Die fünf Grundfarben unserer Lebenswelt

Blau ist nicht nur meine persönliche Lieblingsfarbe (wie die der meisten Deutschen), sondern auch die Farbe der Orgonenergie. Man schaue aus dem Fester: wir leben in einem Ozean aus blauer Orgonenergie – und sollten im Interesse der Kinder der Zukunft entsprechend leben.

Man hat festgestellt, daß Tiefseefische, die in blauem Licht aufgezogen werden, kleinere, d.h. „weitsichtigere“ Augen haben, als ihre Artgenossen, die unter Rotlicht aufwuchsen und entsprechend „kurzsichtig“ sind. Das läßt sich auf den Menschen übertragen. Bei Sehtests stellte man fest, daß beim Lesen unter blauem Licht die Linsenbewegung zur Scharfstellung des Bildes („Akkommodation“) weniger ausgeprägt ist, als bei rotem Licht. Das liegt daran, daß der Brennpunkt von Rotlicht hinter der Netzhaut liegt. Leider ist es so, daß Bücher heute auf Papier gedruckt werden, das rotes Licht stärker reflektiert. Wenn man stattdessen leicht bläuliches Papier benutzen würde, verschöbe sich der Brennpunkt beim Lesen so nach vorne, daß der Kurzsichtigkeit, die vor allem durch Lesen in früher Kindheit entsteht, effektiv vorgebeugt würde.

Außerdem zeigen diverse Studien, daß helles Blau, insbesondere als Wandfarbe, ideal ist zur Beruhigung von hyperaktiven Kindern, den Blutdruck sinken läßt und allgemein die soziale Atmosphäre bessert.

Bei einer blauen Beleuchtung reagiert das Gefühlszentrum wesentlich stärker auf Emotionen in der Stimme eines anderen als etwa bei grünem Licht. Da bläuliches Licht zudem die Aufmerksamkeit verbessert und Müdigkeit entgegenwirkt, könnten auch Menschen ohne depressive Verstimmungen von einem höheren Blauanteil im Umgebungslicht profitieren.

Tatsächlich ist blaues Licht der Taktgeber unserer Existenz:

Im Auge wurde Anfang des Jahrtausends ein System der Lichtmessung entdeckt, das die Pulsation des gesamten Organismus steuert. Selbst wenn in der Netzhaut keine Stäbchen und Zapfen vorhanden sind, also aus klassischer Sicht vollkommene Blindheit vorliegt, reagieren die Pupillen und die biologischen Rhythmen verändern sich. Der dafür verantwortliche „circadiane Melanopsin-Sensor“ spricht auf blaues Licht an. Man denke auch an die chronisch geweiteten Pupillen bei Schizophrenen, die getreulich die Kontraktion des gesamten Organismus widerspiegeln (siehe E.F. Baker: Der Mensch in der Falle).

Ein österreichisch-britisches Forscherteam um Simone Moser (Universität Innsbruck) hat herausgefunden, daß Bananen unter UV-Licht blau zu leuchten beginnen, wenn sie reif werden, d.h. ihre Farbe von Grün zu Gelb wechseln. Schließlich entwickeln sich braune Flecken, deren Ränder ganz besonders stark leuchten. Im Todeskampf („Apoptose“ bzw. „programmierter Zelltod“) würden die absterbenden Zellen blau aufleuchten. „Wie die Forscher nun zeigen konnten, leuchten immer diejenigen Zellen vermehrt, die als nächstes absterben werden.“ Mit der einsetzen der Fäulnis hört das blaue Leuchten der Bananen dann ganz auf.

Für den Studenten der Orgonomie ist das blaue Leuchten der reifen Bananen Ausdruck der Orgonenergie und das Erstrahlen der Ränder der braunen Flecken nichts anderes als Ausdruck des bionösen Zerfalls, bei dem besonders viel Orgonenergie freigegeben wird.

