Romney Antichrist

Die USA haben sich in eine ausweglose Lage gebracht. Man kann schon fast hoffen, daß der sozialistische Alptraum Obama die Präsidentschaftswahl gewinnt, woran sich dann unmittelbar und unumgehbar eine Präsidentschaft Hillary Clintons anschlösse. Die Alternative ist Mitt Romney. Er ist nicht nur Mormone, wie Kennedy Katholik war, sondern die Familie Romney gehört zum Mormonenadel und Romney war Bischof der Mormonenkirche und stand als Bezirksleiter zwölf Mormonengemeinden vor. Es wäre ungefähr so als wenn der Erzbischof von Köln Bundeskanzler werden würde!

Die Mormonen sind nicht nur eine weitere der zahlreichen christlichen Kirchen, sondern es handelt sich um einen Kult ähnlich den Zeugen Jehovas oder Scientology. Tatsächlich kann man das Mormonentum als „Scientology des 19. Jahrhunderts“ bezeichnen, zumal die Kirche aufgrund der Zwangsabgaben der Mitglieder unglaublich reich ist.

Es begann alles Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Okkultisten, Wünschelrutengänger und „Schatzsucher“ Joseph Smith, dem eines Tages im Wald in einer Erscheinung, die man heute als „UFO-Kontakt“ beschreiben würde, Gott und Christus höchstpersönlich erschienen sind, um ihm zu sagen, daß er die einzig wahre Kirche begründen werde. Gründungsdokument ist das Buch Mormon, das Smith mit Hilfe der „Sehersteine“, mit denen er sonst auf Schatzsuche gegangen war, von mit „neuägyptischen“ Schriftzeichen beschriebenen Goldplatten übersetzt haben will, die ihm vom Engel Moroni übergeben worden seien. Jeder kann selbst schnell und bequem die absurde Geschichte von Smith, dem Buch Mormon, dem Mormonen-Staat in Utah, etc. im Internet nachlesen.

Das Buches Mormon ist ein leidlich erbauliches christliches Traktat, das sich um eine absurde und schlichtweg lächerliche Räuberpistole über Juden und Christus im alten Amerika (inklusive Pferden, Elefanten, Geld, Schwertern, Rädern, etc.) rankt. Erhellend ist der Vergleich mit dem Alten Testament, das in einer Hinsicht absolut erstaunlich ist: die zentralen Helden Abraham, Moses und David werden alles andere als idealisierend gezeichnet, ganz im Gegenteil, und die Feinde Israels sind nicht etwa nur „böse Mächte“, sondern Werkzeuge Gottes, um Israel zu strafen. Das Buch Mormon hingegen ist ein stinklangweiliger Comic, in dem es nur absolut gute Helden und absolut böse Schurken ohne jede psychologische Tiefe gibt.

Im übrigen taucht im Buch Mormon nicht eines der Doktrin auf, für das das Mormonentum bekannt wurde: keine pseudo-freimaurerischen Riten, keine Blutrache, keine Vielehe und vor allem nicht die zentrale Doktrin, die das Mormonentum so sehr in die Nähe von Scientology rückt: Der Kosmos wurde nicht von Gott erschaffen, sondern die Materie und die „göttlichen Gesetze“ sind ewig. Jene Menschen, die diesen Gesetzen perfekt folgen, werden zu Göttern. Beispielsweise war auch Elohim, also der Gott zu dem wir beten, einst ein Mensch. Ziel des Mormonen ist es eines Tages so ein Gott wie Elohim zu werden, Seelen durch himmlischen Sex mit zahllosen Frauen zu „zeugen“ und sie dann auf einem Planeten, der wie unsere Erde aussieht, mit Leibern zu versehen und mit göttlichen Offenbarungen zu versorgen.

Der normale Mormone folgt dem amerikanisierten Mickey-Mouse-Christentum des Buch Mormon, doch die Elite, zu der auch Romney gehört, hat sich ganz dem besagten Projekt der Selbsterhöhung verschrieben.

