Die Panzersegmente (Teil 1): Der Augenpanzer

Das Auge ist keine tote Kamera, wie wir im „Biologie“-Unterricht gelernt haben, sondern ein lebendiges Organ, dessen Funktionieren in jeder Hinsicht von Bewegung abhängt.

Der Neurologen Michele Rucci (University of Boston) zufolge stehen die Augen beim „Fixieren“ eines Objekts keineswegs still, sondern bewegen sich unwillkürlich hin und her. Werden diese Augenbewegungen in einer entsprechenden Versuchsanordnung kompensiert, kann der Proband feine Details schlechter wahrnehmen.

Sehen funktioniere nicht wie bei einer Kamera, mit der ein Bild aufgenommen und anschließend analysiert wird, sondern der eigentliche Prozeß des Schauens beeinflusse, was man sehe, erklärt Michele Rucci.

Leuten, die mit Pferden zu tun haben, wird Michael Geitners Methode der „Dual-Aktivierung“ ein Begriff sein. Mit ihr lassen sich Probleme wie Schreckhaftigkeit, Schwierigkeiten beim Verladen, Bewegungsschwächen und Taktfehler in den Griff bekommen. Geitner hat denkbar einfache Übungen entwickelt, die das Pferd dazu zwingen, Reize gleichzeitig mit beiden Augen zu verarbeiten und von beiden Seiten zu erfassen.

Diese Methode erinnert an EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) zur Behandlung des posttraumatischen Streßsyndroms beim Menschen. Beim EMDR folgt, ähnlich wie in der klassischen Orgontherapie, der Blick des Patienten dem Finger des Arztes, der vor seinen Augen hin und her geführt wird, während der Patient die auslösende Situation seines Traumas innerlich visualisiert. In der Orgontherapie wird zur weiteren Stimulierung des Augensegments eine Penlight-Taschenlampe benutzt.

In einem ganz anderen Zusammenhang kann man Augenpanzerung bei Hunden beobachten. Hunde sind uns gewisserweise näher als unsere nahsten genetischen Verwandten, die Schimpansen. Hunde können nämlich unseren Gesichtsausdruck weit besser deuten als jeder Menschenaffe.

Seit geraumer Zeit ist der Golden Retriever „Modehund“. Um die ungeheure Nachfrage zu decken, nimmt man es mit der Zucht nicht so genau, so daß vermehrt die Produkte von Inzucht auf den Markt kommen. Ein Kennzeichen der Inzucht sind neben körperlicher Krankheitsanfälligkeit psychische Auffälligkeiten, insbesondere die sogenannte „Retriever-Wut“, die man auch als “Mental lapse syndrome“ bezeichnet. In einem entsprechenden Forum heißt es dazu:

Die Sudden Onset Aggression äußert sich in plötzlicher und unvorhersehbarer anfallsartiger Aggression. Das Verhalten tritt völlig unprovoziert und unkontrollierbar auf. Die Hunde machen dabei einen abwesenden Eindruck und greifen Personen (…) an. Dabei erscheinen die Augen des Tieres häufig glasig und die Pupillen sind weit dilatiert.

Es ist extrem wichtig, ein Gefühl für okulare Panzerung zu gewinnen, da groteskerweise ausgerechnet sogenannte „Reichianer“ ganz besonders darunter leiden. Das liegt daran, daß in den sogenannten „Körperpsychotherapien“ oder gar „Körpertherapien“ die Panzerung des Augensegments vernachlässigt wird.

Resultat sind dann Menschen, deren Stirn unbeweglich ist und die, was besonders gruselig wirkt, kaum die Augenlider bewegen. Einer der lebensnotwendigen Grundreflexe!

Durch Zufall bin ich auf folgendes Video gestoßen. Eine interne Werbesendung der Sekte „Scientology“. Was dort gesagt wird, ist vollkommen gleichgültig (es geht um die Mobilisierung der Mitglieder). Wichtig sind nur die starren Augen. Es wirkt so, als wären diese Leute in einer ständigen Hypnose.

Dieser Ausdruck erinnert mich an die „Sehmänner“, wenn sie, lange vor dem Video- und schließlich Internetzeitalter, die Sexkinos und Sexshows auf Sankt Pauli verließen. Sie hatten genau den gleichen „Energiestau“ in den Augen, den gleichen Ausdruck. Es war sogar exakt das gleiche stagnierte und „schmutzige“ Gefühl, das ihr Augensegment vermittelte: DOR!

