Mit ‘Schwerkraft’ getaggte Beiträge

Oh Shrek, „offensichtlicher Unsinn“!

6. Januar 2014

In der mehr oder weniger „offiziellen“ Reich-Biographie von Myron Sharaf, Fury on Earth (New York, 1983, S. 347), hat der amerikanische Cartoonist William Steig die Rolle des fanatischen Idioten zu spielen, der Reich allzu wörtlich nimmt und ihn damit diskreditiert.

Steig wurde dem breiten Publikum durch den Disney-Streifen Shrek – Der tollkühne Held bekannt, dessen Hauptfigur eines von Steigs Kinderbüchern entnommen wurde. In den letzten Jahren vor Reichs Tod gehörte er zu Reichs engerem Umfeld. Er hatte die Karikaturen zum Büchlein Rede an den Kleinen Mann beigetragen. (Eine von ihnen ziert diesen Beitrag.) Auch hatte er einige kurze Übersichtsartikel in Reichs Zeitschrift über dessen neuste Theorien verfaßt und er organisierte die Herausgabe von Contact with Space unmittelbar vor Reichs Tod.

Sharaf zitiert das Tagebuch des Schriftstellers Isaac Rosenfeld:

Die Art und Weise, in der die Orgontheorie verbreitet wird, ist oft sehr komisch. Beispielsweise sagte mir Bill Steig im Gespräch: „Ein neues [Orgone Energy] Bulletin ist gerade herausgekommen. Sehr aufregend. Reich sagt, das Licht komme nicht von der Sonne.“ Es stellte sich heraus, daß es hier lediglich um die atmosphärische Zerstreuung des Lichts geht, indem das Orgon durch die Sonnenenergie erregt wird. Aber die Form, in der diese Neuigkeit daherkommt – „Haltet die Druckmaschinen an. Das Licht kommt nicht von der Sonne!“ – ist unbestreitbar komisch.

amiutterlyworthless

Es gibt ernstzunehmende Leute, die heute, mehr als ein halbes Jahrhundert später, weitaus „absurdere“ Theorien verbreiten. Ich verweise auf meinen alten Blogeintrag über John Lear. Lear will aus „zuverlässigen Quellen“ erfahren haben, daß der Mond, die restlichen Planeten des Sonnensystems und vielleicht sogar die Sonne selbst von menschenähnlichen Lebewesen bevölkert werden. Diese Vorstellung sei nur absurd, wenn man der (im übrigen durch so gut wie keine Beobachtung gerechtfertigte!) Theorie folgt, die Sonne sei ein Fusionsreaktor, der wie eine Glühbirne elektromagnetische Strahlung (Licht und Wärme) ins All strahlt, so daß man auf dem Merkur gekocht wird, während man auf den äußeren Planeten erfriert. Einige Wissenschaftler vertreten jedoch die Theorie, daß die Sonne in Wirklichkeit eine „elektrostatisch aufgeladene Kugel ist“, die mit ihrer Umgebung wechselwirkt. Die Sonneneinstrahlung und die Temperatur auf den Planeten wird, wie Lear erfahren haben will, durch diese Wechselwirkung der Sonne mit den jeweiligen planetaren „elektrischen Atmosphären“ so geregelt, daß zwischen Merkur und Pluto überall Leben möglich sei.

Was die Gravitation anbelangt, die auf den Kleinplaneten und Monden angeblich zu klein sei, um eine Atmosphäre zu halten, und auf den angeblichen „Gasriesen“ angeblich so groß, daß wir dort wie ein Pfannkuchen plattgedrückt werden würden, verweist Lear auf die Buch Gravitational Force of the Sun von Pari Spolter. Sie vertritt die Theorie, daß im Sonnensystem die Gravitation proportional zur Beschleunigung sei und nicht zur Masse – die man eh nicht messen kann, denn schließlich kann niemand die Erde, den Mond, die Sonne, etc. „wiegen“. Entsprechend herrschen beispielsweise auf der Mondoberfläche nicht 1/6, sondern 2/3 der Erdschwere.

