Warum so grenzenlos empfindlich? Den Streit um die angeblichen Verunglimpfungen Mohammeds kann man nur verstehen, wenn man einen ganz anderen Streit berücksichtigt: den zwischen westlichen Islamwissenschaftlern, ob es Mohammed überhaupt gegeben hat!
Die erste Gelehrtenfraktion verweist darauf, daß in den Berichten der ersten Opfer der arabischen Expansion nie von Mohammed, dem Koran und einer neuen Religion die Rede ist. Vielmehr scheinen die Eroberer heterodoxe (d.h. antitrinitarische) Christen gewesen zu sein, die das Kreuz als ihr Symbol hatten und den Titel „Mohammed“ („der Gepriesene“) ähnlich für Jesus benutzten, wie wir von „Christus“ („der Gesalbte“) sprechen. Der „Prophet Mohammed“ und sein Koran sei, so diese Gelehrten, eine spätere Schöpfung.
Die zweite Fraktion der Islamwissenschaftler hat ein schlagendes Gegenargument: Es muß einen „historischen Mohammed“ gegeben haben, da ansonsten unerklärlich sei, warum die Araber über ihren Propheten derartig viele nicht gerade schmeichelhafte Dinge tradiert haben: „satanische Verse“, ein Selbstmordversuch, Opfer schwarzer Magie, ein kleines Mädchen ehelichen, Feinde solange foltern, bis sie ihre Geldverstecke preisgeben, Mord an Kritikern und Spöttern, sich nicht an die eigenen Offenbarungen halten (beispielsweise mehr als vier Ehefrauen haben), unedle und unritterliche Kriegsführung, etc. Die Liste ist wirklich endlos. Es ist deshalb praktisch unmöglich kein „Schmähvideo“ über Mohammed zu drehen!
Nochmal: das Argument lautet, daß es schlichtweg undenkbar ist, daß die Araber diese Horror-Figur erfunden hätten. Und das ist ja noch nicht alles! Beispielsweise wird berichtet, daß ganze Suren des Koran verlorengegangen sind, etwa weil das einzige Manuskript von einer Ziege gefressen wurde. Wer würde so etwas erfinden?!
Wir stehen vor der Situation, daß es Belege, wenn nicht schlichtweg Beweise dafür gibt, daß Mohammed nie gelebt hat (Münzen, Inschriften, die Berichte der Eroberten) und wir haben auf der anderen Seite das wirklich schlagende Gegenargument.
Zwar gibt es im Islam diese Debatte nicht, aber dieser grundsätzliche Riß, dieser Riß im Fundament, durchwirkt doch das islamische Selbstverständnis: Man kann über Mohammed, den Koran und die Frühgeschichte des Islam, d.h. die drei Grundpfeiler dieser Religion, schlichtweg nicht sprechen, ohne Gotteslästerung zu begehen!
Was ist denn nun der Islam? Ganz offensichtlich waren die ursprünglichen arabischen Eroberer heterodoxe Christen, für die Jesus nur sozusagen „das Siegel der Propheten“ und der erste Diener Gottes war. Ihr Glaube ruhte auf abenteuerlich schlechten Übersetzungen christlicher und jüdischer Schriften, aus denen schließlich der „Koran“ zusammengestückelt wurde. Bei ihren Raubzügen wurden sie zunehmend korrumpiert und um den denkbar „unchristlichen“ Lebenswandel der „Kalifen“ zu rechtfertigen, wurde aus „Mohammed“ (ein Titel, der ursprünglich für Jesus stand, sich dann jedoch verselbständigte) ein Prophet und Staatsmann, der den besagten Lebenswandel vorgelebt hatte und so rechtfertigte.
Das ist wirklich die einzige Version des Geschehens, die einigermaßen Sinn macht!
Man kann es drehen und wenden wie man will, der Islam ist eine Lüge. Eine islamische Theologie, die mehr sein will als Scharia-Kunde, ist schlichtweg nicht vorstellbar. Was man etwa den Kindern im Islamunterricht beibringen will außer abergläubischen Tabus, zwangsneurotischen Reinigungsvorschriften und geschönten Lügenmärchen über Mohammeds Leben, die nichts mit den islamischen Quellen zu tun haben, wissen nur die total verpeilten Bildungspolitiker der Grünen und der SPD. Wie mit Kindern über das islamische Paradies und die islamische Hölle sprechen? Wie mit Kindern über einen Gott reden, der nur die Guten liebt – d.h. keine Vergebung und Liebe kennt? Wie über einen Gott, der identisch ist mit dem, was Christen als den Teufel bezeichnen?
Warum so empfindlich? Weil es den Islam gar nicht gibt! Er ist eine Chimäre, die mit blutiger Gewalt aufrechterhalten wird! Man kann nicht ernsthaft über Mohammed reden, nicht ernsthaft über den Koran, nicht mal ernsthaft über die islamische Theologie. Man kann sich nur willenlos unterwerfen und sein Denken einstellen – oder sich als „Gotteslästerer“ abschlachten lassen, sobald man überhaupt irgendetwas sagt. Was die wenigsten begriffen haben, ist, daß das inkriminierte, ach so abstoßende „Schmähvideo“ nichts anderes tut, als die islamischen Quellen vollkommen korrekt in Bildform widerzugeben – und daß die Moslems gerade deshalb ausrasten.
Religion ist, so Reich, fast unverzichtbar für die Existenz der gepanzerten Menschen.
Ohne sie verlören sie Gleichgewicht, Orientierung und Hoffnung, die Stützen ihrer unglücklichen Seelen. Der Teufel, der nun zwar herrscht, aber durch Moralgesetze eingeschränkt wird, würde sonst unangefochten herrschen. (Christusmord, Freiburg 1978, S. 86)
Was nun speziell den Islam betrifft hat Reich die Herausforderung, vor der Mohammed stand, mit jener von Paulus verglichen: gegen die „heidnischen“ sekundären Triebe vorzugehen, die ein gedeihliches gesellschaftliches Miteinander unmöglich zu machen drohten (ebd., S. 187).
Nun betrachte man die gegenwärtige antiautoritäre Gesellschaft, in der alle Orientierung droht verloren zu gehen. In der selbst das Christentum sich in Beliebigkeit verliert. Die Linke hat erfolgreich die Evangelische Kirche unterwandert und im Kern ausgehöhlt. Und die Katholische Kirche – ist seit dem Zweiten Vatikanum kaum mehr als ein schlechter Witz. Priester, die sich nicht mehr Gott, dem Altar, zuwenden, sondern den Menschen, machen sich zum Affen – zu „Humanisten“.
Menschen, insbesondere Jugendliche, die nach Halt suchen, finden ihn dort, wo noch Gott und seine Gebote im Mittelpunkt stehen. Dort wo klare Regeln gelten, die sich seit 1400 Jahren nicht geändert haben und sich bis zum Ende der Zeit nicht ändern werden. Vor allem wenden sie sich jener Lehre und Kultur zu, in der der Mann noch ein MANN sein kann, d.h. in erster Linie ein Krieger, und die Frau noch eine FRAU, d.h. in erster Linie Ehefrau und Mutter. Das finden sie in reinster Form im Islam.
Gegenwärtig werden wir Zeugen eines bemerkenswerten Vorgangs: die Leute, die für die Verschwuchtelung unserer jungen Männer sorgen (was nicht unbedingt etwas mit Homosexualität zu tun hat!) und aus unseren jungen Frauen frigide Emanzen machen, holen gleichzeitig islamische Autoritäre ins Land, die die tradierten Rollenmuster der Geschlechter geradezu karikaturhaft verkörpern. Gerade jene, die den Antiautoritarismus mit allen Mitteln durchdrücken wollen, holen Millionen Repräsentanten des Autoritarismus ins Land.
Diese gewollte und aktiv beförderte „Migration“ ist Teil des antiautoritären Kampfes gegen die „alte Ordnung“. Als Neurotiker kämpfen die Antiautoritären die Gefechte der persönlichen Vergangenheit auf der gesellschaftlichen Bühne aus. Daß sie dabei die Zukunft verspielen, kommt ihnen nicht in den Sinn.
Das Fatale an der ganzen Angelegenheit, etwas, was keiner der rechten sogenannten „Islamkritiker“ begreift, ist, daß die Mohammedaner nicht etwa das im weitesten Sinne „Böse“ verkörpern, sondern ganz im Gegenteil die letzte Rettung vor dem totalen Zusammenbruch. Die einzige gesellschaftliche Kraft, die den endgültigen Triumph der Hölle verhindert.
Wie eingangs erwähnt sah Reich so die Rolle von Paulus im römischen Kaiserreich und die Rolle von Mohammed im heidnischen Arabien. Das macht die ungeheure Kraft des Islam in unserer Mitte aus.
Der grün-rote Abschaum hört sich John Lennons atheistische und kommunistische Schwuchtelhymne Imagine an. Übrigens wurde dieses Lied vor vier Tagen im bunten Staatsakt für die acht türkischen Mordopfer gesungen. Was für eine abgrundtiefe Demütigung für einen Moslem! Was für ein Mißverständnis auf beiden Seiten! Es war, als hätte die Kanzlerin der bunten Republik jedem der ermordeten türkischen MÄNNER, Märtyrer des Türkentums, einzeln posthum ins Gesicht gespuckt!
