Stirbt die Orgonenergie-Hülle der Erde?

Wilhelm Reich und Jerome Eden haben seit Mitte der 1950er Jahre gewarnt, daß durch die militärische und zivile Nutzung der Atomenergie und durch die Hinterlassenschaften unserer außerirdischen Besucher die Orgonenergie-Hülle des Planeten langsam aber sicher abstirbt. Es ist die globale Entsprechung dessen, was passiert, wenn etwa in einem Büro Tag ein, Tag aus „Energieräuber“ wie Leuchtröhren und Laserdrucker am Werke sind: die Atmosphäre fühlt sich bleiern und wie tot an. Aus der Erdatmosphäre verschwindet der „Glanz“ und es wird „totenstill“. „Die Bewegung verschwindet.“

In Die kosmische Überlagerung hat Reich seine Theorie aufgeführt, daß die Orgonenergie die Bewegung der Erde im Planetensystem bestimmt. Der Äquatoriale Orgonenergie-Strom der Erde ist für ihre Rotation verantwortlich.

Seit 1958, als man anfing, die Zeit mit Atomuhren zu messen, ist die astronomische Sonnenzeit um 32 sec in Rückstand geraten. Die Erde dreht sich immer langsamer.

Allerdings wird sie nicht gleichmäßig langsamer. Die Bremswirkung hängt von vielen Faktoren ab – sogar von den Winden, die im Wechsel der Jahreszeiten mal so und mal anders gegen die Gebirgsketten blasen.

Während sich die Verlangsamung der Erdrotation eindeutig nachweisen und exakt messen läßt, ist das beim Wind, der mittelbarer Ausdruck der Orgonenergie-Bewegung innerhalb der Erdatmosphäre ist, naturgegeben sehr problematisch. Immerhin zeigt die erste derartige Studie für die USA, daß seit 1973 insbesondere im Mittleren Westen und im Osten die Windgeschwindigkeit generell zurückgegangen ist. In manchen Gebieten mehr als 10 Prozent im Jahrzehnt! Auch gab es einen sprunghaften Anstieg in der Anzahl der Tage mit wenig oder gar keinem Wind im Mittleren Westen.

Bereits vorher hatten Studien von einer Abnahme des Windes in Australien und Europa berichtet.

Hinzu kommt, daß seit Jahrzehnten eine beständige Abnahme des Erdmagnetfeldes registriert wird. Reich hat den Erdmagnetismus ebenfalls auf die sich drehende Orgonenergie-Hülle der Erde zurückgeführt

Gregory Ryskin, Forscher an der Northwestern University, Illinois, hat das Geodynamo-Konzept des Erdmagnetismus in Frage gestellt, der zufolge das Magnetfeld ähnlich wie in einem Fahrraddynamo durch flüssiges Eisen im Erdinneren erzeugt wird, daß um einen festen Eisenkern fließt.

Ryskin macht die sich im Lauf der Zeit verändernden Ströme im Ozean für die schon immer beobachteten leichten Schwankungen im Erdmagnetfeld verantwortlich. Ryskin:

Wenn sich dieses leitfähige Meerwasser mit der Strömung im Erdmagnetfeld bewegt, werden beträchtliche elektrische Ströme erzeugt. Diese elektrischen Ströme wiederum rufen schwache Magnetfelder hervor. Und genau diese Felder interpretieren wir als Langzeitschwankung des Erdmagnetfelds.

Seine entsprechenden Berechnungen stimmen mit den beobachteten Erscheinungen überein.

Wenn seine Theorie stimme, würde, so Ryskin, das gesamte Geodynamo-Konzept in Frage gestellt werden müssen. Möglicherweise ist das Meer für das komplette Erdmagnetfeld verantwortlich und nicht nur für seine Schwankungen.

Reich legte in Der Krebs seine Theorie dar, daß das Erdmagnetfeld durch die sich von West- nach Ost um die Erde strömende atmosphärische Orgonenergie erzeugt wird. Auch beschreibt er einfache Experimente, die zeigen, daß jeder Orgonenergie-Akkumulator sein eigenes Magnetfeld erzeugt. Ist das (abnehmende) Erdmagnetfeld Ausdruck der (schwächer werdenden) Orgonenergie-Hülle des Planeten?

orac

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9 Antworten to “Stirbt die Orgonenergie-Hülle der Erde?”

