Du kannst mal meine Arschhaare rauchen, Du Tamponlutscher!

Zum folgenden siehe auch Cannabis und Schizophrenie.

Eine australische Studie (McGrath J et al.) hat eine enge Korrelation zwischen dem Ausbruch von Psychosen und frühem Cannabis-Konsum aufgezeigt. Bevor wieder zufällige Leser dieses Blogs ausrasten, hier erst mal der wissenschaftliche Konsens zum Thema. Wer das folgende bestreitet, ist wirklich nicht mehr zu retten:

Grundsätzlich müssen sich Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten im Klaren sein, daß sie mit dem Kiffen ein höheres Risiko für eine Psychose haben, als abstinente Personen. Kiffer, die eine intensive Wirkung bevorzugen und dabei zudem auf hochpotentes Gras zurückgreifen, sind besonders gefährdet. Generell gilt: Je intensiver der Konsum desto höher das Risiko. Wer zudem bereits an Schizophrenie erkrankte Personen in der Familie hat oder gewisse psychoseähnliche Symptome bei sich entdeckt, sollte besser die Finger vom Kiffen lassen. Vorzeichen können sein: Das unbestimmte Gefühl, daß etwas Merkwürdiges mit einem passiert, das Gefühl, verfolgt zu werden oder die Erfahrung, daß die Gedanken rasen und nicht kontrolliert werden können. Wer diese Symptome bei sich feststellt muß nicht zwangsläufig psychotisch werden, um aber auf Nummer sicher zu gehen, sollte man in diesem Fall auf den Konsum verzichten oder ihn zumindest deutlich reduzieren.

So, und jetzt zu den australischen Ergebnissen: 3801 Probanden, darunter 228 Geschwisterpaare, der Jahrgänge 1981 bis 1984 wurden im Alter von 5, 14 und 21 Jahren untersucht. Dabei wurde der Erstkonsum von Cannabis mit drei Psycho-Parametern abgeglichen. Wurde mit etwa 15 Jahren mit dem Kiffen begonnen verdoppelte sich das Risiko für eine „nicht-affektive Psychose“, die Wahrscheinlichkeit für Wahnbildungen vervierfachte, die für Halluzinationen verdreifachte sich. Die Gewichtigkeit dieser Daten wurde durch die Untersuchung der Geschwisterpaare weiter erhöht.

Wie oben bereits zitiert, wird die Aussage solcher Studien dadurch relativiert, daß Leute, die ohnehin zu Psychosen neigen, sich verstärkt zum Cannabis hingezogen fühlen. Andererseits spricht das nun wahrhaftig nicht gerade für das Kiffen!

Es spricht alles für eine tiefgreifende energetische Gemeinsamkeit zwischen Cannabiskonsumenten und Schizophrenen.

Da wäre zunächst einmal das typische „Cannabis-Gesicht“. Es ist ein Ausdruck, als hätte man gerade auf eine verfaulte Mandel gebissen. Schwer zu beschreiben. Hier das geradezu archetypische Cannabis-Gesicht:

Ein gutes Beispiel war auch das Gesicht des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Ganz ähnlich ist der ausgemergelte Gesichtsausdruck des typischen Schizophrenen.

Seit den 1970er Jahren „studiere“ ich nun die Kritzeleien, die Kiffer in Schulheften, Sitzgelegenheiten oder erst neulich auf einem frischen Holzzaun hier im Wald hinterlassen. Es ist wirklich eine unverwechselbare Kultur. Die Schmierereien sind in jeder Hinsicht identisch mit den Kultcomics der 1970er Jahre, obwohl seitdem eine Ewigkeit vergangen ist. Es ist eine Welt, die jeder sofort wiedererkennt, der mit der Malerei vertraut ist, die Schizophrene in psychiatrischen Kliniken produzieren. Es ist bei allem Humor eine enge, „krakelige“ Welt ohne Saft und Frische. Vor allem ist sie aber zusammenhanglos: die Objekte, selbst Körperteile wie Arme und Beine sind dargestellt, als würden sie nicht zusammenpassen.

Dazu paßt, daß ich mich persönlich von den Menschen in meiner Umgebung, die mit dem Kiffen anfingen, wie abgetrennt fühlte. Es ist als wenn die „energetische Brücke“ zwischen mir und meinem Gegenüber zerschnitten wird. Diese Brücken halten uns zusammen: es ist die orgonotische Erstrahlung, die bei ineinander Verliebten extrem stark ist – sie ist buchstäblich greifbar! – ansonsten ist sie bei jedem wirklichen zwischenmenschlichen Kontakt zumindest rudimentär vorhanden. Kiffer sind hier wie tot, wie Zombies, wie als wären sie unerreichbar in einer anderen Dimension. Energetischer Kontakt stellt sich nicht spontan her.