Wir „wissen“ natürlich alles besser, weil wir – glauben, was uns erzählt wird.

Orgonometrie (Teil 2) VI.2.e.

19. Dezember 2013

orgonometrieteil12

Orgonometrie (Teil 2):

VI. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra
b. Differenzieren
c. Integrieren
d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse
b. Jenseits der Masse
c. Himmelsmechanik
d. Die Kreiselwelle
e. Kosmische Überlagerung

Die expandierende Erde

11. Dezember 2013

Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre habe ich aufmerksam die populärwissenschaftlichen Sendungen des Physikers Heinz Haber verfolgt. Eine der ersten wissenschaftlichen Theorien, von denen ich in meinem Leben überhaupt Kenntnis genommen habe, war Habers Theorie, daß die Erde im Laufe der Erdgeschichte gewachsen bzw. „sich aufgebläht“ habe. Vor 60 Millionen Jahren war sie weitaus kleiner als heute, weshalb auch die Erdanziehung entsprechend geringer war. Deshalb konnte es zu Urzeiten all die Riesenmonster geben: Schlangen so groß wie Gelenkbusse, Skorpione so groß wie Schafe und überhaupt die sprichwörtlichen Dinosaurier.

Das war in den 1960er Jahren schon wissenschaftliche Ketzerei und ist es heute erst recht. Dabei hat es wenig mit „Wissenschaft“ zu tun, daß eine Theorie, die so viele wissenschaftliche Rätsel auf einmal löst (urzeitlicher Riesenwuchs, Kontinentaldrift, etc.), zunächst marginalisiert und schließlich als spökenkiekerischer Unsinn hingestellt wurde. Es ist die Todesangst vor der Bewegung und der Schöpfung von Neuem. Der mechanistische, angeblich „wissenschaftliche“, Geist kann nicht akzeptieren, das sich etwas dynamisch verändert und das ständig Neues hinzukommt. Er will, daß alles starr und ewig unveränderlich bleibt, – in Übereinstimmung mit der erstarrten Charakterstruktur.

Siehe dazu die ausgezeichnete arte-Dokumentation unter dem bezeichnenden Titel Und sie bewegt sich doch!

Was orgonomisch hinter derartigen Theorien steckt, hat Robert A. Harman 2004 in seinem Aufsatz „Functional Cosmology, Part V: Lumination, Attraction and Mass“ ausgeführt (Journal of Orgonomy, 38[2]:21-42) ausgeführt. Gravitation ist das Resultat der Transformation von Zeit in Länge, was gleichzeitig mit der stetigen Zunahme von Masse einhergeht. Er beruft sich dabei auf den Astronomen Halton Arp, demzufolge die Masse der Teilchen, etwa der Protonen, nach ihrer Erschaffung kontinuierlich zunimmt. Die Welt geht auf wie ein Hefeteig.

transtl

Orgonometrie (Teil 2) VI.2.b.

25. November 2013

orgonometrieteil12

Orgonometrie (Teil 2):

VI. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra
b. Differenzieren
c. Integrieren
d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse
b. Jenseits der Masse

Nahwirkungstheorie und Fernwirkungstheorie (Teil 1)

31. August 2013

Denkbar knapp ausgedrückt besagt die Nahwirkungstheorie, daß alles in der Welt wie ein Billardspiel funktioniert, bei dem alles auf dem direkten Kontakt zwischen den Billardkugeln, dem Coe und den Banden beruht. Ein Beispiel für die Fernwirkungstheorie ist die Newtonsche Gravitationstheorie, die auf jeden „Erklärungsmechanismus“ verzichtet. Der Fall des Apfels vom Baum und die Bewegung des Mondes um die Erde werden von einer hypothetischen „Kraft“, der Gravitation, bestimmt, ohne daß irgendein Mechanismus angegeben wird, wie diese Kraft funktioniert. Ein „Mechanismus“ ist auch schwer vorstellbar, da die Wirkung der „Schwerkraft“ instantan sein soll.