Ein solcher Mann, und Romney ist ohne jede Frage fanatischer Mormone, darf einfach nicht Führer der freien Welt werden und „den Finger am Knopf haben“! Es ist schlicht eine Frage der geistigen Normalität! Absolut bezeichnend ist auch die spontane Antwort nach seinem Lieblingsbuch:

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12 Antworten to “Romney Antichrist”

  1. Peter Nasselstein Says:

    • Rene Krywult Says:

      Peinlich, peinlich. Einerseits behaupten Sie, daß Ed Decker völlig irrelevant ist, und dann kommen Sie schon wieder mit einem Video daß die “Forschung” dieses irrelevanten Ed Decker zitiert. Das wirft kein gutes Licht auf Ihre intellektuellen Fähigkeiten und Ihre akademische Ehrlichkeit. Und wenn es damit so schwach bestellt ist, wie können Ihre Leser wissen, ob die Orgonomie nicht vielleicht genau so eine Wahnidee ist, wie Ihr Antimormonismus?

  2. Peter Nasselstein Says:

    http://www.breitbart.com/Breitbart-TV/2012/08/25/Mormon-War-Abby-Huntsman-Slams-Romney-Being%20Under-Secret-Mormon-Church-Control

  3. Rene Krywult Says:

    Gut, wenn nobody cares about Ed Decker (weil bewiesen ist, daß er ein Lügner ist), dann kann man sein Schmuddelvideo auch von diesem Blog entfernen, oder?

    Und was die Ähnlichkeiten zwischen Mormonen und Scientology angeht: Was soll denn das sein, bitteschön?

    L.Ron Hubbard war SciFi Autor, bevor er eine “Religion” gründete, die als zentralen Glaubenspunkt die aktive Bekämpfung und Vernichtung von Gegnern hat. Diese Lehre geht in neugnostischer Weise davon aus, daß die Materie der Feind des Geistes ist.

    Joseph Smith war *kein* SciFi Autor, die christliche Nächstenliebe ist ein zentrales Merkmal des von ihm vertretenen Glaubens, inklusive Feindesliebe. Ein Nebenschauplatz von Smiths Lehre ist, daß es keine Trennung zwischen Geist und Materie gibt.150 Jahre nach seinem Tod gibt es Menschen, die seiner Lehre glauben. Manche davon sind Autoren. Ein paar davon auch SciFi Autoren. Und ein paar davon sind erfolgreich So what? Wo ist die Parallele?

    Abgesehen davon: Welche Signifikanz hat Ihrer Meinung nach der Begriff Kolob im Mormonismus. Wenn ich mir durchlese, was Sie zitieren, könnte man den falschen Eindruck erlangen, Mormonen glauben, die Menschen seien Außerirdische, die irgendwie vom Planeten Kolob stammen. Ich kenne keinen Mormonen, der so etwas glaubt. Ich kenne nur Antimormonen, die diese Behauptung des Schockfaktors wegen bringen, und ich kenne ungebildete Nichtmormonen, die diesen Müll glauben.

    • Peter Nasselstein Says:

      Es ist vollkommen nebensächlich, was ich glaube, was Mormonen glauben. Hören wir lieber, was Mormonen selber zum Thema sagen: Mormonismus und eine gewisse Affinität zur Science Fiction. Dazu ein wirklich sehr interessantes Interview mit zwei Mormonen:

      Morehead’s Musings: It’s interesting to me to see the affinities between some religious traditions and certain genres of literature and film. For example, Neo-Pagans seem to have a connection to fantasy and horror, and it seems as if there is a strong connection between Mormonism and science fiction. Would you have any feel for why there is this strong connection? What is it about the Mormon faith that helps it come together so nicely with science fiction?

      Scott Parkin: I think there’s a whole series of reasons. At its base, Mormons believe there is pretty much a rational basis for everything, including our relationship to God. That things can be understood. So the idea that there are rational explanations and that it’s okay to explore those explanations is one of the reasons why the rigors of science fiction appeals to so many Mormons.

      For example, Mormons have a view that science is an explanation of the way God gets things done. Religion answers the question “Why?” and science answers the question “How?” and they are complementary disciplines. So that sense of rationalism within the LDS theological construct brings the religious and speculative science together.

      When you look at some of the specific aspects of LDS theology, the idea that God organized matter in creation rather than creation ex nihilo (out of nothing), then God approached nature as an engineer or scientist and organized according to natural principles—it was the application of science and knowledge.

