Sexpol 1933 und Sexpol 2015 (Teil 3)

Ein bedauernswerter Undercoveragent des FBI wohnte in den 1970er Jahren einer von der Mafia organisierten konspirativen Pornofilmvorführung bei. Für den ganz besonders anregenden Abend mußten Swingerpärchen einige hundert Dollar zahlen. Die Mafia hatte einen Film gedreht, in dem der Mann während des Geschlechtsaktes unvermittelt ein großes Messer hervorholte und der jungen Frau den Kopf abtrennte. In Großaufnahme und Farbe.

Tatsächlich sind die Masturbationsphantasien mancher Menschen noch weit schlimmer. Etwa eine Frau, die genau dann zum Höhepunkt beim Masturbieren kommt, wenn in ihrer Phantasie einem Kind die Kehl durchgetrennt wird. Psychotherapeuten können ein Lied davon singen – sich aber zumeist keinen rechten Reim darauf machen.

Warum wird ausgerechnet Sex, die lustvolle Quelle des Lebens, so oft mit Folterinstrumenten, Ekel und Mord verknüpft? Warum verbreiten Sex-Shops die gleiche Atmosphäre wie Ausstellungen über die Greuel von Auschwitz? Eine teuflische Welt, die Lady Gaga unseren Kindern nahebringt. In Israel gab es Anfang der 1960er Jahre sogar eine ganze Literaturgattung, die sich um SM-Sex in Komzentrationslagern drehte: „Lagerpornos“!

Ein Gutteil wird durch Reichs Entdeckung der Panzerung erklärt, die primäre Antriebe ins Gegenteil verkehrt, wenn sie aus dem Kern heraus an die Oberfläche streben.

Das erklärt aber nicht die innere Dynamik, die Sexualität immer wieder mit Blut, Dreck, Angst, Schmerz und Erniedrigung verbindet. Die 120 Tage von Sodom. Oder mit anderen Worten: Was ist so geil an Fesselspielen, SM, Toilettensex, etc.?!

Seit dem ORANUR-Experiment wissen wir, daß die Funktion des Orgasmus nicht nur einfach die Entladung überschüssiger Energie ist, sondern die Entladung von DOR. Bei orgastisch impotenten Menschen wird diese Energie in der Panzerung gebunden. Panzerung ist sequestriertes DOR! Wird die „Ladungskapazität“ der Panzerung überschritten, kommt es zu neurotischen (selbstzerstörerischen) und pestilenten (soziopathischen) Symptomen. Bei manchen phallisch-narzißtischen und hysterischen Strukturen funktioniert dieser Mechanismus nur schlecht und das System wird bei sexueller Stauung unmittelbar mit unsequestriertem DOR überschwemmt. Das findet man bei besonders hochenergetischen Männern wie Wilhelm Reich oder John F. Kennedy, denen, wie sie ihrem Umfeld bekundeten, „schwarz vor Augen“ wurde, wenn sie drei Tage hintereinander „keine Frau hatten“. Es ist, als wenn sich „Toxine“ in ihrem Organismus angesammelt hätten.

Solche Menschen fühlen sich nur „sauber“, wenn sie regelmäßig Geschlechtsverkehr haben. Bei anderen, mehr prägenital organisierten Menschen (die charakteristischerweise so aussehen „als wenn sie stinken würden“ – man denke nur an Madonna) ist es so, daß sie derartig im DOR-Sumpf stecken, daß ihre Sexualität ein einziges Suhlen im Dreck ist mit minimaler Spannungsabfuhr. Man lese etwa Reichs Beschreibung der unappetitlichen sexuellen Exzesse des triebhaften Charakters (Frühe Schriften) und des masochistischen Charakters (Charakteranalyse).

Jerome Eden hat die enge Beziehung von DOR und Sexualität vor 30 Jahren in einem kurzen Artikel sehr schön verdeutlicht („Functional Changes in Orgonomic Potential“ EDEN Bulletin, 7,4, Oct. 1980):

In der Orgasmusformel erklärt Reich das Funktionieren der Orgonenergie im Organismus, die vom orgonomischen Potential (Ladung, Energieakkumulation) bestimmt wird.

