NGC 4696 und J1649+2635

Wir sehen hier in einer Hubble-Aufnahme, in der ein Blau- mit einem Infrarotfilter kombiniert wurde, rechts im Bild eine abgestorbene Elliptische Galaxie, NGC 4696, die angeblich aussieht wie ein Fragezeichen.

Elliptische Galaxien stellen das Endstadium der Entwicklung von Galaxien dar. Das auffällige Filament, das NGC 4696 so außergewöhnlich macht, ist der letzte Rest, der von der spiralförmigen Kosmischen Überlagerung geblieben ist, aus der NGC 4696 ursprünglich hervorgegangen ist.

Für die Astronomie, die nicht von lebensenergetischen Überlegungen, sondern willkürlich von rein mechanistischen Modellen ausgeht, ist dieses Filament jedoch eine unerwartete Anomalie, die mit viel theoretischem Aufwand erklärt werden muß. (Mit dem gleichen Thema habe ich mich anläßlich einer Hubble-Aufnahme von NGC 7049 auseinandergesetzt.)

Bis vor einigen Jahren glaubte man, daß die Elliptischen Galaxien die ursprünglichen Galaxien sind, aus denen sich die Spiralgalaxien herausentwickeln. Mechanistisch, sozusagen mit „Knall und Bumm“, wie bei Feuerwerkskörpern. Heute geht man davon aus, daß sich Elliptische Galaxien durch die Kollision von Spiralgalaxien bilden. Durch den Zusammenstoß der Gase und Stäube käme es zur Zündung neuer Sonnen, das ganze würde schnell ausbrennen und zurück blieben die toten Elliptischen Galaxien. Wieder „Knall und Bumm“!

Man glaubt, bei dem besagten Zusammenstoß von Spiralgalaxien würden deren Gase derartig durcheinandergewirbelt, daß diese in das zentrale Schwarze Loch des sich bildenden neuen Galaxiekerns stürzen und dann das in Elemetarteilchen zerlegte Material als „Jets“ ausgestoßen wird. Problem sind seltene Galaxien wie die weit entfernte Spiralgalaxie J1649+2635, bei der von Minnie Mao (National Radio Astronomy Observatory) et al. unerwarteterweise Jets entdeckt wurden.

Jets, wie diejenigen, die man von J1649 + 2635 ausgehen sieht, werden von der Gravitationsenergie eines supermassiven Schwarzen Lochs im Kern der Galaxie angetrieben. Material, das vom Schwarzen Loch angezogen wird, formt eine schnell rotierende Scheibe und Partikel werden entlang den Polen der Scheibe nach außen beschleunigt. Der Zusammenstoß, der, so die Theorie, eine elliptische Galaxie bildet, wirbelt Gase in den verschmelzenden Galaxien durcheinander, die den „Treibstoff“ für die Scheibe und den Beschleunigungsmechanismus bilden. An sich sollte jedoch der gleiche Mechanismus jede spiralförmige Struktur zerstören, wenn die Galaxien miteinander verschmelzen.

J1649 + 2635 ist nicht nur wegen ihrer Jets ungewöhnlich, sondern auch, weil sie das erste Beispiel für eine „Grand Design-Spiralgalaxie“ ist, die von einem großen „Halo“ aus Emissionen sichtbaren Lichts umgeben ist. [PN: Grand Design-Spiralgalaxien zeigen zwei klar definierte und symmetrische Spiralarme, sind also perfekte Beispiele für kosmische Überlagerung. Der Halo entspricht einer orgonotischen Erstrahlung!]

„Diese Galaxie präsentiert sich uns mit vielen Geheimnissen. Wir wollen wissen, wie es zu einem derartig seltsamen Gebilde gekommen ist“, so Mao. „Hatte sie eine besondere Art von Fusion, die ihre spiralförmige Struktur bewahrte? War sie eine elliptische Galaxie, welche eine weitere Kollision hatte, die Spiralarme wieder wachsen ließ? Ist ihr einzigartiger Charakter Ergebnis einer Interaktion mit ihrer Umwelt?“

Ist es nicht vielmehr so, daß Jets nichts anderes sind als Orgonenergie, die von Galaxien ausgestoßen wird (Entladung), nachdem es einen langen Vorlauf der Ladung (Überlagerung) gab? Bei elliptischen Galaxien ist diese Überlagerung weitgehend abgeschlossen, während es bei der auffällig „erstrahlenden“ Spiralgalaxie J1649+2635 bereits vorher zur Entladung kommt?

Mit Hilfe mechanistischer Modelle, kann man zwar Maschinen bauen und die Natur dort erklären, wo sie „maschinenartig“ funktioniert, etwa bei der „Biomechanik“ unseres Bewegungsapparates, aber auf der Ebene der Galaxien muß diese Herangehensweise, d.h. die Extrapolation vom Legospielkasten auf die Weiten des Weltalls, ein heilloses Durcheinander hervorrufen.

Der Funktionalist schaut sich ganz einfach die Formen an, die auf die zugrundeliegenden Funktionen verweisen. Der mechanistische Wissenschaftler ist in dieser Hinsicht wie blind und muß deshalb mit einem gigantischen Aufwand, bei dem Milliarden von Steuergeldern verschwendet werden, die Prozesse rekonstruieren, ohne je zu einem zufriedenstellenden Gesamtbild zu kommen. (Genauso sah es in der Psychologie, Medizin und Biologie aus, mit denen sich Reich zuvor beschäftigt hatte.)

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