Unabhängig von dieser ungeheuerlichen Instinktlosigkeit, die charakteristischerweise (m.W.) niemandem aufgefallen ist: richtige Männer und Frauen hören nicht Imagine, sondern:
Im DNP (Der Neurologe & Psychiater, 1.2012) eine kleine Notiz („Geister nicht ignorieren“) über einen Aspekt der Islamisierung Deutschlands, der mir vollkommen neu ist: die Dschinn (islamische Dämonen).
Der Psychiater und Psychotherapeut Dr. Ibrahim Rüschoff, ein mit einer Marokkanerin verheirateter Konvertit, führt aus, daß bei den Muslimen in Deutschland „der Lack des Westens“ sehr dünn sei. Eine psychische Erkrankung werde oft einem Dschinn zugeschrieben. Für den Patienten bringe das den Vorteil, daß er halt „Besessen“ ist und nichts für seine inakzeptablen (un-moslemischen) Wünsche und Träume könne. Doch während solche Vorstellungen von der muselmanischen Umwelt bereitwillig akzeptiert werden, wisse der Mohammedaner genau, daß er westlichen Ärzten nicht mit so etwas kommen dürfe. Rüschoff schlägt seinen Kollegen deshalb vor, dem Patienten in solchen Fällen ihre Offenheit zu zeigen und mit einem Imam zusammenzuarbeiten.
Ein typischer Reflex in den Medien ist es, bei derartigen Berichten sofort klarzustellen, daß Dämonenglauben auch im Westen gang und gäbe war; Hexenverbrennungen; man brauche doch nur in die Bibel schauen, etc.pp. Das ändert nichts an der Tatsache, daß wir es aktuell in ganzen Bevölkerungsgruppen mit Vorstellungen zu tun haben, die ich allenfalls Schwarzafrikanern angedichtet hätte. Hier öffnet sich ein Feld kultureller Mißverständnisse, die geradezu alptraumhaft sind. Man denke etwa an den guten Rat, Moslems auf der Straße nicht in die Augen zu blicken. Unsereins schwirren dabei irgendwelche sozialpsychologischen Erklärungen durch den Kopf, während es tatsächlich vielleicht in erster Linie um die Angst vor dem „bösen Blick“ geht. Insbesondere blaue Augen gelten als böse!
Es wird gerne eingewendet, daß doch der Koran die Magie mit scharfen Worten verurteile und wie rational doch der Islam imgrunde sei. Nun, der Islam ist mehr als der Koran. Hinzu treten die Überlieferungen über das Leben und die Aussprüche des Propheten, die ein absolut absonderliches Bild zeichnen. Auf ihnen beruhen all die bizarren Fatwas. Beispielsweise solle der Muselmane nicht im Stehen pinkeln, weil Mohammed die Einsicht gewonnen hatte, daß jene, die sich aus Versehen ans Bein pinkeln, im Grab von Dschinn gequält werden. Deshalb habe man den Propheten niemals im Stehen urinieren sehen.
In seinem pathographischen Essay Die Krankheit des Propheten kommt der Marburger Medizinhistoriker Armin Geus zu dem Schluß, daß Mohammed unter einer chronisch verlaufenen paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie gelitten hätte. Aus den sadistischen und sexuellen Obsessionen und wahnhaften Phantasien dieses Irren habe sich dann der bis heute anhaltende Wahn „Islam“ entwickelt.
Aus dieser Sicht sind abergläubische Vorstellungen im Volksislam alles andere als eine Entartung einer im Grunde philosophisch anspruchsvollen religiösen Lehre, sondern die konsequente Fortführung des Islam.
Neulich ging ein Bericht durch die Presse, daß in London ein 15jähriger Junge aus dem Kongo von seinen Verwandten über Tage hinweg zu Tode gefoltert wurde, weil sie ihn der Hexerei verdächtigten. Gestern ein ähnlicher Fall. Unser Rassismus hat keine Probleme so etwas von Negern geradezu zu erwarten. Aber wer ist sich schon bewußt, daß er einen derartigen Irrsinn auch mit den moslemischen Massen ins Land holt?!
Sanitäter können ein Lied davon singen, daß sie ihres Lebens nicht sicher sind, wenn sie zu einem Anhänger des Islam gerufen werden. Regelmäßig werden sie von der Verwandtschaft und Freunden auf das allerübelste bedroht. Man ist schnell mit sozialpsychologischen, gar soziologischen Erklärungen dieses unfaßbar irrationalen Verhaltens zur Hand. Es kann aber durchaus sein, daß hier ganz andere Faktoren hineinspielen…
Wer hätte sich noch vor einigen Jahren träumen lassen, daß wir uns 2012 mit einem abergläubischen Wahn herumschlagen müssen, der alles in den Schatten stellt, was etwa 1512 hier los war. Mensch, geht zurück, wo der Pfeffer wächst!
alle Hoffnung der Menschheit, ihre irdischen Fesseln zu sprengen (…) notwendig im Transzendenten angesiedelt: die Hoffnung auf Wiedergeburt, auf Erlösung vom Tod, und ebenso die Hoffnung auf Befreiung. (Das Matriarchat im Alten Israel, Stuttgart 1989, S. 167)
Diese Hoffnung sei „Jenseits realer Geschichte im Mythischen“ zu finden. Sie spricht von der „Hoffnung auf eine transzendente Kraft, welche die Grenze der irdischen Existenz sprengt“. Im matriarchalen Bewußtsein wird diese Hoffnung durch jeden „neuen Schöpfungsakt, jeder Wiedergeburt, jede Wiederbelebung der Natur“ verkörpert, die „Erlösung von Dürre, Untergang und Tod“ bringt (ebd., S. 173). Immerhin weist sie den Versuch des modernen Menschen zurück, über das Jungsche Unbewußte oder mystische Erfahrungen auf illusionäre Weise zum matriarchalen Ganzen zurückzufinden (ebd., S. 306).
Weiler bleibt aber selbst im Illusionären gefangen, solange sie nicht erkennt, daß der Mythos, wie auch immer er aufgefaßt wird, der geistige Ausdruck konkreter energetischer Prozesse ist. Wenn im Nahen Osten die Mythen um die „Erlösung“ aus Dürre und Tod kreisten, widerspiegelte dies einfach den Abwehrkampf des Orgons gegen das aus der Wüste vordringende DOR. Die zunehmende Vergeistigung dieser Vorstellungen von Erlösung ist Ausdruck einer wachsenden Dominanz des DOR. Diese Zusammenhänge werden insbesondere an den Ritualbädern im antiken Judentum ersichtlich, die der „Abwaschung“ der Sünde dienten (Apg 22,16; 1 Kor 6,11), was energetisch dem Absaugen von DOR durch Eintauchen des Körpers in Wasser entspricht.
Es geht um konkrete energetische Prozesse hier und den Drang zu einer irrationalen „Transzendenz“ als Ausdruck der Panzerung, die die Welt in ein „Diesseits“ und ein „Jenseits“ teilt, dort. Diese beiden Aspekte werden besonders erhellend im Koran miteinander verknüpft. Immer wieder (ich habe neun fast gleichlautende Stellen gezählt) wird im Koran die Auferstehung mit dem Aufgehen der Saat im Frühling verglichen, so z.B. in Sure 36,34:
Ein Zeichen der Auferstehung sei die tote Erde, die wir durch den Regen neu beleben und dadurch aus ihr verschiedene Saaten hervorbringen, von deren Frucht ihr eßt.
Der Regen belebt „die Erde nach ihrem Tode“, und so werde auch einst der Mensch wieder aus der Grube steigen (Sure 30,20). Das Grünen nach dem Regen gilt Mohammed als Beweis für Allahs Fähigkeit die Toten einst wiederzubeleben (Sure 22,2-8). Das Leben triumphiert über den Tod, Orgon über DOR.
Doch die Panzerung kommt ins Spiel und versetzt das Leben in ein Jenseits, das charakteristischerweise in erster Linie jene sexuelle Entspannung verspricht, die hier auf Erden durch die Panzerung hintertrieben wir, was zum Versuch treibt, die Panzerung sadistisch zu durchbrechen.
Wahrlich dieses irdische Leben ist ein Scherz, ein Spiel, nur die künftige Wohnung des Paradieses ist wahres Leben. (Sure 29,65)
In Sure 4,78 wird dies mit dem Heiligen Krieg verknüpft: daß das Leben hienieden nicht viel wert ist, im Krieg aber das ewige Leben zu gewinnen sei.