Doch wie kommt es zur Entladung? Eden geht davon aus, daß die „reine“ atmosphärische Orgonenergie (A) sich verändert, während sie dem orgonomischen Potential gemäß durch das Plasma (B) zum Kern (C) des Organismus fließt. Sie ist nun „gefangen“, ihre freie Bewegung eingeschränkt, ihre Möglichkeit zur Pulsation wird behindert. Auf diese Weise wird die ursprüngliche „saubere“ Energie nach und nach in „schmutziges“ DOR umgewandelt, das als sekundäre Energieform dem mechanischen Potential folgt, d.h. vom Kern wieder wegstrebt (Entladung).

Das erklärt, warum Sexualität das Schönste und Erfüllendste ist, was man sich vorstellen kann. Schließlich beruhen darauf alle unsere Vorstellungen vom Paradies und von der „Erlösung“! Wie Reich in Die kosmische Überlagerung erklärt, kann die organismische Orgonenergie in der Verschmelzung zweier Organismen zu einem, d.h. in der genitalen Überlagerung, ihre Beengung überwinden und weiter ausschwingen. Sie ist wieder so frei, wie die atmosphärische Orgonenergie. Im obigen Zusammenhang kann man anfügen: DOR verwandelt sich zurück in Orgonenergie.

Das skizierte Modell erklärt aber auch, warum Sexualität gleichzeitig das Schrecklichste, Unmenschlichste, Ekelerregendste und Schmutzigste sein kann, was man sich vorstellen kann: sie ist (wie alles Leben, nur besonders intensiv) untrennbar mit DOR verbunden. Auf verzerrte Weise vermittelt das beispielsweise der Katholizismus – der unendlich tiefer ist als das „aufklärerische“ Geschwätz der „Reichianer“.

Diese Überlegungen verdeutlichen auch, warum die zunehmende Verschmutzung der Atmosphäre mit DOR so verheerend ist. Dieser Planet wird sich in eine Sadomaso-Hölle verwandeln, wenn dem DOR-Notstand nicht entgegengewirkt wird.

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21 Antworten to “Sexpol 1933 und Sexpol 2015 (Teil 3)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    „Eine teuflische Welt, die Lady Gaga unseren Kindern nahebringt.“

    Etwas für Verschwörungstheoretiker:

  2. Manuel Says:

    Die gesamte Musikindustrie scheint spätestens seit den 60er Jahren satanistisch dominiert zu sein:
    http://www.jesus-is-savior.com/Evils%20in%20America/devils_music.htm
    Ich höre seit einiger Zeit jedenfalls nur noch klassische und barocke Musik (+ ein wenig Renaissance und Mittelalter), weil ich mich durch Rock und Pop regelmäßig total verdort gefühlt habe. Seitdem fühle ich mich wieder körperlich wohl und geistig klar, der Unterschied ist gewaltig!
    Ach ja – und deutsche Volksmusik! „Du bist groß, kleiner Mann, wenn du die guten, warmen Volkslieder singst […] denn die Volkslieder sind gut und heilsam […]“.

    • Peter Nasselstein Says:

      Manuels Beitrag mag abwegig klingen, aber es ist wirklich so, daß man die gesamte Popmusik nur als Klangkulisse des „Satanismus“ wirklich verstehen kann. Da wären erstmal die Beatles, deren Bezug auf Aleister Crowley denkbar eng ist. 1967 sangen sie „It was twenty years ago today…“ – als Crowley starb. Die Rolling Stones waren offen Satanisten:

      Weniger bekannt ist die Graham Bond Organization aus der die Cream, das Mahavishnu Orchestra, etc. hervorgegangen sind, auch Led Zeppelin wäre undenkbar, etc.pp. Graham Bond war ein Anhänger von Crowley und hat schon Anfang der 60er Jahre alles das vorgelebt, was 10 Jahre später kam.

      Ist das nun alles eine finstere okkulte Verschwörung, gar mit Drahtziehern im Hintergrund? Nein, es war einfach nur eine schrecklich in die Binsen gegangene Biologische Revolution.

    • Tino Says:

      Geht mir genauso, trotzdem höre ich oft gerne Electro.

      Die Seite liest sich aber wie eine Trutherseite.

  3. David Says:

    In der großen vierteiligen Fernsehdoku des Schweizer Fernsehens über den „Summer of Love“ 1967 wird ausdrücklich ein gewisser Gilmore erwähnt, er sei Satanist.