  1. David Says:

    Möglicherweise ist das Meer für das komplette Erdmagnetfeld verantwortlich und nicht nur für seine Schwankungen …

    Zufällig (?) haben ja auch die anderen Planeten – bei ihnen ist kein oder ein sehr schwaches Magnetfeld vorhaden – keine Meere.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Van-Allen-Gürtel: Forscher lösen Geheimnis der irdischen Strahlungsringe

    Der Van-Allen-Gürtel umschließt die Erde mit Strahlung. Die geladenen Teilchen stammen von der Sonne und aus den Tiefen des Alls, glaubten Forscher bisher. Jetzt aber zeigt sich, dass die Partikel meist ganz woanders entstehen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/van-allen-guertel-lokale-teilchen-sind-quelle-fuer-strahlung-um-erde-a-913253.html

  3. O. Says:

    „Auch beschreibt er einfache Experimente, die zeigen, daß jeder Orgonenergie-Akkumulator sein eigenes Magnetfeld erzeugt.“ (s.o.)
    Mesmer ging von einem magnetischem Einfluss der Planeten untereinander und auf den menschlichen Organismus aus übertragen vom „Fluidum“. Wenn der ORAC ein eigenes Magentfeld hat, so hat auch dies eine Wirkung auf den Menschen, der in ihm sitzt. Dies wäre ein weiterer/ anderer Effekt als die Annahme der „puren“ Orgonenergie. Das „animal-magnetische“ Feld des Menschen wird von dem im ORAC überlagert und verstärkt.

  4. Robert (Berlin) Says:

    Das schwindende Feld: Swarm und der Polsprung

    Das irdische »Immunsystem« gegen kosmische Strahlung nimmt weiter ab. Seit Ende 2013 gewinnen Wissenschaftler mittels der drei Swarm-Satelliten die bislang präzisesten Daten zum Erdmagnetfeld und seinen Veränderungen. Jetzt wurden in Kopenhagen die ersten Ergebnisse dieser ESA-Mission vorgestellt.

    http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/neue-wissenschaften/andreas-von-r-tyi/das-schwindende-feld-swarm-und-der-polsprung.html

    Zitat:
    Seit einiger Zeit beobachten Geophysiker in der Tat eine unerwartet schnelle Feldabschwächung. Im vergangenen Jahrhundert hat sich das Erdmagnetfeld global um rund fünf Prozent reduziert. Vor der brasilianischen Küste entwickelte sich die Situation noch dramatischer. Hier, im Bereich der Südatlantischen Anomalie, sackte das Feld bereits innerhalb von nur zehn bis 15 Jahren um den globalen Jahrhundertwert von fünf Prozent ab.

  5. David Says:

    Also irgendwie scheint mir ein natürlicher und ein „nicht natürlicher“ Vorgang gleichzeitig zu sein: Zerstörung der Orgonenergie-Hülle der Erde, vermutlich durch den Menschen und auch durch Ea.

    Und der mehr oder weniger natürlich und regelmäßig stattfindende Polsprung.

  6. Klaus Says:

    „Auch beschreibt er einfache Experimente, die zeigen, daß jeder Orgonenergie-Akkumulator sein eigenes Magnetfeld erzeugt“
    Diese Experimente kapiere ich im „Krebs“ nicht. Natürlich bewegt sich die Kompassnadel in ORAC’s auf das Blech zu. Worin genau der interessante Effekt besteht, ist mir unklar, und ich würde mich über Texte dazu freuen, gerade weil die Experimente so einfach wären.

    • Peter Nasselstein Says:

      Hier http://www.srmhp.org/0401/reich.html findet sich eine kurze Beschreibung und eine Kritik des Experiments.

      Bei Reichs Experimenten mit dem ORAC darf man nicht vergessen, daß diese einen Vorlauf haben: SAPA-Bione und das Elektroskop. Beispielsweis war Reich aufgefallen, daß zuvor unmagnetisches Eisen, etwa Scheren, im Labor plötzlich stark magnetisch wurde, als SAPA-Kulturen angelegt wurden.

      • Klaus Says:

        Schöne Seite. Habe es überflogen und muss es mal ausdrucken und lesen. Was auffällt am Ende der Erörterung des Kompass-Experiments, ist wieder, wie unklar es ist, wie sehr die Ergebnisse für die Annahme des Orgons sprechen. Für einen selbst, jedenfalls mich, ist es dann wieder das Subjektive, das so sehr überzeugt.

  7. Peter Nasselstein Says:

    Earth’s Dying Magnetism : Documentary on the Disasterous Future of Earth’s Magnetic Nightmare

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