Das liegt daran, daß ihr energetisches Feld extrem ausgeweitet und ausgedünnt ist („spaced out“), „substanzlos“ und extrem schmutzig (DOR). Es ist genau wie bei Schizophrenen. Der Unterschied ist nur, daß man für Schizophrene nur Achtung und Sympathie haben kann, während Kiffer schlicht und ergreifend Arschlöcher sind. Ihnen geht alles am Arsch vorbei. Es sind Leute, die bei der Beerdigung der eigenen Mutter albern kichern können!

Wenn ich so Revue passieren lasse, was seit den 1970er Jahren geschehen ist, muß ich unwillkürlich an Don Siegels berühmten B-Film Die Invasion der Körperfresser von 1956 denken. Er ist nicht nur der beste, dichteste und perfekteste Film, der je gedreht wurde, sondern auch eine ausgezeichnete Allegorie über die Ausbreitung der Emotionellen Pest durch die „Körperfresser“ – die im Film durch die Genitalität gestoppt wird. Die Hauptaussage ist, im Kampf gegen die Pest niemals zu schlafen, d.h. niemals den Kontakt zu verlieren und seinem orgonotischen Sinn im Umgang mit Menschen zu trauen, d.h. zu fühlen, ob sie schon vollends dem „Körperfresser“ Emotionelle Pest zum Opfer gefallen sind oder nicht.

Wie weit die Cannabis-Kultur mit der hochansteckenden Krankheit „Emotionelle Pest“ verwoben ist, zeigt eine neue Studie von Patricia Cavazos-Rehg (Washington University in St. Louis) et al.:

Bei den mehr als 7,6 Millionen Tweets über Marihuana während der Zeitspanne eines Monats wird auf Twitter auf 15 Tweets pro Cannabis ein Anti-Marihuana-Tweet veröffentlicht, fanden die Forscher. (…) Cavazos-Rehg zufolge ist es möglich, daß Nachrichten auf den Seiten sozialer Medien Verhalten und Meinungen über Marihuana der Menschen beeinflussen. (…) Die Forscher unternahmen eine eingehende Untersuchung der Twitter-Accounts von mehr als 775 Follower und User mit einem Klout-Score von 44 oder höher. (…) Ein Blick auf eine zufällige Stichprobe von 7000 Tweets aus diesen Accounts zeigte, daß 77 Prozent pro Marihuana waren, 5 Prozent dagegen und 18 Prozent neutral waren. Leute, die Pro-Marihuana-Nachrichten tweeteten, hatten insgesamt mehr als 50 Millionen Twitter-Anhänger – mehr denn 12 mal soviel wie Konten mit einer Anti-Pot-Einstellung, fanden die Forscher. Viele der Pro-Marihuana-Tweets warben für den Konsum und die Legalisierung von Marihuana und stellten Behauptungen über seinen Nutzen für die Gesundheit auf. Leute, die sagten, Sie seien derzeit high oder daß sie in diesem Augenblick Pot konsumierten, sendeten 10 Prozent der Pro-Pot-Tweets. (…) „Obwohl wir Pro-Pot-Tweets noch nicht mit tatsächlichem Drogenkonsum verknüpfen können, sollte man sich Sorgen machen, weil viele diese Nachrichten in einem Alter erhalten, in dem sie noch am ehesten mit Drogen experimentieren und Probleme mit Substanzmißbrauch entwickeln“, sagte Cavazos-Rehg. (…) Twitter kann einen nationalen Trend der zunehmenden Unterstützung von Marihuanakonsum widerspiegeln. 1990 unterstützten nur 16 Prozent der Öffentlichkeit die Legalisierung von Marihuana in den USA laut einer Studie des Pew Research Center. 2014 sagten 54 Prozent der Befragten, daß sie eine Legalisierung unterstützen.

Desiree Krebs-Kraft von der University of Maryland in Baltimore und ihre Kollegen haben bei Experimenten mit Laborratten Hinweise gefunden, daß Cannabis möglicherweise einen bislang unbekannten Einfluß auf geschlechtstypische Eigenheiten hat. Bekamen die Tiere kurz nach ihrer Geburt einen cannabisartigen Wirkstoff verabreicht, glich sich die Hirnentwicklung der Weibchen an die der Männchen an. Entsprechend zeigten die Rattenweibchen als Heranwachsende männliche Verhaltensweisen. Sie wurden draufgängerischer, waren weniger scheu und entwickelten eine größere Risikobereitschaft als ihre unbehandelten Artgenossinnen.

Konkret wird der „Mandelkern“ (Amygdala), der voller natürlicher Rezeptoren für Cannabinoide steckt, beeinflußt. Hier wird das Impulsverhalten gesteuert, u.a. Partnerwahl, Verhalten gegenüber dem Nachwuchs und vor allem Aggressivität. Unter dem Einfluß der Cannaboide wuchs der Mandelkern bei den weiblichen Ratten schneller als bei den Männchen, weil sich ein bestimmter Zelltyp schneller und häufiger teilte.

Einen ähnlichen Effekt kennen Forscher bisher nur von Sexualhormonen, die ebenfalls bestimmte Hirnstrukturen prägen können, erläutern Krebs-Kraft und ihr Team. Wenn Cannabinoide nun ebenfalls in der Lage seien, geschlechtertypische Merkmale zu beeinflussen, müsse das dringend genauer untersucht werden – vor allem im Hinblick auf das Mißbrauchspotential der Substanzen als Drogen.

Neben der Antibabypille und den hormonell wirksamen Chemikalien in unserer Nahrung und in unserer Umwelt reiht sich Cannabis ein in das allgegenwärtige Eindämmen des sexuellen Lebensfunkens. Chemisches Gender Mainstreaming!

Und bitte keine Kommentare mehr von lebensfeindlichen Kiffern! Ihr könnt mal meine Arschhaare rauchen, ihr Tamponlutscher!

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7 Antworten to “Du kannst mal meine Arschhaare rauchen, Du Tamponlutscher!”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Als Ergänzung.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Streit um Coffee-Shops

    Als Königreich für Kiffer gelten die Niederlande, doch nun wird hart über die Zukunft der legendären Coffee-Shops gerungen. Mancher fürchtet um das liberale Image des Landes, der Europäische Gerichtshof ist eingeschaltet – und könnte ein wegweisendes Urteil sprechen.

    Zitat:
    „680 der Läden gibt es derzeit im Königreich – 2001 waren es noch 1700. „Der starke Rückgang liegt vor allem an den immer größeren Einschränkungen“, sagt Marc Josemans, Vorsitzende des Coffee-Shop-Verbandes LOC. Er kämpft vor Gericht gegen die „Law-and-Order-Politik“ und für ein Recht auf Rausch.

    In Maastricht, der Stadt im Dreiländereck, hat sich die Kiffstuben-Kontroverse entzündet. Auf insgesamt rund 140 Millionen Euro wird der Jahresumsatz der örtlichen Drogenkneipen geschätzt. Direkt und indirekt hängen laut LOC rund 1900 Vollzeitjobs von ihnen ab. Das sind die positiven Seiten – die negativen sind aus Sicht vieler Bürger zum Beispiel die Drogentouristen, die jeden Tag nach Maastricht strömen. Mehr als 2,1 Millionen Kunden sind es jährlich. Viele machen Radau in der Innenstadt und legen den Verkehr lahm. Immer wieder kommt es zu Pöbeleien, Diebstählen und Ärger mit den Anwohnern.“

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,729809,00.html

  3. Robert (Berlin) Says:

    Der Libertäre ignoriert die Panzerung der Massen und leugnet ihre Verursachung für die Drogensucht

    Von Amerika lernen: Colorado kifft sich reich
    Oliver Janich

    Seit der Legalisierung von Cannabis im US-Bundesstaat Colorado sprudeln dort die Steuereinnahmen. Tausende von Arbeitsplätzen wurden geschaffen. Die Immobilien- und Tourismus-Branche boomt: Ein Lehrstück in Sachen Marktwirtschaft.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/oliver-janich/von-amerika-lernen-colorado-kifft-sich-reich.html

  4. Robert (Berlin) Says:

    Britische Studie: Konsum von starkem Cannabis kann Risiko für Psychose erhöhen

    Menschen, die gelegentlich Cannabis konsumieren, haben laut einer britischen Studie kein erhöhtes Risiko, eine Psychose zu entwickeln. Anders sieht es jedoch bei regelmäßigem Konsum besonders THC-reicher Varianten aus.

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/cannabis-erhoeht-kiffen-das-risiko-fuer-eine-psychose-a-1018961.html

  5. Peter Nasselstein Says:

    Vor 30 Jahren lag der THC von Marihuana bei 10 Prozent, heute sind es 30 Prozent!

    http://www.livescience.com/50220-marijuana-science-potency-thc-levels.html?cmpid=559195

  6. Peter Nasselstein Says:

    Emotionelle Pest:

    „Offenbar wirkt sich die Gesundheitsgefahren verharmlosende Argumentation der Befürworter einer Legalisierung von Cannabis bereits negativ aus“, befand die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler. „Der Konsum von Cannabis kann gerade für Jugendliche und junge Erwachsene zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen.“

    http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_75432158/cannabis-zahl-der-jungen-kiffer-in-deutschland-deutlich-gestiegen.html

  7. Invasion von der Wega | Nachrichtenbrief Says:

    […] Die Invasion der Körperfresser vielleicht der beste Film war, der je gedreht wurde, ist Die Invasion von der Wega vielleicht eine […]

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