Wie funktioniert linkes Denken?

Auf Politically Incorrect war folgender Leserkommentar zu lesen:

Letztens ist mir aufgefallen, daß früh morgens, wenn die ARBEITENDE Bevölkerung unterwegs ist, unsere Straßen und Plätze, unsere Bahnhöfe, unsere Züge und Busse von Menschen bevölkert werden, deren Gesellschaft mir das Gefühl gibt, daß ich in meiner Heimat, daß ich in Deutschland bin. Daß ich hier hin gehöre. Abends, wenn ich von der Arbeit nach Hause gehe, komme ich mir dann wie ein Tourist in meinem eigenen Land vor.

Genau daran muß ich seit Jahren wirklich jeden Montagmorgen denken, wenn ich mit der Bahn zur Arbeit fahre und in aller Herrgottsfrühe auf dem Bahnsteig lange Kolonen von Pendlern aus dem Hamburger Umland an mir vorbeiziehen. Manche kommen ganz aus Kiel!

Die genau gegenteilige Beobachtung mache ich, wenn ich mir die Schlangen vor dem Hartz-IV-Center (ARGE) hier in der Nähe anschaue.

Man würde annehmen, daß derartige Beobachtungen das politische Bewußtsein der Massen prägen, doch stattdessen wählen sie brav weiter multikulturelle Volkszertreter in die Parlamente. Seit 30 Jahren hat sich kaum etwas am Lebensstandard der Massen verbessert, doch sie votieren immer noch für die „europäische Integration“ – die ihren Lebensstandard rapide senken wird. Sie frieren sich den Arsch ab, machen sich aber um die „Klimaerwärmung“ Sorgen und sind bereit jede Menge Opfer zu bringen. Sie lassen sich sogar die Glühbirnen verbieten und dafür ineffiziente „Energiesparlampen“ andrehen, die mit Quecksilber verseucht sind und Elektrosmog erzeugen.

Was wir hier vor uns haben, ist eine Art von Faschismus: nicht mehr das wirkliche Leben bestimmt das Bewußtsein, sondern eine realitätsferne Ideologie, die von den Massenmedien verbreitet wird.

Ich habe mal eine ganze Zeit Woche für Woche neben einem dieser Meinungsmacher in der Bahn gesessen, einem Redakteur beim Bremer Weser-Kurier. („Ich bin kein Journalist, ich betrachte mich als Schriftsteller!“) Er ziehe demnächst mit seiner Lebensgefährtin in ein gemeinsames Haus in ein neu erschlossenes Wohngebiet im Umland von Bremen. Das Bauland sei ganz billig und alle jungen Familien in diesem Idyll hätten die gleichen politisch fortschrittlichen Ansichten.

Die „Meinungsmacher“ leben buchstäblich in einem alternativen Universum, einer Phantasiewelt, die nichts mit dem Leben der Massen zu tun hat – denen sie Tag für Tag eintrichtern, was sie zu denken und zu fühlen haben. Und erstaunlicher Weise funktioniert es: die Massen lesen diese abscheulichen Schmierantenblätter und verhalten sich entsprechend.

Aber es geht tiefer: es ist nicht nur die rot-grüne ideologische Indoktrinierung durch pseudoliberale Sozialisten, es ist die Politik an sich.

Politik hat nur eine einzige Funktion – die gleiche Funktion wie DSDS und GZSZ: es soll von den wirklichen persönlichen und gesellschaftlichen Problemen ablenken. Ein Volk, das sich „Anne Will“ gefallen läßt und dafür auch noch GEZ-Gebühren bezahlt, ist dem Untergang geweiht!

Was bleibt ist Leere. In einem Rückblick wurden mal Zeitgenossen von Herbert Wehner gefragt, was denn von ihm bleiben würde. Wirklich bei jedem betretenes, peinlich berührtes Schweigen. Nichts. Ein großes schwarzes Loch. Das ist Politik!

Und genau dahin wird sie uns führen, die Politik: in den Untergang. Weil sie nichts, aber auch rein gar nichts, mit dem wirklichen Leben zu tun hat. Blinde, die mit lauter Musik in den Kopfhörern an einem brüchigen Abgrund lustwandeln.

Troy Campbell und Aaron Kay von der Duke University (Durnham, North Carolina) haben durch einfache Experimente erneut nachgewiesen, wie gepanzertes Denken funktioniert: es wird nur das wahrgenommen, was in Harmonie mit der Charakterstruktur steht. Wenn man etwa konservative Charaktere wissenschaftlich fundiert von der Klimaänderung berichtet und als Lösung staatliche Eingriffe vorschlägt, etwa die Versteuerung von Kohlendioxid-Einträgen in die Atmosphäre, glauben nur 22 Prozent der Konservativen, daß es zu einem entsprechenden globalen Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert komme. Gibt man ihnen jedoch eine Lösung vor, die ihrer Ideologie entspricht, d.h. beispielsweise die unternehmerische Erfindungsgabe, sind plötzlich 55 Prozent der Konservativen vom anthropogenen Temperaturanstieg überzeugt. Für linksliberale Charaktere machen diese beiden Lösungen keinen Unterschied. Umgekehrt sieht es bei Problemstellungen aus, die Linksliberale nervös machen, etwa Waffen in Bürgerhand zur Selbstverteidigung. Ideologische Voreingenommenheit macht uns blind gegenüber der Realität. Wir würden lieber sterben, als unsere Gesinnung gefährden zu lassen. Das ist die politische Pest, von der Reich sprach. Es geht in der Politik nie um die realen Probleme der Außenwelt, sondern immer nur um den pathologischen Ausdruck der Panzerung!