Hier ein weiteres Video, das Scientologen zeigt, bei denen diese „schmutzige“ okulare Panzerung extrem ausgeprägt ist. Interessanterweise sind sie auch voller schmutziger Gedanken:

Das traurige dabei ist, daß wir alle bis zu einem gewissen Grade an dieser Panzerung leiden. Der erste Schritt zur Freiheit besteht darin, sich dessen in sich selbst und bei seinen Mitmenschen bewußt zu werden. Kontakt!

Wie sich diese Panzerung von innen her anfühlt, beschreibt eine Frau, nachdem sie sich von Scientology befreien konnte, wie folgt:

Mir kommt es vor, als hätte ich bisher alles durch eine geriffelte Milchglasscheibe wahrgenommen, die sich plötzlich beiseite schiebt, was ich erst jetzt bemerke, wo sie verschwindet. Ich muß meinen Kopf richtig schütteln, aber es bleibt, wie es ist. Ich bin so verwundert, daß ich mich richtig umschauen muß. Alles ist wie vorher, und doch sieht auf einmal alles anders aus – klarer, deutlicher. Was war denn bloß los? Auch mein ganzer Körper fühlt sich anders an, konkreter, leichter, besser. (Anonymus: Entkommen. Eine Ex-Scientologin erzählt, Reinbek bei Hamburg 1993, S. 187)

Wir alle leben in einem derartigen depersonalisierten Trancezustand, in solch einer Nebelwelt, mit fremden, tauben, schweren Körpern. Es ist die gepanzerte, die kontaktlose Welt.

Seit einigen Jahren spritzen Schönheitschirurgen das altbekannte Nervengift Botulinus, um Gesichtsmuskeln lahmzulegen und auf diese Weise Falten zu beseitigen. Als willkommener Nebeneffekt stellte sich ein, daß bei den Klientinnen Kopfschmerzen verschwanden. Selbst bei hoffnungslosen Fällen von Migräne half das Botulinustoxin („Botox“). Die direkte Wirkung hält nur wenige Monate an, dann sind die neuro-muskulären Endplatten wieder toxinfrei und die Muskeln verkrampfen erneut, aber auch danach kehrten die Kopfschmerzen nicht oder nur in einem geringeren Umfang zurück.

In den letzten Jahren haben sich Forschungsergebnisse akkumuliert, die diese anekdotischen Berichte bestätigt haben. Seit 2011 wird Botox offiziell als Mittel gegen Migräne eingesetzt. Siehe dazu den Stern-Artikel mit der Überschrift „Bakteriengift löst verkrampfte Muskeln“.

Die New York Times meinte bereits 2003, es sei vielleicht übertrieben Botox, das ja auch ein von Bakterien stammendes Naturprodukt ist, als „das Penizillin des 21. Jahrhunderts“ zu bezeichnen, aber immerhin sei es denkbar breit einsetzbar: z.B. bei Gesichtszuckungen, Stottern, um Patienten mit verkrampften Stimmbändern ihre Stimme zurückzugeben, Tennisellenbogen, Karpaltunnel-Syndrom, Schreibkrampf; im Magenbereich zur Bekämpfung von Fettsucht und Geschwüren, Schmerzen im unteren Rückenbereich, Inkontinenz, Vaginismus; bei Lähmungen nach einem Schlaganfall und bei Klumpfüßen von Neugeborenen.

Tatsächlich ist Botox eine zweischneidige Sache.

Erstens bestätigt es erneut Reichs Theorie, daß emotionale und psychosomatische Störungen, etwa die Migräne, auf chronische Muskelverspannungen zurückgehen, die wir nicht willkürlich steuern können, sondern denen wir (ohne die Hilfe eines Orgontherapeuten) auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind.

Andererseits zeigt der Schutzmechanismus Panzerung, daß wir einen funktionierenden Energieapparat haben. Im Endstadium der Krebserkrankung, die durch eine energetische Schrumpfung gekennzeichnet ist, und ganz allgemein beim Sterbensprozeß, hört die Energieproduktion auf und entsprechend löst sich auch unsere Panzerung auf. (Siehe dazu Reichs Der Krebs.) Gleichzeitig sind die Patienten bemerkenswert gelassen und angstfrei. Das, was sich auf den ersten Blick positiv anhört, ist eine Tragödie, denn sie bedeutet, daß das Leben in uns erstirbt: Tote haben keine Panzerung.