  4. David Says:

    Es ist betreffend Sexualenergie-Stauung zu sagen, dass der Stau ins Englische normalerweise mit „jam“ übersetzt wird – „traffic jam“ – Verkehrsstau.

    Hier liegt ein äußerst lebendiger Zustand vor, man denke auch an den Dampfkessel, weil ja die häufigste Ursache von Verkehrsstaus hohes Verkehrsaufkommen, also zu viel Druck, ist.

    Dagegen wird die Sexualenergie-Stauung bekanntermaßen im Englischen als „stasis“ formuliert. Hier liegt irgendwie die Ursache tiefer; es hat also durchaus einen Bezug zum DOR.

  5. David Says:

    Muss noch folgendes nachtragen:

    mir sind keine Satanisten bekannt, die im Bereich des „östlichen“, also orthodoxen, Christentums leben, auch nicht im Bereich von Buddhismus, Judentum, und Islam.

    Was den Hinduismus betrifft, so können – aus westlicher Sicht vielleicht die Shiva-Anhänger als Satanisten eingestuft werden, weil Shiva von christlichen Geistlichen des Kolonialzeitalters, soviel ich weiß, mit dem Satan gleichgesetzt wurde – vielleicht wegen des Lingams …

    Die einzige „satanische“ Religion ist das Christentum, wo anders als in Buddhismus und Islam die Hölle ewig ist – in letzteren Systemen endet die Höllenstrafe wenn die Strafe abbezahlt ist, und das ist nicht besonders gnädig sondern einfach logisch.

    Und das Christentum in seiner evangelischen und katholischen Ausprägung ist die einzige Religion welche im wesentlichen auf einer Hinrichtung beruht, nämlich der des Jesus von Nazareth – in der Orthodoxie steht, wenn ich mich nicht irre, etwas mehr die Auferstehung im Mittelpunkt.

    Ich will nichts mehr damit zu tun haben!!!

    • Peter Nasselstein Says:

      Der „existentialistisch“ angehauchten westlichen Kirche graust es angesichts der östlichen Kirche, die sich manichäistiscchen Eindeutigkeiten („wähle!“) entzieht:

      http://www.bayern-evangelisch.de/www/informiert/alles-ueber-hoelle.php

      Die orthodoxe Kirche sieht sowohl Himmel als auch Hölle als „intime Nähe zu Gott“ an. Wie ist eine solche Sichtweise möglich, handelt es sich doch bei Himmel und Hölle um ein Gegensatzpaar – das gegensätzlicher nicht sein könnte?

      Behnk: „Die orthodoxe Kirche neigt viel stärker zur mystischen Anbetung Gottes, als dass sie ihn theologisch reflektiert. Auch wenn sie formell die Lehre einer ‚Allversöhnung‘ Gottes mit allen Menschen ablehnt (nach der letzten Endes niemand mehr in der Hölle wäre), versteht sie Gott doch als so grenzenlos, dass eine Erlösung des ganzen Kosmos durch ‚Verwandlung‘ erhofft wird. Und weil dies eine geradezu überschwängliche Allversöhnungshoffnung ist, kann man fragen, ob die Rede von der Hölle als ‚intime Nähe zu Gott‘ die erfahrbare Schrecklichkeit des Bösen hinreichend würdigt. Nicht nur in theologischer Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf die reale Erfahrung des Bösen wird der gewaltige Kontrast von Himmel und Hölle in fragwürdiger Weise harmonisiert.“

  6. Was ist Orgonenergie? « Nachrichtenbrief Says:

    […] Zu diesen Ausführungen gibt es auch teuflisch geilen Sex! Teilen Sie dies mit:E-MailDruckenFacebookGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt. […]

  7. David Says:

    http://www.focus.de/gesundheit/videos/g-punkt-und-hoehepunkt-die-wahrheit-ueber-den-orgasmus_id_2974959.html

    Hier stehen einige seltsame Dinge drin, aber die Schlussbemerkung ist doch ganz gut; Zitat:

    Sex genießen und den Orgasmus gemeinsam entdecken

    Löst man sich von Zwängen, die einem Kitschromane oder Schmonzetten im Fernsehen vorgaukeln, und gibt man sich entspannt seinem Partner hin, kann man den Sex genießen. Ob oder in welcher Form sich der Orgasmus einstellt kann in intimer Gemeinsamkeit entdeckt werden.