Ich erinnere an meine allmontägliche Beobachtung, daß in aller Herrgottsfrühe auf dem Bahnsteig lange Kolonen von teutonischen Steuerkartoffeln an mir vorbeiziehen. Ein Linker sieht etwas grundlegend anderes: er übersieht die Hundertschaften von blassen Germanen und konzentriert sich vollkommen auf die modisch aufreizend gekleidete junge Büroangestellte offensichtlich türkischer Herkunft, die aus der langweiligen Masse hervorsticht. Ein Beweis für Integration – und die menschenverachtende Dummheit von konservativen Ideologen, die so etwas nicht sehen wollen.

Der unvergleichliche Henryk M. Broder berichtet von folgendem Dialog:

(Ein schwedischer Schriftsteller) sagt, er würde demnächst von Stockholm nach Malmö umziehen. You’ve got a problem in Malmö, sage ich. Yes, sagt er, there is a problem with the Jewish community. No, sage ich, there is a problem with the Muslim community. Oh yeah, sagt er, the Jews feel harassed by the Muslims. No, sage ich, the Jews are harassed by the Muslims. Kurze Pause. Yes, that’s true, sagt der Schriftsteller. So herum hat er die Sache noch nicht gesehen. But the food is much besser in Malmö than in Stockholm, sagt er, because of the ethnic diversity. Ein echter Sozialdemokrat, immer auf der Suche nach dem Positiven.

In der Tat: linkes Denken ist im schlechtesten Sinne des Wortes „idealistisches Denken“.

Linke leben in einer Schwarz-Weiß-Welt, d.h. in einer Welt, die von ihrer extremen okularen Panzerung geprägt ist. Wir sehen die Wirklichkeit, sie sehen – was sie sehen wollen. Schließlich verfolgen sie ein Ziel: eine bessere Welt.

Die reale Welt steht dieser besseren Welt im Weg. Deshalb unterstützen Linke instinktiv alles, was die gegenwärtige Gesellschaft aushöhlt und zerstört: Drogenkonsum, Kriminalität, Anspruchsdenken, „Migration“, Islam, etc.pp.

Linke sind die Todfeinde des Lebendigen. Es sind pestilente Charaktere (Emotionelle Pest), in deren Gegenwart es einem schwer fällt frei zu atmen – und ausgerechnet sie gerieren sich als Vertreter des Lebendigen, der Aufklärung und des freien Blickes.

Man nehme etwa folgenden Blogeintrag eines Streiters gegen den – Papst. Wir wissen ja alle, wie todesmutig man sein muß, um Bücher mit Titeln wie Benedikts Kreuzzug: Der Kampf des Vatikans gegen die moderne Gesellschaft zu veröffentlichen!

„Warum sind die türkischen Jugendlichen heute so friedlich?“ fragt ein Schwimmhallengast den Bademeister in Til Mettes neuester Karikatur für den „Stern“. Die Antwort: „Ich habe 5000 Liter Baldrian ins Becken gekippt.“
Man will ja in der Ära Sarrazin kein politisch korrekter Miesepeter sein, also beschließen wir, das ebenso wenig rassistisch zu finden wie die Kritik von Mettes weniger begabtem Kollegen Bernd Zeller auf der “Achse des Guten”, Baldrian würde es nicht tun, „es müßte schon eine Ladung Östrogen sein“. Sexualneid ist schon etwas Peinliches.

Irgendwo muß ich hier schon mal eine Anekdote von Anfang der 1980er Jahre zum Besten gegeben haben, als mich eine kurvenreiche, aufreizende Blondine unvermittelt bat, sie doch bitte in die öffentliche Schwimmanstalt zu begleiten. Sie gehe so gerne Schwimmen, würde aber ständig dort auf die mieseste Weise „von Türken“ angemacht. Keine Badehose dabei? Die besorgen wir Dir schon! Ich hatte damals allen Ernstes dieses Traumangebot von mir gewiesen – so angewidert war ich von ihrer Ausländerfeindlichkeit. Peter, Peter, Peter!

Das war Anfang der 80er Jahre. Seit dreißig Jahren machen wir jetzt diese Scheiße mit dem schier unglaublichen Verhalten türkischer Jugendlicher in Badeanstalten mit. Siehe auch die folgende Anekdote:

Ich war vor 15 Jahren mit meinem Kind im Freibad. Wo ich selber als Kind öfter war und dachte, ich kann meinem Kind eine schöne Erfahrung bieten.
Da kam mein Kleinkind nach einer Weile erschrocken, entsetzt und verängstigt zu mir und meinte:
„Der Junge hat gesagt, ich mach dich tot!“
Das war das erste Mal, daß ich unfreiwillig mit den Kulturentreicherern zu tun bekam.
Ich beobachtete, im Freibad waren viele mohammedanische Kinder. Sie machten das ganze harmonische Klima kaputt.
Spuckten von der Rutschtreppe, bedrohten die anderen Kinder, zerstörten den Frieden.
Das war meine unfreiwillige Zusammenkunft mit dem Haß und der Zerstörungswut dieses Menschenschlags.
Das Freibad habe ich nicht wieder besucht.