Newton selbst war diese Vorstellung zutiefst zuwider. Sie war jedoch unausweichlich. Angenommen die Gravitation würde sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten: dann würde die Erde zu einem Ort hingezogen, an dem die Sonne vor 8 Minuten war und umgekehrt die Sonne zu einem Ort, wo die Erde vor 8 Minuten war. Ergebnis wäre, daß die beiden Objekte gemäß den Gravitationsgesetzen spiralförmig aufeinander zustürzten! Diese Überlegung war der Tod aller mechanischen Nahwirkungstheorien der Gravitation, insbesondere der von Descartes, welcher die Gravitation mittels „Ätherwirbeln“ erklären wollte. Er dachte dabei etwa an einen Wasserstrudel, bei dem alles „gravitationsartig“ dem Mittelpunkt zustrebt. Newton wollte die Gravitation ähnlich wie vor ihm Descartes ebenfalls auf den Äther zurückführen, da ihm wie gesagt die Fernwirkungstheorie persönlich zutiefst zuwider war, beließ es aber bei privaten naturphilosophischen Spekulationen, die er nicht mit seinen mathematischen Formulierungen verbinden konnte.

Einstein löste das Problem mit seiner Allgemeinen Gravitationstheorie, der zufolge Gravitation „gekrümmte Raumzeit“ ist und die Energie der Gravitation selbst die „Raumzeit krümmen“ kann, was den oben beschriebenen Effekt aufhebe, obwohl sich die Schwerkraft nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.

Schaut man in die Weiten des Universums mit seinen weiträumigen Strukturen, wo die Lichtgeschwindigkeit „zum Verzweifeln“ langsam ist, wird jede Nahwirkungstheorie, inklusive der Einsteinschen, vollkommen absurd. Es bleibt dann nämlich nichts, was das ganze organisiert und zusammenhält, d.h. das Universum zu einer funktionellen Einheit macht.

Entsprechendes läßt sich auch über den menschlichen Organismus sagen. Wie bereits F.A. Lange vor 150 Jahren in seiner Geschichte des Materialismus herausarbeitete, gibt es keinen denkbaren Schritt von „Atomen“, welcher Natur diese auch immer seien, d.h. den oben erwähnten Billardkugeln der Nahwirkungstheorie, zu dem, was wir „Geist“ nennen. Der Geist ist etwas, was schlichtweg keine „Teile“ hat. Oder anders ausgedrückt: Teile konstituieren ein Objekt, aber nie und nimmer ein Subjekt. Der „Geist“ repräsentiert das einheitliche Funktionieren des Organismus.

Es bleibt natürlich Newtons verzweifelte Frage, wie man die Fernwirkungstheorie verstehen soll, bzw. was man sich eigentlich darunter vorzustellen hat. Wie Newton selbst sagte, ist sie vollkommen absurd. Lange berief sich auf Kant. Das „Ding an sich“ sei unerkennbar, weshalb der ansonsten in jeder Hinsicht vorzuziehende Materialismus und damit alles menschliche Wissen hier an seine Grenze stoße.

Die Antwort findet sich in Einsteins Relativitätstheorie, der zufolge der Raum kein starrer Rahmen wie bei Newton ist, in dem sich das besagte Billardspiel „zeitlich“ abspielt, sondern Raum und Zeit ineinander verzahnt sind. Es kommt, abhängig vom Beobachter, aber trotzdem nicht nur subjektiv, zur „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“. In der Allgemeinen Relativitätstheorie ist der Uhrenlauf von der Krümmung der vierdimensionalen Raumzeit abhängig, in der Raum und Zeit zu einer Art „Substanz“ vereinigt sind, die theoretisch auch mit Überlichgeschwindigkeit verschoben werden kann (der berüchtigte „Warp-Antrieb“ des Science Fiction).