O Gläubige, was fehlte euch, als zu euch gesagt wurde: Geht hinaus und kämpft für die Religion Allahs, daß ihr euch nicht von der Stelle bewegen wollt? Habt ihr mehr Gefallen an diesem als an dem zukünftigen Leben? Wahrlich, die genußvolle Freude in diesem Leben ist gegen die des zukünftigen nur als sehr gering zu achten. (Sure 9,38)
Dort warten „die herrlichsten und schönsten Mädchen“ (55,71), die man heiratet (Sure 44,55). Jungfrauen „mit schwellenden Busen“ (Sure 78,34), die stets Jungfrauen bleiben (Sure 56,35-37). Und was ist mit der eigenen Frau? Offenbar hat Mohammed am Anfang gar nicht daran gedacht, daß nicht nur Menschen, sondern auch Frauen ins Paradies kommen könnten. Aber in einer späteren Sure heißt es dann: „Geht ein in das Paradies, ihr und eure Frauen, in Ehren und glückselig“ (Sure 43,71) Schließlich erinnert sich Mohammed auch noch der Kinder, jedoch nur jener, „welche fromm gewesen sind“ (Sure 13,24).
Und was die Einstellung der Christen betrifft: Die „Freunde konkordanter Wortverkündigung“ offenbaren uns in einem ihrer Handzettel:
Gott sprach vor Zeiten durch Boten und Propheten zu den Menschen. Seine deutlichste Sprache jedoch – die Sprache der Liebe – ist Jesus Christus, der im Fleisch geoffenbart und am Fluchholz des Kreuzes gestorben ist – auch für Dich!
Das erinnert an die heiligen Pfähle, die „Astarten“, die für Weiler das Symbol des Matriarchats im alten Israel sind. Gunnar Heinsohn zufolge sind diese Pfähle jedoch wie das Kreuz Christi ursprünglich Marter- und Opferpfähle gewesen, an denen ein Sühneopfer an Menschen vollzogen wurde, die dadurch (wie Christus) heilig wurden, was sich später auf die Pfähle übertrug. Auch das Kreuz ist ein heilbringendes Symbol, zu dem man betet (Was ist Antisemitismus, Frankfurt 1988, S. 34). Moslems bezeichnen Christen verächtlich als „Kreuzesanbeter“.
Sie haben mein Land entweiht mit ihren abscheulichen Götzen, die unrein sind wie Leichen; überall haben sie ihre widerwärtigen Götterbilder hingestellt. (Jer 16,18)
Auch der Exodus wird bei Weiler zum Kultdrama von Tod und Wiedergeburt. Wenn Moses im Angesicht des Meeres und mit den herannahenden ägyptischen Heer im Rücken den Israeliten zuruft: „Fürchte dich nicht! Steh fest und unverzagt!“ ist dies, Weiler (S. 292) zufolge, eine rituelle Formel innerhalb einer Kultlegende, die auf die sichere Überwindung des Todes abzielt. Nicht von ungefähr taucht sie im Neuen Testament wieder auf, wo ihre Funktion weit deutlicher wird. Der „große Hirte seiner Herde“, Moses wird „aus dem Wasser des Nilstroms gerettet“ (Jes 63,11). Nachdem er so den Tod, symbolisiert durch die Wasser von Nil und Rotem Meer, überwunden hat, wird Moses wie Christus selbst zum großen Befreier vom Tod. Der Auszug aus Ägypten vollzog sich im Frühjahr (Ex 12,2) und Moses verkörpert den Sieg des Lebens über die Dürrezeit, ein weiteres Symbol des Todes.
Mitten in der Wüste ist er der Erlöser von Hunger und Durst. Er macht bitteres Wasser süß (Ex 15,25), läßt Wachteln und Manna vom Himmel fallen (Ex 16) und schlägt mit seinem Stab gegen einen Felsen, so daß dort eine Quelle entspringt (Ex 17,6).
Immanuel Velikovsky hat den Exodus plus „mythische“ Begleitumstände mit einem realen, geschichtlichen kosmischen Umbruch erklärt, die Annäherung der Venus an die Erde. Daran schließt sich Heinsohn an, der die Menschenopfer mit der apokalyptischen Bedrohung aus dem Himmel erklären will, die nur durch die Opferung des höchsten abgewendet werden konnte, was der Mensch besaß. Zur Veranschaulichung denke man nur an die Azteken, die glaubten, nur mit täglichen Menschenopfern garantieren zu können, daß die Sonne regelmäßig aufgeht.
Daß der Umbruch, den Velikovsky beschreibt, nicht nur rein mythisch war, wie Weiler behauptet (S. 166), ist schon daraus ersichtlich, daß er nicht nur das Volk Israel betraf. Jahwe hat die Israeliten aus Ägypten herausgeführt, „aber ebenso die Philister aus Kaphtor (Kreta oder Zypern) und die Syrer aus (ihrem Stammland) Kir“ (Am 9,7).
Im Rahmen der traditionellen Anschauungsweise sind Velikovskys und Weilers Ansätze explizit unvereinbar. Da die Orgonomie aber diesen Rahmen sprengt, muß sie beide „unvereinbaren“ Ansätze umfassen. Beide lassen sich auf die gleiche energetische Funktion zurückführen. Es geht um die Errettung aus höchster Not, die von dem damaligen DOR-Notstand hervorgerufen wurde. Ps 68,8-9 bringt dies sehr schön zum Ausdruck:
Gott, als du auszogst an der Spitze deines Volkes, als du es durch die Wüste führtest, da bebte die Erde, da troff der Himmel von dir, dem Gott vom Sinai, Israels Gott. Du ließest reichlichen Regen fallen, um dein erschöpftes Land neu zu beleben. Dein Volk hat dort eine Heimat gefunden, so gütig sorgst du für die Armen.
Interessanterweise finden wir einen Verbindungspunkt der so vollständig divergenten Ansätze von Velikovsky und Weiler in jenem Buch, daß den Anstoß für Velikovskys katastrophistisches Lebenswerk bildete, nämlich Freuds Der Mann Moses. Dort schreibt Freud, in jener Zeit sei der östliche Mittelmeerraum Schauplatz häufiger und heftiger Vulkanausbrüche und Erdbeben gewesen. Da die großen Muttergottheiten ihre Tempel nicht gegen die Naturgewalten bewahren konnten, mußten sie männlichen Gottheiten weichen. Vulkangötter wie Jahwe hätten hier das erste Anrecht gehabt, die Göttinnen zu ersetzen.
Es ist wenig zweifelhaft, daß sich in jenen dunklen Zeiten die Ablösung der Muttergottheiten durch männliche Götter (die vielleicht ursprünglich Söhne waren?) vollzog. (Studienausgabe, Bd. IX, S. 495)
Der amerikanische Psychoanalytiker Andrew Peto hat die beiden unterschiedlichen Kulte von Juda und Israel auf zwei disparate Versuche zurückgeführt, den Ödipuskomplex zu bewältigen (Josef Dvorak: Satanismus, Frankfurt 1989, S. 152).
Wenn in Ex 4,24-26 Moses’ Frau Zippora ihren Sohn Gershom beschneidet, entspricht dies psychologisch der Identifikation des Sohnes mit der Mutter und führt zum „Jahwe allein“-Kult von Juda, wo sich der Sohn passiv homosexuell als „Braut Gottes“ dem Vatergott unterwirft. (In der Kabbala wird die jüdische Gemeinde mit der Schechina gleichgesetzt, dem weiblichen Gegenstück Gottes. Von deutschen Rabbis wird Schechina mit „Einwohnung Gottes“ übersetzt, die mit den Juden in alle Exile zieht: Gott wohnt bei der Judenheit: Gott wohnt der Judenheit bei: Gottes Beiwohnung: Gottes Beischlaf!)
In Juda wird also dem ödipalen Konflikt von vornherein ausgewichen, im Gegensatz zum Kult Israels, das den Stier anbetete. Wie sich in Gen 32,25-29 zeigt, wo Jakob mit Gott (dem Vater) kämpft, männlich die Gefahr der Kastration von sich abwendet und dem kastrierenden Vater sogar den Segen abringt.
Die Psychoanalyse spiegelt den Höhepunkt und den Niedergang des jüdisch-christlichen Patriarchats wider. Ende des 19. Jahrhunderts fiel in der Ansicht der Gebildeten die Bedeutung der Mutter für das Kind fast auf den Nullpunkt. Die ursprüngliche Psychoanalyse Freuds ist ein getreues Abbild dieser männlichen Ausschließlichkeit. Erst Leute wie Jung, Rank und Klein sollten mit ihrer Betonung des Präödipalen die Mutter wiederentdecken. Doch was sie fanden, war nicht das matriarchale Paradies, sondern die kastrierende Zippora, während für Freud weiterhin ihr Gemahl Moses das Urbild des Kastrierenden darstellte. Der Urvater, der, Freud zufolge, bei den Juden die Beschneidung eingeführt hatte.
Auffallend ist die enge Korrelation zwischen Beschneidung und Homosexualität. Es gibt ohne Übertreibung praktisch keinen moslemischen Mann, der keine homosexuellen Erfahrungen gemacht hat. (Man schaue sich etwa die Lebensgeschichte von Hamed Abdel-Samad an.) Auch in Amerika sind fast alle Männer (wenn auch nicht aus religiösen, sondern aus pseudomedizinischen Gründen) beschnitten, gleichzeitig grassieren Homosexualität und Homosexuellenhaß (= Homosexualität). Die ganze amerikanische Kultur ist vom Drang geprägt einen anderen Mann zu verletzten, „in ihn einzudringen“ oder selbst verletzt zu werden. Man denke nur an das unverkennbar homoerotische Ereignis „Duell“ in den Western.