Der Stern, der all die Zeit ausschließlich „die modisch aufreizend gekleidete junge Büroangestellte offensichtlich türkischer Herkunft“ sah, macht einen harmlosen Scherz – und prompt fangen die Blogwarte der Politischen Korrektheit an zu keifen: „Rassismus!“

Jeder darf sich ausmalen (…) was im Kopf eines türkischen Jugendlichen vorgeht, der diese Woche den „Stern“ liest.

Leute wie der unerschrockene Aufklärer Alan Posener sehen nur den fiktiven türkischen Jugendlichen, der, ohnehin von der „Ära Sarrazin“ entnervt, schluchzend bei der Lektüre des Stern zusammenbricht, und – scheißen auf den deutschen Familienvater, der sich im Freibad gegen Horden junger Grauwölfe erwehren muß, um seinen jungen Sohn zu schützen. Die unbeschwerte Kindheit ist vorbei, das Bild des beschützenden Vaters irreparabel zerstört, alles nur, weil die Familie einen Nachmittag im Freibad verbringen wollte. Ich will gar nicht erst von all den schlimmen Erfahrungen junger Mädchen sprechen, denn das würde ja meinen „Sexualneid“ offenlegen:

Ja, Clint Eastwood. Was wurde er doch wegen seiner Dirty Harry-Filme als „Krypto-Faschist“ beschimpft. Weil er sich schützend vor die Schwächsten der Gesellschaft stellte und gegen menschenverachtende psychopathische Killer beschützte. Für einen Linken sind nicht etwa die feigen hinterhältigen Mörder die Faschisten, sondern jene, die gegen die Mörder vorgehen und sie zur Strecke bringen. Die Opfer dieser Mörder sind für Linke eh nur „heimlich Sympathisanten von Faschisten“. Gesindel, wie Poseners herumgrölende „Vollblut-Germanen“.

By the way: Posener ist Redakteur bei der angeblich konservativen Welt. Wahrscheinlich CDU-Wähler. Clint Eastwood und sein Regisseur, der göttliche Don Siegel betrachteten sich selbst eher als (im amerikanischen Sinne) „Liberale“. Es geht hier gar nicht um Politik im üblichen Sinne, sondern um die unterschiedlichen Charakterstrukturen des gepanzerten Menschen unabhängig von seinen oberflächlichen „Meinungen“.

Eastwoods Pale Rider zeigt, daß er zwar zweifellos ein konservativer Charakter ist, dabei aber extrem linke Ansichten vertritt.

Wie die soziopolitischen Charakterstrukturen auseinanderhalten? Dem Orgonomen Charles Konia zufolge ist die Antwort denkbar einfach. Man muß die Frage stellen, wohin die politischen Vorschläge in letzter Konsequenz führen. Zur Bewahrung dieser Gesellschaft (konservativ) oder zu ihrer Zerstörung (links)?

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

31 Antworten to “Wie funktioniert linkes Denken?”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Dass die Linken Heuchler sind, sieht man auch gut in Berlin. Sie waren persönlich im Bankenskandal verwickelt (die Akten der Staatsanwaltschaft dürften selbst Senatoren nicht einsehen) und sind die schärfsten Verschleuderer der öffentlichen Wohnungsgesellschaften (=Zerstörung der Gesellschaft).
    Persönlich ist auch dieser Typ gut, der als Parlamentarier der Linkspartei einen Porsche fährt.

    Ebenfalls noch eine persönliche Anekdote:
    Als mir bei Schwarzarbeit (in den Neunzigern) mein türkischer Auftraggeber statt das Geld eine Faustschlag ins Gesicht und einen Tritt auf den hinteren Hals (hätte eine Querschnittslähmung sein können) versetzte und ich blutüberströmt in den nächsten Laden rannte und um einen Polizeianruf bat, fragte mich der türkische Besitzer des Ladens, ob das ein Türke gewesen war (er kannte wohl seine Landsleute). Ich ganz verärgert darüber, ‚ist doch unwichtig‘, auch da noch ganz multikulti.
    Erst mehrere solcher Erfahrungen machen aus dem eingleisigsten Multi-Kulti-Anhänger einen selbstständigen Denker.

  2. Klaus Says:

    Aus den Augen verlieren möchte ich allerdings nicht, dass es gerade in der Zeit der Grünen-Gründung Versuche, Alternativen jenseits des Rechts-links-Spektrums zu konzipieren, gab. Bahro spielte da eine Rolle, auch der Verfasser von „Ein Planet wird geplündert“, Herbert Gruhl, der sich von den Grünen wegekeln ließ, als dort die 68er oder eher 70er das Regiment übernahmen. Die wesentliche Motivation hinter der Grünen-Gründung hatte ja mit den größenwahnsinnigen Kernenergieplänen zu tun und mit den ‚Umwelt‘-Problemen überhaupt, und sie ging einher mit einer Ästhetik, die ich heute vermisse: einem Sinn für das Grüne, in den Gärten, zwischen Steinplatten, in Mauerritzen. Und dabei fällt mir auf: In der Gartengestaltung deutscher Einfamilienhausbesitzer setzt sich zurzeit durch, alles mit Steinplatten zu pflastern (garniert mit zurechtgeschnittenen Baumschulpralinchen). Wo ich wohne, kontrastieren die gepflegten, aber sehr grünen Gärten der 80-Jährigen deutlich mit den zugepflasterten Grundstücken jüngerer Bewohner. Leider kann man da nicht argumentieren und sich nur wundern – immerlich bin ich von den Plattenwüsten angewidert. Und irgendwie finde ich diese Veränderung ähnlich der vollständigen Machtübernahme durch den rigiden toleranten Linksliberalismus. Der hat seine Wurzeln nicht in Bahros, Gruhls u. a. Ideen, sondern mehr in der zweitweise sehr mächtigen Stamokap-Richtung der Westlinken (dazu interessant: „Der Marsch der DKP durch die Institutionen“ von Flechtheim u. a.). Ist das zu weit hergeholt?