Als Einstein sich mit dem Äther-Problem beschäftigte, zunächst in der Speziellen Relativitätstheorie mit dem „Lichtäther“ und dann in der Allgemeinen Relativitätstheorie mit dem, wenn man so sagen kann, „Gravitationsäther“, ist er zwangsläufig auf die entsprechenden orgonotischen Funktionen gestoßen, in denen beispielsweise aus einem räumlichen Nebeneinander ein zeitliches Nacheinander wird und entsprechend der trennende Raum zu verschwinden scheint. Newton hat das für die Schwerkraft beschrieben, Henri Bergson für den „Geist“, den man nur „zeitlich“, aber nicht räumlich beschreiben könne. (So ist auch Reichs frühes Studium der Werke Langes und Bergsons zu verstehen: der letztere wies den Weg aus der Sackgasse, die der erstere aufgezeigt hatte.)

Orgonometrisch läßt sich „Fernwirkung“ in allen ihren Aspekten auf folgendes reduzieren:

translt

Siehe zu diesen Ausführungen auch The Journal of Orgonomy (Vol. 40, No. 2, Fall/Winter 2006).

The Journal of Orgonomy (Vol. 38, No. 2, Fall/Winter 2004)

7. Dezember 2012

In seinem Artikel „Functional Cosmology, Part V: Lumination, Attraction, and Mass“ (S. 21-42) geht Robert A. Harman von der Frage aus, warum die grundlegenden „massefreien Funktionen“ Erstrahlung und Anziehung im Universum überwiegend an Masse gebunden sind, nämlich Lichtausstrahlung und Gravitation der Sterne.

Die Aktivität des kosmischen Orgonenergie-Ozeans läßt sich wie folgt beschreiben:

Die obige Frage beantwortet sich dergestalt, daß die beiden Gemeinsamen Funktionsprinzipien (CFPs) „koexistierende Wirkung“ und „relative Bewegung“ grundlegend unterschiedlich zu beschreiben sind. Während die beiden Faktoren Raum (L) und Zeit (t) bei der relativen Bewegung (v = L/t) homogene Funktionen sind, die sich zueinander proportional verhalten, sind L und t bei der koexistierenden Wirkung zwei heterogene Funktionen, die ineinander überführt werden können:

was mit der der Verwandlung von Materie in Orgonenergie einhergeht; und

was mit der der Verwandlung von Orgonenergie in Materie einhergeht.

Entsprechend kommt es im Universum zum „Zerstrahlen“ der Sterne und, wie es so schön heißt, zur „Schwerkraft“. Sie imponieren uns als „rein mechanische“ (an Masse gebundene) Phänomene, sind aber letztendlich nur sekundärer Ausdruck der grundlegenden orgonotischen Funktionen Erstrahlung und Anziehung.

Wichtig an Harmans Ausführungen ist, daß orgonotische Phänomene wie Erstrahlung und Anziehung spontan, unvorhersehbar, „lebendig“ sind, während wir es bei den Strahlungsphänomenen und der Gravitation mit hochpräzisen, berechenbaren Vorgängen zu tun haben. Dies ist, wie Harman orgonometrisch ausführt, mit der Wechselwirkung zwischen Materie und Orgonenergie zwanglos erklärbar.

Kifferalzheimer

3. März 2012

Pressemitteilung des American College of Orgonomy.

“Marijuana is harmless because it’s just a plant. It’s natural.” “You can’t get addicted to pot.” “Alcohol is much more dangerous than marijuana.” These and other common misconceptions about marijuana use will be discussed on Saturday, March 31, 2012 by nationally recognized substance abuse expert Richard Ryan and psychologist Dee Apple at the presentation, “Clearing the Air: Facts & Fictions about Marijuana” at the Paul Robeson Center for the Arts, 102 Witherspoon Street, Princeton, NJ from 4:00PM to 6:00PM.

