Einer der grausamsten Kriege, die jemals gefochten wurden, war der amerikanische Bürgerkrieg. Gleichzeitig ist er eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit. Wichtiger als die amerikanische Revolution selbst! Worum ging es in diesem Krieg? Lincoln machte von Anfang an deutlich, daß es nur um eine einzige Frage ging: um den praktischen Beweis, daß Demokratien (und damals waren die USA so gut wie die einzige Demokratie auf dem Planeten!) überleben können und nicht von ihren inneren Zwistigkeiten über kurz oder lang zerrissen werden.
Die drei Weltkriege (den Kalten Krieg mit eingerechnet) waren sozusagen „Nachgefechte“ des Krieges, den Abraham Lincoln ausgefochten hatte. Vielleicht kann man sich über die Sinnhaftigkeit des Ersten Weltkrieges streiten, doch die aus ihm hervorgegangenen Konflikte, die im Krieg gegen die Nationalsozialisten und im Kalten Krieg gegen die Kommunisten kulminierten, drehten sich letztendlich darum, ob die schwachen und zumindest territorial scheinbar hoffnungslos kleinen Demokratien gegen den (Neo-) Feudalismus bestand haben würden oder ob die Erde flächendeckend von diktatorischen Großmächten und grotesken Kleindiktaturen beherrscht werden würde.
Lincoln wird heute von rechten („libertären“) und linken („progressiven“) Kreisen gerne so dargestellt, als sei er der eigentliche Schurke gewesen. Er habe das Prinzip der Freiheit mit Füßen getreten, sei für zahllose Kriegsverbrechen verantwortlich zu machen und die Sache mit der Befreiung der Sklaven sei ohnehin eine nachträgliche Propagandalüge gewesen. Die gleichen Leute wenden sich heute gegen Amerika, das sich spätestens seit Beginn des „Krieges gegen den Terror“ der gleichen Verbrechen wie Lincoln schuldig mache: Guantanamo, die Allianz ausgerechnet mit Saudi Arabien und generell doppelte Standards, etc. pp.
Hätte Lincoln großartig anders handeln können, als er es tat? Wie hätte er die Sezession bekämpfen sollen, wenn er nicht „diktatorisch“ für Einigkeit im eigenen Lager gesorgt hätte! Wie die Sache sich nun einmal darstellte, war der Krieg ein Angriffskrieg gegen die Südstaaten und wurde größtenteils auf deren Territorium ausgefochten, so daß ein unbeteiligter und uninformierter Beobachter, ein „Marsmensch“, „das Böse“ über kurz oder lang unzweifelhaft im Norden ausmachen hätte müssen! Hätte Lincoln den Krieg von Anfang an der Sklavenbefreiung gewidmet, hätten sich die sklavenhaltenden Grenzstaaten, die eher widerwillig der Union treu geblieben waren, umgehend der Konföderation angeschlossen – und der Krieg wäre verloren gewesen, bevor er überhaupt richtig angefangen hatte!
Genauso sieht es heute aus – oder es sieht fast genauso aus, denn die Medien des Westens werden heute weitgehend von den Feinden des Westens beherrscht. Aber ansonsten haben wir exakt das gleiche Bild vor uns. Ein „Marsmensch“, der beispielsweise den Irak und Afghanistan überfliegt, wird die USA in der Tat für „den großen Satan“ halten müssen, der über militärisch hoffnungslos unterlegene Völker herfällt. Und er wird sich über die abgrundtiefe Verlogenheit aufregen, wenn etwa Libyen im Namen der Freiheit bombardiert wird und gleichzeitig alles getan wird, um die Herrscher in Saudi Arabien und in den Golfstaaten an der Macht zu halten.
Man wird der Betrachtungsweise dieses fiktive „Marsmenschen“ nicht einen gewissen kindlichen Charme absprechen können, aber sie ist genau das: kindisch. Oder wie Reich es ausgedrückt hätte: man muß die (erwachsene) Gegenwahrheit mit allen Mitteln gegen die (kindliche) Wahrheit verteidigen. Der „Marsmensch“ ist kindlich, weil er nicht die Zusammenhänge überblicken und die Folgen abschätzen kann.
Klar, Lincoln hätte die Sklavenbefreiung sofort auf seine Fahnen schreiben können, genauso wie die Vereinigten Staaten heute die Kontrolle über die größten Ölreserven des Planeten an Rußland und China übereignen und auch den letzten Moslem zu einem Todfeind der USA machen können. In jedem Fall würden die USA heute moralisch besser dastehen – in der Erinnerung von ein paar abgedrehten Dissidenten, auf einem Planeten Erde, der flächendeckend von der schwärzesten Reaktion bedeckt wird.
Wir sind auf dem besten Weg in dieses dunkle Zeitalter, nicht zuletzt weil die öffentliche Meinung (das Internet praktisch zu 100%) von rechten und linken „Marsmenschen“ beherrscht wird. Wahrheitskrämern, wie sie im Buche stehen! Aber der Vergleich mit kindlich-unschuldigen „Marsmenschen“ hinkt, denn ich nehme ihnen die Unschuld nicht ab. In den tiefen ihres Herzens wissen sie sehr wohl – ja, das Offensichtliche: daß sie auf der Seite der Emotionellen Pest stehen, wenn sie beispielsweise Gaddafi verteidigen oder Israel „kritisieren“. Leute wie Robert Redford, dessen neuer Lincoln-Film Die Lincoln Verschwörung eine Parabel gegen das Unrecht von Guantanamo darstellt… Das ist die Pest: sie stellt sich ganz offen auf die Seite der Christusmörder – und läßt sich dafür als Verkörperung alles Idealistischen, Guten und Schönen feiern.
The Gettysburg Address, November 19, 1863
Four score and seven years ago our fathers brought forth on this continent, a new nation, conceived in Liberty, and dedicated to the proposition that all men are created equal.
Now we are engaged in a great civil war, testing whether that nation, or any nation so conceived and so dedicated, can long endure. We are met on a great battle-field of that war. We have come to dedicate a portion of that field, as a final resting place for those who here gave their lives that that nation might live. It is altogether fitting and proper that we should do this.
But, in a larger sense, we can not dedicate – we can not consecrate – we can not hallow – this ground. The brave men, living and dead, who struggled here, have consecrated it, far above our poor power to add or detract. The world will little note, nor long remember what we say here, but it can never forget what they did here. It is for us the living, rather, to be dedicated here to the unfinished work which they who fought here have thus far so nobly advanced. It is rather for us to be here dedicated to the great task remaining before us – that from these honored dead we take increased devotion to that cause for which they gave the last full measure of devotion – that we here highly resolve that these dead shall not have died in vain – that this nation, under God, shall have a new birth of freedom – and that government of the people, by the people, for the people, shall not perish from the earth.
Der neofeudalistische Abschaum, der heute Europa regiert, hat es erreicht, daß die USA wieder die einzige ernstzunehmende Demokratie auf diesem Planeten sind. Was wir brauchen ist eine REVOLUTION, wie die amerikanische eine war:




Hussein Obama ist von neuem dabei, einen von der Truppe gewonnen Krieg am Ende doch zu verlieren. Ich spreche vom Krieg gegen den Terror und seinem Hauptschauplatz, dem Irak. Dort gab der Sprecher der irakischen Streitkräfte bekannt, 