  3. Pierre Says:

    Vielleicht sollte man sich mal daran erinnern, dass Reich in seinen „besten Jahren“, also nicht als Jüngling, sondern als Mann zwischen 30 und 40, mit außerordentlich reichen Lebenserfahrungen, ein Linker, ja ein Linksradikaler war; erinnern und darüber nachdenken.
    „Linkes Denken“ im Sinne Reichs gab es allerdings seither nicht mehr. Der Geist, der damals links stand, ist längst verendet; er steht jetzt also keineswegs rechts („konservativ“). Wir leben in einer Zeit völliger Trostlosigkeit.

    • Peter Nasselstein Says:

      Was ist genuin fortschrittlich (um den Begriff „links“ zu vermeiden)? Freie Sexualität, d.h. das Recht nicht schwul und pervers zu werden! Linke kämpfen hingegen primär für die Rechte von Schwulen, Lesben, Perversen, „Sexarbeitern“, etc. Freie Arbeit, d.h. statt Hartz IV und „soziale Wohltaten“, die Rahmenbedingungen für die persönliche Unabhängigkeit jedes Erwachsenen schaffen. Die Linke hat doch nur erreicht, daß jeder, der arbeitet, mit einem Bein im Gefängnis steht, weil sie oder er irgendeine bürokratische Vorschrift nicht beachtet hat.

      Fortschritt bedeutet auch das Recht auf Selbstverteidigung, den es unter feudalen und neo-feudalen (sozialistischen) Verhältnissen nicht gab. Dafür hat der genuin fortschrittliche Charlton Heston gekämpft – gegen die linksreaktionäre „Elite“:

  4. Klaus Says:

    Trostlos finde ich nicht, dass es kein ‚linkes Denken‘ mehr gäbe. Das hat Reich später wirklich überwunden. Trostlos ist, dass die Idee einer Einordenbarkeit in Rechts-links nahezu unhinterfragt ist und dadurch Problemlösungen nicht einfach als Ergebnis einer Reflexion über die zu lösenden Probleme entstehen. Man muss erst z. B. überlegen „Bin ich so gemäßigt links und gehe ich deshalb in die SPD“, um eine Institution zu haben, in der man tätig werden kann. Wenn sie seit ihrer Jugend (dann geschieht es meistens) in den Politlagern sitzen, benehmen sich die erwachsen gewordenen Parteipolitiker oft wie Kinder, die Indianer spielen. Ich kenne SPD-Leute, die nichts anderes tun, als über alles von der CDU zu schimpfen. Schon vor dreißig Jahren ist die Unsinnigkeit dieser Haltung gesehen worden, Leute wie Herbert Gruhl haben in ihren wechselnden Parteien darunter gelitten. (http://www.herbert-gruhl.de/)

  5. Robert (Berlin) Says:

    Wie weit es schon mit der Zerrüttung der Schulen gekommen ist, zeigt eindrucksvoll dieser Beitrag eines Lehrer-Referendars.

    Ausländerproblemklasse – Ich resigniere u werde zum Rassist
    http://www.referendar.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=16854#p152558

    Man beachte auch den höhnischen Kommentar des Gutmenschen SL, der praktisch nichts zur Lösung des Problems anzubieten hat

  6. Pierre Says:

    @ Klaus: Trostlosigkeit bezog sich darauf, dass es den Geist, der damals Reichs Denken und Handeln beflügelte, nicht mehr gibt. Heute gibt’s allenfalls Poppers Programm der kleinen Verbesserungen, microsense within macrononsense, also etwa (lukratives) Herumdoktern an Neurosen statt Prävention (wie Anfang der 20er, als Reich dagegen antrat), Wegdefinieren von psychischen Krankheiten im Zeichen des Liberalismus etc. —
    Ob Reich seine eigene linke Vergangenheit wirklich überwunden hatte, erscheint mir nicht so sicher. Schon die Art, in der er seine frühen politischen Texte „redigierte“, zeugt nicht gerade davon (auch wenn manche seiner späteren Einsichten, auch noch im „Christusmord“, durchaus wertvoll sind).
    Lies mal im Kapitel „Überblick“ von „Die Funktion des Orgasmus“ (1942) auf der zweiten Seite die Passage: „Es ist nützlich, wissenschaftliche Biographien in jungen Jahren zu schreiben. Manche Illusionen … befähigen einen, an den Grundtatsachen festzuhalten… […] Auch ich könnte nachgeben und ableugnen, was in jungen Kampfjahren ehrliche wissenschaftliche Überzeugung war.“
    Hier, um 1940, schien Reich zu ahnen, was auf ihn zukam.