    Zitat Ende, Hervorhebung hizugefügt..

    Sich nicht so sehr von den Medien steuern zu lassen ist immer – also auch in der Sexualität – eine gute Idee, und dass die entspannte Hingabe zum Orgasmus führt, leuchtet auch ein.

    Partner? Das ist schon ein bisschen schwieriger, wenn man – wie ich – in dem tiefenpsychologisch / sexuell wichtigsten Lebensabschnitt der Kindheit, mit ungefähr fünf bis sechs Jahren, in einer vergleichsweise isolierten Familie gelebt hat.

  8. Renate Says:

    „DOR verwandelt sich zurück in Orgonenergie.“

    Wie soll das genau vor sich gehen?

    Weiters: ich habe zB keine Lust, dass irgendein DOR-verseuchter Mann bei mir sein DOR ablädt.

    • Renate Says:

      Kann es nicht sein, dass DOR eine Säure ist?

      Mein Vater, der auch immer hochenergetisch war und ist, sagte immer, wenn er einige Tage keinen intensiven Sport (extreme Bergtouren, auf den Berg mit Langlauf oder Tourenschi, weite Radfahrtouren) macht, dann spürt er richtig, dass der Körper übersäuert ist. Bis zu saurem Geschmack im Mund.

      • Renate Says:

        Also, er muss soviel machen, damit er richtig schwitzt, dann ist wieder gut.

      • Renate Says:

        Drum sind die Sportler so süchtig nach ihrem Sport, besonders bei den Läufern fällt mir das auf.
        Die sieht man bei ärgstem Wetter und Regen auch laufen.

    • Peter Nasselstein Says:

      Nun, unter den richtigen Voraussetzungen verwandelt sich in der Atmosphäre DOR aus DOR-Wolken in lebenspendendes Wasser. „Umgekehrt“ wächst alles Leben aus DOR: dem schwarzen Humus („Leichenrückstände“).

      Über Säure und DOR habe ich ja neulich geschrieben: https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2015/01/20/der-ruckgang-der-bienen-population/

      Zur Säure im Körper: in Fragen von „Übersäuerung“ etc., von der Naturheilpraktiker immer sprechen, kenne ich mich nicht aus.

      • Renate Says:

        Mein Vater ist nebenberuflich, seit er 18 Jahre alt war, Imker, mein Onkel war es hauptberuflich und war auch hier in einer Forschungsstation tätig.

  9. Denis Roller Says:

    Ich finde diesen Blogeintrag ziemlich krass, er hat mich emotional wirklich tief berührt. Am tiefsten trifft mich immer wieder die Erkenntnis wie wichtig doch eigentlich regelmäßige genital-orgastische Entladung in meinem Leben wäre (siehe das Beispiel von Kennedy und Reich), und wie weit ich davon entfernt bin mit meinen Kurzbeziehungen „alle Jahre wieder“. Gleichzeitig weiß ich als „okularer Charakter“ aber auch, dass sozusagen „okulare genitale orgastische Potenz“ für mich am wichtigsten ist, quasi an erster Stelle steht- und das bekomme ich schon ganz gut hin. Also regelmäßigen lustvollen Kontakt als Ausgleich zur konzentrierten Arbeit mit den Augen in meinem Leben zu geniessen, und dafür braucht es (erst mal) keine Partnerin. Sondern nur wenn der Orgonmetabolismus bei mir im Augenbereich so richtig gut gedeiht, kann ich mich überhaupt verlieben- und erst dann ist der Weg zur „genitalen orgastischen Potenz“, der eben nur in einer Partnerschaft möglich ist, hoffentlich mal wieder frei. Von oben nach unten, wie in der Orgontherapie, anstatt mich „blind“ um „genitale Entladung“ abzumühen, was ohne die Freiheit meiner Augen im tiefen Kontakt zu meinem eigenen Leben sowieso nicht klappt. Ausser über irgendwelche „Sich-selbst-aufmotzen-um-irgendwelche-Frauen-aufzureissen-ORANUR-Drogen-Party-Wege“, nein Danke. Zur Zeit ist mein Arbeitsleben derartig „unbefriedigend“, dass ich wirklich nur am Rande offen bin für „Liebe“. Da könnte ich dann manchmal regelrecht verzweifeln im Wissen um die ganze „Schrulligkeit“ in meinem Leben, all das stagnierte Leben in meinem Kopf, die ganze abgestandene „DOR- Suppe“ zwischen „okularer Panzerung“ und „Angst vor wirklicher Veränderung“ in der praktischen Umsetzung in meinem jungen Schädel… Und weil das Leben nicht befriedigt, gehe ich eben in „zukünftige Hoffnungen“, von deren Erfüllung ich das „Zulassen“ von Liebe abhängig mache… Jahr für Jahr, Tag für Tag… Eigentlich tragisch. Frustriertes Arbeiten und mechano- mystizistische Sehnsucht nach Liebe. Plus die orale Depression als Kettenraucher und das ganze einfallslose „Rumhängen“ zwischen den von außen an einen heran getragenen, viel zu lose zerstreuten „Stoßzeiten“ der Pflicht, den allerletzten Bastionen der Selbstachtung … Der „okulare“, „orale“, „anale“ Charakter in der Falle… Zum Kotzen, echt. „Alles Scheiße in diese Firma…“

  10. Robert (Berlin) Says:

    Die Sado-Maso Hölle wird zum Vorbild

    Sexualwissenschaftler begrüßt Tabubruch in Fifty Shades of Grey

    In dem aktuellen Kinofilm „Fifty Shades of Grey“ stehen Sex, Leidenschaft und Sadomasochismus im Mittelpunkt. Der Film zeige aber auch, dass die Debatte um Sadomaso-Praktiken in der Gesellschaft angekommen ist, sagte der Sexualwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe). Damit werde ein Tabu gebrochen, und das sei richtig. „Je weniger ein Thema mit Tabus behaftet ist, umso aufgeklärter und selbstbewusster können die Menschen damit umgehen“, so Voß weiter. Aus seiner Sicht könne es durchaus sein, dass solch ein Film sich auf das Sexleben seines Publikums auswirkt – „zum Beispiel, dass entsprechende Produkte mehr Akzeptanz finden“. Heinz-Jürgen Voß ist Sozialwissenschaftler und Biologe. In seinen Forschungsarbeiten setzt er sich insbesondere mit der Frage von Geschlechterkonstruktion und Geschlechterverhältnissen auseinander.

    http://www.mmnews.de/index.php/net-news/36596-sexualwissenschaftler-begrüßt-tabubruch-in-fifty-shades-of-grey

    • Robert (Berlin) Says:

      http://mohammed.freehostyou.com/akifpirincci/index2014.html#72

    • Peter Nasselstein Says:

      Gestern habe ich im Vorbeigehen eine Szene aus dem Film im TV gesehen: die Heldin ist in einem Baumarkt angestellt, dort besucht sie der Filmheld, ihr zukünftiger Liebhaber, und kauft Plastikbinder, Klebeband und ein Seil. Sie: „Das sind ja Utensilien wie für einen Serienmörder!“ Der Kommentar sagt augenzwinkernd, der Held brauche es natürlich für „etwas anderes“… Sexualität und Mord auf einer Ebene!

    • Robert (Berlin) Says:

      Der Sadomaso-Kinofilm “Fifty Shades of Grey” verharmlost sexuelle Gewalt

      Zitat:
      Warum sind jedoch so viele Frauen von dem Buch und nun auch vom Film begeistert, fragen sich Journalisten. Joseph Heschmeyer, ein Student des North American Colleges in Rom, versucht eine Antwort zu geben:
      “Es könnte der ungestillte Hunger nach Maskulinität und Führerschaft eines Mannes sein, den Frauen sich wünschen. Die moderne Idee der Geschlechtsneutralität hat Männer entmutigt, ihre Rolle als Verteidiger und Beschützer der Familie wahrzunehmen.
      Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Frauen zufriedener sind, wenn die traditionelle Rolle der Arbeitsteilung in einer Familie aufrecht erhalten wird.
      Die unterdrückte Rolle des Mannes läßt unsere Fantasie mit uns durchgehen. Fifty Shades verherrlicht den Psychopathen Christian Grey. Das hilft nicht die Verwirrung und den Schmerz zu adressieren, der durch den Geschlechter-Krieg entstanden ist.”

      https://charismatismus.wordpress.com/2015/02/21/der-sadomaso-kinofilm-fifty-shades-of-grey-verharmlost-sexuelle-gewalt/

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