Maglione: Methods and Procedures in Biophysical Orgonometry (2012)

19. Februar 2017

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Maglione: Methods and Procedures in Biophysical Orgonometry (2012)

Stanley Clarkes Concerto For Jazz-Rock Orchestra

18. Februar 2017

1975 habe ich mir das unendlich oft angehört. Jetzt bin ich via YouTube wieder drüber gestolpert. Das ganze hat so viele Aspekte:

Stanley Clarke und so viele andere schwarze Musiker (Tony Williams, George Duke, Ralph Armstrong, etc.) dieser Generation, gar nicht zu Reden von deren Vaterfiguren John Coltrane, Miles Davis, Charlie Mingus, etc. hatten eine derartige Virtuosität und eine derartige Durchdringung der musikalischen Theorie erreicht, daß es nur noch tief traurig ist, was die „black community“ heute zu bieten hat. Diese Schwarzen mußten Übermenschliches leisten und sie leisteten auch Übermenschliches, um Anerkennung zu finden. Heute wird jedem Sprechsänger diese Anerkennung hinterhergeworfen. Die „affirmative action“ im weitesten Sinne hat nicht nur die schwarze Gemeinschaft zerstört, sondern auch Amerika unsterblicher Genies beraubt.

Der Sound war damals, d.h. vor der kompletten Digitalisierung, besser. Sogar die Synthesizer klangen besser! In den Transistoren bewegte sich noch die Orgonenergie.

Man konnte sich für solche Produktionen noch ganze Bläsersets und Streicher leisten, d.h. die Arbeitskraft von Spezialisten war noch erschwinglich.

Der Kommerz bestimmte noch nicht alles und zwar in einer überraschenden Hinsicht: es bestimmten noch Pfeffersäcke, denen die Musik vollständig egal war, solange die Umsätze stimmten. Doch sehr bald traten Manager an ihre Stelle, die auf Nummer sicher gehen wollten: Rock, Jazz, etc. hatte nach Schema F zu klingen, abgestimmt auf das Publikum, jedenfalls ein Publikum, wie es sich dieser Leute vorstellten – und zeitversetzt so selbst generierten.

Und schließlich: es gab noch ein Publikum, das solche Produktionen massenhaft kaufte.

Das Bedrückendste an dieser ganzen Angelegenheit ist jedoch, daß es in den letzten 40 Jahren keine musikalische Weiterentwicklung gegeben hat. Es ist, als wäre der kreative Funke erstorben. Es ist als hätte sich seit Mitte der 1970er Jahre ein Mehltau, eine Schicht aus DOR auf die Gesellschaft gesenkt.

Interessanterweise haben diese Musiker ihre besten Produktionen im Namen von Sekten eingespielt. Bei Stanley Clarke war es Scientology. Der Mensch kann ohne „Transzendenz“ nicht leben. „Räumlich“ muß er Teil von etwas Größerem, einer Gruppe, sein und „zeitlich“ muß das ganze eine Perspektive haben, d.h. „Sinn“ machen.

Man kann argumentieren, daß die Vorgänger-LP aus dem Jahr 1974 sogar noch göttlicher ist. Damals…

Fuckert: Lebenskraft und Krankheitsdynamik (2012)

17. Februar 2017

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Fuckert: Lebenskraft und Krankheitsdynamik (2012)

Die Ideologie der Merkel-Republik

16. Februar 2017

Es gibt jede Menge Verschwörungstheorien, die die deutschlandzerstörende Wahnsinnspolitik erklären. Der Hosenanzug sei Agentin der USA, der „Bilderberger“, eine Sklavin der Rothschilds, ein alter Stasi-Agent, etc. Aber hören wir einfach, was der Terrortrupp, etwa Dr. Seltsam, als Rechtfertigung selbst ständig preisgibt, warum sie so handeln, wie sie handeln. Sie handelten zum besten Deutschlands! Deutschland könne es nur gutgehen, wenn ganz Europa und die ganze Welt prosperiert. Ein selbstsüchtiges Deutschland wäre dem sicheren Untergang geweiht! Es wäre illusorisch, daß man in der Europa- und Weltpolitik zum Erfolg komme, wenn man für die eigenen Interessen, das Eigene, einsteht, denn nur gemeinsam und durch Selbstverleugnung könnten wir uns in einer globalisierten und vernetzten Welt zu mehr Wohlstand und Freiheit hin entwickeln. Helfen wir anderen, gewännen alle gemeinsam, nicht zuletzt wir selbst.