  7. Klaus Says:

    Besten Dank für den Link des Referendars! Ich habe ab und zu Kids unterrichtet, die keinen Abschluss hatten. Ärgerlich ist zum Beispiel, dass das immer mehr von Firmen übernommen wird, die von der ‚Agentur für Arbeit‘ damit beauftragt werden, selbst übelste Arbeitsbedingungen bieten (schlimm: Grone-‚Schule‘) und ein finanzielles Interesse daran haben, dass möglichst alle Schüler in der Klasse verbleiben, was wiederum die Sanktionsmöglichkeiten stark einschränkt.

  8. Klaus Says:

    Na ja, also mit den Filmschauspielern habe ich es nicht so – das ist ein Beruf, dessen Vertreter mehr zur Anhängerschaft von Ästhetiken und Moden beitragen als zu ‚rationalen‘ Positionen. Um den Besitz von Waffen beurteilen zu können, muss man schon Studien kennen, die das untersuchen und Vor-und Nachteile abwägen helfen. Da interessieren mich jener Heston oder Clint Eastwood wenig.

    • Peter Nasselstein Says:

      Ich habe Anfang der 80er Jahre mal ein Interview mit Heston gesehen, wo er vom linksliberalen Interviewer gefragt wurde, was er denn davon halte, daß ausgerechnet ein Schauspieler Präsident geworden wäre. Darauf Heston: immerhin ein Fortschritt, er selbst habe noch in den 40er Jahren erlebt, wie ihm und seinen Kollegen bei Theatertourneen durch den Mittelern Westen Hotelzimmer verweigert wurden und sie in ihren Wagen übernachten mußten. Für die guten Puritaner waren Schauspieler kaum mehr wert als Zigeuner oder gar „Nigger“. – Das irritierte Gesicht, das der Interviewer daraufhin machte, göttlich!

      BTW: als alter Bürgerrechtler wußte Heston ganz genau, worauf die Waffengesetzgebung in den USA ursprünglich zurückgeht – man wollte Schwarze davon abhalten legal Waffen zur Selbstverteidigung zu tragen.

  9. Pierre Says:

    @Peter Nasselstein. Um zum Thema zurückzukommen:
    Du schreibst: „Linke kämpfen hingegen primär für die Rechte von Schwulen, Lesben, Perversen, „Sexarbeitern“, etc.“
    Stimmt. Das aber hat der Linke Reich eben nicht getan.
    Die, die heute links genannt werden oder sich selbst Linke nennen, sind etwas ganz anderes. Eines ihrer wichtigsten Merkmale, die political correctness (die allerdings etwas äußerst Unkorrektes ist) kommt aus den USA. So gesehen sind übrigens alle Parteien in der BRD, außer der NPD, Linke.
    Das kann ich hier nicht vertiefen, nur meine vor kurzem hier genannte Forderung der Notwendigkeit einer „Massenpsychologie des Antifaschismus“ – zur Aktualisierung Reichs – wiederholen. Die amerikanischen Orgonomen werden das nicht leisten können. Ihnen war der linke europäische Reich seit je ein Exot, dessen Aspirationen ihnen immer fremd blieben und ihm sozusagen als „Jugendsünde“ nachgesehen werden.

    • Peter Nasselstein Says:

      Die NPD hat ein völkisch verbrämtes sozialistisches Programm.

      Die Orgonomen (na jedenfalls ein Gutteil) nach Reich waren selbst in ihrer Jugend Linke, meistens Trotzkisten. Und die Orgonomen zu Reichs Zeiten waren (mit zwei Ausnahmen – Baker und Silvert) durchweg linksliberale Juden aus einem eher europäischen Milieu, Tropp gar ehemaliger Trotzkist, – die ihre Probleme hatten Reich „nach Rechts“ zu folgen.

      Auch wird häufig die Mär kolportiert, in Amerika wären Reichs frühe Schriften weitgehend unbekannt geblieben. Das Gegenteil ist der Fall: dort gab es seit Anfang der 70er Jahre eine reguläre Edition seiner Sexpol-Schriften, während in Deutschland die Leute von obskuren Raubdrucken abhängig waren.

  10. Klaus Says:

    In Sachern Waffengesetzgebung: Historische Erklärungen tragen wenig zur Rechtfertigung eines Werts bei.
    Und die Haltung jener ‚Puritaner‘ gegenüber dem Schauspielerstand ist mir sympathisch. Die Menschen sind von Schauspielern, Popsängern – eben Stars überhaupt – insbesondere politisch geprägt. Deshalb galt Jugendlichen der Sixties Bob Dylans Wort politisch so viel (worüber der bekanntlich ziemlich genervt war), dass sogar jemand seinen Hausmüll nach schriftlichen Äußerungen durchsuchte und man ihn über biodynamischen Gartenbau befragte u. dgl., wovon er keine Ahnung hatte (nur exemplarisch). Der Kult um Schauspieler und Sänger ist selbst ein Teil der Popkultur, d. h. auch: der Ästhetisierung der Politik, ich meine: Aufteilung in politische Lager nach ästhetischen Kriterien. Gerade dem steht Reichs Betonung von sachlicher Kompetenz und nützlicher Arbeit entgegen. Zurzeit beobachte ich, dass der Popkult so sehr um sich gegriffen hat, dass Schulabgänger allzu häufig Musiker, Choreografen u. Ä. werden wollen – die wird nur längerfristig keiner brauchen. („Deutschland sucht den Superstar“ ist ein Symptom davon.)

