nachrichtenbrief96

10. Dezember 2017

Advertisements

Zwei viel zu große Galaxien in einem Ozean aus Dunkler Materie am Anfang der Zeit

9. Dezember 2017

Wenn man sich zunächst einmal „ganz naiv“ das Video in diesem Link anschaut, natürlich eine Animation, wird man feststellen, daß die heutige Vorstellung von der Formation von Galaxien im frühen Universum ziemlich dem nahekommt, was Reich in Die kosmische Überlagerung beschrieben hat. Eben das: kosmische Überlagerung!

Im betreffenden Artikel geht es um die Entdeckung zweier großer Galaxien 750 Millionen Jahre nach dem angeblichen „Urknall“. Zu dieser Zeit, also in 13 Milliarden Lichtjahren Entfernung, sollte es allenfalls Zwerggalaxien geben, die sich langsam aufgrund der Gravitation aus dem, wenn man so will, „Urbrei“ geformt haben. Nicht nur, daß diese beiden Galaxien viel zu groß sind, als daß sie mit Berufung allein auf die Gravitation erklärt werden könnten, sie ziehen sich auch noch gegenseitig an und werden verschmelzen. Die Massenakkumulation und die Dynamik sind mit den bisherigen Modellen nicht vereinbar.

Die übliche Lösung, nämlich das Hervorzaubern der geheimnisvollen „Dunkelmaterie“ verschärft das ganze Problem eher, als daß es es löst. Die beiden viel zu großen Galaxien werden nämlich in eine noch gigantischere „Halo“ aus Dunkler Materie plaziert, damit das ganz überhaupt auch nur annähernd Sinn macht. Diese „Materie“ sorgt zwar für genügend Gravitation, ist aber natürlich nur eine willkürliche Hilfskonstruktion, die das Grunddilemma nicht löst, sondern nur noch weiter akzentuiert: Woher kommt all die Struktur und Dynamik? Der Charme der Urknalltheorie ist ja gerade, daß sie theoretisch eine logische Entwicklung vorgibt („langsame Kondensation aus einem Urbrei bis zum Jetztzustand“). Doch, wenn man in die Teleskope schaut, bleibt kaum etwas von dieser Abfolge übrig!

Es kann nicht darum gehen, dem offiziellen Modell der Astronomen ein „orgonomisches Modell“ (zwei Begriffe, die sich ausschließen!) entgegenzuhalten, sondern schlicht um den Hinweis, daß sich alles grundlegende ändert, wenn die Gravitation nicht die einzige Kraft bei der Galaxienbildung ist, sondern auch die Orgonenergie, das orgonomische Potential und die Überlagerung von Orgonenergie-Strömen mit ins Kalkül genommen werden. Immerhin sind diese Größen unmittelbar beobachtbar, während „Dunkelmaterie“ nichts weiter als ein willkürliches Konstrukt ist.

Blogeinträge Juli 2012

8. Dezember 2017

Charles Konias bio-soziologische Ausführungen beziehen sich hier zwar auf Obama, doch lassen sich Dr. Konias Ausführungen umstandslos auf die Zustände im heutigen Deutschland übertragen:

Blogeinträge Mai/Juni 2012

  • Warum wollen manche einfach nicht wahrhaben, daß Barack Obama eine Bedrohung für Amerika darstellt?
  • Ist Obama wirklich ein Sozialist?
  • Der Ursprung der gepanzerten Moral
  • Warum Liberals 2012 für Obama stimmen müssen
  • Das Massaker in Colorado hätte verhindert werden können, wenn…
  • Was haben die Unterstützer Obamas gemeinsam?

 

Kommentar zu „Warum wollen manche einfach nicht wahrhaben, daß Barack Obama eine Bedrohung für Amerika darstellt?“

Robert (Berlin) schrieb 2014:
Obama erklärt, künftig per Dekret regieren zu wollen
US-Präsident Barack Obama hat im Rahmen einer Kabinettssitzung am Dienstag offiziell seine Absicht bekundet, die Verfassung mit Füßen zu treten und eine sozialistisch-korporativistische Diktatur weiter zu festigen, die weitgehend dem Einfluss des Kongresses oder des amerikanischen Volkes entzogen wäre.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/kurt-nimmo/obama-erklaert-kuenftig-per-dekret-regieren-zu-wollen.html

Robert:
Obama: Marihuana nicht gefährlicher als Alkohol
Als Jugendlicher hat er selbst „Pot“ geraucht. Nun gibt Barack Obama zu, dass er Marihuana für nicht gefährlicher als Alkohol hält.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/amerika-obama-marihuana-nicht-gefaehrlicher-als-alkohol-12759855.html

Robert:
USA: Vertrauen in Politik kollabiert
Als Kandidat konnte er schier auf Wasser gehen. Jetzt versinkt er immer mehr in einem Meer von Kritik, Ablehnung und Spott. Barack Obama hat nur noch das Vertrauen von 29 Prozent der 315 Millionen Amerikaner.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/markus-gaertner/usa-vertrauen-in-politik-kollabiert.html

Robert:
Warum fördert Obama die illegale Einwanderung, wenn Millionen Bürger keine ausreichende Hilfe erhalten?
Dass die Regierung Obama ein Freund illegaler Einwanderung ist, hat sie ja nun in den vergangenen Jahren mehr als deutlich gemacht. Der Grenzschutz ist ein Witz, die Bundesregierung geht nicht gegen »Sanctuary Cities« vor, obwohl diese Schutzgebiete für Immigranten gegen Bundesgesetz verstoßen. Es gibt eine Website, auf der Illegale lernen, wie sie Sozialprogramme in Anspruch nehmen können, sobald sie im Land sind, außerdem hat die Regierung Flugblätter verteilt, auf denen den illegalen Einwanderern erklärt wird, man werde ihren Status nicht prüfen, wenn sie Lebensmittelmarken beantragen. Und Obama hat die Behörden angewiesen, bei Deportationsfällen von Nicht-Kriminellen »nach eigenem Gutdünken« zu verfahren. Kurzum: Obama hat für die illegalen Einwanderer ein großes »Hereinspaziert«-Schild aufgehängt, was natürlich dazu geführt hat, dass unsere Grenzen überrannt werden.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-snyder/warum-foerdert-obama-die-illegale-einwanderung-wenn-bei-uns-millionen-buerger-keine-ausreichende-hi.html

Robert:
Illegale Einwanderung und Banden – Eines Tages werden amerikanische Städte brennen
Hätten Sie es gewusst? Jede Woche kommen mehr illegale Einwanderer nach Texas als dort Babys geboren werden! Die Mainstream-Medien machen sehr viel Aufhebens um all die Jugendlichen, die über die Grenze strömen, und das hat seinen Grund: Sie versuchen, die emotionale Karte zu spielen. Aber die Geschichte hat noch einen anderen Aspekt, von dem man nicht viel hört: Weil er sich weigert, unsere Grenzen zu schützen, hat es Barack Obama zugelassen, dass Hunderttausende Gangmitglieder illegal in die Vereinigten Staaten gekommen sind und sich in unseren Großstädten niedergelassen haben. In vielen Gemeinden ist die Gang-Aktivität inzwischen völlig außer Kontrolle geraten und wenn eines Tages unsere Städte brennen, haben wir das der Dummheit der Bundesregierung zu verdanken.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/michael-snyder/illegale-einwanderung-und-banden-eines-tages-werden-amerikanische-staedte-brennen.html

Robert 2015:
Ein Mann überquert die US-Grenze als IS-Terrorist verkleidet, dazu eine Enthauptung simulierend

Kommentar zu „Ist Obama wirklich ein Sozialist?“

Peter schreibt 2014:
Interessant, wer alles Dr. Konias neues Buch empfiehlt:
http://charleskonia.com/books/
::::
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Ashcroft
http://de.wikipedia.org/wiki/David_Zucker
http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Davi
http://de.wikipedia.org/wiki/Kelsey_Grammer
http://de.wikipedia.org/wiki/Dennis_Miller_(Autor)
http://de.wikipedia.org/wiki/Zell_Miller
http://de.wikipedia.org/wiki/Patricia_Heaton
http://de.wikipedia.org/wiki/Jon_Voight
http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Fuhrman
http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Baldwin
http://de.wikipedia.org/wiki/Pat_Boone
http://de.wikipedia.org/wiki/Angie_Harmon
und so weiter

Ein Kommentar zu „Der Ursprung der gepanzerten Moral“

Robert:
Am Beispiel der grünen Bewegung kann gut auch sehen, dass es hier um Ideologie geht und deren Maßnahmen größtenteils irrsinnig sind. Die Windräder produzieren unregelmäßig Strom und Überkapazitäten, die dann für die Abnahme an die Nachbarländer bezahlt werden müssen. Ja, wir bezahlen unsere Nachbarn, damit sie unseren überschüssigen Strom abnehmen!
Das ist grüne Ideologie, der es darum geht, sich gut zu fühlen. Oder der Massenimport von Verbrechern und Vergewaltigern, damit sich diese intellektuellen Eierköpfe moralisch überlegen fühlen können.

Zwei Kommentare zu „Warum Liberals 2012 für Obama stimmen müssen“

Robert schrieb 2012:
Konia schreibt nur, wie der Rote Faschist Hussein Obama das us-amerikanische Volk betrügt. Aber wie der Schwarze Faschist Walker Bush das Volk betrogen hat, dazu schweigt er. Diese politische Einseitigkeit ist schwer nachzuvollziehen.

Robert:
US-Wissenschaftler: Amerika wird zu einem autoritär regierten Staat
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/11/30/us-wissenschaftler-amerika-wird-zu-einem-autoritaer-regierten-staat/

Sieben Kommentare zu „Das Massake von Colorado hätte verhindert werden können, wenn…“

Robert:
Die Verbindung zwischen Gewaltakte und Psychopharmaka
„War ja zu erwarten. Die Medien sind sofort im gleichen Atemzug auf das Thema Waffen gesprungen, als sie über die tragische Schiesserei an der Schule berichtet haben. Ja die Schusswaffen sind schuld und man muss sie den Bürgern wegnehmen. Was sie nie berichten, immer und immer wieder zeigt jeder Fall auf, die Täter standen unter dem Einfluss von Psychopharmaka. Der Schütze von Connecticut hatte eine lange Geschichte an mentaler Störung. Warum erzählen die Medien uns das nicht?“
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/12/die-verbindung-zwischen-gewaltakte-und.html

Robert:
Massaker in Newtown: Anti-Waffenkampagne geht in die heiße Phase
300 Millionen Schusswaffen soll es in den USA in privater Hand geben – bei der Errichtung einer Diktatur ein enormes Hindernis. Deshalb werden spätestens seit 1999 so genannte »Amokläufe« an Schulen veranstaltet, um den Tod von Kindern als emotionalen Treibsatz für eine globale Anti-Waffenkampagne zu nutzen. Für die Täterschaft der Beschuldigten gibt es in der Regel keine Beweise. Jüngstes Beispiel: Der Amoklauf eines 22-Jährigen an der Grundschule von Newtown, Connecticut, mit 28 Toten.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/zeitgeschichte/gerhard-wisnewski/massaker-in-newton-anti-waffenkampagne-geht-in-die-heisse-phase.html

Peter:
Das sind genau solche Sachen, warum ich den Kopp-Verlag so hasse. Das einzige vernünftige hat Morgan Freeman zu dem Fall gesagt:
http://www.livelifehappy.com/morgan-freeman-on-shooting/

Robert:
Was Freeman sagt, ist nur ein moralischer Appell. Was Wisnewski schreibt, mag quatsch sein, nur macht er auf Widersprüche aufmerksam, die sonst unbeachtet bleiben. Jedenfalls um längen besser als den Quatsch von Konia mit den zeitungsverhängten Fenstern. Er spielt den oberschlauen Psychiater, der glaubt, an solchen Indizien den Psychotiker zu erkennen. Könnte genauso gut eine längere Renovierung sein. Man kann nicht alle Phänomene in eine generelle Theorie quetschen, damit wird die orgonomische Psychiatrie wertlos.

Peter:
Was für eine kranke Welt, in der Wisnewski Publikum für seinen Verschwörungsmist findet. Der weiß schon alles, bevor die Tinte der Presseticker getrocknet ist. Popkultur der allerübelsten Sorte! Unterirdisch! Zum KOTZEN!

O.:
An die Schlussfolgerung des Kopp-Verlages habe ich nicht gedacht. Wozu die Maske und die Schutzweste, wenn ich mich danach suizidieren würde, warum nicht dem oft zitierten Vorbild eines Counterstrikers entsprechen und soviel „Antiterroristen“ mitnehmen wie möglich?
Ferner gleich die von emotional unbeteiligten Journalisten inszenierte Waffendiskussion lässt es nach einem Drehbuch aussehen.

Peter 2013:
Siehe dazu auch Die Ideologien der Einzeltäter von Aron Sperber.

Fünf Kommentare zu „Was haben die Unterstützer Obamas gemeinsam?“

Robert schrieb 2014:
„Die zweite Gruppe sympathisiert mit den Unterdrückten aus unbewußten Schuldgefühlen und aus Mitleid. Zu dieser Gruppe gehören die meisten gutmeinenden, gutbetuchten, weißen liberalen Intellektuellen.“
„Die Unterstützung Obamas durch die zweite Gruppe stammt aus Schuldgefühlen und Mitleid für Menschen, von denen sie sich vorstellen, daß sie weniger Glück hatten. Diese Gefühle werden aus ihrem persönlichen Leben auf den sozialen und politischen Schauplatz verlagert. Ihre Schuldgefühle und guten Absichten verbergen ihre auf Emotionen beruhende Intoleranz gegenüber Menschen, die sie als die Herrschenden betrachten, die autoritären Magnaten unserer Gesellschaft, die sie subversiv zum Sturz bringen.“
Das sind genau jene Massen in Deutschland (und Westeuropa), die für die Masseneinwanderung, der mörderischen Toleranz gegenüber der Asylantenflut und ausländischen Gewalttätern ist.

O.:
So sehen seine Unterstützer aus, die das Opium fürs Volk verteilen.

O.:
And other antiauthorian obama promoters:

Peter 2015:
Broder meint, der Zentralrat der Juden würde für die Moslems eintreten aus Angst vor den Moslems: präventive Unterwerfung. Das ist zu kurz gegriffen und rationalistisch. Diese Leute IDENTIFIZIEREN sich mit den vermeintlich „Unterdrückten“. Es ist also ein emotionales Problem. Aus dem gleichen Grund unterstützen die („die“) Juden in den USA den Israel-Hasser Obama.
Broder glaubt, der ZdJ würde auf eine verquere Weise rational handeln, nein er handelt durch und durch irrational.

Robert:
Roseanne Barr: MK-Ultra regiert in Hollywood!

nachrichtenbrief95

7. Dezember 2017

Der Rote Faden: Reich und der Kalte Krieg

6. Dezember 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

5. Reich in Amerika

a. Drei Sozialistinnen

b. Reich und der Kalte Krieg

nachrichtenbrief94

5. Dezember 2017

Ein weiterer „Reichianer“: John C. Pierrakos

4. Dezember 2017

Mit Dr. Peter Stüwer habe ich einen durch und durch mechanistischen „linken“ Reichianer beschrieben, hier wird es ein durch und durch mystischer „rechter“ Reichianer sein.

Der Psychiater Pierrakos war Student der Orgonomie bevor er zusammen mit Alexander Lowen die „Bioenergetische Analyse“, kurz „Bioenergetik“, begründete. Die Orgontherapie hatte sich Schritt für Schritt aus der Orgasmustheorie und der Charakteranalyse entwickelt: bioenergetisches Zentrum im Solar plexus, Orgasmusreflex, segmentäre Anordnung der Panzerung, Therapierichtung von der Peripherie zum Zentrum, von oben nach unten, etc. Pierrakos und Lowen „emanzipierten“ sich von diesem Ansatz, „stellten sich einmal ganz dumm“ und betrachteten den Körper etwa so, wie ihn ein Gymnastik- oder Kampfsportlehrer sieht. Beispielsweise als „Zylinder“. „Spannungen“ sollten gelöst werden. Die Patienten sollten in ihren Beinen und Füßen „geerdet“ werden, um „ihren Mann stehen zu können“. Und so fort. Pierrakos reicherte diesen auffällig mechanistischen Ansatz mit etwas an, was er schon bei seiner Zusammenarbeit mit Reich vorgebracht hatte: er konnte Energiefelder und „Auren“ sehen. Etwas, was Reich nicht konnte oder nur in einem sehr beschränkten Maße. Beispielsweise beim Cloudbusten konnte Pierrakos Reich genau sagen, was gerade mit der Energie geschah, d.h. wie sie sich um den Cloudbuster verdichtete, abgezogen wurde, etc. Er war einigermaßen frustriert, daß Reich dafür kein gesteigertes Interesse aufbrachte und eher gleichgültig reagierte. Reich war stets darauf bedacht, daß man die energetischen Phänomene objektiv nachweisen kann oder sie zumindest intersubjektiv vermittelbar sind. Die atmosphärische Orgonenergie, DOR, etc. kann jeder Mensch guten Willens sehen!

Bei Pierrakos waren die Phänomene rein subjektiv bzw. konnten nur von dazu talentierten Spezialisten gesehen werden. Außerdem war das, was Pierrakos beschrieb, unglaublich kompliziert und verwickelt. Es geht, etwa bei der menschlichen Aura, um unterschiedliche Schichten, mit unterschiedlichen Pulsationsraten, „Strahlen“ und verwickelten Strukturen und Wirbeln (merkwürdigerweise spricht er ständig von Hakenkreuzen). Das ganze beschreibt Pierrakos mit auffällig mechanistischen Bildern, etwa „Brownscher Bewegung“, „Wasserdampf“, etc. Seine Ausführungen über die Pulsation des irdischen Energiefeldes sind trotz Illustrationen schlichtweg nicht nachvollziehbar. Mir ist es jedenfalls nicht gelungen. Gleichzeitig hat er den Anspruch den Materialismus zu überwinden, zumal es von der Qualität (dem „Feeling“) seiner Ausführungen her keinerlei Unterschied zu dem gibt, was etwa katholische oder hinduistische „Heilige“ und „Esoteriker“ berichten. In späteren Jahren arbeitete Pierrakos sogar mit einem „Medium“ zusammen, seiner Frau Eva, das Botschaften „channelte“.

Seine ganze Gedankenführung und Stellung zur Orgonomie wird an folgender Stelle deutlich, die in seinem Aufsatz über die menschliche Aura auftaucht, den er in David Boadellas Zeitschrift Energy and Charakter veröffentlicht hat:

Energie kommt von dem Wort energeia, das bedeutet Hervorrufen von Bewegung oder Arbeit. Eine funktionellere Definition ist, daß „Energie die lebendige Kraft ist, die vom Bewußtsein ausgeht“.

Das ganze ist denkbar weit weg von der Sexualität (siehe oben die Grundlagen der Orgontherapie!) und tut niemandem weh. Ganz im Gegenteil: es führt geradezu systematisch weg von dem Weg, für den der Name „Wilhelm Reich“ steht.

Pierrakos beobachtete das Energiefeld beim Menschen (warum nicht bei Tieren?), bei Pflanzen, Kristallen und der Erde. „Pulsation“ ist dabei der führende Begriff. Und dann veröffentlichte Sean Haldane doch tatsächlich das Buch Pulsation, das von nichts anderem handelt, als daß es im nichtlebenden Bereich keine Pulsation gibt! Genau deshalb, wegen diesem hohlen Kampf der Meinungen und Fehlinterpretationen, individuellen willkürlichen „Einfällen“ und „Eingebungen“ ohne jedweden wissenschaftlichen Wert, wollte Reich mit derartigen Spinnern nichts zu tun haben.

Masseneinwanderung und charakterliche Fassade

3. Dezember 2017

WARUM?! Schon seit Jahrzehnten lese ich keine Zeitung mehr. Warum? Warum nur muß ich heute die Welt in die Hand nehmen? Ganz große Überschrift „HASS“ und im Feuilleton dann ein Interview mit einem Sozialpsychologen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Hirnzellen in meinem Kopf bei der Lektüre aus purer Verzweiflung Harakiri verübt haben! Ich zitiere:

Die Zahl der erfaßten Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung ist 2016 um fast 12,8 Prozent gestiegen, die Zahl rechtsextremistischer Straftaten um 14,2 Prozent, die von häuslicher Gewalt um 4,4, Prozent. Zum kleinen Teil waren die Täter Zugewanderte, doch der Effekt ist gering, wie kriminologische Studien zeigen.

Die „rechtsextremistischer Straftaten“ kann man gleich vergessen, denn hierzu zählen auch reine Propaganda-„Taten“. Und die Verteidigung des Eigenen wird in diesem linksversifften Staatsgebilde eh systematisch kriminalisiert. Und das mit dem Anstieg der Sexualdelikte… Siehe hier.

Und warum werden nach Auffassung unseres Sozialpsychologen deutsche Männer zu Nazis und fallen über Frauen her? Weil ihre soziale Identität bröckelt. Der Job wird unsicherer. „Aber wenn Menschen nichts anderes mehr haben, dann haben sie immer noch eines: ihre Nationalität.“ Und so weiter mit dieser hochwissenschaftlichen Küchenpsychologie. Aber unser Sozialpsychologe tut auch was!

Wir überlegen mit der Polizei, der Stadt und Vereinen wie auch Menschenrechtsorganisationen, wie jede Form des Racial Profiling, also der Verdächtigung von Personen aufgrund ihres Aussehens, verhindert werden kann (…).

Oder anders ausgedrückt: es wird der Polizei beigebracht blind zu sein und in der Zeitung ist dann von „Männern“ die Rede, die dies und das getan haben! Ich erinnere nur an die Statistik der Sexualstraftaten! Ein „wissenschaftlich“ betreutes Irrenhaus! Wie gesagt, Harakiri…

So und jetzt als Kontrast orgonomische Sozialpsychologie:

Wir alle kennen das: nur in der Familie und unter langjährigen Freunden sind wir wirklich wir selbst, wir lassen uns gehen und tragen keine Maske. Das ändert sich „draußen“. Und je fremder und bedrohlicher die Umgebung ist, desto maskenhafter werden wir – und desto abgetrennter werden wir von unserem bioenergetischen Kern. Wer mit offenem Herzen durch die Gegend geht, wird in den letzten Jahren, wenn nicht Jahrzenten, gespürt haben, wie die „emotionale Temperatur“ im öffentlichen Raum abgenommen hat. Das fängt schon damit an, daß sich Nachbarn kaum noch grüßen und Zugezogene Fremde bleiben. Die Menschen leben immer mehr in ihrer Fassade, werden „unpersönlicher“, d.h. „verschließen ihr Herz“.

Der liberale (linke) Charakter, wie etwa unser Sozialpsychologe, der heute den öffentlichen Diskurs durchgehend bestimmt, gestaltet seine Umwelt nach seiner eigenen Charakterstruktur. Da er nur in der oberflächlichen Schicht seiner Charakterstruktur lebt, seiner sozialen Fassade, und vollkommen abgeschnitten ist von seinem bioenergetischen Kern, versucht er diese biopsychologische Struktur zur biosozialen Norm zu machen. Das gelingt ihm auf unterschiedlichste Weise. Er bestimmt beispielsweise zu fast 100% die Massenmedien und die Erziehungsinstitutionen von der Krippe bis zur Universität. Man denke nur an die Seuche der Political Correctness, die uns alle dazu zwingt AUSSCHLIESSLICH in unserer sozialen Fassade zu leben. Das Hauptinstrument des liberalen Charakters ist jedoch die Umvolkung. Wir sollen existentiell verunsichert werden, angespannt sein, verunsichert und uns fremd im eigenen Land fühlen. Wir werden GEZWUNGEN nur noch eine Maske zu tragen.

Wenn der „Kampf gegen Modju“ zu einer pestilenten Farce wird: Nachtrag

2. Dezember 2017

Was eigentlich ist an Hitler und L. Ron Hubbard so faszinierend, daß sich Kulte ausbilden konnten („Antifaschismus“ und „Antiscientology“), die den ursprünglichen Kulten in ihrem blinden Fanatismus in nichts nachstehen. Es ist billig von einer „Faszination des Bösen“ zu sprechen. Was die Massen wirklich fasziniert, ist nicht das Böse, sondern das Gute. Bei Hitler sind das drei Dinge:

  1. die Verachtung für Politik,
  2. die Überwindung des Staates und
  3. der Vorrang der Biologie.

Punkt 1 braucht nicht weiter erläutert zu werden. Vom „Hinwegfegen der Parteien“, von dem er in den 1920er Jahren sprach, bis zum Führerbunker, als er seinen Ekel vor jeder Politik bekundete und endgültig „keine Politik mehr machen wollte“, ist das ein unverkennbarer roter Faden. Punkt 2 mag angesichts des „totalen Staates“ überraschen, aber tatsächlich hat Hitler alles getan, um die staatlichen Institutionen zu unterminieren. Das Dritte Reich war ein einziges Chaos ohne eindeutige Zuständigkeiten. Das bringt uns zu Punkt 3: für Hitler war der Staat eine „jüdische Erfindung“, um den naturgegebenen Kampf der Gruppen und Individuen zu unterbinden. Hitler war schlicht und ergreifend ein Darwinist, wobei sein „Darwinismus“ dem entsprach, was er in den entsprechenden kruden populärwissenschaftlichen Schriften gelesen hatte. Das Leben sollte sich selbst organisieren, in dem Sinne, daß der Starke das nimmt, was ihm ob seiner Stärke zusteht. Die Natur, bzw. das, was sich Hitler unter „Natur“ vorstellte, sollte wieder zu ihrem Recht kommen!

Und was L. Ron Hubbard betrifft: vor ihm gab es die Psychoanalyse (und deren diverse Abspaltungen), d.h. ein kostspieliges, elitäres Expertenwissen, das nur wenigen Privilegierten zugutekam und deshalb angesichts des neurotischen Massenelends vollkommen bedeutungslos war. Hubbard war der erste, der eine schnell wirksame Selbsthilfe anbot. Daß nichts hinter den hochtrabenden Versprechungen stand und sich infolge die „Dianetik“ und Scientology zu einer rigiden, totalitären Pseudoreligion für Wohlhabende entwickelte, die finanzielle gerupft wurden, ist von sekundärer Bedeutung. Wichtig ist, daß Hubbard der erste war, der Menschen dazu brachte sich mit ihren Traumatas und dem ganzen Seelendreck, der uns alle erstickt, zu konfrontieren, um nicht immer und immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Das fasziniert die Menschen an Scientology. Das ist, was sie anzieht – und gleichzeitig abgrundtief verängstigt.

Um was es geht, zeigt folgende Rede des Führers der faschistischen Organisation „Nation of Islam“, der vor einigen Jahren die Dianetik in seinen Kult integrierte. Er spricht beispielsweise über sexuellen Mißbrauch von jungen Schwarzen in ihren Familien und über seine eigene Verletzlichkeit in dieser Hinsicht. Eine absolut bemerkenswerte Rede. Ich kenne keine einzige von einem anderen religiösen Führer, die derartig „orgonomisch“ ist:

Für den selbstgerechten „Reichianer“ ist Farrakhan ein pestilenter Charakter und damit ist die Sache für ihn, den selbstgerechten Kleinen Mann erledigt. Reich selbst war kein „Reichianer“: er wußte, daß Leute wie Hitler und Farrakhan hier und da grundsätzlich Recht haben – im Rahmen der allgemeinen Schweinerei, für die sie ansonsten stehen.

Nochmal für die Blöden: Würde ich hier über Hitler und Hubbard herziehen als die Bösesten des Bösen, wäre das ebenso, als schrie ich, der Himmel sei blau. Es wäre vollkommen überflüssig! Wichtig ist zu fragen, warum Hitler und Hubbard diese verhängnisvolle Macht über so viele Menschen gewinnen konnten. Hitler hat faszinierend, weil er das angriff, was die Menschen aus ihrem Kern heraus hassen, weil es ihr Leben zerstört: die Politik, den Staat und daß man nicht seiner Biologie gemäß leben kann. Bei Hubbard liegt das Faszinosum darin, daß er einen Weg zu den Traumen wies, die das Leben der Menschen überschatten. In Reichschen Begriffen: sie waren Wahrheits- und Freiheitskrämer.

nachrichtenbrief93

1. Dezember 2017