Die Eroberung des „matriarchalen“ Westens Amerikas im 19. Jahrhundert läßt sich mit dem Vordringen der arabischen Wüstenstämme in die umliegenden matriarchalen Kulturen vergleichen. Die Rolle, die die Homosexualität in solchen reinen Männergesellschaften von Eroberern spielt, kann man gar nicht überbewerten. Dazu gehört auch die tiefe, puritanische Religiosität der Amerikaner und Araber, die von homosexuellen Untertönen nur so gesättigt ist. Wie widernatürlich ist es doch, wenn Männer einen Mann („Gott“) anbeten, dem sie ständig ihre Liebe bekunden und von dem sie Liebe erflehen:
Du bist mein Gott, dich suche ich! Ich sehne mich nach dir mit Leib und Seele; ich dürste nach dir wie ausgedörrtes, wasserloses Land. (Ps 63,2)
Der Gläubige erscheint vor Gott als Sohn, der ihn, seinen Vater, innig liebt (Jer 3,4), mit Anklängen an eine homoerotische Unterwerfung:
Du hast mich verführt, Herr, und ich habe mich verführen lassen, du hast mich gepackt und mir Gewalt angetan. Nun spottet man über mich, alle lachen mich aus. (Jer 20,7)
Aber auch umgekehrt kann sich der Gläubige als päderastischer Gott fühlen, wenn ihm im moslemischen Paradies ein „Kreis ewigglühender Jünglinge aufwartet, so schön wie Perlen, in ihren Muscheln verborgen“ (Sure 52,25 und 76,209).
In seiner 1910 geschriebenen Studie über „Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci“, der vielleicht homosexuell war, beschreibt Freud, wie das männliche Kind unter dem Einfluß des Kastrationskomplexes, der ihn um seine Männlichkeit zittern läßt, jene unglücklichen Geschöpfe verachten lernt, nämlich die Frauen, an denen nach seiner Meinung die Kastration bereits vollzogen worden ist (Studienausgabe, Bd. X, S. 121). Wenn Freud in einer anschließenden Fußnote unmittelbar auf die Juden zu sprechen kommt, klingt hier eine Verbindung zwischen Frauenverachtung, Homosexuellenhaß und Antisemitismus an. Die Fußnote aus dem Jahr 1919 lautet:
Es scheint mir unabweisbar anzunehmen, daß hier auch eine Wurzel des bei abendländischen Völkern so elementar auftretenden und sich so irrational gebärdenden Judenhasses zu suchen ist. Die Beschneidung wird von den Menschen unbewußterweise der Kastration gleichgesetzt. Wenn wir uns getrauen, unsere Vermutungen in die Urzeit des Menschengeschlechts zu tragen, kann uns ahnen, daß die Beschneidung ursprünglich ein Milderungsersatz, eine Ablösung, der Kastration sein sollte.
Der Beschnittene steht so unbewußt für den Unbeschnittenen zwischen Mann und Frau, ist verachteter Homosexueller, ist „Jude“.
Diese verwickelten Zusammenhänge zeigen sich auch, wenn die Juden einerseits als die Vertreter des Patriarchats dingfest gemacht werden (antisemitische Tendenzen im Feminismus), andererseits die Juden aber als Volk mit „weibischem Charakter“ bezeichnet werden (Gerda Weiler: Ich verwerfe im Lande die Kriege, München 1984, S. 344).
In den 1930er Jahren wollte der Psychoanalytiker Immanuel Velikovsky ein Buch über Die Masken der Homosexualität schreiben, in dem er darstellen wollte, wie die unterdrückte Homosexualität Quelle der Lust, körperlichen Schaden zuzufügen, und des Hasses zwischen Nationen wird, wo die eine den Triumph über die andere als verweichlicht empfundene Nation sucht:
Ist nicht die Mordlust der Türken, die ein armenisches Dorf massakrieren, gesteigert durch diese Unterschiedlichkeiten in der unbewußten völkischen Konstitution? Ist nicht Deutschland mit dem nationalen Emblem eines Adlers, der die Krallen spreizt, um sie seinem Opfer ins Fleisch zu bohren, ein natürlicher Feind Frankreichs mit seiner Mädchengestalt in phrygischer Mütze oder, als Alternative, mit seinem Hahn, einem lauten aber wenig furchteinflößenden, beinahe komischen Ersatz für eine männliche Gestalt? (…) In der Reihe kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Israel und den arabischen Staaten wurden die letzten wiederholt und gründlich von den Juden versohlt, deren Image durch Jahrhunderte der Diaspora das eines verfolgten und vergewaltigten Volkes war. Hierunter hat die so lange hochgehaltene Selbsteinschätzung der Araber als einer männlichen Rasse so sehr gelitten, daß keine Konzession seitens Israels sie beschwichtigen konnte. (Das kollektive Vergessen, Frankfurt 1987, S. 133)
Die von Velikovsky aufgedeckten Hintergründe zeigen sich auch in folgendem Graffiti an der Nürnberger Führertribüne: „Türken raus – Sieg Heil – Fickt die Türken in den Arsch!“ (Spiegel 4/89, S. 71). So blickt man zu schwachen „weibischen“ „Untermenschen“ hinab. Umgekehrt erscheint das Volk, das einen unterworfen und versklavt hat, als hyperpotenter Superman. So spricht Ezechiel (23,20) von den Ägyptern, „deren Glied so groß wie das eines Esels ist und die so brünstig sind wie Hengste“.
Die „Vergeistigung“ der Gottesvorstellung in Juda war nichts weiter als ein Rückfall in die passive Analität mit passiv femininer Unterwerfung, zwanghaften Ritualen und Gesetzen und mit masochistischer Religiosität. Es fand eine kollektive Kastration statt, die noch heute aus den Gläubigen solche gebrochenen Gestalten mit der typisch weinerlichen Stimme und Gedrücktheit macht. Von gläubigen Christen geht die gleiche depressive Grundstimmung aus, wie von Menschen, die in ihrer Kindheit sexuell mißbraucht worden sind. Sie identifizieren sich mit dem Sohn, der von seinem Vater an ein Kreuz genagelt und zu Tode gefoltert worden ist.
Ein Dämon, den wir erst vernichten können, wenn wir die historische Genese des Fluchs, die historische Genese Gottes durchschaut haben. Hier hat die Orgonomie eher Schaden angerichtet, mit ihrem fatalen Hang alles zu ontologisieren, was funktionell der verfrühten, bzw. zu tiefen Deutung in der Charakteranalyse entspricht. Gott wird zum „kosmischen Orgon“ gemacht und auf diese Weise wird er nur noch fester in den Seelen der Menschen verankert. Das „Kosmische“ fand im radikalen Monotheismus des „kosmischen“ Jahwe seine erste Ausprägung. Aus einem Gott, der seinen Platz auf Bergen, in Wolken und schließlich im Tempel hatte, wurde ein Gott, der über der Welt thront. Doch dies war paradoxerweise ein ähnlicher Abfall vom Grundwesen der jüdischen Religion wie später die Ausformung eines „kosmischen Messias“ durch die Christen. Aus einem Menschen wurde Gott – der schlimmste Götzendienst, den man sich vorstellen kann. Die Moslems gingen sogar noch weiter und beteten einen „kosmischen Gegenstand“ an, den „unerschaffenen“ Koran. So wie Gabriel Maria heterosexuell den Christus brachte, brachte Gabriel Mohammed den Koran, diesmal mit homoerotischen Untertönen, wie Salman Rushdie in seinen Satanischen Versen gezeigt hat.
Im Islam gelten Frauen als von Natur aus dumm. Sie sind ungeschickt und haltlos wie Kinder. Mohammed:
Die Hölle ist für die Dummköpfe geschaffen, die Frauen sind die dümmsten unter den Dummköpfen. Wenn eine Frau den Vorwurf, ein dummes Geschöpf zu sein, loswerden will, muß sie ihrem Mann dienen.
Wegen der Mangelhaftigkeit ihres Verstandes gilt im Islam die Zeugenaussage einer Frau vor Gericht nur halb so viel wie die eines Mannes
Und immer daran denken: Der Islam gehört zu Deutschland!
Der Islam ist aber nur der extremste Ausdruck der patriarchalischen Vorurteile, die alle Großreligionen durchziehen: den Buddhismus, den Hinduismus, den Konfuzianismus/Taoismus und nicht zuletzt das Christentum („Die Frau hat in der Kirche zu schweigen!“).
Tatsächlich werden in von Saharasia geprägten Gesellschaften die Frauen von Geburt an so zugerichtet, daß sie „dumm“ und hilflos werden. Dies scheint sich insbesondere auf das okulare Segment auszuwirken. Insbesondere in der mangelhaften räumlichen Orientierung kommt das zum Ausdruck. Der Herrenwitz über die Schwierigkeiten von Frauen beim Einparken spiegelt tatsächlich eine Realität wider – die Realität Saharasias.
