Wissens nur Peter Robbins (der übrigens bei Elsworth Baker in Therapie war) den reichschen Ansatz, wenn auch wenig konsequent, übernommen hat.

    • Peter Nasselstein Says:

      Das ist gar kein durchgehendes Zitat, sondern eine Stelle aus „meinen Unterlagen“ (dort wird die Quelle ja genannt!). Ich habe es jetzt so gesetzt, daß es nicht mehr wie ein Zitat aussieht.

      Was von dem ganzen Zeugs zu halten ist? Nun, es ist 100% klar, daß die MJ-12-Dokumente Falschungen sind. Aber das bedeutet nicht, daß sie bedeutungslos sind, denn sie wurden offensichtlich von Leuten verbreitet, die bei der US-Luftwaffe tätig waren. Außerdem waren von UFO-Forschern, etwa Friedman, die Leute, die „MJ-12“ anngeblich ursprünglich ausmachten, bereits viele Jahre zuvor verdächtigt worden.

      Die Frage ist, wie man so etwas wie MJ-12 verbergen kann. Leugnen funktioniert nicht, weil der Regierung eh niemand glaubt und man mit konkreten Verlautbarungen gegebenenfalls in Erklärungsnot gerät. Stattdessen macht man das, was Geheimdienste stets tun (man denke etwa an die berühmten V-Männer): man übernimmt selbst den gegnerischen Laden, indem man etwa die entsprechend präparierten MJ-12-Dokumente den UFO-Forschern zuspielt, um dann nach einiger Zeit genüßlich nachweisen zu können, daß das ganze ein Jux ist – alles „offensichtlicher Unsinn“ für Leichtgläubige.

      Gleichzeitig gibt man etwas bekannt, was man ohnehin eines Tages nicht mehr verbergen kann, ohne es wirklich bekannt zu geben. Was ich damit sagen will? Es ist gut möglich, daß die Öffentlichkeit bereits so gut wie alles über die UFOs weiß, daß dies aber dermaßen von Halbwahrheiten, Verdrehungen und schlichten LÜGEN durchwirkt ist, daß dieses „Wissen“ vollkommen bedeutungslos wird.

      Vielleicht tue ich ihm Unrecht, aber ich kann mich wirklich nicht erinnern, daß Robbins (gegen den ich im übrigen nichts habe) sich jemals auf Eden bezogen hätte!

      • Peter Nasselstein Says:

        Übrigens ist Robbins, seinem Facebook nach zu urteilen, ein Linksliberaler…

        • Daniel Says:

          Hoppla, also doch ein bisschen etwas gegen den guten Mann? Ich sehe ihn bereits vor Peter „the modern liberal hater“ Nasselstein wie Espenlaub zitternd um Gnade flehen: „Please, don’t hate me!“

      • Daniel Says:

        Vielen Dank für die Klärung. Dass es sich um ein Eigenzitat handelt, ist ja eigentlich naheliegend (das Zitat im „Zitat“ war ohnehin klar).
        Mit den MJ-12-Dokumenten habe ich mich zu wenig beschäftigt, um deren Authentizität wirklich beurteilen zu können. Der Erklärungsansatz von seitens der Regierung untergeschobenen Fälschungen in eigener Sache klingt aber durchaus plausibel.

  6. O. Says:

    Die Annahme von Timothy, dass die USA irgend etwas erkannt habe und uns nun doch durch ihre Filmindustrie auf den Tag der (längst erfolgten) Invasion vorbeteiten möchte, ist für mich wenig plausibel und entspricht einem Wunschdenken.
    Die Äußerung die Militärs und ihre Geheimdienste hätten ein abkommen getroffen, um Technologie zu erhalten, erscheint sehr plausibel und macht sie damit zu den eigentlichen DOR-Wesen, es bedarf dann keiner Invasion mehr, weil wir den Rest auch selbst hinbekommen. Die Militärs scheinen die letzten zu sein, die sich oder gar uns (Zivilbevölkerung) verteidigen würden. Sie proben nur noch den Häuserkampf in den eigenen Städten.

    Offtopic: Die Rockefeller Familie hatte sich für Reichs späte Forschung deutlich interessiert; für mich gibt es ein neues pikantes Detail: Rockefeller unterstützte 1950 Mitscherlich zum Aufbau der „linken“ Psychoanalyse in Westdeutschland. Die rechte Psychoanalyse hatte in Berlin ihren Hauptsitz und wurde von der AOK mit einer ersten Klinik unterstützt. Durch Rockefeller wurde eine psychoanalytisch-psychosomatisch Klinik in Heidelberg für Lehre, Therapie und Forschung eingerichtet. Über die Höhe der Zuwendung fehlt mir leider die Information. – Man kann getrost sagen, dass ohne solche Einflussnahmen eine Psychotherapie in Deutschland überhaupt nicht mehr existieren würde.

  7. Die Maschinenzivilisation | Nachrichtenbrief Says:

    […] diesem Zusammenhang möchte ich auch auf meinen Eintrag über die Die DOR-Menschen verweisen, wo ich unsere außerirdischen Besucher als letzte Ausformung des mechanistischen […]

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