Wenn man sich die leeren, bewegungslosen, puppenhaften Gesichter von Hollywoodstars (angebliche Schauspieler!) und neuerdings sogar von Politikern anschaut, – es sind Totenmasken. Dort wo die Muskeln sich nicht mehr bewegen können, gibt es auch keine Emotionen mehr. Das Ende ist nahe, die Zombies übernehmen die Weltherrschaft!

Es gibt einen ganzen Kulturbereich, in der erstarrte Gesichtszüge seit jeher gang und gäbe sind:

In Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie habe ich kurz Hans Hass‚ „Expedition zum Menschentier“ beschrieben. Dabei stellte sich heraus, daß, je nachdem es sich um mehr oder weniger „wilde“ (bzw. „indigene“), domestizierte oder „verwestlichte“ Menschentiere handelt, insbesondere der Gesichtsausdruck signifikant unterschiedlich ist: ungepanzert und offen (wie in indigenen Gesellschaften), gepanzert und erstarrt (wie in den asiatischen Gesellschaften) oder gepanzert und manipulativ (wie in den „aufgeklärten“ westlichen Gesellschaften).

Ein internationales Psychologen-Team um Takahiko Masuda (University of Alberta, Edmonton) zeigte japanischen und amerikanischen Testpersonen Darstellungen von Gesichtern, die diese am Computer so manipulieren konnten, daß die Münder und die Augen unterschiedliche Gefühle ausdrückten. Dabei stellte sich heraus, daß für die Japaner der Augenausdruck, für die Amerikaner die Mundstellung das entscheidende Kriterium für den Gefühlsausdruck ist.

Der kulturelle Unterschied wird etwa anhand der „Emoticons“ deutlich: in Japan schreibt man nicht, wie auf der linken, sondern wie auf der rechten Seite:

japsmil

Takahiko Masudas Studien wurden durch Ryo Oda vom japanischen Nagoya Institute of Technology bestätigt.

Er fand mit Hilfe des so genannten „Vertrauensspiels“, daß unsoziale Einstellungen unmittelbar an der Mimik ablesbar sind. Bei Paaren von Probanden trat einer als Verteiler auf, dessen Aufgabe darin bestand, einen bestimmten Geldbetrag zwischen sich und seinem Partner aufzuteilen. Der Empfänger hatte die Option, das Spiel abzubrechen, wenn er kein Vertrauen in den Verteiler hatte. In diesem Fall erhielt der Empfänger vom neutralen Spielleiter einen relativ geringen Fixbetrag.

Oda hatte vorher per psychologischer Tests fünf reine Egoisten und fünf reine Altruisten ausgesucht, die als Verteiler agieren sollten, während 40 Studenten als Empfänger fungierten. Vor dem Spiel schauten sich die Studenten ein tonloses Video an, in dem sich die Verteiler vorstellten.

Im Schnitt brachten die Studenten den Altruisten mehr Vertrauen entgegen. Die beiden gegensätzlichen Charaktereigenschaften waren also an der Mimik erkennbar.

Oda hat (…) herausgefunden, daß freundlich gestimmte Altruisten öfter das Duchenne-Lächeln im Gesicht tragen. Dabei handelt es sich um das Gegenstück zum affektierten „Cheese!“ – ein natürliches, willentlich kaum kontrollierbares Lächeln, das eben nicht nur die Mundregion betrifft, sondern auch die Augen. Das könnte zumindest ein Anhaltspunkt sein, anhand dessen wir selbstlose und selbstsüchtige Menschen unterscheiden, vermutet Oda.

Asiaten haben die kulturspezifische Eigenheit, daß sie beim Interpretieren von Gesichtsausdrücken einseitig auf die Augen fixiert sind, weshalb es ihnen Schwierigkeiten bereitet emotionale Ausdrücke korrekt zuzuordnen. In den Augen ähneln sich die Ausdrücke für Angst und Überraschung sowie Ekel und Ärger so stark, daß Asiaten sie immer wieder verwechseln. Europäer hingegen haben keine Schwierigkeiten die unterschiedlichen Emotionen auseinanderzuhalten, weil sie ihren Blick gleichmäßig über das gesamte Gesicht schweifen lassen.

