Mit ‘Kurzsichtigkeit’ getaggte Artikel

The Journal of Orgonomy (Vol. 14, No. 2, November 1980)

9. Januar 2012

Elsworth F. Baker zufolge sind die meisten Schizophrenen kurzsichtig und auch ansonsten seien zumindest einige Arten von Kurzsichtigkeit biopathisch. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Kurzsichtigkeit mit chronisch geweiteten Pupillen verbunden ist. Sind die Pupillen nicht geweitet, sei die Kurzsichtigkeit wahrscheinlich nicht biopathisch und könne deshalb mit psychiatrischer Orgontherapie nicht beeinflußt werden (Der Mensch in der Falle, S. 287).

Die Orgonomin Louisa Lance weist darauf hin, daß „Kurzsichtige größere vordere Augenkammern haben als gewöhnlich“ und daß dies dadurch verursacht sei, daß die chronische Sympathikotonie im okularen Segment „den Abfluß des Kammerwassers behindert“. Den gleichen Prozeß könne man, so Lance, auch für den Grünen Star (Glaukom) verantwortlich machen („A Therapeutic Bonus: Remission of ‘Glaucoma’ During Psychiatric Orgone Therapy“, S. 187-191).

Schon vorher hatte Richard A. Blasband in einer Fallbeschreibung die energetische Basis des Grünen Stars beschrieben. Er hatte seinem Patienten auf dessen emotionales Abgestorbensein hingewiesen und ihn aufgefordert auf der Behandlungscouch einen Wutanfall zu simulieren. Woraufhin der Patient zwei Tage später plötzlich aufgrund eines akuten Glaukoms erblindete.

Der Wutanfall hatte eine energische Expansion in Form von Wut angeregt, die [der Patient] auszudrücken nicht in der Lage war. (…) Eine Auswirkung des Expansionsprozesses für das Auge war die erhöhte Flüssigkeitssekretion im inneren des Auges. Eine Kontraktion, die den Austritt der Flüssigkeit verhinderte, trat innerhalb und in der Umgebung des Auges und in Gestalt von Muskelspannungen auf, die den normalen venösen Rückfluß vom Kopf verhinderten.

Dagegen ging Blasband an, indem er am ersten und zweiten Segment vorsichtig entpanzernd arbeitete. Er achtete dabei darauf, nicht den energetischen Druck auf die Augen zu verstärken. Zusammen mit charakteranalytischer Arbeit, die dem Patienten einige Tränen entlockte, gelang es Blasband so den Augendruck nach drei Sitzungen wieder auf Normalmaß zu reduzieren. In den folgenden Wochen lernte der Patient in den Augen Wut auszudrücken. Das Glaukom-Symptom ist danach nicht zurückgekehrt („The Significance of the Eye Block in Psychiatric Orgone Therapy“, Journal of Orgonomy, 1(1,2), November 1967, S. 156-163).

Das okulare Segment (Teil 1)

22. November 2009

Gesunde Augen sind frei beweglich, können alle Emotionen ausdrücken, beidäugig, dreidimensional schauen und, wie der medizinische Orgonom Elsworth Baker in seinem Buch Der Mensch in der Falle ausführt, ist eine Erregung der Augen, etwa beim Flirten, unmittelbar in den Genitalien als lustvolle Empfindung zu spüren. Bei emotional gesunden Menschen sind die Augen frei beweglich, feucht, strahlen und haben einen lebendigen, wachen Ausdruck. Die Pupillen reagieren sofort und angemessen. Auch die Muskulatur um die Augen herum, ja im ganzen oberen Kopfbereich, ist frei beweglich, insbesondere die Stirn. Die Haut in diesem Areal ist gut durchblutet und hat eine gesunde Farbe. (Hier neuste Forschungsergebnisse über den Zusammenhang zwischen Gesichtsfarbe und sexueller Attraktivität.)

Das diametrale Gegenteil findet man typischerweise bei Schizophrenen, deren Augen und das gesamte „okulare Segment“ (siehe die Skizze unten) fahl und wie abgestorben wirken. Baker zufolge sind die meisten Schizophrenen darüber hinaus kurzsichtig. (Auch sonst sind zumindest einige Arten von Kurzsichtigkeit biopathisch, was insbesondere der Fall ist, wenn die Kurzsichtigkeit mit chronisch geweiteten Pupillen einher geht. Sind die Pupillen nicht geweitet, sei, so Baker, die Kurzsichtigkeit wahrscheinlich nicht biopathisch und könne deshalb mit psychiatrischer Orgontherapie nicht beeinflußt werden.)

Wie schon in Schizophrenie als „Schrumpfungsbiopathie“ und die Atrophie des Gehirns ausgeführt, kann man die Schizophrenie als Schrumpfungsbiopathie betrachten ähnlich dem Krebs. Beim Schizophrenen ist es so, daß buchstäblich „das Gehirn wegfault“ – und tatsächlich beschreiben die meisten Schizophrenen ihren Zustand mit diesen oder ähnlichen Worten.

In Der Krebs führt Reich aus, wie durch die biopathische Schrumpfung das Gewebe „bionös“ zerfällt und dabei Mikroorganismen entstehen, die der mechanistische Wissenschaftler nur auf „Infektion“ zurückführen kann, welche zu einer entsprechenden Immunreaktion führt.

Eine ähnliche Verwirrung ist nun im Zusammenhang mit einer schwedischen Studie entstanden, bei der erstmals der Liquor von Schizophrenen, also die Flüssigkeit, in der das Gehirn schwimmt, direkt untersucht wurde.

Schizophrenie könnte zumindest zum Teil auf eine Immunreaktion im Gehirn zurückgehen. Darauf deutet jetzt eine Studie schwedischer Forscher hin, die die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit von Patienten kurz nach dem Ausbruch der Krankheit untersuchten. Ergebnis: Im Vergleich zu Gesunden fand sich im Liquor der Schizophrenie-Patienten ein deutlich erhöhter Spiegel eines wichtigen Signalstoffs des Immunsystems. Sollte sich ein Zusammenhang zwischen einem überaktiven Immunsystem und dem Ausbruch der Krankheit auch in weiteren Studien bestätigen, könnte sich ein völlig neuer Behandlungsansatz für die Krankheit eröffnen, von der bis heute unbekannt ist, wie sie eigentlich entsteht.

Ob der um den Faktor Fünf erhöhte Spiegel des Immunsignalmoleküls Interleukin-1-beta in der Hirnflüssigkeit von Schizophrenen Ursache oder Folge ihrer Erkrankung ist, können die Forscher jedoch nicht sagen.

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12. November 2009

Mir wurde gesagt, daß meine Website zu blau sei; geradezu unästhetisch blau. Außerdem könne man sie nicht recht ausdrucken, um sie dann bequem zu lesen, insbesondere Die kosmische Revolution von Jerome Eden. Gut, ich habe die Texte ins übliche dröge Schwarzweiß versetzt. Zufrieden? :-(

Blau ist nicht nur meine persönliche Lieblingsfarbe (wie die der meisten Deutschen), sondern auch die Farbe der Orgonenergie. Man schaue aus dem Fester: wir leben in einem Ozean aus blauer Orgonenergie – und sollten im Interesse der Kinder der Zukunft entsprechend leben.

Der Biologe Ronald Kröger hat festgestellt, daß Tiefseefische, die in blauem Licht aufgezogen werden, kleinere, d.h. „weitsichtigere“ Augen haben, als ihre Artgenossen, die unter Rotlicht aufwuchsen und entsprechend „kurzsichtig“ sind.

Die Ergebnisse dieser Studie wurden auf den Menschen übertragen. Bei Sehtests stellte man fest, daß beim Lesen unter blauem Licht die Linsenbewegung zur Scharfstellung des Bildes („Akkommodation“) weniger ausgeprägt ist, als bei rotem Licht. Das liegt daran, daß der Brennpunkt von Rotlicht hinter der Netzhaut liegt. Leider ist es so, daß Bücher heute auf Papier gedruckt werden, das rotes Licht stärker reflektiert. Wenn man stattdessen leicht bläuliches Papier benutzen würde, verschöbe sich der Brennpunkt beim Lesen so nach vorne, daß der Kurzsichtigkeit, die vor allem durch Lesen in früher Kindheit entsteht, effektiv vorgebeugt würde.

Außerdem zeigen diverse Studien, daß helles Blau, insbesondere als Wandfarbe, ideal ist zur Beruhigung von hyperaktiven Kindern, den Blutdruck sinken läßt und allgemein die soziale Atmosphäre bessert.

Tatsächlich ist blaues Licht der Taktgeber unserer Existenz:

Im Auge wurde Anfang des Jahrzehnts ein System der Lichtmessung entdeckt, das die Pulsation des gesamten Organismus steuert. Selbst wenn in der Netzhaut keine Stäbchen und Zapfen vorhanden sind, also aus klassischer Sicht vollkommene Blindheit vorliegt, reagieren die Pupillen und die biologischen Rhythmen verändern sich. Der dafür verantwortliche „circadiane Melanopsin-Sensor“ spricht auf blaues Licht an. Man denke auch an die chronisch geweiteten Pupillen bei Schizophrenen, die getreulich die Kontraktion des gesamten Organismus widerspiegeln (siehe E.F. Baker: Der Mensch in der Falle).

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