With daily marijuana use among high school seniors at a 30-year high, and students experimenting with its use at younger and younger ages, this presentation is a must for young people, concerned parents and anyone who cares about the future of our country. The talk is part of a series of social orgonomy talks sponsored by the American College of Orgonomy (ACO).

Richard J.T. Ryan, M.A. co-founded Creative Drug Education, in Middlesex County, Massachusetts in 1981, which is now based in Colorado. Having written and implemented a successful curriculum on substance use and abuse issues in the state of Maine, Creative Drug Education quickly expanded into the private sector of education, focusing on providing alcohol (and other drug) use and abuse awareness and prevention programs to schools throughout the United States.

Dr. Apple is a clinical psychologist in private practice in Princeton and is the director of psychological services at the Lawrenceville School. He graduated from the University of North Carolina with a B.A.in psychology, received his M.A. and Ph.D. degrees from the University of South Dakota, and completed his training at the Medical College of Virginia. He is a Member of the Board of Regents and Clinical Associate of the ACO, a member of the college’s social orgonomy committee, Director of both the College’s CORE research group and of the ACO’s Introductory Laboratory Workshop in Orgonomic Science. Dr. Apple has authored articles on a wide range of topics in the Journal of Orgonomy. He is available for interviews prior to the event.

Cannabis schränkt die orgonotische Erstrahlung des Organismus ein. Die „Aura“ des Körpers wird schwächer, verliert an Kohärenz und wird „schmutzig“(DOR), die Augen hören auf zu „strahlen“.

Ich will hier auf zwei Folgen des Kiffens eingehen, die unmittelbar mit der Einschränkung der Erstrahlung zusammenhängen: die menschlichen Vermögen des „Aufrechtstehes“, das, was man im Amerikanischen so schön umfassend als „being square“ beschreibt, und des „Erinnerns“ (Gedächtnis).

Daß diese drei Funktionen zusammengehören, sieht man unmittelbar am gewöhnlichen Alterungsvorgang, der sich primär in zwei Phänomenen zeigt: der Körper fällt in sich zusammen und die geistigen Funktionen, insbesondere das Kurzzeitgedächtnis, lassen nach:

Funktionen der „Erstrahlung“ lassen sich mit heterogenen orgonometrischen Gleichungen darstellen (im Funktionsbereich „Bewegung“ würde das anders aussehen!), die das Verhältnis von Raum und Zeit beschreiben:

Kiffer werden träge und „sacken in sich zusammen“. Es ist als könnten sie mangels eigener orgonotischer Ladung („Antischwerkraft“) nicht mehr dem Zug der Schwerkraft widerstehen.

Gravitation läßt sich, da sie eine Funktion der Erstrahlung ist, orgonometrisch wie folgt beschreiben:

Es geht hier um die Aufhebung der räumlichen Trennung („Länge L wird in Zeit t überführt“), was wiederum (u.a.) die Grundlage der Gravitation ist.

Das Gedächtnis hat seine primordiale Grundlage in folgender orgonometrischer Gleichung:

„Zeit t wird in Länge L“ überführt, d.h. speziell hier, daß Information gespeichert wird.

Wie gesagt sind diese beiden Funktionen von der tieferliegenden und umfassenderen Funktion Erstrahlung abhängig.

Cannabis hat verheerende Auswirkungen auf das „Arbeitsgedächtnis“, das man beispielsweise braucht, um einen Satz zu verstehen und komplizierte Sachverhalte nachzuvollziehen. Nun haben der Franzose Giovanni Marsicano vom INSERM und die Kanadierin Xia Zhang (University of Ottawa) herausgefunden, daß das Arbeitsgedächtnis überraschenderweise nicht etwa dadurch gestört wird, daß das THC direkt auf die Nervenzellen wirkt, sondern auf die spinnenförmig verzweigten und untereinander ein enges Netzwerk bildenden „Astrozyten“. Das sind die Zellen, die die Neuronen ernähren und unterstützen, indem sie eine vermittelnde Rolle zwischen der Blut-Hirn-Schranke und den Nervenzellen einnehmen.

„Wir haben jetzt den ersten Beweis erbracht, daß Astrozyten das Arbeitsgedächtnis direkt beeinflussen“, sagt Xia Zhang (…). „Daß die unterstützenden Zellen in Wirklichkeit eine führende Rolle einnehmen, ist die größte Entdeckung unserer Forschung. Das ist einfach unglaublich“, freut sich Zhang. Ob die lange unterschätzten Astrozyten auch in anderen Bereichen des Gedächtnisses eine Rolle spielen, muß noch untersucht werden.

Aus orgonomischer Sicht deutet dies darauf hin, daß das Gedächtnis nicht mechanisch auf einer Art „Festplatte“ (die Neuronen) gespeicherte Information ist, sondern tiefer im Körper verankert ist. Oder anders ausgedrückt: diese Forschungsergebnisse verweisen nicht auf den (wie auch immer aufgefaßten) „Geist“, sondern auf die Bioenergie!

Fornax und Sculptor und das Orgon

18. Oktober 2011

Die Astronomie kann das Verhalten von galaktischen Gebilden nicht mit Hilfe der Gravitationswirkung der sichtbaren Materie erklären. Beispielsweise bewegen sich die Sterne am Rande einer Spiralgalaxie zu schnell, wenn man die Gesetze zugrundelegt, die von Kepler und Newton entdeckt wurden. Um die Beobachtungen mit der Theorie in Einklang zu bringen, mußte eine merkwürdige Substanz erfunden werden, die nur eines tut: Schwerkraft auszuüben, ansonsten aber unsichtbar bleibt – die sogenannte „Dunkelmaterie“.

Wie in Segue 1 und das Orgon erläutert, finden sich in irregulären Zwerggalaxien ähnliche Verhältnisse, wie sie Reich für die wohlgeformten gigantischen Spiralgalaxien postuliert hat: die Orgonenergie fließt von außen herein und treibt die Sterne an. Die mechanistische (und gleichzeitig auch mystische) Vorstellung einer ungreifbaren „Dunkelmaterie“ führt hier nur in die Irre.

Ähnliches zeigte sich nun bei der Erforschung der beiden kleinen elliptischen Galaxien Fornax und Sculptor (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Spiralgalaxie!), die beide fast identisch aussehen. Hier die Sculptor-Zwerggalaxie:

Beide Zwerggalaxien sind genauso wie Segue 1 Satelliten der Milchstraße.

Matt Walker vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics und Jorge Peñarrubia, University of Cambridge haben die Dunkelmaterie in diesen Galaxien untersucht und sind erneut zu einem Ergebnis gekommen, das die mechanistische Astronomie in ihren Grundfesten erschüttert.

Man stellt sich die dunkle Materie als eine Art zähen Brei vor, der sich, wie bereits gesagt, nur anhand seiner Schwerkraft äußert. Die entsprechenden Computermodelle zeigen, daß die Dunkelmaterie im Zentrum der jeweiligen Formation am dichtesten sein muß. Klar, sie verhält sich ganz nach den Gesetzen der Schwerkraft! Die neusten Messungen zeigen aber, daß die Dunkelmaterie mehr oder weniger gleichmäßig über die Zwerggalaxien verteilt ist.

Das ist ganz ähnlich wie ich es in Segue 1 und das Orgon für Spiralgalaxien erläutert habe, wo die Dunkelmaterie ausgerechnet am Rande der Galaxien wirksam wird – dort wo frische Orgonenergie spiralförmig einfließt.

Wilhelm Reichs Gravitationstheorie (Teil 3)

22. April 2010

Träge Masse, die wir experimentell über den Widerstand gegen Beschleunigung bestimmen, d.h. das Beharrungsvermögen („Trägheit“) des gegebenen Körpers, geht auf die Überlagerung von Orgonenergie-Strömen zurück, d.h. auf das Abbremsen der freien Bewegung der Orgonenergie (Die kosmische Überlagerung, S. 33f).

Reichs Konzept der Entwicklung der gravitativen Massen, die durch ihr Gewicht bestimmt wird, ähnelt sehr dem von DesCartes’ mit seinem dynamischen Wirbelmodell der Schwerkraft, das zwar von Newtons statischer Theorie der Schwerkraft abgelöst wurde, aber noch im 19. Jahrhundert im schwange war, wie z.B. diese Stelle aus Nietzsches Notizbuch zeigt:

Die Schwere vielleicht aus dem bewegten „Äther“ zu erklären, der um ein ungeheueres Gestirn, mit dem gesamten Sonnensystem rotiert. (Nachgelassene Fragmente 1869-1874, München 1988, S. 458)

Newtons Theorie beruht (zumindest implizit) auf der Vorstellung von Konzentrationsunterschieden des „Äthers“ im Raum, die nach dem Mechanischen Potential ausgeglichen werden, während die „orgonomisch-kartesianische“ Theorie neben der Überlagerung auf dem Orgonomischen Potential beruht (Äther, Gott und Teufel, S. 153f).

Newtons Theorie erklärt nicht, wieso die träge und die schwere Masse gleich groß sind. Diese, wie wir im vierten Teil sehen werden, ganz und gar nicht so genaue Gleichheit war der Ausgangspunkt von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie und wurde von ihr erklärt. Aber die Erklärung der Gravitation durch die „gekrümmte“ Raumzeit funktionierte nur auf der Grundlage der Kreisfunktion, da die Gravitation das Ergebnis der Überlagerung jener Orgonenergie-Ströme ist, aus denen ursprünglich die trägen Massen hervorgingen (Die kosmische Überlagerung, S. 121).

Die dritte Art von Masse, die anziehende Masse, die wir durch die Kalkulationen der Himmelsmechanik bestimmen, ist rein fiktiv (ebd., S. 120), da die Sonne nicht die Planeten anzieht, sondern alle Körper im Sonnensystem, und alle anderen Sonnensysteme, sich im selben Galaktischen Orgonenergie-Strom bewegen, wobei ihre wechselseitigen Bewegungen von ihm harmonisch koordiniert werden (ebd., S. 38). Dies steht natürlich im Widerspruch mit Cavendishs 1798 erfolgten experimentellen Bestimmung von Newtons Gravitationskonstante (G), mit der man das Gewicht des Planeten Erde messen kann.

Wie bereits im ersten Teil erwähnt, entdeckte Reich mit einem „klassischen“ Instrument, dem mathematischen Pendel, das unabhängig von der Masse des Pendelkörpers schwingt und trotzdem die Gravitationsstärke (g) mißt, einen Weg m aus Schwerkraft-Gleichungen zu eliminieren und g als das auszudrücken, was Reich mathematisch „eine Kreisfunktion“ nannte („Kr“ von Kreisfunktion, π ist bei Reich bespielsweise „2rKr“) (Das ORANUR-Experiment II, S. 136-141):

Des weiteren drückte Reich die enge funktionelle Beziehung zwischen g und dem „Äther“, der sich um einen Planeten dreht, in einer zweiten „Kreisgleichung“ für g aus, indem er die Gewichtskraft mit der „Kraft, die nötig ist, eine Drehbewegung hervorzurufen oder zu beenden“, d.h. dem Drehimpuls gleichsetzte und m eliminierte (ebd., S. 143f):

Diese Gleichung ist dimensional nur teilweise richtig, aber immerhin hat die Planck-Konstante h hat die gleiche Dimension wie der Drehimpuls und Reich legt eine „vollständige funktionelle Zuordnung“ von „Keplers makrokosmischem und Plancks Quantengesetz“ vor (ebd., S. 133). Keplers „makrokosmisches Gesetz“ hat Reich wie folgt ausgedrückt (ebd., S. 134):

Es ist entscheidend, daß Newton seine Massengleichung der Gravitation aus dieser massefreien Gleichung ableitete – und darauf die ganze weitere Physik aufgebaut wurde. So sind Masse und Gravitation nur sekundäre Funktionen von Keplers vis animalis, „die den Himmel ebenso regiert, wie den lebendigen Organismus“ (Die kosmische Überlagerung, S. 13). Als Reich über die Verbindung zwischen der Orgasmusformel und dem Pendel-Experiment befragt wurde, antwortete er:

Die ganze Sache ist eine Symphonie, eine wunderbare Symphonie. (Sharaf, M.R.: „Some Remarks of Reich: Summer 1948“,Journal of Orgonomy, Vol. 2, Nov. 1968, S. 221)

Wilhelm Reichs Gravitationstheorie (Teil 1)

20. April 2010

1940 erkannte Reich, daß „subjektive Lichteindrücke“, „Flimmern“ in der Atmosphäre und „Hitzewellen“ Äußerungsformen der atmosphärischen Orgonenergie sind. Des weiteren stellte Reich fest, daß, abgesehen von witterungsbedingten Ausnahmen, sich dieses Flimmern in Übereinstimmung mit der Erddrehung ständig in west-östlicher Richtung bewegt. Reich hatte die Orgonenergie-Hülle der Erde entdeckt, die sich etwas schneller als ihr Planet dreht und so dessen Rotation hervorruft, wie Reich später annahm.

1945 verfaßte Reich das Manuskript Das orgonomische Pendelgesetz. Hier spricht Reich davon, daß zwischen der oben skizzierten Rotation der irdischen Orgonenergie-Hülle einerseits und der Fallbeschleunigung g andererseits ein enger Zusammenhang besteht. Indem Reich die Gewichtskraft mit der Kraft dieser Rotation gleichsetzte und aus dieser Gleichung die Masse eliminierte, gelangte er zu einer neuen Ausdrucksweise für die Größe g, bei der die „geradlinige“ Fallbeschleunigung durch eine „Kreisfunktion“ (Reich) ersetzt wurde.

In erster Linie ist dieses Manuskript aber Pendelversuchen gewidmet die Reich im Oktober1944 durchführte. Diese Versuche mit einem Pendel, bei dem ja durch den Pendelfaden der gradlinige freie Fall in eine halbkreisförmige Bahn umgelenkt wird, führten Reich zu einer weiteren Gleichung, in der g durch eine „Kreisfunktion“ ausgedrückt wurde.

Januar 1948 ließ Reich eine orgonometrische Gleichung notariell beglaubigen, bei der er diese beiden Gravitationsformeln als Funktionen darstellt, die in der kreiselwellenartigen Bewegung der kosmischen Orgonenergie ihr gemeinsames Funktionsprinzip (CFP) haben.

Durch sein Pendelexperiment hat Reich die grundlegende orgonometrische Transformation entdeckt.

Er hatte die Atommassen 1, 4 und 16 durch entsprechende Zentimeter des Pendelfadens ersetzt.

Die umgekehrte Transformation können wir zumindest erahnen, wenn wir an einem Bindfaden eine Masse befestigen und diese im Kreis herumschleudern.

Bleibt, wie bei der Rotation der Galaxien, die Winkelgeschwindigkeit ω konstant, wächst die Zentrifugalkraft Z (= künstliche Schwerkraft), die wir in der Hand spüren, proportional mit der Länge L des Fadens (Z = m ω2 L). In den Kategorien einer Federwaage ist die mit L wachsende Schwerkraft funktionell identisch mit zunehmender Masse.


Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 38 Followern an