Eine dramatische visuelle Reaktion auf Angst (Teil 1)

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Peter A. Crist: Eine dramatische visuelle Reaktion auf Angst (Teil 1)

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8 Antworten to “Eine dramatische visuelle Reaktion auf Angst (Teil 1)”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Peter A. Crist:

  2. Klaus Says:

    Bin soo genervt von meiner Scheißarbeit. Kann eine Volkswirtschaft das leisten, … dass jeder die Arbeit macht, die zu ihm passt? Kann kaum glauben, was Crist hier sagt.

    • Renate Says:

      Muss mir den Film erst später ansehen, welche Arbeit machst du?

      • Klaus Says:

        In Grundschule angestellt. Vertretungslehrer, kürzlich halbes Jahr Klassenlehrer bis zum Schulwechsel der Grundschulabgänger (4. Klasse), jetzt Ganztag, d.h. Arbeitsgruppenbespaßung von Grundschülern nach dem Mittag. Das nur fürs Geld. Alles Interessante mache ich Unentgeltlich.
        Ich werde in einer Schule wohl auch nicht mehr glücklich werden, hasse die Pädagogenzunft. Vielleicht wäre es anders geworden, wenn ich nach dem ersten Staatsexamen eine interessante Schule erlebt hätte. Aber es war dann nur noch so, dass mir das zweite Examen nicht mehr erstrebenswert vorkam und ich es jetzt nur genervt machen könnte: zwei Jahre angewidert Referendariat, um dann angewidert in einem Lehrerkollegium zu sitzen. Nein!
        So, ausgekotzt. 🙂

        • Renate Says:

          Kenne die Lehrerausbildung in Deutschland nicht, daher keine Ahnung dazu.
          Grundsätzlich müsste es ja in der Grundschule noch am Besten sein, die Kinder sind noch (hoffentlich) interessiert am Lernen, da kommt es halt auf den Lehrer drauf an.

          Oder woran liegt es genau, eher bei den Kollegen, das könnte ich verstehen.

  3. Klaus Says:

    * Ich kann jetzt hier natürlich nicht detailliert das Schulleben beschreiben. Ehrlich gesagt: Das ist mir auch zu langweilig. Nur so viel: Sicher haben Grundschüler irgendwelche Interessen; je nach Milieu kann sich das von zu Hause her allerdings wirklich weitgehend auf Fußball und Fernsehen beschränken! Und man muss es natürlich immer mit den Kernaufgaben (Lesen, Schreiben, Rechnen) der Schule vereinbaren. Die Sache ein bisschen interessanter zu gestalten, etwa auch Interessen zu wecken, hängt davon ab, wie die Bedingungen sind, die u.a.
    Klassengröße
    Rahmenplan
    Elternmitarbeit
    betreffen. Wo ich bin, können manche nicht mal ihren Namen schreiben und beschränkt es sich zu Haus wirklich sehr auf Fernsehen und Fußball. Man hat i.d.R. mind. pro Klasse 20 Schüler; wo ich bin, hat man es des Milieus wegen netterweise meistens auf etwas weniger begrenzt. Disziplin katastrophal. Bücher mehr oder weniger nur vom Hörensagen bekannt. Das spricht natürlich gerade dafür, da etwas zu tun. Da man kaum an Interessen anknüpfen kann, ist der Boden nicht sehr fruchtbar. Was die Lerninhalte betrifft, läuft es daher durchaus in erster Linie auf eine Art Dressur hinaus. Das andere ist Verwaltung: Lehrer sind deutlich überfrachtet mit bürokratischem Müll, u. a. Schullaufbahnempfehlungen, Zeugnissen (die sehr aufwändig sind, gerade wenn sie sich nicht auf Ziffernnoten beschränken), Konferenzen, sehr viel Gelaber, Dienstbesprechungen, …
    Ich persönlich bin vom Herzen her in wissenschaftlichen Bereichen, nach dem ersten Examen promoviert in Semiotik, das Schul-‚Leben‘ ist da deprimierend. Das Erfreulichste sind die Schüler als Persönlichkeiten selbst. Aber darum geht es nicht in der Arbeit. Ich kann verstehen, wenn die meisten Lehrer mit der Arbeit außerhalb der Schule nichts zu tun haben wollen. Nach meinem Eindruck führt dies jedoch zu einer Interesselosigkeit im Alltag: Blödsinn wie Theater, Minigolf, Kino, Politik, … sind ja beliebte Lehrerzeitvertreibereien. Das spiegelt sich dann in der Schule wieder, die ja nun auch den Schülern Zeitvertreib am Nachmittag bietet.

    • Renate Says:

      Ja, das verdammte Fernsehen, hast du schon mal angesehen, was sie im dt. Kinderfernsehen haben? Ziemlich viel Müll.

      Interessanterweise war übrigens einer der Vorläufer der Semiotik Giordano Bruno.

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