„Frauen können nicht einparken und haben sowieso Probleme bei der Orientierung“. Dieses Urteil läßt sich sogar statistisch belegen, haben Studien gezeigt – doch US-Forscher sagen nun: Das liegt allein an der Erziehung und dem Einfluß der Gesellschaft. In einer vergleichenden Studie fanden sie heraus, daß in einer weiblich dominierten Kultur die Unterschiede zwischen Mann und Frau verschwinden. Die Forscher verglichen die Fähigkeiten zu räumlicher Vorstellungskraft bei zwei Stämmen im Nordosten Indiens. Der spannende Unterschied zwischen den Karbi und den Khasi ist, daß erstere eine patriarchal geprägte Gesellschaftsform aufweisen – Frauen dürfen kein Land besitzen, alles Hab und Gut wird an die Söhne weitergegeben und so weiter. Bei den Khasi hingegen entscheiden die Frauen, besitzen auch das Land und geben es an die jüngste Tochter weiter. Insgesamt 1.279 Vertreter beider Stämme nahmen an den Tests zum räumlichen Denken teil. Ergebnis: Männer des patriarchalischen Stammes brauchten um 36,4 Prozent weniger Zeit zum Lösen der Aufgaben als ihre Frauen. Bei den Testpersonen des frauendominierten Stammes gab es hingegen keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern – die Männer zeigten also keine bessere räumliche Vorstellungskraft als die Frauen. (Moshe Hoffman et al.: PNAS, doi:10.1073/pnas.1015182108)
Der Islam und die anderen patriarchalischen Ideologien verkrüppelt die biophysische Struktur der Menschen, insbesondere aber die von Frauen. Gleichzeitig schaffen diese Ideologien damit ihre eigenen Rechtfertigungen: im Buddhismus und Christentum ist die Welt ein „Jammertal“, das es zu überwinden gilt, und die Mullahs verweisen immer auf die frappierende Übereinstimmung der koranischen Anweisungen mit den Realitäten des Lebens.
Bei den Frauen geht es um mehr als die bloße Einschränkung der räumlichen Orientierung. Wie ich in Orgonometrie: Kapitel IV ausgeführt habe, geht es beim Raum nicht nur um „Quantität“ (die drei Dimensionen des Raumes), sondern primär um die Qualität, d.h. „die Tiefe“. „Dummheit“ macht genau dies aus: den Mangel an „Tiefe“. Man nimmt den Frauen ihre Persönlichkeit, macht aus ihnen auswechselbare stoffbehangene Gespenster wie im Islam bzw. lebenslang infantil bleibende „Puppen“ wie im Westen. Haustiere! Was man den Frauen antut, spottet jeder Beschreibung. Im Vergleich dazu ist der „Kampf gegen den Rassismus“ (gar gegen den „Kulturrassismus“) einfach nur als obszön zu bezeichnen, da über die wahre Schweinerei niemand redet: Die Hälfte der Menschheit wird wie Dreck behandelt!
Da jeder genitale Kontakt mit einem Augenkontakt beginnt, ist das ganze auch eine sexualökonomische Katastrophe. (Deshalb sind, nebenbei gesagt, auch „Internetflirts“ von vornherein zum Scheitern verurteilt.)
Soweit ich zurückblicken kann, beschäftige ich mich mit „Esoterik“ und „Okkultismus“, ohne je in Gefahr geraten zu sein, Adept irgendeiner dieser Lehren und Praktiken zu werden. Ein gewisser Instinkt hat mich davon abgehalten. Wiederholt wollten mich intelligente, sehr intelligente, und gebildete, sehr gebildete, Menschen beispielsweise für die Astrologie gewinnen. Nicht, daß ich diesen Leuten nicht glaube. Das System basiert zwar auf hanebüchenem Unsinn, aber – es funktioniert. Mein Problem ist, daß jedes andere beliebige System genauso funktionieren würde. Man könnte die Muster auf Baumrinden klassifizieren und ihnen willkürlich irgendwelche Bedeutungen zuordnen. Ein Baumrindologe würde dann nach dem Zufallsprinzip („Synchronizität“) einen Baum aussuchen, dort eine beliebige Stelle wählen und nach dieser seinem Klienten die Zukunft vorhersagen. Das wird auf teilweise unheimliche Weise genauso funktionieren wie Astrologie funktioniert. Die Baumrinde lügt nicht!
Manche Okkultisten sind sich dieser Mechanismen durchaus bewußt. So gibt es beispielsweise in der modernen Crowleyanity „Klingonische Magie“, die auf den Geschichten aus „Raumschiff Enterprise“, der klingonischen Phantasiesprache und all dem anderen Firlefanz beruht, der von Hollywood sonst noch zu diesem Thema entwickelt wurde. Diese Magie wird mit dem gleichen Ernst praktiziert, wie etwa germanische oder afrikanische Magie. Die klingonischen Götter sind schließlich genauso real wie Thor und Oshumaré – wohl eher realer: es sind geistige Gebilde, die mit einer „emotionalen Energie“ unterschiedlicher Quantität und Qualität aufgeladen sind.
Mein Problem ist, wie gesagt, nicht etwa, daß „das alles Unsinn“ ist, wie Skeptiker immer wieder mit großem Vergnügen aufzeigen. Ganz im Gegenteil: mein Problem ist, daß diese „emotionalen Energien“ sich verselbständigen und Macht über die Menschen gewinnen und das, jedenfalls letztendlich, stets zu deren Nachteil.
Es ist kein Zufall, daß wirklich alle Astrologen über kurz oder lang von schlimmen „Schicksalsschlägen“ gepeinigt werden (Unfälle, fiese Krankheiten, familiäre Katastrophen, etc.). Man betrachte doch einen beliebigen Okkultisten; ohne Ausnahme arme Wichte. Schamanen waren stets kränklich und starben früh. Der Mensch läßt sich mit Kräften ein, die ihn zerstören. Das ist ein ganzes literarisches Genre, „der Zauberlehrling“.
Hier ein Beispiel, wie natürliche Magie spontan in Erscheinung tritt: Ich lernte eine Frau kennen, wir tauschten Namen und Telefonnummern aus. Das ganze plänkelte einige Tage ziellos vor sich hin und drohte im Sande zu verlaufen, bis ich den unwiderstehlichen Drang verspürte etwas zu tun, was ich seit vielen Jahren nicht mehr getan hatte: so ziemlich am anderen Ende der Stadt zum Einkaufszentrum Hamburger Straße zu fahren, um dort ein Geburtstagsgeschenk für meine Mutter zu suchen. Ich wandelte etwas ziellos durchs Einkaufszentrum, ohne recht zu wissen, was ich hier eigentlich solle, schaue auf – und unvermittelt kommt mir die erwähnte Frau entgegen, übrigens eine eingeschworene Rationalistin. Was für ein irrsinniger Zufall, da sie ebenfalls am anderen Ende der riesigen Millionenmetropole wohnt und sehr selten in der Hamburger Straße ist. Und das auch noch zur Mittagszeit, an einem ganz gewöhnlichen Wochentag. Sie suchte ein Geburtstagsgeschenk für ihren kleinen Sohn… Wozu wir, unbeholfen und fremdelnd, selbst nicht in der Lage waren: „etwas“ hat uns zusammengebracht!
Der Mensch will diese Spontanität beherrschen und manipulieren. Er will „das Schicksal zwingen“, etwa durch „Liebeszauber“. Das muß in jedem Fall in einem Desaster enden. Es entspricht nämlich der Panzerung, mit der der Mensch seine lebendigen Impulse kontrollieren will. Er bezahlt mit psychischen und somatischen Biopathien (Neurosen und psychosomatischen Krankheiten). Mehr: die Panzerung führt zu den sozialen Biopathien, d.h. im Laufe der Zeit sieht er sich mit einem ganzen Pantheon aus unsinnigen lebensfeindlichen Gesetzen, Regeln, ideologischen und religiösen Wahnsystemen konfrontiert, die ihm jede spontane Bewegung verunmöglichen (soziale Panzerung).
Wenn der Mensch die natürliche Magie beherrschen will, treten ihm die „Götter“ (etwa die besagten „Klingonen“) auf eine Weise entgegen, die ihn buchstäblich zerreißt. Das wird in Horrorfilmen wie Hellraiser und Horizon Event sehr plastisch dargestellt.
Das ist mein vollkommener Ernst! Halte es wie fundamentalistische Christen: keine Astrologie, kein Handlesen, kein Tarot, keine Geistheilung, keine Mantren oder andere Evokationen, kein „Channeling“, keine Geisterbeschwörung, keinen „Kontakt mit den Toten“. Kurz, keinerlei Okkultismus! Überantworte deine Seele Gott – oder fahre zur Hölle.
