Die Wolken sterben (Teil 2)

Reich entdeckte die Funktion des Orgasmus – doch die Massen streben in Tantra-Seminare. Er entdeckte die charakterliche Panzerung – die Massen streben in Yoga-Seminare. Aus seinem Konzept der „Selbstregulation“ für Kinder wurde „Selbstverwirklichung“ – der Eltern. Die Entdeckung des Orgons wurde unter „ferner liefen“ abgehakt (Chi, Prana, Lung, etc.). Über ein halbes Jahrhundert hinweg konnten DOR-Schichten und DOR-Wolken keine Maus hinter dem Ofen hervorlocken, aber als vor einigen Jahren in Amerika schizophrene Verschwörungstheoretiker hanebüchenen Unsinn über „Chemtrails“ verbreiteten, wurde daraus eine Massenbewegung, die mittlerweile auf breiter Front Deutschland erreicht hat.

Angeblich „versprühen Regierungen“ Bariumsalz und Aluminiumpulver (und sogar Krankheitserreger!), u.a. um das „Treibhausgas“ CO2 zu binden, UV-Licht zurück ins All zu reflektieren und künstliches Ozon herzustellen, das das Ozonloch kitten soll. Die entsprechenden Kondensstreifen würden unnatürlich lange am Firmament hängen bleiben und die Menschen krank machen.

Schlicht kriminell wird es, wenn „Chembuster“, d.h. modifizierte Cloudbuster, eingesetzt werden, um die Bildung dieser Kondensstreifen zu verhindern. Für Reich waren Kondensstreifen ein Zeichen für eine gut funktionierende Pulsation der atmosphärischen Orgonenergie. „Chembuster“ rufen eine chronische Überexpansion der Atmosphäre hervor, die zu Dürren führen kann, weil sich keine Wolken halten bzw. erst gar nicht bilden können.

Trotzdem ist durchaus etwas dran, an den „Chemtrails“. Nein, es sind keine giftigen Chemikalien, die von „NASA-Nazis“ oder „reptiloiden Formwandlern aus der Hohlerde“ in die Atmosphäre gesprüht werden, um die Erderwärmung zu bekämpfen und die Überbevölkerung einzuschränken.

Es gibt Menschen, die auf dieses Thema gestoßen sind, weil sie selbst eine Veränderung in der Atmosphäre wahrgenommen haben. Ihnen fiel auf, daß Kondensstreifen nicht mehr wie früher sich nach einiger Zeit auflösten, dabei aber stets ihre Struktur bewahrten, etwa so, wie sich Cumuluswolken auflösen, die bis zuletzt wie Zuckerwatte aussehen. Vielmehr „zerflossen“ neuerdings die Kondensstreifen und verbanden sich dergestalt mit benachbarten Kondensstreifen, bis der ganze Himmel milchig und „schmutzig“ war. Das ging einher mit einem Gefühl des Unwohlseins und der Bedrückung.

Die Atmosphärische Orgonenergie wird zunehmend unfähig Strukturen aufrechtzuerhalten. Das orgonomische Potential (Negentropie) wandelt sich durch die zunehmende DOR-Verseuchung um in das mechanische Potential (Entropie). Die verschmierenden Kondensstreifen haben nichts mit der Verursachung dieses atmosphärischen Siechtums zu tun. Sie machen es nur sichtbar.

Allgemein geht es darum, daß in den letzten Jahren der Himmel zunehmend „milchiger“ wird und die Wolken an Konturen verlieren.

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13 Antworten to “Die Wolken sterben (Teil 2)”

  1. David Says:

    http://www.martin-wagner.org/anti-chemtrails.htm

  2. 13 unbeantwortete Fragen der mechanistischen Wissenschaft (Teil 2) « Nachrichtenbrief Says:

    […] wird diese Krankheit u.a. mit den „Chemtrails“ in Zusammenhang gebracht, mit denen ich mich in Stirbt die Orgonenergie-Hülle der Erde? (Teil 2) auseinandergesetzt habe. Haben wir es bei Morgellons Krankheit mit einem weiteren Aspekt des […]

  3. Der Kult der Expansion (Teil 2) « Nachrichtenbrief Says:

    […] Dieses Gerede über „Wetterarbeit“ ist insbesondere fatal angesichts des „Chembusting“. James DeMeo hat die verheerenden Brände in Südkalifornien und die europäische Hitzewelle des vergangenen Sommers mit dem weitverbreiteten Gebrauch des „Croft-Cloudbusters“ in Zusammenhang gebracht. Dieses Gerät erzeugt eine chronische Überexpansion der Atmosphäre, so daß sich keine Kondenzstreifen und Wolken mehr bilden können. Siehe Stirbt die Orgonenergie-Hülle der Erde? (Teil 2). […]

  4. Robert (Berlin) Says:

    Was in aller Welt versprüht ihr da

    Was so alles mit unserer Atmosphäre angestellt wird…

  5. Wo blieben am Sonnabend die Chemtrails?! « Nachrichtenbrief Says:

    […] Wie immer haben solche „schizophrenen“ Ideen natürlich auch einen durchaus realen Bezug. Durch den globalen DOR-Notstand fällt es der Atmosphäre zunehmend schwerer einen expansiven Zustand aufrechtzuerhalten. Immer mehr überwiegt eine, wenn man so sagen kann, „atmosphärische Sympathikotonie“. Dies erklärt, zusammen mit dem zunehmenden Flugverkehr, daß selbst geistig normale Menschen auf diesen ganzen Chemtrail-Scheiß hereinfallen. „Ich brauch doch nur nach oben zu schauen!“ – wie ich am Freitag. (Siehe dazu auch meinen Blogeintrag Stirbt die Orgonenergie-Hülle der Erde?.) […]

    • O. Says:

      Ja es gibt Kondensstreifen immer noch im „oldstyle“, die nach wenigen Minuten, ja Sekunden verschwinden. Und es gibt auch jene – die nichts mit DOR-Notstand zu tun haben – die nicht verschwinden, sondern ein milchiges Wolkenmuster am blauen Himmel hinterlassen, teilweise im Schachbrattmuster bei mehreren Flügen und das Wetter in einen DOR-Notstand verwandeln mit dem klaren Ziel (da brauche ich nicht lange raten) sonnige (OR-)Tage zu zerstören.
      Zudem geht es einem an solchen Tagen schlecht, Überlkeit, Atemnot (auch ohne Asthma) und Irritationen auf der Haut sind die Folge. Also Duschen, Wasser trinken, meinetwegen auch Reichs Schnäppschen (gegen Oranur) und Fenster zu ,machen. Von Gegenmaßnahmen, die ergriffen werden könnten, will ich mal ganz schweigen.

      Die Chemtrail Beobachter haben völlig Recht, es sind keine Kondensstreifen. Und wenn das Problem in den USA so immens ist, wie im youtube Beitrag hier geschildert, die NASA zu den „Kondensstreifen“ forscht, und dies in Bezug zur Klimaerwärmung (Verschwörungstheorie) sieht, muss nichts mehr hinzugefügt werden. Das Wetter wird jeden Tag manipuliert, mal so u. mal so, da brauche ich kein „Geheimprojekt“ anzunehmen, dass ist offen sichtbar.

      Typen, die dann mit DORgonit-bustern, die Welt zu retten vorgeben, gehören mit selbigen gebustert.

  6. O. Says:

    Und hier der letzte wissenschaftliche Beweis, dass das Badezimmer nass ist. Vermutlich eine Art Karl Welz „orgongenerator 1.0“ – eben hier auch als „cloudbuster“ einsetzbar.

    Weitere Desinfo zum Dorgonitbuster:

  7. DOR-Wolken und DOR-Linien | Nachrichtenbrief Says:

    […] Hier das Photo einer DOR-Linie: „Etwas fiel vom Himmel und hinterließ eine lange schwarze Wolke, die auf die Erde herabreichte. Die schwarze Wolke sah wie Satan aus, der auf die Erde fiel.“ Zur weiteren Illustration hier einige Videos aus YouTube, wobei ich mich jedoch ausdrücklich von all dem „Chemtrail“-Unsinn, der hier geboten wird, distanzieren möchte. Siehe dazu Die Wolken sterben (Teil 2). […]

  8. Robert (Berlin) Says:

    Wettermanipulation
    Die Hagelflieger von Rosenheim

    Ein heftiges Gewitter nähert sich Rosenheim. Pilot Georg Vogl bereitet deshalb sein Flugzeug vor. Um den Bauern Graupel- und Hagelschäden zu ersparen, fliegt er mit seiner Maschine in die Unwetter und „impft“ die Wolken.

    http://www.br.de/themen/wissen/wetter-meteorologie-rosenheimer-hagelabwehr100.html

  9. Peter Nasselstein Says:

    James DeMeo über den ganzen „Chemtrail“-Unsinn:

    Jet Contrail Science versus „Chemtrails“

    After getting the umteenth email from people promoting „chemtrails“ and „chembusters“, I thought to post out this informative weblink:
    http://contrailscience.com/

    It is not the usual „skeptic“ thing, but a very good natural scientific discussion on jet contrails, addressing and showing the large errors in claims, and sometime outright lies, from the „chemtrail“ people. There are other important weblinks on this to be recommended, but this is a good one for starters. Some years ago, I put up my own page on this, debunking more specifically the claims about „chemtrails“ where Wilhelm Reich’s name and work had been dragged into the rationalizations.
    http://www.orgonelab.org/chemtrails.htm

    Which in turn is related to the various claims about „orgonite“:
    http://www.orgonelab.org/orgonenonsense.htm

    For those who remember Reich’s writings on this subject, he observed that persisting jet contrails were a general sign of a healthy atmosphere with good orgonity, good cloud-forming capacities, retaining its cohesive properties sufficient for even wispy jet contrails to retain their form.

    J.D.

  10. Wo blieben heute die Chemtrails?! | Nachrichtenbrief Says:

    […] Wie immer haben solche „schizophrenen“ Ideen natürlich auch einen durchaus realen Bezug. Durch den globalen DOR-Notstand fällt es der Atmosphäre zunehmend schwerer einen expansiven Zustand aufrechtzuerhalten. Immer mehr überwiegt eine, wenn man so sagen kann, „atmosphärische Sympathikotonie“. Dies erklärt, zusammen mit dem zunehmenden Flugverkehr, daß selbst geistig normale Menschen auf diesen ganzen Chemtrail-Scheiß hereinfallen. „Ich brauch doch nur nach oben zu schauen!“ – wie gestern. (Siehe dazu auch meinen Blogeintrag Die Wolken sterben.) […]

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