Für den Mechanisten handelt es sich hingegen um fluoreszierende Abbauprodukte des grünen Chlorophylls („FCCs“). Tiere, die UV-Licht wahrnehmen können, beispielsweise Affen, werden von dem Leuchten angelockt und so die Pflanzensamen verbreitet. „Außerdem vermuten die Forscher, daß die fluoreszierenden Stoffe vorteilhafte Eigenschaften für die Pflanzenzellen haben. Wissenschaftler fanden bereits bei Säugetieren verwandte Moleküle, wo sie als Zellschützer wirken.“

Die mechanistische Wissenschaft stolpert ständig über jene Phänomene, die Reich in den 1930er Jahren des letzten Jahrhunderts zu entdecken begann, bleibt aber immer an irgendwelchen stofflichen Details („fluoreszierende Abbauprodukte“) hängen und in einem letztendlich mystischen Weltbild verfangen, in dem alles mit einem Zweck „erklärt“ wird. Die Forschungsergebnisse sind natürlich nicht falsch. Es ist nur schade, daß die Forscher in einer mechano-mystischen Betrachtungsweise gefangen sind, die steril ist und nicht wirklich weiter führt.

Ich verweise auf Reichs Studien mit dem Fluoroskop, die er in Der Krebs beschreibt.

Unsere Umwelt wird durch fünf Farben bestimmt: das Orgonblau des Himmels, das Grün der Flora, das Gelb/Braun des Bodens, und das Schwarz des Mutterbodens. Es fehlt die Fauna, deren charakteristische Farbe das Rot ist – jedenfalls, wenn man sie „aufschneidet“. Tiere sind die orgonotischten Einheiten in unserer Umgebung. Das Blut ist rot, da Rot für hocherregtes Orgon steht. Blut außerhalb des Körpers wird schnell braun, weil es seinen Orgongehalt verliert. Das entspricht dem Verwelken von Pflanzen, die von ihrer Energiequelle abgelöst werden: sie werden gelb-braun, weil sie Orgon verlieren. Die „Matrix“ des Lebens, der „Lebenssaft“ ist gelb. Braun wird sie durch Beimengung mit „schwarzem Orgon“, Melanor – das Produkt abgestorbenen Lebens. In reiner Form haben wir es bei tiefschwarzem Humus vorliegen. Wie aus Tod und Verfall neues Leben hervorgeht, hat Reich in Der Krebs beschrieben.

Die mechanistische Wissenschaft hat natürlich jeweils andere Erklärungen, etwa für das Oxidieren („Verrosten“) des Blutes. Betrachten wir die Fauna etwas ausführlicher. Die heutige Wissenschaft hat dazu folgende Erklärungsmodelle entwickelt:

  • Biochemie: im Herbst nimmt das Chlorophyll ab, wodurch andere Farbstoffe, etwa gelbe, sichtbar werden. Zusätzlich wird Anthocyane produziert, das für die Rotfärbung sorgt.
  • Anpassung an die Witterung: die neugebildeten Stoffe schützen die alternden Blätter vor dem Licht an kühlen Tagen.
  • Anpassung an die Freßfeinde: im Herbst legen Läuse ihre Eier bevorzugt auf grünblättrige Bäume.

Für die letzte These spricht eine Arbeit des britischen Forschers Marco Archetti, derzufolge sich kultivierte Apfelbäume, die sich über die Generationen vor Läusen weitgehend geschützt entwickeln konnten, im Herbst weniger verfärben als die Wildformen.

Zur weiteren Erhärtung untersuchte Archetti den ebenfalls von Läusen verursachten und von Landwirten gefürchteten Feuerbrand. Seine Vermutung: Sorten, die empfänglicher für diese Krankheit sind, müßten sich eher rot verfärben als weniger gefährdete Arten. Auch diesen Zusammenhang bestätigt die aktuelle Studie.