Es ist bezeichnend, daß fast ausschließlich orgastisch unbefriedigte Menschen mit einer sehr starken Augenpanzerung den Okkultismus praktizieren. Insbesondere verbiesterte Frauen und Hagestolze, die stets von einer dunklen DOR-Wolke umgeben sind. Auch läßt sich zeigen, daß zwar durchweg alle Völker Magie praktiziert haben, der Obskurantismus jedoch mit der Nähe zu Saharasia immer weiter zunimmt bis schließlich die monotheistischen Religionen sozusagen die Notbremse ziehen und diesem Treiben, zusammen mit den krassesten Äußerungsformen der sekundären Triebe, Einhalt gebieten mußten. (So hat Reich jedenfalls Moses, Paulus und Mohammed interpretiert, siehe Christusmord.)
Und wie funktioniert „Klingonische Magie“? „Der Geist“ und Magie funktionieren so, daß ein Postauto und eine Butterblume, die aus funktioneller Sicht wirklich nichts miteinander zu tun haben, bis zur Identität nahegerückt werden, einfach weil sie beide gelb sind. Plötzlich beginnt die „Gelbheit“ das Lebendige zu beherrschen. Neurotiker werden von derartigen platonischen Ideen beherrscht, sehen z.B. in allen Frauen die Mutter. In Gestalt der Magie überwuchert dies das ganze Leben. Es ist offensichtlich, daß unsere „Seele“, unsere Identität, auf derartigen Identitäten beruht – und welchen Gefahren wir unsere Seele aussetzen, wenn wir uns mit Magie beschäftigen.
Okkultisten selbst versuchen ihr Tun meist mit Hilfe irgendwelcher „zusätzlicher Dimensionen“ zu erklären, in denen sich der Geist bewegen kann bzw. die den Geist konstituieren. Man stelle sich etwa zweidimensionale Wesen auf einem Blatt Papier vor. Ein dreidimensionales Wesen wie wir muß ihnen wie ein „Geist“ erscheinen.
Aus orgonometrischer Sicht ist, wie so häufig in diesen Fällen, das Gegenteil der Fall. In seinem Aufsatz „Visualizing the Limit of Thought“ hat Jacob Meyerowitz dargelegt, daß sich das menschliche Denken sozusagen quer zur orgonometrischen Entwicklung bewegt; sozusagen zweidimensionale Querschnitte einer dreidimensionalen Realität bildet, die dann auch noch zu einem einzigen Querschnitt überlappen, so daß wirklich alles hoffnungslos durcheinander gerät (The Journal of Orgonomy, Vol. 28, No. 1, Spring/Summer 1994, S. 62-83).
Einerseits macht dies das menschliche Denken ungemein flexibel, da es nicht an die Gesetzmäßigkeiten der funktionellen Entwicklung gebunden ist, doch andererseits werden dadurch die wohlgeordneten funktionellen Zusammenhänge zerrissen. Mittels der Magie scheint das Denken eine Art Eigenleben zu gewinnen. In einer Welt, die rein von Energiebewegungen bestimmt wäre, wäre Denken ohnehin unmöglich. Es gibt keinen Übergang von einer materiellen bzw. „energetischen“ Welt in die Welt des Geistes. Keinen Übergang vom Objekt, das sich aus Teilen zusammensetzt, zum Subjekt, das schlichtweg „ist“. Egal wie immer wir auch a und b verbinden, es bleiben doch a und b. Anders sieht es bei der orgonotischen Funktion „Nichtlokalität“ aus, die die räumliche und zeitliche Trennung aufhebt. Es ist offensichtlich, daß dieser Funktionsbereich, wenn er die spontanen funktionellen Zusammenhänge verläßt und sich verselbständigt, absolut zerstörerisch wirken muß. Die geregelte orgonometrische Entwicklung wird zerrissen, wenn dieser „zweidimensionale“ Funktionsbereich ein Eigenleben gewinnt.
Man nehme etwa die Astrologie. Ganz wie in dem bereits an anderer Stelle erwähnten Film Der Schrecken der Medusa wird im wahrsten Sinne des Wortes „Schicksal gespielt“. Wie in dem betreffenden Blogeintrag bereits angedeutet: die Hexenverfolgungen waren vielleicht rationaler als wir uns zu denken gestatten…
Vielleicht ahnt der Leser, was ich von all den Okkultisten halte, die die Orgonomie in ständig wachsender Zahl bevölkern; was von ihrer Spiritualität und was von ihrer „Liebe“ (Kontaktlosigkeit, in der alles „eins wird“)! Generell halte ich die Ausbreitung des Okkulten in unserer Gesellschaft für ein Symptom des allumfassenden gesellschaftlichen Zerfalls. Ich denke da etwa an die beiden jungen Mädchen, die neulich offensichtlich fachsimpelnd mit Stöckern Kreise und Linien in den Boden eines Hamburger Parks ritzten. Als ich mir das Gebilde schließlich anschaute, war es ein Pentagramm in einem Kreis und mit allen möglichen okkulten Zeichen verziert. Wenn Kinder anfangen sich mit so etwas zu beschäftigen, ist das von einer Tragik, die tumbe Rationalisten kaum ermessen können. Harry Potter ist ein Verhängnis. Er bewegt sich auf dem gleichen Niveau wie MTV und all dem anderen DRECK, mit dem „Hollywood“ die Seelen unserer Kinder vergiftet und unsere Gesellschaft irreparabel zerstört.
Aber das Problem reicht tiefer, unendlich viel tiefer, wie ich in Ea und die Wellenfunktion versucht habe auszuführen. Es geht darum, daß Reich im ORANUR-Experiment einen Bereich gestreift hat, der das Ende dieser Welt einläuten könnte, wenn wir nichts unternehmen.
Und, nein, ich meine keine der üblichen Verschwörungstheorien Marke „Kennedy“, „die Mondlandung“, „9/11“, „Osama“ oder neuerdings „Gaddafi“, denn die sind selbst Ausdruck eines kranken Geistes, in dem alles hoffnungslos durcheinander gerät. Sie zersetzen unsere Gesellschaft, machen jede Gegenwehr gegen die organisierte Emotionelle Pest unmöglich und zerstören wirklich jeden Ansatz funktionellen Denkens. Dazu folgende Analyse, leider in Englisch, die übrigens auch einige meiner Lieblingstheorien angreift. LISTEN, LITTLE MAN:
Ich sollte mir echt abgewöhnen das Radio anzumachen, wenn ich nach Hause komme! Zu häufig habe ich nach der GEZ-finanzierten Berieselung den Impuls die Wohnungseinrichtung auseinanderzunehmen.
Also, ich komme gestern heim, mache das Radio an (Deutschlandfunk, das Staatsradio der DDR 2.0) und höre mir aus morbider Faszination am Ekelhaften eine Rezension von Kristiane Backers Buch Der Islam als Weg des Herzens an, das soeben in erweiterter Neuauflage erschienen ist. Es sei ein Beitrag zu einer realitätsgerechteren Islam-Diskussion in Deutschland. Man könne den Islam nämlich nicht auf die üblichen Schrecklichkeiten verkürzen, sondern müsse ihn „als ganz normale Religion“ wahrnehmen lernen.
Allen ernstes wird uns der von einer minderbegabten ehemaligen MTV-Moderatorin zusammengezimmerte Privat-„Islam“, die Ergüsse irgendwelcher vollständig isolierter „Islam-Reformatoren“ oder gar „islamischer Feministinnen“, als wahrer Islam angedient.
In den letzten 1400 hat wirklich jeder Moslem den Dschihad als kriegerische Verbreitung des Islam verstanden. Uns soll aber weisgemacht werden, daß Dschihad einfach nur die Bewältigung der eigenen (gewalttätigen) Triebe bedeutet.
Der Rezensent zitiert Backer:
„Gott liebt nicht diejenigen, die Überschreitungen begehen“ (Koran, 2:190), heißt es [...] ausdrücklich. Terrorismus gründet sich auf Haß und Rache, und genau davor warnt der Koran: „Euer Haß gegen einige Menschen soll Euch nicht dazu führen, ungerecht zu sein“ (Koran, 5:8).
Der Rezensent weiter:
Ein an mehreren Stellen aufgegriffenes Thema ist das Vergelten von schlechten Taten mit guten Taten. Auch hier beruft sich Backer auf den Koran und zitiert Sure 41:34: „Die gute Tat ist der schlechten nicht gleichzusetzen. Erwidere die schlechte, die dir geschieht, mit einer guten! So wird derjenige, mit dem eine Feindschaft bestand, zu einem Freund.“
Ähmmm, ähmmmmm, ähhhhhhmmmmm, – Sure 2 Vers 190 handelt vom Verhalten im – Dschihad! Der nächste Vers lautet:
Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.
Islam als Weg des Herzens! Dazu sehr schön in Onkel Allahs Mekka-Ecke: Der blinde Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo antwortete 1980 auf eine Studentenfrage nach der Friedfertigkeit im Koran:
Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam. (Mark A. Gabriel: Islam und Terrorismus, S. 44)
In einem Leserkommentar wird darauf hingewiesen, der Islam sei die einzige Religion, in der von einem Gott das Töten anderer Menschen zur Pflicht für die an ihn Glaubenden gemacht wird.
In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte. (Hans-Peter Raddatz: Von Allah zum Terror?, S.71)
Und was ist mit Sure 5, Vers 8 und Sure 41, Vers 34? Klingt das nicht nach der Goldenen Regel? Es ist schlichtweg unumstritten, daß der Islam die einzige Religion ist, in der die Goldene Regel explizit nicht gilt!
Diese Regel hat Gültigkeit auf Grund der Erkenntnis, daß wir alle auf einer grundlegenden Ebene gleich(berechtigt) sind. (…) Auf der Grundlage der goldenen Regel – der Gleichheit aller Menschen – haben wir die Demokratie errichtet, die Sklaverei beendet und alle Männer und Frauen politisch gleichberechtigt. Also ist die Goldene Regel eine vereinheitlichende Ethik. Alle Menschen müssen gleich behandelt werden. Alle Religionen wenden die eine oder andere Version der Goldenen Regel an außer dem Islam. (…) Der Begriff „menschliches Wesen“ hat im Islam keinerlei Bedeutung. Es gibt den Begriff der Menschheit nicht, es gibt lediglich die Dualität der Gläubigen und der Ungläubigen. (…) Ein Muslim sollte nicht lügen, betrügen, töten oder stehlen. Aber ein Muslim darf einen Ungläubigen belügen, täuschen oder töten, wenn es der Verbreitung des Islam dient. Im Islam gibt es keinerlei universelle ethische Aussagen. Muslime werden auf eine Art und Weise behandelt und Ungläubige auf eine andere. Der Islam kommt am nächsten zu einer universellen ethischen Aussage, indem er befiehlt, daß sich die ganze Welt dem Islam unterwerfen muß. Nachdem Mohammed zum Propheten geworden war, behandelte er nie mehr einen Ungläubigen auf dieselbe Weise wie einen Muslim. Der Islam negiert die Wahrheit der Goldenen Regel.
Der Islam gehört einfach nicht zu den Weltreligionen! Aber unser Rezensent insistiert:
Backer verweist in ihrem Buch gleich zweimal auf die Metapher, der zufolge die Religionen nichts anderes seien als Schöpfkellen, mit denen der Mensch aus dem Brunnen der Gotteserfahrung schöpft. In diesem Zusammenhang zitiert die Autorin auch Sure 5:48 des Korans: „Jedem Volk haben wir einen Rechtsweg und eine Glaubensrichtung zugewiesen. Wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einem einzigen Volk gemacht. Er hat euch aber verschieden geschaffen, um euch zu prüfen und zu erkennen, was ihr aus den euch offenbarten verschiedenen Rechtswegen und Glaubensrichtungen macht. Wetteifert miteinander, gute Werke zu vollbringen!“
Ähmmm, ähmmmmm, ähhhhhhmmmmm, – in Vers 51 der gleichen Sure verbietet Allah seinen Gläubigen Juden und Christen als Freunde zu haben!
O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind untereinander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, gehört zu ihnen. Gott leitet ungerechte Leute gewiß nicht recht.
Hier ein Kommentar von einem Islam-Kritiker, dessen Muttersprache Arabisch ist:
Der Rezensent will, daß wir nicht auf die (an Moslems gerichteten und aus dem Arabischen übersetzten!) Aussagen der Al-Azhar Universität, der höchsten Autorität im sunnitischen Islam, hören, sondern – auf Frau Backer.
Es ist vollkommen irrelevant, was Frau Backer, ich oder sonstwer über den Islam aussagt. Mehr, es ist im höchsten Grade respektlos gegenüber der islamischen Kultur! Das einzige, was zählt, ist die Interpretation des heiligen Textes durch das Kollektiv der Rechtsgelehrten, die sich seit 1400 Jahren mit nichts anderem beschäftigen.
Es ist schlichtweg ungeheuerlich, wie in den deutschen Medien mit dem Koran umgegangen wird. Wie Textstellen aus dem Zusammenhang gerissen und vollkommen willkürlich interpretiert werden. Welch eine Verachtung für den Autor des Buches, Allah!
Mohammed ist nur der Überbringer des Buches! Warum taucht er dann im Glaubensbekenntnis auf? Weil nach der Aussage des Koran selbst die Aussagen und das Tun des Propheten der Schlüssel zum Verständnis des Koran sind. Das Leben des Propheten ist sozusagen die Brille mit der der Gläubige den Koran zu lesen hat.
Jeder der eine andere Brille aufsetzen will, wie Frau Backer und ihre Gewährsmänner, fällt vom Glauben ab und verdient, nach islamischer Lehre, den Tod, um nicht andere unschuldige Seelen mit sich in die Hölle reißen zu können. Ein Moslem ist jemand, der sich wie Mohammed verhält. Punkt.
Figuren wie Frau Backer werden von ihren vermeintlichen Glaubensbrüdern nur deshalb toleriert, weil sie gegenwärtig eine ganz andere Funktion ausfüllen: sie machen den Westen weich, „überreden ihn zum Islam“, führen also Menschen ins Paradies. Das ist der einzige Grund, warum Frau Backer von den Islamisten am Leben gelassen wird.
Das ganze ist eine exakte Wiederholung des Geschehens während des Kalten Krieges, als uns teilweise die gleichen Pseudo-Intellektuellen, nützliche Idioten, weismachen wollten, wie human doch der Kommunismus bzw. Marxismus im Kern sei und daß es nichts Schlimmeres gäbe als unsere „antikommunistischen Vorurteile“. Hat Marx nicht gesagt, daß solange der Mensch ein geknechtetes… usw. (Irgendeins der Handvoll Marx-Mantren.)
Man muß miterlebt haben, wie die linken „Reichianer“ auf den Antikommunismus der amerikanischen Orgonomen reagiert haben – genauso wie wenig später auf den „Anti-Islamismus“ von James DeMeo („Saharasia-Theorie“). Es ist wirklich ein und dasselbe: alles, wirklich alles, ist für diese Leute besser als „der Westen“. Der denkbar mörderischten Ideologie, die widerwärtigsten Pseudo-Religion, wird mit aller Macht der Weg geebnet. Das sind die Abgründe des Ödipus-Komplexes wie Elsworth F. Baker sie in Der Mensch in der Falle beschrieben hat.
Es hat etwas zutiefst Obzönes, daß ich ständig mit diesen infantilen Neurosen belästigt werde, kaum daß ich eine Zeitung aufschlage oder ein Radio anmache. Was mich aber wirklich in die Raserei treibt, ist, daß diese niederträchtigen Volldeppen sich als höchste Verkörperung von Anstand, Menschenliebe, Vernunft, Aufklärung, Demokratie, Fairneß und „wissenschaftlich-kritischem Denken“ hinstellen.
Bitte lesen Sie die eingangs verlinkte Rezension von Backers Buch! Diese Gedankenfäule zerstört unser Land. Es ist ein Verbrechen. Es ist pseudo-liberale Emotionelle Pest und nichts außerdem!
Auf Grundlage des im ersten Teil gesagten, folgt hier ein „EP-Index“ (Emotionelle Pest). Null Punkte bedeuten vollständige EP-Freiheit, zehn Punkte absolute Modjuhaftigkeit, dabei folge ich der Einteilung:
Energiepegel: unangemessene Aggressivität entsprechend der starken Beckenpanzerung und dem hohen Energieniveau: beides zusammen macht die Menschen zu „stacheligen“ Sadisten. Der Pestilente Charakter ist typischerweise ein Aktivist mit einem buchstäblich hohen Potential.
Sozialverhalten: Hang zur üblen Nachrede und „Mobbing“, wozu auch allgemeine Unverträglichkeit und die Zerstörung von Arbeitsbeziehungen gehört. Gleichzeitig versteht sich der Pestilente Charakter aber immer wieder lieb Kind zu machen. Er ist ein Parasit, der von den Arbeitsleistungen anderer lebt.
Persönlicher Umgang: Hang andere zu „Hypnotisieren“, „stechender, bohrender, hypnotisierender Blick á la Hitler“ und der allgemeine Hang andere mit seiner vermeintlich „bezwingenden Persönlichkeit“ zu manipulieren.
Ideologie: Freiheits- und Wahrheitskrämerei, worunter auch der vermeintliche „Kampf gegen die Emotionelle Pest“ gehört. Dieses Predigen ist verbunden mit einer vollständigen Uneinsichtigkeit in die eigene Pathologie, fehlende Selbstkritik.
Sexualität: pornographisches Verhältnis zur Sexualität, wobei ich hier Pornographie mit einer verächtlichen Haltung gegenüber der Sexualität gleichsetze, im Unterschied zur passiven Verklemmtheit, die nicht pestilent ist.
Betrachten wir nun konkrete Beispiele:
unangemessene Aggressivität: sehr stark 2 mittel stark 1 sehr schwach 0
Hang zur üblen Nachrede: sehr stark 2 mittel stark 1 sehr schwach 0
Hang, andere zu „hypnotisieren“: sehr stark 2 mittel stark 1 sehr schwach 0
Freiheits- und Wahrheitskrämerei: sehr stark 2 mittel stark 1 sehr schwach 0
pornographisches Verhältnis zur Sexualität: sehr stark 2 mittel stark 1 sehr schwach 0
L. Ron Hubbard ist das Paradebeispiel eines „10-Punkte“-Modju. Er war extrem energetisch, kriminell, diktatorisch und ein Perverser, der seine Umgebung mit einer rigiden Sexualmoral malträtiert hat. Ein moderner Mohammed oder Joseph Smith!