  11. Siegfried Says:

    Idealismus und Politik passen nicht zusammen! Denn wer idealistisch denkt, wird nie zugeben, dass er seine politische Grundhaltung von egoistischen Motiven leiten lässt. Das ist nun aber mal so. Es ist auch auch nicht verwerflich, denn jeder hat das Recht seine Interessen politisch zu vertreten.
    Idealistisches Denken bringt in der Politik nichts, nur verantwortungsvolles, das auf das Rücksicht nimmt, was man hat, was man hinterlässt und was andere, frühere Generation geformt, gestaltet erwirtschaftet haben. Dieses Denken ist die Basis für jede soziale Intelligenz. Diese geht den meisten Linken ab.
    „Idealistisches“, linkes Denken hingegen wird immer nur Freund-Feind-Bilder hervorrufen, weil es in sich sehr unflexibel ist. Leute, die meinen, dass man alle „Übel“ in dieser Welt beseitigen muss, haben in der Politik nichts verloren. Linkes Denken läuft auf totale Vereinfachung und im Endeffekt auf Totalitarismus hinaus. Dort hat nur pragmatischer Realismus Platz. Die Sarrazin-Debatte zeigt ja sehr deutlich, dass die Linken nicht „sozial“ Denken können, dass sie ganz idealistisch glauben, dass jeder Mensch 1:1 gleich ist, obwohl wir alle eine unterschiedliche Geschichte und Herkunft haben.

  12. Peter Nasselstein Says:

    Tja, Bereicherung im Schwimmbad…

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Hausverbot-Frauen-in-Bad-sexuell-belaestigt-_arid,340285.html

    Dieses ………… erzwingt dergestalt die Separation der Geschlechter, wie es in den Höllenlöchern ist, aus dem dieses ……… gekrochen ist.

    …………………………. !

  13. Klaus Says:

    Sieh an! Wer „linkes Denken“ googelt, landet (heute) zuerst hier!
    Dann erst kommen Jusos Frankfurt usw. mit Blabla wie
    „Linkes Denken und linkes Handeln besteht im Erkennen und Auflösen dieser Widersprüche! Wir müssen den Anspruch haben, die großen Fragen unserer Zeit zu stellen und politisch zu beantworten.“

  14. David Says:

    Abends, wenn ich von der Arbeit nach Hause gehe, komme ich mir dann wie ein Tourist in meinem eigenen Land vor.

    Hier in den östlichen Bundesländern, wo ich lebe und wo es nicht viele „Ausländer“ bzw. „Migranten“ gibt, stellt sich die Situation in besonderer Weise dar.

    Man sieht auch abends zunächst Menschen, die der arbeitenden Bevölkerung angehören. Etwas später ist dann niemand mehr unterwegs. Oder kaum jemand. Beispielsweise nach 20 Uhr auf der Franken-Sachsen-Magistrale von Dresden Richtung Nürnberg keine Züge mehr – die, die noch fahren, enden in Zwickau. Weil die Züge ziemlich leer wären.

    Der Leipziger Hauptbahnhof um 21 Uhr – ich war dort, um in den Nachtzug nach Zürich einzusteigen – fast leer. Der Hauptbahnhof einer Stadt in der Größe von Stuttgart. In Stuttgart um diese Zeit zwar vorwiegend Migranten, aber auch mehr „Ureinwohner“ am Bahnhof unterwegs – und in der Stadt!

    Wo sind in Leipzig die Leute? In einer Stadt so groß wie Stuttgart? Angst vor Kriminalität? Vor Straßengangs? Russlanddeutsche und deutsche rechtsradikale Straßengangs, weil arabisch-türkische Straßengangs gibt’s bekanntlich nicht viele?

    Die genau gegenteilige Beobachtung mache ich, wenn ich mir die Schlangen vor dem Hartz-IV-Center (ARGE) hier in der Nähe anschaue.

    dito. In den Ost-Ländern gibt’s nicht viele Migranten. Aber sonst?

    Lösung: PRWORA? Nach Clinton’s Vobild den Geldhahn nach drei Jahren bedingungslos zudrehen? Unter Beibehaltung der – wie im Gespräch mit Hans Barbier oder Gunnar Heinsohn hier genannt – geschlossenen Arbeitsmärkte?? Geht’s noch?

    Eine Politik der Vollbeschäftigung – herbeigeführt durch vollständige Deregulierung der Arbeitsmärkte, nicht nur zugunsten der vielen Sub- und Leiharbeitsfirmen sondern auch zugunsten der Arbeiter – mit allen Mitteln und um jeden Preis – wäre eine Möglichkeit, asoziale ethnisch Deutsche und asoziale Migranten auf einen arbeits- und leistungs-orientierten Lebenswandel zu trimmen.

    Das Problem ist nur, dass das mit der linken Ideologie unvereinbar ist. Weil ja dann der Lohn bei etwa vierzig bis achtundvierzig Stunden Arbeitszeit pro Woche für das Existenzminimum nicht ausreicht.

    die „europäische Integration“ – die ihren Lebensstandard rapide senken wird.

    Sie senkt den Lebensstandard, und sie senkt noch viel mehr den Lebensstandard in den Süd-Ländern wie Griechenland, weil Deflation und Arbeitslosigkeit dorthin exportiert und deshalb dort Austerity-Programme durchgeprügelt werden müssen. Hoffentlich wählt Griechenland bei der bevorstehden Wahl den Kurs gegen die EU.

    Ukraine: die Leute haben pro-westlich gewählt. Jetzt unerwartete – für die Menschen dort unerwartete – Folge: juhu ein Austerity-Programm!!

    Wir sehen die Wirklichkeit, sie sehen – was sie sehen wollen. Schließlich verfolgen sie ein Ziel: eine bessere Welt.

    Wer will denn die bessere Welt nicht? Die Konservativen? Die haben einfach nur geringere Ansprüche.

    Nämlich – statt eine neue Gesellschaft und einen neuen Menschen zu erschaffen – nur die Hindernisse – deren größte sind Planwirtschaft und Korruption, so sehe ich das – zu beseitigen.

    OffTopic: Diktatur und Kapitalismus

    … das Topthema der Fernsehsendung, die ich hier schon zum zweiten mal einbringe. Barbier und Heinsohn sagen, dass – mit Ausnahme Englands – die „Vereigentümerung“ immer auf autoritäre
    Weise durchgezogen wurde.

    Zum Beispiel um 1810 in Preußen.

    Preußen sei das Vorbild aller Tigerstaaten.

    Ein autoritäres Schulsystem, wo die Kinder Kopf einziehen und gehorchen lernen, passt zu dieser Art von Kapitalismus vollkommen dazu.

    Ein Bildungssystem, das die Menschen zum Funktional und Selbständig sein und Verantwortung übernehmen bringt, braucht man erst jetzt.

    Man hat es aber nicht. Es fehlt.

    • David Says:

      … die “Vereigentümerung” immer auf autoritäre
      Weise durchgezogen wurde.

      Sie sagen, auch in der ehemaligen DDR, wo die Treuhand das macht, sei das so. Es sei von oben her.

      nicht nur zugunsten der vielen Sub- und Leiharbeitsfirmen

      nicht nur??

      Auf einem vollkommen freien Arbeitsmarkt, wo jemand der arbeiten will und jemand der eine Arbeit gemacht kriegen will, auf einfache, direkte und unkorrupte Weise zusammen kommen, ist die Aktivität solcher „Zeitarbeitsfirmen“ genannten Leiharbeitsfirmen nur schädlich.

      Das Verleihen von Arbeitskräften muss daher unter Strafe gestellt werden.

  15. Robert (Berlin) Says:

    Der Islam hat Deutschland bereits gespalten

    Besser kann es für den Islam derzeit kaum laufen. Obwohl er in Dutzenden Ländern seinen Terror entfacht hat, obwohl IS-Terroristen wahre Enthauptungsorgien feiern, obwohl er seit 9/11 mehr als 25.000 Terrorakte in über 60 Ländern durchgeführt hat mit mehr als einer Million Toten, obwohl er auch in Europa mehrfach terroristisch aktiv war, findet er genügend “nützliche Idioten” in unserem Land, die sich mit ihm solidarisieren.

    http://michael-mannheimer.net/2015/01/06/18-000-teilnehmer-bei-pegida-dresden-tausende-gegendemonstranten-der-islam-hat-deutschland-bereits-gespalten

  16. David Says:

    OffTopic: Gegendemonstration

    Zitat von mir selber:

    Spaltung – ist doch klasse!

    Dann hat der Endkampf bereits begonnen.

    Der ja – für den Islam – auch negativ ausgehen kann.

    Ich muss mal etwas klar machen.

    Ich bin gegen den Islam. Er ist ein Gesetz, Gesellschaftsordnung, und Ideologie, die zum Westen, zu der Demokratie, und insbesondere zu der Orgonomie im Widerspruch ist.

    Jedoch bin ich nicht gegen die Menschen, die aus diesen Ländern (Türkei, arabische Länder) zu uns gekommen sind oder gar in dritter Generation schon da sind. Die eben in ein islamisches Land hineingeboren sind, in eine islamische Familie, und die da nicht ohne weiteres austreten können, weil das islamische Recht das nicht zulässt.

    Beispiel: eine mir bekannte Kampfsport-Trainerin.

    – Praktiziert die Religion, aber nicht streng.

    – Verweigert das Kopftuch.

    – Weigert sich so zu leben, wie ihre – konservativ-türkischen – Eltern das wollen.

    – Weigert sich, sich einen Ehemann von den Eltern vermitteln zu lassen.

    Es gelang ihr auch, sich durchzusetzen, ohne dass dadurch – wie in vielen dieser Fälle – der Kontakt zur Familie zerstört wurde. Er besteht noch.

    Was noch zu sagen?

    Alle Leute aus der Türkei und den arabischen Ländern, die ich persönlich kenne, sind nett, und die meisten von ihnen sind sogar gemütlich.

    Deshalb mache ich eine strikte Unterscheidung zwischen dem Islam und den Menschen, die von da her kommen.

    Diese Unterscheidung vermisse ich völlig bei solchen Populisten wie Stadtkewitz und Wilders (letzterer deutet das so viel ich weiß wenigstens ganz zaghaft an), und bei den PEGIDA-Anhängern, so wie sie sich geben. Ich hatte von einem persönlichen Kennenlernen hier berichtet, wobei mir der Mann allerdings nicht ganz ehrlich vorkam.

    Jedenfalls gehe ich weder zur PEGIDA-Demonstration noch zur Gegendemonstration.

    Obwohl ich nun von mir bis Dresden wirklich nicht weit zu fahren hätte …

  17. O. Says:

    Wie funktioniert linkes Denken? Gar nicht. Es ist nicht links, sondern von der Agentenpresse gesteuert, die sich taktisch pseudolinks präsentiert, um eine rechte Hatlung zu erzeugen (psychologisch paradoxe Intervention). Hierüber kann die politisch Rechte (nicht konservativ im Sinne einer Werte erhaltenden Einstellung, sondern nur Kapital orientiert) dann ihre Argumentation aufbauen und als Ge-Rechte auftreten. Heuchlerisch sind beide Positionen und vertreten genau dasselbe, Ausbeutung ohne Rücksicht auf Verluste bis zum Atomkrieg oder „atomaren Suizid“ (Eden); letzteres klingt unschuldiger, als sei es zufällig passiert.
    Die einzige Haltung, die ein moderner Orgonom, unabhängig von der ACO Interpretaion der Welt, einnehmen kann, ist die vom deutschen und Berliner Philosophen Max Stirner. (Der Einzige und sein Eigentum, Reclam 1972)

  18. David Says:

    Ich hatte gesagt:

    Auf einem vollkommen freien Arbeitsmarkt, wo jemand der arbeiten will und jemand der eine Arbeit gemacht kriegen will, auf einfache, direkte und unkorrupte Weise zusammen kommen, ist die Aktivität solcher “Zeitarbeitsfirmen” genannten Leiharbeitsfirmen nur schädlich.

    Das Verleihen von Arbeitskräften muss daher unter Strafe gestellt werden.

    Rein theoretisch würden bei einem wirklich freien Arbeitsmarkt die Leiharbeitsfirmen von selber verschwinden.

    Tatsächlich aber werden sie im Existenzkampf alles tun, um die großen Firmen zu bearbeiten, um – auf mehr oder weniger korrupte Art – weiterhin zu sagen: Mach Dir doch keinen Kopf, mach Dir’s doch weiterhin einfach mit nur ganz, ganz wenig eigenem Personal.

    Und arbeite mit weiterhin Leihpersonal.

    Wir machen alles.

    Die Lohnbuchhaltung.

    Und Verträge mit alles Risiko dem Arbeiter und allen Profit mir.

    Sie würden, wie ich glaube, mit Erfolg ganz massiv an die Bequemlichkeit der Firmen-Chefs appellieren.

    Deswegen vertraue ich hier nicht auf die Marktkräfte. Zusätzlich zu der Deregulierung des Arbeitmarktes muss m.E. deshalb auch das Verleihen von Arbeitskräften unter Strafe gestellt werden.

    OffTopic: Bequemlichkeit auch betreffend das Ausbilden:

    Man will Einwanderer. Hoch und Höchst-Qualifizierte. Die aber in die angelsächsiche Welt gehen anstatt zu uns.

    Was will man nicht?

    Ausbilden. Traditionell mittelständische Firmen sind dazu noch eher bereit als die ganz großen Konzerne.

    Wer die Dinge sehr direkt und einfach ausdrücken kann, ist Altkanzler Helmut Schmidt:

  19. Peter Nasselstein Says:

    Wie sich das linke Weltbild konsolidiert:

    https://heplev.wordpress.com/2015/06/03/was-die-westliche-presse-zeigt/

  20. Peter Nasselstein Says:

    Der Deutsche schuftet für den Ausländer:

    http://www.pi-news.net/2015/06/muenchen-fachkraefte-schlafen-lang/

  21. Peter Nasselstein Says:

    Ein weiterer Einblick ins linke „Denken“:

    http://www.pi-news.net/2015/08/die-sinnkrise-der-linken/

    Niedlich. „Papi, die Welt ist so ungerecht!“

  22. claus Says:

    „Der Linke-Politiker Dieter Dehm beschäftigt den früheren RAF-Terroristen Christian Klar, 63, in seinem Bundestagsbüro. Klar gestalte als freier Unternehmer für ein kleines Honorar die Website des Abgeordneten. „Er macht nur die Technik und hat keinerlei Zugriff auf Inhalte“, sagte Dehm der Nachrichtenagentur dpa.“
    Nicht tragisch; aber unglaublich typisch für die Verquickung linken Funktionierens mit Ästhetik:
    „Linke-Mann Dehm, einst erfolgreicher Pop-Musiker, Komponist und Produzent, hat schon mehrfach heftige Debatten ausgelöst. So verglich er während der Bundespräsidentenwahl 2010 die Wahl zwischen den Kandidaten Christian Wulff und Joachim Gauck mit der Auswahl zwischen Stalin und Hitler. 2014 trat er bei einer „Friedenswinter“-Demonstration von Verschwörungstheoretikern am Brandenburger Tor auf.“
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/christian-klar-bei-linken-poltitiker-diether-dehm-beschaeftigt-a-1078213.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: