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Cannabis und Bipolare Störungen

13. November 2014

Hier nochmals die orgonomische (auf klinischer Erfahrung beruhende) Antwort auf die Frage nach dem Cannabis und seinen Auswirkungen:

Was sind die energetischen Auswirkungen der Droge? Sobald Marihuana im Körper aufgenommen wurde, produziert es anfänglich eine vorübergehende Erregungs- bzw. expansive Reaktion, vor allem im Gehirn. Wir wissen, daß jeder Expansion eine Kontraktion folgt und wir beobachten, daß eine reaktive Gehirn-Kontraktion nachfolgt. Weiterer Gebrauch, um die angenehme Expansion erneut zu erleben, führt zu weiterer Kontraktion. Und so setzt sich der Prozeß fort und die Kontraktion nimmt im Laufe der Zeit zu und wird chronisch. Damit geht eine gleichzeitige Abnahme des allgemeinen Energieniveaus der Person, ihrer bioenergetischen Ladung, einher.

In The Journal of Nervous and Mental Disease haben Forscher des Pharmaherstellers Eli Lilly (van Rossum et al.) eine Studie über den Zusammenhang von Cannabiskonsum und dem Verlauf der Bipolaren Störung („Manische Depression“) veröffentlicht. Über 12 Monate hinweg wurden in den Niederlanden 3459 bipolare Patienten beobachtet. Jene von ihnen, die Cannabis konsumierten, zeigten weniger Compliance (d.h. sie nahmen weniger regelmäßig die ihnen verordneten Medikamente ein) und allgemein eine ausgeprägtere Schwere der Erkrankung. Außerdem litten sie unter mehr manischen und psychotischen Episoden. Sie waren weniger mit ihrem Leben zufrieden und lebten seltener in einer Partnerschaft. Die Daten zeigten einen eindeutigen Einfluß des Cannabis auf die Psychopathologie.

Genauso wie bei der Schizophrenie ist auch bei bipolaren Störungen Cannabis kein Heilmittel, sondern verschlimmert vielmehr das Krankheitsbild. Tragischerweise sind es aber gerade die psychisch Labilen, die zu dieser mörderischen Teufelsdroge greifen.

Wer sich in diesem Zusammenhang über die „Compliance“ aufregt, sollte bedenken, daß es sich hier um eine schwerwiegende Erkrankung handelt, die mit einer generellen Hirnvolumenminderung einhergeht!

Zwar haben Francesca Filbey (University of Texas, Dallas) et al. neuerdings festgestellt, daß der durch das Cannabis hervorgerufene Verlust an grauer Substanz im Gehirn durch eine erhöhte Verbindung zwischen den Neuronen in der weißen Substanz kompensiert wird (weshalb die Konsumenten auch anfangs gut zurechtkommen), doch zeigt auch dies, wie drastisch die Folgen von extremem Cannabis-Mißbrauch sind (Konsum dreimal am Tag). Mit dem Schrumpfen des orbitofrontalen Cortex geht ein Verlust an Intelligenz, an Impulskontrolle und an sozialen Fähigkeiten einher. Nach sechs bis acht Jahren ununterbrochenem Mißbrauchs nimmt auch die kompensatorische Zunahme an Vernetzung in der weißen Substanz ab. (Siehe auch Cannabis und Schizophrenie.)

Dieser Haß auf die ach so schlimmen Psychopharmaka und dieser kindische Glaube an THC. Mangelnde Compliance kann wirklich eine Tragödie für die Kranken sein und ihnen nahezulegen, daß Cannabis eine gangbare Alternative ist, ist einfach nur eine böse Sauerei!

Hier ein Wort aus der Praxis:

Ich habe bei Patienten die Tragödie direkt mit angesehen, die sich mit der Hilfe von Marihuana von ihren Medikamenten für bipolare Störung abwandten. Sie landeten erneut im Krankenhaus und zwar in einer schlechteren Verfassung als je vor dem Rückfall. Tatsächlich ist es meine Erfahrung, daß viele dieser unglücklichen Patienten mehrere Rückfälle durchgemacht haben und in einen endlosen Kreislauf von Hospitalisierungen gerieten mit Perioden dazwischen, die durch Instabilität gekennzeichnet waren.

Die Kiffer, die ihre bipolaren „Freunde“ in diesen Teufelskreis getrieben haben, waschen ihre Hände natürlich stets in Unschuld und verweisen auf ach so bitterböse Unternehmen wie Lilly.

Cannabis wird dazu geradezu eine antikapitalistisches Potential angedichtet – mit fatalen Folgen:

Cannabis wird von einigen Betroffenen als Eigenmedikation angewandt. Trotz der womöglich positiven Effekte darf nicht vergessen werden, daß gerade Zurückgezogenheit und Trägheit (depressive Merkmale), sowie Paranoia und Verfolgungswahn (manische Merkmale), durch Marihuana um ein Vielfaches gesteigert werden können, was der Gesundung wiederum entgegenwirkt.

Allgemein zur Pharmaindustrie: In der Mai-Ausgabe 2011 von Info Neurologie & Psychiatrie, also etwas, was jeder Psychiater und Neurologe in Deutschland auf den Tisch kriegt, war zu lesen: „Wirksamkeit von Antidepressiva nicht ausreichend nachweisbar“. Dabei geht es jedoch nur um leichtgradige depressive Episoden. Für die Studie Barbue et al. wurden 719 Arbeiten gesichtet, von denen gerade mal 6 (sic!) wissenschaftlich so hochrangig waren, daß sie in die Metastudie aufgenommen werden konnten: es gibt keinen signifikanten Unterschied zwischen Antidepressiva und Placebo. Punkt. Ende der Diskussion!

Das gilt aber halt nur für leichte Depressionen. Ganz anders sieht das bei schweren Depressionen aus: „Kirsch et al. und Fournier et al. konnten in einer jeweiligen Metaanalyse zeigen, daß der Effekt der antidepressiven Medikation mit der Schwere der Eingangssymptomatik steigt.“

Was sagt uns das? Das, was die Pharmaindustrie macht, nämlich ihre Medikamente als Glücklichmacher zu verkaufen, ist eine absolute Schweinerei und nichts als kriminelle Geschäftemacherei. Die gleichen Medikamente können aber in schweren Fällen Leben retten. Das Elend ist, daß die meisten Menschen (inklusive Ärzten) gar keine Ahnung haben, wie schlimm eine echte Depression ist. Stattdessen wird jede kleine Verstimmung medikamentös „behandelt“ und so die Patienten sinnlos in eine Abwärtsspirale getrieben.

Bitte das ganze mit Vernunft und differenziert betrachten!

Und eine Warnung an jene, die nun gar „prophylaktisch“ Depressionen mit Gras bekämpfen wollen:

Bereits bei moderatem Konsum von Cannabis kann es bei dafür anfälligen Personen zu einer Psychose, also einer Seelen-, Geistes- oder Nervenstörung, kommen. Allerdings sind die Folgen von Cannabis bzw. seines psychoaktiven Wirkstoffes THC sehr unterschiedlich. So kann ein emotional instabiler Zustand durch Cannabis verstärkt werden. Darüber hinaus gilt als erwiesen, daß der Langzeit-Konsum ebenfalls anfälliger für seelische Verstimmungen und Depressionen macht. In einem Forschungsprojekt der Southern Connecticut State University wurden 15 Jahre lang Erwachsene begleitet, die regelmäßig die Droge konsumierten. Bei diesen jungen Erwachsenen wurde eine viermal höhere Anfälligkeit für Depressionen festgestellt als bei Altersgenossen, die nicht zu Cannabis griffen.

Ich persönlich kenne eine ganze Reihe von jungen Menschen, die aufgrund dieses Teufelszeugs ein amotivationales Syndrom davongetragen haben. Diese Antriebslosigkeit hat schon ganze Familien in den Angrund gerissen.

Ich möchte diesen Blogeintrag mit Devin Townsend abschließen:

Townsend glaubte viele Jahre, unter einer bipolaren Störung zu leiden. Nach Beendigung seines Cannabis-Konsums gingen die Symptome nach seinen Angaben jedoch zurück, so daß seine Ärzte von einer Fehldiagnose ausgehen.

Chemie und vegetative Strömung

17. September 2014

Es ist eine Illusion zu glauben, daß Chemie die biologische Pulsation unterstützen könnte. Abgesehen von den unverzichtbaren Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralien in unserer Nahrung ist so gut wie alles Gift. Beispielsweise müssen wir unsere Lebensmittel aufwendig zubereiten, weil sie voller zum Teil hochtoxischer Stoffe sind, mit denen die Pflanzen sich ihrer Freßfeinde erwehren. Reine Rohköstler leben extrem ungesund!

Medikamente, „Genußmittel“ (etwa Kaffee) und Drogen sind lebensnegativ. Das, obwohl wir sie manchmal brauchen. Man denke nur das Gift, daß Krebspatienten in der Chemotherapie zu sich nehmen müssen, um überleben zu können! Oder die Giftpflanzen, die Schimpansen fressen, um Darmparasiten zu bekämpfen. Die Beispiele sind zahllos.

1954 hat Reichs Mitarbeiter Robert A. McCullough in einem denkbar einfachen Experiment die damals gängigen Antibiotika untersucht, indem er Saat in entsprechenden Lösungen keimen ließ. Die Pflanzenkeimlinge seien, so Reichs Überlegung am Beginn des von McCullough durchgeführten Experiments, expansive Lebenssysteme, die zeigen würden, ob die Substanzen eine grundsätzlich lebens-positive oder -negative Wirkung haben. Es zeigte sich, daß, mit Ausnahme von Penizillin, die untersuchten Antibiotika das Wachstum der Pflanzen bremsten oder diese sogar abtöteten („Antibiotics, Cloudseeding and Life Energy“, CORE, Vol. VII, Nos. 1-2, March 1955).

Vor kurzem hat Dean T. Davidson eine Untersuchung veröffentlicht, in dem er gängige leichte Schmerzmittel auf die gleiche Weise untersucht hat. Er ist zu einem ähnlichen Ergebnis wie McCullough gekommen. Bei geringen Dosen gibt es keinen, bzw. bei einem Präparat einen sehr geringen positiven, Effekt. Mit dem Anstieg der Dosis wird die Auswirkung auf das Pflanzenwachstum durchweg immer negativer („A Functional Analysis of Three ‚Mild‘ Analgesics“, The Journal of Orgonomy, Vol. 42, No. 1, Spring/Summer 2008).

Diese Herangehensweise, mit der für den Menschen bestimmte Medikamente bei einfachen Organismen untersucht werden, erinnert mich an eine Arbeit über Drogen und „Genußmittel“, die an Spinnen getestet wurden.

Das Ergebnis ist hier zu bewundern:

spingen

Der Reihe nach sieht man zunächst das natürliche Spinnennetz, es folgt ein Netz, das unter dem Einfluß einer Substanz geknüpft wurde, die in Schlaftabletten enthalten ist. Dann kommen THC, Marihuana, Ecstasy, LSD und schließlich Koffein. Im einzelnen ist nicht wichtig, daß Koffein die verheerendste Auswirkung hat und LSD die schwächste. Das mag im einzelnen mit den Besonderheiten der Spinnen zu tun haben. Wichtig ist nur, daß Substanzen, die der Anregung oder Entspannung dienen sollen, in keinem Fall zu einem besseren Funktionieren führen.

Mit der eingangs erwähnten selbstevidenten Einschränkung scheint es kaum chemische Substanzen zu geben, die das harmonische Wachstum und die Koordination der Lebensprozesse begünstigen. Das war einer der Gründe, warum Reich im Grundsatz ein Gegner der chemischen Industrie und der Pharmaindustrie war. Chemie und Medikamente sind ein notwendiges Übel.

Letztendlich geht es darum, was die Chemie mit der Lebensenergie im menschlichen Körper macht. In den weitaus meisten Fällen scheint sie das Lebendige in uns zu schwächen. Dazu ein kurzer Blick auf – mich:

Seit Menschengedenken habe ich mich zu der Zeit am besten gefühlt, als ich unwissentlich ein Psychopharmakon zu mir nahm. Ich hatte Hautausschlag nachdem mich eine Zecke gebissen hatte. Ich fühlte mich die zwei Wochen über, in denen ich die antibiotische Behandlung durchführte, einfach phantastisch: beschwingt, cool, weltgewandt. Mein Orgontherapeut schaute sich die Pillenpackung interessiert an und hatte die Lösung: das war kein Effekt der Orgontherapie (Mobilisierung der Energie, höherer Erregungspegel), sondern ganz im Gegenteil hatte das lebensfeindliche Mittel („Anti-Bio-tikum“) mein Energieniveau gesenkt und damit meiner neurotischen Abwehr buchstäblich die Mittel (die Energie) entzogen. Auf die gleiche Weise wirken Psychopharmaka. Das innere Tauziehen zwischen Trieb und Triebabwehr wird entschärft und subjektiv fühlt man sich vielleicht sogar „energetischer“ als zuvor. Drogen, insbesondere Cannabis, und ein Gutteil der Medikamente, die die Menschen so zwanghaft schlucken, dienen tatsächlich diesem einen Zweck, der Drosselung der vegetativen Strömungen. Alles andere ist nur vorgeschoben.

Man kann die psychologischen und medizinischen Abteilungen der Universitätsbibliotheken durchgehen und man wird nie auf eine Beschreibung der vegetativen, bzw. orgonotischen Strömung stoßen. Sie tritt auf, wenn die Panzerung langsam und systematisch aufgelöst wird. Der medizinische Orgonom Dr. Charles Konia beschreibt sie wie folgt:

Die biologische Strömung kommt aus dem biologischen Kern. Gepanzerte Menschen müssen bis zu einem gewissen Grad von ihren biophysischen Beschränkungen frei sein, bevor sie die Strömung spüren können. Normalerweise geschieht das in der Therapie nach Auflösen der Panzerung im fünften Segment, dem Zwerchfell-Segment. Diese Bewegungen werden als dreidimensionale Sensationen erfahren, wie eine sanfte Brise. Bei der sexuellen Umarmung wird die Strömung als eine süße, schmelzende Sensation, so als würde etwas herausgezogen werden, erlebt. („Orgonotic Contact: Part IV: The Stream of Life (Part 1)“, The Journal of Orgonomy, Spring/Summer 2008, S. 28)

Die normalen Neurotiker (also wir alle) kennen diese Strömungen gar nicht aus eigener Empfindung und die Psychotiker kennen sie nur als „göttliche“ oder „dämonische“ Kräfte, die sie ängstigen und buchstäblich „in den Wahnsinn treiben“.

Gewisserweise sind jedoch unsere neurotischen Symptome ein Äquivalent für die orgonotischen Strömungen, die Psychotiker erleben. Die Panzerung der orgastisch Impotenten ist nicht mehr in der Lage, die überschüssige organismische Orgonenergie zu binden und infolge kommt zu manchmal recht bizarren neurotischen Symptomen, in denen sich die Energie entlädt.

In der Psychotherapie werden die Symptome „geheilt“, indem die sich in den Symptomen äußernde freigewordene Energie wieder gebunden wird. Im psychoanalytisch orientierten Zweig geschieht das durch Bindung der Energie im Gehirn („Bewußtmachen des Unbewußten“); im verhaltenstherapeutisch orientierten Bereich durch einen Dressurakt. Neuerdings könnte man die „Körpertherapien“ hinzufügen, wo die Energie an einer Stelle befreit wird, damit es an einer anderen Stelle zu einer um so heftigeren Kontraktion kommt (insbesondere im Augensegment und im Zwerchfell-Segment).

In der Psychopharmakotherapie schließlich werden chemische Substanzen eingesetzt, um den Energiefluß im Körper zu drosseln und so zu einer Abnahme der Symptome zu führen. Psychotiker verhalten sich durch diese Medikamente fast wie normale Neurotiker und auffällige Neurotiker werden wieder unauffällig.

Dieser Wirkmechanismus der Psychopharmaka war früher offensichtlicher als heute. Manche werden sich noch an die „lebenden Toten“, die merkwürdig starr durch die Parks der Psychiatrien stakten, erinnern. Aber selbst bei den modernen SSRIs („Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer“), die vor allem gegen Depressionen eingesetzt werden, weist einiges auf die Drosselung der organismischen Energie als eigentlichem Wirkmechanismus hin. Man höre nur, wie Patienten die Wirkung des Antidepressivums Venlafaxin (Trevilor) beschreiben. Hier eine typischer Beitrag aus einem entsprechenden Forum:

Nehme seit ca. 4 Jahren Trevilor retard, erst 150mg und dann 75mg. Bei mir wurde vor ca. 7 Jahren ein generalisiertes Angstsyndrom festgestellt, das vor 4 Jahren in starke Panikattacken, mit Klinikaufenthalt, ausuferte, und seitdem nehme ich auch die Medikamente. Mit Trevilor ging es mir eigentlich ganz gut…außer das ich einige Nebenwirkungen, wie extrem vermehrtes Schwitzen, Gewichtszunahme, sexuelle Unlust, und am Ende jetzt eine gewisse Abgestumpftheit Emotionen gegenüber, Müdigkeit und Energielosigkeit hatte/habe.

Dazu paßt auch die Wirkung derartiger Medikamente auf besonders vulnerable Organismen: Bei Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft SSRIs eingenommen haben, kommt es zu Atemproblemen und einem geringeren Geburtsgewicht. Bei alten Menschen können SSRIs zu Apathien führen.

Auch möchte ich auf einen Artikel mit der bemerkenswerten Überschrift „Parästhesien mit stromschlagähnlicher Symptomatik als Absetzeffekt von Venlafaxin“ hinweisen.

Es handelt sich um die Kasuistik einer jungen Frau, die davon berichtet, daß es nach dem offenbar zu raschen Absetzen von Trevilor zu extremen Mißempfindungen in Form von „elektrischen Stromschlägen“ in den Armen und Beinen gekommen sei. Bereits vorher gab es andere Einzelfallberichte über stromschlagähnliche Symptome nach dem Absetzen von SSRIs. (Venlafaxin ist zwar kein SSRI doch hemmt es ebenfalls die Wiederaufnahme von Serotonin.)

In der Literatur wurden solche Symptome als stromstoß- oder blitzartige Mißempfindungen beschrieben, die oft am Kopf oder Nacken beginnen, anschließend in die Extremitäten ausstrahlen beziehungsweise den ganzen Körper betreffen („brain zaps“) und von den Patienten als sehr quälend erlebt werden.

Ich finde es absolut faszinierend, daß erstens in der psychiatrischen Literatur orgonotische Strömungen nur dann beschrieben werden, wenn die künstliche zusätzliche „chemische“ Panzerung durch zu schnelles Absetzen der Medikamente wegbricht, bevor der Körper seine Abwehr neu organisieren kann. Und daß zweitens diese Strömungen sich in Form von ORANUR-artigen „elektrischen“ Entladungen äußern.

In der neusten Nummer von Ärztliche Praxis Neurologie Psychiatrie (5/2014) ist ein kaum weniger bemerkenswerter Artikel über die Rolle der Mitochondrien bei der Depression erschienen. Bisher habe man fast ausschließlich auf das Gehirn geblickt, doch nun hätten mit den Mitochondrien Forscher der Abteilung für Klinische und Biologische Psychologe der Universität Ulm die zellulären „Kraftwerke“ im Visier. Mit anderen Worten die Körperenergie! „Bei den [untersuchten] depressiven Patientinnen war die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien im Vergleich zu den gesunden Studienteilnehmerinnen verringert. Zudem korrelierte die Abnahme der mitochondrischen Leistung mit der Schwere der Erkrankung.“ Die Befunde zeigten einen neuen, alternativen Weg der Entstehung von Depressionen auf. Ob vielleicht doch die Medikation und/oder die Lebensgewohnheiten der depressiven Patienten für die verminderte Energieproduktion verantwortlich ist, müsse noch erschlossen werden.

Mir liegt es fern, die moderne Psychiatrie kritisieren zu wollen. Nur ein verantwortungsloser Freiheitskrämer kann gegen die Arbeit von Fachärzten opponieren! Zumal die Methoden immer besser werden. Die Psychopharmaka von heute, etwa das „melatonerge“ Antidepressivum Agomelatin (Valdoxan), sind, wie angedeutet, nicht mehr mit den „chemischen Zwangsjacken“ von vor 20 oder 30 Jahren vergleichbar! Den Patienten wird heutzutage wirklich geholfen.