Sein System beruhte darauf seine Mitmenschen durch Hypnosetechniken gefügig zu machen, ihnen ihre Seele zu stehlen – und sie dafür, d.h. für die eigene Zerstörung, ein Vermögen zahlen zu lassen.
Hier ein typisches Beispiel wie die Opfer aussehen – und das ist jemand, der die „Kirche“ verlassen hat, aber immer noch an den ganzen Unsinn glaubt. Was sie sagt, ist vollkommen gleichgültig, wichtig sind nur die Augen und die Ausstrahlung. Was Modju hinterläßt, ist eine leere Hülle:
Die gleiche Glut, der gleiche Irrsinn, die gleiche chronische Überexpansion, die gleiche krankhafte Erregung, der gleiche dauerhypnotisierte, dabei untergründig tief verzweifelt, depersonalisierte Zustand wie bei den Halbirren, die Stalin, Hitler und Mao zugejubelt haben.
Hier ein Beispiel, wozu solche Menschen in der Lage sind:
Die beiden grundlegenden Begriffe der Soziologie „Ordnung“ und „Grenzziehung“ sind in der Orgonomie im Gegensatz zwischen triebhaften und triebgehemmten Charakter aufgehoben. Reich beschreibt ihn in Werken wie Der triebhafte Charakter und Charakteranalyse. Später hat Reich das auf die Soziologie ausgeweitet: Panzerung ist demnach das Urmuster aller sozialen Ausgrenzung angefangen vom Übergang vom Matriarchat zum Patriarchat. Zu diesem Zeitpunkt kam es zur Etablierung eines „göttlichen“ ausgrenzenden Kastensystems, Unberührbarkeit, Frauen gehören nicht in die Öffentlichkeit, etc.pp. auf der einen Seite und der „teuflischen“ Rebellion dagegen auf der anderen Seite.
Die patriarchalische Ausgrenzung ist funktionell identisch mit der Panzerung, der Barriere, die sich in den Menschen um den bioenergetischen Kern ausbreitet und bei der es durch Ausbrüche (das Versagen der Panzerung) zur Symptombildung kommt. Im gesellschaftlichen Bereich entsprechen dem all die Übelstände, die man mittels Ethik und Moral, Justiz und Polizei einzudämmen trachtet.
Immer wieder brechen beim Neurotiker „triebhaft“ Impulse durch den Panzer, die dann durch immer neue Hemmungen unter Kontrolle gehalten werden müssen, was aber nur neue triebhafte Ausbrüche provoziert, usf. Ganz entsprechendes ereignet sich auf der gesellschaftlichen Ebene: durch die Sexualunterdrückung werden Frauen zu störenden Objekten und müssen verschleiert gehen, was den Sexualdruck untergründig nur noch verstärkt, zu homosexuellen und sodomistischen Ausbrüchen führt, die hart bestraft werden, usf.
Diese funktionelle Identität zwischen Panzerung und Gesellschaftssystem sieht man besonders klar etwa im Iran oder in Saudi-Arabien. Dort bietet das öffentliche Leben ein Bild rigider Ordnung, während das Privatleben von Drogensucht, Gewalt, sexueller Perversion, etc. geprägt ist. Im Westen war es bis vor kurzem so, daß die Menschen sich unter Kontrolle hatten und sich dies organisch im gesellschaftlichen Leben fortsetzte. Seit ca. 1960 wird die Panzerung immer brüchiger und die entsprechenden Ausbrüche beherrschen zusehends auch das öffentliche Leben.
Gesellschaften formieren sich entsprechend der Charakterstruktur ihrer Mitglieder. Setze eine Gruppe von Zwangsneurotikern auf einer Insel aus und eine Gruppe von Phallischen Narzißten auf einer anderen Insel: du wirst nach einiger Zeit zwei vollkommen verschiedene Gesellschaftsstrukturen vorfinden. Und tatsächlich werden derartige Feldversuche alltäglich gemacht: durch Firmengründungen. Die „Firmenkultur“ wird jeweils ziemlich genau die Charakterstruktur des Firmengründers und der Leute widerspiegeln, die er im Führungskreis um sich geschart hat. Schaut man genauer hin, wird man sogar feststellen, daß sich in der Firmenstruktur selbst (z.B. in der Art, wie Anordnungen sich ausbreiten) getreulich die Panzerungsstruktur des Firmengründers widerspiegelt (vgl. Kapitalismus und die Funktion des Orgasmus (Teil 5)). So etwas kann auf ganze Kulturkreise zutreffen. Man denke nur an die moslemische Kultur, die fast ausschließlich von der narzißtischen Persönlichkeitsstörung Mohammeds geprägt wurde.
Während sich im Westen die Kultur hauptsächlich um die Frage der Schuld drehte und wie mit ihr umgegangen werden soll, ging es im Osten stets um Scham. Das Gefühl der Schuld ist eine Funktion der Mittleren Schicht, es ist in der Muskulatur „festgefahrene“ Aggression gegen unsere Mitmenschen. Schuld dreht sich entsprechend um die Verantwortung zum Mitmenschen, ist immer auf den anderen Menschen bezogen, hat also eine reife, verantwortungsbewußte, erwachsene Qualität („Zurückhaltung“). Das Schamgefühl, d.h. in der Haut steckengebliebene Lust-Energie (Erröten), ist hingegen eine Funktion der charakterlichen Fassade: es dreht sich um Selbstbespiegelung, es ist imgrunde narzißtischer und exhibitionistischer Natur und entspricht einem tiefsitzenden Infantilismus, einer emotionalen Unreife („Distanzlosigkeit“).
Der „Charakter“ des Westens ändert sich zunehmend in diese Richtung. Beispielsweise ist die Rolle der Scham wichtig, um das Verhalten von heutigen Jugendlichen zu verstehen. Wenn man sie etwa anspricht: „Laß das sein, Du Idiot. Ich muß mit meinen Steuergeldern für Deine Zerstörungswut blechen!“ – hat man gleich ein Klappmesser im Bauch. Und das nicht, weil der Jugendliche besonders wütend ist oder Frust loswerden will, sondern einfach, weil er mit der unerträglichen Scham, dem Gesichtsverlust gegenüber seinen Kameraden und gegenüber seinem Ichideal nicht fertigwerden kann. Früher hätte er mit Schuldgefühlen (gehemmt) reagiert, heute „rastet er aus“ (triebhaft).
Im Westen waren bis ca. 1960 Gesetze nur Ausdruck der verinnerlichten Werte. Die Menschen hatten sozusagen „den Polizisten im Kopf“. Nur auf dieser Grundlage konnten der Kapitalismus (der Austausch zwischen „ehrbaren Kaufmännern“) und die Demokratie (der institutionalisierte und formalisierte Bürgerkrieg) funktionieren, ohne daß alles in einem blutigen Chaos versank. Man schaue etwa nach Schwarzafrika, wo regelmäßig freie Marktwirtschaft in reines Banditentum und „Demokratie“ in Bürgerkrieg umschlägt. Es sei auch an die teilweise blutigen Saalschlachten in den Parlamenten Asiens erinnert.
Es ist eine Illusion zu glauben, man könne massenweise Schwarzafrikaner, Moslems und Asiaten mit ihren unreifen Charakterstrukturen nach Deutschland „migrieren“ lassen und gleichzeitig Wohlstand und Demokratie bewahren.
In der Süddeutschen Zeitung frägt Prof. Andreas Wirsching „Gehört der Islam zu Europa?“ und wendet sich dagegen, den „Kampf der Kulturen“ herbeizureden. Wie heutzutage in solchen Fällen beim geistes-„wissenschaftlichen“ Diskurs üblich, betrachtet er das Problem vom Gegensatz „Eigenes“ und „Anderes“ her. Was immer ganz „anti-faschistisch“ auf die Verdammung des Eigenen hinausläuft. Tatsächlich geht es dabei in der Tradition der Frankfurter Schule um die weitere Zersetzung der Panzerung des Westens. Aus dem resultierenden Chaos soll dann, frei nach Lenin, der neue Mensch erwachsen – irgendwie.
Konkret strebt Prof. Wirsching eine Überwindung des Freund-Feind-Denkens an und eine kulturelle Anverwandlung. Der Islam müsse integrativer Teil Deutschlands werden! Gleichzeitig beruhigt er uns: die Migranten haben sich natürlich gefälligst, wie alle anderen Bürger auch, an unsere Gesetze zu halten.
Wie naiv und zerstörerisch das ganze ist, habe ich eingangs anzudeuten versucht. Alles, was sonst noch über Prof. Wirschings unglaublichen Essay zu sagen ist, wurde gestern in Politically Incorrect gesagt.