Psychopharmaka und Orgonomie (Teil 1)

Zum folgenden siehe auch Psychischer Kontakt und vegetative Strömung.

Eine „dogmatische Orgonomie“ ist ein Widerspruch in sich selbst, da nach dem Orgonomischen Funktionalismus jedes Phänomen zwei Seiten hat und es vom Zusammenhang abhängt, welche Seite lebensförderlich („funktionell“) ist und welche nicht. Beispielsweise bedeutet bei Leberkrebs die Option „Orgonakkumulator“ den sicheren Tod, während jene, die sich für die „lebensverneinende“ Chemie, das Messer oder „Todesstrahlen“ entschieden haben, weiterleben dürfen.

Oder mit anderen Worten: Ideologen und „Rechtgläubige“ sind nichts anderes als Vollidioten.

Ein schönes Beispiel ist die so gern verteufelte Psychopharmakotherapie. Es stimmt, teilweise ist sie wirklich vollkommen hoffnungslos und man frägt sich, was das denn für eine „Wissenschaft“ sei. Andererseits gibt es aber auch ganz erstaunliche Erfolge, die „orgonomische“ Ideologen einfach nicht wahrhaben wollen.

Besonders eindrucksvoll ist die Wirkung des Antidepressivums Escitalopram (z.B. Cipralex) bei hirnorganischen (!) Schädigungen, genauer gesagt nach einem Hirnschlag. Man hatte angenommen, dieses SSRI hätte nur Auswirkungen auf die nach einem Hirnschlag sekundär auftretende (vollkommen verständliche) Depression und würde so indirekt den Heilungsprozeß unterstützen. Jedoch scheint das Psychopharmakon tatsächlich auf die Hirnstruktur selbst einzuwirken!

Offensichtlich stimulieren Antidepressiva wie Escitalopram die Produktion von Stoffen, die für das Wachstum von Nervenzellen notwendig sind.

Nach dieser notwendigen Einführung traue ich mich, daß folgende zu schreiben:

Wer noch etwas Lebendigkeit in sich hat, spürt, daß seine „innere Amöbe“, das kontraktile autonome Nervengeflecht, durch Medikamente (d.h. Zellgifte) zeitweise lahmgelegt und vielleicht dauerhaft geschädigt wird.

Für die mechanistische Medizin existiert diese hochempfindliche „innere Amöbe“, die uns erst zu Menschen macht, nicht. Vielmehr sind wir wie Roboter, die von starren Nervenbahnen durchzogen werden und in denen Hormone, Enzyme, etc. ungefähr nach dem gleichen Prinzip ausgeschüttet werden, mit dem ein Kühlschrank seine konstante Innentemperatur aufrechterhält.

Daß dem nicht so ist, sieht man an der neurotischen Entwicklung, die nichts anderes darstellt als die von Reich entdeckte „negative bio-energetische Konditionierung“ (Enttäuschungsreaktion) der besagten „Amöbe“: das Biosystem streckt sich nie wieder vertrauensvoll aus, nachdem es „doch harmlosen“ Erziehungsmaßnahmen, „die noch niemanden geschadet haben“, ausgesetzt worden ist oder von Anfang an in einer kalten, emotionalen Wüste ohne genuinen Kontakt vegetieren mußte.

Das Problem ist wirklich, daß sich die Menschen kaum noch als pulsierende, sich streckende und zusammenziehende, Lebewesen fühlen, sondern als starre Roboter. So werden sie „aufgezogen“, das wird ihnen im Unterricht und durch die Medien eingetrichtert und so werden sie von ihren Ärzten behandelt.

Mit den modernen Antidepressiva sind einst gefürchtete Nebenwirkungen in den Hintergrund getreten, dafür kristallisiert sich jedoch die aus Sicht der Orgonomie vielleicht wichtigste Nebenwirkung klarer heraus: sexuelle Dysfunktionen. In der Januarausgabe 2010 von INFO Neurologie & Psychiatrie wurde eine Metastudie referiert, derzufolge die Prävalenz von sexuellen Dysfunktionen unter der Einnahme von Antidepressiva um ein etwa Zehnfaches höher liegt, als bis dahin angenommen wurde.

Unter Placebo lag die Rate von sexuellen Dysfunktionen bei 14,2 %, während sie unter Citalopram (z.B. Cipramil), Fluoxetin (z.B. Fluctin), Paroxetin (z.B. Tagonis), Sertralin (z.B. Zoloft) und Venlafaxin (z.B. Trevilor) bei sage und schreibe 70 bis 80 % lag. Ganz anders sieht die Sache bei einer zweiten Klasse von Antidepressiva aus. Hier liegt die Rate von sexuellen Dysfunktionen teilweise sogar niedriger als unter Placebo, d.h. zwischen 4 und 20 %: Amineptin (wird seit 2005 weltweit nicht mehr hergestellt), Agomelatin (z.B. Valdoxan), Bupropion (z.B. Elontril), Mirtazapin (z.B. Remergil), Moclobemid und Nefazodon (2003 vom Markt genommen).

Ein ähnlich trauriges Bild zeichnet sich ab, wenn man die Wirkung von Antidepressiva (SSRIs) auf Kinder, Pubertierende und jüngere Erwachsene unter 24 betrachtet. In der diesjährigen Februarausgabe von Info Neurologie und Psychiatrie ist zu lesen, daß es bei hohen Dosierungen durch die Induktion innerer Unruhe und Antriebssteigerung zu selbstschädigenden Handlungen bis hin zu Selbstmorden kommen kann, bevor eine Stimmungsaufhellung eintritt. Warum hohe Dosierungen? Metaanalysen haben gezeigt, daß die Wirksamkeit von Antidepressiva in diesen Altersgruppen nur sehr gering ist. Stimmungsaufhellung? Es gibt ohnehin oft keinen Zusammenhang zwischen Dosis und antidepressiver Wirkung!

Man muß Psychopharmaka kritisch, aber auch differenziert sehen. Ähnlich war Reichs Herangehensweise.

Hier, was Reich selbst zum Thema in Der Krebs zu sagen hat (damals gab es so gut wie keine Psychopharmaka):

Ich persönlich hatte von jeher eine Abneigung gegen Injektion körperfremder Substanzen (…) in einen lebenden Organismus. Man konnte nicht übersehen, daß so viele schmerzstillende Chemikalien zwar die Schmerzen lindern, aber gleichzeitig den autonomen Lebensapparat schädigen. Ja, die schmerzstillende Wirkung der Alkaloide (Morphium etc.) besteht gerade in einer Herabsetzung der vegetativen Empfindungsfähigkeit des Organismus. Sie bewirken also biologisch genau das Gegenteil dessen, was die Orgontherapie erzielen will: Herabsetzung und nicht Steigerung der Lebensfunktion. (Der Krebs, Fischer TB, S. 307)

Reich sagt aber auch, daß der Orgonenergie-Akkumulator künstlich eine Erstrahlung des Organismus hervorrufe und fährt fort:

Wir stehen vor der Aufgabe, die Wirkungen mancher chemischen Heilmittel von diesem Standpunkt aus zu begreifen. Dadurch könnten die guten von den schädlichen chemischen Heilmitteln unterschieden werden. Ein Heilmittel, das den Bazillus tötet, aber gleichzeitig die Blutzellen und das Plasmasystem schädigt, statt sie zu stärken, sollte nicht zugelassen werden, auch wenn mächtige Profitinteressen solche Maßnahmen verhindern wollten. Es kann auch nichts anderes als die orgonotische Erstrahlung im Organismus sein, die Schmerzen aller Art rasch herabsetzt oder sogar beseitigt. (ebd., S. 323)

Dazu führt er weiter aus:

(…) orgonotisch versagendes Gewebe verträgt Giftmittel schlecht. Es wird uns zur Regel, bei Krebsbiopathien keine chemischen Substanzen zu applizieren, die sympathikoton auf den Lebensapparat wirken oder die Gewebe schädigen, auch wenn sie die Schmerzen lindern. Sie fördern die Anorgonie, statt sie zu beheben. (S. 355)

Abschließend zwei Aussagen über Psychopharmaka von dem Medizinischen Orgonomen Charles Konia:

Der Niedergang der autoritären sozialen Struktur hat zu einer allgemeinen Schwächung der Muskelpanzerung und einer Verstärkung der Augenpanzerung der Massen geführt. Die verminderte Verfügbarkeit der Abwehrfunktion der Muskelpanzerung, d.h. des Dämpfens von Ängsten und Empfindungen, brachte in den letzten Jahrzehnten den epidemischen Gebrauch und Mißbrauch von illegalen Rauschgiften und den steilen Anstieg in der Vorschreibung aller Arten von psychopharmakologischen Medikamenten mit sich. Sicher benötigen einige Patienten Psychopharmakotherapie – aus einer Vielzahl von Gründen sind sie keine Kandidaten für die medizinische Orgontherapie oder für andere Arten von Therapie. Jedoch verschlimmert die Behandlung von Emotionen mit Medikamenten, so als seien sie pathologische Symptome, den zugrunde liegenden kontaktlosen Zustand. Es ist das Verabreichen von Medikamenten, die die emotionale Intensität und den Kontakt abstumpfen, an Menschen, bei denen bereits eine verminderte Kapazität für Kontakt vorliegt. (The Journal of Orgonomy, Vol. 32, No. 2, Fall/Winter 1998)

Aus massenpsychologischer Perspektive sieht Konia die moderne Psychiatrie wie folgt:

Die mechanistische Herangehensweise der zeitgenössischen Psychiatrie ist der funktionellen, energetischen Herangehensweise diametral entgegengesetzt, dem Einzelnen dabei zu helfen, größeren Kontakt zu sich selbst und seiner Umgebung zu gewinnen. Trotz der Minderung von Symptomen macht sie die Massen in ihrem Gefühlsleben noch kontaktloser, als sie es vorher waren. Manchmal beginnt ein Patient, der bereits psychopharmakologische Medikamente nimmt, die ihm von einem anderen Arzt verschrieben wurden, die Behandlung bei einem Medizinischen Orgonomen. Die Erfahrung, die der Patient während der medizinischen Orgontherapie macht, erlaubt es fast immer diese Medikamente auszuschleichen und ganz abzusetzen. Dadurch wird sich der Patient der Wirkung des Medikaments bewußt. Er beschreibt sie als „Neutralisierung der Emotionen“, als: „Ich bin irgendwie von mir getrennt.“ Heute umgeht die pharmazeutische Industrie die rationale Autorität des Arztes und wendet sich in ihrer Werbung direkt an das Publikum. Auf den ersten Blick scheint diese Praxis das Ziel zu verfolgen, das Publikum zu informieren, entsprechend der von der Pharmaindustrie bekundeten Absicht. Tatsächlich ist es jedoch offenkundiger Kommerzialismus, der durch einen medizinischen Berufsstand ermöglicht wird, der bereits durch sein eigenes Abgleiten in den Kommerzialismus und durch den Mißerfolg seiner mechanistischen Herangehensweise geschwächt ist. (ebd.)

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

14 Antworten to “Psychopharmaka und Orgonomie (Teil 1)”

  1. Berliner „Orgonomie“: Zur Frage der Laienanalyse (Teil 1) « Nachrichtenbrief Says:

    […] orgonomische Psychiater keine der neuen hervorragenden Psychopharmaka benutzen sollen (S. 43), kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Mal ganz abgesehen von medizinrechtlichen […]

  2. Ichthyologisches zum Verhältnis von Psychopharmakotherapie und psychiatrischer Orgontherapie | Nachrichtenbrief Says:

    […] habe mich bereits in Psychopharmaka? Bitte das Gehirn einschalten! darüber aufgeregt, wie gedankenlos mit Psychopharmaka umgegangen wird, und das nicht nur in dem […]

  3. Tino Says:

    Könnten Roboter eine „innere Amöbe“ haben?

    • Peter Nasselstein Says:

      Wer Bücher über Biomechanik liest, könnte auf die Idee kommen, daß wir Bioroboter sind, die im Laufe der Evolution optimiert worden sind. Was wäre, wenn man einen menschengemachten Roboter eine „innere Amöbe“ verpaßt? Ich wüßte nicht, wie man das machen sollte. Aber wenn das gelänge, wozu? Die innere Amöbe beherrscht uns acht Stunden am Tag fast ausschließlich, nämlich während des Schlafs. Ohne Schlaf würde sie binnen weniger Tage absterben. Wer brauch schon schlafende Roboter?

      BTW: Bei Schlafentzug wird man psychotisch (keinerlei Unterschied zu schizophrenen Symptomen!).Wie das alles zusammenhängt, keine Ahnung.

    • Robert (Berlin) Says:

      By the way: Der Roman des SF-Films Blade Runner hieß „Träumen Roboter von elektrischen Schafen?“. Autor war Altmeister Philipp Dick.

    • Tino Says:

      Zum Leben auf dem Mars oder Expeditionen in Extremgebiete oder um Tote wiederzubeleben. Schließlich lebt jemand ohne „innere Amöbe“ nicht ganz, oder hab ich das falsch verstanden?

      Kann eine tote „innere Amöbe“ wieder zum Leben erweckt werden?

      Andererseits ließe sich der Mars vielleicht sowieso in kurzer Zeit (zehn bis 20 Jahre) für Tiere von der Erde bewohnbar machen.

      Ohja, mir reicht schon ein Tag ohne Schlaf um mich seltsam zu fühlen. Aber Delphine bleiben im Halbschlaf mit einer Gehirnhälfte wach. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/delfine-bleiben-im-halbschlaf-wachsam-a-861894.html Wie verträgt sich das mit deren „innerer Amöbe“?

      • Peter Nasselstein Says:

        Mein dritter Versuch – zwei Antworten haben ich versehentlich weggeklickt…………..

        Äh, die innere Amöbe ist das Autonome Nervensystem. Ihre Bewegungen sind die E-Motionen. Die Dolphine: wir sind in der gleichen Situation, da wir als ehemalige Baumbewohner nachts auf Stand-By laufen. Dolphine können ertrinken, wir konnten abstürzen. Trotzdem dominiert nachts die Amöbe und trotzdem könnten wir ohne Schlaf nicht leben. Keine Theorie: nach wenigen Tagen Schlafentzug ist man tot!

      • Klaus Says:

        „Kann eine tote ‚innere Amöbe‘ wieder zum Leben erweckt werden?“
        Es kommt darauf an, von welchen Eigenschaften einer ‚inneren Amöbe‘ es jeweils abhängt, welche sie ist. Bärtierchen zum Beispiel können austrocknen, sind dann wohl gewissermaßen tot und können dann in feuchtem Milieu wieder leben. Da sie dann wahrscheinlich als ‚derselbe‘ Organismus gelten und sofern sie eine ‚innere Amöbe‘ haben, wäre dann deren ‚innere Amöbe wieder zum Leben erweckt.
        Ach, und im übertragenen, therapiebezogenen, Sinne – na, darum geht es ja wohl gerade.

  4. Zeitgenosse Says:

    Hallo Peter!

    Wäre bei Leberkrebs beispielsweise die Versorgung mit einem Medical DOR-Buster angezeigt?

    Im übrigen bin ich zu folgendem Vorschlag gekommen, um die Orgontherapie flächendeckend praktizieren zu können: Da Reich ja den DOR-buster zur direkten Aufhebung der Panzersegmente benutzt hatte am Ende seiner Laufbahn (und dies ja funktioniert hatte wie auch bei der atmosphärischen Panzerungsbekämpfung), könnte ein orgonomisch geschulter Allgemeinmediziner und/oder Internist dies auch bewerkstelligen können. Mein Vorschlag im Detail: ein psychiatrisch ausgebildeter Orgonom überwacht beispielsweise 10 Interne und die wiederum bis zu 100 Patienten „am Mann“. Mit etwas gutem WIllen und effizienter Planung wäre dies ohne Probleme möglich. MMn wollte Reich die Therapie strukturierter und effizienter gestalten unter WEITESTGEHENDER Umgehung der sehr mühsamen psychiatrischen Komponente.

    Kleiner Ausflug in die theoretiache Physik (oder eher phantastische): Ich bin ja ein alter Star Trek Fan und habe mir, im Zusammenhang mit den Artikeln über die Überlagerung der Orgonströme und damit Manifestation der Materie, überlegt, ob man damit nicht irgendwie die Technologie eines Replikators entwickeln könnte. Theoretisch wäre es ja möglich. Ich selber habe Physik nicht studiert, aber ich zerbreche mir manchmal den Kopf über diese absurde Vorstellung, die natürlich eine Wahnsinnsentwicklung wäre in der Menschheitsgeschichte. Mit der immer größer werdenden Einsatztiefe der neuen 3D-Drucker wird diese Technologie auf eine sehr primitive Art und Weise ja bereits vorausgeahnt.

    LG

    • Zeitgenosse Says:

      PS.: Schlafentzug führt wie bei Flüssigkeitsentzug binnen weniger Tage zum Tod. Verhungern kann man Monate lang aber verdursten wie auch Schlaf oder besser gesagt Traumentzug führt bereits nach 3-4 Tagen zum Exitus.

      PPS.: Gefühlvolle Bioroboter sind wir ja selber teilweise. ABer würden wir künstliche Humanoide a la Asimov noch eine Emotionelle Komponente einhauchen, könnten wir uns als Spezies gleich den kollektiven Massenselbstmord hingeben. Die Geschöpfe würden uns nämlich schnell entsorgen…

  5. Neuropsychiatrie, Immunologie, Genetik, Orgontherapie | Nachrichtenbrief Says:

    […] Orgonomen sind im allgemeinen gegen Psychopharmaka, weil diese, ähnlich wie Drogen, das Energie-System des Körpers drosseln, die Kontaktfähigkeit mindern, etc. Es ist schon etwas gruselig, wenn manche Betroffene beispielsweise beschreiben, daß sich unter dem Einfluß „der Pillen“ eine Art „Wand“ bilde zwischen ihnen und ihren Gefühlen. Andererseits sind Psychopharmaka ein absoluter Segen, denn was mit einem schwer depressiven Patienten, der sich zu nichts mehr aufraffen kann, konkret machen?! Vielen Patienten helfen die Pillen nicht, aber es gibt eben auch Fälle regelrechter Wunderkuren. Das aus ideologischen, gar (pseudo-) „orgonomischen“, Gründen vom Tisch zu wischen, ist… Siehe dazu auch: Psychopharmaka und Orgonomie. […]

  6. - Says:

    Über Therapie und Medikamente wollte ich schon länger einen Beitrag verfassen.
    Herr Müschenich hat sich ja dazu geäußert und nach seinen Erfahrungen ergeben Medikamente, die die Ladung senken in Verbindung mit Orgontherapie keinen Sinn. Beispielsweise sind das SSRI/SNRI, aber auch Benzodiazepine und wahrscheinlich auch trizyklische Antidepressiva. Mirtazapin und Moclobemid kann man hingegen, in der Zeit, in der man Therapie macht, schon einnehmen, wenn es ohne Medikamente nicht geht.
    Ich habe effiziente Erfahrungen mit dem Z-Benzodiazepin „Zopiclon“ gemacht. Dieses Medikament hat eine relativ kurze Halbwertszeit, wirkt also nicht so lange, wenn man es abends benötigt, um einschlafen zu können. Außerdem haben Z-Benzodiazepine kaum eine anxiolytische (angslösende) Wirkungskomponente, die bei den vielen Benzodiazepinen stark ausgeprägt ist.
    Auseinandersetzung mit Angst ist in der Therapie nach der abendlichen Einnahme von Zopiclon möglich.
    Ich wechsele die Einnahme von Zopiclon nach drei bis vier abendlichen Einnahmen mit Trazodon ab, um nicht abhängig zu werden. Trazodon scheint ebenfalls nicht anorgonotisch zu wirken, obwohl es sedierend wirkt. Als Nebenwirkung kann sogar Priapismus (dauerhafte Erektion) auftreten, wovon ich zum Glück nicht betroffen bin. Viele schreiben, dass Trazodon und Bupropion (Elontril) seltene Antidepressiva sind, die die Libido nicht drosseln. Bupropion wirkt aber aktivierend, während Trazodon sedierend wirkt. Beides sind Antidepressiva und Trazodon wirkt in niedrigen Dosierungen auch als reines Sedativum. Übrigens ist Trazodon wie Nefazodon auch ein dualserotonerges Antidepressivum, das jedoch nicht vom Markt genommen wurde.

  7. Peter Nasselstein Says:

    Wenn man dieses Video anschaut, spürt man, wie sich die innere Amöbe kontrahiert – ein Ziehen in den autonomen Nerven:

    http://www.t-online.de/tv/webclips/spektakulaere-videos/id_81859120/ohne-sicherung-sitzen-die-beiden-in-365m-hoehe.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: