Emotionale Gesundheit: Die medizinische Orgontherapie im Vergleich zu anderen Verfahren (Teil 1)

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Richard Schwartzman: Emotionale Gesundheit: Die medizinische Orgontherapie im Vergleich zu anderen Verfahren (Teil 1)

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2 Antworten to “Emotionale Gesundheit: Die medizinische Orgontherapie im Vergleich zu anderen Verfahren (Teil 1)”

  1. David Says:

    Es gibt auch viele Menschen, die keiner formalen Gruppe zuzuordnen sind und die ihre eigene Art von „Energiearbeit“, „Atemarbeit“ oder „Körperarbeit“ ausüben. Diese Leute kommen fünfzig Jahre nach Reichs Tod und nehmen vielleicht nicht einmal ihre Verbindung zu Reich wahr.

    Hervorhebung hinzugefügt.

    Ich muss hier protestieren.

    Es gibt viele Arten der Körper- oder „Energiearbeit“, die nicht etwa die Verbindung zu Reich nicht wahrnehmen, sondern die tatsächlich völlig von Reich unabhängig sind.

    Meines Wissens werden beispielsweise im Wicca-Kult solche Sachen praktiziert.

    In der Psychotherapie-Szene ist Karlfried Graf Dürckheims „Leibtherapie“ völlig unabhängig von Reich entstanden.

    Seine Konzepte sind für das Menschentier so beängstigend, daß sie entweder strikt abgelehnt werden oder substantiell geändert werden, wie es die Neo-Reichianer getan haben.

    Aus der Sicht des Patienten kann es aber noch beängstigender sein, von den Konzepten – nachdem zwei Dritttel der Lebenszeit vorbei sind – weiterhin wegzuschauen, bis man den Löffel abgegeben hat.

    Es ist unter Umständen interessanter – trotz sehr hohem Risiko – sich mit der Realität zu konfrontieren.

    Genau so ist es bekanntlich auch, mit dem Drogen- und Alkoholkonsum aufzuhören, wenn man abhängig ist. Weitersaufen bis zum Ende ist auf jeden Fall bequemer.

    Von der Bedeutung des Orgasmus für die Gesundheit zu hören, sich zu ihr zu bekennen und wahrhaftig zu schätzen, ist gleichbedeutend mit dem Eingeständnis, daß Jugendliche und sogar Kinder ein Recht auf ein natürliches Sexualleben haben und daß echte Gesundheit die Sicherung eines befriedigenden Sexuallebens für einen selbst umfaßt.

    Dass Jugendliche ein Recht auf ein natürliches Sexualleben haben, steht eigentlich nicht in Frage, außer man ist beispielsweise in Bosnien.

    http://www.focus.de/panorama/welt/skandal-in-bosnien-sieben-schuelerinnen-nach-klassenfahrt-schwanger_id_4356211.html

    Hier wird mangelhafte Sexualaufklärung beklagt

    Mir scheint jedoch hier: es wird Sexualaufklärung gewünscht mit dem Ziel der sexuellen Abstinenz der Jugendlichen.

    Weil, wie mir scheint, für voreheliche Schwangerschaften in der Welt, in der wir – oder zumindest die Leute in Bosnien noch – leben, kein Platz ist, und weil keine Verhütungsmethode absolut sicher ist, gibt es auch keinen Platz für die Sexualität der Jugendlichen.

    Erst recht gibt es keinen Platz für eine natürliche Sexualität der Kinder. Sexualität der Kinder kann mann / frau sich – abgesehen von den Missbrauchssituationen – nicht einmal vorstellen, weil ja auch keinerlei bewusste Erinnerungen in der Richtung vorhanden sind.

    Und was die Orgontherapie betrifft – als junger Mensch hört man vielleicht bald, dass es neben Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und eher mystisch anmutenden Dingen, das was Hanscarl Leuner und Stanislav Grof machten, dem Jungianismus und so weiter, auch die körperorientierte Psychotherapie gibt.

    Vielleicht merke ich, dass in meiner Stadt etwa ein Core-Energetic Institut oder eine an Gerda Boyesen orientierte psychotherapeutische Praxis ist.

    Betreffend das American College of Orgonomy wissen die meisten nach Therapie Suchenden nicht einmal, dass es existiert.

    Keine guten Aussichten.

  2. O. Says:

    Wenn Mensch etwas Gutes erfindet, wird es mit Sch… übergossen.
    Reich ist es da noch relativ gut gegangen, man hat sich mit ihm auseinandergesetzt, seine Ideen stückweise weitergeplappert usw. und versucht zu kopieren ohne seine Tiefe erreichen zu können.

    Wie schmerzlich es für den Gründer einer Schule ist, zu erkennen, dass seine Arbeit nicht begriffen wird und niemanden erreicht, musste Reich sich nicht allzu lange anschauen. – Auch dies war sein Glück.
    Mit dem Ergebnis, einige Schüler gefunden zu haben, aber nicht die Welt überzeugen zu können, damit hätte er zufrieden sein können, wäre er nicht selbst zu narzißtisch gewesen (wenn ich seine Annerkennungssucht einmal als narzitisch interpretieren darf).

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