Funktionalismus und Arbeitsdemokratie, unsere einzige Hoffnung!

Während die Tiere traumwandlerisch eine apokalyptische Katastrophe nach der anderen überleben, tapsen wir fremd und hilflos durch die Welt, als wären wir auf einen fremden Planeten gestrandet.

In Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht wird der Volksstamm der Shom Pen auf Groß-Nikobar als Beispiel für ein ungepanzertes Leben angeführt.

Da die von Indien verwalteten Nikobaren und Andamanen direkt beim Epizentrum des verheerenden Seebebens lagen, das Ende 2004 Südasien in Mitleidenschaft gezogen hat, standen diese letzten Rückzugsgebiete einer Menschheit im Naturzustand, sozusagen der Gegenpol Saharasias, damals erstmals überhaupt im Zentrum des Weltinteresses.

In der ARD wurde über die Shom Pen berichtet:

Eine Art „Sechster Sinn“ habe die Völker gerettet, vermuten Ethnologen. (…) Gerettet hat sich z.B. das Volk der Shom Pen auf der Insel Great Nicobar. Angeblich besteht das ganze Volk aus gerade mal noch 200 Clanmitgliedern. Die Jäger und Sammler flohen offenbar in die Berge ihrer Inseln oder kletterten auf Palmen. Die Tier- und Wasserbeobachtungen der Urvölker [aus der sie Anzeichen für die unmittelbar bevorstehende Springflut ablasen] hat die hochtechnisierte Welt ersetzt durch milliardenteure Rechenzentren und Forschungsstationen…

Die Naturvölker leben ein funktionelles Leben (vgl. Interview mit Jerome Eden), d.h. sie leben wirklich in ihrer Umgebung, sind Teil der sie umgebenden Welt, während wir (einschließlich der uns nacheifernden Menschen auf Sri Lanka und in Indonesien) wie hilflose Touristen durch die Landschaften eines fremden Planeten stolpern…

Gnade uns Gott, wenn das weltweite Finanzsystem kollabiert und beispielsweise tatsächlich eine Klimakatastrophe eintreten sollte. Wir können uns weder auf die Stabilität des Klimas, noch der Erdkruste unter uns oder gar die Regelhaftigkeit der Himmelsmechanik verlassen. Seit längerem können wir uns nicht mal mehr darauf verlassen, daß wir abends unbehelligt durch unsere Städte gehen können. Griechenland zeigt uns, daß der „Sozialstaat“ sehr bald kollabieren wird. Das Leben selbst zwingt uns in Kontakt mit uns selbst und unserer Umwelt zu treten. Kontakt! Nichts anderes bedeutet „funktionell“ zu leben. Leider treibt uns das „Ersatzleben“, das wir führen systematisch in die Kontaktlosigkeit.

Die Entwicklungspsychologin Lieselotte Ahnert wurde im Spiegel gefragt, was sie denen antwortet, die die Kinderkrippe in den ersten drei Lebensjahren für widernatürlich halten. Das sei, so Ahnert, Unsinn. Es gäbe kein naturgegebenes Betreuungssystem. Dabei verweist sie auf zwei Naturvölker: die Efe-Pygmäen in Zentralafrika und die !Kung-Buschmänner in der Kalahari. Die Efe würden ihre Säuglinge „von Schoß zu Schoß weiterreichen“.

So ein Efe-Baby verbringt manchmal nur ein Fünftel der Zeit bei der leiblichen Mutter und hat im Schnitt 14 Betreuerinnen. Einige der Frauen stillen es sogar. Wir sehen aber auch Mütter wie die der !Kung (…), die ihre Kleinen drei Jahre lang praktisch immerzu am Körper tragen. Was ist jetzt das Natürliche?

Ganz offensichtlich ist der zentralafrikanische Urwald eine vollkommen andersgeartete Umgebung als die südwestafrikanische Wüste. Entsprechend haben sich die Pygmäen und Buschmänner an ihre Umwelt angepaßt, inklusive was den Umgang mit Säuglingen anbetrifft.

Hier zeigt sich der Unterschied zwischen der mechanistischen und der funktionellen Lebensauffassung. Obwohl Ahnert selbst ausdrücklich betont, die Efe würden ihre Säuglinge „von Schoß zu Schoß weiterreichen“ und diese dabei, so Ahnert, „sogar“ gestillt werden, bleibt sie doch vollkommen abstrakt und „mechanisch“ an dem nebensächlichen Umstand haften, daß die Efe-Mütter anders als bei den !Kung ihre Säuglinge aus der Hand geben. Dabei übersieht sie ganz das Wesentliche: den engen Körperkontakt, der sowohl bei den Efe als auch bei den !Kung gegeben ist. Aus funktioneller Sicht gibt es demnach gar keinen Unterschied, d.h. keinen wesentlichen Unterschied, im Umgang mit Säuglingen: sie bleiben stets in engem Körperkontakt.

Es ist vollkommen hoffnungslos mit Leuten wie Ahnert zu diskutieren.

Der amerikanische Sozialwissenschaftler John McKnight beschreibt in seinem Buch The Careless Society: Community and its Counterfeits, wie die Behörden mit all ihren Sozialprogrammen nachweislich zum sozialen Chaos, zur wachsenden Armut und Kriminalität beitragen, statt sie einzudämmen. Verschärft wird der Trend dadurch, daß, dank Arbeitsplatzabbau in der Industrie, Jobs im sozialen Dienstleistungsgewerbe immer attraktiver werden. Ein neuer Markt wird erschlossen und immer neue Bedürfnisse ausgemacht, unabhängig davon, ob es sie wirklich gibt. Aufgaben für die einst Nachbarschaft und Familie zuständig waren, werden zur ökonomischen Grundlage einer neuen sozialen Schicht.

Die Folgen verdeutlicht McKnight anhand einer faszinierenden Parabel. Als die amerikanischen Pioniere die Prärie erreichten, waren die alten gußeisernen Pflüge nicht mehr zu gebrauchen. Deshalb entwickelte 1837 ein gewisser John Deere den ersten selbstreinigenden Stahlpflug, mit dem man wie mit einem Messer durch die klebrige Erde schneiden konnte. In dem County in Wisconsin, in dem McKnight lebt, wurden die bodenständigen Sauk-Indianer von den Siedlern, die die Prärie mit dem neuen Pflug urbar machen wollten, in die Reservation verdrängt, wo sie sehr schnell die alten Anbaumethoden vergaßen. Der Landstrich hatte die Indianer über unzählige Generationen hinweg ernährt, doch nun war der Boden dank des agronomischen Fortschritts in einem Zeitraum von nur 30 Jahren ausgelaugt, so daß viele der Siedler weiterziehen mußten. McKnight faßt das Geschehen dahin zusammen, daß John Deeres Erfindung innerhalb einer Generation drei Wüsten produziert hatte: Wisconsin, die Reservation und das geistige Erbe der Indianer.

Zwar habe Wisconsin sich durch den Übergang zur Milchviehwirtschaft wieder erholt, aber heute bräche über Sauk County eine neue verheerende Invasion herein. Die Sozialbürokratie schicke bereavement counselors (Trauerbeistände) ins Land, die mit einer eigens entwickelten „Trauertechnik“ nun jenen beistehen, die einen ihrer Lieben verloren haben. Vor dem Auftauchen der Trauerarbeiter standen Nachbarn und Verwandte den Hinterbliebenden bei. Durch Teilen der Trauer und die gemeinschaftlichen Zeremonien war ein Todesfall etwas, das die Gemeinschaft enger zusammenschweißte und vermehrte Kraft zum Weitermachen schenkte. Doch nun werde, so McKnight, der Hinterbliebene den Trauerarbeiter mit einem Freund verwechseln und die Menschen, die dafür schließlich ihre Steuern zahlen, auf ihr Recht zur professionellen Trauerbegleitung pochen. Aus Angst, die Arbeit des professionellen Trauerarbeiters zu stören, werden die Nachbarn nicht mehr vorbeischauen.

McKnight schließt:

Das neue Werkzeug der Berater wird durch die Sozialstruktur schneiden und Verwandtschaft, Beistand, nachbarschaftliche Verpflichtungen und das gemeinschaftliche Erleben und Verarbeiten beiseiteschieben. Wie John Deeres Pflug werden die Werkzeuge der Trauerberatung eine Wüste hinterlassen, wo einst eine Gemeinschaft blühte.

Man sieht, wie abstrakte Zielvorgaben das lebendige Leben zerstückeln und zerstören.

Wisconsin war nur Teil einer den ganzen Kontinent in Mitleidenschaft ziehenden Entwicklung, die erst richtig ingang kam, als nach dem Ersten Weltkrieg die US-Regierung ein gigantisches farming program zur Industrialisierung der Landwirtschaft ins Leben rief, um Getreideexporte im großem Stil möglich zu machen. Die Agrarindustrie brach über den Mittleren Westen herein und verwandelte die vielfältige Landschaft in eine großflächige Getreidemonokultur. Viele Monate im Jahr waren die von schweren Traktoren, Mähdreschern und Motorpflügen malträtierten Böden ungeschützt der Witterung ausgesetzt. Eine große Dürre tat ein übriges und die Katastrophe war da. Staubgeschwängerte „schwarze Blizzards“ trugen die fruchtbare Bodenkrume bis nach New York.

In einem kleineren Maßstab kann man heute ähnliches in Spanien und Portugal beobachten, wo die EUdSSR mit unseren Steuergeldern riesige Flächen irreparabel zerstört. Nutznießer sind letztendlich nur die Agrarindustrie, die Großbanken und die perfekt abgesicherten Bürokraten. In Deutschland geschah in den letzten 80 Jahren ähnliches, nachdem die Nationalsozialisten die „Flurbereinigung“ eingeführt hatten. Nur das feuchte mitteleuropäische Klima hat verhindert, daß aus unseren ausgeräumten Agrarsteppen Wüsten geworden sind. Die dilettantische Agrarpolitik der EUdSSR hat ein Übriges getan, um aus weiten Teilen des flachen Landes eine öde Sozialbrache zu machen. Und die Krankheit breitet sich, via Exportsubventionen, weiter aus in alle Welt durch Zerstörung der bodenständigen Agrarmärkte.

All diesen malignen Erscheinungen liegt ein Nenner zugrunde: das lebendige Geschehen wird in das Prokrustesbett lebensfremder Pläne gezwängt. Was dergestalt allgegenwärtig auf diesem Planeten passiert, wird wohl am ehesten anhand des Mussolinis der Karibik deutlich, der Kuba wie eine große Hazienda leitet und dessen Landwirtschaftspolitik zu einer beispiellosen ökologischen und ökonomischen Katastrophe geführt hat. Castro wird ein in jeder Hinsicht restlos zerstörtes Eiland hinterlassen. Bekannter ist, was Mao in China angerichtet hat oder Chruschtschow in Mittelasien. Man ist erschüttert über den Kommunismus, ohne zu ahnen, daß er nur die grotesk überzeichnete Karikatur unserer eigenen hoffnungslosen Lage darstellt. Zum Beispiel läßt sich mit einiger Sicherheit voraussagen, daß dank der Saatgutmultis die Standardisierung des (mittlerweile nicht nur sortenreinen, sondern auch erbgleichen) Saatgutes eines Tages für eine globale Katastrophe unausdenkbaren Ausmaßes sorgen wird, da durch die Uniformierung Erreger aller Art ein leichtes Spiel haben. Dann wird es auch keine Alternativen mehr geben, mit deren Hilfe man neu anfangen könnte…

Angesichts der Globalisierung der Wirtschaft (was freier Welthandel bedeutet, kann man ermessen, wenn man an die paradoxe Wirkung importierter Arten auf die heimische Artenvielfalt denkt), angesichts wachsender Fremdbestimmung durch parasitäre und inkompetente nationale und gar internationale Administrationen und multinationale Konzerne, dem Wechsel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft und der kontaktlosen „Virtualisierung“ aller Lebensbezüge läßt sich prognostizieren, daß sich die Verwandlung der Erde in einen Wüstenplaneten beschleunigen wird. Die einzige Überlebenschance ist die radikale arbeitsdemokratische Reorganisierung der Gesellschaft von unten nach oben.

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13 Antworten to “Funktionalismus und Arbeitsdemokratie, unsere einzige Hoffnung!”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Aufgaben für die einst Nachbarschaft und Familie zuständig waren, werden zur ökonomischen Grundlage einer neuen sozialen Schicht.

    Ähnlich erging es einem Freund von mir mit seinen Psychoanalysen. Er machte über 10 Jahre von der Krankenkasse finanzierte psychoanalytische Psychotherapien, weil er keine Freunde hatte. So hatte er immer wenigstens eine Person, die ihm 50 min in der Woche zuhörte. Den Krankenkassen kosten solche Analysen Millionen D-Mark/Euro, die aber überhaupt nichts bringen. Stattdessen wäre ein Training, wie man Freunde gewinnt und hält, besser gewesen.

  2. Manuel Says:

    Zur industriellen (und zur traditionellen) Landwirtschaft mit ihren verheerenden ökologischen und sozialen Nachwirkungen (Desertifikation, Verelendung -der ganze Saharasia-Komplex) gibt es seit Ende der 1970er Jahre eine Alternative: Permakultur. Für diesen neuen Denkansatz bekam Bill Mollison den „alternativen Nobelpreis“ (Right Livelihood Award). Der Begriff „Permakultur“ setzt sich zusammen aus „permanent agriculture“ (dauerhafte Landwirtschaft), bedeutet aber mehr, nämlich „dauerhafte Kultur“ – die nur auf dieser Basis möglich ist!
    Die Methoden der Natur werden in die Landwirtschaft übernommen, Energie und Materieströme werden gebremst und verdichtet (z.B. durch Dämme im „Dryland“-Film, durch vor-Ort Kompostierung usw.) um höchste Produktivität zu erreichen – ohne Raubbau und Verschmutzung!
    Permakultur ist kein Öko-Anbau mit veralteten Methoden, geringeren Erträgen und mehr Arbeit, sondern wissenschaftlich (ökologisch) fundiert, produktiver und arbeitssparender als konventionelle Landwirtschaft! Ohne großen Input an Kapital, fossiler Energie, Arbeit, Agrochemikalien – man muss die Natur nur „kapieren und kopieren“. Mit sorgfältiger Planung kann eine Permakultur zeitlich unbegrenzt existieren – so wie ein Regenwald!

    Ein Radio-Interview mit Bill Mollison:
    http://agroinnovations.com/index.php/en_us/multimedia/blogs/podcast/2007/08/permaculture-design-with-bill-mollison-part-i/

    Zwei (mehrteilige) Filme über Bill Mollison und Permakultur:


  3. Robert (Berlin) Says:

    Jenseits der Bedürfnisse. Der lange Schatten
    der Dienstleistungsgesellschaft

    http://www.mp3-kolleg.de/schroeder/material/CCSchroeder_SS10_DIE_BOX.pdf

  4. Peter Nasselstein Says:

    Dazu jetzt folgender sehr gute Artikel aus dem FOCUS:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-stoppt-die-betreuungsindustrie_aid_733196.html

    Vielleicht bald schon läuft der Bürger am Verunglückten oder Gestrauchelten am Wegesrand vorbei und ruft laut nach dem Betreuer, statt sich selbst zu kümmern. Denn wo nur betreut wird, da triumphiert das Passiv über das Aktiv. Da lebt man nicht, da wird man gelebt.

  5. Die funktionelle Identität von atmosphärischem DOR und emotionalem DOR | Nachrichtenbrief Says:

    […] weiter nach Westen zogen, machten sie aus einst üppigem Land Wüsten und Misthaufen [siehe dazu Arbeitsdemokratie, unsere einzige Hoffnung!, PN]. Ähnliche Austrocknung unserer einst üppigen Erde ist überall auf der ganzen Welt […]

  6. David Says:

    Aufgaben für die einst Nachbarschaft und Familie zuständig waren, werden zur ökonomischen Grundlage einer neuen sozialen Schicht.