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15 Antworten to “Die Panzersegmente (Teil 1): Der Augenpanzer”

  1. Manuel Says:

    Mir ist vor einigen Jahren mal bei einem Menschen besonders unangenehm aufgefallen, das er kaum blinzelt und die Augen extrem starr sind – „der guckt wie ein Hai“ war meine spontane Assoziation.
    Es war Guido Westerwelle.

  2. David Says:

    Das liegt daran, daß in den sogenannten „Körperpsychotherapien“ oder gar „Körpertherapien“ die Panzerung des Augensegments vernachlässigt wird …

    Ist ja auch kein Wunder, denn wo – außer beim American College of Orgonomy und vielleicht drei vier anderen Stellen weltweit – können Leute die Therapeut werden wollen, die Methode erlernen, diese Blockaden zu beheben?

    Reichs Methode, in der Therapie die Blockaden im okularen Segment – und im Gehirn – abzubauen, wirkt wie es heißt indirekt über die Muskeln, die in den Augen, um die Ohren herum, und sonstwo in der Region sind.

    Mein eigener Eindruck in einer Therapiesitzung war, dass die Bewegungen der Hand des Therapeuten außerdem direkt energetisch öffnend auf den Kopf einwirken, vielleicht ähnlich wie es vor zweihundert Jahren auch Franz Anton Mesmer machte. Direkt mittels dessen, was wir heute Orgon nennen.

    Die Videos sind interessant, denn ich kenne etwas, was eher nach dem Gegenteil aussieht. Das folgende ist ein aus dem Anfang Films „Ghost Dog“ herausgeholtes Einzelbild. Es zeigt die Hauptperson – einen Profikiller, der sehr viel Zen-Meditation macht. Hier wirkt der Ausdruck eher müde und traurig. Vermutlich praktiziert der Schauspieler diese Dinge auch im wirklichen Leben, da man sowas nicht ohne weiteres spielen kann.

    http://www.humyo.de/F/9940773-281475099863875

    Ich kenne diesen Ausdruck von einigen, aber nicht allen mir bekannten Menschen, die viel Meditation betreiben.

    • Peter Nasselstein Says:

      Was Therapie betrifft erschrecken mich die sich auf Reich beziehenden „Körpertherapien“ wirklich zutiefst. Groteskerweise werden sie meist von Psychologen und sogar vollkommen fachfremden Individuen praktiziert. Die lassen sich dann darüber aus, daß Reich durch direkte Arbeit an der Muskulatur die bloße Psychotherapie hinter sich gelassen habe und blablabla. Sie verkennen, daß Reichs Charakteranalyse nichts anderes ist als Auflösung der Augenpanzerung (oder im Psychosprech: „Arbeit mit dem okularen Block“). Und daß, selbst wenn ein Orgontherapeut während der Sitzung nur redet und zuhört, dies nichts mit „Psychotherapie“ oder gar Psychoanalyse (oder der Charakteranalyse, wie Reich sie in den 20er Jahren betrieb) zu tun hat, sondern wirklich Orgontherapie ist – Einwirkung auf die organismische Orgonenergie selbst.

  3. Robert (Berlin) Says:

    Bei meiner Skan-Therapie (1987) hat der Psychologie zuerst nur an den Augen mit mir gearbeitet. Er ist wirklich von oben Richtung unten gegangen; ich habe jedoch nach einem Jahr (während der Arbeit an dem Brustsegment) die Therapie abgebrochen, weil ich das Empfinden hatte, keine Fortschritte mehr zu machen und es mir zuviel Geld kostete.

  4. Manuel Says:

    http://www.rp-online.de/politik/ausland/Wer-ist-Mahmud-Ahmadinedschad_bid_11864.html#

    Was sind die Augen der Scientologen schon gegen diese Augen?

  5. Matthew Says:

    Nach 40 Jahren Beschäftigung im ernsteren Sinne mit Sc-gy u. Reich fällt mir immer Derjenige schon in den ersten Sätzen (bei Allem) auf, d e r leider von Nichts sehr viel Ahnung hat!
    Es gibt allerdings auch zunehmend (leider) „Menschen“, die arbeiten am großen Plan, und der soweit bekannt, ist wirklich das Abstruseste aber Logischste, was Diese seit sehr langer Zeit zu bieten haben.