Das ganze atmet einen spirituellen, holistischen, ganzheitlichen, geradezu „funktionellen“ Geist! Tatsächlich ist es Wahrheits- und Freiheitskrämerei der übelsten Sorte. Wie es Faschisten schon immer getan haben, wird der Idealismus, insbesondere der gutwilligen und leicht zu begeisternden Jugend, mobilisiert. Mobilisiert für unrealistische, größenwahnsinnige und bei näherer Betrachtung vollkommen irre Ziele. In diesem Fall läuft das ganze darauf hinaus, daß das kleine Deutschland geopfert wird: – etwa so, als wenn ein Eimer Wasser in eine brennende Scheune geschüttet wird, um den Brand zu löschen. Das kostbare Wasser ist sinnlos vergeudet worden, womit langfristig allen geschadet wird.

Leute, die nicht in der Lage wären auch nur einen Gebrauchtwagenhandel erfolgreich zu führen, schulmeistern einen Donald Trump, daß man eine Nation nicht wie ein Unternehmen führen könne, dem es nur um das eigene Wohl geht. So als würden nicht Unternehmer wie Trump erst den Wohlstand erwirtschaften, den dann Politiker unproduktiv, wenn nicht kontraproduktiv wieder verschleudern. (Daß globale Großkonzerne die Politik der Merkels dieser Welt aktiv unterstützen, wenn sie sie nicht sogar initiiert haben, steht auf einem anderen Blatt!)

Wie könnten wir den wirklichen Flüchtlingen vor Ort helfen, wenn wir nicht jedes Jahr alles im allem vielleicht 50 Milliarden Euro pro Jahr für Scheinflüchtlinge und Ficki-Ficki-Abenteurer in Deutschland sinnlos verschwendeten! Wie könnten wir Griechenland helfen, wenn es noch die Drachme hätte und wir nicht Hunderte von Milliarden für die „Rettung“ Griechenlands in den Orkus geschüttet hätten! Was könnten wir für die Umwelt tun, wenn wir nicht Hunderte von Milliarden für die Zerstörung unserer Energiewirtschaft und der deutschen Landschaft verschleudern würden!

Man sieht, aus dem „Idealismus“ unserer Nomenklatura spricht das Gegenteil: ein mörderischer Vernichtungswille. Der ökologische, ganzheitliche, altruistische Idealismus ist nur eine Fassade, die vorgibt, gegen die sekundären Triebe zu sein („Antifaschismus“), tatsächlich führt sie aber in einem wahrhaften Todestaumel die Emotionelle Pest zum Triumph. Welche rationale Funktion sollte etwa die systematische Islamisierung Deutschlands haben, die unter dem Slogan „bunt“ durchgeführt wird? Welchen Sinn sollte es haben, unter dem Vorwand der „Solidarität“ Deutschland in den sicheren Bankrott zu führen und die Sozialkassen zum Kollabieren zu bringen?

Atombatterien

15. Februar 2017

Seit Jahrzehnten geistert folgende Meldung in meinem Kopf: Am 27. Januar 1954 stellte der Präsident der Radio Corporation of America (RCA) David Sarnoff eine „Atombatterie“ der Presse vor:

Seit über vierzig Jahren sucht die Wissenschaft nach einem praktischen Weg, die Strahlung der Atome [direkt] in Elektrizität zu verwandeln. Obgleich unsere Forschung noch weit von ihrem Ziel entfernt ist, bedeutet die erfolgreiche Arbeit an der RCA-Atombatterie in unseren Laboratorien einen wichtigen Durchbruch zu diesem Ziel. (Spiegel, 17. Feb. 1954)

Ich habe mich immer gefragt, warum das nicht weiterentwickelt wurde, denn die Idee ist in keinster Weise abwegig. Jetzt wird die „Atombatterie“ wieder aktuell. Nach Wikipedia gab es 2006 „weltweit 250 000 t bestrahlten Nukleargraphit (Deutschland ca. 1000 t), für den es wegen seines hohen Gehalts an C-14 (radioaktives Isotop mit einer Halbwertszeit von 5700 Jahren) noch keine ökonomisch akzeptable Endlagerstrategie gibt“. Stattdessen kann man, Wissenschaftlern der University of Bristol zufolge, aus dem radioaktiven Kohlenstoff-14 „Atombatterien“ machen. Dazu haben sie die Graphitblöcke zu Diamanten gepreßt, in denen das radioaktive Material sicher aufgehoben ist und die nur vollkommen harmlose Elektronen abstrahlen. Es kostet weitaus weniger einen künstlichen Diamanten herzustellen, als das radioaktive Material sicher zu lagern. Der minimale Leistung dieser Diamanten-Batterien wird durch ihre sprichwörtliche Unverwüstlichkeit und Langlebigkeit wettgemacht: sie werden für die nächsten Jahrtausende ununterbrochen Strom liefern.