Ab und an hört man Geschichten, in denen „Reichianer“ Patienten mit bipolaren, depressiven und schizophrenen Störungen raten, doch ihre Psychopharmaka wegzuwerfen und es mit „alternativen“ Methoden zu versuchen. Ein solches Verhalten ist schlichtweg kriminell, weil es schlimmstenfalls zu Selbstmorden, Morden und endgültig zerstörten Leben führen kann. Wie Reich immer wieder hervorhob, gibt es Situationen, in denen die Gegenwahrheit („mechanistische Psychiatrie“) unter allen Umständen gegen die Wahrheit („Lebensenergie“) verteidigt werden muß.

Das bedeutet jedoch nicht, den Status quo zu verteidigen, zumal wenn dieser gegenwärtige Zustand mit Lug und Trug aufrechterhalten wird. Es gilt die organische Entwicklung hin zu einer besseren, auf lebensenergetischen Grundlagen beruhenden Medizin zu unterstützen. Das kann man am besten tun, indem man den besagten Lug und Trug offenlegt. Das ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Wahrheit! Beispielsweise berichtete die Fachzeitschrift Info Neurologie & Psychiatrie in ihrer Juni-Ausgabe 2008, daß Studien über die Wirksamkeit von Antidepressiva eine signifikant höhere Chance haben, publiziert zu werden, wenn sie positiv ausfallen. Hinzu kommt, daß Studien, die die Wirksamkeit negativ bewerten; nachträglich so hingestellt werden, als hätten sie ein positives Ergebnis gehabt.

Ein Jahr zuvor hatte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, im Deutschen Ärzteblatt die Marketingstrategien der pharmazeutischen Industrie kritisiert. Sie versorgten Ärzte mit geschönten Informationen. Er befürchte, daß durch das Marketing ungehemmt neue Arzneimittel verschrieben werden. Insbesondere verweist er auf Bereiche, in denen teure Arzneimittel umgesetzt werden, wie etwa bei Krebs, Rheuma und Diabetes.

Die hier angeklagten Geschäftemacher sind genau dieselben „chemischen Modjus“, die für Reichs Inhaftierung verantwortlich zeichneten, um die „Volksgesundheit zu schützen“.

Cannabis und Schizophrenie

17. April 2014

US-Forscher der Northwestern University haben erstmals einen Zusammenhang zwischen gelegentlichem Cannabiskonsum (ein- oder zweimal pro Woche) und signifikanten Schädigungen in zwei wichtigen Hirnstrukturen nachgewiesen. Vorher hatten Forscher langwierigen Cannabismißbrauch mit psychischen Störungen und Veränderungen in der Entwicklung des Gehirns in Zusammenhang gebracht. Einer der Hauptautoren der Studie, Dr. Hans Breiter, sagt, er wäre dazu gekommen, die Auswirkungen von gelegentlichem Cannabiskonsum zu untersuchten, nachdem er bei entsprechenden Untersuchnungen herausgefunden hatte, daß langandauernder Konsum zu Hirnschädigungen führt, die denen bei Schizophrenen gleichen.

Bei gelegentlichen Konsumenten waren der Nucleus accumbens und die Amygdala, zwei zentrale Hirnregionen für Emotionen, Entscheidungsfindung und Motivation, geschrumpft bzw. abgebaut und zwar in direkter Abhängigkeit vom Ausmaß des Konsums. Diese Ergebnisse unterstützen die alte Theorie, Cannabis führe zum „amotivationalen Syndrom“.

Forscher von der Im Creighton University of Omaha, Nebraska berichten über ein Syndrom, daß mit der weltweiten Zunahme des Cannabis-Mißbrauchs zusammenhängt und das erste Mal 2002 von dem australischen Arzt Hugh Allen beschrieben wurde: „cannabinoide Hyperemesis“ oder „morgendliche Marihuana-Übelkeit“. Dieses neuartige Syndrom, das erst nach jahrelangem Cannabis-Mißbrauch auftritt, ist mit extremen Bauchbeschwerden, Übelkeit und Brechanfällen verbunden und zwingt die Betroffenen dazu, sich mehrmals am Tag, teilweise mehr als ein Dutzend mal, heiß abzuduschen. Besonders diese absonderliche Zwangshandlung stellt die Forscher vor ein Rätsel. Die einzige bekannte Gegenmaßnahme ist der konsequente Verzicht auf Cannabis.

Es ist DOR (abgestorbene, giftige Orgnenergie), die sich bei „Cannabis-Konsumenten“ im Organismus ansammelt. Das Erbrechen und der Zwang, sich zu duschen, ist der verzweifelte Versuch des vegetativen Systems, sich von dieser fauligen Energie zu befreien. (Zu DOR und Wasser siehe den Artikel Die ORANUR-Krankheit und wie du sie bekämpfen kannst auf unserer Jerome Eden-Seite.)

Bereits 2004 berichtete der Spiegel über eine Studie von Hugh Allen und seiner Forschergruppe vom Mount Barker Hospital in Südaustralien. Erstmals wurde ein seltener Nebeneffekt des Cannabis-Konsums untersucht: starke Übelkeit und tagelang anhaltende Brechattacken, die die Betroffenen spontan mit heißen Duschen zu kurieren suchen. Allen zufolge haben Experimente bei Mäusen gezeigt, daß Cannabis die Körpertemperatur senkt. Wahrscheinlich beeinflusse das Cannabis den Hypothalamus, der auch die Motilität der Gedärme reguliert.

Man vergleiche das mit der Doppelblindstudie, die Dr. Stefan Müschenich 1986 an der Universität Marburg über den Anstieg der Körperkerntemperatur durch den Orgonenergie-Akkumulator vorgelegt hat.

Aber zurück zum Thema:

„Zehn Prozent der 13-Jährigen, 14 Prozent der 14-Jährigen, 19 Prozent der 15-Jährigen und 25 Prozent der 16-Jährigen haben in den letzten 30 Tagen mindestens einmal Cannabis konsumiert. Und 23 Prozent der 15- und 16-Jährigen geben mindestens 20 Konsumgelegenheiten in den letzten 30 Tagen an“ (siehe hier). Das durchschnittliche „Kiffer“-Einstiegsalter liegt mittlerweile bei 16,7 Jahren (siehe hier). Der Griff zum Joint wird fast zur Norm. Um jede Parkbank herum findet man die kleinen Plastiktüten, in denen Marihuana verkauft wird. In abgelegenen Teilen von Grünanlagen stolpert man über „Hasch-Plantagen“. Nicht nur Jugendliche, sondern schon 10jährige Kinder sind von Rauchschwaden mit dem typischen Geruch von Scheiße (DOR) eingehüllt.

Warum das so ist? Man betrachte MTV oder einen beliebigen Film aus Hollywood: Marihuana wurde von Marktstrategen der Großkonzerne systematisch zu einem festen Bestandteil der „Jugend“-„Kultur“ gemacht und Millionen von „Kids“ in debile „Nigga“ verwandelt. Es gibt praktisch keine auf Jugendliche abgestimmte CD, keinen Film, keine „Trendmarke“ ohne mehr oder weniger subtile Anspielungen auf „Gras“. Und die hirnzersetzten Deppen betrachten sich dabei auch noch als Rebellen!

Profitinteressen? (Anbiederung an das, was sich der Spießer als „Jugend“ vorstellt.) Sicherlich. Aber es wäre ein „biologischer Rechenfehler“, dies in den Vordergrund zu stellen. Weitaus wichtiger ist der (charakter-)strukturelle Zwang des modern liberal, der seit Mildred Brady die Medienindustrie beherrscht. Er ist ein Freiheitskrämer, der die Freiheit nicht ertragen kann. Deshalb zwingt er der schweigenden Mehrheit, der eingebleut wurde, sich gefälligst alles gefallen zu lassen, „Haschisch-Werbung“, Pornographie, „Emanzipation“, Political Correctness, moderne „Kunst“ und andere „Freiheiten“ auf, die die Freiheit systematisch unterminieren.

Der Preis, den wir für die profitable Verbreitung der „Jugendkultur“ zu zahlen haben, ist hoch und die Nachwirkungen werden sich über viele Generationen hinziehen.

Orgonomen berichten, daß auch in reifen Jahren ein einziger Joint die orgontherapeutische Integrationsarbeit um Jahre zurückwerfen kann. Von jeher gilt Cannabis als die, sozusagen, „anti-orgonomische“ Droge per se. Wie kaum etwas anderes zerstört sie das Orgonenergie-Feld des Körpers (das „Ich“ zerbröselt buchstäblich!) und führt zur Abpanzerung des okularen Segments: der Mensch verändert sich auf nur schwer (wenn überhaupt!) umkehrbare Weise in Richtung Schizophrenie. Schizophrenie und die Folgen von Cannabis-Konsum haben viel gemeinsam: „spaced out“, „head trip“, ein diffuses, DORig verschmutztes Orgonenergie-Feld, die Trennung von Erregung und Wahrnehmung. Bei Kiffern befindet sich das Gehirn in einem chronischen Schockzustand – wie Schizophrene sind sie okular extrem gepanzert. Dazu paßt, daß das Gedächtnis und die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen, beeinträchtigt sind (Kontaktverlust).

Leider fanden diese energetischen Beobachtungen der medizinischen Orgonomen nur punktuell Unterstützung von Seiten der mechanistischen Wissenschaft.

Nach einer Untersuchung des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim kann Cannabis Schizophrenie vorzeitig auslösen bzw. verschlimmern. Es wurden 232 an Schizophrenie erkrankte Patienten untersucht. Man fand, daß die Schizophrenie bei regelmäßigen Cannabis-Konsumenten im Durchschnitt bereits mit 17,7 Jahren ausbrach. Bei Nichtkonsumenten war sie im Durchschnitt ganze acht Jahre später ausgebrochen! Bei fast 35% der schizophrenen Cannabis-Konsumenten brach die Krankheit in demselben Moment aus, in dem auch der Konsum von Cannabis begann.

Als diese Studie 2002 erschien, forderten die Grünen unter dem Motto „Durch Deutschland muß ein Joint gehen!“ eine „rationale Drogenpolitik“. Tatsächlich ist Cannabis bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch wie nie zuvor. Die Folge (nach neuesten Forschungsergebnissen):

  • psychische Abhängigkeit mit Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüchen, Depression, Unruhe und Angstzuständen;
  • Konzentrationsstörungen;
  • Vergeßlichkeit, Wortfindungsprobleme und Beeinträchtigung des Lernvermögens;
  • Störung der neuronalen Reifung;
  • generelle Verzögerung der Persönlichkeitsentwicklung;
  • eventuell Verstärkung einer Veranlagung zu psychischen Leiden wie Depressionen, Angststörungen oder Schizophrenie;
  • aus orgonomischer Sicht kann man hinzufügen: eine massive Störung (Abpanzerung) des okularen Segments, die für die obigen Symptome verantwortlich ist.

Das visuelle System im Gehirn macht zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr einen wichtigen Reifungsprozeß durch. Wird in dieser Zeit Cannabis konsumiert, bleibt die visuelle Informationsverarbeitung lebenslang herabgesetzt.

Damals machte die Grüne Bundestagsabgeordnete Anna Lührmann (damals 19) in Stefan Raabs TV Total (Pro7) offen Werbung für Haschisch. In der gleichen Sendung stellte Raab sein „Hanflied“ vor: „Gebt das Hanf frei!“ Es wurde ein Hit und das Musikvideo lief ständig auf MTV und VIVA – und animierte zahllose Kinder zum Cannabis-Konsum.

Am gleichen Tag veröffentlichte das British Medical Journal drei Studien, die zeigten, daß je früher der Cannabis-Konsum beginnt, desto wahrscheinlicher mit schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen zu rechnen ist:

  • der schwedischen Studie zufolge würde es ohne Marijuana jeden siebten Fall von Schizophrenie gar nicht geben. Cannabis im Jugendalter erhöht das Risiko an Schizophrenie zu erkranken um 30%. Das läßt sich, wie die Forscher darlegen, nicht mit dem Argument „Selbstmedikation“ wegerklären.
  • das gleiche gilt für die australische Studie, die Depressionen und Angsterkrankungen auf Marijuana zurückführt.

Dem amerikanischen National Institute on Drug Abuse zufolge zeigt die Gehirndurchblutung von Cannabis-Konsumenten sogar noch nach einem Monat Abstinenz deutliche Abweichungen. Strömungsgeschwindigkeit und arterieller Widerstand sind deutlich größer als bei Kontrollpersonen. Wie Reich es für die kardiovaskuläre Biopathie beschrieb (Die Funktion des Orgasmus), muß das Herz das Blut durch starre Gefäße pressen.

Jasmin Hurd und ihr Team vom Karolinska Institut in Schweden hat in einer Studie mit Ratten nachgewiesen, daß Cannabis tatsächlich eine Einstiegsdroge ist. „Jugendlichen“ Ratten wurde zwischen ihrem 28. und 49. Lebenstag (was beim Menschen etwa dem 12. und 18. Lebensjahr entspricht) eine Menge von THC verabreicht, die beim Menschen ungefähr einem Joint alle drei Tage entspricht. Es wurde festgestellt, daß die Strukturen im Gehirn, die für Belohnung und positive Gefühle verantwortlich sind, verändert werden und die Sensitivität für Opiate dauerhaft herabgesetzt ist. Mit anderen Worten: es werden unbefriedigbare Zombies erzeugt.

In London wurden zwei Studien vorgestellt, die die orgonomische Hypothese über den Zusammenhang von Cannabis und „schizophrener“ okularer Panzerung zu einer unbestreitbaren Tatsache machen.

Schon seit längerem wird vermutet, daß Marihuana bei normalen Probanden nicht nur zu einer angenehmen Entspannung führt, sondern auch psychotische Symptome, insbesondere Halluzinationen und paranoide Wahnvorstellungen hervorruft. Philip McGuire, Professor für Psychiatrie am King’s College in London, und seine Kollegen konnten 2007 anhand von bildgebenden Verfahren in allen Einzelheiten zeigen, daß und wie das THC jene Hirnregion im frontalen Kortex verändert, die normalerweise paranoide Vorstellungen in Schach hält. THC hat also exakt die gleiche Auswirkung wie okulare Panzerung.

Deepak Cyril D’Souza, Professor für Psychiatrie an der Yale Medical School in New Haven, Connecticut, und seine Kollegen mußten aus ethischen Gründen eine Studie abbrechen. Sie waren davon ausgegangen, daß Cannabis gut für Schizophrene ist, da es sie nach deren eigener Aussage beruhigt („Selbstmedikation“). Tatsächlich verstärkt THC die psychotischen Symptome von Schizophrenen drastisch – es verstärkt die okulare Panzerung.

In The Lancet analysierten Theresa Moore (University of Bristol) und Stanley Zammit (Cardiff University, Wales) 35 in den letzten Jahren veröffentlichte Studien über Marihuana. Demnach ist es für einen jungen Konsumenten zu 41% wahrscheinlicher, an einer Psychose zu erkranken, als für seinen Altersgenossen, der nie zur Droge gegriffen hat. Das Risiko wächst mit der Dosis. Die Forscher kalkulieren, daß etwa 14% der psychotischen Episoden junger Erwachsener im Vereinigten Königreich auf Cannabis-Konsum zurückgehen.

2008 berichteten die Archives of General Psychiatry von einer Forschungsarbeit an der University of Melbourne, Australien , daß über Jahre hinziehender täglicher Cannabis-Mißbrauch die Struktur des Gehirns zerstört. Bei den entsprechenden Testpersonen war der Hypokampus, der mit Emotionen und der Erinnerung zusammenhängt, um 12% kleiner als bei Kontrollpersonen. Der Mandelkern (Amygdala), der mit Angst und Aggression verbunden ist, um 7% kleiner.

Miguel Ruiz Veguilla (Universidad de Granada) konnte zeigen, daß der tägliche Konsum von Cannabis für Psychosen und Schizophrenie anfällig macht. Dazu führte er eine Studie mit 92 Probanden durch, von denen 50 eine Psychose entwickelt hatten, ohne daß es vorher Anzeichen für eine entsprechende Veranlagung gegeben hätte, d.h. sie hatten vorher keine Probleme in Schule und Berufsausbildung, waren sozial nicht isoliert gewesen und hatten eine gute motorische Koordination gezeigt. Auch die Familienanamnese war leer. 66% der Patienten mit Psychose, die an der Studie teilnahmen und vorher psychopathologisch unauffällig waren, gaben zu, täglich, oder annähernd täglich, Cannabis konsumiert zu haben. Während nur 43% der Probanden, die bereits vorher psychiatrisch auffällig gewesen waren, das Rauschgift zu sich nahmen. Veguilla zufolge zeichnet sich dank des überhand nehmenden Cannabis-Konsums eine „neue Art von Psychose“ ab, die im Gegensatz zu den bekannten Formen in Menschen auftritt, die in keinster Weise (also weder psychodynamisch noch genetisch) dazu prädestiniert sind, psychotisch zu werden.

Vergessen Sie das Gerede über „Selbstmedikation“ und all den anderen Unsinn, der von Apologeten der Selbstzerstörung durch chemische „Lobotomie“ verbreitet wird: Cannabis macht verrückt!

Jemand hat das folgende Video wie folgt kommentiert:

Ein Kifferjunkie erkennt man sofort an den Zustand seiner Augen! Die Augen sind das Spiegelbild der Seele und so frisch sieht der Knabe nicht mehr aus. Das Gehirn hat offensichtlich gelitten. Merkt euch das: Kiffer haben keine Zukunft. Auf sie wartet früher oder später der Ofen!

Kiffend in die emotionale Wüste

10. Mai 2012

Während sich in den letzten Jahren der Gebrauch von harten Drogen wie Kokain und Methamphetamin bei Jugendlichen in den USA statistisch stabilisiert und der Gebrauch von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln sogar abgenommen hat, ist der Cannabismißbrauch seit 2008 von 5 auf 9 Prozent gestiegen. Demnach raucht fast jeder 10te Jugendlich mindestens 20 Marijuana-Zigaretten im Monat. Wenn man Cannabiskonsum im jeweils letzten Monat als Maßstab nimmt, kam es zu einem Anstieg von 19 auf 27 Prozent. Dies ist eine dramatische Umkehr des Trends, denn der Marijuana-Konsum war in den 10 Jahren zuvor bei Jugendlichen kontinuierlich zurückgegangen.

Außerdem zeigt sich, daß das Cannabis eine Einstiegsdroge ist: Bei Teenagern, die 20 mal oder öfter im Monat Pot rauchten, war die Wahrscheinlichkeit fast doppelt so hoch, daß sie Ecstasy, Kokain oder Crack konsumieren, als bei solchen, die weniger rauchten.

Wer nur etwas Einblick in das Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat, wird bestätigen, daß der Konsum von Cannabis geradezu zum Standard geworden ist. Bei psychisch auffälligen kann man davon ausgehen, daß Cannabis die „Selbstmedikation“ der Wahl ist und bei gut angepaßten Jugendlichen gehört es schlicht zum guten Ton (Gruppenzwang).

Aus bioenergetischer Sicht schädigt Cannabis das orgonotische System, weil die orgonotische Pulsation eingeschränkt wird. Weniger Angst (Kontraktion) wird mit weniger Lust (Expansion) erkauft. Was bleibt, ist ein emotional indifferenter Zustand, in dem einem „alles am Arsch vorbeigeht“. Verschärft wird das durch den Einfluß von THC auf die segmentäre Panzerung, also das energetische Orgonom. Die chemisch induzierte okulare Panzerung führt zu zusätzlichem Kontaktverlust, zu einer „Verflachung“ der Welt. Zusammen erzeugt das zu einem Zustand, den die entsprechende „Head-Kultur“ perfekt widergibt:

Hinzu kommt, daß die „Aura“ des Körpers, d.h. sein Orgonenergie-Feld immer schmutziger, lebloser und diffuser wird:

Die Nähe von Cannabis-Konsumenten hat deshalb nicht nur indirekt einen abtötenden Einfluß auf die soziale Umgebung, sondern auch ein unmittelbar. Umgekehrt empfinden auch Kiffer Menschen in ihrer Umgebung, die „straight“ geblieben sind, zunehmend als störend, wenn nicht sogar bedrohlich. Sie tun entsprechend alles um „Proselyten zu machen“. Dabei sind sie sehr erfolgreich, denn sie versprechen die Befreiung von störenden Emotionen, insbesondere Angst, und eine Welt, die flach ist, wie ein Film, den man betrachtet und sich amüsieren kann. Man ist nicht mehr „involviert“ in einer dreidimensionalen Welt. Es ist alles nur ein Spiel!

Kifferalzheimer

3. März 2012

Pressemitteilung des American College of Orgonomy.

“Marijuana is harmless because it’s just a plant. It’s natural.” “You can’t get addicted to pot.” “Alcohol is much more dangerous than marijuana.” These and other common misconceptions about marijuana use will be discussed on Saturday, March 31, 2012 by nationally recognized substance abuse expert Richard Ryan and psychologist Dee Apple at the presentation, “Clearing the Air: Facts & Fictions about Marijuana” at the Paul Robeson Center for the Arts, 102 Witherspoon Street, Princeton, NJ from 4:00PM to 6:00PM.

With daily marijuana use among high school seniors at a 30-year high, and students experimenting with its use at younger and younger ages, this presentation is a must for young people, concerned parents and anyone who cares about the future of our country. The talk is part of a series of social orgonomy talks sponsored by the American College of Orgonomy (ACO).

Richard J.T. Ryan, M.A. co-founded Creative Drug Education, in Middlesex County, Massachusetts in 1981, which is now based in Colorado. Having written and implemented a successful curriculum on substance use and abuse issues in the state of Maine, Creative Drug Education quickly expanded into the private sector of education, focusing on providing alcohol (and other drug) use and abuse awareness and prevention programs to schools throughout the United States.

Dr. Apple is a clinical psychologist in private practice in Princeton and is the director of psychological services at the Lawrenceville School. He graduated from the University of North Carolina with a B.A.in psychology, received his M.A. and Ph.D. degrees from the University of South Dakota, and completed his training at the Medical College of Virginia. He is a Member of the Board of Regents and Clinical Associate of the ACO, a member of the college’s social orgonomy committee, Director of both the College’s CORE research group and of the ACO’s Introductory Laboratory Workshop in Orgonomic Science. Dr. Apple has authored articles on a wide range of topics in the Journal of Orgonomy. He is available for interviews prior to the event.

Cannabis schränkt die orgonotische Erstrahlung des Organismus ein. Die „Aura“ des Körpers wird schwächer, verliert an Kohärenz und wird „schmutzig“(DOR), die Augen hören auf zu „strahlen“.

Ich will hier auf zwei Folgen des Kiffens eingehen, die unmittelbar mit der Einschränkung der Erstrahlung zusammenhängen: die menschlichen Vermögen des „Aufrechtstehes“, das, was man im Amerikanischen so schön umfassend als „being square“ beschreibt, und des „Erinnerns“ (Gedächtnis).

Daß diese drei Funktionen zusammengehören, sieht man unmittelbar am gewöhnlichen Alterungsvorgang, der sich primär in zwei Phänomenen zeigt: der Körper fällt in sich zusammen und die geistigen Funktionen, insbesondere das Kurzzeitgedächtnis, lassen nach:

Funktionen der „Erstrahlung“ lassen sich mit heterogenen orgonometrischen Gleichungen darstellen (im Funktionsbereich „Bewegung“ würde das anders aussehen!), die das Verhältnis von Raum und Zeit beschreiben:

Kiffer werden träge und „sacken in sich zusammen“. Es ist als könnten sie mangels eigener orgonotischer Ladung („Antischwerkraft“) nicht mehr dem Zug der Schwerkraft widerstehen.

Gravitation läßt sich, da sie eine Funktion der Erstrahlung ist, orgonometrisch wie folgt beschreiben:

Es geht hier um die Aufhebung der räumlichen Trennung („Länge L wird in Zeit t überführt“), was wiederum (u.a.) die Grundlage der Gravitation ist.

Das Gedächtnis hat seine primordiale Grundlage in folgender orgonometrischer Gleichung:

„Zeit t wird in Länge L“ überführt, d.h. speziell hier, daß Information gespeichert wird.

Wie gesagt sind diese beiden Funktionen von der tieferliegenden und umfassenderen Funktion Erstrahlung abhängig.

Cannabis hat verheerende Auswirkungen auf das „Arbeitsgedächtnis“, das man beispielsweise braucht, um einen Satz zu verstehen und komplizierte Sachverhalte nachzuvollziehen. Nun haben der Franzose Giovanni Marsicano vom INSERM und die Kanadierin Xia Zhang (University of Ottawa) herausgefunden, daß das Arbeitsgedächtnis überraschenderweise nicht etwa dadurch gestört wird, daß das THC direkt auf die Nervenzellen wirkt, sondern auf die spinnenförmig verzweigten und untereinander ein enges Netzwerk bildenden „Astrozyten“. Das sind die Zellen, die die Neuronen ernähren und unterstützen, indem sie eine vermittelnde Rolle zwischen der Blut-Hirn-Schranke und den Nervenzellen einnehmen.

„Wir haben jetzt den ersten Beweis erbracht, daß Astrozyten das Arbeitsgedächtnis direkt beeinflussen“, sagt Xia Zhang (…). „Daß die unterstützenden Zellen in Wirklichkeit eine führende Rolle einnehmen, ist die größte Entdeckung unserer Forschung. Das ist einfach unglaublich“, freut sich Zhang. Ob die lange unterschätzten Astrozyten auch in anderen Bereichen des Gedächtnisses eine Rolle spielen, muß noch untersucht werden.

Aus orgonomischer Sicht deutet dies darauf hin, daß das Gedächtnis nicht mechanisch auf einer Art „Festplatte“ (die Neuronen) gespeicherte Information ist, sondern tiefer im Körper verankert ist. Oder anders ausgedrückt: diese Forschungsergebnisse verweisen nicht auf den (wie auch immer aufgefaßten) „Geist“, sondern auf die Bioenergie!

The Journal of Orgonomy (Vol. 9, No. 1, May 1975)

6. Dezember 2011

Ständig werde ich in den Medien mit Hanf-Propaganda konfrontiert. Das reicht von Verharmlosung (es darstellen, als wäre Hanf-Konsum die normalste und selbstverständlichste Sache der Welt) bis zu offener, fast schon religiöser, Propaganda. Undenkbar, daß auf die gleiche Weise für Alkohol Werbung gemacht würde. Alkohol ist eine Droge für Looser, Assis und ohne jeden spirituellen oder „politischen“ Appeal. Es geht ums „Mittrinken“, nicht um „Erfahrungen“. Problem ist, daß Alkohol das energetische System über Jahre zerstört – Cannabis praktisch instantan. Die Wirkung von Alkohol verfliegt schnell – die von Cannabis bleibt in der Struktur.

Und was die Hanfkultur betrifft, derzufolge die Hanfpflanze mit ihren wunderbaren ökologischen Eigenschaften die Welt retten soll: dieser Hype existiert einzig und allein wegen dem THC. Es geht um ein Feeling, das rübergebracht werden soll: „Sensitivität“ statt Emotionen und eine Wahrnehmung, die sich von der Erregung „emanzipiert“ hat. Hinzu kommt das für diese Kultur charakteristische Gelaber über abstruse Verschwörungstheorien.

Cannabis öffnet die Sicht, verschafft eine gewisse Distanz zum eigenen Körper, man vermeint einen „größeren Durchblick“ zu haben – aber es fehlt die Fähigkeit das sinnvoll zu integrieren. Erinnert etwas an die schizophrene Spaltung. Das Energiefeld verliert an Kohärenz und Zusammenhalt, schützt nicht mehr vor der Umwelt. Das vermittelt einerseits die Illusion, man wäre sehr kontaktvoll, erzeugt andererseits jedoch die Angst vor jedem intensiveren Kontakt.

Cannabis-Konsumenten vermitteln einen gewissen „verwaschenen“, „schmutzigen“ Eindruck, erzeugt durch ein „verwaschenes“ und „schmutziges“ Energiefeld. So als könne man sie nie richtig fokussieren – sie bleiben stets verschwommen. Schwer in Worte zu fassen. Es ist, als wenn „niemand da wäre“.

Alle Cannabis-Aktivisten funktionieren wie pestilente Charaktere, d.h. sie versuchen aktiv die Umwelt so zu beeinflussen, daß sie nicht mehr durch intakte Energiefelder beängstigt und gestört werden. Deshalb versuchen sie den Cannabis-Konsum zu verbreiten, auf daß alle um sie herum zerstörte, verwaschene Energiefelder haben.

Cannabis ist eine harte Droge: energetisch weit schädlicher als Heroin oder Kokain. Nur vollkommen kontaktlose Liberale oder pestilente Charaktere (also „Holländer“) können so etwas freigeben.

Barbara G. Koopman sagte dazu in ihrem wegweisenden Artikel „The Psychedelic Trip – Bummer or Beatitude?“:

In meiner eigenen Praxis habe ich gesehen, wie Leute mit einer nur geringen, neurotischen [im Gegensatz zu einer psychotischen] Art von Kopfpanzerung in einen schweren Kontraktionszustand verfielen, nachdem sie einmalig einen halben Marijuana-Joint geraucht hatten. Ich sah eine Patientin vier Tage nach einer solch minimalen Dosis und merkte, daß etwas nicht stimmte, als ich ihre Augen sah, die ungewöhnlich tot wirkten, und ihr Energiefeld, das seinen Glanz, seinen Schimmer und seine Kompaktheit eingebüßt hatte. Es war unmöglich sie an diesem Tag mit orgonomischen Techniken zu behandeln, weil die Fähigkeit zum Kontakt so schlecht war.

Ansonsten sieht niemand die zerstörerischen Auswirkungen des Cannabis-Konsums (und des Konsums entsprechender Drogen) auf „feinstofflicher“, d.h. orgon-energetischer Ebene. Cannabis löscht das wertvollste in uns, den „göttlichen Funken“. Das Funkeln in den Augen verschwindet. Wer das nicht sieht, dessen Seele ist selbst tot!

Charakteristischerweise fühlen sich diese Zombies ganz besonders spirituell. Hier ein bezeichnendes Beispiel. Nicht was sie sagt ist wichtig, sondern der Eindruck, den sie vermittelt. Orgontherapie mit solchen Leuten ist unmöglich. Es sind unrettbar verlorene Seelen, die nur leben können, wenn sie andere Seelen mit sich in den Abgrund ziehen:

Das Internet ist voll Cannabis-Propaganda. Keine Kritik. Auf YouTube ist schon gar nichts zu finden, wenn man vielleicht vom folgendem nicht sehr tiefgründigen Statement absieht. Interessant sind hier eher die Erfahrungsberichte in den Kommentaren zum Video. Die wenigen negativen, die im Internet zu finden sind:

Cannabis und Schizophrenie (again)

23. Juli 2011

Cannabis ist wohl die gefährlichste Droge überhaupt. Im krassen Gegensatz zum Alkohol schränkt sie die mentalen Fähigkeiten kaum ein. Ein Topwissenschaftler oder Topmanager, der im Alkoholrausch nur noch Blödsinn von sich gibt, kann unter dem Einfluß von Cannabis stehen und trotzdem volle Leistung bringen. Das gleiche gilt zwar auch beispielsweise für Kokain und insbesondere Heroin, aber die gelten ja im Gegensatz zu Cannabis als „harte Drogen“. Entsprechend gewinnt Cannabis immer mehr an gesellschaftlicher Akzeptanz, weil bei jedem kritischen Einwand sofort einer der besagten Leistungsträger aufsteht und sich outet. Und zum Schluß der alle Diskussionen beendende Einwand: „Noch niemand ist an Cannabis gestorben!“

Kritiker stehen dergestalt rasch als kleingeistige (und vor allem lustfeindliche) Idioten da. Diese Entwicklung ist aus orgonomischer Sicht einfach nur verheerend, weil Cannabis grundlegender als jede andere Droge die Bioenergetik des Menschen verändert. („Esoteriker“ würden von „feinstofflicher Ebene“ sprechen.) Diese bioenergetischen Veränderungen entsprechen durchweg der schizophrenen Biopathie.

  1. Durch den Cannabiskonsum wird das Orgonenergie-Feld des Organismus zunehmend „schmutziger“, d.h. immer mehr von DOR bestimmt. Gleichzeitig dünnt es aus und „zerfasert“ („spaced out“). Das geht soweit, daß einem „normalen Menschen“ die körperliche Nähe eines chronischen Cannabiskonsumenten schlichtweg unerträglich ist.
  2. Die bioenergetische Erregungsfähigkeit wird nach und nach reduziert, wodurch beispielsweise die Sexualität zu einem rein mechanischen Akt wird. Orgontherapie wird eine Sache der Unmöglichkeit! Die Konsumenten streben aber genau das an: „Chillen“, Angstfreiheit (Erregungsfreiheit).
  3. Emotionen werden in Sensationen überführt bis dieser Zustand chronisch wird. Siehe dazu meine Ausführungen in Die Massenpsychologie des Buddhismus.
  4. Unter dem Einfluß von Cannabis öffnet sich das Augensegment zunächst. Entsprechend berichten Konsumenten von weltbewegenden Einsichten in die verlogene Welt der „Spießer“. Jedoch kommt es schnell zu einer heftigen reaktiven Kontraktion und die okulare Panzerung verschlimmert sich zunehmend. Charakteristischerweise werden die vertretenen Verschwörungstheorien immer abstruser.

In welchem Ausmaß Cannabis das Augensegment (jedenfalls bei Menschen mit einer entsprechenden Disposition) angreift, zeigt eine MRT-Langzeitstudie, von der die neue Neuro-Depesche (7-8/2011) berichtet. Von M. Rais et al. wurden schizophrene Patienten im Abstand von fünf Jahren mit dem Magnetresonanz-Tomographen untersucht. Die erste Untersuchung erfolgte bei ihrer ersten psychotischen Episode. Eine Untergruppe bestand aus schizophrenen Cannabiskonsumenten.

Wie nicht anders zu erwarten, lag der Verlust an grauer Hirnsubstanz bei den Schizophrenen deutlich höher als bei der Kontrollgruppe. Bei den kiffenden Schizophrenen war die Verdünnung des Kortex jedoch wiederum auffallend größer als bei den abstinenten Schizophrenen, auch waren zusätzliche Regionen des Kortex betroffen. Übrigens geht es hier nicht nur um bloßes „Schrumpfen“, sondern um irreversiblen Zellverlust.


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