Außerdem haben die Apfelbäume mit sich rot verfärbenden Blättern laut dem Forscher deutlich kleinere Früchte. Ein Indiz dafür, daß sie noch viel näher mit ihren wilden Vorfahren verwandt sind.

Hier schließt sich der Kreis zu einer tieferen Ebene, die von der mechanistischen Wissenschaft beharrlich ausgeblendet wird:

  • Bioenergetik: die generelle Kontraktion der blauen Orgonenergie im Herbst geht mit entsprechenden Prozessen in den Lebewesen einher.

Reich:

Die Blätter vertrocknen und werden gelb, weil das Blau aus dem Grün schwindet. Schließlich verlieren die Blattstiele ihren Halt an den Zweigen und fallen ab. Die „Saftigkeit“ weicht einem trostlos wirkenden, trockenen, winterlichen Aussehen. (OROP Wüste, S. 25)

Ariettis Arbeit weist darauf hin, daß die kultivierten Apfelbäume, die von den Obstbauern gezielt so gezüchtet wurden, daß sie größere Früchte tragen, orgonotischer („saftiger“) sind als die Wildformen und deshalb im Herbst länger dem „anorgonotischen“ Trend der Umwelt widerstehen können.

apfel

Zum Abschluß meine aus Spaß zusammengezimmerte „Flagge der Orgonomie“, eine Apotheose des Lebens:

orgonflag

Das Gelb steht für die Matrix des Lebens, das Blau für die atmosphärische Orgonenergie. Beide zusammen ergeben das Grün der Flora (Chlorophyll). Das Rot steht für die Fauna (Hämoglobin), die hochenergetische Form des Lebens. Der weiße Hintergrund (als zusätzliche, sechste Farbe) steht für, man verzeihe mir die Wortwahl, „das höchste Prinzip“ des Lebens. Es wird durch das Orgonit (die Farbe der höchsten Erstrahlung der Atmosphäre zur Mittagszeit) und das weiße Orin (sozusagen geronnene Lebensenergie) verkörpert. Das rote Symbol des orgonomischen Funktionalismus steht für den Kampf für das Leben: die medizinische Orgonomie, die naturwissenschaftliche Orgonomie und das Cosmic Orgone Engineering.

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6 Antworten to “Die fünf Grundfarben unserer Lebenswelt”

  1. David Says:

    Es fehlt die Fauna, deren charakteristische Farbe das Rot ist – jedenfalls, wenn man sie „aufschneidet“.

    Auch die Fell-Farbe ist bei überzufällig vielen Tieren am ehesten Rot-Braun – etwa beim Rotwild. (Bekomme gerade ein wenig Lust auf Hirschgulasch.)

  2. David Says:

    Da bläuliches Licht zudem die Aufmerksamkeit verbessert und Müdigkeit entgegenwirkt, könnten auch Menschen ohne depressive Verstimmungen von einem höheren Blauanteil im Umgebungslicht profitieren.

    Weiß nicht.

    Bekanntermaßen ist an gewissen Plätzen in der Öffentlichkeit blaues Licht, damit die Junkies nicht gut sehen und nicht sich einen Schuss setzen können.

    Ich bin da immer etwas benebelt.

    Aber vielleicht haben bläuliches und intensiv blaues Licht unterschiedliche Wirkung.

  3. Sebastian Says:

    Blaulicht gegen Schimmel.

    Schon Rambo wusste:

  4. Der Kult der Expansion (Teil 3) | Nachrichtenbrief Says:

    […] Übrigens ist der Begriff „Orgonit“ bereits seit den 1950er Jahren vergeben: so bezeichnete Reich die „weiße“ Farbe des Tageslichts! […]

  5. Tino Says:

    Blaues Licht kann den Schlaf stören: http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/medizin/innere-uhr-spaeter-im-ruhemodus-licht-von-e-book-geraeten-kann-den-schlaf-stoeren/11156548.html

  6. walter Says:

    Ist es möglich Melanor unschädlich zu machen?

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