Mein Kopf! (Teil 1)

kopftod.

Es ist einer der seltenen schwülheißen Tage in Hamburg. Ich sitze in der U-Bahn – und ein junger Mann in den 20ern zieht meine Blicke magisch auf sich! Ich kann einfach meine Augen nicht von seiner Kopfbedeckung lösen: eine bis über die Ohren gezogene Pudelmütze – während mir der Schweiß die Schläfen runterrinnt. Er wirkt intelligent und ganz und gar nicht so, als hätte die Irrenanstalt heute Ausgang. Trotzdem: obwohl seine nackten Füße in Jesus-Sandalen stecken, er Boxershorts und ein luftiges kurzärmeliges Hemd an hat, trägt er eine Kopfbedeckung, die ich selbst im Winter allenfalls anziehen würde, wenn ich bei Minustemperaturen mit dem Fahrrad unterwegs wäre. Nicht nur, daß sich der junge Mann vollkommen absurd verhält – beim Gang durch die Hamburger Innenstadt begegnen mir viele Jugendliche und junge Männer, die ganz genauso weihnachtlich kostümiert sind. Da finde ich mich wieder in meiner Entfremdung

Es ist wirklich erstaunlich, was der gepanzerte Mensch alles unternimmt, um das mühsam aufrechterhaltene hohe orgonotische Niveau seines Gehirns abzusenken. Da sind zuerst einmal die Drogen, insbesondere die gefährlichste und am meisten zerstörerische aller Drogen: Cannabis, das zu einer dauerhaften energetischen Kontraktion des Gehirns führt. Dann kommt Junk Food oder der angebliche Gegensatz, beispielsweise die vegane Ernährung, die dem Gehirn alle jene Stoffe verweigert, mit deren Hilfe es seine hohe Orgonität aufrechterhält, insbesondere Omega 3. Und jetzt auch noch eine ständige Überwärmung des Kopfes, wo der Körper ohnehin ständig Höchstleistungen erbringt, damit das Gehirn nicht buchstäblich „durchbrennt“. Der Sauerstoffbedarf des Gehirns ist überproportional. Obwohl es gerade mal 2 Prozent der Körpermasse ausmacht, konsumiert es 20 Prozent der gesamten Sauerstoffzufuhr des Körpers. Entsprechend ist die Wärmeproduktion immens.

Bei Typen, wie unserem jungen Mann aus der U-Bahn kommen sogar alle drei Faktoren zusammen! Man denke auch an den Rastafari: Ganja, „Soul Food“ und Strickhaube, die ein Abstrahlen der zusätzlich produzierten Wärme verhindert. Naja, bei Hirntoten scheint das ja nicht so wichtig zu sein.

Eines der heißesten Gebiete auf diesem Planeten ist das Tiefland des nordwestlichen Indien, wo Temperaturen von 40 gar 50 Grad im Schatten keine Seltenheit sind. Trotzdem laufen dort Männer mit Turbanen herum. Im Vergleich zu diesen sind die Pudelmützen der Hamburger Hirntoten geradezu luftig! Bis Anfang des letzten Jahrhunderts sind auch die Türken, Perser und die zentralasiatischen Völker so rumgelaufen. Bei den Sikh ist diese Kopfbedeckung, in die Zusätzlich noch eine nie beschnittene Haarpracht eingepackt ist, religiöse Pflicht – bei 50 Grad im Schatten!

Gut, man sollte in den heißen Klimazonen schattenspendende Kopfbedeckung tragen, um keinen „Sonnenstich“ zu kriegen, etwa das Tuch der Araber oder den Sombrero der Mexikaner, aber der Turban ist ganz im Gegenteil geradezu selbstmörderisch!

Hier, was Wikipedia zum Turban zu sagen hat: Er stamme wahrscheinlich aus dem alten Persien. „Unter persischen und arabischen Gelehrten sind schwarze und grüne Turbane verbreitet, die eine Abstammung vom Propheten Mohammed anzeigen.“ Und was mir neu ist: „Die als ‚Palästinensertuch‘ bekannte Kufiya wird oft wie ein Turban gewickelt getragen.“

James DeMeo legt in seinem Buch Saharasia nahe, daß der Turban mit dem Pucken und der damit verbundenen Schädeldeformation verbunden sein könnte.

Wenn Rassisten den Turban abschätzig als „Kopfwindel“ bezeichnen, ist das gar nicht mal so abwegig, denn im Pucken mag tatsächlich der historische Ursprung dieser Kopfbedeckung zu finden sein.

