Posts Tagged ‘Kurzzeitgedächtnis’

Gekreuzigt schon im Mutterleib

21. Mai 2014

In seinem Interview mit Kurt Eissler (Reich Speaks of Freud) sagt Reich 1952 über die Beschneidung:

Nehme den armen Penis, nimm ein Messer und fange an zu schneiden. Und jeder sagt, „es tut nicht weh“. Verstehen Sie? Alle sagen nein, es tut nicht weh. Das ist eine Entschuldigung, klar, eine Ausrede: daß die Nervenenden sich noch nicht entwickelt hätten, weshalb sich die Wahrnehmung in den Nerven noch nicht entwickelt hätte und deshalb das Kind nichts spüren würde. Nun, das ist Mord.

In dem Übersichtsartikel Wie Ungeborene auf Schmerzen reagieren berichtet Erich Lederer beispielsweise über die Forschungen zum kindlichen Schmerzgedächtnis von Anna Taddio (University of Toronto):

Viele Jungen – in Deutschland sind es rund 15 Prozent – werden beschnitten. Wie die Kinderärztin herausfand, schreien Babys bei einer späteren Impfung viel länger, wenn man sie bei der Entfernung der Vorhaut nicht mit einer schmerzstillenden Creme behandelt. Ängste und Depressionen oder Abstumpfung beobachten Kinderärzte immer wieder bei Kindern, die ganz früh unvorbereitet gepiekst, geschnitten oder intubiert wurden.

Lederer fährt fort:

Möglicherweise reicht dieses Schmerzgedächtnis noch weiter in die Entwicklung des ungeborenen Kindes zurück in eine Zeit, in der ein Fötus den Schmerz zwar noch nicht spürt aber dennoch darauf reagiert. Sunny Anand vermutet, dass entsprechende Eindrücke schon vor der 20. Woche zu fehlerhaften Nervenverbindungen und damit zu einer Überreaktion bei späteren Reizen führen.

Man lese den gesamten Artikel! Bemerkenswerterweise wird dort zwar die Folter von Föten besprochen, mit keinem Wort jedoch der millionenfache Massenmord an ihnen. Undenkbar, das das in einem „fortschrittlichen“ Blatt wie dem Spiegel thematisiert wird.

Wiederholt habe ich mich damit befaßt, daß Tiere, die von ihrer Gehirnkapazität dazu eigentlich nicht in der Lage sein sollten, zu erstaunlichen „kognitiven“ Leistungen fähig sind. Das zeigt sich auch in der Ontogenese. Auf einer primitiven Entwicklungsstufe, d.h. noch im Mutterleib, wenn das Gehirn kaum ausgereift ist, zeigt der Mensch erstaunliche Gaben, die an sich nur mit einem voll entwickeltem Gehirn möglich sind.

Jan Nijhuis und seine Kollegen vom medizinischen Zentrum der Universität in Maastricht et al. konnten zeigen, daß bereits 30 Wochen alte Föten ein Kurzzeitgedächtnis besitzen. Sie können sich mindestens zehn Minuten lang Ereignisse merken.

Als Maß für das Kurzzeitgedächtnis diente den Forschern der sogenannte „Habituationseffekt“. Es wurde gemessen, wie lange die Föten brauchten, um nicht mehr auf einen Reiz aus Vibrationen und Tönen zu reagieren, weil sie ihn als ungefährlich erkannt hatten.

Dergestalt untersuchten die Forscher Föten in der 30, 32, 34, 36 und 38 Schwangerschaftswoche. 34wöchige Föten schienen sich an das erinnern zu können, was sie vier Wochen zuvor gelernt hatten.

Wir kommen nicht als weiße Blätter auf die Welt, vielmehr hat die Umwelt (in diesem Fall die Gebärmutter) bereits tiefe Spuren in uns hinterlassen. Für Reich begann das Projekt „Kinder der Zukunft“ entsprechend nicht erst mit der Geburt, sondern bereits mit dem Zeitpunkt der Empfängnis. Es geht hier nicht nur um stoffliche schädliche Einflüsse, etwa durch Alkohol und andere toxische Chemikalien, wie sie die Medizin seit langem kennt, sondern vor allem um Einflüsse auf die rudimentäre „Psyche“ des sich entwickelnden Menschen.

Agens dieser Beeinflussung ist die organismische Orgonenergie, deren primordiale Wahrnehmungsfunktion sich im entwickelnden Gehirn organisiert und strukturiert.

beschneidung

Kifferalzheimer

3. März 2012

Pressemitteilung des American College of Orgonomy.

“Marijuana is harmless because it’s just a plant. It’s natural.” “You can’t get addicted to pot.” “Alcohol is much more dangerous than marijuana.” These and other common misconceptions about marijuana use will be discussed on Saturday, March 31, 2012 by nationally recognized substance abuse expert Richard Ryan and psychologist Dee Apple at the presentation, “Clearing the Air: Facts & Fictions about Marijuana” at the Paul Robeson Center for the Arts, 102 Witherspoon Street, Princeton, NJ from 4:00PM to 6:00PM.

With daily marijuana use among high school seniors at a 30-year high, and students experimenting with its use at younger and younger ages, this presentation is a must for young people, concerned parents and anyone who cares about the future of our country. The talk is part of a series of social orgonomy talks sponsored by the American College of Orgonomy (ACO).

Richard J.T. Ryan, M.A. co-founded Creative Drug Education, in Middlesex County, Massachusetts in 1981, which is now based in Colorado. Having written and implemented a successful curriculum on substance use and abuse issues in the state of Maine, Creative Drug Education quickly expanded into the private sector of education, focusing on providing alcohol (and other drug) use and abuse awareness and prevention programs to schools throughout the United States.

Dr. Apple is a clinical psychologist in private practice in Princeton and is the director of psychological services at the Lawrenceville School. He graduated from the University of North Carolina with a B.A.in psychology, received his M.A. and Ph.D. degrees from the University of South Dakota, and completed his training at the Medical College of Virginia. He is a Member of the Board of Regents and Clinical Associate of the ACO, a member of the college’s social orgonomy committee, Director of both the College’s CORE research group and of the ACO’s Introductory Laboratory Workshop in Orgonomic Science. Dr. Apple has authored articles on a wide range of topics in the Journal of Orgonomy. He is available for interviews prior to the event.

Cannabis schränkt die orgonotische Erstrahlung des Organismus ein. Die „Aura“ des Körpers wird schwächer, verliert an Kohärenz und wird „schmutzig“(DOR), die Augen hören auf zu „strahlen“.

Ich will hier auf zwei Folgen des Kiffens eingehen, die unmittelbar mit der Einschränkung der Erstrahlung zusammenhängen: die menschlichen Vermögen des „Aufrechtstehes“, das, was man im Amerikanischen so schön umfassend als „being square“ beschreibt, und des „Erinnerns“ (Gedächtnis).

Daß diese drei Funktionen zusammengehören, sieht man unmittelbar am gewöhnlichen Alterungsvorgang, der sich primär in zwei Phänomenen zeigt: der Körper fällt in sich zusammen und die geistigen Funktionen, insbesondere das Kurzzeitgedächtnis, lassen nach:

Funktionen der „Erstrahlung“ lassen sich mit heterogenen orgonometrischen Gleichungen darstellen (im Funktionsbereich „Bewegung“ würde das anders aussehen!), die das Verhältnis von Raum und Zeit beschreiben:

Kiffer werden träge und „sacken in sich zusammen“. Es ist als könnten sie mangels eigener orgonotischer Ladung („Antischwerkraft“) nicht mehr dem Zug der Schwerkraft widerstehen.

Gravitation läßt sich, da sie eine Funktion der Erstrahlung ist, orgonometrisch wie folgt beschreiben:

Es geht hier um die Aufhebung der räumlichen Trennung („Länge L wird in Zeit t überführt“), was wiederum (u.a.) die Grundlage der Gravitation ist.

Das Gedächtnis hat seine primordiale Grundlage in folgender orgonometrischer Gleichung:

„Zeit t wird in Länge L“ überführt, d.h. speziell hier, daß Information gespeichert wird.

Wie gesagt sind diese beiden Funktionen von der tieferliegenden und umfassenderen Funktion Erstrahlung abhängig.

Cannabis hat verheerende Auswirkungen auf das „Arbeitsgedächtnis“, das man beispielsweise braucht, um einen Satz zu verstehen und komplizierte Sachverhalte nachzuvollziehen. Nun haben der Franzose Giovanni Marsicano vom INSERM und die Kanadierin Xia Zhang (University of Ottawa) herausgefunden, daß das Arbeitsgedächtnis überraschenderweise nicht etwa dadurch gestört wird, daß das THC direkt auf die Nervenzellen wirkt, sondern auf die spinnenförmig verzweigten und untereinander ein enges Netzwerk bildenden „Astrozyten“. Das sind die Zellen, die die Neuronen ernähren und unterstützen, indem sie eine vermittelnde Rolle zwischen der Blut-Hirn-Schranke und den Nervenzellen einnehmen.

„Wir haben jetzt den ersten Beweis erbracht, daß Astrozyten das Arbeitsgedächtnis direkt beeinflussen“, sagt Xia Zhang (…). „Daß die unterstützenden Zellen in Wirklichkeit eine führende Rolle einnehmen, ist die größte Entdeckung unserer Forschung. Das ist einfach unglaublich“, freut sich Zhang. Ob die lange unterschätzten Astrozyten auch in anderen Bereichen des Gedächtnisses eine Rolle spielen, muß noch untersucht werden.

Aus orgonomischer Sicht deutet dies darauf hin, daß das Gedächtnis nicht mechanisch auf einer Art „Festplatte“ (die Neuronen) gespeicherte Information ist, sondern tiefer im Körper verankert ist. Oder anders ausgedrückt: diese Forschungsergebnisse verweisen nicht auf den (wie auch immer aufgefaßten) „Geist“, sondern auf die Bioenergie!


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