    Nachbarschaft? Wo gibt es die denn noch? Vielleicht um so eher, je reicher ein Stadtviertel ist. Sonstwo greift das allfällige „Jeder für sich“ und „Jeder gegen Jeden“ immer mehr um sich.

    Deswegen sind ja auch Gemeinschaftssiedlungen wie der inzwischen pleite gegangene Tollense-Lebenspark so attraktiv. Oder der „Lebensgarten Steyerberg“ in der Bremener Gegend, wo Permakultur im Mittelpunkt steht.

    Ohne richtig viel Geld sind solche Projekte aber schnell bankrott.

    Besonderheit ist vielleicht das Gemeinschaftsprojekt Schloss Glarisegg am Schweizer Ufer des Bodensees. Die brauchen nicht dringend Geld, weil das Grundstück vollständig bezahlt ist.

    Die Schwierigkeit im Zusammenhang mit Schloss Glarisegg ist eine andere: Wer’s kennt, will auch hin. Mit anderen Worten: es ist wahnsinnig gefragt …

  7. Robert (Berlin) Says:

    den engen Körperkontakt, der sowohl bei den Efe als auch bei den !Kung gegeben ist.

    Dazu noch der qualitative Unterschied: die Efe werden den Kindern Liebe entgegenbringen, eine Krippenerzieherin macht einen Geld Job und ist in der Regel total überfordert und hat gar nicht die Zeit, den Kindern ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Krippen sind ein seelisches Massaker.

    • David Says:

      Was für Job? Schlecht bezahlt sind sie, die Pflegekräfte und Erzieherinnen in der Welt in der wir leben. Wären sie gut bezahlt, wäre es dann noch schlimmer?? Oder besser?

      … das andere: sie sind überfordert. Warum?

      Weil wenige Erzieherinnen auf viele Kinder kommen.

      Weil man sparen muss, oder glaubt, sparen zu müssen.

      C’es la vie.

      Bald kommt, wie manche glauben, der Zusammenbruch des Sozialstaats.

      Wie dann alles wird, können wir uns noch gar nicht vorstellen.

      • Peter Nasselstein Says:

        Hätten wir funktionierende Familien bräuchte das alles kein Mensch!

        • David Says:

          Und eine Wirtschaftsordnung, in welcher der Verdienst eines „Ernährers“ (Ernährermodell) für alle reicht.

          Oder Großfamilie. Und/oder „Kinderdemokratien“ wie bei Trobriander / Muria … hamwanich.

        • claus Says:

          Das ist wahrscheinlich richtig: Aber die Verhältnisse sind eben katastrophal: Drogenkonsum von Eltern, entsprechende Frühschäden, Kriminalität gehören zu dem, was für viele Schulen als alltäglich sichtbar ist.
          Dass Staat Elternaufgaben übernehmen soll, behagt mir überhaupt nicht. Doch was man jetzt in Deutschland konkret tun?

  8. David Says:

    Die einzige Überlebenschance ist die radikale arbeitsdemokratische Reorganisierung der Gesellschaft von unten nach oben.

    Also das Gegenteil von dem, was der Sozialismus, was jegliche „Sozialistische Einheitsparteien“ machen.

    Ein Artikel der Online-Ausgabe der Sächsischen Zeitung vom Februar diesen Jahres schildert, wie in Freital – nahe Dresden – die Menschen nach 1946 besonders viel erwarteten vom Sozialismus und daher besonders schwer enttäuscht worden seien:

    http://www.sz-online.de/sachsen/ausgerechnet-freital-3032669.html

  9. David Says:

    Gnade uns Gott, wenn das weltweite Finanzsystem kollabiert und beispielsweise tatsächlich eine Klimakatastrophe eintreten sollte.

    Kollaps des Finanzsystems?

    Erste Anzeichen??

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/janne-joerg-kipp/notmassnahme-bargeldverbot-rueckt-naeher.html

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