ORANUR? Ja, aber erstens ist der Atommüll nun mal da und zweitens: Je fester und sicherer radioaktives Material abgeschlossen ist, desto leichter gewinnt das Orgon die Oberhand. Genau deshalb sind „Atomunfälle“ und beispielsweise auch Uranminen so überaus schlimme ORANUR-Ereignisse.

Die Funktion der Parteipolitik (Politik wie gehabt)

14. Februar 2017

Dr. Charles Konia über die aktuelle politische Lage in den USA:

Die Funktion der Parteipolitik (Politik wie gehabt)

Die heutigen Reaktionäre

13. Februar 2017

Der Blick nach Amerika wurmt mich wirklich: wie viele, die „die Orgonomie vertreten“, etwa den Zugang zum Reich-Archiv kontrollieren, in „Wilhelm-Reich-Organisationen“ tätig sind, etc., sich den Protesten gegen Trump angeschlossen haben. Ihr gegen Trump gerichteter Fanatismus ist wirklich bemerkenswert. Ich denke dabei insbesondere an den „Women’s March“. Es wurmt mich, weil sie sich auf die Seite der Reaktion stellen.

Wie das? Reichs Kriterium für das Diktum „reaktionär“ (im Sinne von „lebensfeindlich“, da sich das Leben immer nach vorne bewegt, „fortschrittlich“ ist) war kein politisches, sondern ein bio-soziales. In den 1920er und 1930er Jahren war auf den ersten Blick deutlich, wo das sexualpositive (lebensfreundliche) und wo das sexualnegative (lebensfeindliche) Lager zu verorten war. Bemerkenswerte Ausnahmen im fortschrittlichen Lager waren die Stalinisten und eine bestimmte Kaste „sozialistischer Pfaffen“; Intellektuelle, die sich aus neurotischen Gründen (Rebellion gegen den Vater) dem sozialistischen Lager angeschlossen hatten.

Seit dieser Zeit, insbesondere aber seit Anfang der 1960er Jahre, d.h. dem Wandel von einer autoritären in eine antiautoritäre Gesellschaft, ist es zu einer kompletten Umkehr gekommen. Heute ist die Linke extrem sexualfeindlich, verbittert und verhärmt. Man schaue sich nur die Opfer des Feminismus bei den Grünen an: die Frauen sehen durchgehend wie Klobürsten aus und ziehen entsprechende Gesichter, die Männer wirken wie frustrierte Lesben. In Amerika war der „Women’s March“ in jeder Hinsicht abstoßend und grotesk. Die Gesichter der Trump-Gegner sprechen von sexueller Frustration, während die der Trump-Annhänger meistens entspannt sind. Die einen strahlen ein krankmachendes Miasma aus, die anderen – Orgon.

In autoritären Ländern, etwa der Türkei, ist es genau umgekehrt.

Und noch ein Kommentar zum Women’s March:

You mother fucking pieces of shit!

Der peinliche Reich

12. Februar 2017

Reichs Sekretärin und Laborassistentin Gertrud Meyer (Gertrud Gaasland) bemängelte Ende der 1930er Jahre, daß Reich seine Theorien „überspitzt“ vortrage und daß das zu den Mißverständnissen und Angriffen führe, denen er ausgesetzt sei. „All dies lag für sie in Reichs Individualismus und seiner fehlenden Einbindung in eine politische Organisation begründet“ (Gertrud Lenz: Gertrud Meyer, S. 170f).

Dazu ist zweierlei zu sagen: Zunächst einmal gehört „Überspitzung“ zum Wesen des Reichschen Ansatzes. Sein angeblich „mangelnder Respekt“ vor der Komplexität der Psyche, die ihn zur Orgasmustheorie und zur Charakteranalyse geführt hat. Bis zuletzt hat er darauf beharrt sich eindeutig und unmißverständlich auszudrücken, d.h. unneurotisch. Neurose ist nämlich das Ausweichen vor dem Wesentlichen. Es ist derartig einfach Neurotiker „vor den Kopf zu stoßen“!

Andererseits konnte Reich, wenn er ganz auf sich allein gestellt war, erstaunlich selbstdestruktiv agieren. Elsworth F. Baker beschreibt in seinen Erinnerungen, wie Theodore Wolfe Reich in den 1940er Jahren oft davor bewahren konnte, durch unüberlegte Verlautbarungen und Handlungen unnötigerweise „Mißverständnisse und Angriffe“ heraufzubeschwören. Dann übernahm Baker diese Rolle, aber er hatte nicht die gleiche Autorität wie Wolfe und schon bald war Reich von Jasagern wie Michael Silvert und dem Kunstmaler William Moise umgeben.

Zum wissenschaftlichen Anspruch der orgonomischen Medizin

11. Februar 2017

Wenn es wirklich wissenschaftlich zugehen würde, müßten ein Großteil der Medikamente vom Markt genommen werden und ein Großteil der Ärzte hätten gravierende Probleme, weil sie ständig unhaltbare Diagnosen stellen und unsinnige Therapien vorschlagen. Das ist so, weil die Medizin sozusagen haltlos in der Luft schwebt. Sie ist überhaupt keine Wissenschaft, ihr liegen keine grundlegenden Konzepte zugrunde, sondern sie ist eine ewige, elende Flickschusterei.

Man mag anführen, daß die Orgonomie sich als allerletztes als eine solche grundlegende Theorie für die Medizin eigne, da ihre Grundannahmen so „metaphysisch“ sind, daß sie empirisch weder zu verifizieren noch zu falsifizieren sind. Das erinnert mich an die Relativitätstheorie, die ebenfalls, da sie materielle Geschehnisse mit Veränderungen am „metaphysischen“ Raum-Zeit-Gefüge erklärt, in dieser Hinsicht ziemlich fragwürdig ist. Entsprechend wird denn ja auch immer wieder behauptet, daß es keine Experimente gäbe, die die Relativitätstheorie bewiesen. Dazu sagt Hubert Goenner, Professor für Theoretische Physik in Göttingen: „Aus den geschilderten verschiedenartigen Experimenten, mit denen die Spezielle Relativitätstheorie überprüft und mit hoher Genauigkeit als eine Naturvorgänge richtig beschreibende Theorie bestätigt wurde, sehen wir (…), daß die Rede vom experimentum crucis, als einem alles entscheidenden Experiment, in der Physik in der Regel unangebracht ist. Bis eine Theorie anerkannt ist, muß ein ganzes Netz von sich gegenseitig stützenden und die Theorie in verschiedener Weise testenden Beobachtungen und Experimenten aufgebaut worden sein“ (Goenner: Einsteins Relativitätstheorien. Raum, Zeit, Masse, Gravitation. München: C.H. Beck, 2005, S. 49).

In der wirklichen Wissenschaft (und es gibt keine „wissenschaftlichere“ Wissenschaft als die Physik!) geht es eben nicht so zu, wie Karl Popper und seine Nachbeter, etwa die Vertreter der „Evidence Based Medicine“, es uns weismachen wollen! Wie um alles in der Welt will man eine grundlegende Theorie wie die Relativitätstheorie oder die Orgontheorie oder die Quantentheorie „falsifizieren“?! Es kann einzig und allein darum gehen, ob das von Goenner beschrieben „Netz“ hält oder nicht hält und wie groß die Löcher im Gewebe des Netzwerkes sind!

Mag sein, daß im Sinne des Wissenschaftsverständnisses eines Pharmakologen die orgonomische Medizin „denselben Status wie die Fußreflexzonentherapie“ hat, aber aus genuin wissenschaftlicher Sicht stellt sie ein beeindruckend eng geknüpftes, man verzeihe den Ausdruck, „Goennersches Netz“ dar!

Jeder verantwortungsvolle Orgonom wird seinen Patienten sofort zu einem Darmspezialisten schicken, wenn es irgendwo im Bäuchlein zwickt und zwackt! Aber er würde sich ziemlich verarscht vorkommen, wenn der Darmspezialist aus seiner Maulwurfsperspektive heraus sich anmaßen würde, etwas über die umfassende Funktion, die das Darmsymptom im Gesamtgefüge des Krankheitsgeschehens hat, auszusagen.

Jones: Artificers of Fraud (2013)

10. Februar 2017

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