Mit ‘Kosmologie’ getaggte Beiträge

Angebliche „Schwarze Löcher“ sind extrem konzentrierte Orgonenergie

11. Februar 2014

Die Formeln der Quantenmechanik haben Forscher um Tanmay Vachaspati (Case Western Reserve University, Cleveland) zur Schlußfolgerung geführt, daß es keine Schwarzen Löcher gibt. Desgleichen haben George Chapline vom Lawrence Livermore National Laboratory und Robert Laughlin von der Stanford University behauptet, mit „Dark Energy Stars“ die „Black Holes“ aus dem Lexikon der Kosmologie streichen zu können.

Die Allgemeine Relativitätstheorie sagt voraus, daß beim Kollaps eines schweren Sterns die Schwerkraft derart anwächst, daß noch nicht einmal mehr Licht entweichen kann. Damit geht aber auch Information für immer verloren, was nach der für die moderne Physik ebenso fundamentalen Quantenmechanik schlichtweg unmöglich ist. Deshalb muß, um die Naturgesetzte zu erhalten, beim Kollaps die Information ausgesandt werden, die bei der Entstehung des Schwarzen Loches verloren ginge. Die erwähnten Forscher argumentieren nun, daß durch diese informationshaltige Strahlung so viel Energie freigesetzt wird, daß sich die Materie des kollabierenden Sterns gar nicht mehr genug verdichten könne, um zu einem Schwarzen Loch zu werden.

Ein zweites schlagendes Argument lautet, daß für den Beobachter, der ein Objekt betrachtet, das in das Schwarze Loch fällt, die Zeit stillzustehen scheint, was nach der Quantenmechanik ebenfalls unmöglich ist.

Mit anderen Worten: nach den allgemein anerkannten Gesetzen der Physik kann es Schwarze Löcher gar nicht geben!

Chapline und Laughlin gelang es, die Gesetze der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantenmechanik wieder zu harmonisieren, indem sie auf das Verhalten von supraleitenden Kristallen zurückgriffen, die durch „quantenkritische Phasenübergänge“ hindurchgehen.

Während dieses Übergangs sollte der Spin der Elektronen in den Kristallen großen Schwankungen ausgesetzt sein, aber diese Vorhersage wird durch Beobachtungen nicht unterstützt. Stattdessen scheinen die Schwankungen sich zu verlangsamen und hören sogar ganz auf, so als hätte sich die Zeit selbst verlangsamt.

„Da hatten wir unser Offenbarungserlebnis“, sagt Chapline. Er und Laughlin begriffen, daß, wenn ein quantenkritischer Phasenübergang auf der Oberfläche eines Sterns auftritt, sich die Zeit verlangsamt und sich die Oberfläche genauso wie der Ereignis-Horizont eines Schwarzen Loches verhalten würde. Die Quantenmechanik würde nicht verletzt werden, weil in diesem Szenario Zeit nie vollständig stillstünde. „Wir gehen von Effekten aus, die man im Labor wirklich beobachten kann, was, wie ich finde, den Schwarzen Löchern eine größere Glaubwürdigkeit verleiht,“ sagt Chapline.

Man lese dazu meine Ausführungen über Supraflüssigkeiten und Supraleitung in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur, wo ich diese quantenmechanischen Phänomene in die Orgonphysik einzuordnen versuche.

Ausgehend vom „quantenkritischen Phasenübergang“ analysierten Chapline und Laughlin mit Hilfe weiterer Kollegen den Kollaps massiver Sterne.

Tatsächlich sagt ihre Theorie statt Schwarzer Löcher einen Phasenübergang voraus, der eine dünne quantenkritische Schale erzeugt. Der Umfang dieser Schale wird durch die Masse des Sterns bestimmt und beinhaltet eben keine Raum-Zeit-Singularität. Stattdessen enthält die Schale ein Vakuum, der dem energiehaltigen Vakuum des freien Raums entspricht. Während die Masse des Sterns durch die Schale hindurch kollabiert, verwandelt sie sich in Energie, die zur Energie des Vakuums beiträgt.

Die Berechnungen des Teams zeigen, daß die Vakuumenergie innerhalb der Schale eine starke antigravitative Wirkung hat, genau wie die dunkle Energie, von der gesagt wird, sie beschleunige die Expansion des Weltalls. Chapline hat die Objekte, die auf diese Weise entstehen, als „Dunkelenergie-Sterne“ bezeichnet.

Was die „Dunkelenergie“ betrifft habe ich mich mit ihr bereits in Dunkelenergie und Orgonenergie beschäftigt. Es handelt sich hier um mißverstandene Orginenergie.

Aus der Entfernung unterscheiden sich die „Schwarzen Sterne“ kaum von herkömmlich konzipierten Schwarzen Löchern.

Wie viele Jahre wurden dem Publikum die „Schwarzen Löcher“ als Nonplusultra an moderner Wissenschaft vorgeführt, – doch letztendlich sind sie auch nur wieder Orgonenergie-Phänomene. Siehe dazu die Ausführungen über „Seyfert-Galaxien“ in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen, wo ich George Chapline erwähne.

Man kann geradezu sehen, wie die „Schwarzen Sterne“ im Zentrum von Galaxien Orgonenergie ausstoßen:

Die Diskussion um die Schwarzen Löcher hat in den letzten Tagen wieder Fahrt aufgenommen: Stephen Hawking habe behauptet, daß es Schwarze Löcher gar nicht gäbe! Tatsächlich will Hawking die bisherige Vorstellung der Schwarzen Löcher grundlegend reformieren. Hawking selbst hatte gezeigt, daß aufgrund quantenmechanischer Prozesse Schwarze Löcher im Laufe von Jahrmilliarden langsam aber sicher „verstrahlen“: die berühmte „Hawking-Strahlung“. Jetzt wurde gezeigt, daß diese Strahlung quantenmechanisch nur dann möglich ist, wenn an der Stelle, an der es keine Rückkehr mehr aus dem Schwarzen Loch gibt, d.h. am sogenannten „Ereignishorizont“ alles verglüht, was ins Schwarze Loch fällt. Doch damit wird genau jene Äquivalenz gebrochen, die die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie ist, mit deren Hilfe Schwarze Löcher beschrieben werden. Ein Astronaut kann in einer abgeschlossenen Kapsel nicht wissen, ob er einem Schwerkraftfeld oder einer Beschleunigung ausgesetzt ist. Nun, wenn er in ein Schwarzes Loch fällt, wird er den Unterschied sehr wohl merken, wenn seine Füße anfangen zu kokeln!

Hawking versucht dieses Problem zu lösen, indem er den Ereignishorizont verschwinden läßt. „Kein Ereignishorizont, keine Feuerwand“, sagt er. Es gebe lediglich einen „scheinbaren Horizont“, der aber zeitlich variabel sei und aus dem Strahlung entkommen könne. Hawking versucht mit seinem Vorschlag, einen Weg aus dem Dilemma zu weisen, einen formalen Beweis legt er nicht vor.

In fünf Schritten durch das Universum: Reichs Leben als Naturforscher

27. Februar 2013

Wie an anderer Stelle erwähnt, setzt sich die orgonomische Wissenschaft aus fünf Bereichen zusammen: 1. Medizin, 2. Soziologie, 3. Biologie, 4. Physik und 5. Kosmologie.

  1. MEDIZIN: Zwischen 1919 und 1927 war Reich Psychoanalytiker und nichts außerdem. Er entwickelte die Orgasmustheorie und arbeitete die Charakteranalyse heraus. Der Organismus des Neurotikers ist krank, weil sich dem natürlichen Trieb, der entladen werden will, die Triebabwehr entgegenstellt. Das dynamische Gleichgewicht zwischen Trieb und Triebabwehr konstituiert den Charakterpanzer, der in der Charakteranalyse aufgebrochen werden soll, um eine ungestörte Triebökonomie zu ermöglichen („orgastische Potenz“). Der Panzer ist (abgesehen von Erbkrankheiten, Vergiftungen, Unfällen, etc.) für sämtliche psychologischen, psychiatrischen und medizinischen Leiden verantwortlich.
  2. SOZIOLOGIE: Zwischen 1928 und 1933 beschäftigte sich Reich neben der Medizin vor allem mit der sozialen Verursachung der Triebabwehr. Wie entstand die sexualfeindliche, „gepanzerte“ Gesellschaft? (Studie über die Trobriander) Wie ist eine sexualbejahende, „ungepanzerte“ Gesellschaft wieder herzustellen? (Studien über Sexualreform, den Faschismus und die Sowjetunion)
  3. BIOLOGIE: Zwischen 1934 und 1939 untersuchte Reich neben seinen medizinischen und soziologischen Studien den Trieb der Trieb-Triebabwehr-Dichotomie. Als Ergebnis einer erfolgreich verlaufenden Charakteranalyse hatten seine Patienten über „vegetative Strömungen“ berichtet, die Reich objektivieren wollte. In seinen „bio-elektrischen Untersuchungen über Sexualität und Angst“ maß er den Potentialunterschied zwischen der Hautoberfläche und dem Gewebe unterhalb der Haut. Er entdeckte, daß bei Lustempfindungen die Lebensenergie nach außen hin expandiert, während sie bei Unlustempfindungen (insbesondere Angst) nach innen hin kontrahiert. In einer zweiten Versuchsreihe versuchte er diese „Plasmabewegung“ unmittelbar unter dem Mikroskop bei durchsichtigen Mikroorganismen, insbesondere Amöben, direkt zu beobachten. Bei den entsprechenden Experimenten entdeckte er, daß nicht Zellen, sondern einfache Energiebläschen die kleinste Lebenseinheit darstellen. An diesen „Bionen“ entdeckte er schließlich eine Strahlung, die „Orgonstrahlung“, die sozusagen die Substanz der vegetativen Strömung ausmacht: es handelt sich um das Fließen von „Orgonenergie“ durch den Körper.
  4. PHYSIK: Zwischen 1940 und 1950 beschäftigte sich Reich neben seinen medizinischen, soziologischen und biologischen Studien mit den physikalischen Eigenschaften der von ihm entdeckten neuen Energieform Orgon. In erster Linie ging es dabei um die Untersuchung des von ihm konstruierten „Orgonenergie-Akkumulators“, der beispielsweise in seinem inneren wärmer ist als die Umgebung und in dem sich ein aufgeladenes Elektroskop langsamer entlädt als außerhalb des Akkumulators.
  5. KOSMOLOGIE: Zwischen 1951 und 1957 beschäftigte sich Reich neben seinen medizinischen, soziologischen, biologischen und physikalischen Studien mit einem Bereich, den er als „cosmic orgone engineering“ bezeichnete. Dabei ging es prinzipiell um zwei Forschungsrichtungen: die „kosmische Überlagerung“ und das ORANUR-Experiment, die sich jeweils damit beschäftigen, wie sich die Orgonenergie bei Erregung verhält. Verkürzt ausgedrückt, kommt es im kosmischen Orgonenergie-Ozean zur spiralförmigen Überlagerung von Orgonenergie-Strömen, die sich gegenseitig anziehen und erregen. Man denke in diesem Zusammenhang an eine typische Spiralgalaxie. Aus dieser Überlagerung geht Materie hervor. Diese Materie kann einen „Störfaktor“ im Orgonenergie-Ozean darstellen, insbesondere wenn sie wieder zerfällt („Radioaktivität“), wodurch es zu einer Übererregung der ursprünglichen Orgonenergie kommt, an deren Ende eine abgestorbene, toxische Form der Orgonenergie („OR“) steht, das „DOR“ (deadly orgone energy). Der OR-DOR-Metabolismus und die kosmische Überlagerung sind Inhalt des besagten Cosmic Orgone Engineering (CORE) und umfassen die vier anderen Bereiche der orgonomischen Wissenschaft.

reichswegfunf

Das Ende der Urknalltheorie (Teil 3)

12. Januar 2013

Teil 1

Teil 2

Der britische Astronom Roger Clowes (University of Central Lancashire) und Kollegen haben eine offensichtlich zusammengehörige Ansammlung von Quasaren entdeckt, die so groß ist, daß sie sämtliche Theorien über die Entwicklung und den Aufbau des Universums über den Haufen zu werfen droht, zumal weitere Entdeckungen dieser Art zu erwarten seien.

Es geht um etwas, was als large quasar group (große Quasar-Gruppe) bezeichnet wird und wie folgt aussieht:

Quasarendegroß

Die obere Ansammlung ist die große Quasar-Gruppe, von der hier die Rede ist, die untere eine zweite entsprechende Gruppe, die etwas kleiner ist.

Das Problem der ganzen Angelegenheit ist, daß die große Quasar-Gruppe am Firmament einen Raum einnimmt, der ungefähr so groß ist wie das Sternbild Löwe. Da die Quasare aber (nach Lehrmeinung) am fernen Rande des Universums stehen entspräche das einem Durchmesser von sage und schreibe 4 000 000 000 Lichtjahren. Damit wäre die große Quasar-Gruppe das bei weitem größte Gebilde im Universum überhaupt!

Trotzdem sie (der konventionellen Astronomie zufolge) 8,7 Milliarden Lichtjahre entfernt ist, nimmt die große Quasar-Gruppe also immer noch einen verhältnismäßig großen Teil des Nachhimmels ein. Es geht um den Fall des „kosmologischen Prinzips“, demzufolge das Universum ab einer gewissen Größenordnung gleichförmig ist. Ein derartig unvorstellbar großes Objekt widerspricht diesem Prinzip eklatant und ist mit der Vorstellung eines Urknalls schlichtweg unvereinbar!

Die einzige Rettung für das kosmologische Prinzip wäre, daß die große Quasar-Gruppe räumlich weitaus näher liegt und sie damit um Größenordnungen kleiner ist. Die große Rotverschiebung der Quasare korreliert also nicht mit einer entsprechenden Entfernung, sondern ist intrinsisch, die Quasar-Gruppen gehen demnach jeweils auf eine einzelne Muttergalaxie zurück, wie ich an anderer Stelle ausgeführt habe.

Mit dieser Vorstellung wäre das Universum aber nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich homogen, d.h. es hätte vor 9 Milliarden Lichtjahren weitgehend genauso ausgesehen wie heute – was erst recht mit der Urknalltheorie unvereinbar ist.

Diesmal gibt es kein Entkommen!

The Journal of Orgonomy (Vol. 38, No. 2, Fall/Winter 2004)

7. Dezember 2012

In seinem Artikel „Functional Cosmology, Part V: Lumination, Attraction, and Mass“ (S. 21-42) geht Robert A. Harman von der Frage aus, warum die grundlegenden „massefreien Funktionen“ Erstrahlung und Anziehung im Universum überwiegend an Masse gebunden sind, nämlich Lichtausstrahlung und Gravitation der Sterne.

Die Aktivität des kosmischen Orgonenergie-Ozeans läßt sich wie folgt beschreiben:

Die obige Frage beantwortet sich dergestalt, daß die beiden Gemeinsamen Funktionsprinzipien (CFPs) „koexistierende Wirkung“ und „relative Bewegung“ grundlegend unterschiedlich zu beschreiben sind. Während die beiden Faktoren Raum (L) und Zeit (t) bei der relativen Bewegung (v = L/t) homogene Funktionen sind, die sich zueinander proportional verhalten, sind L und t bei der koexistierenden Wirkung zwei heterogene Funktionen, die ineinander überführt werden können:

was mit der der Verwandlung von Materie in Orgonenergie einhergeht; und

was mit der der Verwandlung von Orgonenergie in Materie einhergeht.

Entsprechend kommt es im Universum zum „Zerstrahlen“ der Sterne und, wie es so schön heißt, zur „Schwerkraft“. Sie imponieren uns als „rein mechanische“ (an Masse gebundene) Phänomene, sind aber letztendlich nur sekundärer Ausdruck der grundlegenden orgonotischen Funktionen Erstrahlung und Anziehung.

Wichtig an Harmans Ausführungen ist, daß orgonotische Phänomene wie Erstrahlung und Anziehung spontan, unvorhersehbar, „lebendig“ sind, während wir es bei den Strahlungsphänomenen und der Gravitation mit hochpräzisen, berechenbaren Vorgängen zu tun haben. Dies ist, wie Harman orgonometrisch ausführt, mit der Wechselwirkung zwischen Materie und Orgonenergie zwanglos erklärbar.

Ein neuer Teilchenbeschleuniger – eine unrealistische Erwartung

16. November 2012

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über orgonomische Teilchenphysik und Kosmologie:

Ein neuer Teilchenbeschleuniger – eine unrealistische Erwartung

Der Infrarothintergrund und das Olbersche Paradoxon

15. Juni 2012

In Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen habe ich mich bereits mit der „kosmischen 2,7-Kelvin-Hintergrundstrahlung“ beschäftigt (kurz „kosmische Hintergrundstrahlung“). Wir interpretieren sie als orgonotische Wärmestrahlung („To-T“), die Reich Anfang der 1940er Jahre entdeckt hat. Weniger bekannt ist die infrarote Hintergrundstrahlung.

Anfang der 90er Jahre hatte der Cosmic Background Explorer (COBE) der NASA den ganzen Himmel wieder und wieder mit Teleskopen abgetastet, die für den fernen Infrarotbereich, eine Übergangszone zwischen Licht und Radiostrahlung, empfindlich waren. Was sie vornehmlich sichteten, war warmer Staub, den Sterne aufgeheizt haben, Sterne, die derselbe Staub dem Blick im sichtbaren Licht entzieht. Sofort sichtbar geworden war auf den Himmelskarten des DIRBE-Instruments Staub in unserem eigenen Sonnensystem und in der Milchstraße. Es dauerte sieben Jahre, um all diese Staubkomponenten zu verstehen – und sie sorgfältig abzuziehen. Anfang 1998 waren sich mehrere unabhängig voneinander arbeitende Astronomenteams sicher: Auch wenn man allen bekannten Staub abzieht, bleibt immer noch ein „Hintergrundleuchten“ übrig, nämlich bei Wellenlängen ab 140 Mikrometern (0,14 mm). Noch ist völlig unklar, wo im Weltraum der Staub sitzt, der dieses Infrarotleuchten verursacht. (Daniel Fischer, Hilmar Duerbeck: Das Hubble-Universum, Basel 1998, S. 54f)

Der Großteil der elektromagnetischen Strahlung der Sterne wird im sichtbaren Bereich abgestrahlt. Könnte es sein, daß das „infrarote Restleuchten“ ein „rotverschobenes Leuchten“ weit entfernter Sterne ist?

Die Urknall-Theoretiker sind mit dem Problem konfrontiert, daß alle bisher bekannten Sterne schwere Elemente wie Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Eisen enthalten, die nicht direkt im Urknall entstanden sein können, aus dessen Materie sich die Galaxien gebildet haben. Deshalb schaltet man vor die jetzige Sternengeneration (Population I- und II-Sterne) eine ältere mittlerweile ausgestorbene Generation sehr massereicher reiner Wasserstoff- und Helium-Sterne (Population III-Sterne), die sich nach dem Urknall in den frühsten Galaxien gebildet haben sollen. Diese Sterne hätten die schweren Elemente erbrütet und der extragalaktische Infrarothintergrund sei ihr mittlerweile ins Infrarote verschobenes Licht.

Aus Sicht der im eingangs verlinkten Artikel erläuterten Müdes-Licht-Theorie kann man natürlich auch daran denken, dieser Infrarothintergrund sei das Produkt von ganz normalem Sternenlicht, das uns aus den Weiten eines unendlichen Universums erreicht. Dann müßte sich dieser Hintergrund natürlich auch kontinuierlich im Mikro- und Radiowellenbereich fortsetzen. Das Problem ist nur, daß er dort vom 2,7-K-Mikrowellenhintergrund überlagert wird, dessen Spektralkurve bis weit in den Radiobereich hinabreicht. Da die Strahlungsenergie der 2,7-K-Hintergrundstrahlung die aller anderen Wellenlängen zusammengenommen bei weitem übertrifft und damit alle anderen Effekte hoffnungslos überstrahlt (in diesem Frequenzbereich ist das Universum in gleißendes „Tageslicht“ getaucht), läßt sich der „Müdes-Licht-Infrarothintergrund“ natürlich nicht weiter in den Mikrowellen- und Radiobereich verfolgen.

Ohnehin ist es wahrscheinlich, daß ab einer bestimmten zurückgelegten Wegstrecke im kosmischen Orgonenergie-Medium die sekundäre Energie des Sternenlichts diskontinuierlich, sozusagen etappenweise in die primäre Orgonenergie übergeht. In diesem Zusammenhang kann man auf Courtney F. Bakers „Schalentheorie der Energiefelder“ verweisen. Bei seiner Erforschung des „elektrostatischen“ Feldes ist er auf eine Schalenstruktur gestoßen, die der Schulphysik entgangen ist. Als weitere Beispiele gibt er die Struktur der Atomhülle, die gesetzmäßige Verteilung der Planeten im Sonnensystem (die Titius-Bodesche-Reihe), die menschliche Aura mit ihren diversen Schichten und die Struktur der Erdatmosphäre an (C. Frederick Rosenblum: „The Electroscope: Part 2“, The Journal of Orgonomy, May 1970).

Entsprechend müßte die Rotverschiebung „gequantelt“ sein. Tatsächlich hat William G. Tifft Mitte der 1970er Jahre festgestellt, daß die Rotverschiebung nicht kontinuierlich über die verschiedenen Objekte verteilt ist, sondern Sprünge in Abständen des Mehrfachen eines bestimmten Wertes auftreten. Gleichzeitig war Geoffrey Burbidge auf eine gröbere Struktur in der Verteilung der Rotverschiebung gestoßen. Bereits 1967 hatte er gezeigt, daß bei der Rotverschiebung 1.95 ein Gipfel in der Galaxienverteilung lag. Im folgenden Jahrzehnt fand er die „Gipfelreihe“ z = 0.061, 0.30, 0.60, 0.96, 1.41 und 1.96. (Jenseits von 1.96 scheint es keine weiteren Gipfel zu geben, obwohl die größte bisher gemessene Rotverschiebung bei 4.9 liegt.) Das deutet natürlich eher auf die Gesetzmäßigkeiten der intrinsischen Rotverschiebung, unterstützt aber die Vorstellung von einer diskontinuierlichen Natur orgonotischer Vorgänge. Vielleicht ist es wirklich so, daß ab einer bestimmten Wegstrecke das kosmische Orgonenergie-Medium beginnt, die Photonen endgültig zu verschlucken.

Damit wäre auch das Olbersche Paradoxon gelöst, nach dem in einem in Raum und Zeit unendlichen Universum der Nachthimmel mindestens so hell sein müßte, wie die Sonnenoberfläche, da in jeder denkbaren Blickrichtung eine Sonne läge. Kosmischer Staub als Barriere für das Licht wäre keine Lösung, da er sich im Laufe der Zeit so aufheizen würde, daß er ebenfalls sonnenhell strahlte. In der Urknalltheorie löste man das Olbersche Paradoxon anfangs mit dem Dopplereffekt, doch neuere Berechnungen haben gezeigt, daß er viel zu klein ist, um die Strahlung ausreichend abzuschwächen. Statt dessen spricht man heute davon, daß das Weltall noch zu jung sei, als daß sich der ganze Raum mit Licht hätte füllen können.

In den letzten Jahren wurde der Infrarothintergrund mit dem Spitzer-Raumteleskop der NASA mit bisher unbekannter Präzision vermessen. Astronomen um Alexander Kashlinsky vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, nehmen an, es sei das Nachglühen der „ersten Objekte“, gigantische Sterne und unersättliche Schwarze Löcher, die zwar enorm hell leuchteten, aber zu weit entfernt lägen, um individuelle Galaxien ausmachen zu können. Immerhin habe Spitzer aber ein allgemeines Muster in dieser Hintergrundstrahlung sichtbar gemacht.

Oben ein Himmelsausschnitt im unbearbeiteten Infrarotbereich, darunter das gleiche Gebiet, nachdem man alle bekannten Quellen subtrahiert (graue Flecken) und den verbleibenden Rest hervorgehoben sowie den Kontrast verstärkt hat: der Infrarothintergrund mit seinem Muster wird sichtbar.

LEDA 074886 und die funktionelle Kosmologie

2. April 2012

Ein Astronomenteam hat die bisher „kastenförmigste“ Galaxie überhaupt entdeckt, die Zwerggalaxie LEDA 074886:

Die sehr seltenen „box-like galaxies“ werfen gewichtige Probleme auf, denn wie die Kastenform mit natürlichen Mechanismen erklären? Das Rätsel wird dadurch vertieft, daß sich im Inneren von LEDA 074886 ein diskusförmiges Objekt aus jungen Sternen befindet:

Das erklären zu wollen, kann vorerst in kaum mehr münden als haltloser Spekulation. Weitaus fruchtbarer ist es, zunächst einmal die Besonderheiten von LEDA 074886 einfach nur zu registrieren und nach Objekten zu suchen, die ähnlich wenn nicht sogar identisch aussehen. Etwas, was bei solchen Freaks wie LEDA 074886 leicht und überschaubar sein sollte.

Wie der amerikanische Orgonom Robert A. Harman aufgezeigt hat, erscheint uns das Universum außerhalb unserer Galaxie statisch. Durch die Untersuchung der Rotverschiebung können wir allenfalls auf die einförmige Expansion des Universums und einige Partikularbewegungen schließen. Ganz anders sieht es aus, wenn wir die Strukturen ernstnehmen und zunächst einmal von der Rotverschiebung absehen. Vielleicht haben wir so die Möglichkeit, die energetische Essenz des Universums, d.h. die Entwicklung und Bewegung, anhand der jetzigen Strukturen (bzw. natürlich der Strukturen so wie wir sie jetzt sehen) zu rekonstruieren.

Man betrachte etwa die Galaxie „Hoags Objekt“, die mindestens genauso auffällig und selten ist wie LEDA 074886:

Zwischen dem Kern und Sternenring findet sich auf 1 Uhr „Hoags Baby“ (Harman: „Functional Cosmology, Part II. The Creation of New Galaxies in Situ“, The Journl of Orgonomy, 36(2), Fall/Winter 2002), das wie eine Miniversion von Hoags Objekt aussieht. Nach klassischer Auffassung liegt „Hoags Baby“ weit hinter der Galaxie und hat nichts mit ihr zu tun. Wie wahrscheinlich ist das für derartig seltene Objekte?! Außerdem weist Harman darauf hin, daß die Galaxie NGC 1291, die Hoags Objekt extrem ähnlich sieht, von uns aus gesehen genau am gegenüberliegenden Ende des Universums liegt:

Das Universum ist kein aufgehender, imgrunde chaotischer Hefekuchen, sondern wie in allen Bereichen der Natur geben auch die kosmischen Strukturen Zeugnis von einer geordneten funktionellen Entwicklung.

Das dunkle Herz von Abell 520

4. März 2012

Abell 520 ist ein Galaxienhaufen, der durch die Kollision mehrerer kleinerer Galaxienhaufen entstanden sein soll. Seine Bildung stellt man sich in etwa wie folgt vor:

2007 machten Andisheh Mahdavi (San Francisco State University) et al. bei Abell 520 eine Entdeckung, die ihr Weltbild erschütterte: eine gigantische Ansammlung „nackter“ Dunkelmaterie im Zentrum des Sternenhaufens. Sie hofften, daß nun Untersuchungen mit dem Hubble-Teleskop das ganze all Fehlsignal entlarve, doch das alte Ergebnis wurde bestätigt.

Normalerweise sind Dunkelmaterie und „leuchtende Materie“ (also gewöhnliche Materie, „baryonische Materie“) eng miteinander assoziiert. Die moderne Astronomie beruht darauf, daß eine der Schatten der anderen ist. Etwa so, wie wir uns ja auch im Alltag keinen Schatten ohne schattenwerfendes Objekt vorstellen können. (Der Vergleich hinkt gewaltig!)

Die Astronomen können nicht erklären, was bei Abell 520 die dunkle und die baryonische Materie voneinander getrennt haben könnte. Bei allen ähnlichen Kollisionen bleiben dunkle und baryonische Materie beieinander. Mahdavi schließt aus Abell 520, daß entweder die gängigen Vorstellungen, wie Galaxien wachsen und zusammenstoßen, unrichtig sind oder etwas mit unserer Vorstellung von der Dunkelmaterie nicht stimmt.

Wenn die Dunkelmaterie nichts anderes ist als kosmische Orgonenergie, löste sich dieses Mysterium in nichts auf, da ein solches Verhalten zu erwarten wäre.

Orgonenergie ist fast immer an Materie gebunden: bei den bioelektrischen Versuchen äußerte sie sich durch elektrische Potentiale, bei den Bionen als Strahlenkranz, in unserer Umwelt ist sie an gewöhnliche atmosphärische Erscheinungen gebunden. Deshalb war es für Reich ja auch so wichtig orgonotische Erstrahlung im Hochvakuum nachzuweisen. Entsprechend erwartete er (weitgehend) materiefreie Orgonenergie-Konzentrationen (man beachte die Hervorhebung!) im Weltraum.

Aus seinen Beobachtungen in der „VACOR-Röhre“ schloß er, daß die „Gasnebel“ im Weltraum, beispielsweise der bekannte Orion-Nebel, tatsächlich solche Konzentrationen von Orgonenergie sind. Diese Annahme war falsch. Es sind die Gasüberreste explodierender Sterne. Mit dem dunklen Herzen von Abell 520 haben wir endlich ein Beispiel für eine hohe Orgonenergie-Konzentration im Weltall ohne dazugehörige Materie.

Auf folgendem Falschfarbenbild sieht man die Verteilung von dunkler (blau) und baryonischer (rot) Materie. Der rote Fleck links zeigt eine Galaxienkonzentration mit außergewöhnlich wenig Dunkelmaterie. Sie liegt unmittelbar neben dem dunklen Herzen von Abell 520 mit außergewöhnlich wenigen Galaxien.

Nichts in der gängigen Astronomie kann diese Separation erklären. Es wäre denkbar, wie es der betreffende Wikipedia-Artikel ausdrückt, „daß die dunkle Materie eine nicht-gravitative Wechselwirkung zeigt, die ihre räumliche Trennung von den Galaxien erklären kann“. Diese „nicht-gravitative Wechselwirkung“ kann nur das spontane Funktionieren der Orgonenergie sein.

Die Relativitätstheorie und der Äther (Teil 2)

7. Mai 2011

Daß die Spezielle Relativitätstheorie dem Äther in keinster Weise entgegensteht, kann man an der Lösung des Olberschen Paradoxons aufzeigen. Wenn Raum und Zeit unendlich (auf jeden Fall sehr ausgedehnt) wären, müßte der Nachthimmel millionenfach intensiver strahlen als die Sonne, da in jeder denkbaren Richtung eine Sonne wäre. Kosmischer Staub als Barriere für das Licht ist keine Lösung, da er sich im Laufe der Zeit so aufheizen würde, daß er ebenfalls sonnenhell strahlte. In der „Allgemeinen Relativitätstheorie-Kosmologie“ löste man bisher das Olbersche Paradoxon mit der Rotverschiebung aufgrund der angeblichen Sternenflucht. Doch neuere Berechnungen haben gezeigt, daß dieser Dopplereffekt viel zu klein ist, um die Strahlung ausreichend abzuschwächen, vielmehr sei das Weltall noch zu jung, als daß sich der ganze Raum mit Licht hätte füllen können. Ohne Urknall bleibt nur der Äther, um dem Licht durch Rotverschiebung Energie zu entziehen.

Neben der Rotverschiebung bietet die Hintergrundstrahlung eine Möglichkeit den von Einstein geforderten Äther nachzuweisen. 1977 entdeckte man die „neue Ätherdrift“, bei der die Hintergrundstrahlung ein Bezugssystem für kosmische Bewegungen abgab. Das Sonnensystem bewegt sich mit 400 Kilometer in der Sekunde durch den Äther, die Milchstraße als ganzes mit 600. Damals stellte einer der bedeutendsten zeitgenössischen Astronomen, Alan Dressler fest:

Zum ersten Mal, seit Einsteins Relativitätstheorie die Vorstellung von einem absoluten Bezugsrahmen untergraben hatte, war eine absolute Bewegung gemessen worden: die Bewegung der Lokalen Gruppe in Bezug auf das Universum in seiner Gesamtheit. („Die großräumige Eigenbewegung der Galaxien“, Spektrum der Wissenschaft, Nov. 1987)

Damit kehrt etwas ins Weltbild der Astronomen zurück, was dem absoluten Raum Newtons und dem unbeweglichen Äther des 19. Jahrhunderts sehr ähnlich ist. Bezeichnenderweise gerät vor diesem Hintergrund das Universum in Bewegung. Bis vor kurzem glaubte man nämlich, Eigenbewegungen von Galaxien wären nur eine Ausnahme, doch jetzt seien, so Dressler, „ganz im Gegenteil (…) starke Eigenbewegungen die Regel und nicht die Ausnahme“. Bezeichnend ist, daß man ein sogenanntes „Inertial-Bezugssystem von Galaxien“ sucht („ein System, das sich in Bezug auf den Mikrowellen-Hintergrund nicht in Bewegung befindet“), doch keins gefunden hat. Alles bewegt sich!

Aber was verursacht die Bewegung? Man spekuliert über „dunkle Materie“, die zwischen 90 und 99 Prozent der Masse des Universums ausmachen soll und sich möglicherweise durch „neue Arten von Materie“ erklären ließe.

Bereits 1985 hat Charles Konia darauf hingewiesen, daß sich hinter der ominösen Dunkelmaterie, nichts weiter als die kosmische Orgonenergie verbergen dürfte („The Rotation of Spiral Galaxies“, Journal of Orgonomy Vol. 19, No. 2, November 1985, S. 226-241). Als Masse aufgefaßt kann die Dunkelmaterie die neuentdeckten übergroßen Strukturen im Weltall einfach nicht erklären. Und wenn man es doch krampfhaft versucht, macht die Gleichförmigkeit der Hintergrundstrahlung einen Strich durch die Rechnung, denn sie läßt (im Urknall-Modell) keine großen Materiezusammenballungen zu, geschweige denn noch zusätzliche unendliche Massen Dunkler Materie. Außerdem sollte die Dunkle Materie die Rotationsgeschwindigkeit der Galaxien erklären, aber dazu müßte sie sich unerklärlicherweise am Rande der Galaxien konzentrieren. Gerade dort zeigt sich jedoch, daß die Rotationsgeschwindigkeit von der Leuchtkraft abhängt, also für dunkle Materie gar kein Platz ist.

Über den Umweg Quantenphysik hat die Spezielle Relativitätstheorie den Äther schon längst zurückgebracht. Die beiden so unterschiedlichen Theorien wurden 1928 von Dirac verschmolzen, was schließlich zur Quantenelektrodynamik führte, ohne die die heutige Physik und insbesondere die Chemie undenkbar wäre. 1951 stellte Paul Dirac die Frage „Gibt es einen Äther?“, die er in seinem berühmten gleichnamigen Artikel in Nature bejahte. Dabei dachte er an ein „isotropisches Meer von Elektronen in zufälliger Bewegung“. Heisenberg gibt in seinem Buch über die Tradition in der Wissenschaft als Konsequenz der Dirac’schen relativistischen Theorie an, daß in der alten nichtrelativistischen Quantentheorie,

der Grundzustand ein äußerst einfacher Zustand war. Es war einfach nichts anderes als das Vakuum, die leere Welt (…). In Diracs Theorie war der Grundzustand etwas anderes. Er war ein Objekt, das mit Teilchen von negativer Energie gefüllt wird (…).

Es war also die angeblich „ätherabschaffende“ Spezielle Relativitätstheorie Einsteins, die den Raum wieder gefüllt hat. Dabei steht der Äther der relativistischen Quantentheorie, das „Quantenvakuum“, dem Orgon weit näher als der mechanistische Äther des 19. Jahrhunderts, den manche in der Orgonomie wieder einführen wollen.

Hierher gehört auch das nach dem britischen Physiker Peter Higgs benannte „Higgs-Feld“, das auch im Vakuum niemals ganz verschwindet. Es ist ein konstantes Feld, das den gesamten Raum lückenlos ausfüllt. Das Higgs-Feld mußte eingeführt werden (und mehr als ein Postulat ist es bis heute nicht), um das Standardmodell von den Quarks und Leptonen in ihren Wechselwirkungen mathematisch konsistent zu machen. Durch Wechselwirkung mit den Higgs-Teilchen, die zum Higgs-Feld gehören, soll die Masse der Quarks und der Leptonen erzeugt werden. Ihre Masse hängt davon ab, wie viele Higgs-Bosonen sie aufsaugen können. Die beobachtete Masse eines Teilchens hängt von seiner Energieaufnahmefähigkeit (orgonotisches Kapazitätsniveau) und von der Stärke des Higgs-Feldes im Raum ab.

Selbst bei der Entdeckung des Orgons wurde gewissermaßen von der Speziellen Relativitätstheorie ausgegangen, denn Reich hatte sich in den Bion-Experimenten, die ja zur Entdeckung des Orgons geführt haben, immer wieder auf ein Resultat der Speziellen Relativitätstheorie berufen, das Eingefrorensein von Energie in der Materie: E = m c2, das „die meisten Physiker, einschließlich Einstein, selbst, als das bedeutendste einzelne Resultat der Relativitätstheorie ansehen“ (Nigel Calder: Einsteins Universum, Frankfurt 1980).

Das Ende der Urknalltheorie (Teil 2)

21. November 2010

Als letzte Stütze der Urknalltheorie bleibt die Interpretation der Rotverschiebung als Doppler-Effekt, die auch von Fred Hoyle und Chandra Wickramasinghe nicht in Frage gestellt wurde. Dieser Interpretation ist Courtney F. Baker 1970 im Journal of Orgonomy (unter dem Pseudonym Frederick Rosenblum) entgegengetreten.

Schon 1929 hatte Fritz Zwicky seine „Müdes-Licht-Hypothese“ vorgebracht, wonach das Licht auf seinem langen Weg durch das Universum an Energie verliert, „ermüdet“, und deshalb röter wird. Gegen Zwickys Theorie führt Edward R. Harrison (Kosmologie, Darmstadt 1983) jedoch folgende vier Einwände an:

  1. Es gibt in der bisherigen Wissenschaft keine erfolgreiche Erklärung dafür, warum das Licht ermüden sollte. Wäre z.B. die Wechselwirkung mit intergalaktischem Gas die Ursache, würde das Licht gestreut und punktförmige Lichtquellen verwischt werden. Und hypothetische Mechanismen, die man hier erfinden könnte, „sind selten ein attraktiver Ersatz für ein bekanntes Gesetz.“
  2. Für Harrison ist es merkwürdigerweise eine „seltsame Vorstellung“, daß das Universum nicht expandiert“ „Es ist unwahrscheinlich, daß dies stimmt, denn sie muß erklären, warum das Universum statisch ist und warum die Rotverschiebung (…) dieselbe für einen weiten Bereich von Wellenlängen ist.“
  3. Eine alternative Hypothese müßte genauso wie die Urknalltheorie auch die kosmische Hintergrundstrahlung erklären können.
  4. „In einem statischen Universum, in dem Strahlung ermüdet und mit wachsendem Alter röter wird, nimmt die Entropie ab, und noch niemandem ist es bisher gelungen zu sagen, wohin sie geht.“

Wie steht es nun um Bakers Theorie angesichts dieser Einwände? Durch den Komplex von Reichs ORANUR-Experimenten wissen wir, daß die Orgonenergie mit elektromagnetischer Strahlung wechselwirkt. Wir haben es also nicht nötig, irgendwelche Mechanismen zu erfinden! Und auch „die moderne theoretische Physik füllt in der Tat das Vakuum gern mit merkwürdigen Partikeln wie dem Higgs-Boson, so daß es nachgrade erstaunlich ist, daß man in einer klaren Nacht die Sterne sehen kann“ (Spektrum der Wissenschaft, Jan. 1987).

Darüberhinaus fallen aber auch Harrisons Einwände weg, daß Licht der Sterne würde durch ein hypothetisches Medium verwischt und daß ferner eine unterschiedliche Wirkung auf verschiedene Wellenlängen vorliegen müßte, denn die Orgonenergie besteht ja eben nicht aus Partikeln, die das Licht bei unterschiedlichen Wellenlängen brächen, sondern es ist ein ununterbrochenes Kontinuum.

Nicht die „Müdes-Licht-Hypothese“ ist wissenschaftlich inkonsistent, sondern die herkömmliche Erklärung der Rotverschiebung: das expandierende Universum, das durch die Rotverschiebung „entdeckt“ wurde, „erklärt“ die Rotverschiebung!

Das vierte Gegenargument entpuppt sich als größte Stütze der Bakerschen Erklärung: Die Rotverschiebung ist jener Prozeß, bei dem sich die sekundäre Energie in primordiale Energie zurückverwandelt! Dabei nimmt die Entropie ab und kehrt in den kosmischen Orgonenergie-Ozean zurück, aus dem sie im Verlauf des kosmischen Orgonenergie-Metabolismus hervorgegangen ist. Die Sterne nehmen das kosmische Orgon auf, wandeln es in sekundäre Energie um, die in Form von Licht abgestrahlt wird. Und während sich diese elektromagnetische Strahlung durch das Orgonenergie-Medium ausbreitet, fließt langsam die dem kosmischen Orgonenergie-Ozean entnommene Energie in diesen zurück. Dies äußert sich als Rotverschiebung.

Formell läßt sich das mit folgender Gleichung von Baker ausdrücken:

Dabei steht E für die Energie des auf der Erde registrierten Photons, E0, für die ursprüngliche Energie, die es bei der Ausstrahlung noch hatte, a für die Entfernung des abstrahlenden Objekts und K für die Konstante, die die Energieabsorption durch das kosmische Orgon ausdrückt.

Die Rotverschiebung z selbst kann man dann wie folgt ausdrücken:

Hier steht λ0 für die Wellenlänge, bzw. die Spektrallinie eines Elements im Laboratorium und λ im Licht der betreffenden Galaxie.

Aus Gleichung 1 und 2 ist ersichtlich, daß die Energieabsorption, und damit die Rotverschiebung, unabhängig von der Wellenlänge, bzw. der Frequenz des Lichts ist. Es ist jedoch die Frage, ob es sich bei K wirklich durchgehend um eine feststehende Konstante handelt.

Die Quasare haben sehr große Werte für die Rotverschiebung, die sogar über z = 1 und z = 2 liegen. Was deshalb so erstaunlich ist, weil ein Objekt mit z = 1 sich eigentlich mit Lichtgeschwindigkeit von uns fortbewegen müßte, was natürlich unmöglich ist. Die Physiker haben ihre Tricks, die unmöglichen Werte nachträglich zu normieren, aber das bedeutet immer noch, daß die Quasare extrem weit von uns entfernt liegen. Und das macht die Sache noch irrealer, als die z-Werte ohnehin schon sind. Denn diese angeblich so bannig weit entfernten Objekte sind einerseits sehr klein, was aus ihren extrem kurzen Perioden bei Strahlungsschwankungen ersichtlich ist, haben aber eine sehr große Strahlungsintensität: tausendfach stärker als tausendmal größere Galaxien! Es ist kein physikalischer Prozeß bekannt, der auf so kleinem Raum derartig alle Grenzen sprengende Energiemengen erzeugen könnte. Man kann sich also kaum etwas bizarreres Vorstellen als Quasare!

Aber bedeuten die sehr großen z-Werte unbedingt, daß die Quasare auch sehr weit entfernt liegen? K gibt an, wie stark die Energie des Lichts absorbiert wird, folglich müssen Objekte, die von einer sehr starken Orgonenergie-Konzentration umgeben sind, nach Gleichung 2 weiter entfernt erscheinen, als sie es in Wirklichkeit sind. Das könnte die Lösung des Quasar-Rätsels sein.

Sehen wir aber vom Spezialfall der Quasare ab, kann man natürlich K einen bestimmten Wert geben. Bei Bakers Konstante K handelt es sich einfach um den Kehrwert der Hubble-Länge L, die sich wie folgt errechnet:

Dabei steht c für die Lichtgeschwindigkeit und H für die „Hubble-Konstante“, die die Beziehung zwischen der Entfernung a und der angeblichen Fluchtgeschwindigkeit v angibt:

Aus der Gleichung 3 und 4 ist zu ersehen, daß es sich bei der Hubble-Länge L, nach klassischer Vorstellung, um den „Radius des Universums“ handelt. Für uns ist es eine grundlegende Eigenschaft des kosmischen Orgonenergie-Ozeans.

Drückt man Hubble-Länge L in der natürlichen Längeneinheit Fermi (10-13 cm) aus, erhält man einen Wert von etwa 1040. An dieser „kosmischen Zahl“ N wäre nichts außergewöhnliches, würde sie nicht in 20 Gleichungen auftreten, die zusammengenommen den Aufbau des Universums bestimmen.

N entspricht nicht nur beispielsweise dem Verhältnis der Hubble-Länge zum klassischen Elektronenradius, sondern findet sich beispielsweise auch in dem Verhältnis des klassischen Elektronenradius zum Gravitationsradius eines Nukleons oder dem des Gravitationsradius eines Sterns zur Planck-Länge.

Zusammen mit dem Wert der Hintergrundstrahlung (2.7 K) und den Gleichungen 1 bis 4 drückt die kosmischen Zahl N grundlegende Eigenschaften der kosmischen Orgonenergie aus.


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