      One of the great distinctions between Mormons and other kinds of Christians is their concept of God. When you look at classic science fiction one of the great examples is Arthur C. Clarke, one of the great “unbaptized Mormons.” In his novels he tried to debunk traditional concepts of Christianity by providing rational explanations. So in 2001: A Space Odyssey he says, any technology sufficiently advanced is indistinguishable from magic. What you have is a technologically advanced race who seems wondrous and godlike to us. In the story, Frank Poole ends up evolving (with direct assistance) into something more. That’s not precisely a statement of Mormon belief, but it is resonant with the idea that we can become more than we are in an almost Humanistic sort of way. Where Clarke essentially offered the idea that God is nothing more than a (technologically) super-evolved man, Mormonism suggests that, among other things, God is also a (technologically and morally) super-evolved man.

      http://johnwmorehead.blogspot.de/2008/07/mormonism-and-science-fiction.html

      • Rene Krywult Says:

        Wer ist Scott Parkin, und warum soll seine Meinung für irgendwen relevant sein?

        Und wo liegt in diesem langen Zitat überhaupt irgendein Hinweis, daß Mormonen und Scientology irgendwas gemeinsam haben?

        Inquiring minds want to know….

  4. Rene Krywult Says:

    Und was ändert das Zitat von Utah Lighthousministries daran, daß Ed Decker mit Halbwahrheiten, Lügen, Sensationsgeilheit und Falschinformation arbeitet?

    Danke aber, Herr Nasselstein, daß Sie UTLM hier ins Spiel bringen. Das Ehepaar Tanner schreibt nämlich an anderer Stelle über Ed Decker, Jeremiah Films, deren Verpflichtung zur Wahrheit und deren Gebahren:

    http://www.utlm.org/newsletters/no84.htm
    http://www.utlm.org/newsletters/no85.htm#GOD MAKERS II LAWYERTHREATENS TANNERS WITH SUIT

    Wenn schon erklärte Gegner der Mormonen sagen, daß Ed Decker sensationsgeil ist, nicht wahrheitsgemäß berichtet und so weiter, dann kann man das eventuell sogar glauben, oder?

    Also bitte: Entfernen Sie Deckers Mist wieder von Ihrem Artikel und suchen Sie sich etwas anderes, womit Sie die Mormonen schlechtmachen können. Mit “Godmakers” bringen Sie nur die die Vertreter Orgonomie in Verruf, als Leute, die nicht recherchieren, bevor sie auf einen Zug aufspringen, der andere verfolgt. Das ist, als würden Sie einen jüdischen Präsidenten verhindern wollen, indem Sie die “Protokolle der Weisen” als Faktum hinstellen.

    Was nun die Sache mit “Götter werden” angeht, über die die Tanners schreiben, so war das vor 20 Jahren unter ungebildeten, amerikanischen Evangelikalen *das* Argument, aber mittlerweile wissen selbst die, daß diese Lehre eine der christlichen Urfesten ist, an denen bis heute die Orthodoxen Kirchen und die katholische Kirche festhält (und die auch noch der Reformator Martin Luther lehrte), auch wenn sie seit Feuerbachs Religionskritik im Westen nicht mehr betont wurde.

    Ich empfehle dazu den Artikel (aus dem Jahr 1984) des heutigen Erzbischofs von Wien, Christoph Kardinal Schönborn:
    http://de.fairlds.org/?page_id=689

    Wie gesagt: Bevor man sich mit Ed Deckers Machwerken die Hände schmutzig macht, sollte man sich informieren. Nenn mir Deine Freunde, und ich sag Dir, wer Du bist.

    • Peter Nasselstein Says:

      Who cares about “Ed Decker”? Es geht darum, daß der Mormonen-Glaube viel mit Scientology und ähnlichen Erscheinungen gemein hat. Nehmen wir etwa den “Kampfstern Galactica”:

      Some of the elements of the two Battlestar Galactica science-fiction television shows seem to be derived from the Mormon beliefs of its creator and chief producer, Glen A. Larson. In both the original series from 1978, and the 2003 new series, the planet Kobol is the ancient and distant mother world of the entire human race and the planet where life began, and the “Lords of Kobol” are sacred figures to the human race. They are treated as elders or patriarchs in the old series, and versions of the Twelve Olympians in the new series. According to Jana Riess, author of What Would Buffy Do?, “Kobol” is an anagram of “Kolob”, only one of many plot points Larson has borrowed from Mormonism.

      http://en.wikipedia.org/wiki/Kolob

      Es ist definitiv kein Zufall, daß Romneys Lieblingsroman ausgerechnet L. Ron Hubbards BATTLEFIELD EARTH ist.

  5. Rene Krywult Says:

    Gerade eine Lehre, wie die Orgonomie sollte aus eigener Erfahrung wissen, wie sehr das Establishment mit Verleumdungen und Verdrehungen arbeitet, um Ideen, die nicht Mainstream sind, zu verfolgen und zu unterdrücken!

    Dieser Nachrichtenbrief über Romney ist polemisch, irreführend und getragen von Lügen des Establishment. Mit genau solchen Lügen wurde die Arbeit Wilhelm Reichs unterbunden, seine Schriften verbrannt, der Orgon-Akkumulator verboten und er selbst inhaftiert bis zum Tod. Sein Werk wurde asl parawissenschaftlich denunziert, so wie diese Postille hier den Mormonismus als MIckey-Mouse-Christentum verunglimpft.

    Mormonismus ist postmodern. Mormonismus betont den freien Willen des Einzelnen, also des Ichs. Im Mormonismus gibt es keine Trennung zwischen Geist und Materie, und daher wird auch nicht die Bändigung der Materie durch den Geistes postuliert. Mormonismus ist multikulturell, prosemitisch und proamerikanisch.

    Es ist schade, daß der fundamentalistische Evangelikalismus mit seiner Leib- und Naturfeindlichkeit, seiner Engstirnigkeit und Pseudowissenschaftlichkeit es schafft, ein verzerrendes Bild des Mormonismus zu zeichnen, das sogar die Nachfolger Reichs schlucken, ohne es zu überprüfen.

    • Rene Krywult Says:

      Und noch faszinierender finde ich, daß eine Website, die sich gegen Antisemitismus stellt, die Lügen einer Jeremiahfilms.com verbreitet, die Filme produziert gegen

      Sex & Education
      Mormonism
      Jehovah’s Witness
      Pagan Invasion
      Cults & The Occult
      Zionism & Terrorism
      Abortion
      UFOs & Spritual Encounters
      Freemasonry

      Mit anderen Worten: Hier glaubt eine pro-semitische Gruppe, was eine antisemitische Gruppe über eine andere pro-semitische Gruppe an Lügen produziert.

      Der hier veröffentlichte “Comic” (Godmakers Movie) über die Mormonen stammt von Ed Decker und wurde von der Anti-Defamation League der B’nai B’rith, einer jüdischen Organisation, öffentlich als “Mormonhetze” und “gehässig und verleumderisch” bezeichnet.

      Die “National Conference of Christians and Jews” schrieb darüber:

      “Dieser Film porträtiert weder die Mormonenkirche, noch die mormonische Geschichte oder mormonische Glaubenslehre in fairer Weise. Er benutzt extensiv Halbwahrheiten, falsche Generalisierungen und Sensationalismus und reflektiert den wahren Geist des Mormonismus nicht. Wir finden besonders die Betonung anstößig, daß der Mormonismus eine Art subversiver Plan ist – eine Gefahr für die Gemeinschaft, eine Bedrohung für die Institution der Ehe und für dei geistige Gesundheit von Teenagern gefährlich. Wir meinen, daß der Film darauf aufbaut, Furcht, Vorurteile und unwürdige menschliche Emotionen zu wecken.”

      Und das Gedankengut von solchen antisemitischen, verhetzerischen Polemisten wird im Namen der Orgonomie verbreitet, anstatt daß man sich gründlich informiert. Ja, der Verhetzer Ed Decker hat hier einen großen Erfolg eingefahren, die uninformierten zu Furcht und Vorurteilen zu führen.

    • Peter Nasselstein Says:

      Mormons Hope to Become Gods of Their Own World Procreating Endless Numbers of Children (Quotes from LDS Leaders)

      http://www.utlm.org/onlineresources/mormonshopetobecomegods.htm

  6. Peter Nasselstein Says:

    Seit 2000 hat sich die Zahl der Mohammedaner in den USA um 67% erhöht. Die Zahl der Mormonen ist um 41% gestiegen.

    http://www.nydailynews.com/news/national/number-muslims-u-s-doubles-9-11-article-1.1071895

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