Zentralasiatische Nomaden haben bei ihren Wanderungen die Babys wie Gepäckstücke eingewickelt. Auch der Kopf wurde so fixiert. Dadurch kam es zu Deformationen des Schädels, die im Laufe der Zeit zu einem Kennzeichen der Aristokratie, der von ihnen eroberten Länder wurde. Beispielsweise galten in Ägypten „Langschädel“ als aristokratisch und selbst in Mitteleuropa galt bis in die Neuzeit hinein ein dergestalt deformierter Schädel als Zeichen hoher Abstammung. (In diesem Zusammenhang ist auch interessant, daß bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts kaum ein Mann ohne Kopfbedeckung auf die Straße gegangen ist.)
Die Sikh selbst verweisen auf den energetischen Aspekt des Turbantragens:

Der 10. Meister der Sikh, Guru Gobind Singh, lehrte seine Sikh (…): Setze einen Turban auf deinen Kopf und bedecke so das aufgerollte ungeschnittene Haar. Der Druck von den vielen Wickeln hält die 26 Knochen des Schädels in Position. Es gibt Druckpunkte auf der Stirn, die dich ruhig und entspannt halten. Turbane bedecken die Schläfen, was dich vor mentaler und psychischer Negativität von Seiten anderer Personen schützt. Der Druck des Turbans verändert auch das Muster des Blutflusses zum Gehirn. (Das sind alles Gründe, warum auch Frauen einen Turban tragen sollten.) Wenn du dein Haar hochbindest und einen Turban drum herum wickelst, werden alle Teile deines Schädels zusammengezogen und gestützt. Du fühlst Klarheit und Bereitschaft für den Tag und für das, was auf dich zukommen mag von Seiten des Unbekannten.

Eine schöne Beschreibung von zusätzlicher okularer Panzerung! Hirntote „Spiritualität“! Übrigens soll auch das Pucken das Baby ruhig und entspannt halten.

Reich hat behauptet (Charakteranalyse), das Gehirn hätte beim Denken eine ähnliche „Peristaltik“ wie der Darm. Er selbst würde bei angestrengtem Denken sein Gehirn förmlich pulsieren füllen. Die Kopfwindel soll das verhindern, ähnlich wie der „Keuschheitsgürtel für Babys“ am anderen Ende des Körpers. Übrigens: auch die Geschlechtsorgane (die auffälligerweise ebenfalls behaart sind!) müssen kühl gehalten werden, um richtig funktionieren zu können.

Noch was zum Omeaga-3:

Der Mensch hat eine merkwürdige Affinität zu Gewässern. Weder Bonobos noch Schimpansen würde es je einfallen, an den Strand zu gehen und im Wasser zu planschen, Absonderlichkeiten wie „Apnoetauchen“ zu betreiben, bis zu sechs Minuten unter Wasser zu bleiben und dabei in große Wassertiefen vorzustoßen. Von Fisch und anderes Meeresgetier essen, wollen wir erst gar nicht reden. Und das bei einem Wesen, das den Schritt vom Menschenaffen zum Menschen angeblich durch das Hinaustreten in die Trockensavanne bewerkstelligt hat!

Der Wasseraffentheorie zufolge sind wir über den Umweg einer aquatischen Lebensweise Menschen geworden. Das Problem dieser Theorie ist die paläontologische Evidenz. Alle Reste dieser aquatischen Periode sollten weggeschwemmt und verrottet sein.

David Braun (Universität Kapstadt) et al. haben bei Ausgrabungen am Turkana-See in Kenia jedoch Hinweise darauf gefunden, daß die Urmenschen sich auch von Wassertieren ernährt haben.

Die Jagd auf Wassertiere brachte dabei erhebliche Vorteile mit sich: So dürfte es deutlich energiesparender gewesen sein, eine Schildkröte einzufangen, als einer Impala-Antilope aufzulauern. Des Weiteren ist gerade das Fleisch aquatischer Lebewesen besonders reichhaltig an langkettigen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren – etwa der Omega-3-Fettsäure – die essenziell wichtig für das Wachstum des menschlichen Gehirns sind. Die neuesten Funde aus Kenia sind deshalb wichtige Indizien, die weiteres Licht auf den Entwicklungsweg des heutigen Homo sapiens werfen und erklären helfen, warum wir wurden, was wir heute sind.

Es ist auch eine Überlegung wert, ob nicht hier der sensationelle Erfolg Europas zu suchen ist, das schließlich den ganzen Planeten erobert hat. Wegen der Fastenzeiten (ich glaube 100 Tage im Jahr!) war die Versorgung mit Seefisch europaweit flächendeckend! Das hat die Hanse reich gemacht. (Vor dem Kreuz war der Fisch das Symbol des Christentums. Bis weit in die Neuzeit galt der Fisch nicht etwa als Tier, sondern als eine Art Pflanze, die ständig durch „Urzeugung“ aus dem Wasser wächst. Deshalb brach Fischkonsum nicht das Fasten.)

Ohne Omega-3 ist der Mensch anfällig für depressive, bipolare und Borderline-Störungen. Dieser Stoff sorgt für die orgonotische Integrität unseres zentralen Nervensystems. Das Gehirn besteht aus 60% Fett. Zu einem Gutteil aus Omega-3-Fetten, die der Körper selbst nicht herstellen kann. Ständiger Nachschub von Omega-3 ist nötig, um die prekäre hohe Orgonität aufrechtzuerhalten. Das Gehirn ist das am meisten orgonotische Gewebe im Körper und muß unentwegt darum ringen, diese hohe Orgonität aufrechtzuerhalten. Streß und Mangelernährung führt zu Schäden, bei Kindern zu irreversiblen Schäden. Ein paar Minuten kein Sauerstoff: der restliche Körper lebt vielleicht weiter, doch das Gehirn ist irreparabel zerstört.

Abschließend ein zwar etwas abwegiger Gedankengang – aber, was soll’s: Die Orgonenergie wurde erstmals anhand von Bionen entdeckt, die aus Seesand hergestellt worden waren, sogenannte „SAPA-Bione“. Von den Bionen ist nur ein kleiner Schritt zu Meeresalgen, die die Nahrungsgrundlage für Seefische, Muscheln, etc. darstellen. Letztendlich stammt das Omega-3, das aus Affen Menschen machte, aus den Meeresalgen.

Auch muß ich spontan an den Tauchpionier Hans Hass denken, dem sich beim Tauchen die Energontheorie förmlich aufgedrängt hat.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

4 Antworten to “Mein Kopf! (Teil 1)”

  1. rainer Says:

    der aufrechte gang (muschel im flachen wasser sehen) und die greifhand (muschel nehmen) sowie werkzeuggebrauch (muschel aufklopfen) weiters zeitbegriff (bei der naechsten ebbe wiederkommen)

  2. Omega-3-Fettensäuren oder Scheiße im Gehirn | Nachrichtenbrief Says:

    […] Hauptquelle für Omega-3 Seefisch ist, werfen derartige Betrachtungen ein neues Licht auf die „Wasseraffen-Theorie“ und vielleicht auch auf die […]

  3. Sebastian Says:

  4. David Says:

    Du fühlst Klarheit und Bereitschaft für den Tag und für das, was auf dich zukommen mag von Seiten des Unbekannten.

    Das ist verführerisch, wenn man den Kopf ruhig stellen will, weil man zum Beispiel nicht gern zur Arbeit geht. Aber man muss. Ganz, ganz selten mal habe ich ein wenig Freude oder bin sogar richtig begeistert, aber meist muss ich mich zwingen. Und der Kopf will nicht.

    In ihm sind Gedanken an alles, nur nicht an das was der Chef von mir will.

    Wenn ich mit der Arbeit aufhöre, hört die Geldzufuhr auf.

    Wie stelle ich also den Kopf ruhig?

    … man wird als Büroangestellter nicht unbedingt mit Turban erscheinen wollen.

    In der Produktion vielleicht eher; wenn ich beispielsweise türkischer oder pakistanischer Nationalität bin, wird das vielleicht als kulturelle Besonderheit abgehakt und akzeptiert.

    Autogenes Training? Yoga und Meditation? Liegt mir vielleicht nicht.

    Cannabis? wie ich schon öfter behauptet habe, verpanzert das langfristig den Kopf, kurzfristig kann es ihn jedoch noch mehr anregen.

    Also am besten irgendwelche Downers, Heroin, Benzodiazepine oder der gute, alte Alkohol. Aber der letztere hat auch wieder einen Nachteil: er fällt auf durch die Fahne.

    Selbstverständlich habe ich, wenn ich in dem eben geschilderten Zustand bin, ein Problem mit der Arbeit.

    Die, wie Wilhelm Reich sagt, eine biologische Funktion ist.

    Was ich in jungen Jahren nicht begriffen habe.

    Ein Problem vielleicht sogar mit jeder Arbeit, so dass mir auch ein Wechsel des Berufs nicht hilft.

    Individuell braucht es da eine Therapie, die die biologischen Funktionen wieder herstellt. Da mag es verschiedene geben; eine davon wurde von Wilhelm Reich entwickelt.

    Gesamtgesellschaftlich fehlt es an einem selbst-regulierenden Arbeitsmarkt.

    Denn wenn – individuell – eine solche Therapie gelingt, dann bin ich zwar arbeitsfähig, aber im bisherigen Betrieb geht es vielleicht erst recht nicht mehr.

    Dazu braucht es am Arbeitsmarkt eine vollständige Deregulierung in folgendem Sinne:

    1. nicht nur halb wie in den letzten Jahren gemacht wurde, und vor allem

    2. nicht einseitig zugunsten der großen Firmen, aber auch der vielen Sub- und Leiharbeits-Firmen wie es zurzeit ist, während der Arbeitsuchende bzw. Beschäftigte immer weniger zu sagen hat und – zugunsten der Firmen – immer flexibler sein muss – heute in München, morgen in einem kleinen Dorf bei Stuttgart (was, das dafür notwendige Auto kannst Du Dir nicht leisten – ist Dein Problem!)

    Also so wie es jetzt ist, geht es nicht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: