The Journal of Orgonomy (Vol. 48, No. 1, Spring/Summer 2014)

In dem Artikel „Right from the Start: Pregnancy, Birth and Emotion“ (S. 27-37) befaßt sich die medizinische Orgonomin Susan Marcel mit der zentralen Rolle des emotionalen Kontakts in der Zeit vor, bei und nach der Geburt. Das ganze stellt sie schematisch wie folgt dar:

emotgeburt

Um alles mögliche werde sich in der Geburtshilfe gekümmert, nur nicht um den emotionalen Kontakt, vielmehr würden Gynäkologen und Hebammen von bürokratischen Vorgaben und der Angst verklagt zu werden terrorisiert. Es wird alles getan, um den emotionalen Kontakt mit der Patientin zu unterbinden und jeden ins Abseits zu stellen, der es wagt dafür zeitliche und materielle Ressourcen „zu vergeuden“.

In den USA bewarb sich der Multimillionär John Edwards 2004 und 2008 als demokratischer Kandidat für die Präsidentschaft. Sein Geld hatte der aus armen Verhältnissen stammende Rechtsanwalt mit einer cleveren Geschäftsidee gemacht. Er suchte sich Leute, die Babys mit einer zerebralen Kinderlähmung zur Welt gebracht hatten. Deren Ärzte verklagte er auf Schadenersatz. Als Folge der Klageflut werden nun von den US-Gynäkologen zur juristischen Absicherung viermal mehr Kaiserschnitte vorgenommen als vor Edwards „Tätigkeit“. Und das, obwohl gar kein Zusammenhang zwischen der Behinderung und dem Geburtsvorgang besteht!

Neben der juristischen Absicherung gegen die „Edwards“ dieser Welt und aus Angst vor möglichen Komplikationen bei der Geburt ist ein weiterer Grund für die Zunahme des Kaiserschnitts eine Profitgier, die der „Edwardschen“ in nichts nachsteht:

Anläßlich des Internationalen Hebammentages am 2004 wies der Bund Deutscher Hebammen darauf hin, daß in Kliniken immer weniger Kinder auf natürliche Weise zur Welt kommen. Da sich die normale Geburt nicht mehr rechnet, würden immer mehr Frauen zu künstlichen Einleitungen der Geburt gedrängt. Sie läge bei fast 20 %. Die Dammschnittrate sei auf fast 60 % gestiegen. Jedes fünfte bis vierte Kind werde per Kaiserschnitt entbunden.

Die Pharmaindustrie und die Medizintechnik haben ein finanzielles Interesse an der pathologisierten und medikalisierten Geburt.

Selbst die vaginale Geburt artet zunehmend in Genitalverstümmelung aus – die es demnach nicht nur in Afrika gibt…

Ein Forscherteam der University of North Carolina unter Leitung von Katherine Hartmann wertete 45 Studien der vergangenen 50 Jahren aus. Durch den Dammschnitt werde das Risiko eines Dammrisses nicht etwa reduziert, sondern eher erhöht. Die Gefahr von Fäkalinkontinenz in den ersten drei Monaten nach der Geburt verdoppelt sich. Der Anteil der Frauen, die nach der Geburt über Schmerzen beim Geschlechtsverkehr klagten, lag bei denen mit Dammschnitt um 53 % höher.

Verständlich, daß trotz der vorliegenden Studien am Dammschnitt festgehalten wird…

Im British Medical Journal berichten Kenneth Johnson vom kanadischen Center for Chronic Disease Prevention and Control und Betty-Anne Daviss von der International Federation of Gynecology and Obstetrics über ihre Studie zu Hausgeburten. Es war die bis dahin umfangreichste Untersuchung zum Thema überhaupt. Bei gut vorbereiteten Hausgeburten waren weder die Frau noch ihr Kind gefährdeter als bei der Geburt im Kreissaal. Ganz im Gegenteil: die Rate medizinischer Interventionen war deutlich niedriger. An der Studie nahmen fast alle Hebammen teil, die Mitglied im North American Registry of Midwives (NARM) sind. Bei den Hausgeburten lag die Dammschnitt-Rate bei 2,1 % gegen 33 % bei den Geburten im Krankenhaus. Ähnlich das Bild beim Kaiserschnitt (3,7 % gegen 19 %) und der Vakuumextraktion (0,6 % gegen 5,5 %).

In Großbritannien kommen etwa 21.5 % der Babys durch Kaiserschnitt auf die Welt. Einer Studie der Liverpool University und des Liverpool Women’s Hospital zufolge, könnten etwa ein Viertel dieser Eingriffe vermieden werden. Nämlich jene, die durchgeführt werden, weil sich die Gebärmutter nicht in einem ausreichenden Maße zusammenzieht und deshalb die Geburt nicht voranschreiten will. Die Verabreichung von Oxytozin, um den Geburtsprozeß zu beschleunigen, würde oft nicht helfen und das Problem nur verschlimmern: Ermüdung der Gebärmutter-Muskulatur aufgrund von Sauerstoffmangel und damit einhergehenden hohen Milchsäure-Konzentrationen. Stattdessen schlagen die Mediziner vor, daß ein Verzicht auf „Behandlung“ der ermüdeten Gebärmutter-Muskulatur erlauben würde, sich auszuruhen und genug Kraft für eine natürliche Geburt zu schöpfen.

Eine Geburt per Kaiserschnitt verläuft keineswegs schmerzfrei. Die Schmerzen treten nur später auf und bleiben zudem stärker im Gedächtnis haften, weil keine natürlichen schmerzdämpfenden Hormone ausgeschüttet werden. Deshalb ist es kein Zufall, daß viele Frauen nach einem Kaiserschnitt kein weiteres Kind mehr wollen. Die bei der physiologischen Geburt produzierten Hormone fördern zudem die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Tatsächlich hat die physiologische Geburt eine ähnliche Bedeutung wie der Orgasmus. Nicht nur, daß beide die einzigen Möglichkeiten sind, wie das Metazoon seine gesamte überschüssige Energie entladen kann, beide führen auch zur Überschüttung des Gehirns mit „Glückshormonen“ und binden die Partner dauerhaft aneinander. Dergestalt ist die Orgasmusfunktion die Grundlage des Zusammenhalts der Gesellschaft.

Michel Odent schreibt in Die Natur des Orgasmus (München 2010, S. 65f), daß der Kaiserschnitt eine negative Auswirkung auf die Oxytozin-Ausschüttung während des Stillens und dem Beta-Endorphin-Gehalt der Muttermilch hat, d.h. auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind. Zur Mutter-Kind-Bindung aufgrund von „Glückshormonen“ siehe auch Aspekte des Stillens.

Föten wachsen in einer sterilen Umgebung heran. Bei der Geburt werden sie umgehend von außen (Haut) und innen (Darm) von Bakterien besiedelt. Die Art dieser Besiedlung, die die individuelle Zusammensetzung der Bakterienflora für den Rest des Lebens prägt, wird von der Art der Geburt bestimmt: vaginal oder per Kaiserschnitt. Dies konnten Maria Dominguez-Bello von der University of Puerto Rico in San Juan und Kollegen belegen. (Siehe auch das Interview hier.)

Bei einer vaginalen Geburt sind die Babys von der Vaginalflora bedeckt, während es beim Kaiserschnitt überwiegend gewöhnliche Hautbakterien sind. Unter ihnen konnten die Wissenschaftler auch den gefürchteten Krankenhauskeim Staphylococcus aureus identifizieren.

Der Geburtskanal ist ein stark von Bakterien besiedeltes Ökosystem, das relativ wenige Arten beherbergt, die jedoch darauf spezialisiert sind, schädliche Krankheitserreger zu vertreiben. Die direkte Übertragung der Flora von Mutter auf das Kind diene daher dem direkten Schutz des Neugeborenen vor einer Besiedlung durch Krankheitsauslöser, schreiben die Wissenschaftler. Zudem sorgen die Bakterien der Mutter offenbar für die Initialzündung des Immunsystems: Die wichtige Besiedelung des Verdauungstrakts durch gutartige Bakterien findet bei diesen Babys merklich früher statt.

Entgegen den Empfindungen des gepanzerten, d.h. zutiefst sexualfeindlichen Menschen, sind die Genitalien einer Frau ihr „sauberster“ (d.h. orgonotischter) Körperteil überhaupt.

Gerichtsmedizinern ist von jeher aufgefallen, daß ausgerechnet der Uterus und die Schwellkörper des Penis dem Fäulnisprozeß der Weichteile von Leichnamen am längsten widerstehen. Eine Erklärung dafür gibt es nicht. Die Medizin steht vor einem Rätsel. Ob diese Geschlechtsorgane der Fäulnis am längsten widerstehen, weil sie höchste orgonotische Ladung besitzen?

Gegen dieses Heiligtum führt der gepanzerte Mensch einen unerbittlichen Vernichtungskrieg: es wird öffentlich Werbung für die Verstümmelung der Scheide gemacht (und des Penis), „Votze“ ist ein immer beliebter werdendes Schimpfwort (auch unter Frauen), ganze Industriezweige leben von der „Intimhygiene“, es gibt immer weniger Frauen, die sich mit ihrem Körper und ihrem „Frausein“ identifizieren können und nicht zuletzt nehmen immer mehr Frauen den Kaiserschnitt auf sich, nur um ihrer Vagina zu entgehen.

Unsere Gesellschaft ist krank, zutiefst „unhygienisch“ und in einem schier unfaßbaren Ausmaß – frauenfeindlich.

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13 Antworten to “The Journal of Orgonomy (Vol. 48, No. 1, Spring/Summer 2014)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Ein Arbeitskollege erzählte mir kürzlich, dass seine Frau leider keine Wehen bekäme und sie deswegen auch ihr zweites Kind per Kaiserschnitt entbünden müssten. Dazu erzählte er mir, dass bei normaler Geburt die Schmerzen innerhalb 24h verschwänden, es beim Kaiserschnitt jedoch Monate dauern würde, weil es ein richtiger operativer Eingriff wäre und die Bauchmuskulatur massiv gedehnt würde.
    Natürlich ist doch am besten!

    Diese Vaginaloperationen zur „Verschönerung“ sind m. E. auch eine Angleichung an die Maschine, weil das Lebendige hat keine exakten geometrischen Formen (wie die Maschine). Das Maschinelle wirkt auch hier auf die Psyche (Selbsteinschätzung) und so wird der eigene Körper der Maschine angeglichen. Die Vorlage bringt dann eine Frauenzeitschrift, heimlich gesponsert von Chirurgen.

    • Renate Says:

      Ich hatte zB keine Schmerzen bei der (natürlichen) Geburt meiner Tochter, und habe mein Kind sofort auf den Bauch gelegt bekommen und da sie absolut sauber, wie frisch gebadet, war, ließ ich sie mir auch nicht zum Baden wegnehmen 🙂
      Gleich nach der Geburt unterhielt ich mich ganz normal mit dem Arzt übers Schifahren
      Die Geburt war um 1 Uhr früh, was sehr angenehm war, da keine Leute oder Besucher am Gang herumrannten und es absolut ruhig war. Dann ging ich mit ihr ins Zimmer und schlief mit ihr (sie nur in Windeln, sonst kein Gewand) unterm Nachthemd bis in der Früh im Bett.

  2. Der grassierende Babymord « Nachrichtenbrief Says:

    […] diesem blutigen Schlachtfest freiwillig ausliefert bzw. es ohne zwingenden Grund ausführt. Siehe Das blutige Grauen der Geburt, das hier verfilmt […]

  3. Lucky Luck und Barbie | Nachrichtenbrief Says:

    […] Kein Wunder, daß im Werbefernsehen so häufig von weiblicher Verstopfung die Rede ist und der Kaiserschnitt fast zur Regel wird. Kaum ein junges Mädchen fühlt sich noch in ihrem Körper wohl, denn der […]

  4. obstetrics and gynecology logo Says:

    Another effective form of birth control is Mirena IUD.
    This is a combined course usually proved in the
    medical institutes. It is important for all ladies to
    choose an OBGYN with whom you would feel secure and
    comfortable.

  5. Robert (Berlin) Says:

    Am 21. Februar 2015 hielt A. Meyer einen Vortrag über „Die Sanfte Schmetterlings-Babymassage und die physiologischen Grundlagen der Lebenskräfte“. Er selbst ist ein Anhänger der Anthroposophie.
    Anwesend waren seinen Frau, eine Hebamme und mehrere Interessierte (mich eingeschlossen).
    Eine Info war, dass die Abgabe von Medikamenten und der Einsatz von Kaiserschnitten zugenommen hat. Der Trend geht zur schmerzlosen Geburt per Schmerzmittel, die auch direkt in den Stoffwechsel des Babys gehen.

    https://sanftebabymassage.wordpress.com/veranstaltungen/

  6. Peter Nasselstein Says:

    Auch vom Ablauf der Geburt hat die „Katze“ schon genaue Vorstellungen. „Ich plane einen Kaiserschnitt. Dann habe ich den genauen Termin und kann vorher noch einen alkoholfreien Cocktail schlürfen, bevor mein Kind kommt“, verrät sie. Man soll zwar vieles im Fernsehen sehen, aber wohl nicht alles. „Diese tollen Momente in meinem Leben würde ich natürlich gern teilen. Aber mir ist es sehr wichtig, dass man im Kreißsaal zum Beispiel nicht die ganze Zeit mit der Kamera auf mein Baby draufhält. Eine Geburt ist etwas Schönes, es muss alles sehr ästhetisch aussehen“, erklärt sie.

    https://de.stars.yahoo.com/news/daniela-katzenberger-geburt-laufender-kamera-131516847.html

    Millionen junger Mädchen orientieren sich an ihr!

  7. claus Says:

    „Immer mehr Frauen gebären ihr Kind per Schnittentbindung. Dadurch erleben die Mütter die Geburt kaum mit. In einer nordrhein-westfälischen Klinik wurde zum ersten Mal ein „mütterlich assistierten Kaiserschnitt“ durchgeführt. Dabei konnte die Mutter mit Hilfe der Ärzte ihr Kind selbst aus dem Bauch holen.“
    (http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/mutter-holt-bei-einem-kaiserschnitt-ihr-kind-selbst-aus-dem-bauch-2015060637955)
    Also: Der Kaiserschnitt soll nun sanft und hip werden.
    ‚Kontakt‘ ohne Orgon.

    • claus Says:

      Jetzt Diskussion zur OP:

      http://www.welt.de/gesundheit/article142050569/Experten-kritisieren-Kaiserschnitt-OP-als-Marketing.html :

      Experten kritisieren Kaiserschnitt-OP als Marketing

      Sogenanntes „Bonding“, wie das frühe Kuscheln genannt wird, sei gut für die Mutter-Kind-Bindung. „Dass sie selbst das Kind auf ihre Brust ziehen kann, gibt ihr ein gewisses Maß an Selbstbestimmung zurück, was in einer Operation sonst nicht gegeben ist. Das ist für das Geburtserlebnis entscheidend“, sagt Schmitt. Sicherheit für Mutter und Kind stehe dabei an oberster Stelle: Arme und Hände der Mutter waren mit Handschuhen und steriler Kleidung geschützt. Um Sterilität zu gewährleisten, habe es ein intensives Vorgespräch mit der Mutter gegeben, was auf sie zukommt und wie sie sich verhalten muss.
      Die Fachwelt reagiert mit Ablehnung auf den Vorstoß: „Das hat medizinisch überhaupt keinerlei Nutzen, sondern ist Ausdruck einer Eventkultur, die wir in der Medizin gerade im Bereich Schwangerschaft und Geburt erleben“, kritisiert Professor Ekkehard Schleußner vom Uniklinikum Jena. Er sieht Risiken: „Die Sterilität des OP-Gebietes wird potenziell gefährdet“, die Mutter sei kein Fachpersonal.
      Schleußner ist im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die sich seit Jahren für die Senkung der Kaiserschnittrate in Deutschland einsetzt. Inzwischen kommt fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt, vor 15 Jahren lag die Rate noch bei 21,5 Prozent.

    • claus Says:

      In den brasilianischen Medien und der Politik ist mittlerweile von einer „Kaiserschnitt-Epidemie“ die Rede, das Land will die vielen Operationen stoppen. Dafür muss sich grundlegend etwas verändern, denn die Furcht der Brasilianerinnen vor der Geburt hat ihre Gründe.
      […]
      „Die natürliche Entbindung ist in Brasilien besonders schmerzhaft und riskant“, sagt die Ärztin Carmen Simone Diniz, Koordinatorin der 2014 erschienenen Studie „Nascer no Brasil“ („In Brasilien geboren werden“). Schuld sei das Gesundheitssystem. Laut Diniz werden viele von der WHO empfohlene Richtlinien nicht übernommen:
      • Die Frauen könnten zum Beispiel nicht selbst bestimmen, in welcher Position sie gebären wollten.
      • Zudem werde für gewöhnlich das wehenfördernde Hormon Oxytocin verabreicht, das die Schmerzen verstärke. Dadurch werde der Kaiserschnitt zur „Erlösung“.

      http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/brasilien-will-kaiserschnitt-epidemie-eindaemmen-a-1041886.html

    • claus Says:

      http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/jedes-dritte-kind-ein-kaiserschnitt-id10870906.html
      „Die Natur hat es nicht umsonst so eingerichtet, dass Kinder durch den Geburtskanal auf die Welt kommen. Natürlich kann man keine Frau zu einer spontanen Geburt zwingen und jede muss das für sich entscheiden, aber ich würde den diesen Weg im Zweifel immer empfehlen – die Natur hat das nicht umsonst so eingerichtet.“So bereitet sich das Kind im Falle einer spontanen Geburt allmählich auf den Umgebungswechsel vor. Wenn das Kind sich seinen Weg durch den Geburtskanal bahnt, wird das Fruchtwasser durch die Verengung kraftvoll aus den Atemwegen des Kindes katapultiert – dies ist bei einem Kaiserschnitt, nicht der Fall, was beim Kind Atemprobleme verursachen könnte, moniert der Experte. „Die spontane Geburt fördert außerdem die Bindung zwischen Mutter und Kind“, erläutert Wallner.

    • Claus Says:

      Dazu passt:

      Periode trotz Wechseljahre: Forscher können Menopause rückgängig machen
      Gute Nachrichten für Frauen in den Wechseljahren: Forscher berichten, sie könnten die Menopause rückgängig und somit eine Schwangerschaft wieder möglich machen.
      Können auch bald ältere Frauen schwanger werden? Nach der Menopause? Forschern soll es gelungen sein, die Menopause umzukehren.
      Die Menopause rückgängig machen und eine Schwangerschaft wieder möglich machen? Wissenschaftlern soll das nun teilweise gelungen sein, wie in der Zeitschrift The New Scientist berichtet wird. Die Forscher von der Greek fertility clinic Genesis in Athen stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass durch eine Behandlung des Blutes von älteren Frauen die Eierstöcke verjüngt werden können. Dadurch soll es künftig möglich sein, die Menopausen von Frauen umzukehren. Eigentlich wird die Bluttherapie zur Behandlung von Wunden eingesetzt. Wie genau sie funktioniert, das ist noch unklar. Vermutet wird, dass sie die Regeneration von Gewebe stimuliert.
      Wechseljahre rückgängig machen: Alter bei Menopause spielt bald keine Rolle mehr?
      30 Frauen im Alter zwischen 46 und 49 wurden mit der Bluttherapie behandelt. Gynäkologe Konstantinos Sfakianoudis sagte gegenüber dem Magazin: „Sie scheint in zweidrittel der Fälle zu wirken.“ Eine der Teilnehmerinnen war bereits vierzig Jahre alt, bei ihr hatte die Menopause fünf Jahre zuvor eingesetzt. Nach der Behandlung bekam sie wieder ihre Periode.
      Die Ergebnisse sollen von seinem Team nun weiter beobachtet werden. Sollten sie weiteren Überprüfungen standhalten, könnte die Therapie künftig der abnehmenden Fruchtbarkeit älterer Frauen entgegenwirken.
      Eine hochschwangere Frau fasst sich mit beiden Händen an ihren Bauch. Zwar steigt während der Schwangerschaft der Kalorienbedarf – allerdings nur marginal.
      Nicht nur könnten Frauen, bei denen die Menopause früh einsetzt, länger schwanger werden. Die Forscher hoffen auch darauf, dass besser auf Begleiterscheinungen, die in den Wechseljahren eintreten, reagiert werden könnte.

      http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Periode-trotz-Wechseljahre-Forscher-koennen-Menopause-rueckgaengig-machen-id38571957.html

  8. Die entgleiste Vagina | Nachrichtenbrief Says:

    […] unserer Haut habe ich mich bereits in Apoptose beschäftigt. Speziell mit der Vaginalflora in The Journal of Orgonomy (Vol. 48, No. 1, Spring/Summer 2014): beim Durchgang durch den Geburtskanal wird die Bakterienflora des Säuglings von der […]

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