  6. InSekten « Nachrichtenbrief Says:

    […] Religiöse Menschen unterscheiden sich in ihrem Augenausdruck kaum vom Rest der Bevölkerung. Vielleicht sind ihre Augen sogar lebendiger! Was hingegen die Augen von Kultisten betrifft: siehe dazu meine Ausführungen in Beispiele für okulare Panzerung. […]

  7. Klaus Says:

    Mich wundert, dass das mit den Augenbewegungen neu sein soll. Ist „sakkadische Bewegungen“ nicht psychologischer Lehrbuchstoff?

    • O. Says:

      In der Körpertherapie (selbstverständlich nach Reich) werden die Augen bestenfalls sekundär bewegt, denn die Muskeln der Augen werden bewegt – daher Arbeit am okularen Muskel-Panzer.

      Es sei noch an Radix (Kelley & Baytes) erinnert, wo eine Art Augentraining ein Fokus der Therapie ist.

      Zu PN unten: So, so. Die Orgontherapie kann auch nur Zuhören und Reden sein, eine quasi (überwiegend) verbale Technik und bewege hierdurch die Orgonenergie im Körper. Die Mimik und der Blick könnten dann auch das Agens sein, dass eine Wirkung zeige; dann müsse man dieses auch genau beschreiben, insbesondere was mit dem Orgon gemacht werde.

      Ich wundere mich häufig, warum meine Patienten oft schon in der ersten Sitzung beim erfassen nüchterner Lebensdaten zu weinen beginnen. Ich selbst fühle dabei die eigenen Tränen in die Augen schießen, wenn das Geschilderte traurige Emotionen weckt, manches Mal spüre nur ich die Trauer des anderen, der es momentan noch nicht ausdrücken kann. Die Mimik und die Übertragung der Emotionen neben dem Gespräch können eine Lockerung der segmentalen Panzerung schon etwas lösen. Sprachlich werden die Emotionen dann angesprochen.

  8. Peter Nasselstein Says:

    Es ist sehr wichtig, okulare Panzerung von einem weitgehend freien okularen Segment zu unterscheiden. Hier die Diskussion zwischen einem verhältnismäßig klarsichtigen Mann und einem Mann, der wie in Trance wirkt:

    Was die beiden sagen ist sekundär. „Ein Blick sagt (charakteranalytisch) mehr als tausend Worte.“

    • Renate Says:

      Ich finde ja irritierend, der eine diese Frisur, der andere der Bart.

    • Peter Nasselstein Says:

      Jetzt gehe ich doch auf den Inhalt ein, weil es so typisch dafür ist, wie die Emotionelle Pest argumentiert. Der Salafist sagt, man müsse die inkriminierten Verse im Kontext sehen, d.h. als Verse, die für den Kriegszustand gelten. Dazu ist dreierlei zu sagen: Nachdem Mohammed in Medina seine Schreckensherrschaft errichtet hatte, war er bis zu seinem Tod ständig im Kriegszustand. Die kriegerischen medinischen (späten) Verse heben durchweg die friedlichen mekkanischen (frühen) Verse auf. Alles, was man im Koran an „Frieden“ findet, ist islamisch null und nichtig! (sic!) Und drittens befindet sich der Islam immer im Krieg, wenn er seine Botschaft anbietet und dieses Angebot von den „Ungläubigen“ zurückgewiesen wird. Wenn wir uns unterwerfen, ist eine Duldung als streng isolierte Minderheit möglich. Diese Minderheit hat die islamische Hochkultur geschaffen ähnlich wie heute in Saudiarabien für die Moslems das Öl aus dem Boden holen. Wirklich alles, was der Salafist sagt, ist eine bewußte Lüge!

  9. Mein Kopf! (Teil 2) | Nachrichtenbrief Says:

    […] Das ist die generelle Sichtweise, die karzinomatöse Schrumpfungsbiopathie: die verfrühte Involution. Die spezifische Sichtweise, d.h. von der verfrühten Verblödung (Dementia praecox) her, bietet die schizophrene Schrumpfungsbiopathie. […]

  10. Es geht um die Seele, nicht um den Geist! | Nachrichtenbrief Says:

    […] habe mich bereits mit Botox beschäftigt. Dieses Zeugs ist so bedeutsam, weil es viel über die muskuläre Panzerung sagt. Beispielsweise […]

  11. Die Charakteranalyse der Menschheit (Teil 1) | Nachrichtenbrief Says:

    […] Die Panzersegmente (Teil 1): DerAugenpanzer habe ich ähnliche Experimente diskutiert, in denen es darum ging, daß Asiaten eher auf die Augen […]

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